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DE1263579B - Vorrichtung zum Abfuellen und Abwiegen von Schuettgut ab Foerderband oder Silo - Google Patents

Vorrichtung zum Abfuellen und Abwiegen von Schuettgut ab Foerderband oder Silo

Info

Publication number
DE1263579B
DE1263579B DEB77349A DEB0077349A DE1263579B DE 1263579 B DE1263579 B DE 1263579B DE B77349 A DEB77349 A DE B77349A DE B0077349 A DEB0077349 A DE B0077349A DE 1263579 B DE1263579 B DE 1263579B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chute
flap
conveyor belt
locking
silo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB77349A
Other languages
English (en)
Inventor
August Benz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1263579B publication Critical patent/DE1263579B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • B65D90/58Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening
    • B65D90/582Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening having a rotational motion
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2590/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D2590/54Gates or closures
    • B65D2590/545Gates or closures flexible gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abfüllen und Abwiegen von Schüttgut ab Förderband oder Silo Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abfüllen und Abwiegen von Schüttgut ab Förderband oder Silo mit einer Schüttrinne und einer in den Förderweg derselben eingebauten, gegen den Boden der Schüttrinne verschwenkbaren Sperrklappe sowie federnden Mitteln, die die Klappe in Richtung der Schließstellung beaufschlagen.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung zum Abfüllen von Braunkohlenbriketts und ähnlichem Stückgut bekannt, die aus einem Förderer zum Zubringen des Gutes in einen Vorratsbehälter und aus einer daran angeschlossenen Wiegeeinrichtung besteht. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist innerhalb des Vorratsbehälters eine einstellbare Auslaufklappe angebracht, durch die dem Vorratsbehälter dosiert Stückgut entnommen wird. Am Ende einer Steilrutsche ist des weiteren eine den Durchlaß freigebende oder sperrende Pendelklappe angeordnet, die an dem einen Schenkel eines doppelarmigen Hebels befestigt ist, dessen zweiter Schenkel ein Gegengewicht trägt, durch das die Pendelklappe derart beaufschlagt wird, daß sie die auf sie gelangten einzelnen Stücke des Fördergutes in Richtung des Auslaufes der Steilrutsche zu dem Wiegebehälter hin freigibt. Diese in bekannter Weise vorgesehene Pendelklappe hat jedoch den Nachteil, daß sie in Sperrstellung, insbesondere bei direkter Beschickung des Vorratsbehälters durch das Förderband, als eine Art Sprungschanze wirkt, so daß das geförderte Stückgut über die Pendelklappe und den zugehörigen Behälter hinausgefördert wird. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß keine genaue Sperrstellung der Pendelklappe und vor allem keine genaue Dosierung erreicht werden kann. Bei der bekannten Vorrichtung kann die genaue Dosierung nur von Hand erfolgen.
  • Es ist auch bekannt, eine Sperrstellung an einer quer zu der Rutschfläche liegenden Achse mit einer Feder derart zu beaufschlagen, daß die Sperrklappe in der Öffnungs- und Schließstellung stabil gehalten wird.
  • Auch sind Sperrklappen bekannt, die aus federndem Material bestehen. Diese bekannten Sperrklappen dienen jedoch lediglich dazu, in Schachtförderern in Zickzackanordnung Rutschböden darzustellen, um ein mechanisches Beschädigen des in dem Schachtförderer herabfallenden Materials zu verhindern.
  • Schließlich ist es noch bekannt, bei einer Vorrichtung zum Abfüllen von Schüttgütern aller Art das Ein- und Ausschalten des Förderbandes über eine mit der Vorrichtung gekoppelte Waage vorzunehmen. Der Schaltvorgang erfolgt dabei über einen Fußschalter, der von der Waage bei Erreichung eines vorgegebenen bestimmten Gewichtes betätigt wird.
  • Von dem bekannten Stand der Technik ausgehend, hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zum Abfüllen und Abwiegen von Schüttgut zu schaffen, die eine weitgehend automatische Betätigung bei größtmöglicher Genauigkeit des Gewichtes des abzufüllenden Schüttgutes gewährleistet. Die Nachteile und Mängel vergleichbarer, bisher bekannter Vorrichtungen werden vermieden.
  • Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe wird dadurch erreicht, daß die Sperrklappe der eingangs beschriebenen Vorrichtung in mehrere nebeneinander angeordnete Lamellen unterteilt ist, die einzeln entgegen Federwirkung verschwenkbar sind, ein Betätigungsglied aufweist und mit einer Beschickungsvorrichtung durch ein Gestänge derart verbunden ist, daß diese etwa zugleich mit dem Schließen der Sperrklappe stillgesetzt und erst bei verhältnismäßig weiter Öffnung derselben wieder in Betrieb genommen wird.
  • Es ist vorteilhaft, den Gegenstand der Erfindung so auszubilden, daß die freien Enden der Lamellen in unbelasteter Stellung nicht auf einer gemeinsamen Geraden liegen, sondern derart gegeneinander versetzt angeordnet sind, daß sich beim Öffnen der Sperrklappe nicht alle Lamellen gleichzeitig von dem Boden der Schüttrinne abheben.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sich die freien Enden der Lamellen zumindest in der Endphase der Schließbewegung schräg von vorn und oben her gegen den Boden der Schüttrinne bewegen.
  • Auf Grund der erfindungsgemäßen Sperrklappe, die aus einer Blattfederanordnung besteht, ist eine Absperrvorrichtung geschaffen, die auch bei ungleicher Schichthöhe des Schüttgutes sowie ungleicher Körnung desselben plötzlich und auf der gesamten Breite zu unterbrechen erlaubt. Es ist auch von Vorteil, daß durch kleinere oder größere Fördermengen das genaue Abwiegen, d. h. das exakte Unterbrechen des Flusses nur sehr wenig beeinflußt wird, da das sich im Moment der Unterbrechung im Trichter befindende Schüttgut hinter der Sperrvorrichtung verbleibt.
  • Es ist weiter von Vorteil, daß die Menge an Schüttgut, die hinter der Sperrvorrichtung zurückgelassen wird, sehr klein ist und gemäß dieses Vorteils durch kurzes Öffnen genau dosiert werden kann.
  • Die Blattfedern brauchen nicht besonders stark ausgebildet sein, wodurch eine leichte Bauweise und eine mühelose Bedienung der Sperrvorrichtung gewährleistet ist.
  • Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann feines wie auch grobes Schüttgut gleichermaßen genau abgewogen werden.
  • Die Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführiingsformen der Erfindung, und es bedeutet F i g. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels für die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Förderbandauslauf, F i g. 2 eine Aufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1, F i g. 3 einen Ausschnitt aus der. Seitenansicht gemäß Fig. 1, Fig.4 ein weiteres Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einem Siloauslaß in Seitenansicht, Fig. 5 eine Aufsicht auf F i g. 4, F i g. 6 einen Ausschnitt gemäß F i g. 4 bei geöffneter Sperrvorrichtung Gemäß F i g. 1 bis 3 ist an dem oberen Teil eines Förderbandes eine Schüttrinne befestigt. Diese Schüttrinne ist mittels~eines Bolzens 1 an dem Gestell eines Förderbandes in der Nähe der Umlenkrolle angebracht. Diese Verbindung kann derart ausgebildet sein, daß die Lage der Schüttrinne relativ zum Förderband variierbar ist. Die Schüttrinne besteht aus einem das Schüttgut'von dem Band aufnehmenden trichterförmigen Teil- und einem zweiten Teil, welcher parallel verlaufende Seitenwände aufweist. Die Höhe der Seitenwände wird sinnvollerweise entsprechend der maximalen Fördermenge gewählt.
  • Der mit parallel verlaufenden Seitenwänden ausgestattete Teil der Schüttrinne ist mit einem Rost bzw. einem Sieb beaufschlagt, unter dem ein Auswurf 3 angebracht, so daß nicht erwünschte kleinere Teile des Schüttgutes, beispielsweise Abrieb bei Briketts, durch das Sieb 2 in den Auswurf 3 abgeführt werden können.
  • An den Seitenwärfden ist des weiteren auf jeder Seite ein Tragelemente 4 befestigt, welche als Stütze für eine parallel zu der Rutschfläche der Schüttrinne verlaufende Achse 5 dienen. Die Achse 5 ist von einem Vierkantrohr 6 umgeben. An einer der Seitenflächen des Vierkantrohres 6 ist eine Reihe von Lamellen 7 über die - Befestigung 9 vermittels der Schraube 8 angebracht.
  • Jede Lamelle 7 besteht aus einer biegbaren Blattfeder. Die Gesamtzahl -der Lamellen 7, die sich über die gesamte Breite der Schüttrinne erstrecken, bildet eine Sperrldappe.
  • Mittels des Hebels 10, der als Betätigungsglied dient und an dessen freiem vorderem Ende sich ein Kugelgriffll befindet und der mit seinem anderen Ende an dem Vierkantrohr 6 befestigt ist, läßt sich die Sperrklappe öffnen und schließen. Die Fixierung der Sperrklappe in ihrer geöffneten wie auch geschlossenen Stellung erfolgt mit Hilfe einer Feder 18.
  • Ein gleichfalls mit dem Vierkantrohr 6 starr verbundener Hebelarm 12 ist bis zu einem Anschlagl3 um die Achse 5 schwenkbar. Am oberen Ende des Hebelarmes 12 ist die Feder 18 befestigt, wobei die Befestigung der gegenüberliegenden Federseite an dem Bolzen 18 a vorgesehen ist. Bei dem Schwenken des Hebels 10 aus der Schließstellung der Sperrklappe heraus muß die Kraft der Feder 18 a überwunden werden, wobei eine maximale Ausdehnung derselben in einer mittleren Öffnungsstellung besteht, bis das Betätigungsglied 10 so weit herumgedreht ist, daß sich die Sperrklappe in Öffnungsstellung befindet.
  • An dem vorderen Ende des Hebels 12 ist vorzugsweise über ein Kugelgelenk ein Gestänge 15 an dem Bolzen 14 befestigt, dessen anderes Ende an dem beweglichen Ende eines Schalthebels 17 angebracht ist.
  • Mittels des Schalthebels 17 läßt sich ein Motor 16, der das Förderband antreibt, ein- bzw. ausschalten.
  • Für den Schaltvorgang des Motors 16 ist der Schalthebel 17 mit einem derart großen Schaltweg beaufschlagt, daß für das eventuelle Nachdosieren mit Schüttgut die Sperrvorrichtung verhältnismäßig weit geöffnet werden kann, ohne daß das Förderband nach erfolgter Ausschaltung wieder eingeschaltet wird. Der notwendige Gegenzug der Feder 18 muß nur so stark sein, daß die Sperrvorrichtung die größtmögliche Menge an Schüttgut noch abzustoppen vermag. Wenn die geförderte Schüttgutmenge sehr groß ist, so kann durch Herabsetzen der Geschwindigkeit des Förderbandes das genaue Abwiegen erleichtert werden. So ist es beispielsweise vorteilhaft, für das Förderband einen Zweistufenmotor vorzusehen.
  • Die die Sperrklappen bildenden, nebeneinander angeordneten Lamellen7 müssen so lang sein, daß sie auch bei starkem Durchfedern in Schließstellung mit der Rutschfläche bleiben. Die Enden der aus Blattfedern bestehenden Lamellen 7 sind dabei gegenüber dem Ende der Rutschfläche etwas zurückgesetzt.
  • Bei dem in Fig. 4 bis 6 gezeichneten Beispiel ist die Schüttrinne an einem Silo angebracht, von dem nur der Auslauf gezeichnet ist. Die Seitenwände dieses Auslaufs verlaufen mit den Seitenwänden der Schüttrinne parallel und bilden mit der Rutschfläche eine U-Form. Der Auslauf des Silos ist vorteilhaft mit einem Schwenkschieber 19 versehen, der mittels der seitlich des Auslaufes nach hinten verlaufenden Seitenwände an einer vorteilhafterweise am Boden des Auslaufes befestigten Achse 20 schwenkbar befestigt gelagert ist. An der von vorn gesehen linken Seitenwand des Schiebers 19 ist ein nach hinten auslaufendes Rohr 21 befestigt, an dessen Ende ein Ausgleichsgewicht für den Schwenkschieber befestigt ist.
  • Die Rutschfläche des Silos und der Schüttrinne besteht aus einem Stück. Die Neigung muß etwas größer sein als bei der Vorrichtung nach F i g. 1 bis 3, weil sich bei einem Silo das Schüttgut aus der Ruhelage in Bewegung setzen muß. Der gegenseitige Abstand der Seitenwände der Schüttrinne ist um weniges größer als die Breite des Sperrschiebers 19. Außer durch die Rutschfläche ist die Schüttrinne durch eine Verlängerung der Seitenwände mit dem Silo verbunden. Ein Sieb ist bei dieser Vorrichtung nicht vorgesehen.
  • Der Effekt der Verbindung des Schiebers 19 des Silos mit der Sperrvorrichtung des Trichters ist derselbe wie beim Beispiel nach F i g. 1 bis 3, nur wird bei der Vorrichtung nach F i g. 4 bis 6 die Sperrvorrichtung durch die Betätigung des Schiebers 19 gesteuert. Am Vierkantrohr 6 der in F i g. 4 bis 6 dargestellten Vorrichtung ist, im rechten Winkel zu diesem, der Arm23, beispielsweise ein Flacheisen, befestigt, an dessen Ende ein waagerecht ausladender Bolzen 24 angebracht ist. Er ist seitlich so angeordnet, daß die an diesem Bolzen 24 angelenkte Stange 25 mit geringem Abstand (von vorn gesehen) rechts am Hebel 22 vorbei verläuft. Die Stange 25 kann über einen rechts am Hebel 22 angeordneten Nocken 26 gleiten. Von der Rutschfläche aus gesehen, ist der Arm 23 in Fig.4 nach vorn und leicht nach oben gerichtet, damit er mit der Stange 25 beim Funktionieren der Anschläge 27 und 28 möglichst annähernd einen rechten Winkel bildet. Im gezeichneten Beispiel ist der Nocken 26 so am Hebel 22 angebracht, daß er vom Hebelanfang sowie vom Bolzen 24 ungefähr gleich weit entfernt ist. Der Anschlag 28 am Ende der Stange 25 muß so angeordnet sein, daß die Sperrvorrichtung beim Öffnen des Schiebers 19 ebenfalls geöffnet wird. Der vordere Anschlag 27 muß so angeordnet sein, daß die Sperrvorrichtung unter der Wirkung der Feder 18 geschlossen wird, wenn der Schieber 19 teilweise geschlossen ist. In diesem Moment schließt sich die Sperrvorrichtung von selbst unter der Wirkung der Feder 18, welche sinngemäß wie beim vorbesprochenen Beispiel so angeordnet ist, daß die Sperrvorrichtung in den beiden Endstellungen gehalten wird, wobei der Spielraum wieder durch einen Anschlag 13 begrenzt wird. Die Schwenkbewegung der Sperrvorrichtung beträgt im gezeichneten Beispiel nur etwa 600, doch liegt die labile Stellung des Armes 31 und der Feder 18 wesentlich näher der geöffneten als der Sperrstellung.
  • ,Dadurch, daß der Schieber 19 zum Teil geschlossen werden kann, bevor die Sperrvorrichtung sich schließt, reduziert sich die durchfließende Schüttgutmenge, so daß der Durchfluß genauer abgestoppt werden kann.
  • An einem nach oben gerichteten Arm, welcher in einigem Abstand hinter dem Nocken 26 am Hebel 22 befestigt ist, befindet sich ein Gleitnocken 29. Wenn der Hebel 22 so weit gesenkt ist, daß sich die Sperrvorrichtung gleich darauf schließt, berührt dieser Gleitnocken 29 die Stange 25. Wird nun der Hebel 22 weiter gesenkt, gleitet die Stange 25 über diesen Gleitnocken 29, und der Nocken 26 entfernt sich von der Stange 25. Dies ist notwendig, damit der Nocken 26, der bei geschlossenem Schieber vor dem vorderen Anschlag 27 liegt, mit diesem nicht wieder in Berührung kommt. Mit dem Hebel 10 kann nun nach- dosiert werden. Eine im gezeichneten Beispiel zwischen den beiden Nocken 26 und 29 an der rechten Seite des Hebels 22 befestigte Führung 30 verhindert ein seitliches Abweichen der Stange 25 und begrenzt durch eine obere Abbiegung die Schwenkbewegung dieser Stange 25. Beim Öffnen des Schiebers 19 durch Hochschwenken des Hebels 22 bleibt der Nocken 26 am Anschlag 28 der Stange 25 hängen, so daß die Sperrvorrichtung zwangläufig mitgeöffnet wird. Nach dem Schließen der Sperrvorrichtung und bis sich diese wieder öffnet, muß der Hebel 22 rasch betätigt werden.
  • Von der Vorrichtung kann das Schüttgut auch in eine Kippmuldenwaage fallen.
  • Damit der Arbeiter im richtigen Moment abstellen und gut nachdosieren kann, muß an der Waage ein Fehlgewichtsanzeiger angebracht sein.
  • Bei nicht allzu grobkörniger Ware kann ein noch genaueres Nachdosieren erreicht werden dadurch, daß sich die Elemente der Sperrvorrichtung nicht miteinander von der Rutschfläche abheben. Durch leichtes Abbiegen einzelner Blattfedern 7 könnte dies bei den gezeichneten Beispielen erreicht werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Abfüllen und Abwiegen von Schüttgut ab Förderband oder Silo mit einer Schüttrinne und einer in den Förderweg derselben eingebauten, gegen den Boden der Schüttrinne verschwenkbaren Sperrklappe sowie federnden Mitteln, die die Klappe in Richtung der Schließstellung beaufschlagen, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Sperrklappe in mehrere nebeneinander angeordnete Lamellen (7) unterteilt ist, die einzeln entgegen Federwirkung verschwenkbar sind, ein Betätigungsglied(10) aufweist und mit einer Beschickungsvorrichtung durch ein Gestänge (12, 14, 15; 22 bis 30) derart verbunden ist, daß diese etwa zugleich mit dem Schließen der Sperrklappe stillgesetzt und erst bei verhältnismäßig weitem Öffnen derselben wieder in Betrieb genommen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Lamellen (7) in unbelasteter Stellung nicht auf einer gemeinsamen Geraden liegen, sondern derart gegeneinander versetzt angeordnet sind, daß sich beim Öffnen der Sperrklappe nicht alle Lamellen gleichzeitig von dem Boden der Schüttrinne abheben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die freien Enden der Lamellen zumindest in der Endphase der Schließbewegung schräg von vorn und oben her gegen den Boden der Schüttrinne bewegen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 660 426, 1 129 883; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 812 575; französische Patentschrift Nr. 1 145 236.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 185 527.
DEB77349A 1963-07-11 1964-06-22 Vorrichtung zum Abfuellen und Abwiegen von Schuettgut ab Foerderband oder Silo Pending DE1263579B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE660426C (de) * 1936-11-28 1938-05-25 Demag Akt Ges Seigerfoerderer mit im Zickzack angeordneten Rutschenboeden
FR1145236A (fr) * 1955-12-13 1957-10-23 Perfectionnements aux machines pour la confection et le chargement des sacs de charbon
DE1129883B (de) 1959-02-02 1962-05-17 Siebren De Vries Vorrichtung zum Fuellen von Behaeltern mit Fruechten
DE1185527B (de) 1961-04-18 1965-01-14 Hedwig Spaeth Geb Blasig Absackvorrichtung fuer Braunkohlen-Briketts und aehnlich empfindliches stueckiges Gut
DE1812575A1 (de) * 1967-01-09 1969-07-10 Attilio Diefenbach Filterpresse

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