DE1060653B - Trockenfutterautomat fuer Schweine - Google Patents
Trockenfutterautomat fuer SchweineInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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- A01K5/02—Automatic devices
- A01K5/0225—Gravity replenishment from a reserve, e.g. a hopper
- A01K5/0233—Gravity replenishment from a reserve, e.g. a hopper dispensing by dosing means actively operated by the animal
Landscapes
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Description
geänderte..rr Unterlagen
Sch 22184 III/45 h
ANMELDETAG: 28.MAI1957
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUS LEGE S CHRIFT:
AUS LEGE S CHRIFT:
2. JUM 19 5 9
Gegenstand der Erfindung ist ein Trockenfutterautomat für Schweine. Allgemein werden diese nur
zweimal am Tage gefüttert. Die Tiere fressen daher große Mengen Futter in verhältnismäßig kurzer Zeit;
dasselbe wird daher nur schlecht ausgenutzt. Nach der Ernährungslehre wird das Futter von den Tieren
besser verwertet, wenn dasselbe in kleinen Mengen, aber öfters verabreicht wird.
Der Trockenautomat der vorliegenden Erfindung besteht aus einem Kasten, dessen oberer Teil als Vorratsbehälter
ausgebildet ist, der als Abschluß eine geneigte Klappe hat, die im Kasten drehbar gelagert und
mit einer Steuervorrichtung fest verbunden ist und die ein Schließorgan besitzt, welches sie ständig in
geschlossene Lage drückt, derart, daß beim Bewegen der Steuervorrichtung durch die Tiere die Klappe das
Futter durchrüttelt, wobei dieses in geringer Menge in den Futtertrog fallen kann und wobei die Klappe
so gelagert ist, daß die auf ihr ruhende Futterlast beiderseits der Lagerung angenähert ausgeglichen ist,
so daß die Klappe von den Tieren leicht durch die Steuervorrichtung bewegt werden kann.
Es ist ein Trockenfutterautomat bekannt, der den Abschluß des Vorratsbehälters für das Trockenfutter
durch eine an der Innenseite der Behälterwand befestigte, das Unterende der vorderen Behälterwand
übergreifende und mit ihrem freien Ende in den Freßtrog ragende Zunge, welche durch Federkraft in ihrer
Schließposition gehalten wird, ermöglicht.
Diese bekannte Bauart hat aber den Nachteil, daß das Trockenfutter bei Zusammenballung und Klumpenbildung
durch die hierfür angebrachte Öffnung nicht mehr hindurch kann, was zu unliebsamen
Störungen des Automaten führt. Dieser Nachteil wurde durch die Erfindung beseitigt.
. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind drei klappenähnliche Elemente vorhanden, nämlich die
eigentliche Abschlußklappe, das Schließorgan, das später als »untere Klappe« bezeichnet ist, und die
Steuervorrichtung, deren wesentlicher Teil später ebenfalls als »Klappe« bezeichnet ist. Alle drei Elemente
haben eine gemeinsame Drehachse und alle drei bewegen sich gemeinschaftlich. Sie sind nicht an der
Rückwand des Vorratskastens befestigt, sondern, was zweckmäßiger ist, an den beiden Seitenwänden der
Vorrichtung. Die Betätigung der Verschlußklappe durch ein Tier bewirkt im Gegensatz zu der vorbekannten
Bauart, daß das im Vorratsbehälter befindliche Trockenfutter beständig durchgerüttelt wird,
derart, daß es in kleinen Mengen in den Raum zwisehen der Verschlußklappe und deren klappenähnliches
Schließorgan fällt. Von hier gelangt es durch Öffnung des Schließorgans in den Futtertrog, oder es bleibt bei
geschlossenem Klappenmechanismus in diesem Zwi-Trockenfutterautomat
für Schweine
Anmelder:
Gottfried Schwab-Hauri,
Siselen, Biel (Schweiz)
Siselen, Biel (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. M. Bunke, Patentanwalt,
Stuttgart-S, Danneckerstr. 7
Stuttgart-S, Danneckerstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 28. Mai 1956
Schweiz vom 28. Mai 1956
Gottfried Schwab-Hauri, Siselen, Biel (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
schenraum liegen. Es hat sich gezeigt, daß kleine Trockenfuttermengen sich viel weniger zusammenballen
als größere.
Bei der bekannten Bauart ist eine Zugfeder, in einer Hülse liegend, im Innern des Vorratsbehälters
angebracht, was insofern ungünstig ist, als verschiedene Haken zum Einstellen der Feder innen an der
Wand des Behälters nur dann erreicht werden können, wenn der Behälter halb geleert ist. Diese Haken fördern
auch die Klumpenbildung. Im Gegensatz dazu weist die erfindungsgemäße Vorrichtung glatte Wandflächen
auf, und die Klappen sind durch keinerlei Vorsprünge behindert, so daß sich eine sehr günstige
Gleitmöglichkeit für das Trockenfutter ergibt.
Bei der bekannten Bauart läßt sich eine Verschlußzunge gegen die Federzugkraft öffnen; wenn auf die
Zunge keine äußere Kraft mehr ausgeübt wird, führt sie die Zugfeder wieder in die Schließlage zurück.
Im Gegensatz dazu öffnet sich bei der erfindungsgemäßen
A/'orrichtung das Schließorgan, wenn die zugehörige
Feder zusammengedrückt wird, und die Klappe schließt sich, wenn die Feder in die Normallage
zurückgeht; die Feder ist dabei nicht innerhalb, sondern außerhalb des Vorratskastens angebracht, was
wesentlich einfacher und günstiger ist als bei der bekannten Bauart. Die Federn können bei vollem Vorratskasten
ersetzt werden usw., ohne daß eine Entleerung notwendig wird wie bei der bekannten' Bauart.
Bei der vorbekannten Bauart steht die Verschlußzunge schräg zur Stoßrichtung der Tierschnauze; dies
bewirkt, daß wegen der Feuchtigkeit der Tierschnauze die gleitende Nahrung teilweise klebenbleibt, wobei
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diese verklebten Nahrungsreste auf der Verschlußzunge erhöhte Reibung, also Verminderung der Gleitfähigkeit
bewirken. Im Gegensatz dazu ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die spezielle Steuerklappe
nur für das Anstoßen durch die Tiere geschaffen, während die Schließklappe und ihr klappenartiges
Schließorgan so liegen, daß sie mit der Tierschnauze nie in Berührung kommen können und somit
auch nie verschmutzt werden.
Eine besondere, vorteilhafte Wirkung der erfindungsgemäßen Bauart liegt auch darin, daß die auf
der Klappe ruhende Futterlast beiderseits der Lagerung angenähert ausgeglichen wird; dadurch wird ein
leichtes Bewegen der Klappe durch die Steuervorrichtung ermöglicht.
In der Zeichnung ist der Trockenfutterautomat in einer beispielsweisen Ausführungsform in vertikalem
Schnitt dargestellt. Der Futterautomat besteht aus einem Kasten 1, dem Deckel 2 und dem Boden 3. Der
Kasten ist auf der vorderen Seite offen, besitzt unten einen Futtertrog 4, der mit dem Blech 6 ausgekleidet
ist, das von der Leiste 5 gehalten wird. Im oberen Teil des Kastens 1 ist der Vorratsbehälter 26 eingesetzt,
dessen vordere Wand 7 und hintere Wand 8 schief befestigt sind. Ungefähr in der Richtung der hinteren
Wand 8 und unter dieser befindet sich die Klappe 9, die auf einer Welle 10 drehbar gelagert ist, derart,
daß sie angenähert um ihre Mitte wippen kann, wodurch das Gewicht des Futters auf beide Hälften ausgeglichen
wird, so daß diese sich leicht bewegen läßt. Mit dieser Klappe 9 ist eine untere Klappe 12 fest verbunden,
die vertikal gestellt ist. Diese ist am unteren Ende 14 abgebogen. Mit den beiden Klappen 9 und 12
ist die Steuervorrichtung fest verbunden. Diese besteht aus den beiden Stäben 15, die an der Welle 10
z. B. mit Stiften befestigt sind. Mit den Bolzen 16 ist die Klappe 12 an den Stäben 15 befestigt; diese tragen
außerdem noch mit den Bolzen 18 und 19 die Klappe 17. Die Feder 20 drückt auf die Klappe 12 und hält
diese sowie die Klappe 9 geschlossen. Um den Abstand 13 zwischen der Klappe 9 und der schiefen Vorderwand
7 regulieren zu können, ist die Welle 10 horizontal verschiebbar in zwei Aussparungen 11 in
den Seitenwandungen des Kastens 1 angeordnet. Zu diesem Zweck sitzt die Welle 10 an den Enden der
Hebel 21, die um die Bolzen 22 drehbar angeordnet sind. Diese sind am Kasten befestigt. Auf der einen
Seite des Kastens 1 ist der Hebel 23 nach oben verlängert und steht über dem Kasten vor. Der Hebel 23
wird mit dem Bolzen 24 mit einer Schraube am Kasten befestigt und kann, wenn gelöst, in der Aussparung 25
im Kasten verschoben werden. Da die Klappen 9, 12 und 17 mit den Stäben 15 zu einem einzigen Stück
fest zusammengesetzt sind, wird die Montage, die Einregulierung einfach und besonders betriebssicher.
Der Kasten 1 kann vorteilhafterweise mit Querwänden unterteilt sein, zwischen welchen sich die Klappen
bewegen können. Beim Einsetzen von z. B. drei Querwänden gibt es vier Abteilungen.
Der Futterkasten 1 kann aus Holz, verzinktem Eisenblech oder aus Aluminiumblech gefertigt sein.
Die Klappen können aus verzinktem Eisenblech, Aluminiumblech oder aus mit Kunstharz überzogenem
Blech bestehen. Auf der Kunstharzfläche rutscht das Futter besonders leicht.
Als Feder 20 kann eine Schraubenfeder, eine Wellenfeder oder eine Gummifeder Verwendung finden. Statt
einer Feder kann auch ein anderes Organ, z. B. ein Gewicht mit Hebelarm, der an der Welle 10 befestigt
ist, angeordnet sein. Das Gewicht drückt in diesem Fall die Klappen 9 und 12 ständig gegen die schiefe
Wand 7. Der Futterautomat kann auch nur mit einer Klappe 9 ohne Klappe 12 ausgerüstet werden. Die Betriebssicherheit
ist aber in diesem Fall geringer.
Im Betriebe wird der Vorratsbehälter 26 mit Trockenfutter gefüllt, das aus einer Mischung von verschiedenen Mehlen bestehen kann. Nachdem mit dem Hebel 23 der notwendige Abstand der Klappe 9 von der schiefen Vorderwand 7 einreguliert worden
Im Betriebe wird der Vorratsbehälter 26 mit Trockenfutter gefüllt, das aus einer Mischung von verschiedenen Mehlen bestehen kann. Nachdem mit dem Hebel 23 der notwendige Abstand der Klappe 9 von der schiefen Vorderwand 7 einreguliert worden
ίο ist, können die Tiere durch wiederholtes Stoßen die
Klappe 17 hin und her pendeln lassen. Durch die pendelnde Bewegung kann die obere Klappe 9 das über
ihr ruhende Futter ständig aufrütteln. Auf diese Art und Weise kann sich das Futter nicht zusammenballen
und das Abrutschen durch die sich bildende Spalte 13 verhindern oder stören. Das durch den Spalt 13 austretende
Futter gelangt auf die Klappe 12, deren unterer Teil 14 den Spalt mit der Wandung 7 durch
Federdruck ständig geschlossen hält und nur durch Bewegung der Klappe 17 das Futter abrutschen läßt.
Die Stäbe 15 der Steuervorrichtung sind verhältnismäßig lang. Daher genügt schon ein kleiner Druck auf
die Klappe 17, um die Klappen 9 und 12 zu bewegen. Wie ausgeführte Dauerversuche zeigten, sichert diese
Anordnung der beiden Klappen 9 und 12 einen störungsfreien Betrieb.
Man kann auch die vordere Wand 7 des Vorratsbehälters 26 zum Regulieren der Futtermengenabgabe
beweglich gestalten, indem diese Wand z. B. oben am Kasten 1 an Scharnieren aufgehängt wird und seitlich
z. B. mit Schrauben in der gewünschten Lage festgehalten wird.
Claims (5)
1. Trockenfutterautomat für Schweine mit einem Kasten, dessen oberer Teil als Vorratsbehälter
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Abschluß des Vorratsbehälters eine geneigte
Klappe (9) im Kasten drehbar gelagert ist, die mit einer Steuervorrichtung (17) fest verbunden ist
und ein Schließorgan (12) besitzt, das die Klappe (9) ständig in geschlossene Lage drückt, derart,
daß beim Bewegen der Steuervorrichtung (17) durch die Tiere die Klappe (9) das Futter durchrüttelt
und dieses dadurch in geringer Menge in den Futtertrog fällt, wobei die Klappe so gelagert
ist, daß die auf ihr ruhende Futterlast beiderseits der Lagerung angenähert ausgeglichen ist, so daß
die Klappe (9) von den Tieren durch die Steuervorrichtung (17) leicht bewegt werden kann.
2. Trockenfutterautomat nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß mit der geneigten
Klappe eine vertikal gestellte Klappe fest verbunden ist, welche nochmals den Vorratsbehälter unten
abschließt, so daß das Futter beim Durchrütteln durch die geneigte Klappe über diese in geringen
Mengen auf die vertikal gestellte Klappe fallen und ausgeglichen von dieser in den Futtertrog gelangen
kann.
3. Trockenfutterautomat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe mit der
Steuervorrichtung zusammen zu einem einzigen Stück fest vereinigt ist, welches auf einer im
Kasten gelagerten Welle drehbar sitzt.
4. Trockenfutterautomat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe mit der
Steuervorrichtung verschiebbar im Kasten eingesetzt ist, um die Querschnitte der durch die Klappen
gebildeten Spalten und damit die Menge des
in den Futtertrog fallenden Futters regulieren zu können.
5. Trockenfutterautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wand des Vorratsbehälters
verschiebbar und feststellbar am Kasten des Trockenfutterautomaten montiert ist,
derart, daß die Wand zur Einregulierung der
Futtermengenabgabe eingestellt werden und in der gewünschten Lage mittels Befestigungsorganen
fixiert werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 275 720;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 702 236.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 559/29 6. 59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1060653X | 1956-05-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1060653B true DE1060653B (de) | 1959-07-02 |
Family
ID=4555391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH22184A Pending DE1060653B (de) | 1956-05-28 | 1957-05-28 | Trockenfutterautomat fuer Schweine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1060653B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2802606A1 (de) * | 1978-01-21 | 1979-12-06 | Heinz Eichholz | Futterdosierbehaelter |
| DE3118268A1 (de) * | 1981-05-08 | 1982-11-18 | Franz 4740 Oelde Bornemann | "vorrichtung zur dosierung von schuettfaehigem futter, insbesondere zur schweineaufzucht" |
| US5148768A (en) * | 1991-10-18 | 1992-09-22 | Hinton Michele D | Pet house apparatus |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE275720C (de) * | ||||
| DE1702236U (de) * | 1955-04-29 | 1955-07-07 | Josef Grossewinkelmann Fa | Trockenfurterautomat. |
-
1957
- 1957-05-28 DE DESCH22184A patent/DE1060653B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE275720C (de) * | ||||
| DE1702236U (de) * | 1955-04-29 | 1955-07-07 | Josef Grossewinkelmann Fa | Trockenfurterautomat. |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2802606A1 (de) * | 1978-01-21 | 1979-12-06 | Heinz Eichholz | Futterdosierbehaelter |
| DE3118268A1 (de) * | 1981-05-08 | 1982-11-18 | Franz 4740 Oelde Bornemann | "vorrichtung zur dosierung von schuettfaehigem futter, insbesondere zur schweineaufzucht" |
| US5148768A (en) * | 1991-10-18 | 1992-09-22 | Hinton Michele D | Pet house apparatus |
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