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DE1265319B - Schaltgeraet zur Steuerung von Heizstromkreisen - Google Patents

Schaltgeraet zur Steuerung von Heizstromkreisen

Info

Publication number
DE1265319B
DE1265319B DE1961B0062456 DEB0062456A DE1265319B DE 1265319 B DE1265319 B DE 1265319B DE 1961B0062456 DE1961B0062456 DE 1961B0062456 DE B0062456 A DEB0062456 A DE B0062456A DE 1265319 B DE1265319 B DE 1265319B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camshaft
switching device
housing
switch
expansion member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961B0062456
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Eggert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lebronze Alloys Germany GmbH
Original Assignee
Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Busch Jaeger Durener Metallwerke AG filed Critical Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority to DE1961B0045286 priority Critical patent/DE1959979U/de
Priority to DE1961B0062456 priority patent/DE1265319B/de
Publication of DE1265319B publication Critical patent/DE1265319B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
    • H05B1/0208Switches actuated by the expansion or evaporation of a gas or liquid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H89/00Combinations of two or more different basic types of electric switches, relays, selectors and emergency protective devices, not covered by any single one of the other main groups of this subclass
    • H01H89/04Combination of a thermally actuated switch with a manually operated switch

Landscapes

  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Schaltgerät zur Steuerung von Heizstromkreisen Zusatz zum Patent: 1240 600 Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Schaltgerät zur Steuerung von Heizstromkreisen, bestehend aus einem mit einer Schaltkontakte betätigenden und manuell bedienbaren Nockenwelle versehenen Drehnockenschalter und einem mittels eines Kapillarrohres mit einem Temperaturfühler verbundenen Ausdehnungsorgan, das für sich eine komplette Baueinheit bildet und wenigstens einen Kontaktsatz des Drehnockenschalters steuert und bei dem die Relativbewegung zwischen dem Ausdehnungsorgan und dem Kontaktsatz durch die Nockenwelle einstellbar ist.
  • Durch die Erfindung ist dieses Schaltgerät in vorteilhafter Weise weitergebildet. Sie besteht darin, daß die Drehbewegungen der in Axialrichtung unverschiebbar im Gerätegehäuse gelagerten, zur Steuerung von Haupt- und/oder Heizstufenumschaltkontakten vorgesehenen Nockenwelle durch an sich bekannte Mittel, wie Zahnräder, Spiral- oder Exzenterscheibe, auf das exzentrisch bzw. rechtwinklig zur Einstellwelle angeordnete, axial verschiebbar gelagerte Ausdehnungsorgan in Form von Axialbewegungen übertragen werden.
  • Auf diese Weise ergibt sich eine sehr kompakte Bauweise des Gerätes. Außerdem dient ein und dieselbe Welle sowohl zur Steuerung von Haupt- und/ oder Umschaltkontakten wie auch zur Einstellung des Ausdehnungsorgans auf die jeweils gewünschte Temperatur.
  • An sich ist bei einer auswechselbaren und temperaturgeregelten, elektrisch beheizten Kochplatte die Einstellung eines Thermostats durch Zahnräder bereits bekannt. Diese Einrichtung ist jedoch sehr aufwendig und in ihrem Aufbau sehr kompliziert.
  • Bei einer Schalt- und Regeleinrichtung an Backöfen von Elektroherden ist es bereits bekannt, für die Einstellung eines Thermostats und eines Nockenschalters eine gemeinsame Einstellvorrichtung zu verwenden. Hierbei sind jedoch ein getrennter Schalter für die Heizkörper von Unter- und Oberhitze und ein die Backofentemperatur überwachender einstellbarer Temperaturregler vorgesehen, die über besondere Gestänge mit dem gemeinsamen Einstellglied gekuppelt sind. Auch diese Einrichtung ist sehr aufwendig in ihrer Herstellung.
  • Bei einer weiteren Schalt- und Regeleinrichtung an Backöfen von Elektroherden ist es bereits bekannt, für die Einstellung eines Temperaturreglers und eines Stufenschalters durch ein gemeinsames Einstellglied eine gemeinsame Achse zu verwenden. Es wird hierbei jedoch für die Kupplung der Schaltwelle des Stufenschalters mit der Schaltwelle des von dem Stufenschalter getrennt vorgesehenen Temperaturreglers eine besondere Kupplungswelle benötigt.
  • Schließlich wurde noch ein Funktionswahlschalter mit einem Temperaturwächter für ein elektrisches Raumhenzgerät vorgeschlagen, bei dem auf einer Schalterachse Nockenscheiben für den Wahlschalter und eine Einstellscheibe für den Temperaturwächter angeordnet sind. Hierbei ist als Temperaturwächter ein Thermobimetall vorgesehen, das für das Raumheizgerät eine spezielle Ausbildung aufweist.
  • Es sind verschiedene Ausführungsformen nach der Erfindung möglich, die sich insbesondere durch die Wahl der zwischen der Nockenwelle und dem Ausdehnungsorgan wirkenden Übertragungsmittel unterscheiden, welche die Aufgabe haben, die Drehbewegungen der Welle in Längsbewegungen des Ausdehnungsorgans umzuformen.
  • Als erste Ausführungsform ergibt sich, daß ein drehungsschlüssig auf der Nockenwelle gelagertes Zahnrad in einen Zahnkranz einer im Gerätegehäuse drehbar und in Axialrichtung unverschiebbar gelagerten Büchse eingreift und daß das am Gerätegehäuse gegen Verdrehung gesicherte und auf einen mit Ruhekontakten ausgerüsteten Schalter wirkende Ausdehnungsorgan spindelförmig in Muttergewinde der Büchse führt.
  • Eine andere Lösung der Bewegungsübertragung besteht darin, daß auf Außengewinde der Nockenwelle eine Mutter unverdrehbar lagert und entweder direkt oder über einen schwenkbar im Gerätegehäuse gelagerten Hebel auf das längsverschiebbar gelagerte und einen Ruhekontaktschalter steuernden Ausdehnungsorgan einwirkt.
  • Weiterhin ist es möglich, auf der Nockenwelle eine spiralförmig ausgebildete Scheibe zu befestigen und diese direkt auf das längsverschiebbar gelagerte Ausdehnungsorgan einwirken zu lassen.
  • Ein letztes Ausführungsbeispiel besteht darin, daß auf der Nockenwelle eine Exzenterscheibe befestigt ist, welche direkt auf das senkrecht zur Einstellwelle verschiebbar im Gerätegehäuse gelagerte Ausdehnungsorgan einwirkt.
  • In der Zeichnung sind die vorerwähnten Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch das Schaltgerät, bei dem die Drehbewegungen der Nockenwelle durch Zahnräder auf das spindelförmig gelagerte Ausdehnungsorgan übertragen werden, F i g. 2 einen Längsschnitt durch ein Schaltgerät mit einer kombinierten, aus einer auf Außengewinde der Nockenwelle geführten Mutter und einem zwischen dieser Mutter und dem längsverschiebbaren Ausdehnungsorgan wirkenden Hebel bestehenden Übertragungsvorrichtung, F i g. 3 einen Längsschnitt durch ein Schaltgerät, bei dem eine auf der Nockenwelle befestigte spiralförmige Scheibe direkt auf das längsverschiebbare Ausdehnungsorgan wirkt, F i g. 4 einen Längsschnitt durch ein Schallgerät, bei dem die Drehbewegungen der Nockenwelle durch eine auf dieser befestigten Exzenterscheibe direkt in Längsbewegungen des senkrecht zur Nockenwelle verschiebbar gelagerten Ausdehnungsorgans umgeformt werden, und F i g. 4b eine Draufsicht auf die Exzenterscheibe nach F i g. 4.
  • Entsprechend F i g. 1 ist im Gerätegehäuse 1 in den aus zwei parallelen Seitenwänden gezogenen Lagern 2 und 3 die Nockenwelle 4 gelagert und durch einen Sprengring 5 gegen Axialverschiebung gesichert. Außer den Nockenscheiben 6 zur Steuerung von nur schematisch dargestellten Haupt- bzw. Heizstufenumschaltkontakten 7 ist auf dem hinteren Wellenbereich ein Zahnrad 8 befestigt. Dieses wirkt mit dem äußeren Zahnkranz 11 einer drehbar und gegen Axialverschiebung durch den Sprengring 9 im Gehäuse 1 gelagerten Büchse 10 zusammen. Diese Büchse 10 besitzt ein Innengewinde, in welchem die mit Außengewinde versehene äußere Hülse 12 des Ausdehnungsorgans geführt ist. Das Ausdehnungsorgan besteht im einzelnen aus dem Gummizylinder 13, welcher in der Hülse 12 führt und dessen öflnungsrand 14 durch die Kappe 15 druckdicht gegen den Rand der Hülse 12 angepreßt ist. Der Gummihohlzylinder 13 ist durch das Kapillarrohr 16 mit einem nicht gezeigten Temperaturfühler verbunden. In der Hülse 12 befindet sich außerdem ein übertragungsstößel 17, der durch die Wirkung einer Druckfeder 18 gegen den Boden des Gummihohlzylinders 13 anliegt und die Bewegungen auf ein Betätigungsorgan 19 eines nur schematisch dargestellten, mit Ruhekontakten ausgerüsteten Schalters 20 überträgt. Der Schalter 20 kann ein- oder mehrpolig ausgeführt sein und muß einen so großen Überhub besitzen, daß eine Einstellung des Ausdehnungsorgans auf Null bei vorherrschender Maximaltemperatur möglich ist. Damit das Kapillarrohr 16 entsprechend dem vorhandenen Einstellbereich des Ausdehnungsorgans nachgibt, ohne bleibende Verformungen zu erleiden, ist dieses wendelförmig ausgebildet, und zwar - wie nicht ohne weiteres aus der Figur hervorgeht - mit länglichen Windungen. Um die jeweilige Einstellung der Nockenwelle 4 und der damit zusammenwirkenden Organe gegen unerwünschtes Verstellen zu sichern, wirkt eine am Gerätehaus 1 befestigte Rast- oder Bremsrolle 21 auf das Zahnrad B. Das Ausdehnungsorgan ist durch einen in eine Aussparung eines am Gehäuse 1 befestigten Winkels 23 eingreifenden Vorsprung 22 gegen Verdrehung gesichert.
  • Die Einstellung einer gewünschten Temperatur geschieht durch entsprechendes Verdrehen der Nockenwelle 4, woraus eine Drehbewegung der Büchse 10 und die gewünschte Axialverstellung des Ausdehnungsorgans resultiert. Bei Einstellung der Maximaltemperatur wird das Ausdehnungsorgan in seine Grenzstellung entgegen dem Schalter 20 und bei Minimaltemperatur in die äußere Grenzstellung in Richtung zum Schalter 20 bewegt. Die Nullstellung wird durch Unterbrechung von entsprechenden Hauptkontakten 7 hervorgerufen. Die Steuerung von eventuell zur Heizleistungsumschaltung verwendeten Kontakten 7 durch die Nockenscheiben 6 muß naturgemäß auf die Steuerung des Ausdehnungsorgans abgestimmt sein.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 unterscheidet sich nur durch die Wahl anderer, zwischen der Nockenwelle 4a und dem Ausdehnungsorgan wirkender Mittel zur Bewegungsübertragung. Die Nockenwelle 4 a besitzt an ihrem unteren Ende ein Gewinde 22, auf dem eine Mutter 23 führt. Ein im Punkt 25 des Gehäuses la drehbar gelagerter Hebel 24 ist mit seinem freien Ende bewegungsfrei an die Mutter 23 derart angelenkt, daß diese dadurch gleichzeitig gegen Drehung arretiert ist. Das Zusammenwirken zwischen der Mutter 23 und dem Hebelende ist in der Weise gelöst, daß ein Zapfen 26 der Mutter 23 eine Aussparung 27 des Hebels 24 durchragt. Zur Lagerung der äußeren Hülse 12a des Ausdehnungsorgans dient eine im Gehäuse 1a angeordnete und gegen Axialverschiebung gesicherte Gleitbüchse 10a. Die Hülse 12a ist von einem Ring 28 umgeben, der mit einem Zapfen 29 ein Loch 30 des Hebels 24 durchdringt. Das Ausdehnungsorgan ist durch die sich gegen den Schalter 20a abstützende Druckfeder 31 zur Geräterückseite hin druckbea'ufschlagt.
  • Eine Drehbewegung der Nockenwelle 4 a hat eine Axialbewegung der Mutter 23 und damit eine Schwenkbewegung des Hebels 24 zur Folge. Daraus resultiert für das Ausdehnungsorgan die gewünschte axiale Verstellung. In allen übrigen Punkten entspricht das Schaltgerät dem ersten Ausführungsbeispiel. Es wird darum nicht mehr darauf eingegangen.
  • Die nach F i g. 3 zwischen der Nockenwelle 4 b und dem Ausdehnungsorgan wirkenden Übertragungsglieder bestehen aus einer spiralförmig ausgebildeten, auf der Nockenwelle 4 b befestigten Scheibe 32 und einem mit dieser zusammenwirkenden, an der äußeren Hülse 12 b des Ausdehnungsorgans angefalzten Hebel 33. Die Hülse 12 b gleitet wie beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 in der gegen Axialverschiebung gesicherten Lagerbuchse 10 b. Gegen Drehung ist das Ausdehnungsorgan wiederum durch einen Stift 22b gesichert, der in eine Aussparung des am Gehäuse 1 b befestigten Winkels 23 b führt. Zwischen dem Schalter 20 b und dem Ausdehnungsglied ist auch hier wieder eine Druckfeder 31 b angeordnet, die das Ausdehnungsorgan mit seinem Winkel 33 gegen die spiralförmige Scheibe 32 drängt. Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 ist gegenüber den vorher beschriebenen durch zwei neue Konstruktionsmerkmale charakterisiert. Diese bestehen darin, daß die Nockenwelle 4 c und das Ausdehnungsorgan nicht gleichgerichtet sind, sondern senkrecht zueinander stehen und außerdem an Stelle von gesonderten Hauptkontakten der mit Ruhekontakten ausgerüstete Schalter 20c durch das Zusammenwirken mit einem Nocken 39 der Nockenwelle 4 c sogleich als Hauptschalter wirkt. Die äußere Hülse 12c des Ausdehnungsorgans gleitet längsverschiebbar in der im Gehäuse 1 c befestigten Buchse 10c. Zwischen dem Befestigungsflansch der Buchse 10 c und einer am oberen Ende der Hülse 12 c befestigten Scheibe 34 ist eine Druckfeder 35 angeordnet, die das Ausdehnungsorgan in Richtung zum Ruhekontaktschalter 20 c drängt, so daß die Scheibe 34 gegen den exzentrischen Umfang einer auf der Nockenwelle 4 c befestigten Scheibe 36 anliegt. Auf diese Weise ist eine einfachste übertragung der Drehbewegungen der Nockenwelle 4 c in Längenbewegungen des Ausdehnungsorgans erreicht. Außer dem von dem Übertragungsstößel 17c betätigten Bedienungsorgan 19 c des Schalters 20 c ist noch ein zweites Betätigungsorgan 37 vorhanden, welches in der Nullstellung der Nockenwelle 4 c mit einem an der Stirnseite der Exzenterscheibe 35 angeordneten Nocken 39 zusammenwirkt, derart, daß die Ruhekontakte in ihre Ausschaltstellung gebracht werden. Beide Betätigungsglieder 19c und 37 sind vorzugsweise einem gemeinsamen Schaltschieber angeformt (nicht dargestellt). Zur Festlegung der beiden Endstellungen der Nockenwelle 4 c ist an der Exzenterscheibe 36 ein Nocken 38 vorgesehen, wodurch ein gegen die Scheibe 34 wirkender Anschlag gebildet ist.
  • Es empfiehlt sich, bei allen Ausführungen außen am Gehäuse eine den nach außen stehenden Bereich des Ausdehnungsorgans sowie den wendelförmigen Bereich des Kapillarrohres schützende Kappe vorzusehen. Auch ist es möglich, das Gehäuse entsprechend zu vergrößern und die Büchse zur Lagerung der äußeren Hülse des Ausdehnungsorgans nicht direkt in der Gehäusewandung, sondern in einem -entsprechenden, als Lagerschild oder Bügel ausgebildeten zusätzlichen Organ anzuordnen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltgerät zur Steuerung von Heizstromkreisen, bestehend aus einem mit einer Schaltkontakte betätigenden und manuell bedienbaren Nockenwelle versehenen Drehnockenschalter und einem mittels eines Kapillarrohres mit einem Temperaturfühler verbundenen Ausdehnungsorgan, das für sich eine komplette Baueinheit bildet und wenigstens einen Kontaktsatz des Drehnockenschalters steuert und bei dem die Relativbewegung zwischen dem Ausdehnungsorgan und dem Kontaktsatz durch die Nockenwelle einstellbar ist, nach Patent 1240 600, d a -durch gekennzeichnet, daß die Drehbewegungen der in Axialrichtung unverschiebbar im Gerätegehäuse (1, 1a,1 b,1 c) gelagerten, zur Steuerung von Haupt- und/oder Heizstufenumschaltkontakten (7) vorgesehenen Nockenwelle (4, 4 a, 4 b, 4 c) durch an sich bekannte Mittel, wie Zahnräder (8,10), Spiral- oder Exzenterscheibe (32,36) u. dgl., auf das exzentrisch (F i g. 1, 2 und 3) bzw. rechtwinklig (F i g. 4) zur Einstellwelle angeordnete, axial verschiebbar gelagerte Ausdehnungsorgan in Form von Axialbewegungen übertragen werden.
  2. 2. Schaltgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Ausdehnungsorgan, das aus einem in einer Hülse (12,12 a,12 b,12 c) geführten Gummihohlzylinder (13) besteht, der mit dem Rand (14) seiner mit dem Kapillarrohr (16) verbundenen C>ffnung durch eine Kappe (15) druckdicht gegen den Hülsenrand gepreßt ist und durch seinen Boden einen federdruckbeaufschlagten Stößel (17,17c) steuert.
  3. 3. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausdehnungsorgan eine an sich bekannte Druckdose verwendet wird.
  4. 4. Schaltgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Nockenwelle (4) befestigtes Zahnrad (8) in einen Zahnkranz (11) einer im Gerätegehäuse (1) drehbar und in Axialrichtung unverschiebbar gelagerten Buchse (10) eingreift und daß das am Gehäuse gegen Verdrehung gesicherte und auf einen mit Ruhekontakten ausgerüsteten Schalter (20) wirkende Ausdehnungsorgan spindelartig in der Buchse (10) führt.
  5. 5. Schaltgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf Außengewinde der Nockenwelle (4 a) eine Mutter (23) unverdrehbar lagert und entweder direkt oder über einen schwenkbar im Gehäuse (1 a) gelagerten Hebel (24) auf das längsverschiebbar im Gehäuse gelagerte und einen Ruhekontaktschalter (20a) steuernde Ausdehnungsorgan einwirkt.
  6. 6. Schaltgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Nockenwelle (4 b) eine spiralförmig ausgebildete Scheibe (32) befestigt ist, welche direkt oder über einen Hebel auf das längsverschiebbar im Gehäuse (1b) gelagerte und einen Ruhekontaktschalter (20b) steuernde Ausdehnungsorgan einwirkt.
  7. 7. Schaltgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Nockenwelle (4c) eine Exzenterscheibe (36) befestigt ist, welche direkt auf das senkrecht zur Einstellwelle (4 c) verschiebbar im Gehäuse (1c) gelagerte Ausdehnungsorgan einwirkt. B. Schaltgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Ruhekontakten ausgerüstete Schalter (20c) gleichzeitig als Hauptschalter dient, indem er in der Nullstellung des Schaltgerätes durch einen Nocken (39) der Nockenwelle (4c) in seiner Ausschaltstellung arretiert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 909 610; deutsche Auslegeschriften Nr. 1028 254, 1065 107. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1152 767.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909610C (de) * 1941-04-24 1954-04-22 Siemens Ag Auswechselbare und temperaturgeregelte elektrisch beheizte Kochplatte
DE1028254B (de) * 1956-11-23 1958-04-17 Karl Fischer Schalt- und Regeleinrichtung an Backoefen von Elektroherden
DE1065107B (de) * 1958-04-29 1959-09-10 Karl Fischer Schalt- und Regeleinrichtung an Backoefen von Elektroherden
DE1152767B (de) 1959-07-02 1963-08-14 Braun Ag Nach dem Prinzip der Luftumwaelzung arbeitendes elektrisches Raumheizgeraet mit einem Geblaese, einem unterteilten Heizregister und einem mehrstufigen Funktionswahlschalter

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