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DE874338C - Verfahren zur Herstellung einer Gluehdrahtwendel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Gluehdrahtwendel

Info

Publication number
DE874338C
DE874338C DET2836D DET0002836D DE874338C DE 874338 C DE874338 C DE 874338C DE T2836 D DET2836 D DE T2836D DE T0002836 D DET0002836 D DE T0002836D DE 874338 C DE874338 C DE 874338C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal mandrel
pieces
helix
core
filament
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET2836D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Michel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET2836D priority Critical patent/DE874338C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE874338C publication Critical patent/DE874338C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/08Manufacture of heaters for indirectly-heated cathodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Bei Glühdrahtwendeln besteht häufig das Bedürfnis, das Wendelende zu verstärken. Diese Verstärkung des Wendelendes, hat insbesondere die Aufgabe; ein Anschweißen der Wendel an die Stromzuführungen zu erleichtern und für eine geringere Temperatur der Wendelenden im Betrieb zu sorgen. In vielen Fällen hat die Wendelendenverstärküng auch die 'Aufgabe, die Unterstützung der Wendel zu verbessern. Dies gilt insbesondere, wenn die Wendel als Heizkörper einer mittelbar geheizten Kathode,dient und mit einer Isolierschicht bedeckt ist. Zur Verstärkung der Wendelenden hat man bereits vorgeschlagen, auf die Enden der Wendel Drahtwendeln od. dgl. als, Verstärkungen aufzubringen. Es ist auch aus rder Glühlampentechnik bekannt; in den Enden der Wendel einen Teil des beim Wendelwiekelnibenutzten Dornces zu belassen. Dieses zuletzt genannte Verfahren erscheint an sich am einfachsten. Es! haben sich jedoch bei Anwendung dieses bekannten Verfahrens Schwierigkeiten ergeben, den Kernteil, der innerhalb der Wendel verbleiben soll; zuverlässig gegen -das zur Auslösung .des übrigen Kernes benutzte Mittel- zu schützen.
  • Das bekannte Verfahren besteht darin, die Wendelenden, während sich noch der ganze Kern innerhalb der Wendel befindet, mit einer Schutzschicht, beispielsweise einer Schellack- oder Phenolf6rmaldehydlösung, zu überziehen und dann,die: so behandelte Wendel mit Schwefel- oder Salpetersäure zu behandeln. Bei diesem Verfahren dringt jedoch die Säure infolge der Kapillarwirkung unter die Schutzschicht und das Kernende wird teilweise mit ausgelöst und erhält dabei eine lang angespitzte Form. Da nun aber,dieses als Endvverstärkurng dienende Kernstück eine gute Verbindung mit dem Wendeldraht haben soll, ist eine solche lang angespitzte Form nicht zweckmäßig. Brei großem Kerndurchmesser und kurzer Kernendenlänge kann es sogar vorkommen, daß, ungeachtet der Verwendung der Schutzüberzüge, Idas Kernende fast ganz ausgelöst wird.
  • Gemäß. der Erfindung wird bei einem Verfahren zur Herstellung einer Glühdrahtwendel, die an, den Enden mit einem an dem Wendeldraht gut anliegenden, Metalldorn versehen ist; der Metalldorn an den Stellen zwischen den erhalten bleibenden Stücken uni: den herauszulösenden Stücken auf mechanischem Wege getrennt; die erhalten bleibenden Stücke werden vor Anwendung des Lösungsmittels allseitig mit einer Schutzmasse bedeckt. Zum mechanischen. Trennen .des Metalldornes wird die Wendel samt,dem Metalldorn zu beiden Seiten der Trennstelle mit Backen umfaßt, und der Metalldorn wird. an der Trennstelle unter leichtem Auseinanderziehen der Wendel auseinandergerissen: Die Erfindung sei an Hand der Abbildungen näher erläutert. Die Abb. i zeigt den unteren Teil einer Doppelkehrwendel mit einem Kern z, 2 und einer Wendel 3. Die Kernenden z, die nicht herausgelöst werden sollen, sind mit einer Schutzschicht., wie z. B. Lack oder Wachs, bedeckt. Nach dem Herauslösen des Kernes mit Hilfe einer Säure oder Lauge und dem Entfernen .der Schutzschicht q. entsteht das Gebilde gemäß Abb. 2. Die Kernenden sitzen jetzt sehr fest in der Wendel; was teilweise darauf beruht, .daß beim Wickelzug der Draht auf dem Kern sehr fest angepreß.t, meistens sogar eingedrückt wurde.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann :nicht nur auf das Beibehalten von Kernenden, sondern auch auf das Beibehalten, beliebiger IC-ernzwischenstücke angewandt werden, beispielsweise wenn ein Stück des Kernces in der Wendel als. Kurzschlußbrücke, z. Bin. der Umkehrstelle einer U- bzw. V-förmigen Wendel, dienen soll; wie dies in der Abb. 3 angedeutet ist. In diesem Fall muß naturgemäß .der betreffende Kernteil beiderseits von den herauszulösenden Teilen des, Kernes getrennt werden.
  • Bei größeren Wendeln kann man an Stelle des als besonders, zweckmäßig beschriebenen Reißens auch ein Durchsägen oder Durchschneiden des Kernes anwenden: Die Erfindung wird vorzugsweise auf die Heiz-Wendel indirekt geheizter Kathoden angewendet. Sie kann aber auch bei direkt geheizten Kathoden und. Glühlampenwendeln Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung einer Glühdrahtwendel, die an den Enden mit einem an .dem Wendeldraht gut anliegenden Metalldorn versehen ist und an,,der gegebenenfalls auch an anderen Stellen Teile des mit dem Wendeldraht umwickelten Metalldornes erhalten sind, während die zwischen den erhalten bleibenden Stücken befindlichen Teile des Metalldornes auf chemischem Wege. herausgelöst werden, nach-.dem die erhalten bleibenden Stücke mit einem Schutzüberzug gegen das Lösungsmittel bedeckt worden .sind, -dadurch gekennzeichnet, daß der Metalldorn an, :den Stellen zwischen. den erhalten bleibenden Stücken (i) und den herauszulösenden Stücken (2) auf mechanischem Wege getrennt wird und die erhaltenbleibenden Stücke vor Anwendung des Lösungsmittels allseitig mit einer Schutzmasse (q.) bedeckt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zum mechanischen Trennen des Metalldornes die Wendel (3) samt dem Metalldorn zu beiden Seiten der Trennstelle mit Backen umfaßt und der Metalldorn an der Trennstelle unter leichtem Auseinand erziehen der Wendel auseinandergerissen wird. Angezogene Druckschriften:: Deutsche Patentschrift Nr. 666 739; österreichische Patentschrift Nr. 156 5I5-
DET2836D 1941-05-10 1941-05-10 Verfahren zur Herstellung einer Gluehdrahtwendel Expired DE874338C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET2836D DE874338C (de) 1941-05-10 1941-05-10 Verfahren zur Herstellung einer Gluehdrahtwendel

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DET2836D DE874338C (de) 1941-05-10 1941-05-10 Verfahren zur Herstellung einer Gluehdrahtwendel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE874338C true DE874338C (de) 1953-04-23

Family

ID=7544110

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET2836D Expired DE874338C (de) 1941-05-10 1941-05-10 Verfahren zur Herstellung einer Gluehdrahtwendel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE874338C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965432C (de) * 1953-12-18 1957-06-06 Siemens Ag Gewendelter Heizer mit fuer den Anschluss versehenen UEberwendeln zur Elektrodenbeheizung in elektrischen Entladungsgefaessen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE666739C (de) * 1935-06-09 1938-10-27 Aeg Verfahren zum Herstellen von isolierten wendelfoermigen Heizdraehten
AT156515B (de) * 1935-06-26 1939-07-10 Aeg Mittelbar geheizte Kathode für elektrische Entladungsgefäße.

Patent Citations (2)

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AT156515B (de) * 1935-06-26 1939-07-10 Aeg Mittelbar geheizte Kathode für elektrische Entladungsgefäße.

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DE965432C (de) * 1953-12-18 1957-06-06 Siemens Ag Gewendelter Heizer mit fuer den Anschluss versehenen UEberwendeln zur Elektrodenbeheizung in elektrischen Entladungsgefaessen

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