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DE1265205B - Steuerschaltungsanordnung zur schnellen wechselweisen Ein- und Ausschaltung zweier Induktivitaeten - Google Patents

Steuerschaltungsanordnung zur schnellen wechselweisen Ein- und Ausschaltung zweier Induktivitaeten

Info

Publication number
DE1265205B
DE1265205B DE1966P0039570 DEP0039570A DE1265205B DE 1265205 B DE1265205 B DE 1265205B DE 1966P0039570 DE1966P0039570 DE 1966P0039570 DE P0039570 A DEP0039570 A DE P0039570A DE 1265205 B DE1265205 B DE 1265205B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
series
parallel
circuit
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966P0039570
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Dieter Hinz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE1966P0039570 priority Critical patent/DE1265205B/de
Publication of DE1265205B publication Critical patent/DE1265205B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/72Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices having more than two PN junctions; having more than three electrodes; having more than one electrode connected to the same conductivity region
    • H03K17/73Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices having more than two PN junctions; having more than three electrodes; having more than one electrode connected to the same conductivity region for DC voltages or currents

Landscapes

  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Steuerschaltungsanordnung zur schnellen wechselweisen Ein- und Ausschaltung zweier Induktivitäten Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerschaltungsanordnung zur schnellen wechselweisen Einund. Ausschaltung zweier Induktivitäten mittels bistabiler elektronischer Sehalter, von denen der eine mit der einen und der andere mit der anderen Induktivität in Reihe geschaltet ist, und mit einem Speicherkondensator, der mit der einen Reihenschaltung in Reihe und zu der anderen Reihenschaltung parallel geschaltet ist.
  • Derartige Schaltungen sind bekannt, wobei als bistabile elektronische Schalter z. B. Thyratrone, Thyrstoren oder Transistoren verwendet werden können. Die Arbeitsweise ist folgende: Der Speicherkondensator ist z. B. auf die Betriebsspannung UB aufgeladen. Der erste Arbeitstakt beginnt mit der Schließung des Schalters, der mit zugehöriger Induktivität dem Speicherkondensator parallel liegt. Der Speicherkondensator wird über diesen Parallelschwingkreis entladen, und zwar so lange, bis die Spannung am Speicherkondensator den Wert Null erreicht hat, wobei der Strom auf einen entsprechenden Wert angestiegen ist. Dann wird durch schaltungstechnische Maßnahmen, z. B. Dämpfungswiderstand, ein wesentliches Weiterschwingen der Spannung über den Wert Null hinaus verhindert, wobei der Strom entsprechend schnell abklingt.
  • An einem beliebigen Zeitpunkt nach dem Beginn des ersten Arbeitstaktes wird durch Schließen des zweiten Schalters, der mit zugehöriger Induktivität und Speicherkondensator in Reihe liegt, wobei der bisher geschlossene Schalter gleichzeitig geöffnet wird, der entladene Speicherkondensator über diesen Reihenschwingkreis aufgeladen, und zwar bis zu dem Wert der Betriebsspannung, wobei der Strom auf einen entsprechenden Wert angestiegen ist. Dann wird ebenfalls durch schon erwähnte schaltungstechnische Maßnahmen ein wesentliches überschwingen der Spannung am Speicherkondensator über den Wert der Betriebsspannung verhindert, wobei der Strom entsprechend schnell abklingt. Mit Beendigung dieses zweiten Arbeitstaktes ist der Anfangszustand des Speicherkondensators wieder erreicht, und ein Arbeitszyklus, der aus zwei Arbeitstakten besteht, ist beendet.
  • Um ein einwandfreies Arbeiten zu gewährleisten, wird im Ruhezustand grundsätzlich der Speicherkondensator nach dem Einschalten der Betriebsspannung auf einen eindeutigen Spannungszustand gebracht, der nicht von den sich zufällig ergebenden Sperrwiderständen der Schalt- und Sperrelemente abhängen darf, sondern durch einen im Vergleich zu den Sperrwiderständen niederohrigeren Widerstand, der jedoch so groß sein ruß, daß er den Betriebsfall nicht stört, bestimmt wird. Entweder wird der Speicherkondensator durch einen mit ihm in Reihe liegenden Widerstand auf den Wert der Betriebsspannung gebracht, dann beginnt ein Arbeitszyklus mit einem Entlade- und endet mit einem Aufladevorgang, oder durch einen mit dem Speicherkondensator parallelliegenden Widerstand auf den Spannungswert Null gehalten, dann beginnt ein Arbeitszyklus mit einem Auflade- und endet mit einem Entladevorgang. Ein Arbeitszyklus besteht also aus zwei wechselweise aufeinanderfolgenden Arbeitstakten - jeweils Ein-und Ausschaltung des Magnetisierungsstromes einer Induktivität - in beschriebener, zwingender Reihenfolge der Änderung des Betriebszustandes beider verwendeter Formen eines Schwingkreises.
  • Die Schaltung gestattet also ein impulsförmiges, schnelles und wechselweises Auf- und Abmagnetisieren beider Induktivitäten durch den impulsförmigen Stromfluß in beiden verwendeten Formen des Schwingkreises, wobei die Stromflußzeit durch die zeitbestimmenden Elemente im Schwingkreis gegeben ist. Durch Parallelschalten einer Diode in geeigneter Polarität zur Induktivität mit zugehörigem Schalter, die, nachdem der Strom seinen maximalen Wert erreicht hat, die Stromführung übernimmt und gleichzeitig ein Weiterschwingen der Spannung am Speicherkondensator über den Wert der Betriebsspannung bzw. Null hinaus verhindert, kann die Stromflußzeit des Magnetisierungsstromes erheblich verlängert werden, so daß der Strom von seinem Maximalwert in diesem Stromhaltekreis mit der Zeitkonstanten, die durch die Größe der Induktivität und der im Kreise vorhandenen Widerstände bestimmt wird, langsam expontiell abklingt. Bei Anwendungsfällen, bei denen der Magnetisierungsstrom nach der schnellen impulsförmigen Aufmagnetisierung beliebig lange aufrechterhalten werden soll, wird durch Hinzufügen je eines Vorwiderstandes zu je einem Schwingkreis der Konstantstrom von der Betriebsspannung eingespeist. Da zur schnellen Aufmagnetisierung eine hohe Betriebsspannung (einige hundert Volt) erforderlich ist, ist die Aufrechterhaltung des Magnetisierungsstromes, insbesondere bei größeren Stromwerten, mit sehr hohen Verlusten verbunden (einige hundert Watt).
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß parallel zu jeder Reihenschaltung aus Induktivität und zugeordnetem Schalter eine Reihenschaltung aus einer Spannungsquelle, einem Widerstand und einer Diode liegt und zwischen die parallelen Reihenschaltungen im Zuge der zum Speicherkondensator parallelliegenden Reihenschaltung aus Induktivität und zugeordnetem Schalter eine Diode geschaltet ist.
  • Die neue Schaltung zeichnet sich dadurch aus, daß sowohl Impulsstrom zur schnellen Aufmagnetisierung als auch von einer Niederspannungsquelle (einige Volt) konstant eingespeister Strom zur Aufrechterhaltung der Magnetisierung von einem einzigen Thyris.tor geschaltet werden. Es ist also kein getrennter Konstantstromkreis mit getrenntem Schalter erforderlich. Dadurch ergibt sich eine Verminderung von Bauelementen gegenüber bekannten Schaltungen. Ein sehr wesentlicher Vorteil liegt hier in dem sehr niedrigen Energieverbrauch der Schaltung, der besonders bei sehr hohen Impulsfolgefrequenzen von großer Bedeutung ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel wird an Hand der Figur der Zeichnung näher beschrieben.
  • Nach Einschalten der Betriebsspannungen wird zunächst der Kondensator Cl über Widerstand R1 auf die Betriebsspannung U1 der Batterie El aufgeladen. Der erste Arbeitstakt der Schaltung beginnt dann mit einem Entladevorgang durch Zünden des Thyristors Thl. Der Entladestromkreis wird durch die Elemente Cl, D7, Thl und L1 gebildet. Durch die Schwingkreiswirkung von Cl und L1 nimmt dabei die, Spannung an Cl cosinusförmig ab und der Strom durch die Induktivität L1 sinusförmig zu. Unterschreitet die Spannung am Kondensator Cl die Spannung der Spannungsquelle E2, so wird die Schwingung des LC-Kreises abgebrochen, und der Strom fließt anschließend im neuen Stromkreis, der durch die Elemente L1, Thl, D5, R4 und E2 gebildet wird, in konstanter Höhe beliebig lange weiter. Der Kondensator bleibt während der ganzen Stromflußzeit entladen, da die Diode D7 eine Wiederaufladung über R1 verhindert.
  • Zur Abschaltung der Induktivität L1 und Einschaltung von L2 wird Thyristor Th. gezündet. Durch die Zündung wird das Potential an der Anode des Thyristors Th. innerhalb weniger Mikrosekunden von Betriebsspannung U1 auf Null erniedrigt und der Spannungssprung über den Löschkondensator C2 auf die Anode des Thyristors T.hl übertragen. Dadurch wird der Löschvorgang des Thyristors Thl eingeleitet, der folgendermaßen abläuft: Zunächst wird der momentan durch die Induktivität L1 fließende Magnetisierungsstrom und der sogenannte Rückwärtsstrom des Thyristors Thl, der durch die in den äußeren Sperrschichten gespeicherten Ladung zustande kommt, von der Kapazität C2 als Umladestrom aufgenommen. Nach etwa einigen Mikrosekunden ist der Rückwärtsstrom abgeklungen, und es liegt eine negative Spannung von der Größe U1 am Thyristor an. Diese Spannung wird jedoch durch den Magnetisierungsstrom von L1 ständig verringert. Die Größe des Kondensators C2 muß nun so ausgelegt sein, daß während der sogenannten Freiwerdezeit des Thyristors von etwa 10 bis 30 #ts eine negative Sperrspannung am Thyristor gewährleistet ist. Die durch die Wirkung des Reihenschwingkreises L1, C2 -entstehende positive Spannung an Thl kann so groß sein, daß die maximale Sperrspannung des Thyristors überschritten wird. Zur Verringerung der Spitzenspannung und zur Bedämpfung der Schwingungen sind deshalb Diode D3 und Widerstand R2 parallel zur Induktivität geschaltet. Es wird durch diese Elemente praktisch ein zweiter Stromkreis für den Magnetisierungsstrom gebildet, der erst nach Unterbrechung des ersten Kreises durch Löschung des Thyristors in Erscheinung tritt und wesentlich kleinere Zeitkonstanten hat, so daß der Strom rasch abklingt. Zur Begrenzung der Spannung am Thyristor ist der Widerstand entsprechend zu dimensionieren.
  • Während des Löschvorgangs an Thyristor Thl geht gleichzeitig die Einschaltung der Induktivität L2 vor sich. Durch Einschalten von Th2 wird ein Serienschwingkreis aus Cl und L2 gebildet, wobei die Spannung an Cl cosinusförmig und der Magnetisierungsstrom durch L2 sinusförmig zunimmt. Analog zum ersten Arbeitstakt wird ebenfalls nach Erreichen des maximalen Stroms die Schwingung abgebrochen, indem der Strom durch Öffnen der Diode DB im Konstantstromkreis, der durch die Elemente L2, Th2, E3, R5 und DB gebildet wird, weiterfließt.
  • Die Abschaltung von L2 erfolgt analog zum Abschalten von L1 durch Zünden von Thl und durch die Wirkung des aus Thl, D7, L2 und C2 gebildeten Löschschwingkreises. Zur Begrenzung der Spitzenspannung und zur Bedämpfung ist ebenfalls eine Serienschaltung aus Diode und Widerstand (D4 und R3) der Induktivität parallel geschaltet. Die Spannung am Kondensator wird während der Stromflußzeit durch den leitenden Thyristor auf dem 0-Volt-Potential festgehalten.
  • Zur Entkopplung der beiden Konstantstromkreise, bestehend aus L1, Thl, D5, R4 und E2 sowie L2, Th2, E3, R5 und D6, ist die Diode D7 eingefügt. Zur Erzielung möglichst kleiner Verlustleistungen sind die Spannungen der Zusatzquellen E2 und E3 wesentlich kleiner als die Spannung der Quelle El (z. B. 6 Volt gegen 300 Volt). Die Größe der aus den Zusatzquellen gespeisten Ströme wird durch die Widerstände R4 und R5 bestimmt.
  • Die Schaltung kann in .der Weise modifiziert werden, daß der konstante Magnetisierungsstrom nicht durch die gleiche Wicklung fließt wie der durch die Kondensatorentladung erzeugte Impulsstrom, sondern durch eine zweite Wicklung geschickt wird, die zweckmäßigerweise eine höhere Windungszahl hat und dadurch niedrigere Stromamplituden für gleiche Durchfiutungswerte erfordert.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Steuerschaltungsanordnung zur schnellen wechselweisen Ein- und Ausschaltung zweier Induktivitäten mittels bistabiler elektronischer Schalter, von denen der eine mit der einen und der andere mit der anderen Induktivität in Reihe geschaltet ist, und mit einem Speicherkondensator, der mit der einen Reihenschaltung in Reihe und zu der anderen Reihenschaltung parallel geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu jeder Reihenschaltung (L1, Thl bzw. L2, Th2) eine Reihenschaltung aus einer Spannungsquelle (E2 bzw. Es), einem Widerstand (R4 bzw. R5) und einer Diode (D5 bzw. DB) liegt und zwischen die parallelen Reihenschaltungen im Zuge der zum Speicherkondensator (Cl) parallelliegenden Reihenschaltung eine Diode (D7) geschaltet ist.
  2. 2. Steuerschaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Induktivitäten eine Serienschaltung aus einem Widerstand (R2 bzw. R") und einer Diode (D3 bzw. D4) parallel geschaltet ist.
  3. 3. Steuerschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als bistabile elektronische Schalter Thyristoren verwendet sind und die Anoden der Thyristoren (Thl, Th2) über einen Kondensator (C2) verbunden sind.
DE1966P0039570 1966-05-28 1966-05-28 Steuerschaltungsanordnung zur schnellen wechselweisen Ein- und Ausschaltung zweier Induktivitaeten Pending DE1265205B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3334794A1 (de) * 1983-09-26 1985-04-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Thyristorschaltung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3334794A1 (de) * 1983-09-26 1985-04-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Thyristorschaltung

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