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DE1263655B - Aktivierter Kohlenhobel mit Antriebsketten fuer Hobelvorschub und Antrieb schlagender Loesewerkzeuge - Google Patents

Aktivierter Kohlenhobel mit Antriebsketten fuer Hobelvorschub und Antrieb schlagender Loesewerkzeuge

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Publication number
DE1263655B
DE1263655B DEM65177A DEM0065177A DE1263655B DE 1263655 B DE1263655 B DE 1263655B DE M65177 A DEM65177 A DE M65177A DE M0065177 A DEM0065177 A DE M0065177A DE 1263655 B DE1263655 B DE 1263655B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
chain
planer
coal
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM65177A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BEIEN MASCHFAB
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Original Assignee
BEIEN MASCHFAB
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BEIEN MASCHFAB, Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien filed Critical BEIEN MASCHFAB
Priority to DEM65177A priority Critical patent/DE1263655B/de
Publication of DE1263655B publication Critical patent/DE1263655B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/32Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
    • E21C27/34Machine propelled along the working face by cable or chain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Pusher Or Impeller Conveyors (AREA)

Description

  • Aktivierter Kohlenhobel mit Antriebsketten für Hobelvorschub und Antrieb schlagender Lösewerkzeuge Die Erfindung betrifft einen aktivierten Kohlenhobel mit schlagend antreibbaren Lösewerkzeugen und zwei voneinander getrennten, an den Enden eines der Hobelführung dienenden Strebförderers gelagerten Antriebsketten, von welchen eine dem Hobelvorschub und die andere dem Antrieb der Lösewerkzeuge dient.
  • Kohlenhobel dieser Art werden besonders dort verwendet, wo sehr harte Kohle abgebaut werden muß. Die schlagend angetriebenen Lösewerkzeuge unterstützen die Gewinnungsarbeit. Die Verwendung einer Kette als Antriebsmittel für die Lösewerkzeuge führt dazu, daß keine komplizierten motorischen Antriebsaggregate in dem Kohlenhobel untergebracht werden müssen. Der Kohlenhobel selbst ist dadurch weitestgehend einfach und hat nur Getriebeteile, die hohe Beanspruchungen aushalten können.
  • Bei einem bekannten aktivierten Kohlenhobel dient eine umlaufend angetriebene endlose Kette gleichzeitig zur Erzielung des Hobelvorschubs sowie zum Antrieb der Lösewerkzeuge. - Die Verwendung von zwei getrennten Ketten wurde vorgeschlagen zum Betrieb von Gewinnungsmaschinen mit Schrämscheiben oder Schrämketten. Hierbei wurde die eine Zugkette für das Hin- und Herbewegen der Gewinnungsmaschine zwischen den Strebenden benutzt. Das Zugmittel konnte eintrumig und an den Strebenden festgelegt sein. Die Schrämmaschine wurde mit einem entsprechend starken Motor ausgerüstet, welcher über geeignete Kettenräder die Maschine an der gespannten Kette entlangzog. Der Vorschub der Gewinnungsmaschine geht damit von einem auf der Schrämmaschine befestigten Antrieb aus. Für den notwendigen Antrieb der Schrämwerkzeuge, nämlich der Schrämscheiben, Schrämstangen oder Schrämketten, dient die zweite Kette, die an den Strebenden über Kettenräder geführt ist. Bei dieser Schrämmaschine sind die dem Vorschub dienende Kette und die für den Antrieb der Schrämwerkzeuge bestimmte umlaufende Kette abbaustoßseitig des Förderers vorgesehen. Damit liegen sämtliche Ketten dicht beieinander abbaustoßseitig des Förderers, wobei die Antriebskette für die Schrämwerkzeuge ständig umlaufen muß, damit die Werkzeuge den Raum für den Maschinenvorschub freischneiden.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung für den Aufbau und den Betrieb des aktivierten Kohlenhobels. Es wird eine Bauart angestrebt, die sowohl im Sinne eines statischen Hobels arbeiten kann, im Bedarfsfall jedoch für eine Aktivierung der Lösewerkzeuge herrichtbar ist. Die Bauart des aktivierten Kohlenhobels nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel der Lösewerkzeuge aus einer in an sich bekannter Weise kohlenstoßseitig des Förderers eingespannten Kette besteht, die an mindestens einem Ende mittels Spannzylinder nachgiebig eingespannt ist und daß die für den Hobelvorschub vorgesehene Antriebskette in an sich bekannter Weise versatzseitig des Förderers angeordnet und dort an einem Fortsatz des Hobels angeschlossen ist.
  • Die Bauart nach der Erfindung sieht für den Antrieb der schlagend arbeitenden Werkzeuge nur eine einzige, vorzugsweise dünner als die Hobelzugkette bemessene Kette abbaustoßseitig des Förderers vor. An Stelle der bei diesen aktivierten Kohlenhobeln bislang abbaustoßseitig vorgesehenen Hobelzugkette ist letztere versatzseitig des Förderers angeordnet. Bei statischen Hobeln ist diese Anordnung der Hobelzugkette bekannt. Bei der Bauart nach der Erfindung handelt es sich demnach um eine vorteilhafte Kombination einer abbaustoßseitig eingespannten Antriebskette für Lösewerkzeuge und einer versatzseitig des Förderers gelagerten Zugkette für den Vorschub des Hobels, und zwar bei aktivierten Kohlenhobeln mit schlagenden Werkzeugen. Dabei wird mit Hilfe der elastischen Einspannung der Antriebskette der Lösewerkzeuge die praktische Nutzung der genannten Kombination unterstützt. Wie schon erwähnt, genügt für den Antrieb der Lösewerkzeuge eine schwächere Kette. Diese Kette muß sich aber auf die beim Verlegen der Rinnenschüsse des Förderers notwendige Längenänderung des Gesamtförderers einstellen können; andererseits rnuß eine Kette, an welcher das motorlose Getriebe der Lösewerkzeuge entlangläuft, ausreichend stramm gespannt sein. Der Spannzylinder in der Anordnung gemäß der Erfindung regelt die gesamten Verhältnisse.
  • Die der Antriebskette für die Lösewerkzeuge zugeordnete Spannvorrichtung wird gemäß der Erfindung zweckmäßig mit einem mittels Pumpe hydraulisch oder pneumatisch bzw. kombiniert zu beaufschlagenden Zylinderaggregat ausgerüstet, dem ein pneumatischer Druckspeicher zugeordnet ist. Mit diesen Mitteln ist in einfacher Weise eine Regulierung der Spannung der Antriebskette erreichbar.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehene Anordnung mehrerer Ketten bei diesem aktivierbaren Kohlenhobel ermöglicht in besonderen Fällen die Verwendung dieses Hobels als statischen Hobel ohne die mit den Lösewerkzeugen` zusammenarbeitende Kette. In anderen Fällen kann beim Reißen der den Lösewerkzeugen zugeordneten Antriebskette der Kohlenhobel mit Hilfe der seinen Vorschub bewirkenden zweiten Kette in eine zweckmäßige Stellung zurückgefahren werden, wo die Durchführung der notwendigen Reparatur weniger behindert ist.
  • In der Zeichnung ist der Kohlenhobel nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt in Draufsicht einen Strebförderer mit Kohlenhobel vor einem Abbaustoß; F i g. 2 ist eine Seitenansicht auf den Förderer gemäß Linie 11-I1 der F i g. 1; F i g. 3 ist eine Seitenansicht auf den Kohlenhobel und den Förderer gemäß Linie III-11I der F i g. 1; F i g. 4 zeigt einen Teil eines Rinnenschusses des Förderers und den Kohlenhobel im Querschnitt gemäß Linie IV-IV der F i g. 1; F i g. 5 zeigt den Kohlenhobel in Draufsicht, teilweise in horizontalem Längsschnitt entsprechend Linie V-V der F i g. 4; F i g. 6 zeigt den Kohlenhobel teilweise in Draufsicht, teilweise in horizontalem Längsschnitt entsprechend Linie VI-VI der F i g. 4; F i g. 7 zeigt die Befestigung der Zugkette des Kohlenhobels an dem versatzseitigen Ende des plattenartigen Fortsatzes des Kohlenhobels; F i g. 8 ist ein vertikaler Querschnitt durch den Förderer mit einer stirnseitigen Ansicht des Kohlenhobels gemäß Linie VIII-VIII der Fig. 1; F i g. 9 zeigt die der Antriebskette der Lösewerkzeuge des Kohlenhobels zugeordnete Spannvorrichtung im Längsschnitt.
  • Wie die F i g. 1 bis 3 in der Gesamtdarstellung einer im Streb eingesetzten Gewinnungsmaschine, und zwar eines Kohlenhobels, zeigen, ist der Kohlenhobel 1 an der Versatzseite eines Förderers 2 in Längsrichtung des Strebes geführt. Der Kohlenhobel besitzt an beiden Enden Lösewerkzeuge 3, die entsprechend der Bewegungsrichtung des Kohlenhobels von dem Abbaustoß 4 einen Streifen lösen und die auf diese Weise gebrochene Kohle dem Förderer zudrücken. Der Förderer ist beispielsweise in Richtung des Pfeiles x angetrieben und transportiert die Kohle einer am Ende des Förderers liegenden Strecke und den dort vorgesehenen Fördermitteln zu.
  • Der Förderer ist als Kratzerförderer ausgebildet und ist aus Rinnenschüssen zusammengesetzt, in welchen eine Kratzerkette geführt ist, die aus den beiden Seitenketten 5 und den Mitnehmern 6 besteht. Als Antrieb der Kratzerkette sind an den Fördererenden die Motoren 7 vorgesehen, die an die Getriebe 8 angeflanscht oder in anderer Weise angekuppelt sind.
  • Zum Ziehen des Kohlenhobels 1 dient die Zugkette 9. F i g. 2 zeigt diese Zugkette 9. Es handelt sich um eine endlos geführte Zugkette, die ein oberes und ein unteres Trum hat, wobei das untere Trum in der aus F i g. 7 ersichtlichen Weise mit dem äußeren leistenartigen Ende eines plattenartigen Fortsatzes 10 des Kohlenhobels verbunden ist. Das Festklemmen der Kette erfolgt mittels der Schrauben 11. Die Zugkette ist an den Enden des Förderers über die Kettenräder 12 geführt. Die Kettenräder sind auf Abtriebzapfen der Getriebe 13 angeordnet, an welchen die Motoren 14 angeflanscht sind. Die Motoren 14 oder die Getriebe 13 sind derart ausgebildet, daß die Zugrichtung der Kette 9 umgekehrt werden kann und der Kohlenhobel dabei seine Arbeitsrichtung ändert.
  • Auf der dem Abbaustoß 4 zugewendeten Seite des Förderers ist in der aus F i g. 3 ersichtlichen Weise eine zusätzliche Kette, und zwar eine Antriebskette 15, für die Lösewerkzeuge 3 des Kohlenhobels 1 vorgesehen. Die Enden dieser Antriebskette 15 sind nahe den Enden des Förderers 2 an Lagerstellen 16 befestigt. Diese Lagerstellen können aus Konsolen bestehen, die an der Seitenwand des Förderers befestigt sind. Es können auch besondere Fußplatten vorgesehen sein, auf welche Stempel 16' abgestützt sind, die gegen das Hangende gerichtet sind. Zwischen den die Lagerstellen bildenden Körpern und den Enden der Ketten können nicht dargestellte Kettenwirbel eingeschaltet sein. Mindestens an einem Ende der Antriebskette 15 ist eine Spannvorrichtung 17 vorgesehen, die zusammen mit F i g. 9 im nachfolgenden Teil noch beschrieben wird. Die Spannvorrichtung gleicht Längenänderungen aus, die beim Verlegen des Förderers auftreten können. Bei dem Förderer sind nämlich die Rinnenschüsse gelenkig gekuppelt, so daß sich der Förderer den verschiedenen Unebenheiten des Liegenden anpassen kann und auch beim Vorrücken lediglich abschnittsweise aus der geraden Linie rückbar ist.
  • In den F i g. 1 bis 3 sind die Glieder der Rundgliederketten 9 und 15 übertrieben groß veranschaulicht. In der Praxis sind diese Glieder selbstverständlich wesentlich kleiner.
  • Der Antrieb der Lösewerkzeuge 3 des Kohlenhobels erfolgt in der aus den F i g. 4 bis 6 ersichtlichen Weise. In dem Gehäuse des Kohlenhobels 1 sind die Lösewerkzeuge 3 in Längsrichtung verschieblich geführt. Der Verschiebeweg entspricht einem ausreichenden Schlagweg und ist verhältnismäßig kurz. Zwischen den beiden an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses des Kohlenhobels vorgesehenen Lösewerkzeugen ist eine als Schwungmasse ausgebildete Schlagstange 18 vorgesehen, die längsverschieblich geführt ist und an beiden Enden in paketartig angeordneten Tellerfedern 19 gelagert ist. An den Enden der Schlagstange sind Schlagköpfe 20 vorgesehen, gegen welche sich die Federpakete 19 einseitig abstützen. Das andere Widerlager 21 für die Federpakete wird durch eine Schulter in dem Gehäuse des Kohlenhobels gebildet. In der Mitte der Schlagstange ist ein Nocken 22 vorgesehen.. Neben der Schlagstange ist auf einer Welle 23 ein mit Nocken 24 versehenes Nockenrad 25 angeordnet. Wie F i g. 4 zeigt, ist auf der Welle 23 des Nockenrades 25 ein Kettenrad 26 festgekeilt. Auch das Nockenrad ist auf der Welle festgekeilt. Dieses Kettenrad 26 ist auch in F i g. 5 dargestellt. Zu beiden Seiten dieses Kettenrades 26 sind auf Lagerachsen zusätzliche Kettenräder 27 angeordnet, die der Kettenführung dienen. Die zum Antrieb der Lösewerkzeuge dienende Antriebskette 15 ist um die Kettenräder 26, 27 herumgeführt. In der Zeichnung ist dargestellt, daß nur eine Schlagstange von einem Nockenrad betätigt wird. Es können in dem Hobelkörper aber auch mehrere Schlagstangen mit entsprechenden Lösewerkzeugen 3 im Abstand übereinander angeordnet sein, wobei dann auf der Welle 23 mehrere Nockenräder vorgesehen sind.
  • Der Antrieb der Lösewerkzeuge erfolgt dadurch, daß mittels der Zugkette 9 über den unter dem Förderer hindurchgeführten plattenartigen Fortsatz 10 der Kohlenhobel in Längsrichtung des Abbaustoßes bewegt wird. Die Geschwindigkeit richtet sich nach den Erfahrungswerten und ist abhängig von der Härte der Kohle. Bei dieser Bewegung des Kohlenhobels rollt sich das Kettenrad 26 an der eingespannten Antriebskette 15 ab. Diese Drehbewegung des Kettenrades 26 wird über die Welle 23 auf das Nockenrad 25 übertragen. Die Nocken 24 verschieben dabei jeweils den Nocken 22 der Schlagstange und spannen dabei die Federn 19. Sobald der Nocken 24 über den Nocken 22 hinweggleitet, wird die gespeicherte Energie der Federn 19 frei und die Schlagköpfe 20 wirken jeweils auf das Ende desjenigen Lösewerkzeuges 3, welches infolge des Schälwiderstandes der Kohle in das Gehäuse des Kohlenhobels zurückgeschoben ist. Durch die Schlagenergie wird der Widerstand der Kohle gebrochen. Der Kohlenhobel bewegt sich entsprechend der Zuggeschwindigkeit der Zugkette 9 stetig. Die an den Lösewerkzeugen erzeugte Anzahl der Schläge kann dadurch variiert werden, daß die Zahl der Nocken 24 am Nockenrad verändert wird. Es kann aber auch ein Austausch des Kettenrades 26 gegen ein solches mit anderem Durchmesser erfolgen. Diese Änderungen erfolgen jeweils in Anpassung an die zu erwartende Härte der Kohle vor dem Einsatz des Kohlenhobels.
  • Um - wie schon vorstehend erwähnt - einen störungsfreien Betrieb zu erzielen, ist es zweckmäßig, die feststehende Antriebskette 15 dauernd unter Spannung zu halten. Die Größe dieser Spannung richtet sich nach den Kräften, die zur Betätigung der Lösewerkzeuge 3 erforderlich sind. Die Befestigung der Antriebskette 15 soll so erfolgen, daß sie im Falle der Überlastung etwas nachgeben kann. In der aus F i g. 9 ersichtlichen Weise wird daher an mindestens einem Ende der Antriebskette eine Spannvorrichtung 17 vorgesehen, die aus dem Zylinder 28 besteht, in welchem der Kolben 29 geführt ist, an dessen Kolbenstange 30 die Antriebskette 15 befestigt ist. Die Kolbenstange ist mit dem Verlängerungsansatz 31 in dem Zusatzzylinder 32 geführt, so daß beide Kolbenseiten gleich groß sind. Dem Zylinder 28 ist ein Behälter 33 zugeordnet, in welchem ein pneumatischer Druckspeicher 34 untergebracht ist. Dieser Druckspeicher dient als federndes Element und zum Ausgleich von Leckverlusten. Die beiden vor und hinter dem Kolben 21 liegenden Zylinderkammern sind über die Leitungen 35 miteinander zu verbinden. In dieser Umführungsleitung ist eine beispielsweise von Hand zu betätigende Kolbenpumpe 36 eingegliedert, welcher Saug- und Druckventile 37 zugeordnet sind. In einer die Kolbenpumpe 36 überbrückenden Leitung 38 ist ein Absperrventil 39 vorgesehen. Es können damit die beiden Zylinderkammern direkt verbunden werden. Das Ventil 39 kann in einer Drosselstellung das Überströmen des Triebmittels regulieren. Mit der Handpumpe 36 kann der jeweils gewünschte Spannungszustand reguliert werden, und zwar jeweils gegen die Wirkung des pneumatischen Druckspeichers 34. 40 ist ein weiteres Absperrventil in der Zuleitung zum Behälter 33 des Druckspeichers 34.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Aktivierter Kohlenhobel mit schlagend antreibbaren Lösewerkzeugen und. zwei voneinander getrennten, an den Enden eines der Hobelführungdienenden Strebförderers gelagerten Antriebsketten, von welchen eine dem Hobelvorschub und die andere dem Antrieb der Lösewerkzeuge dient, dadurch gekennzeichnet, daß bei diesem aktivierten Kohlenhobel das Antriebsmittel der Lösewerkzeuge (3) aus einer in an sich bekannter Weise kohlenstoßseitig des Förderers eingespannten Kette (15) besteht, die an mindestens einem Ende mittels Spannzylinder (17) nachgiebig eingespannt ist und daß die für den Hobelvorschub vorgesehene Zugkette (9) in an sich bekannter Weise versatzseitig des Förderers angeordnet und dort an einen Fortsatz des Hobels angeschlossen ist.
  2. 2. Kohlenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Hobelvorschub dienende Zugkette (9) wesentlich stärker als die Antriebskette (15) für die Lösewerkzeuge (3) ausgebildet ist.
  3. 3. Kohlenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (17) für die Antriebskette der Lösewerkzeuge mit einem mittels Pumpe (36) hydraulisch oder pneumatisch bzw. kombiniert zu beaufschlagenden Zylinderaggregat (28, 29) ausgerüstet ist, dem ein pneumatischer Druckspeicher (33, 34) zugeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung C 988 VI/5 b (bekanntgemacht am 13. 8.1953).
DEM65177A 1965-05-08 1965-05-08 Aktivierter Kohlenhobel mit Antriebsketten fuer Hobelvorschub und Antrieb schlagender Loesewerkzeuge Pending DE1263655B (de)

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