DE1264699B - Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Glastafeln auf der Foerdervorrichtung einer Glasschneidemaschine - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Glastafeln auf der Foerdervorrichtung einer GlasschneidemaschineInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int Cl.:
C03b
Deutsche KL: 32 a - 33/02
Nummer: 1264 699
Aktenzeichen: P 26583 VI b/32 a
Anmeldetag: 14. Februar 1961
Auslegetag: 28. März 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von Glastafeln auf der Fördervorrichtung
einer Glasschneidemaschine mit zwei im Abstand zueinander angeordneten und in die Bewe-.gungsbahn
der Glastafeln hinein bewegbaren Anschlagen.
Bei einer Vorrichtung dieser Art nach der deutschen Patentschrift 1052 091 sind die Anschläge an
einem Förderband angebracht, mit dem sie sich mit- · bewegen und aus welchen sie durch eine ortsfeste
Führungsschiene über ihre Oberfläche — d. h. über die Ebene der Glastafeln — hinaus hochgedrückt
werden. Die Betätigung der Anschläge ist daher unabhängig davon, ob. die Glastafel ausgerichtet ist oder
nicht, wobei die Betätigung der Anschläge stets nur in einem bestimmten Abschnitt des Transportvorgangs
erfolgt. Die Glastafel wird durch die gegenüber der Bewegung im geraden Teil des Förderbandes
schnellere Bewegung der voreilenden Oberkante beschleunigt und führt mithin in diesem Bereich eine
Relativbewegung gegenüber dem Förderband aus. Damit ist ihre Anlage gegen die Anschläge abhängig von
den Reibungsverhältnissen zwischen Glastafel und Oberfläche des Förderbandes und ferner abhängig
von der Bewegungsgeschwindigkeit des Förderbandes. Es ist also bei der bekannten Anordnung möglich,
daß die Beschleunigung der Glastafel nicht ausreicht, um die Anschläge zu erreichen, oder auch
nicht ausreicht, um die zusätzliche Drehbewegung bei Erreichen des ersten Anschlages herbeizuführen.
Damit kann in nachteiliger Weise ein Schneiden einer nicht ausgerichteten Glastafel erfolgen. Andererseits
ist es denkbar, daß die Glastafel am Anfang der Ausrichtstelle bereits ausgerichtet wird und dann im ausgerichteten
Zustand über die Ausrichtstelle transportiert wird, ohne daß während dieses Transportvorganges
der Arbeitsvorgang weitergeht bzw. das Schneiden einsetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art so auszubilden,
daß einmal die Ausrichtung der Glastafeln an den Anschlägen vor dem Schneiden sichergestellt ist
und daß durch diese Ausrichtung kein unnötiger Zeitverlust entsteht. Die Nachteile der bekannten ·
Vorrichtung sollen mit der erfindungsgemäßen An-Ordnung in einfacher und wirkungsvoller Weise vermieden
werden, wobei sichergestellt sein muß, daß eine nicht ausgerichtete Glastafel nicht geschnitten
werden kann.
Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß jedem Anschlag ein Geber zur Steuerung wenigstens
einer Antriebsquelle für die weitere Anschläge hal-Vorrichtung
zum selbsttätigen Ausrichten
von Glastafeln auf der Fördervorrichtung
einer Glasschneidemaschine
von Glastafeln auf der Fördervorrichtung
einer Glasschneidemaschine
Anmelder:
Pittsburgh Plate Glass Company,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
8000 München 27, Pienzenauer Str. 2
8000 München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Alfred Cullwell Oakes,
Wayne Woodrow Oakes,
Charles Hatfield, Mt. Vernon, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 15. Februar 1960 (8549)
ternde, am Maschinengestell angebrachte Träger zugeordnet
ist, wobei die Antriebsquelle bei gleichzeitiger Anlage der Glastafel an beiden Anschlägen durch
die Geber betätigbar ist und mittels der Träger die Anschläge aus der Bewegungsbahn der Glastafeln
verbringt.
Ein dritter durch die Glastafel betätigbarer und die Antriebsquelle steuernder Geber dient zur Einleitung
der Rückbewegung der Anschläge nach Durchgang der Glastafel. Der dritte Geber löst zusätzlich die
Hubbewegung von an einem Querträger angeordneten Schneidwerkzeugen am Anfang des Durchlaufs
der Glastafel nach unten und an dessen Ende nach oben aus.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer bevorzugten Ausführungsform im Zusammenhang
mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht der Vorrichtung, wobei nur ein Teil des Bandförderers
in Durchsicht angedeutet ist und die in Abstand angeordneten Anschläge in ihrer ersten Stellung mit
ausgezogenen Linien und in ihrer zweiten Stellung mit gestrichelten Linien dargestelt sind,
F i g. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung,
F i g. 3 ein abgebrochen gezeichneter Querschnitt nach der Linie 3-3 der F i g. 1 und
809 520/288
3 4
F i g. 4 eine schematische Darstellung der in der eine Aussparung des Hebels 34. Das freie Ende 42
Einrichtung verwendeten elektrischen Schaltung. des Hebels ist ein Schalt- oder Auslösearm. Die
Die Vorrichtung gemäß der bevorzugten Ausfüh- Feder 41 spannt den Hebel 34 vor, so daß das freie
rungsform hat, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, eine Ende 42 an dem entsprechenden Geber ILS und 2LS
Tragkonstruktion 11, die aus Gruppen von Ständern 5 angreift. Wenn sich jeder Hebel 34 in der in F i g. 3
12 und Paaren von an den Ständern 12 angebrachten gezeigten Stellung befindet, schließen die freien
horizontalen U-Eisen 13 besteht. Die Tragkonstruk- Enden 42 die Geber ILS und 2LS. Eine weitere
tion 11 weist auch U-Quereisen 14 auf, die eine An- Winkelstütze 43 ist an jedem Träger 33 angebracht,
zahl Tischabschnitte 15 tragen. Riemen oder Bänder Eine Schraube 44 ist durch die Winkelstütze 43
16 eines Förderbandes 17 werden in ihrem oberen io geschraubt und in ihrer Lage durch eine Mutter 45
Verlauf von Tischabschnitten 15 getragen. Für jedes gesichert. Die Schraube 44 dient als Anschlagelement
Band 16 ist eine Bandscheibe 18 und 19 vorgesehen. für den Hebel 34. Die Schraube 44 begrenzt die
Die Scheiben 18 und 19 sind auf Wellen (nicht ge- Schwenkbewegung des Hebels 34 im entgegenzeigt)
angeordnet, und eine der Wellen wird über gesetzten Uhrzeigersinn.(bezogen auf Fig. 3).
übliche Ketten und Kettenräder (nicht gezeigt) von 15 Die Glastafel G auf dem Förderband 17 wird von
einem Motor (nicht gezeigt) angetrieben. links nach rechts (bezogen auf F i g. 2 und 3) bewegt.
Ein Paar geflanschte Winkelstützen 20 ist an dem Wenn die Vorderkante der Tafel G einen der Anvorderen
und hinteren Ende der Tragkonstruktion 11 schlage 26 erreicht, stößt sie gegen den Anschlag 37.
angebracht. Ein Eckblech 21 mit einem oberen Der Antrieb des Förderbandes 17 ist kontinuierlich.
Flansch 22 befindet sich an jeder Winkelstütze 20. 20 Daher bewegt die Tafel G einen der Hebel 34 im
Lager 23, die drehbar eine quer zur Bewegungsbahn entgegengesetzten Uhrzeigersinn gegen die Feder 41,
der Glastafel 6 angeordnete Welle 24 tragen, sind an wodurch das Ende 42 des zugehörigen Gebers ILS
den Flanschen 22 angebracht. Die Enden eines und 2LS wegbewegt wird. Der als Schalter aus-I-Trägers
25 sind auch an den Winkelstützen 20 be- gebildete Geber öffnet.
festigt. s5 Wie später im Zusammenhang mit der elektrischen
Ein Paar Anschläge 26, die in wesentlichem Ab- Schaltung erläutert wird, wird die Antriebsquelle 30
stand voneinander angeordnet sind, sind auf die derart betätigt, daß die Kolbenstange 29 zurück-WeIIe
24 gekeilt. Auf dieser sitzt auch eine Anzahl gezogen und somit die Welle 24 gedreht wird, wenn
Niederhalteelemente 27. beide freien Enden 42 der Geber ILS und 2LS durch
Ein Hebel 28 ist auf das eine Ende der Welle 24 30 Teile der Vorderkante der Tafel G wegbewegt wergekeilt.
Das Ende einer Kolbenstange 29 einer An- den, die gegen die Anschläge 26 stoßen, so daß die
triebsquelle 30 (Luftzylinder) ist schwenkbar mit dem Stromspule des Elektroventils ISV stromlos wird.
Bügel 28 verbunden. Die Antriebsquelle (Luftzylin- Dadurch werden die Träger 33 im entgegengesetzten
der) 30 ist an einer Konsole31 angebracht, die an Uhrzeigersinn (bezogen auf Fig. 2 und 3) geeiner
der Winkelstützen 20 sitzt. Die Funktion der 35 schwenkt, Da die Hebel 34 während dieser Schwenk-Antriebsquelle
(Luftzylinder) 30, bei welcher die bewegung nach oben bewegt werden, kann die Tafel G
Stange 29 vorgeschoben oder zurückgezogen wird, von dem Förderband 17 bewegt werden. Wenn die
verursacht Drehung der Welle 24. Die Antriebsquelle Anschläge 37 ausreichend oberhalb der Tafel G
(Luftzylinder) 30 ist durch Schläuche 32 an ein durch liegen, bringen die Federn 41 die Hebel 34 in ihre
Federkraft vorgespanntes Vierwegeelektroventil IiSF 40 normale Lagebeziehung mit Bezug auf die Träger 33
angeschlossen, das eine Stromspule (F i g. 4) hat. Die- zurück, deren Schwenkbewegung sich fortsetzt. Auf
ses Ventil ist mit einer Druckluftquelle (nicht gezeigt) diese Weise hat bei Schwenkbewegung der Träger 33
verbunden. Wenn die Stromspule des Elektroventils nach oben die Rücklaufbewegung der Hebel 34 mit
erregt wird, befindet sich der Schieber des Ventils in Bezug auf die Träger 33 zur Folge, daß die freien
einer ersten Stellung, so daß die Druckluftquelle mit 45 Enden 42 an den Gebern ILS und 2LS angreifen
der unteren Kammer des Luftzylinders 30 in Verbin- und die durch diese gebildeten Schalter öffnen,
dung steht, wodurch die Kolbenstange 29 in die her- Jedes der Niederhalteelemente 27 enthält einen an
ausgeschobene Stellung gelangt, so daß die Anschläge der Welle 24 zapfenartig gelagerten Arm 46, einen
26 die Stellung haben, die in Fi g. 1 bis 3 gezeigt ist. an dem Arm 46 angebrachten Wellenansatz 47, eine
Bei jedem Anschlag 26 ist ein Träger 33 auf die 5° auf dem Wellenansatz 47 sitzende Stützrolle 48 und
Welle 24 gekeilt. An einem Träger 33 befindet sich .einen an der Welle 24 befestigten Hubraum 49. Die
ein Geber ILS. An dem anderen Träger 33 ist ein Länge des Hubraumes 49 reicht aus, um gegen einen
Geber 2 LS vorgesehen. Die Geber sind elektrische an das freie Ende des Armes 46 geschweißten Rohr-Endschalter.
An jedem Träger 33 ist schwenkbar ein ansatz 50 zu stoßen, so daß die Lagerung des Wellenzweiarmiger
Hebel 34 angebracht. An dem freien 55 ansatzes 47 unterstütz wird.
Ende 42 des Hebels 34 sitzt ein T-Element 35, dessen Wenn sich die Welle 24 in der Lage befindet, die
Schaft mit dem Hebel 34 verschraubt ist. Mit Hilfe in F i g. 1 bis 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt
eines Schlitzes 36 in dem Hebel 34 für die Schraube ist, trägt der Hubarm 49 den Arm 46 in der gehobeist
senkrechte Verstellung des T-Elements 35 möglich. nen Lage, so daß sich die mit Filz bedeckte Stütz-An
der Stirnfläche des T-Elements 35 ist mittels 60 rolle 48 im wesentlichen oberhalb der Bewegungs-Klebstoff
ein Anschlag 37 aus Kunstharz, z. B. aus bahn der Glastafel G befindet, Polyurethan, angebracht, das im wesentlichen starr Wenn die Welle 24 zwecks Anhebung der Träger
ist, jedoch in geringem Maße nachgibt. 33 gedreht wird, wodurch die Anschläge 26 aus der
Eine Winkelstütze 38 ist an dem Träger 33 be- Bewegungsbahn der Tafel G geschwenkt werden,
festigt. Ein mit Feder versehener Schraubbolzen 39 65 werden die Hubarme 49 im entgegengesetzten Uhrist
in die Winkelstütze 38 geschraubt und in seiner zeigersinn gedreht. Infolge der Schwerkraft bewegen
Lage mit einer Mutter 40 festgelegt. Eine Feder 41 sich die Arme 46 und die Stützrollen 48 nach unten,
sitzt auf dem Schraubbolzen 39 und erstreckt sich in bis die Stützrollen 48 die Tafel G berühren. Infolge
ihres Gewichtes werden die Stützrollen 48 mit der oberen Fläche der Glastafel G, die nun von dem
Förderband 17 bewegt wird, in Berührung gehalten. Diese Konstruktion wird gegenüber einer Anordnung
bevorzugt, bei der die Arme 46 auf die Welle 24 gekeilt und Hubarme 49 unnötig sind.
Nach dem Durchlaufen der Tafel G wird die Antriebsquelle 30 betätigt, wie weiter unten im Zusammenhang
mit der elektrischen Schaltung erläutert
zweiten Luftzylinder 56 weist eine Stromspule auf. Wenn die Stromspulen der Ventile 2 SV und 3SV
stromlos sind, befindet sich infolge der Wirkung der Feder jedes Ventil der Schieber in einer ersten
Stellung, so daß die Kolbenstange 57 herausgeschoben ist.
Wenn die Stromspulen erregt sind, bewegen sich die Schieber der beiden Ventile 2 SV, 3SV in eine
zweite Stellung, um die Luftzylinder 56 so zu be-
ist, um die Kolbenstange 29 herauszuschieben, so daß 10 tätigen, daß die Kolbenstangen 57 zurückgezogen
die Anschläge 26 gesenkt werden. Während dieser Drehung der Welle 24 werden die Hubarme 49 im
Uhrzeigersinn bewegt. Die sich bewegenden Hubarme 49 greifen an den Rohransätzen 50 an, so daß
werden, wodurch die Schneidwerkzeuganordnungen 63 in eine Lage gesenkt werden, in der sich ihre
Schneideräder 64 in Ritzstellung auf der Glastafel G befinden. Wie unten erläutert wird, werden die Strom-
die Stützrollen 48 aus der Bewegungsbahn der nach- 15 spulen der Ventile 2SV und 3SV gespeist, nachdem
sten Glastafel G gehoben werden. der Geber 3LS durch die Vorderkante der Glastafel G
Eine nach unten verlaufende Winkelstütze 51 ist in die geschlossene Stellung umgeschaltet worden ist.
an dem I-Träger 25 angebracht. Diese Winkelstütze Anstatt jede Schneidwerkzeuganordnung 63 quer
trägt einen Geber 3 LS, dessen eine Rolle haltender za der Bewegungsbahn der Tafel G zu bewegen, um
Hebelarm 52 so angeordnet ist, daß der Geber 3LS, 20 verschiedene geritzte Linien an verschiedenen Glas-
der ein elektrischer Schalter ist, aus seiner normaler- tafeln herzustellen, kann eine Anzahl Schneidwerk
weise offenen Stellung durch die Vorderkante der Glastafel G in die geschlossene Lage umgeschaltet ist.
Der Schalter bleibt geschlossen, bis die Tafel G vollständig vorbeigelaufen ist.
Eine mit Flansch versehene Tragstütze 53 ist an jedem vorderen und hinteren Paar der horizontalen
U-Eisen angebracht. Jede Tragstütze 53 hat ein Eckblech 54. Eine Platte 55 ist an jeder Tragstütze 53
montiert. Ein Luftzylinder 56 wird von jeder Platte 55 getragen. Jeder Zylinder 56 hat eine Kolbenstange
57, die sich nach oben durch eine öffnung in der Platte 55 erstreckt. Das Ende der Stange 57 ist
zeuganordnungen 63 an dem Rohr 59 angebracht sein. Diese Schneidwerkzeuganordnungen 63 können
für Aufwärtsbewegung relativ zu dem Rohr 59 in eine betriebsunwirksame Lage konstruiert sein, so daß
nur Sehneidwerkzeuganordnungen 63, die nicht nach oben bewegt werden, sich mit dem Rohr 59 nach
unten bewegen, um ihre Schneideräder 64 in Ritzstellung zu bringen.
Aus der Zeichnung und der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß eine auf dem Förderband 17
angeordnete Glastafel an dem linken Teil, d. h. auf dem Förderband 17 entgegen der Bewegungsrichtung
Anschläge 37 stoßen und beide Hebel 34 um ein ausreichendes Stück drehen, um die freien Enden 42 von
den Gebern ILS und 2LS zu entfernen.
Falls die Vorderkante der Tafel G winkelig zu
einer senkrechten Ebene liegt, die senkrecht zu der von dem Förderband 17 gebildeten Bewegungsbahn
der Tafel G liegt, stößt der eine Teil der Vorderkante zuerst gegen den einen Anschlag 37, wenn der andere
weiterhin eine vorwärts gerichtete Kraft auf die Tafel G aus. Der Hebel 34, dessen Anschlag 37 die
Vorderkante berührt, wird von der Tafel G um ein
in eine U-förmige Tragstütze 58 geschraubt. Ein von den Anschlägen 26 aus, bewegt wird, bis zwei in
quadratisches Rohr 59 überbrückt die Einrichtung 35 Abstand liegende Teile der Vorderkante der Tafel G
oberhalb des Förderbandes 17 und ist in der Nähe beide gegen die an den Hebeln 34 angebrachten
seiner Enden mit den Tragstützen 58 verschraubt. Auf
diese Weise wird das Rohr 59 von dem Luftzylinder
56 getragen und von diesen gehoben und gesenkt..
diese Weise wird das Rohr 59 von dem Luftzylinder
56 getragen und von diesen gehoben und gesenkt..
Ein Paar senkrechte, in Abstand verlaufende Stäbe 60, die an jedem Ende mit Gewinde versehen
sind, ist an der Platte 55 angebracht. Anschlagelemente 61 werden von dem Rohr 59 getragen. Die
oberen Enden der Stäbe 60 verlaufen durch die „j
Elemente 61, und Muttern auf den Stäben 60 be- 45 Teil der Vorderkante sich in Abstand von dem andegrenzen
die von den Zylindern 56 hervorgerufene ren Anschlag 37 befindet. Das Förderband 17 übt
Aufwärtsbewegung des Rohres 59. ihi i ih Kf f di
. Eine Platte 62 ist an der der Bewegungsrichtung
zugewandten senkrechten Stirnfläche des Rohres 59 ,
angeordnet. Sehneidwerkzeuganordnungen 63 werden 50 kleines Stück geschwenkt, um das freie Ende 42 von
von der Platte 62 getragen. Die Schneidwerkzeug- dem Geber ILS zu entfernen. Weitere Schwenkanordnungen
63 können zu einem der zahlreichen bewegung des Hebels 34 wird durch den Schraubenbekannten Bautypen gehören. In der in F i g. 1 und 2 bolzen 39 verhindert. Die von dem Förderband 17
gezeigten Konstruktion können die Schneidwerkzeug- gelieferte Bewegungskraft setzt sich fort, so daß die
anordnungen 63 quer zu der Bewegungsbahn der 55 Tafel G verschoben wird, bis der andere Teil der
Glastafel G bewegt werden, um jedes Schneiderad 64 Vorderkante der Tafel G gegen den anderen Anjeder
Schneidwerkzeuganordnung 63 in verschiedenen schlag 26 stößt, um sein freies Ende 42 aus dem
Positionen einzustellen, so daß verschiedene Möglich- zugehörigen Geber auszurücken. Wenn dies geschieht,
keiten für geritzte Linien in der Tafel G parallel zu liegen beide anstoßenden Teile der Vorderkante und
der Bewegungsrichtung der Tafel G unter den 60 somit die gesamte gerade Vorderkante rechtwinkelig
Sehneidwerkzeuganordnungen 63 vorhanden sind, zu der von dem Förderband 17 gebildeten Bewein
dieser Ausführungsform der Einrichtung befin- gungsbahn der Tafel G.
den sich die Schneideräder 64 über der Tafel G, Infolge der Betätigung der Antriebsquelle 30
wenn die Kolbenstangen 57 herausgeschoben sind. dreht sich die Welle 24, so daß die Anschläge 26 aus
Jeder Luftzylinder 56 ist mit Schläuchen 65 und 66 65 ihrer Stellung wegbewegt werden, welche eine weitere
an ein durch Federkraft vorgespanntes Vierwege- __ Bewegung der Tafel G durch das Förderband 17 verelektroventil
2SV angeschlossen, das mit der Druck- hindert. Gleichzeitig werden die Hubarme 49 durch
luftquelle verbunden ist. Das Ventil 3SF für den ^ - Drehung der Welle 24 verschwenkt, so daß die Stütz-
rollen 48 durch die Wirkung der Schwerkraft sich auf
die Tafel G senken, die wiederum von dem Förderband 17 bewegt wird. Die Stützrollen 48 halten die
Bewegungsrichtung der Tafel G aufrecht, so daß ihre Vorderkante rechtwinkelig zu der Bewegungsbahn
der Tafel G gehalten wird. Diese Beibehaltung der Bewegungsrichtung der Vorderkante der Tafel G
setzt sich fort, bis die Hinterkante der Tafel G an den Stützrollen 48 vorbeigelaufen ist. Bevor dies geschieht,
ist ein wesentlicher Teil, gewöhnlich der größte Teil, der Tafel G bereits unter den gesenkten
-Schneiderädern 64 vorbeigelaufen, die von dem Tragrohr 59 lediglich um ein kurzes Stück in Bewegungsrichtung
aus der gesenkten Stellung der Stützrollen 48 entfernt angeordnet sind.
Aus der vorstehenden Beschreibung und dem unmittelbar vorhergehenden Absatz erkennt man, daß
die auf dem Förderband 17 angeordnete Tafel G unter Schneiderädern vorbeiläuft, um parallel in
Wenn der Schalter 2PB geöffnet wird, hält der Kontakt 1-1 CA die Wicklung ICi? erregt, bis die Bedienungsperson
den Schalter IPB öffnet.
Die anderen Stromkreise der Fig.4 sind mittels
einer Leitung 82 an die Leitung 80 über den Kontakt 1-2Ci? angeschlossen, der geschlossen wird, wenn die
Wicklung ICi? erregt ist. Diese Stromkreise sind über den Kontakt 1-2 CR mit der Leitung 80 durch
einen Dreistellungswählschalter ISW verbunden. In
ίο einer ersten Stellung, die in Fig. 4 gezeigt ist, legt
der Schalter ISW die Leitung 83 an die Leitung 82, während er in einer zweiten Stellung eine Leitung 84
an die Leitung 82 anschließt. In einer dritten Stellung verbindet der Schalter ISW keine der Leitungen
83 und 84 mit der Leitung 82.
Eine Wicklung ITi? eines Zeitverzögerungsrelais
liegt in Reihe mit einem normalerweise geschlossenen Kontakt 2-1CR und dem Geber (Schalter) ILS in
einem Stromkreis zwischen den Leitungen 81 und 83.
einer Richtung geritzt zu werden, die senkrecht zu der 20 Der Geber (Schalter) 2LS liegt parallel zu dem Geber
von dem Förderband 17 gebildeten Bewegungsbahn (Schalter) ILS und in Reihe mit dem Kontakt 2-1CR
verläuft, wobei die parallelen geritzten Linien senkrecht zu der Vorderkante der Tafel G verlaufen. Dies
wird von der Vorrichtung gewährleistet, ohne daß es erforderlich ist, die Tafel in irgendeiner. Weise an
dem sich vorschiebenden Ende des Förderbandes 17 so zu plazieren, daß ihre Vorderkante rechtwinkelig
zu der Bewegungsbahn des oberen Verlaufs des Förderbandes 17 liegt. Auf diese Weise liefert die
Vorrichtung eine rechtwinkelige Lageeinstellung der Vorderkante zu der Bewegungsbahn und hält diese
für den darauffolgenden Ritzarbeitsgang aufrecht.
Recht häufig werden Glastafeln auf Förderbänder •in der Weise gebracht, daß ihre Vorderkante nicht
senkrecht zu der Bewegungsbahn des oberen Verlaufs des Förderbandes 17 liegt. Beispielsweise werden
Glastafeln von einem sich senkrecht bewegenden Glasband in einem Ziehvorgang dadurch erhalten,
daß das senkrechte Glasband geritzt und abgesprengt und dann die neu gebildete Tafel mittels eines übliehen
Ablageförderbandes auf ein horizontales Förderband gelegt wird. Bei der Anordnung nach der
Erfindung könnte das letztgenannte das Förderband 17 sein.
Die Schneidwerkzeuganordnungen 63 können in einer Bauart ausgebildet sein, die an das Schneiderad
Ultraschallschwingungen liefert, wobei man bei geeigneter Wahl der Betriebsbedingungen und des
Schneideradtyps eine geritzte Linie erzeugen kann, und der Wicklung 1 Ti?. Der Geber (Schalter) ILS
wird von dem freien Ende 42 in umgeschalteter Stellung geschlossen gehalten, wenn sich der Hebel
des dem Geber (Schalter) ILS zugeordneten Anschlages 26 in der Lage befindet, daß das Glas
dagegenstößt, wie in F i g. 3 gezeigt ist. Wenn ein Teil der Vorderkante der sich auf dem Förderband 17
bewegenden Glastafel G gegen den Anschlag 26 stößt, bewegt die Tafel G den Hebel 34 nach rechts
(bezogen auf Fig. 3), so daß das freie Ende42 von
dem Geber (Schalter) ILS wegbewegt wird und sich dieser öffnet. Der Geber (Schalter) 2LS wird von dem
freien Ende 42 des anderen Anschlages 26 in der in Fig. 3 gezeigten Stellung geschlossen. In gleicher
Weise öffnet der Geber (Schalter) 2LS, wenn ein anderer Teil der Vorderkante, der wesentlichen Abstand
von dem ersten Teil der Vorderkante der sich auf dem Förderband 17 bewegenden Tafel hat, gegen
diesen Anschlag 26 stößt und den Hebel 34 nach rechts (bezogen auf F i g. 3) bewegt. Somit sind die
Geber (Schalter) ILS und 2LS geschlossen, wenn sich die Anschläge 26 in der in Fig.-3 gezeigten
Lage befinden.
Wenn die Vorderkante der Glastafel G gegen einen der Hebel 34 der Anschläge 26, der sich vor dem
anderen Hebel 34 befindet, stößt oder diesen einen Ήebel 34 bewegt, öffnet der zugehörige Geber
(Schalter) ILS oder 2LS. Dadurch wird jedoch die
die selbsttätig durch das Glas hindurch verläuft, so 50 Wicklung 1 Ti? «nicht stromlos, da der andere der
daß getrennte Glastafeln entstehen. Somit ist eine Geber (Schalter) ILS und 2LS noch geschlossen ist.
getrennte Schnittlaufausrüstung nicht erforderlich. Das Förderband 17 bewegt die Glastafel G weiter,
Gemäß F i g, 4 sind elektrische Leitungen 80 und während diese gegen einen der Anschläge 26 stößt,
81 an eine 115-Volt-Wechselspannungsquelle ange- der weitere Bewegung dieses Teiles der Vorderkante
schlossen. Ein erster Stromkreis ist mit den Leitungen 55 verhindert. Die Tafel G verschiebt sich, bis ein
80 und 81 verbunden und enthält eine Wicklung 1CR anderer Teil der Vorderkante der Tafel G gegen den
eines Relais in Reihe mit einem normalerweise geschlossenen Druckknopfschalter IPB und einen
normalerweise offenen Druckknopfschalter 2 PB. Das Relais mit der Wicklung ICi? hat normalerweise
offene Kontakte 1-1CR und 1-2CR. Der Kontakt
1-1CR liegt parallel zu dem Schalter 2PB und in
Reihe mit dem Schalter IPB und der Wicklung 1CR.
Der Kontakt 1-1CR bildet einen Haltekreis für die
Wicklung 1CR in der folgenden Weise. Eine Bedienungsperson
schließt kurzzeitig den Schalter 2PB zwecks Erregung der Wicklung 1CR, wodurch die
Kontakte 1-1CR und 1-2Ci? geschlossen werden.
anderen Anschlag 26 stößt und sein freies Ende 42 von dem zugehörigen anderen Geber (Schalter) wegschwenkt,
der dann öffnet. Wenn beide Geber (Schal-
"60 ter) ILS und 2LS offen sind, wird die Wicklung ITi? stromlos. :
In Reihe mit den Gebern (Schaltern) ILS und 2LS liegen die Stromspule des Ventils ISV und ein normalerweise
offener Kontakt 1-1 Ti?, der verzögert anspricht, d. h., nach Erregung der Wicklung des
Relais, von dem er einen Teil bildet, schließt der 'Kontakt 1-177? nach einer Verzögerung. Der Kontakt
1-1TR und die Stromspule des Ventils ISF sind
parallel zu dem Kontakt 2-1CR und der Wicklung
ITi? geschaltet.
Die Ruhe- oder Normalstellung der Anschläge 26 ist in F i g. 3 dargestellt, so daß die Geber (Schalter)
ILS und 2LS geschlossen werden, wenn sich die Anschläge 26 in ihrer Ruhestellung befinden. Das
Relais LTR bleibt erregt, bis eine Glastafel beide Anschläge 26 bewegt. Somit bleibt der Kontakt
1-1TR geschlossen, bis beide Geber (Schalter) ILS
und 2LS öffnen, um die Wicklung ITR stromlos zu machen. Der Zweck der Kontakte 2-1CR und 1-1TR
in diesen Stromkreisen wird später erläutert.
Parallel zu dem Kontakt 1-1TR und den Gebern
(Schaltern) ILS und 2LS ist ein normalerweise offener Druckknopfschalter 3PB angeordnet, der in
Reihe mit der Stromspule des Ventils ISF liegt, und dieser Stromkreis ist an die Leitungen 81 und 84
angeschlossen. Wenn sich der Geber (Schalter) ILS in der zweiten Stellung befindet, kann eine Bedienungsperson
die Stromspule des Ventils 1SF durch Schließen des Schalters 3PB erregen. Der Zweck
dieses Stromkreises wird später erklärt.
Bei einem anderen Stromkreis zwischen den Leitungen 81 und 83 liegen eine Wicklung 2Ci? eines
Relais, das Kontakte 2-1CR und 2-2Ci? hat, und ein
normalerweise offener dritter Geber (Schalter) 3LS in Reihe, der geschlossen ist, wenn das Förderband
17 die Vorderkante der Glastafel G über die Anschläge 26, die sich in erhöhter Lage befinden, hinaus
und auf die Glasschneideräder 64 zu bewegt. Die Wicklung 2Ci? bleibt erregt, bis die Hinterkante der
Glastafel G den Schalter 3LS passiert hat. Wenn dies geschieht, bringt das Senken der Anschläge 26 durch
Drehung der Welle 24 die Anschläge 26 nicht nach unten auf die Tafel G, da diese die Lage zur rechtwinkeligen
Einstellung bereits durchlaufen hat.
Wenn die Stromspule des Ventils ISF stromlos ist,
bewegt sich die Feder des Ventils in der Weise, daß die Druckluftquelle mit der oberen Kammer der
Antriebsquelle (Zylinder) 30 und die untere Kammer der Antriebsquelle (Zylinder) 30 mit dem Ausströmteil
des Ventils in Verbindung gebracht werden, wodurch die Kolbenstange 29 zurückgezogen wird. Die
Welle 24 dreht sich im entgegengesetzten Uhrzeigersinn (bezogen auf Fig. 2 und 3). Wenn jeder Anschlag
26 oberhalb des Glases in eine Lage, die in dem unteren rechten Teil der Fig. 3 als Durchsicht
dargestellt ist, gehoben wird, bewegt die Feder 41 jedes Anschlages 26 den Hebel 34 im Uhrzeigersinn,
so daß das freie Ende 42 an seinem zugehörigen Geber (Schalter) ILS oder 2LS angreift und diesen
schließt. Dieses Schließen der Geber (Schalter) ILS und 2LS ergibt keine Erregung der Wicklung 1TR,
falls der Kontakt 2-1CR offen ist. Der Kontakt ist
naturgemäß offen, wenn die Tafel G den Schalter 3LS zwecks Erregung der Wicklung 2Ci? geschlossen hat.
Unter der Annahme, daß der dritte Geber (Schalter) 3LS nicht geschlossen ist, wird die Wicklung
ITi? erregt, wenn die Geber (Schalter) ILS und
2LS schließen. Jedoch kann die Stromspule des Ventils ISF erst nach einer Zeitverzögerung erregt
werden, da die Erregung der Wicklung ITi? den Kontakt 1-1 Ti? nicht sofort schließt. Jedoch öffnet
vor dem Ende des Verzögerungszeitraumes der Kontakt 2-1CR zwecks Aberregung der Wicklung
ITi?, wenn die Tafel G den Schalter 3LS schließt.
Wenn die Hinterkante der Glastafel G den dritten Geber (Schalter) 3LS passiert hat, öffnet dieser
Schalter, so daß die Wicklung 2Ci? stromlos wird, wodurch der Kontakt 2-1CR zwecks Erregung der
Wicklung ITi? geschlossen wird. Die Geber (Schalter)
ILS und 2LS sind bereits geschlossen. Danach schließt ein Verzögerungskontakt 1-1TR, wodurch
die Stromspule des Ventils ISF erregt wird. Dadurch wird die Spule des Ventils aus ihrer anderen Stellung
herausbewegt, so daß die Antriebsquelle (Zylinder) 30 betätigt wird und die Kolbenstange 29 herausschiebt.
Die Welle 24 wird im Uhrzeigersinn (bezogen auf F i g. 2 und 3) gedreht. Dadurch werden die Anschläge
26 in die Ruhestellung gesenkt, so daß sie in Berührung mit der nächsten Glastafel G gelangen,
und die Niederhalteeiemente 27 und ihre Stürzrollen 48 werden gehoben.
Wenn die Wicklung2 CR durch das Schließendes
Gebers (Schalters) 3 LS erregt ist, ergibt dies die Erregung der Wicklungen der Ventile 2SF und 3SF,
die parallel zueinander und in Reihe mit dem normalerweise offenen Kontakt 2-2Ci? liegen, der bei
Erregung der Wicklung 2Ci? geschlossen wird. Die Stromkreise mit dem Kontakt 2-2Ci? und den Stromspulen
der Ventile 2SF und 3SF sind an die Leitungen 81 und 83 angeschlossen.
Die Erregung der Stromspulen der Ventile 2SF und 3SF bewegt die Schieber der Ventile, so daß die
Luftquelle mit den oberen Kammern der Zylinder 56 in Verbindung gelangt, so daß die Stangen 60 zurückgezogen
werden, um die Schneideräder 64 zu senken. Somit ist eine zeitliche Verzögerung der Arbeitsweise
der Luftzylinder 56 vorhanden. Diese zeitliche Verzögerung wird so eingestellt, daß die Schneideräder
64 nicht in die Ritzstellung gesenkt werden, bis sich die Vorderkante der Glastafel G direkt unter den
Schneiderädern 64 oder etwas jenseits dieser Stellung befindet.
Wenn die Hinterkante der Tafel G den Schalter 3 LS passiert hat, Öffnet dieser, wodurch die Wicklung
2Ci? stromlos und somit der Kontakt 2-2CR geöffnet wird. Dadurch werden die Stromspulen der Ventile
2SF und 3SF stromlos. Die Federn der Ventile bewegen die Schieber dieser Ventile in die andere
Stellung, so daß die Luftquelle nun mit den unteren Kammern der Zylinder 56 in Verbindung steht,
um die Kolbenstangen 60 herauszuschieben. Die Schneideräder 64 werden nach der Funktionsverzögerung
der Zylinder 56 gehoben.
Die Stromspulen der Ventile 2SF und 3SF sind auch in Reihe mit einem normalerweise offenen
Druckknopfschalter 4FjB geschaltet, der die Stromspulen mit der Leitung 84 verbindet. Wenn sich der
Schalter 1SW in seiner zweiten Stellung befindet, so
daß die Leitung 84 mit der Leitung 80 über den Schalter ISW und den Kontakt 1-2Ci? verbunden ist,
werden beim Schließen des Schalters APB durch eine Bedienungsperson die Stromspulen der Ventile 2SF
und 3SF erregt, um die Schneideräder 64 in die Ritzstellung zu senken. Dies ermöglicht das Senken
der Schneideräder von Hand, anstatt diese selbsttätig durch das Schließen des Schalters 3LS zu
senken.
In gleicher Weise schließt die Bedienungsperson, wenn sich der Schalter ISW in seiner zweiten
Stellung befindet, den Schalter 3PB zwecks Erregung der Stromspule des Ventils ISF. Der Schalter 3 PB
wird geschlossen gehalten, bis beobachtet wird, daß eine sich auf dem Förderband 17 bewegende Glastafel
G gegen beide Anschläge 26 stößt. Dann öffnet
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die Bedienungsperson den Schalter 3PB, um die Stromspule des Ventils ISV stromlos zu machen.
Dadurch ergibt sich Anhebung der Anschläge 26 und Senkung der Stützrollen 48, um die Wiederaufnahme
der Bewegung der Glastafel G zu ermöglichen, wobei 5 die Stützrollen 48 die senkrechte Lagebeziehung
aufrechterhalten, die anfänglich von den Anschlägen 26 hergestellt wurden. Dies ermöglicht den Betrieb
der Vorrichtung während irgendeiner Fehlfunktion des Gebers (Schalters) ILS, des Gebers (Schalters)
ILS oder des Relais mit der WicklungITR. Die
Anschläge 26 können nur von der Bedienungsperson, die den Schalter 3 PB schließt, so lange gesenkt werden,
wie der Schalter ISW in seiner zweiten Stellung bleibt.
Mit der oben beschriebenen Schaltung ist ersichtlich, daß das Versagen irgendeines der Stromspulen
der Ventile ISV, 2SV und 3SV keine nachteilige
Wirkung auf Glastafeln G hat, die von dem Förderband 17 bewegt werden. Die Aberregung der Stromspule
des Ventils ISV verursacht automatisch die Anhebung der Anschläge 26 aus der Bewegungsbahn
der auf dem Förderband 17 befindlichen Glastafeln. Die Aberregung der Stromspulen der Ventile 2SV
und 3SV bewirkt die Anhebung der Schneideräder 64 infolge Anhebung des Rohres 59. Diese Ergebnisse
werden automatisch mittels der Schaltung erhalten, wenn die Bedienungsperson den Schalter IPB öffnet,
um die Wicklung ICi? zwecks Öffnung des Kontaktes 1-2Ci? stromlos zu machen.
Beispielsweise können die Geber (Schalter) ILS
und 2LS so angeordnet werden, daß sie von den freien Enden 42 geschlossen werden, wenn die Hebel
34 von der Tafel G geschwenkt werden, um die Stromspule des Ventils ISV zu erregen. In diesem
Fall wird das Ventil, mit der Antriebsquelle (Luftzylinder)
30 verbunden, so daß bei Erregung der Stromspule des Ventils ISV die Kolbenstange 29
zurückgezogen wird. Die modifizierte Schaltung könnte auch Stromkreise enthalten, so daß die Stromspule
des Ventils ISV erst aberregt werden könnte, daß die Anschläge 26 gesenkt werden, wenn die
Glastafel G vollständig durchlaufen ist. Beispielsweise könnten Kontakte des die Wicklung 2Ci? aufweisenden
Relais, die von dem Schalter 3 LS erregt wird, in Stromkreisen verwendet werden, um eine
Aberregung der Stromspule des Ventils 15F zu verhindern,
bis die Tafel G den Schalter 3 LS passiert hat. Der Motor zum Betätigen des Förderbandes 17
kann mit einem Anlasser (nicht gezeigt) in Betrieb gesetzt werden, der eine der Wicklung ICi? entsprechende
Wicklung hat. Die Wicklung wird in der gleichen Weise erregt und in dem erregten Zustand
gehalten, wie oben für die Wicklung ICi? beschrieben ist. Der Motor arbeitet kontinuierlich, um die Glastafel
G gegen die Anschläge 26 und dann unter die Schneideräder 64 zu bewegen, sobald die Anschläge
automatisch aus der Bewegungsbahn der Tafel G gehoben sind.
Die Erfindung arbeitet auch ohne die senkrechte Bewegung des Rohres 59. Bei einer solchen Abänderung
können die benutzten Schneidwerkzeuganordnungen eine bekannte Konstruktion haben, bei der
ein Führungsrad entgegen der Bewegungsrichtung von dem Schneiderad aus angeordnet ist, so daß sie
dieses, wenn die Vorderkante der Tafel G gegen das Führungsrad stößt, nach oben bewegen, um das
Schneiderad zu heben. Dies gewährleistet, daß jedes Schneiderad nicht direkt auf die Vorderkante der
Glastafel trifft oder diese nicht in einer solchen Weise berührt, daß die Tafel an der Vorderkante
beschädigt wird.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von Glastafeln auf der Fördervorrichtung einer
Glasschneidemaschine mit zwei im Abstand zueinander angeordneten und in die Bewegungsbahn
der Glastafeln hinein bewegbaren Anschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Anschlag (26) ein Geber (ILS, 2LS) zur Steuerung wenigstens einer Antriebsquelle (30) für die
Anschläge (37) halternde, am Maschinengestell angebrachte Träger (33) zugeordnet ist, wobei die
Antriebsquelle (30) bei gleichzeitiger Anlage der Glastafel (G) an beiden Anschlägen (26) durch
die Geber (ILS, 2LS) betätigbar ist und mittels der Träger (33) die Anschläge (26) aus der Bewegungsbahn der Glastafeln (G) verbringt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen dritten, durch die Glastafel (G)
betätigbaren und die Antriebsquelle (30) steuernden Geber (3 LS) zur Einleitung der Rückbewegung
der Anschläge (26) nach Durchgang der Glastafel (G).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Geber (3LS) zusätzlich
die Hubbewegung von an einem Querträger (59) angeordneten Schneidwerkzeugen am Anfang
des Durchlaufes der Glastafel (G) nach unten und an dessen Ende nach oben auslöst.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Geber (ILS,
2LS, 3LS) elektrische Endschalter sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger
(33) auf einer waagerechten, quer zur Bewegungsbahn der Glastafel (G) angeordneten Welle
(24) befestigt sind, welche mittels der Antriebsquelle (30) drehbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsquelle (30) eine
pneumatische, durch wenigstens ein Elektroventil (ISV) mittels der Geber (ILS, 2LS, 3LS) steuerbare
Einrichtung ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatische Einrichtung
(30) aus einem gelenkig am Schienengestell gelagerten Zylinder mit einem Kolben besteht,
dessen Kolbenstange (29) gelenkig mit einem an der Welle (24) befestigten Hebel (28) verbunden
ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Anschlagelement (37) an dem einen Ende eines am Träger (33) schwenkbar gelagerten zweiarmigen
Hebels (34) angeordnet ist, dessen freies Ende (42) der Betätigung des jeweiligen, gleichfalls
am Träger (33) befestigten Gebers (ILS, 2LS) dient.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwecks Bewegung
mit den Trägern (33) angeordnete, die Glastafel (G) übergreifende und drehbare Stützrollen
(48) tragende Arme (46), die so angeordnet
sind, daß sie bei aus der Bewegungsbahn herausgeschwenkten Anschlägen (26) auf die Glastafel
(G) absenkbar sind.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (46) fest
mit der Welle (24) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Arme (46) radial von
der Welle (24) aus erstrecken, wobei an ihren die StützroHen (48) tragenden Enden fest mit der
Welle (24) verbundene Hubarme (49) von unten her angreifen, die bei abgesenkten StützroHen (48)
außer Eingriff mit den Armen (46) bringbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1052 901.
Deutsche Patentschrift Nr. 1052 901.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 520/288 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US854960A | 1960-02-15 | 1960-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1264699B true DE1264699B (de) | 1968-03-28 |
Family
ID=21732225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961P0026583 Pending DE1264699B (de) | 1960-02-15 | 1961-02-14 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Glastafeln auf der Foerdervorrichtung einer Glasschneidemaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1264699B (de) |
| GB (1) | GB940559A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052901B (de) * | 1952-05-06 | 1959-03-12 | Asahi Garasu Kabushiki Kaisha | Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Glastafeln auf der Foerdervorrichtung einer Glasschneidemaschine |
-
1961
- 1961-02-14 DE DE1961P0026583 patent/DE1264699B/de active Pending
- 1961-02-15 GB GB559361A patent/GB940559A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052901B (de) * | 1952-05-06 | 1959-03-12 | Asahi Garasu Kabushiki Kaisha | Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Glastafeln auf der Foerdervorrichtung einer Glasschneidemaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB940559A (en) | 1963-10-30 |
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