DE1263589B - Grossplattenbandfoerderer mit Zwischen-entladungen im Obertrum und mit einander ueberlappenden Muldenplatten - Google Patents
Grossplattenbandfoerderer mit Zwischen-entladungen im Obertrum und mit einander ueberlappenden MuldenplattenInfo
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Description
- Großplattenbandförderer mit Zwischenentladungen im Obertrum und mit einander überlappenden Muldenplatten Die Erfindung geht aus einem Großplattenbandförderer mit Zwischenentladungen auf Schienenabsenkungen im Obertrum und mit einander überlappenden Muldenplatten in der Länge eines Mehrfachen der Kettenteilung, die an einer Schwenkachse nahe dem einen Plattenende mit den Zugketten verbunden sind und am frei verschwenkbaren Ende einen zwischen den die Muldenplatten bewegenden Zugketten liegenden Laufradsatz tragen.
- Bei Großplattenförderern besteht ganz allgemein die Forderung, daß die Zugketten ausschließlich in Längsrichtung belastet werden, während die senkrecht dazu wirkenden Kräfte von Laufschienen aufgenommen werden, auf welche sich die Muldenplatten über Laufradsätze sowohl im oberen wie im unteren Trum abstützen.
- Bei Förderung und Zwischenentladung im Obertrum benötigen, um im Bandrücklauf das Durchhängen der Muldenplatten zwischen den Ketten zu verhindern, bekannte Großplattenbänder die Anordnung eines zusätzlichen Radpaares an der Schwenkachse. Sofern Zwischenentladungen im Untertrum vorgesehen sind, ist außerdem in den bekannten Ausführungen auch eine doppelte Schienenführung für das rücklaufende Obertrum erforderlich, um die Muldenplatten in die richtige flberlappungsstellung zu bringen.
- Bei einem bekannten Großplattenförderer der eingangs genannten Art, bei welchem also jede Muldenplatte in kostensparender Weise nur einen Laufradsatz trägt, werden die Platten an den Bandumkehren derart verschwenkt, daß sie sich bei der Rückführung im Untertrum wieder in der gleichen tSberlappungsstellung wie im Obertrum befinden, in der sich das Plattenende ohne Laufradsatz auf dem mit Radsatz versehenen Ende der benachbarten Platte abstützt.
- Zur Erzielung einer solchen Bewegung werden an den Umkehrstationen komplizierte Schienenführungen verwendet, die sich in der Praxis als recht störanfällig erwiesen haben, weil die Muldenplatten dort einen Wechsel ihrer Lage zur Bewegungsrichtung vornehmen müssen und mit ihren Laufradsätzen im Bereich der Umkehre die dort eingebauten Weichenzungen der Schienen in kürzester Zeitfolge in der einen und dann in der anderen Richtung durchfahren müssen. Bei Verklemmungen an den Weichenzungen treten leicht erhebliche Zerstörungen an den bewegten Teilen ein. Auch hat dieser bekannte Plattenförderer den Nachteil, daß die für die Zwischenentladung in Schrägstellung gebrachten Muldenplatten von den Zugketten geschoben und nicht gezogen werden, was den Entladevorgang in der Praxis störanfällig macht.
- Andere bekannte Förderer wiederum, deren Muldenplatten in beiden Trums an den Kettenverbindungsachsen gezogen werden und die nur einen Laufradsatz benötigen, sind für das Absenken der Platten zum Zwecke von Zwischenentladungen nicht geeignet, da sich die Kettenverbindungsachsen zum Zwecke der Abstützung der Ketten im Untertrum seitlich über den Bereich der Zugketten hinaus erstrecken und es deshalb nicht möglich ist, im Arbeitstrum die Muldenplatten zwischen den Kettensträngen nach unten abkippen zu lassen.
- Aufgabe der Erfindung ist es, einen Großplattenförderer der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem die mit nur einem Laufradsatz versehenen Muldenplatten bei Ermöglichung von Zwischenentladungen im Obertrum in beiden Trums von den Ketten gezogen werden.
- Gleichzeitig sollen die Muldenplatten in einer Überlappungsstellung zueinander liegen, die eine gegenseitige Abstützung der aufeinanderfolgenden Platten zuläßt, so daß ein zusätzlicher Radsatz zur Verhinderung des Durchschwenkens der Platten im rücklaufenden Trum eingespart werden kann.
- Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Muldenplatten an der einen Umkehre (Entladestation) durch eine einen tÇberlappungswechsel bewirkende Doppelschienenführung vom oberen zum unteren Trum in eine Lage geführt werden, in welcher sie, die vorangegangenen Muldenplatten in umgekehrter Richtung überlappend, sich mit den Bordkanten auf die Laufradachsen der vorangehenden Muldenplatten abstützen, und an der am entgegengesetzten Ende des Förderers liegenden Umkehre (Beladestation) ebenfalls durch eine Doppelschienenführung in die im oberen Trum vorgesehene Stellung einer Überlappung der Plattenböden zurückgeführt werden, derart, daß in beiden Trums die Platten an den Schwenkachsen von den Zugketten gezogen werden. Bei der Erfindung behalten also die Muldenplatten an den Umkehren ihre Stellung im Verhältnis zur Bewegungsrichtung auch dann bei, .wenn sie den zur gegenseitigen Abstützung im Untertrum erforderlichen Oberlappungswechsel ausführen, und das Durchfahren der an einem Bandende befindlichen Klappweichen erfolgt nur aus der Richtung des Schwenkpunktes der Weichenzunge, also nie in gegenläufigem Sinne. Die Erfindung schaltet somit die bei den bekannten Förderern auftretenden Störungsquellen aus und bietet gegenüber den für gleichartige Verwendungszwecke benutzten Förderern mit zwei Radsätzen an jeder Muldenplatte einen wirtschaftlichen Vorteil.
- Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 das Entladeende des Förderers, an welchem auch zugleich der Antrieb der Zugketten erfolgt, F i g. 2 das Beladeende des Förderers, an welchem die Zugketten gespannt werden, F i g. 3 a einen Bandquerschnitt nach Linie III a -IIIa in Fig. 4, Fig. 3 b einen Bandquerschnitt nach Linie III b -III b in Fig. 4 und F i g. 4 eine Draufsicht auf das Bandtrum.
- Die Muldenplatten 1 sind mittels der in Förderrichtung vorn liegenden Schwenkachsen 2 über Lager 3 mit den Ketten 4 schwenkbar verbunden.
- Am anderen, in Förderrichtung hinten liegenden Plattenende sind die Laufradsätze 5 angeordnet, die im freien Raum zwischen den Ketten 4 verbleiben. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, gelangen die Laufradsätze 5 in der Antriebsstation von den sie im Obertrum tragenden Schienen 6 und den Endbögen 7 auf die äußeren Schienenbögen 8, die mit ihrer nach unten gezogenen Mulde 9 die Umkehrung der Oberlappungslage der Muldenplatten 1 bewirken und danach die Laufradsätze 5 auf die SchienenlO im Untertrum führen, wobei sich die mit den Ketten 4 verbundenen Plattenenden mit ihren Bordkanten auf den Achsen der Laufradsätze 5 abstützen.
- Wie aus Fig. 2 ersichtlich, werden die im Untertrum auf den Schienen 10 geführten Laufradsätze 5 beim Einlauf in die Spannstation von den äußeren Schienenbögen 11 der Schienen 10 an die inneren Schienenbögenl2 übergeben, die über die in Bandrichtung mitläufig angeordneten und für den Durchgang der Achsen 2 notwendigen selbsttätigen Weichenzungen 13 in die Schienen 6 des Obertrums einmünden. Die außerhalb des Ketten kreises verlaufen- den Schienenbögen 12 bewirken beim Umlauf der Muldenplatten um die Kettenräder den Wechsel der Überlappungslage, so daß sich im Obertrum wiederum die mit den Ketten verbundenen Plattenenden mit den Muidenböden auf den mit dem Laufrollensatz 5 ausgerüsteten Plattenenden abstutzen.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Großplattenbandförderer mit Zwischenentladungen auf Schienenabsenkungen im Obertrum und mit einander überlappenden Muldenplatten in der Länge eines Mehrfachen der Kettenteilung, die an einer Schwenkachse nahe dem einen Plattenende mit den Zugketten verbunden sind und am frei verschwenkbaren Ende einen zwischen den die Muldenplatten bewegenden Zugketten liegenden Laufradsatz tragen, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Muldenplatten (1) an der einen Umkehre (Entladestation) durch eine einen Überlappungswechsel bewirkende Doppelschienenführung (7, 8) vom oberen zum unteren Trum in eine Lage geführt werden, in welcher sie, die vorangegangenen Muldenplatten in umgekehrter Richtung überlappend, sich mit den Bordkanten auf die Laufradachsen der vorangehenden Muldenplatten abstützen, und an der am entgegengesetzten Ende des Förderers liegenden Umkehre (Beladestation) ebenfalls durch eine Doppelschienenführung (11, 12) in die im oberen Trum vorgesehene Stellung einer Überlappung der Plattenböden zurückgeführt werden derart, daß in beiden Trums die Platten an den Schwenkachsen (2) von den Zugketten (4) gezogen werden.
- 2. Großplattenförderer nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß an der Entladeumkehre der Oberlappungswechsel in einer Mulde (9) der Fahrschienen stattfindet, die von der unteren Schienenführung (10) sich zu den äußeren Schienenbögen (8) erstreckt.
- 3. Großplattenförderer nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß an der Beladestation kurz vor dem Übergang der Muldenplatten (1) in das obere Trum in der gekrümmten Schienenführung (12) an sich bekannte selbständige Weichen (13) vorgesehen sind, die von den durch die Fahrschienen (12) hindurchtretenden, mit den Zugketten (4) verbundenen Schwenkachsen (2) in Förderrichtung aufgestoßen werden und sich nach deren Durchgang selbsttätig oder unter dem Einfluß des nachfolgenden Laufradsatzes (5) wieder schließen.In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 880 170; Zeitschrift »Deutsche Hebe- und Fördertechnik«, Heft 9, 1963, S. 27 bis 31.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK61279A DE1263589B (de) | 1967-01-26 | 1967-01-26 | Grossplattenbandfoerderer mit Zwischen-entladungen im Obertrum und mit einander ueberlappenden Muldenplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK61279A DE1263589B (de) | 1967-01-26 | 1967-01-26 | Grossplattenbandfoerderer mit Zwischen-entladungen im Obertrum und mit einander ueberlappenden Muldenplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1263589B true DE1263589B (de) | 1968-03-14 |
Family
ID=7229999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK61279A Pending DE1263589B (de) | 1967-01-26 | 1967-01-26 | Grossplattenbandfoerderer mit Zwischen-entladungen im Obertrum und mit einander ueberlappenden Muldenplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1263589B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB880170A (en) * | 1958-01-30 | 1961-10-18 | Herbert Knaust | Endless conveyors |
-
1967
- 1967-01-26 DE DEK61279A patent/DE1263589B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB880170A (en) * | 1958-01-30 | 1961-10-18 | Herbert Knaust | Endless conveyors |
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