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DE1264753B - Vulkanisierkessel - Google Patents

Vulkanisierkessel

Info

Publication number
DE1264753B
DE1264753B DEC33793A DEC0033793A DE1264753B DE 1264753 B DE1264753 B DE 1264753B DE C33793 A DEC33793 A DE C33793A DE C0033793 A DEC0033793 A DE C0033793A DE 1264753 B DE1264753 B DE 1264753B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shell
vulcanizing
shells
kettle according
vulcanizing kettle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC33793A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Bode
Rudolf Mundt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DEC33793A priority Critical patent/DE1264753B/de
Publication of DE1264753B publication Critical patent/DE1264753B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C35/00Heating, cooling or curing, e.g. crosslinking or vulcanising; Apparatus therefor
    • B29C35/02Heating or curing, e.g. crosslinking or vulcanizing during moulding, e.g. in a mould
    • B29C35/0227Heating or curing, e.g. crosslinking or vulcanizing during moulding, e.g. in a mould using pressure vessels, e.g. autoclaves, vulcanising pans
    • B29C35/0233Heating or curing, e.g. crosslinking or vulcanizing during moulding, e.g. in a mould using pressure vessels, e.g. autoclaves, vulcanising pans the curing continuing after removal from the mould

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Vulkanisierkessel Die Erfindung bezieht sich auf einen Vulkanisierkessel von länglicher, vorzugsweise zylindrischer Gestalt in im wesentlichen horizontaler Anordnung, dessen zur Aufnahme zu vulkanisierender Gegenstände bestimmter Innenraum mit einem unter erhöhtem Druck stehenden Heizmittel beaufschlagbar ist.
  • Es ist üblich, die Vulkanisierkessel als einseitig verschlossene Rohrkörper mit einem abnehmbaren Deckel an dem die Beschickungsöffnung darstellenden offenen Stirnende auszuführen. Dies zwingt zur Verwendung von Wagen oder anderen Hilfsmitteln zum Einbringen des Vulkanisationsgutes bzw. der Vulkanisierformen in den langgestreckten Kesselinnenraum. Die Notwendigkeit zur Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge beim Beschickten von hinten nach vorn wirkt sich hinderlich auf den allgemeinen Arbeitsablauf aus; zudem erschwert die vergleichsweise enge Beschickungsöffnung den Überblick über das Kesselinnere.
  • Es ist bekannt, streifen- oder bandförmiges Vulkanisiergut auf dem Außenmantel beheizter Drehtrommeln unter mechanischer Anpressung unter einem mitlaufenden Druckband kontinuierlich abzuwickeln.
  • Die Drehtrommeln sind hierbei jedoch allseitig geschlossen und der als Wärmeisolierung vorgesehene Außenmantel steht unter keinem inneren Überdruck.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die mit dem Einbringen von Vulkanisiergut in die bekannten Vulkanisiervorrichtungen verbundenen geschilderten Mängel zu beheben und den Gebrauchswert der Vorrichtungen in optimaler Anpassung an die betrieblichen Anforderungen zu erhöhen.
  • Nach der Erfindung ist für Vulkanisierkessel der eingangs genannten Gattung vorgesehen, daß der Kessel in einer durch seine Längsachse verlaufenden oder dazu parallelen, im wesentlichen horizontalen Ebene geteilt ausgebildet und die obere bewegbare Halbschale in Form eines Deckels von der unteren feststehenden Halbschale abhebbar ist.
  • Die Ausbildung des Vulkanisierkessels nach der Erfindung weicht von den bisher vorherrschenden Anschauungen vollständig ab und schafft für den Bau von Vulkanisierkesseln beträchtliche Vorteile.
  • Da infolge der Längsteilung des Kesselmantels der Kesselinnenraum nach Abheben der oberen Halbschale über seine gesamte Längenausdehnung frei zugänglich ist, können die Vulkanisierformen und andere zu behandelnde Teile in beliebiger Reihenfolge und Anordnung unmittelbar in die feststehende untere Halbschale eingelegt werden. Der Fortfall von Transportwagen ermöglicht eine bessere Raumausnutzung und die erleichterte Beschickung wiederum führt zu einer schnelleren Aufeinanderfolge der einzelnen Arbeitszyklen und damit einem erhöhten Ausstoß bei gleichem Kesselvolumen. Die ungehinderte Zugänglichkeit des gesamten Innenraumes macht auch die wirtschaftliche Herstellung vergleichsweise langer, schmaler Gegenstände, wie z. B. Gummimatten und Gummibelagstreifen, für Kraftfahrzeuge möglich.
  • Vorteilhaft ist die obere Halbschale um eine Längskante schwenkbar an der unteren Halbschale angelenkt. Der Kessel kann somit nach Art eines Gegenkastens zum Beschicken und Entleeren aufgeklappt werden.
  • Zweckmäßigerweise weist die obere Halbschalen ihre Schwerkraftwirkung beim Verschwenken wenigstens zum Teil aufhebende Gegengewichte auf. Zweckmäßigerweise weisen beide Halbschalen am Innenumfang zwischen den Längskanten in Querrichtung mit axialem Abstand voneinander verlaufende Versteifungsrippen auf.
  • Es ist vorteilhaft, daß die Teilungsebene unter einem spitzen Winkel gegen die Horizontalrichtung geneigt ist. Bei dieser Ausführungsform ist die Ebene der Beschickungsöffnung in Annäherung an die Einblickebene verlagert. Dadurch sind besonders günstige Ausgangsbedingungen für die Beschickung geschaffen. Bei schwenkbar angebrachter oberer Halbschale wird in diesem Fall die mit der Schwenkachse zusammenfallende Längskante der feststehenden unteren Halbschale die Hinterkante bilden und gegenüber der Vorderkante des Kessels höher über dem Hallenboden verlaufen.
  • Zur Verdeutlichung der Ausbildung des Vulkanisierkessels ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. In der Zeichnung ist F i g. 1 ein Längsschnitt durch einen Vulkanisierkessel im geschlossenen Zustand und F i g. 2 ein Querschnitt durch den Kessel.
  • Der gezeichnete Vulkanisierkessel hat die Form eines längsgeteilten Kessels 1 mit kugelkappenartig gewölbten Stirnenden 2. Er ist als druckfester Behätte: au S ahlblech in geschweißter Ausführung her£cstellt und mit Anschlti sen 3, 4 um Finlciten von Heizdampf sowie einem Bodenablauf 5 zum Abführen von Kondensat ausgerüstet.
  • Es können darüber hinaus je nach Bedarf noch weitere Anschlußarmaturen, beispielsweise zum Beaufschlagen des Innenraumes mit Unterdruck, vorgesehen sein.
  • Der Kessel ist in seiner Längsebene geteilt und aus zwei etwa gleichen Halbschalen6, 7 zusammengesetzt. Die untere Halbschale 6 bildet den feststehenden Bodenteil und ist mittels angeschweißter Stützen 8 auf dem Fußboden der Halle aufgelagert, während die obere Halbschale 7 um ein im Längskantenbereich befindliches Drehgelenk 9 schwenkbar gelagert ist und in bezug auf die untere Halbschale als Deckel aus der gezeichneten Schließstellung hochgeschwenkt werden kann. Die Schwenkbewegung der oberen Halbschale 7 zum Öffnen und Schließen des Kessels wird durch Druckmittelarbeitszylinder 10 bewirkt. Ein Gegengewicht 12 am Ende eines mit der oberen Halbschale 7 verchweißten Hebels 11 dient zum Ausgleichen des Gewichtes der oberen Halbschale und ermöglicht eine weitgehende Verminderung der Betätigungskräfte.
  • Die Teilungsebene des gezeichneten Vulkanisierkessels verläuft gemäß der Darstellung in F i g. 2 unter einem spitzen Winkel gegen die Horizontalrichtung geneigt, und zwar so, daß die dem Drehgelenk zugeordnete Längskante der unteren Halbschale 6 die größere Höhe über dem Hallenfußboden aufweist.
  • Das Innere des Kessels ist auf Grund dieser Anordnung nach Hochschwenken der oberen Halbschale 7 zum Beschicken noch besser zugänglich.
  • Im Schließzustand des Kessels tritt eine Verriegelungsvorrichtung in Tätigkeit, die beide Halbschalen 6 und 7 gegen die Wirkung des Innendruckes zusammenhält und auch ein gewolltes Öffnen bei Anwesenheit von Heizmittel im Kesselinnenraum verhindert.
  • Zwischen den einander zugekehrten Berührungsflächen der Halbschalen ist eine elastische Dichtung 14 vorgesehen. Die notwendige Steifigkeit des Kessels gegen unzulässige Verformungen wird durch in Ab-

Claims (5)

  1. ständen parallel zueinander eingesetzte Rippen 15 gewährleistet. Die Rippen verlaufen in beiden Halbschalen 6,7 in Querschnittsebenen und sind unmittelbar in die Halbschalen eingeschweißt. Neben der Erfüllung ihrer festigkeitsgebenden Aufgabe können sie gleichzeitig auch zur Aufnahme und Halterung des Vulkanisiergutes bzw. der Vulkaniserformen benutzt werden Patentansprüche: 1. Vulkanisierkessel von länglicher, vorzugsweise zylindrischer Gestalt in im wesentlichen horizontaler Anordnung, dessen zur Aufnahme zu vulkanisierender Gegenstände bestimmter Innenraum mit einem unter erhöhtem Druck stehenden Heizmittel beaufschlagbar ist, d a -durch gekennzeichnet, daß der Kessel (1) in einer durch seine Längsachse verlaufenden oder dazu parallelen, im wesentlichen horizontalen Ebene geteilt ausgebildet und die obere bewegbare Halbschale (7) in Form eines Deckels von der unteren feststehenden Halbschale (6) abhebbar ist.
  2. 2. Vulkanisierkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Halbschale (7) um eine Längskante schwenkbar an der unteren Halbschale (6) angelenkt ist.
  3. 3. Vulkanisierkessel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Halbschale (7) ihre Schwerkraftwirkung beim Verschwenken wenigstens zum Teil aufhebende Gegengewichte aufweist.
  4. 4. Vulkanisierkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Halbschalen (6, 7) am Innenumfang zwischen den Längskanten in Querrichtung mit axialem Abstand voneinander verlaufende Versteifungsrippen aufweisen.
  5. 5. Vulkanisierkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungsebene unter einem spitzen Winkel gegen die Horizontalrichtung geneigt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 013 063; USA.-Patentschriften Nr. 1 237 534, 1 536 087.
DEC33793A 1964-09-03 1964-09-03 Vulkanisierkessel Pending DE1264753B (de)

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DEC33793A DE1264753B (de) 1964-09-03 1964-09-03 Vulkanisierkessel

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DEC33793A DE1264753B (de) 1964-09-03 1964-09-03 Vulkanisierkessel

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DE1264753B true DE1264753B (de) 1968-03-28

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DEC33793A Pending DE1264753B (de) 1964-09-03 1964-09-03 Vulkanisierkessel

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DE (1) DE1264753B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2750641A1 (de) * 1977-05-04 1978-11-09 Gomma Ivg Ind Veneta Vorrichtung, insbesondere druckkessel, zur thermischen behandlung, besonders zur vulkanisierung von aus gummi bestehenden erzeugnissen groesserer linearer laenge

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1237534A (en) * 1916-05-17 1917-08-21 Pratt And Cady Company Inc Cutting or welding blowpipe.
US1536087A (en) * 1920-09-07 1925-05-05 John L G Dykes Process and apparatus for vulcanizing articles
DE1013063B (de) * 1953-05-28 1957-08-01 Phoenix Gummiwerke Ag Beheizbare Presse zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Kautschuk oder aus mit Kautschuk versehenen Geweben

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