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DE1264811B - Kapazitiver Fuellstandsmesser fuer Behaelter - Google Patents

Kapazitiver Fuellstandsmesser fuer Behaelter

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Publication number
DE1264811B
DE1264811B DE1965F0047988 DEF0047988A DE1264811B DE 1264811 B DE1264811 B DE 1264811B DE 1965F0047988 DE1965F0047988 DE 1965F0047988 DE F0047988 A DEF0047988 A DE F0047988A DE 1264811 B DE1264811 B DE 1264811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
signal
probe
amplifier
square wave
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965F0047988
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Fritz
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1965F0047988 priority Critical patent/DE1264811B/de
Publication of DE1264811B publication Critical patent/DE1264811B/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/22Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water
    • G01F23/26Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of capacity or inductance of capacitors or inductors arising from the presence of liquid or fluent solid material in the electric or electromagnetic fields
    • G01F23/263Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of capacity or inductance of capacitors or inductors arising from the presence of liquid or fluent solid material in the electric or electromagnetic fields by measuring variations in capacitance of capacitors
    • G01F23/266Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of capacity or inductance of capacitors or inductors arising from the presence of liquid or fluent solid material in the electric or electromagnetic fields by measuring variations in capacitance of capacitors measuring circuits therefor

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Description

  • Kapazitiver Füllstandsmesser für Behälter Die Erfindung betrifft einen Füllstandsmesser mit einer in einen Behälter eintauchbaren Meßsonde, deren Kapazität gegenüber den Behälterwandungen durch das Füllgut veränderbar ist, und mit einer von einer Wechselspannungsquelle gespeisten Vorrichtung zur Messung der Sondenkapazität, deren Größe ein Maß für den jeweiligen Füllstand des Behälters ist.
  • Derartige Füllstandsmesser sind in vielen Ausführungsformen bekannt. Allen Ausführungsformen ist gemeinsam, daß die Sondenkapazität auf dem Zweig einer Meßbrücke angeordnet ist, die von einer sinusförmigen Wechselspannung gespeist wird. Die Diagonalspannung der Brücke ist dann ein Maß für die Sondenkapazität und damit für den Füllzustand des Behälters.
  • Wenn derartige Geräte eine zuverlässige Messung des Füllzustandes eines Behälters ermöglichen sollen, muß dafür Sorge getragen werden, daß Schwankungen des Meßwertes durch Betriebseinflüsse, insbesondere durch schwankende Temperaturen faktisch ausgeschaltet sind. Dabei muß berücksichtigt werden, daß die Sonden im allgemeinen in frei stehende Behälter eingebaut sind, so daß die Betriebstemperaturen einen Bereich von etwa - 30 bis + 700 C und mehr durchlaufen können, wenn eine Erwärmung durch direkte Sonneneinstrahlung berücksichtigt wird. Um Fehler durch Leitungskapazitäten u. dgl. auszuschalten, wird in der Regel die Vorrichtung zur Messung der Sondenkapazität unmittelbar mit der Meßsonde zusammengebaut, so daß diese Vorrichtung den gleichen Temperaturschwankungen unterworfen ist wie die Sonde. Da die Charakteristik der in der Vorrichtung zur Kapazitätsmessung vorhandenen Schaltelemente und insbesondere von Transistoren stark temperaturabhängig ist, ist eine Temperaturkompensation erforderlich. Von besonderem Nachteil ist dabei, daß nicht nur die zur Auswertung der Brückenspannung dienenden Schaltungsteile temperaturabhängig sind, sondern daß auch die Amplitude des vom Oszillator gelieferten Signals temperaturabhängig ist. Außerdem ist diese Amplitude auch von den zur Speisung des Oszillators dienenden Spannungen abhängig, so daß sorgfältig stabilisierte Speisespannungen vorgesehen werden müssen. Weiterhin ist von Nachteil, daß die Amplitude des Ausgangssignals eines Oszillators stets wesentlich geringer ist als die Höhe der angelegten Speisespannung, so daß insbesondere bei einem mit Transistoren bestückten Gerät nur geringe Signalspannungen zur Verfügung stehen. Endlich erfordert ein Oszillator auch noch einen erheblichen Aufwand, wobei ins- besondere die bei Oszillatoren relativ geringer Frequenz benötigten Spulen relativ kostspielig sind und einen erheblichen Platz beanspruchen.
  • Alle diese Nachteile der bekannten Füllstandsmesser werden durch die Erfindung in überraschend einfacher Weise vermieden, die darin besteht, daß die Wechselspannungsquelle von einem Rechteckgenerator gebildet wird, so daß also zur Bestimmung der Sondenkapazität ein mäanderförmiges Rechtecksignal Verwendung findet. Als Rechteckgenerator ist besonders ein vorzugsweise transistorisierter, astabiler Multivibrator geeignet.
  • Die Verwendung eines derartigen Rechteckgenerators hat den Vorteil, daß bei geeigneter Auslegung die mäanderförmige Ausgangsspannung annähernd so groß ist wie die Speisespannung, so daß auch bei relativ niedrigen Speisespannungen Ausgangssignale relativ hoher Spannung erzielt werden. Die Ausgangsspannung ist dabei der Speisespannung des Generators im wesentlichen proportional, was insbesondere dann gilt, wenn zur Erzeugung der Rechteckspannungen Schalitransistoren mit sehr hoher Stromverstärkung Verwendung finden. Es ist daher möglich, durch Stabilisierung der Speisespannung auch die Signalspannung zu stabilisieren. Temperaturschwankungen haben auf die Ausgangsspannung praktisch keinen Einfluß. Andererseits ist es aber auch möglich, über die Speisespannung einen gewünschten Einfluß auf die Signalamplitude zu nehmen, wie es bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Fall ist. Ein weiterer Vorteil der Verwendung eines Rechteckgenerators besteht darin, daß er sich durch einen extrem einfachen Aufbau und einen sehr geringen Platzbedarf auszeichnet, weil er beispielsweise in Form eines astabilen Multivibrators mit nur sehr wenigen Bauelementen erstellbar ist und keinerlei Maßnahmen zur Temperaturkompensation nötig sind.
  • Weitere Vorteile der Verwendung einer Rechteckspannung ergeben sich aus der Möglichkeit, diese Rechteckspannungen mit sehr geringem Aufwand weiterzuverarbeiten.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Sondenkapazität Teil eines kapazitiven Spannungsteilers ist, an den das Ausgangssignal des Rechteckgenerators angelegt ist.
  • Es steht außer Zweifel, daß ein einfacher Spannungsteiler mit sehr viel weniger Aufwand erstellbar ist als eine Brücke, die nicht nur eine höhere Anzahl von Bauelementen umfaßt, sondern deren Nullzustand sorgfältig nach Betrag und Phase abgeglichen werden muß, während bei der erfindungsgemäßen Schaltung ein Phasenabgleich überhaupt nicht stattzufinden braucht. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dann vorgesehen, daß die an der Sondenkapazität abfallende Rechteckspannung differenziert und das differenzierte Signal derart an den Eingang eines Verstärkers, dessen Ausgangssignal einem Anzeigeinstrument zugeführt wird, gelegt wird, daß seine zwischen den Spitzen vorhandene volle Spannung zur Aussteuerung des Verstärkers dient. Ein besonderer Vorteil des Rechtecksignals liegt darin, daß es durch eine Differentiation in ein Signal verwandelt werden kann, bei dem die Spannung zwischen den Spitzen fast doppelt so groß ist wie die Spannung zwischen den Impulsfächern des Rechtecksignals. Da das Rechtecksignal, das an der Sondenkapazität abgegriffen wird, schon eine erhebliche Spannung aufweist, ist die Spannung des differenzierten Signals groß genug, um ohne Spannungsverstärkung weiterverarbeitet werden zu können. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Nullinie des differenzierten Signals beispielsweise mit Hilfe einer Kondensator-Dioden-Anordnung so weit angehoben wird, daß die volle Spannung zwischen den Spitzen dieses Signals ausgenutzt werden kann. Der erwähnte Verstärker dient dann im wesentlichen zur Leistungsverstärkung und Glättung des Signals, bevor es einer Anzeigevorrichtung zugeführt wird.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß das von der Sondenkapazität abgeleitete Signal mit dem Ausgangssignal eines Verstärkers verglichen wird, der von einer festen, vorzugsweise einstellbaren Bezugsspannung ausgesteuert wird. Das Ausgangssignal dieses Verstärkers kann so eingestellt werden, daß es die gleiche Größe hat wie das von der Sondenkapazität abgeleitete Signal, wenn beispielsweise der zu überwachende Behälter leer ist Das die beiden Signale vergleichende Anzeigeinstrument würde dann den Wert Null annehmen. Von besonderem Vorteil ist es, wenn zur Signalverstärkung ein Verstärker vorgesehen wird, der den gleichen Aufbau hat wie der zur Bildung des Vergleichssignals dienende Verstärker. Dies hat den besonderen Vorteil, daß die Temperaturabhängigkeit der beiden Verstärker genau gleich ist, so daß sich die Einflüsse von Temperaturschwankungen automatisch kompensieren. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die beiden zur Signalverstärkung und zur Bildung eines Vergleichssignals dienenden Verstärker von transistorisierten Emitterfolgestufen gebildet, bei denen die Emitter über getrennte Widerstände und eine gemeinsame Zenerdiode an der Betriebsspannung anliegen.
  • Wie bereits erwähnt, ermöglicht der im wesentlichen lineare Zusammenhang zwischen der Ausgangsspannung eines Rechteckgenerators und der Speisespannung eine gewollte Beeinflussung der Signalamplitude, die dazu benutzt werden kann, um die Unlinearität zwischen der Änderung der Sondenkapazität und der in einem kapazitiven Spannungsteiler daran abfallenden Spannung zu kompensieren.
  • Zu diesem Zweck ist bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß das Gerät von einer Energiequelle gespeist wird, die im Gegensatz zu den sonst allgemein üblichen Netzgeräten nicht eine konstante Spannung, sondern einen konstanten Strom liefert. Infolgedessen ist die an der Schaltung anliegende Speisespannung von dem Innenwiderstand dieser Schaltung abhängig. Der Innenwiderstand der Schaltung ist seinerseits eine Funktion der Kapazität der Meßsonde. Insbesondere wirkt sich dabei der Widerstand der von der Signalspannung gesteuerten Verstärkerstufe aus. Wie später noch im einzelnen erläutert wird, kann die Abhängigkeit der Speisespannung vom Betriebszustand dazu benutzt werden, das nichtlineare Verhalten des kapazitiven Spannungsteilers weitgehend zu kompensieren, so daß in einem gewünschten Meßbereich ein praktisch linearer Zusammenhang zwischen der Sondenkapazität und der zur Anzeige verwendeten Signalspannung vorhanden ist.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung an Hand des in der Zeichnung dargestellten Schaltbildes eines Füllstandsmeßgerätes nach der Erfindung näher beschrieben und erläutert wird.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Füllstandsmeßgerät weist als Signalquelle einen astabilen Multivibrator auf, der die Transistoren T1 und T2, die Widerstände R 1, R 2, R 3 und R 4 und die Kondensatoren Cl und C2 umfaßt. Dieser einen üblichen Aufbau aufweisende Multivibrator erzeugt am Kollektor des Transistors T2 eine mäanderförmige Rechteckspannung, deren Frequenz in der Größenordnung von etwa 10 kHz liegt und deren Spannung zwischen den Impulsdächern nur wenig geringer ist als die an den Leitungen 1 und 2 anliegende Speisespannung. Das von dem Multivibrator erzeugte Rechtecksignal ist in der Zeichnung durch den Kurvenzug a angedeutet.
  • Zwischen den Kollektor des Transistors T2 und die Masseleitung 1 ist ein kapazitiver Spannungsteiler gelegt, der aus den Kondensatoren C3 und Cx besteht. Der Kondensator Cx wird von der Meßsonde des Gerätes in Verbindung mit den Wandungen des Behälters gebi]det, dessen Füllzustand überwacht werden soll. Die Kapazität des Kondensators Cx ist also ein Maß für den Füllzustand des Behälters. Die Anordnung dieses Kondensators in den Spannungsteiler bewirkt, daß an dem Kondensator Cx eine Spannung ansteht, die von der Kapazität dieses Kondensators abhängig ist. Dem Kondensator Cx ist ein Widerstand R 5 parallel geschaltet, der eine Differenzierung des am Kondensator Cx anliegenden Signals bewirkt. Es entsteht somit das in der Zeichnung durch den Kurvenzug b in bezug auf das Massepotential der Leitung 1 symmetrische Signal b, dessen Amplitude gleich der zwischen den Impulsdächern gemessenen Spannung des Rechtecksignals ist, das sich auf Grund des Teilungsverhältnisses am Kondensator Cx ergeben würde.
  • Das Signal b wird mit Hilfe eines weiteren Kondensators C 4, eines Widerstandes R 6 und einer Diode D so weit angehoben, daß es im wesentlichen über der Nullinie liegt, wie es durch die Kurve c angedeutet ist.
  • Das Signal c wird einem zweistufigen Gleichstromverstärker zugeführt, der die Transistoren T3 und T4 umfaßt. Der Emitter des Transistors T3 ist mit der Basis des Transistors T 4 verbunden, so daß die Basis-Emitter-Strecke des Transistors T 4 den Emitterwiderstand des Transistors T3 bildet. Der Emitter des Transistors T 4 liegt seinerseits über einem Emitterwiderstand R 7 und eine Zenerdiode Z1 an der Masseleitung 1. Die Kollektoren der Transistoren T3 und T4 sind an die Leitung 2 angeschlossen und liegen daher unmittelbar an Speisespannung. Zur Glättung des Signals ist zwischen den Emitter des Transistors T3 und die Masseleitung 1 ein Kondensator C5 geschaltet. Durch diese -Schaltung wird erreicht, daß am Emitter des Transistors T4 eine Ausgangsspannung d zur Verfügung steht, die fast der Spitzenspannung des Signals c entspricht.
  • Diese Spannung ist daher von der Größe des Kondensators Cx, also von der Größe der Sondenkapazität, abhängig.
  • Zur Bestimmung des Füllzustandes des Behälters wird die Spannung d mit einer Normalspannung e verglichen, die mit Hilfe eines Gleichstromverstärkers erzeugt wird, der die Transistoren T5 und T 6 umfaßt und dessen Aufbau dem Verstärker mit den Transistoren T3 und T4 gleich ist. Der Basis des Transistors T5 wird eine Bezugsspannung zugeführt, die von einem Spannungsteiler mit den Widerständen R 8, R 9 und R 10 abgeleitet wird. Der mittlere Widerstand R 9 ist als Potentiometer ausgebildet, dessen Abgriff mit der Basis des Transistors T5 verbunden ist. Der Emitter des Transistors T5 ist wieder mit der Basis des Transistors T6 verbunden, dessen Emitter über einen Widerstand R 11 an die gleiche Zenerdiode 71 angelegt ist wie der Emitter des Transistors T 4. Mit Hilfe des Potentiometers R 9 wird die an der Basis des Transistors T5 anliegende Bezugsspannung so eingestellt, daß die Spannung e am Emitter des Transistors T6 den gleichen Wert hat wie die Spannung d bei leerem Behälter. Wird der Behälter gefüllt, so nimmt die Sondenkapazität Cx zu, der Widerstand dieses Kondensators nimmt ab und infolgedessen auch die an ihm anliegende Spannung. Infolgedessen sinkt auch die Spannung d ab, so daß die Differenz zwischen den Spannungen e und d ein Maß für den Füllzustand des Behälters ist.
  • Infolgedessen wird diese Spannung mit Hilfe eines Meßinstrumentes 3 angezeigt, das unmittelbar in Größen geeicht sein kann, die den Füllzustand des Behälters angeben. Dem Anzeigeinstrument 3 ist ein Regelwiderstand R 12 vorgeschaltet, der es ermöglicht, das Instrument bei vollem Behälter auf Vollausschlag zu bringen. Die Zenerdiode 71 ist so gewählt, daß ihre Durchbruchsspannung nur wenig unterhalb der Spannung d liegt, die am Emitter des Transistors T4 bei vollem Behälter auftritt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Aussteuerbereich des Transistors T4 praktisch vollständig zur Verfügung steht, wodurch die Empfindlichkeit der Vorrichtung erheblich gesteigert wird.
  • Bei einer praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes ist die bisher beschriebene Schaltung, abgesehen von dem Spannungsteiler R 8, R 9, R 10, der dem Leerabgleich der Vorrichtung dient, und dem Anzeigeinstrument 3 mit dem Vorwiderstand R 12, der zum Vollabgleich dient, mit der Meßsonde zusammengebaut und wird daher mit der Meßsonde in den zu überwachenden Behälter eingebaut. Dies hat den besonderen Vorteil, daß nur Gleichspannungen übertragen zu werden brauchen, deren Übertragung völlig unkritisch ist. Insbesondere werden störende Kapazitäten vermieden, die durch Verbindungskabel zwischen Sonde und Meßgerät bedingt sein könnten. Dies ist besonders deshalb von Vorteil, weil die Kapazität solcher Kabel häufig sehr temperaturabhängig ist. Dagegen ist die beschriebene Schaltung selbst weitgehend temperaturunabhängig, weil die Amplitude der Meßspannung im wesentlichen nur von der Höhe der zugeführten Speisespannung und dem Wert des Kondensators Cx abhängt. Die Temperaturabhängigkeit des Verstärkers mit den Transistoren T3 und T4 wird auf sehr einfache Weise dadurch kompensiert, daß die Bezugsspannung mit der das Ausgangssignal dieses Verstärkers verglichen wird; von einem gleichartigen Verstärker erzeugt wird.
  • Das erfindungsgemäße Meßgerät wird von einem Netzgerät gespeist, das zusammen mit dem Spannungsteiler zum Leerabgleich und dem Anzeigegerät 3 in einem besonderen Gehäuse untergebracht ist. Die Verbindung erfolgt mit Hilfe von Kabeln an den Stellen 4 bis 8.
  • Das Netzgerät weist einen üblichen Netztransformator 9 auf, an den sich ein Brückengleichrichter 10 anschließt, dessen Ausgangsspannung mit Hilfe eines Kondensators C6 geglättet wird. Das Netzgerät weist weiterhin einen Transistor T7 auf, der so geschaltet ist, daß das Netzgerät entgegen der allgemeinen Übung einen konstanten Strom statt einer konstanten Spannung abgibt. Zu diesem Zweck ist die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors in die Leitung 11 eingeschaltet, die von dem negativen Ausgang des Gleichrichters 10 zu der Masseleitung 1 des Gerätes führt. Die Basis des Transistors T7 wird mit Hilfe einer Zenerdiode 72 und dem in Serie zu ihr geschalteten Widerstand R 13 auf einem gegenüber der Leitung 11 positiven Potential gehalten. Das Potential am Emitter des Transistors T7 wird im wesentlichen durch den Spannungsabfall an dem Emitterwiderstand R 14 bestimmt, der von dem Gesamtstrom durchflossen wird, der an das Meßgerät abgegeben wird. Sinkt der Strom durch den Widerstand R 14 ab, so sinkt auch die Emitterspannung des Transistors T7 ab und die Basisspannung wird gegenüber dem Emitter stärker positiv, so daß der Innenwiderstand des Transistors T 7 ebenfalls abnimmt und dadurch wieder einen größeren Strom zuläßt. Bei einer Zunahme des Stromes reagiert der Transistor umgekehrt.
  • Da das erfindungsgemäße Meßgerät mit einem konstanten Strom versorgt wird, hängt die Spannung zwischen den Leitungen 1 und 2 von dem Widerstand der Schaltung zwischen diesen beiden Leitungen ab. Dieser Widerstand ist seinerseits eine Funktion der Sondenkapazität, denn der Widerstand des den Transistor T4 enthaltenden Zweiges ist eine Funktion seiner Aussteuerung. Der Transistor T 4 hat einen niedrigen Widerstand, wenn die Sondenkapazität klein ist, und einen großen Widerstand, wenn die Sondenkapazität groß ist. Dies hat zur Folge, daß bei großer Sondenkapazität die Spannung zwischen den Leitungen 1 und 2 geringer ist als bei geringer Sondenkapazität. Infolgedessen hat auch das vom Multivibrator erzeugte Signal eine geringere Spannung, und die durch eine Kapazitätsänderung erzeugte Spannungsänderung ist geringer als in dem Bereich, in dem die Sondenkapazität groß und daher die Spannung zwischen den Leitungen 1 und 2 geringer ist.
  • Auf diese Weise ist es möglich, die Unlinearität eines kapazitiven Spannungsteilers zu kompensieren, bei dem bei kleiner Kapazität eine bestimmte Kapazitätsänderung eine größere Spannungsänderung zur Folge hat als bei großer Kapazität.
  • Ein weiterer Vorteil der Spannungsänderung, die durch die Anwendung einer Quelle konstanten Stromes erzielt wird, besteht darin, daß die Spannungserhöhung, die mit einer kleineren Aussteuerung des Transistors T4 und mit einem Absinken seiner Emitterspannung d verbunden ist, zugleich eine Erhöhung der Emitterspannung am Transistor T6 zur Folge hat. Hierdurch wird die Differenzspannung Um, die von dem Meßinstrument3 gemessen wird, erhöht, und es wird dementsprechend die Empfindlichkeit des Gerätes gesteigert.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, daß durch die Erfindung ein Gerät geschaffen wird, das sich durch einen sehr einfachen Aufbau auszeichnet und trotzdem in dem benötigten Bereich eine gute Linearität und eine geringe Temperaturabhängigkeit aufweist. Insbesondere ist ersichtlich, daß das erfindungsgemäße Meßgerät nicht nur zur Messung der Sondenkapazität bei Tankinhaltsmeßgeräten Anwendung finden kann, sondern daß auf die beschriebene Weise auch von anderen Organen gebildete Kapazitäten gemessen und/oder überwacht werden können.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Füllstandsmesser mit einer in einen Behälter eintauchbaren Meßsonde, deren Kapazität gegenüber den Behälterwandungen durch das Füllgut veränderbar ist, und mit einer von einer Wechselspannungsquelle gespeisten Vorrichtung zur Messung der Sondenkapazität, deren Größe ein Maß für den jeweiligen Füllzustand des Be- hälters ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselspannungsquelle von einem Rechteckgenerator gebildet wird und die Sondenkapazität (Cx) von dessen mäanderförmigem Ausgangssignal beaufschlagt wird.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Rechteckgenerator von einem vorzugsweise transistorisierten astabilen Multivibrator gebildet wird.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sondenkapazität (Cx) Teil eines kapazitiven Spannungsteilers (C3, Cx) ist, an den das Ausgangssignal (a) des Rechteckgenerators angelegt ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Sondenkapazität (Cx) abfallende Rechteckspannung differenziert und das differenzierte Signal (b) derart an den Eingang eines Verstärkers (T3), dessen Ausgangssignal einem Anzeigeinstrument (3) zugeführt wird, gelegt wird, daß seine zwischen den Spitzen vorhandene volle Spannung zur Aussteuerung des Verstärkers dient.
  5. 5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Sondenkapazität abgeleitete Signal (d) mit dem Ausgangssignal (e) eines Verstärkers verglichen wird, der von einer festen, vorzugsweise einstellbaren Bezugsspannung ausgesteuert wird.
  6. 6. Gerät nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zur Signalverstärkung und zur Bildung eines Vergleichssignals dienenden Verstärker von transistorisierten Emitterfolgestufen (T4 und T6) gebildet werden und die Emitter über getrennte Widerstände (R 7 und R 11) und eine gemeinsame Zenerdiode (Z 1) an der Betriebsspannung anliegen.
  7. 7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es von einer einen konstanten Strom abgebenden Energiequelle gespeist wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2183651A1 (de) * 1972-05-12 1973-12-21 Vapor Corp

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FR2183651A1 (de) * 1972-05-12 1973-12-21 Vapor Corp

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