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DE1264371B - Verbindungsvorrichtung fuer in verschiedenen Winkeln zueinander festzulegende stab- oder balkenfoermige Bauelemente - Google Patents

Verbindungsvorrichtung fuer in verschiedenen Winkeln zueinander festzulegende stab- oder balkenfoermige Bauelemente

Info

Publication number
DE1264371B
DE1264371B DEG47284A DEG0047284A DE1264371B DE 1264371 B DE1264371 B DE 1264371B DE G47284 A DEG47284 A DE G47284A DE G0047284 A DEG0047284 A DE G0047284A DE 1264371 B DE1264371 B DE 1264371B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
component
shaped
connecting piece
components
cylindrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG47284A
Other languages
English (en)
Inventor
Auberchivourt
Jean D Binaut
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DEG47284A priority Critical patent/DE1264371B/de
Publication of DE1264371B publication Critical patent/DE1264371B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
    • B65G21/20Means incorporated in, or attached to, framework or housings for guiding load-carriers, traction elements or loads supported on moving surfaces
    • B65G21/22Rails or the like engaging sliding elements or rollers attached to load-carriers or traction elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Verbindungsvorrichtung für in verschiedenen Winkeln zueinander festzulegende stab-oder balkenförmige Bauelemente Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung für in verschiedenen Winkeln zueinander festzulegende, stumpf aneinander stoßende, stab- oder balkenförmige Bauelemente, z. B. für das Widerlager einer mit Rollen versehenen Antriebsstation für eine Strebgewinnungsvorrichtung im Bergbau, für die Schienen einer Einschienenhängebahn und andere in Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten zu verlegende Laufschienen u. dgl.
  • In der Technik ergibt sich häufig die Aufgabe, beispielsweise bei der Herstellung von Verschalungen oder bei Transportvorrichtungen, Halte- oder Führungselemente zu verwenden, die entweder auf dem Boden liegen oder aufgehängt sind und aus einzelnen, aneinandergefügten Abschnitten bestehen. Die auf diese Weise gebildeten Führungen oder Abstützungen müssen häufig dem Fortschritt der entsprechenden Arbeiten folgend verlängert werden, wobei häufig die hierzu erforderlichen Abschnitte am gegenüberliegenden Ende der Vorrichtung ausgebaut werden.
  • Bei den bisher üblichen, zumeist schienenartigen Führungselementen werden zur Verbindung Laschen verwendet, die die Stoßstelle überbrücken. Derartige Laschenverbindungen gestatten es jedoch nicht, das vorzubauende Schienenelement in einer von dem bereits eingebauten Element abweichenden Richtung zu befestigen. Wenn es die örtlichen Gegebenheiten erzwingen, eine gewisse Abwinklung zwischen aneinander grenzenden schienenartigen Elementen vorzusehen, entstehen in der Laschenverbindung Spannungen, die die Herstellung und das Lösen der Verbindung erschweren, abgesehen von den Verbiegungen an den Laschen, die entweder überhaupt nicht oder nur in gesonderten Arbeitsvorgängen wieder zu beseitigen sind.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbindungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche für die verschiedensten Zwecke geeignet ist und es gestattet, stab- oder ba3kenförmige Bauelemente mühelos und spannungsfrei in verschiedenen Winkeln zueinander- zu befestigen. Die Größe der Abwinkelung ist hierbei nicht unbegrenzt, sondern beschränkt sich auf die bei langgestreckten Führungsbahnen oder Abstützungen in der Praxis vorkommenden Beträge, die insbesondere dann, wenn an der Führung ein Wagen oder Schlitten gleitext, eine bestimmte Winkelgröße ohnehin nicht überschreiten dürfen.
  • Zur Lösung der genannten Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß jedes stabförmige Bauelement in der Nähe seiner Enden mit Ansätzen versehen ist, mit denen es um eine quer zur Längsachse des Bauelementes liegende Achse schwenkbar in eine entsprechende Ausnehmung in einem die Stoßstelle überbrückenden Verbindungsstück eingreift, daß jedes Ende des Bauelementes, von zwei einander gegenüberliegenden Seiten ausgehend, mit konkaven Teilzylinderflächen versehen ist, deren Zylinderachsen parallel zu der Achse verlaufen, um die das Bauelement zum Zwischenstück schwenkbar ist, und daß an dem Zwischenstück ein die Stoßstelle durchgreifendes, in Querrichtung verstellbares Druck- und Zugspannung übertragendes Element angeordnet istb das mit konvexen Teilzylinderflächen an den entsprechenden Flächen an den Enden benachbarter Bauelemente anliegt.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß die Verbindung sowohl bei Abwinkelung der aneinander grenzenden Bauelemente wie auch bei Winkelabweichung gegenüber dem Verbindungsstück spannungsfrei hergestellt werden kann. Dies beruht darauf, daß jedes Bauelement um eine bestimmte Achse im Zwischenstück drehbar gelagert und in jeder Einstellung sowohl gegenüber dem Verbindungsstück wie auch gegenüber dem angrenzenden Bauelement festgelegt werden kann.
  • In vorteilhafter weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Ansätze von einer Seitenfläche des Bauelementes vorstehende, etwa zylindrische Wulste sind, die über einen Steg mit dem Bauelement verbunden sind und deren Achsen parallel zu den Flächen am Bauelement verlaufen, mit denen sie verbunden sind.
  • Weiterhin ist vorgesehen, daß der Krümmungsmittelpunkt der konkaven Teilzylinderflächen an den Enden des Bauelements außerhalb des betreffenden Bauelements liegt. Hierdurch wird erreicht, daß die Teilzylinderflächen einen größeren Krümmungsradius aufweisen, als er etwa der halben Breite des Bauelements entspricht. Wenn sich daher die aneinanderliegenden teilzylindrischen Flächen bei der Winkelverstellung aufeinander abwälzen, bleiben stets ausreichend große Flächen miteinander in Berührung, um den spezifischen Flächendruck, der beim Festziehen der Verbindung auftritt, nicht unzulässig stark ansteigen zu lassen.
  • Die an den Enden der Bauelemente angeordneten Teilzylinderflächen brauchen zu den Stirnseiten bin nicht in einer Spitze zusammenzustoßen. Es hat sich vielmehr als vorteilhaft erwiesen, zwischen den erwähnten konkaven Teilzylinderflächen eine im wesentlichen ebene Reststirnfläche zu belassen. Hierdurch wird einerseits der die Festigkeit bestimmende Mindestqnerschnitt des Bauelements nicht allzusehr verringert und andererseits die Bearbeitung der Stirnflächen erleichtert..
  • Eine unnötige Schwächung der Enden der Bauelement kann zusätzlich dadurch vermieden werden, daß die konkaven Teilzylinderflächen eine geringere Breite aufweisen, als die Höhe des Bauelements in der zur Krümmungsachse der Zylinderflächen parallelen Richtung beträgt. Bei dieser Anordnung verbleiben somit auf einer oder auf beiden Seiten der Teilzylinderflächen durchgehende Teile des Bauelements, die für die Erhaltung der gewünschten Festigkeit sorgen Nach einem besonders vorteilhaften Vorschlag der Erfindung ist das Verbindungsstück nach Art eines C-förmigen Bügels ausgebildet, der an seinen beiden Enden je eine mindestens zur Ober- oder Unterseite offene, im Querschnitt zylindrische Öffnung aufweist, die an der den zu verbindenden Bauteilen zugewandten Seite zur Aufnahme der zwischen den zylindrischen Wulsten und der Seitenfläche des Bauelements angeordneten Stege unter Berücksichtigung des zur Winkelverstellung erforderlichen Spiels offen ist.
  • Das Drnck- und Zugspannung übertragende Element am Verbindungsstück ist vorteilhaft zwischen den zur Aufnahme der zylindrischen Wulste dienenden Öffnungen angeordnet und besteht aus einem im Verbindungsstück undrehbar, jedoch gleitverschieblich geführten Spindelteil und einem damit verbundenen, im Querschnitt etwa I-fönmgen Abschnitt, dessen einander zugekehrten Flächen der an den Enden des Hauptsteges angeordneten Querstege teilzylindrisch ausgebildet sind.
  • Zur Erzielung der Undrehbarkeit des Spindelteils ist zweckmäßig zwischen diesem und dem 1-förmigen Abschnitt ein im Querschnitt rechtecldges Zwischenstück angeordnet, das in eine im Querschnitt entsprechende Ausnehmung im Verbindungsstück ein greift. Zur Betätigung des Spindelteils, durch dessen Stellung die Winkelstellung der miteinander verbundenen Bauelemente bestimmt wird, dient eine im Verbindungsstück gegen Axialbewegungen gesichert angeordnete Mutter. Die Mutter ist zweckmäßig in einer nach mindestens einer Seitenfläche des Verbindnngsstücks offenen Tasche angeordnet, so daß sie von außen, beispielsweise mit Hilfe eines Schraubenschlüssels oder eines in Öffnungen in der Mutter einführbaren Dorns, gedreht werden kann.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf eine mit Hilfe der erflndungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtung aus mehreren Bauelementen zusammengesetzte Laufbahn, beispielsweise für eine Hängebahn, wobei die Laufbahn konvex gekrümmt ist, F i g. 2 die gleiche Anordnung wie F i g. 1, jedoch bei konkavem Verlauf der Laufbahn, F i g. 3 eine vergrößerte Darstellung einer Verbindungsstelle, F i g. 4 einen Schnitt durch F i g. 3 auf der Linie IV-IV und F i g. 5 einen Schnitt durch F i g. 3 auf der Linie V-V.
  • In F i g. 1 ist eine aus mehreren Bauelementen 2, z. B. Schienenstücken, zusammengesetzte Laufbahn für eine Einschienenhängebahn dargestellt. Von der Hängebahn ist hierbei nur das Fahrgestell 1 gezeigt.
  • Die einzelnen Bauelemente 2 sind an den Stoßstellen mit Hilfe besonders ausgebildeter Verbindungsvorrichtungen, die später näher erläutert werden, mit einer gewissen Abwinkelung miteinander verbunden.
  • Um diese Art der Verbindung zu erreichen, ist jedes der Bauelemente 2 an seinen Enden mit seitlich vorstehenden Ansätzen 4 ausgestattet, die in entsprechende Ausnehmungen in einem etwa C-förmigen Verbindungsstück 3 eingreifen. Am Verbindungsstück 3 ist ferner ein Zug- und Druckkräfte übertragendes Element s vorgesehen, das mit gegensinnig gekrümmten konvexen Zylinderflächen an entsprechend konkaven Zylinderflächen an den Enden der Bauelemente 2 anliegt.
  • Die Anordnung nach Fig.2 unterscheidet sich von derjenigen nach F i g. 1 lediglich dadurch, daß die aneinander grenzenden Bauelemente 2 an den Stoßstellen nach der entgegengesetzten Richtung wie in F i g. 1 gegeneinander abgewinkelt sind.
  • Wie sich aus F i g. 3 ergibt, sind an den der Lauf-oder Führungsfläche abgewandten Seiten der Bauelemente 2 in kurzem Abstand von deren Enden Ansätze 4 befestigt, die im Querschnitt etwa zylindrisch gestaltet sind, wobei die Achse des Zylinders parallel zu der Seitenfläche des Bauelements 2 verläuft, mit der die Ansätze 4 über eine Art Steg 4 a verbunden sind. Um das Einführen der Ansätze 4 in die zu ihrer Aufnahme vorgesehenen Ausnehmungen 10 im Verbindungsstück3 zu erleichtern, können die Seiten flächen 7 der Ansätze4, wie sich insbesondere aus F i g. 4 ergibt, zu den Außenseiten hin leicht konisch gestaltet sein.
  • Die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel balkenförmigen Elemente, die zu einer durchlaufenden Schiene oder Laufbahn zusammengebaut werden können, weisen an ihren Enden teilzylindrísche Fläden 8 auf, die konkav gekrümmt sind. Die teilzylindrischen Flächen 8 gehen von zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen des Bauelements 2 aus und enden an der Stirnfläcbe, wo ein kurzer gerader Abschnitt 9 verbleibt Der Krümmungsmittellpunkt der teilzylindrischen Flächen 8 liegt vorzug weise außerhalb des Profils des Bauelements 2.
  • Das Verbindungsstück3 mit dessen Hilfe zwei aneinander grenzende Bauelemente 2 innerhalb gewisser Grenzen mit verschiedenen Winkeln zueinander fest verbunden werden können, weist, wie bereits erwähnt, zwei zylindische Ausnehmungen 10 auf, die zur Aufnahme der Ansätze 4 an den Enden der miteinander zu verbindenden Elemente 2 dienen.
  • Da die Ansätze 4 auf ihrem Außenurnfang in einem Bereich von mehr als 1800 umfaßt werden müssen, gleichzeitig aber auch eine gewisse Drehbarkeit der Elemente 4 in den durch die Ansätze 4 und die Ausnehmungen 10 gebildeten Gelenken gewährleistet sein muß, greift das Verbindungsstück 4 an seinen Endteilen lt mit gerundeten hakenartigen Verlängerungen teilweise hinter die Ansätze 4. In entsprechender Weise sind auch am mittleren Teil des Verbindungsstückes bei tla gerundete Vorsprünge angeordnet. Die Ansätze 4 können daher nur in zur Zeichenebene der F i g 3 senkrechter Richtung in das Verbindungsstück eingeführt werden.
  • Im mittleren Bereich des in der Draufsicht etwa C-förmigen Verbindungsstücks 3 ist ein Zug- und Druckkräfte übertragendes Element 5 angeordnet. Es besteht aus einem als Spindel ausgebildeten Teil 12, an den sich nach innen zur Stoßstelle zwischen den zu verbindenden Elementen 2 ein Führungsstück 13 anschließt, welches im Querschnitt rechteckig ist und in einer entsprechend rechteckigen Ausnehmung 14 im Verbindungsstück 3 gleitet. An das Führungsstück 13 schließt ein mit vier teilzylindrischen Flächen 15 versehener Abschnitt an, der zwischen den Enden der miteinander verbundenen Elemente 2 liegt. Die teilzylindrischen Flächen 15 entsprechen hinsichtlich ihrer Anordnung und ihres Krümmungsradius den Flächen s an den Enden der Elemente 2.
  • Es bildet sich daher ein Körper aus etwa zwei Halbzylindern, deren geraden Seitenflächen nach außen liegen, während zwischen den zylindrischen Flächen an der Stelle ihrer größten Annäherung ein Verbindungssteg 16 vorgesehen ist, dessen Höhe etwa der Breite des geraden Abschnitts9 9 an den Stirnseiten der Elemente 2 gleich ist.
  • Die Anordnung wird durch eine Mutter 6 ergänzt, die auf dem Spindelteil 12 sitzt und in einer taschenförmigen Ausnehmung im am weitesten nach außen vorgewöibten Teil des Verbindungsstücks 3 untergebracht ist. Die Mutter 6 ist an ihrem Umfang mit Löchern 17 zum Einstecken eines Dorns ausgestattet und liegt, wie sich aus F i g 5 ergibt, an beiden Seiteaflächen an Beilegscheiben 18 an Wie sich insbesondere aus F i g. 3 ergibt, sind die beiden aneinander grenzenden Elemente 2 dann in gerader Linie miteinander verbunden, wenn das Element 5 mit Hilfe des Spindeltriebs 6, 12 in einer mittleren Stellung steht. Eine Bewegung beispielsweise des rechten Elements 2 in der Verbindung ist deshalb nicht möglich, weil sich beispielsweise bei einer Belastung, die eine Drehung um den Ansatz4 im Uhrzeigersinn hervorrufen würde, die obere Teilzylinderfläche 8 gegen die gegenüberliegende Teilzylinderfläche 15 am Element 5 legt und dadurch lmbewegbar abgestützt ist. Entsprechende Verhältnisse treten auf, wenn sich das rechte Element 2 gegen den Uhrzeigersinn um den Ansatz 4 im Verbindungsstüclt?l zu drehen suchen würde. In diesem Falle legt sich die am Ende des Elements 2 angeordnete untere Teilzylinderfläche 8 an die gegenüberliegende zylindrische Fläche 15 des Elements 5 an. Da das Element 5 durch den Spindeltrieb 6, 12 in Querrichtung zu den Bauelementen 2 unverrückbar gehalten ist, bleibt auch in diesem Falle die Verbindung starr.
  • Eine Abwinkelung der Bauelemente 2 an der Verbindungsstelle zueinander ist aber dadurch möglich, daß die Mutter 6 gedreht und das Element 5 mit Hilfe der Spindel 12 in Querrichtung aus seiner Mittellage verschoben wird. Wird beispielsweise die Mut- ter 6 so gedreht, daß sich das Element 5, bezogen auf F i g. 3, nach oben verschiebt, drücken die Flächen 15 unterhalb des Steges 16 auf die gegenüberliegenden Flächen 8 an den Enden der Elemente 2 und diese letzteren drehen sich mit den Ansätzen 4 in den AusnehmungenlO. In entsprechender Weise ergibt sich eine Abwinkelung nach der anderen Seite, wenn durch Drehen der Mutter 6 das ElementS in das Verbindungsstück 3 hereingezogen wird. Hierbei drücken die am oberhalb des Steges 16 liegenden Teil des Elements 5 vorgesehenen Flächen 15 auf die gegenüberliegenden Flächen 8 an den Enden der Elemente 2 und bewirken eine Drehung der Elemente in den Ausnehmungen 10, wobei wiederum die Ansätze 4 als Drehzapfen wirken.
  • Es ergibt sich hieraus, daß nicht nur der Winkel, den zwei miteinander verbundene schienenartige Elemente 2 miteinander biIden, mit Hilfe des Verbindungsstücks 3 geändert werden kann, sondern das Verbindungsstück 3 kann auch an bereits unter einem Winkel aneinander grenzenden Elementen 2 zur sicheren und spannungsfreien Verbindung der genannten Elemente venvendet werden. Die Größe des größtmöglichen Winkels zwischen zwei aneinander grenzenden Elementen wird durch die Beweglichkeit der Ansätze 4 in den Ausnehmungen 10 bestimmt. Diese Beweglichkeit kann ohne weiteres auf die im praktischen Betrieb vorkommenden Fälle abgestimmt werden. Zweckmäßig ist es, den Zylinderflächen 15 und 8 einen möglichst großen Radius zu geben, damit bei allen Stellungen der Elemente Z zueinander, die die Verbindung zuläßt, ausreichend große Flächenberührung zwischen den erwähnten Flächen herrscht.
  • Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung kann für die verschiedensten Zwecke eingesetzt werden. Sie hat sich beispielsweise bei Abstützungen für Antriebsstationen von Strebgewinnungsvorrichtungen im Bergbau bewährt. Insbesondere bei halbsteiler oder steiler Lagerung kann die Antriebsstation mit Rollen versehen sein, mit denen sie auf einer ein Widerlager bildenden Führung läuft. Diese Führung besteht aus balkenförmigen Elementen, die mit dem Fortschritt des Abbaus verlängert werden. Die am hinteren Ende der Führung überflüssig gewordenen Bauelemente werden dabei jeweils am vorderen Ende vorgebaut. Da die an den Streb angrenzende Strecke wegen der Unregelmäßigkeiten des Schichtenverlaufs normalerweise keinen genau geraden Verlauf aufweist, ist es erforderlich, die gleichzeitig als Führung dienende Abstützung den Abweichungen des Strekkenveriaufs von der geraden Linie anzupassen. Dies kann auf einfache Weise mit Hilfe der vorstehend erläuterten Verbindungsvorrichtung geschehen.
  • Bei der Verlegung von Einschienenhängebahnen im Grubenbetrieb treten ähnliche Schwierigkeiten auf, weil entweder die Strecken von vornherein nicht geradlinig aufgefahren werden können oder weil sich nachträglich durch Gebirgsbewegungen Knicke und Krümmungen in den bereits vorhandenen Strecken ergeben. Auch hierbei bietet die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung ein einfaches Mittel, derartige Bahnen bequem und betriebssicher zu verlegen oder den sich verändernden örtlichen Bedingungen anzupassen.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Verbindungsvorrichtung für in verschiedenen Winkeln zueinander festzulegende, stumpf aneinander stoß ende, stab- oder balkenförmige Bauelemente, z. B. für das Widerlager einer mit Rollen versehenen Antriebsstation für eine Strebgewinnungsvorrichtung im Bergbau, für die Schienen einer Einschienenhängebahn und andere in Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten zu verlegende Laufschienen u. dgl., d a d II r c h g e -kennzeichnet, daß jedes der stabförmigen Bauelemente (2) in der Nähe seiner Enden mit Ansätzen (4) versehen ist, mit denen es um eine quer zur Längsachse des Bauelementes (2) liegende Achse schwenkbar in eine entsprechende Ausnehmung (10) in einem die Stoßstelle überbrückenden Verbindungsstück(3) eingreift, daß jedes Ende des Bauelementes (2), von zwei einander gegenüberliegenden Seiten ausgehend, mit konkaven Teilzylinderflächen (8) versehen ist, deren Zylinderachsen parallel zu der Achse verlaufen, um die das Bauelement (2) zum Zwischenstück (3) schwenkbar ist, und daß an dem Zwischenstück (3) ein die Stoßstelle durchgreifendes, in Querrichtung verstellbares Druck- und Zugspannung übertragendes Element (5) angeordnet ist, das mit konvexen Teilzylinderflächen (15) an den entsprechenden Flächen (8) an den Enden benachbarter Bauelemente (2) anliegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (4) von einer Seitenfläche des Bauelementes (2) vorstehende, etwa zylindrische Wulste sind, die über einen Steg (4 a) mit dem Bauelement (2) verbunden sind und deren Achsen parallel zu der Fläche am Bauelement (2) verlaufen, mit der sie verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsmittelpunkt der konkaven Teilzylinderflächen (8) an den Enden des Bauelementes (2) außerhalb des Profils des Bauelementes liegt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Bauelemente (2) zwischen den konkaven Teilzylinderflächen (8) eine im wesentlichen ebene Reststirnfläche (9) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die konkaven Teilzylinderflächen (8) eine geringere Breite aufweisen als die Höhe des Bauelementes (2) in der zur Krümmungs- achse der Zylinderflächen parallelen Richtung beträgt.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (3) nach Art eines C-förmigen Bügels ausgebildet ist und an seinen beiden Enden je eine mindestens zur Ober- oder Unterseite offene, im Querschnitt zylindrische Öffnung (10) aufweist, die an der den zu verbindenden Bauteilen (2) zugewandten Seite (zwischen 11 und 11 a) zur Aufnahme der zwischen den zylindrischen Wulsten (4) und der Seitenfläche des Bauelementes (2) angeordneten Stege (4 a) unter Berücksichtigung des zur Winkelverstellung erforderlichen Spiels offen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Druck- und Zugspannung übertragende Element (5) am Verbindungsstück (3) zwischen den zur Aufnahme der zylindrischen Wulste dienenden Öffnungen (10) angeordnet ist und aus einem im Verbindungsstück (3) undrehbar, jedoch gleitverschieblich geführten Spindelteil (12) und einem damit verbundenen, im Querschnitt etwa I-förmigen Abschnitt besteht, dessen einander zugekehrte Flächen der an den Enden des Hauptsteges (16) angeordneten Querstege teilzylindrisch (bei 15) ausgebildet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spindelteil (12) und dem I-förmigen Abschnitt (15, 16) ein im Querschnitt rechteckiges Zwischen stück (13) angeordnet ist, das in eine im Querschnitt entsprechende Ausnehmung (14) im Verbindungsstück (3) eingreift.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Spindelteil (12) eine im Verbindungsstück (3) gegen Axialbewegungen gesicherte Mutter (6) angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (6) in einer nach mindestens einer Seitenfläche des Verbindungsstücks (3) offenen Tasche (19) angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 925 652; französische Patentschrift Nr. 1 249 249; »Glückauf«, 1966, S. 301/302.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2845977A1 (fr) * 2002-10-22 2004-04-23 Norcan Aboutage ajustable entre deux rails de guidage

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DE925652C (de) * 1953-02-28 1955-03-28 Road Machines Drayton Ltd Einschienenbahn-Gleisanlage
FR1249249A (fr) * 1959-06-18 1960-12-30 Houilleres Bassin Du Nord Dispositif de déplacement d'une tête motrice d'outillage d'abatage et de transportde houille en taille inclinée

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