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DE894766C - Vorrichtung zum Vulkanisieren von waesserigen, insbesondere verschaeumten Kautschukdispersionen - Google Patents

Vorrichtung zum Vulkanisieren von waesserigen, insbesondere verschaeumten Kautschukdispersionen

Info

Publication number
DE894766C
DE894766C DED8277A DED0008277A DE894766C DE 894766 C DE894766 C DE 894766C DE D8277 A DED8277 A DE D8277A DE D0008277 A DED0008277 A DE D0008277A DE 894766 C DE894766 C DE 894766C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
carrier
cover part
lid
mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED8277A
Other languages
English (en)
Inventor
T J R Dibdin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dunlop Rubber Co Ltd
Original Assignee
Dunlop Rubber Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dunlop Rubber Co Ltd filed Critical Dunlop Rubber Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE894766C publication Critical patent/DE894766C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/3415Heating or cooling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/3415Heating or cooling
    • B29C44/3426Heating by introducing steam in the mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vulkanisieren von wässerigen, insbesondere verschäumten Kautschukdispersionen Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Vorrichtung zum Gelieren und Vulkanfsieren von Mischungen. aus wässerigen, insbesondere verschäumten Dispersionen aus Kautschuk entweder natürlichen oder synthetischen Ursprungs.
  • Bei der Herstellung von Gegenständen aus vulkamsiertem Kautschuk, die einen schwammähnlichen Charakter haben, wird eine verschäumte wässerige Dispersion aus unvulkanisiertem Kautschuk, die Gliermittel und Vulkanisiermittel enthält, in eine Form gegossen, um dem Gegenstand die erforderliche Form zu erteilen, und die dann geliert wird.
  • Die Art und die Menge der vorhandenen Geliermittel kann derart sein, daß die verschäumte Dispersion in der Form geliert, während sie sich in kaltem Zustand befindet, oder sie kann von solcher Art sein, daß Wärme an die Form gelegt werden muß, um das Gelieren zu bewirken. Nach dem Gelieren wird die verschäumte Dispersion erhitzt, um den Kautschuk zu vulkanisieren.
  • Es ist bekannt, Kautschuk zu gelieren und zu vulkanisieren, indem geschlossene Formen, die eine verschäumte Mischung von Kautschukdispersiou ent'halten, durch einen Behälter mit heißem Wasser hindurchgeführt oder indem geschlossene oder offene Formen in einer Dampfatmosphäre in einen Autoklav eingeschlossen werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß das bei diesen bekannten Ver- fahren erforderliche Bewegen der Formen vor der Vulkanisation des Kautschuks die Neigung hat, nachteilige geriffelte Oberflächen auf dem Enderzeugnis hervorzurufen. Es wurde weiter gefunden, daß das Enderzeugnis ein zu beanstandendes .Aussehen hat, wenn offene Formen verwendet werden und Dampfkondensat auf den nicht gelierten Schaum tropft.
  • Ein Zweck der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Gelieren und Vulkanisieren von Mischungen von verschäumten wässerigen Kautschulidispersionen vermittelsDampf'zn schaffen, bei denen bei Verwendung offener Formen die Gefahr, daß Kondensat auf den nicht gelierten Schaum tropft, vermindert wird, während die Bewegung der den nicht gelierten Schaum enthaltenden Formen weich und ohne Vibration durchgeführt werden kann.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Vulkanisieren von Mischungen von wässerigen, insbesondere verschäumten Käutschukdispersionen vermittels Dampf im wesentlichen bei Atmospbärendruck zu schaffen.
  • Gemäß der Erfindung umfaßt die Vorrichtung zum Vulkanisieren von wässerigen, insbesondere verschäumten Kautschukdispersionen in Formen einen feststehenden Deckelteil, einen' drehbar gelagerten Träger mit einer Mehrzahl von zur Aufnahme der Formen dienenden Stationen, die durch Drehen des Trägers nacheinander unter den feststehenden Deckelteil gebracht werden, eine vorzugsweise hydraulisch arbeitende Vorrichtung, durch welche der Träger gegen den Deckelteil zur Bildung einer die jeweils unter den Deckelteil gebrachte Station einschließenden Kammer gehoben und zur Offnung der gebildeten Kammer wieder gesenkt wird, und Einlässe zur Zuführung von Dampf in die Kammer. Vorzugsweise ist dabei der Träger mit einem Druckregler versehen, der verhindert, daß der Druck innerhalb der Kammer über den Atmosphärendruck steigt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. I eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß, der Erfindung, teilweise im Schnitt, Fig. II eine Draufsicht der Vorrichtung.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem ortsfesten Rahmen I, Sder Versteifungen und einen Tragdeckel 2 für die Formen enthält, und aus einem Träger 3, der auf einer Säule oder einem Ständer 4 vermittels eines am Ende offenen hohlen Zylinderteiles 5 angeordnet ist, die beide im Verhältnis zur Säule in lotrechter Richtung bewegbar und auf ihr drehbar sind. Der Träger 3 nimmt zwei rechteckige Formen Seite bei Seite zueinander auf, so daß beim Drehen des Trägers 3 jede Form unmittelbar unter den Deckel 2 gebracht werden kann.
  • Der Träger 3 besteht aus zwei Teilen, von denen jeder auf einer Seite des mittleren hohlen Zylinderteiles 5 liegt, und jeder Teil umfaßt einen rechteckigen Rahmen 6 sowie eine Anzahl von Stangen 7, die sich quer zur Breite des Rahmens 6 erstrecken, um eine Form und einen Trog 8 zu tragen, der sich von dem Rahmen~6 unterhalb der Stangen 7 erstreckt, um Kondensat aufzufangen. An- dem untersten Teil jedes Troges 8 ist ein S-förm.iger Verschluß g vorgesehen, aus dem Kondensat entweichen kann, ohne jedoch das Entweichen von Dampf zu gestatten. Das Kondensat kann aus dem Verschluß 9 durch ein (nicht dargestelltes) Rohr in einen Abfluß fließen, das schnell angeschlossen oder abgenommen werden kann, je nachdem, welcher der S-förmigen Verschlüsse g unterhalb des Deckels 2 angeordnet ist.
  • Jeder Rahmen ist durch Bolzen mit dem anderen Rahmen und mit dem Zylinderteil 5 verbunden und wird weiterhin von Teilen 10 gestützt. Der untere Teil der Säule 4 hat einen verkleinerten Durchmesser und ist in einem Aufbauteil 12 untergebracht, der unterhalb der bei I I angedeuteten Erdgleiche zweckmäßig in Beton eingesetzt ist.
  • Zwei Kugellager I3, die durch ein Abstandsstück 14 getrennt voneinander angeordnet sind, sind vorgesehen, so daß die Säule 4 sich um ihre lotrechte Achse drehen kann. Der Oberteil der Säule 4 ist in den hohlen Zylinderteil 5 eingepaßt, und sie ist an ihrem Oberende mit einer Verschluß einrichtung versehen, die eine Packung 15 enthält, die durch eine Scheibe 16 an Ort und Stelle gehalten wird.
  • Die Säule arbeitet daher wie ein Kolben, der in der Kammer 21 untergebracht ist, die das Innere des hohlen Zylinderteiles 5 bildet. Die Säule 4 weist nahe ihrem oberen Ende eine Nut I7 auf, die sich in lotrechter Richtung längs eines Teiles ihrer Oberfläche lerstreckt; der Zylinderteil 5 ist mit einer Stellschraube 18 versehen, deren Ende in der Nut I7 angeordnet ist und eine Relativdrehung des Zylinderteiles 5 und der Säule 4 verhindert.
  • Der Zylinderbe.il 5 ist ferner mit einem sich nach außen erweiternden Bund 19 versehen, der auf einen entsprechenden Tragteil 20 paßt, wenn die Säule 4 sich in ihrer unteren Stellung befindet, und unterstützt daher das Tragen des Unterteiles oder Trägers 3. Ein Einlaß 22 am Oberende der Kammer 2-1 steht über ein Ventil mit einer hydraulischen Druckmittelquelle (nicht dargesteLlt) durch ein biegsames Rohr 23 in Verbindung, durch das ein hydraulisches Druckmittel der Kammer 2I zugeführt und von ihr abgesperrt werden kann, um die Kammer 2I voll Druckmittel zu belassen, oder mittels dessen das Rohr 23 mit einem Auslaßrohr (nicht dargestellt) in Verbindung gebracht werden kann, durch das Druckmittel aus der Kammer 21 entweichen kann. Der einlaß 22 befindet sich an der Steile des Zylinderteiles 5, die weggeschnitten ist, um den Schnitt gemäß Fig. I darzustellen, daher ist seine Länge in gestrichelten Linien wiedergegeben. Schmiermittel kann aus einer Ölkammer 25 durch ein Rohr 24 zu den sich berührenden Flächen der Säule 4 und des Zylinderteiles 5 geführt werden.
  • Der Rahmen I besteht aus vier senkrechten Trägern 26 und Querträgern 27, welche den Rahmen I starr halten und ,die sich über den Teil des Trägers 3 erstrecken, der sich außerhalb des Deckels 2 befindet, um eine Laufbahn 28 ZU tragen, durch die hebbare Behälter oder Gefäße, welche die verschäumte Dispersion enthalten, über eine Form auf dem Träger2 gebracht werden können. Der Deckel 2 ist an jeder Ecke an dem Rahmen I vermittels eines Winkelteiles 42 befestigt und hat eine rechtwinklige Offnung, die durch vier niedrige senkrechte Wandungen 29 gebildet ist, und ferner einen Dachteil 30, der aus zwei Seitenfiächen gebildet ist, die jeweils schräg nach einwärts von einer der Seitenwandungen 29 verlaufen und sich längs eines zentral angeordneten Firstes treffen, und schließlich zwei Endflächen, die sich schräg nach einwärts von den beiden Endwandungen erstrecken. Der Deckel ist überall doppelwandig ausgebildet; die inneren und äußeren Wandungen werden durch einen rechteckigen Rahmen fest und im Abstand voneinander gehalten. Der Raum zwischen den inneren und äußeren Wandungen kann mit Isoliermaterial ausgefüllt sein, oder wahlweise können Mittel vorgesehen sein, um Dampf in den Raum einzuführen, um so eine Kondensation von Dampf auf der Innenwandung zu verhindern, wenn die Vorrichtung arbeitet. Unterhalb des Deckels 2 ist ein sich nach abwärts erstreckender kanalförmiger Teit 4I vorgesehen und mit ihm verhunden, in dem ein endloser Dichtungsstre;ifen 31 angeordnet ist. Der Deckel hat eine solche Form, daß, wenn der Träger 3 sich in seiner angehobenen Stellung befindet, der Dichtungsstreifen 3I mit dem Rahmen 6 des Trägers 3 in Berührung steht, um eine geschlossene Kammer zu bilden, deren Boden der Trog 8 ist, dessen Wandungen die Wandungen 29 des Deckels sind und deren Dach ihr Dach 30 ist. Der Dichtungsstreifen 3I verhindert einen übermäßigen Dampfverlust, wenn die Vorrichtung arbeitet, obgleich sie nicht solcher Art zu sein braucht, daß sie einer beträchtlichen Drnckdifferenz zwischen der Innen- und Außenseite des Deckels widerstehtW In dem Dach 30 des Deckels 2 befindet sich eine Anzahl von Einlässen 32, die m'it Kopfstücken 33 und 34 in Verbindung stehen, durch die hindurch der Kammer durch ein Einlaßrohr 35 Dampf zugeführt werden kann. Der Deckel ist weiterhin mit einem Thermometer 36 versehen, durch welches die Temperatur innerhalb des Deckels abgelesen werden kann.
  • Mit dem Rahmen I sind zwei Stangen 37 und 38 verbunden, die sich von dem Deckel 2 abwärts erstrecken, und entsprechende Anschlagteile 39 und 40 sind mit benachbarten Enden des Trägers 3 verbunden, so daß, wenn die eine Form sich unter dem Deckel 2 befindet, der Anschlag 39 sich gegen die Stange 37 legt, während, wenn die andere Form sich unter dem Deckel befindet, der Anschlag 40 §ich gegen die Stange 38 legt.
  • Die Verwendung der Vorrichtung wird nachstehend mit Bezug auf das Vulkanisieren von verschäumten Kautschukmilchmischungen in geschlossenen Formen beschrieben, die für die Herstellung von Matratzen geeignet sind. Es sei angenommen, daß die Kautsehukmilch so zusammengesetzt ist, daß sie in der Kälte geliert, und daß der Träger 3 sich in der angehobenen Stellung befindet, wobei der Anschlag 39 sich gegen die Stange 37 legt. Eine Form wird zuerst auf der Hälfte des Trägers 3 angeordnet, die sich unterhalb der Bahn 28 befindet, und ungel ierter Kautschukmilchschaum wird in die Form aus Behältern abgegeben, die durch Bewegen längs der Bahn in die richtige Stellung gebracht sind. Der Schaum in der Form wird dann gelieren gelassen. Der Träger 3 wird dann gesenkt und durch Bedienung veranlaßt, sich entgegen dem Uhrzeigersinn um die lotrechte Achse der Säule 4 und des sZyltinderteiles 5 zu drehen, so daß der Anschlag 40 gegen die Stange 38 zu liegen kommt. Die Form wird dadurch unter den Deckel 2 gebracht, wobei der Rahmen 6 mit den Wandungen des Deckels 29 in Ausrichtung liegt. Hydrauli.sches Druckm,ittel, beispielsweise Wasser, wird dann der Kammer 21 durch das Rohr 23 und den Einlaß 22 zugeführt, und der Zylinderteil 5 wird in lotrechter Richtung angehoben, indem er relativ zu .der Säule gleitet, bis der Dichtungsstrei.fen 31 sich mit dem Rahmen 6 in unmittelbarer Berührung befindet. Die Form ist auf diese Weise zwischen dem Deckel und dem Trog 8 eingeschlossen. Die Zufuhr des hydrauwischen Druckmittels wird dann abgesperrt, so daß die Vorrichtung in dieser Stellung gehalten wird; das Kondensatauslaßrohr g wird vermittels einer (nicht dargestellten) Kupplung an ein Abzugs rohr angeschlossen. Dann wird Dampf zu der durch den Deckel 2 und den Trog 8 gebildeten Kammer durch das Einlaßrohr 35, die Kopfstücke 33 und 34 und die Einlässe 32 hindurch eingeführt. Kondensat wird sich zuerst innerhalb der Kammer bilden.
  • Dieses Kondensat sammelt sich in dem Trog 8 und in dem Auslaßrohr g an, und ein Überschuß läuft zu dem Abfluß ab. Wenn die durch das Thermometer 36 angezeigte Temperatur sich I00° C nähert, wird die Dampfzufuhr gedrossellt und nur so viel Dampf zugeführt, daß ein Abkühlen vermieden wird, da Wärme durch Abstrahlnng verlorengeht, und die Temperatur wird daher im wesentlichen auf I00° C gehalten. Während dieses Arbeitsvorganges wird sich ebenfalls etwas Kondensat auf den inneren Schrägwandunigen des Deckels 30 bilden und wird längs der Schrägflächen des Deckels und der Wandungen 29 in den Trog 8 und von da aus durch das Auslaßrohr 9 herausfließen. Das Auslaßrohr 9 gewährleistet weiterhin, daß kein erheblfcher Dampfdruck innerhalb der Kammer zufolge unzureichender Steuerung der Dampfzufuhr sich zeitweilig aufbauen kann, und die Vulkanisation der Dispersion in der Mulde schreitet daher unter im wesentlichen gleichförmigen Bedingungen fort. Während die Vullcanisation des Schaumes in der Form innerhalb der Kammer fortschreitet, wird eine zweite Form auf der anderen Seite des Trägers 3 angeordnet, die sich nun unterhalb der Bahn 28 befindet, und wird mit Dispersion gefüllt und sich in der gleichen Weise gelieren gelassen.
  • Nachdem die Vulkanisation in der einen Form und das Füllen und Gelieren in der anderen Form beendet sind, wird die Dampfzufuhr zu den Ein- lässen32 abgesperrt, die Kupplung zwischen dem Auslaßrohr g und dem Abzugsrohr wird gelöst, und durch eine zweckentsprechende Handhabung des Ventils, welches die Zufuhr von Druckmittel in die und aus der Kammer 21 steuert, kann Druckmittel aus der Kammer durch das Rohr 23 hindurch entwelchen, so daß der gesamte Aufbau, umfassend den Zylinderteil 5, den Träger 3 und de darauf befindlichen Formen, gesenkt wird, bis der schräg verlaufende Bund 19 auf dem Tragteil 20 ruht. Der Träger 3 wird dann von Hand im Uhrzeigersinn gedreht, um den Anschlag 40 von der Stange 38 wegzubewegen und den Anschlag 39 gegen die Stange 37 zu bringen. Die Säule 4 wird zufolge der in den Kanal 17 vorstehenden Stelischraube I8 ebenfalls in den Lagern I3 gedreht. Die Form, die unvulkanisierte Dispersion enthält, wird auf diese Weise unmittelbar unter den Deckel 2 gebracht, und die Form, welche die vulkanisierte Dispersion enthält, wird gleichzeitig unter die Bahn 28 gebracht.
  • Druckmittel wird dann wieder durch das Rohr 23 und den Einlaß 22 hindurch der Kammer 21 zugeführt, so daß ein Rahmen 6 des Trägers 3 wieder gegen den Dichtungsstreifen3I des Deckels 2 gebracht wird. Die ,in der Form gelierte Dispersion, die sich nun innerhalb der Kammer befindet, die zwischen dem Deckel 2 und dem Trog 8 gebildet ist, wird dann gemäß vorstehenden Ausführungen vulkanisiert, und während diese Vulkanisation fortschreitet, wird die die vorher vulkanisierte Dispersion enthaltende und nun unter der Bahn 28 befindliche Form entfernt; eine andere Form wird an ihre Stelle gesetzt und die Folge von Arbeitsvorgängen wird wiederholt.
  • Statt der Gelierung der Dispersion, bevor sie unter den Deckel gebracht wird, kann das Füllen einer leeren Form verzögert werden, bis die Vulkanisation der Dispersion in der anderen Form beendet und der Träger in Vorwärts richtung herumbewegt worden ist, so daß die Bewegung des Trägers beendet ist, bevor das Gelieren eintritt.
  • Eine Bewegung des gelierten, nicht vulkanisierten Schaumes wird dann vollständig vermieden.
  • Vermittels der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann die Herstellung von Matratzen aus Schaumkautschuk und anderen Gegenständen kontinuierlich mit leinem Minimum an Störung der in der Form befindllichen verschäumten Dispersion durchgeführt werden, während sie sich in ungeliertem oder unvulkanisiertem Zustand befindet, und die besondere Ausführung des Deckels 30 ist so, daß die Möglichkeit auf ein Geringstmaß vermindert wird, daß Kondensat auf den darunter befindlichen unvalkanisierten Schaum fällt, wenn offene Formen verwendet werden.
  • Es sind verschiedene Abänderungen der Vorrichtung möglich. Statt der Anordnung von nur zwei Formen kann der Träger drei oder vier Formen aufnehmen. Wenn beispielsweise drei Formen Aufnahme finden, wird der Träger jeweils um ein Drittel einer Umdrehung gedreht, und jede Form wird ihrerseits drei Stellungen einnehmen, eule in der sie sich unter dem Deckel befindet; von den beiden anderen Stellungen kann die eine eine Beschickungsstel:lung und die andere eine Entnahmestellung sein. Dementsprechend wird, wenn vier Formen aufgenommen werden, der Träger jedesmal um ein Viertel einer Umdrehung gedreht, und jede Form wird ihrerseits vier Stellungen einnehmen, eine unter dem Deckel, und von denen die anderen drei eine Bes chickungs stellung, eine Gelierstellung und eine letzte, eine Ahnahmestellung sein können. Obgleich die letztgenannte Ausführung ein Bewegen der Form in sich schließt, während der darin befindliche Schaum sich in einem gelierten, aber unvulkanisierten Zustand befindet, ergibt sich kein nachteiliges Ausmaß an Runzeiigwerden des Schaumes, da die Vorrichtung nur eine kleine weiche Bewegung der Form ergibt, während frühere Arbeitsarten, die eine weitaus größere Bewegung mit zwangsläufigem Runzel igwer den erforderlich machten, häufig eine Bewegung der Form von einem Förderorgan oder einer Laufbahn in einen Autoklav in eich schlossen, woraus sich eine Stoßod. dgl. Wirkung ergab.
  • Anstatt eine hydraulische Hebevorrichtung zum Anheben und Senken des Trägers zu verwenden, kann diese Bewegung auch durch .andere übliche Methoden erfolgen, beispielsweise durch eine Zahnstange an der lotrechten Säule 4 und ein mit ihr im Eingriff stehendes Ritzel, das durch einen Elektromotor oder sonstwie betätigt wird; die Hubeinrichtung kann auch ein Schneckergetriebe enthalten.
  • Weiterhin können andere an -sich bekannte Methoden verwendet werden, um das Entwickeln eines über dem Atmospthärendruclç liegenden Druckes innerhalb der Kammer zu verhindern; beispielsweise kann ein Hebelvenbil oder ,ein federbeeinflußtes Kugeiventil vorgesehen sein, das eingestellt ist, um abzublasen, wennqder Innendruck größer als Wider Atmosphärendruck, bei6pielsweise 0,07 kg/cm2 oberhalb des Atmosphären druckes ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Vulkanisieren von wässerigen, insbesondere verschäumten Kautschukdisperslionen iin Formen, gekennzeichnet durch einen feststehenden Deckelteil (2), einen drehbar gelagerten Träger (3) mit einer Mehr zahl von zur Aufnahme der Formen dienenden Stationen, die durch Drehen des Trägers (3) nacheinander unter den feststehenden Deckelteill -(2) gebraeEt werden, eine-vorzugsweise hydraulisch arbeitende Vornichtung 5), durch welche der Träger (3) gegen den Deckelteil (2) zur Bildung einer die jeweils unter den Deckelteil gebrachte Station einschließenden Kammer gehoben und zur Öffnung der gebildeten Kammer wieder gesenkt wird, sowie durch Einlässe (32) zur Zuführung von Dampf in die Kammer.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Anstieg des Druckes in der Kammer über Atmosphärendruck verhindernder Druckregler vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckregler ein Kondensatauslaßrohr (g) mit einer von dem Kondenn ast verschließbaren S-förmigen Biegung aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (2) mit Seitenwänden (29) und einem Dachteil versehen ist, dessen Flächen (30) . von jeder Wand (29) schräg nach oben gehen.
DED8277A 1947-02-11 1951-03-25 Vorrichtung zum Vulkanisieren von waesserigen, insbesondere verschaeumten Kautschukdispersionen Expired DE894766C (de)

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