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DE1263551B - Vorrichtung zur ortsfesten Aufstellung von Signal- und Messgeraeten unter Wasser - Google Patents

Vorrichtung zur ortsfesten Aufstellung von Signal- und Messgeraeten unter Wasser

Info

Publication number
DE1263551B
DE1263551B DE1962E0023015 DEE0023015A DE1263551B DE 1263551 B DE1263551 B DE 1263551B DE 1962E0023015 DE1962E0023015 DE 1962E0023015 DE E0023015 A DEE0023015 A DE E0023015A DE 1263551 B DE1263551 B DE 1263551B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball joint
signal
spherical cap
anchored
measuring device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962E0023015
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Werner Henschel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
Priority to DE1962E0023015 priority Critical patent/DE1263551B/de
Publication of DE1263551B publication Critical patent/DE1263551B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M11/00Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
    • F16M11/02Heads
    • F16M11/04Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand
    • F16M11/06Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting
    • F16M11/12Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting in more than one direction
    • F16M11/14Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting in more than one direction with ball-joint
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/004Mounting transducers, e.g. provided with mechanical moving or orienting device
    • G10K11/006Transducer mounting in underwater equipment, e.g. sonobuoys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur ortsfesten Aufstellung von Signal- und Meßgeräten unter Wasser Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die ein Kugelgelenk zur Einstellung von Geräten aufweisen, bei denen das Tragteil als zweiteiliges Kugelgelenk ausgebildet ist. Dies sind z. B. Kugelgelenke für Geräte, wie Photoapparate, die für einen schnellen Wechsel des Aufstellungsortes an Land geeignet sein müssen. Bei diesen Stativen ist die Sicht des Bedienenden beim Anbringen des Geräts am Stativ nicht behindert. Daher können die Geräte durch den Bedienenden beim Anschrauben an das Stativ gut kontrolliert und in eine derartige Lage gebracht werden, bis die Stativschraube oder -schrauben einschraubbar sind. Weiterhin ist das Kugelgelenk für das Anbringen des Geräts auf dem Stativ nicht als auseinandernehmbares Teil angeordnet. Ein auseinandernehmbares Kugelgelenk mit verlierbaren Teilen ist dabei auch gar nicht erwünscht.
  • Beim Erfindungsgegenstand ist ein solches zweiteiliges Kugelgelenk nicht verwendbar. Es soll in einer Vorrichtung zur ortsfesten Aufstellung von Signal-und Meßgeräten unter Wasser, bestehend aus einem im Meeresgrund verankerten Pfahl sowie einem am oberen Ende des Pfahls angebrachten Tragteil, an dem das Signal- oder Meßgerät einrichtbar befestigt ist, Verwendung finden.
  • Vorrichtungen zur ortsfesten Aufstellung von Signal- und Meßgeräten unter Wasser sind bekannt; sie finden beispielsweise bei wissenschaftlichen Forschungen Verwendung, um an der gleichen Stelle Meßperioden vornehmen zu können. Vornehmlich dienen sie jedoch militärischen Zwecken, wobei sie beispielsweise an Hafeneingängen aufgestellt werden, um den Hafen vor dem Eindringen feindlicher Unterseefahrzeuge zu schützen.
  • Bei einer bekannten Einrichtung zur Aufstellung von Signal- und Meßgeräten unter Wasser ist der im Meeresgrund verankerte Pfahl als Schraubpfahl ausgeführt, auf dessen oberem mit dem Flansch versehenen Ende nach dem Einschrauben des Pfahles in den Meeresgrund ein das Signal- oder Meßgerät tragender Deckel mittels überwurfschrauben unter Wasser festgeschraubt wird. Vor dem Festschrauben kann das Signal- oder Meßgerät in die gewünschte Richtung eingeschwenkt werden. Da beim Einschrauben des Pfahles Abweichungen vom Lot eintreten können, ist eine Möglichkeit vorgesehen, diesen Fehler durch nachträgliches Unterlegen von Scheiben auszugleichen. Da aber die Erfahrung zeigt, daß ein im Meeresgrund stehender Pfahl um 3 bis 4° vom Lot abweichen kann, ist es schwierig, nur durch nachträgliches Unterlegen von Scheiben ein einwandfreies Ausrichten des Unterwasserschallgerätes zu erreichen, ganz abgesehen davon, daß jedesmal das Unterwasserschallgerät von dem Deckel abgehoben werden müßte, um eine neue Scheibe unterzulegen. überdies müßte die Loteinstellung unbedingt nach der Richtungseinstellung erfolgen, was insofern Ungenauigkeiten nach sich ziehen könnte, als bei jedem Unterlegen von Scheiben das schwere Meß- und kegistriergerät völlig von dem als Tragteil ausgebildeten Deckel abgehoben werden müßte.
  • Derartige Vorrichtungen lassen sich unter Wasser, das in vielen Fällen stark getrübt ist, durch den Taucher nur schwierig montieren und einrichten.
  • Die vorliegende Erfindung will diesen Nachteil durch Anordnung eines zweiteiligen Kugelgelenks, das in besonderer Weise ausgebildet und mit Einstellschrauben versehen ist, die für die Einstellung des Kugelgelenks unter Wasser dienen, vermeiden und will das Ausgleichen von Abweichungen des Pfahles, auf dem das Signal- oder Meßgerät montiert ist, von der Vertikalen dem Taucher erleichtern.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung zur ortsfesten Aufstellung von Signal- und Meßgeräten unter Wasser, bestehend aus einem im Meeresgrund verankerten Pfahl sowie einem am oberen Ende des Pfahles angebrachten Tragteil, an dem das Signal- oder Meßgerät über ein Kugelgelenk einrichtbar befestigt ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelgelenk am oberen Teil der Vorrichtung in Form einer Kugelkalotte sich in einen koaxial verlaufenden konischen Führungszapfen fortsetzt, der in eine Bohrung, mit einem größeren Durchmesser als der größte Durchmesser des konischen Führungszapfens, im unteren Teil der Vorrichtung und in den Kopf des Pfahles bis zum Aufliegen der Kugelkalotte in ihrem Kugelkalottenlager einsteckbar ist, und daß die Bohrung, koaxial mit dem Kugelkalottenlager angeordnet, allmählich in die Fläche des Kugelkalottenlagers übergeht.
  • Das Signalgerät, in diesem Fall ein Unterwasserschallschwinger, wird beim Erfindungsgegenstand auf den Pfahl durch einen Taucher nur einmal aufgesetzt und eingerichtet. Das Aufsetzen auf . den Pfahl geschieht bei der Vorrichtung nach der Erfindung in der Weise, daß der im Wasser schwerfällige Taucher am Pfahl wartet und das Schiff durch das Telefon so weit dirigiert, daß es ungefähr über dem Pfahl zu liegen kommt. Am Schiff hängt an den Trossen eines Krans der obere Teil der Vorrichtung nach der Erfindung. Der Taucher läßt den oberen Teil so weit senken, bis er den Führungszapfen zu fassen bekommt. Er dirigiert das Schiff dann so lange, bis er die Spitze des Führungszapfens in die Kugelring- oder das Kugelkalottenlager lenken kann. Die große ®ffnung -der Kugelringpfanne erleichtert ihm dabei das Einlenken auch im trüben Wasser. Beim weiteren Absenken des oberen Teils rutscht der Führungszapfen, auch wenn er sich etwas schräg stellen sollte, geleitet z. B.. von der Hand des Tauchers oder durch ein Führungsseil am oberen Teil der Vorrichtung, in die Bohrung. Erst wenn die Kugelkalotte des oberen Teils auf ihrem Kugelkalottenlager aufsitzt, ist das Kugelgelenk vollständig, und es erfolgt dann die Einjustierung und Sicherung dieser Einjustierung durch Verschrauben.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es stellt dar F i g. 1 einen Längsschnitt durch das Tragteil nach der Erfindung, F i g. 2 den Schnitt A-A durch den Pfahl, wobei das Tragteil von unten gezeigt ist, und F i g. 3 einen Schnitt B-B durch den Träger des Signal- und Meßgerätes, wobei das Tragteil von oben dargestellt ist.
  • Am Kopfende des Pfahles 1, der in den Meeresboden eingerammt ist, befindet sich eine mittels Schrauben befestigte Verbindungskappe 2, an der ein Gewindezapfen 3 vorgesehen ist. Auf diesen Gewindezapfen ist das Unterteil 4 des Tragteiles aufgeschraubt und mittels Zylinderkopfschrauben 5 gesichert. Dieses Unterteil 4 besitzt eine Ringkugelpfanne 6, die nach oben hin in einen Befestigungsflansch 7 ausläuft. In dem Befestigungsflansch sind symmetrisch zum Umfang drei Ausnehmungen 8 zum Einschwenken von Augenschrauben angeordnet. Auf der Ringkugelpfanne 6 stützt sich vermittels der Kugelkalotte 9 das Oberteil 10 des Tragteiles ab. Beide Teile bilden zusammen ein Kugelgelenk. An dieser Kugelkalotte ist ein Führungszapfen 11 koaxial befestigt, der sich abwärts in eine Bohrung 12 erstreckt, die teils durch die Verbindungskappe, teils in den Pfahl 1 hinein verläuft. Die Kugelkalotte geht nach oben hin in einen Flansch 13 über, an dem symmetrisch zum Umfang um horizontale Achsen verschwenkbar drei Augenschrauben 14 befestigt sind. Von oben her ist in den Flansch 13 eine Ringnut 15 eingearbeitet, in der je drei Hammerschrauben 16 verschiebbar verankert sind.
  • Ein Träger 17 des Meßgerätes wird über die Hammerschrauben 16 mit dem Flansch 13 verbunden, wobei über die Schraubenenden der Hammerschrauben 16 Ringmuttern 18 geschraubt werden, um die Montage unter Wasser zu erleichtern. Zwischen der Ringmutter 18 und dem Flansch 19 des Trägers 17 ist eine Unterlegscheibe 20 angeordnet. Die gleichen Ringmuttern 18 finden auch bei der Befestigung des Oberteiles 10 des Tragteiles mit dem Unterteil 4 vermittels der Augenschrauben 14 Verwendung. Die Augenschrauben sind vermittels Stiften 21 aus Polyamid gesichert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur ortsfesten Aufstellung von Signal- und Meßgeräten unter Wasser, bestehend aus einem im Meeresgrund verankerten Pfahl sowie einem am oberen Ende des Pfahles ange= brachten Tragteil, an dem das Signal- oder Meßgerät über ein Kugelgelenk einrichtbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelgelenk am oberen Teil (10) der Vorrichtung in Form einer Kugelkalotte (9) sich in einen koaxial verlaufenden konischen Führungszapfen (11) fortsetzt, der in eine Bohrung (12), mit einem größeren Durchmesser als der größte Durchmesser des konischen Führungszapfens (11), im unteren Teil (2, 4) der Vorrichtung und in den Kopf des Pfahles (1) bis zum Aufliegen der Kugelkalotte in ihrem Kugelkalottenlager einsteckbar ist, und daß die Bohrung (12), koaxial mit dem Kugelkalottenlager (6) angeordnet, allmählich in die Fläche des Kugelkalottenlagers (6) übergeht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Teil (4) des Kugelgelenks auf dem Kopfende des Pfahles (1) angeordnet und das obere Teil (10), an dem der Flansch (13) zur Anbringung des Signal- und Meßgerätes vorgesehen ist, vermittels Schraubverbindung mit dem unteren Teil (4) des Kugelgelenks verankert und um den Kugelgelenkdrehpunkt verstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubverbindung aus vorzugsweise am oberen Teil des Kugelgelenks drehbar befestigten Augenschrauben (14) sowie Ringmuttern (18) besteht, die auf das freie Ende der Augenschrauben geschraubt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Flansch (13) zur Anbringung des Signal- oder Meßgerätes eine Ringnut (15) eingearbeitet ist, in der beispielsweise drei Hammerschrauben (16) in Richtung der Ringnut verschiebbar verankert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 41292, 46 882, 283 076, 331976.
DE1962E0023015 1962-06-09 1962-06-09 Vorrichtung zur ortsfesten Aufstellung von Signal- und Messgeraeten unter Wasser Pending DE1263551B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0079653A1 (de) * 1981-11-13 1983-05-25 Philips Norden AB Um zwei Achsen schwenkbare Aufhängung eines Bauteils innerhalb eines Geschosses

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE41292C (de) * W. D. JOHNSON in Washington, 501 Maple Avenue, Distrikt Columbia, V. St. A Einstellvorrichtung für Dreifufsgestellköpfe
DE283076C (de) *
DE46882C (de) * W. KÜHN in Leipzig, Emilienstrafse 21 III Stativ für photographische Apparate
DE331976C (de) * 1918-06-23 1921-01-17 Optische Anstalt C P Goerz Akt Stativkopf mit Horizontalschrauben

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