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DE1263431B - Selbsttaetige Vorrichtung zum Betaetigen eines Ventils in zeitlichen Abstaenden - Google Patents

Selbsttaetige Vorrichtung zum Betaetigen eines Ventils in zeitlichen Abstaenden

Info

Publication number
DE1263431B
DE1263431B DER35164A DER0035164A DE1263431B DE 1263431 B DE1263431 B DE 1263431B DE R35164 A DER35164 A DE R35164A DE R0035164 A DER0035164 A DE R0035164A DE 1263431 B DE1263431 B DE 1263431B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
gears
actuating
gear
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER35164A
Other languages
English (en)
Inventor
Carmen Paul Cairelli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richardson Vicks Inc
Original Assignee
Richardson Merrell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richardson Merrell Inc filed Critical Richardson Merrell Inc
Publication of DE1263431B publication Critical patent/DE1263431B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/53Mechanical actuating means with toothed gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Selbsttätige Vorrichtung zum Betätigen eines Ventils in zeitlichen Abständen Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Vorrichtung zum Betätigen eines Ventils in zeitlichen Abständen, mit Zahnrädern, die in ein von einem Motor getriebenes Ritzel eingreifen.
  • Zur Abgabe von Medikamenten, Insecticiden, Räuchermitteln usw. in einem abgeschlossenen Raum verwendete man von Hand oder durch Kraftantrieb betätigte Sprühvorrichtungen, Verdampfer od. dgl. Diese älteren Verfahren haben jedoch Nachteile. So wird häufig das gesamte Material, das verteilt werden soll, gleichzeitig abgegeben, so daß es unmöglich wird, ein konstantes Niveau aufrechtzuerhalten, da, wenn das Material einmal abgegeben war, das Niveau sofort abzusinken begann. Ferner ist es bei Vorrichtungen für fortlaufende Abgabe, z. B. bei Verdampfern, unmöglich, einen entsprechend hohen Gehalt an Medikamenten od. dgl. aufrechtzuerhalten, ohne daß ständig nachgefüllt werden muß.
  • Durch die Verwendung von Druckbehältern, bei denen der Inhalt unter Gasdruck gehalten wird, kann das gewünschte Material periodisch in Dampfform abgegeben werden. Ein solcher Druckbehälter kann jedoch nur von Hand betätigt werden.
  • Es sind ferner selbsttätig arbeitende Einrichtungen bekannt, die jedoch Getriebe mit mehreren übersetzungsstufen verwenden und daher kompliziert aufgebaut und teuer sind.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß das Ritzel im Eingriff mit zwei Zahnrädern steht, die verschiedene Zähnezahl haben und die in parallelen Ebenen angeordnet sind und sich um eine gemeinsame Achse drehen; daß ferner ein Nocken zur Betätigung des Ventils schwenkbar an einem der beiden Zahnräder an der dem Inneren der beiden Zahnräder zugewandten Seite angebracht ist und daß an der Innenfläche des anderen Zahnrads ein Stift befestigt ist, der bei Drehung der beiden Zahnräder in derselben Richtung, aber unterschiedlicher Drehzahl, auf den schwenkbaren Nocken trifft und diesen nach außen drückt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird nun unter Bezug auf die Zeichnung beschrieben, in der F i g. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung darstellt; F i g. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig.1; F i g. 3 zeigt die untere Fläche des oberen Getrieberades; F i g. 4 zeigt die obere Fläche des unteren Getrieberades.
  • Ein Kraftantrieb 19 ist mit einer Antriebswelle 21 ausgestattet, die durch eine Öffnung in der Halteplatte 18 nach unten führt und deren unterstes. Ende mit einem Ritzel 23 verbunden ist, das in einer parallel zur Halteplatte 18 liegenden Ebene rotiert. Eine feste Welle 24 ist an der Verbindungsplatte 80 befestigt und führt davon nach unten und verläuft parallel zur und im Abstand von der Antriebswelle 21 und dient als Mittel zur Halterung zweier horizontal liegender, in vertikalem Abstand voneinander angeordneter Lagerräder. Die feste Welle 24 ist mit einem Drehlager 25 ausgestattet, an -dem ein. oberes- -Getrieberad 26 und ein unteres Getrieberad 27 für eine Drehung bei geringem vertikalem Abstand angeordnet sind. Das obere und untere Getrieberad 26 und 27 sind so bezüglich des Ritzels 23 an der Welle 24 angeordnet, daß durch eine Drehung des Ritzels 23 gleichzeitig das obere Getrieberad 26 und das untere Getrieberad 27 gedreht werden.
  • Das obere und untere Getrieberad 26 und 27 sind so ausgebildet und angeordnet, daß bei einer Rotation eines jeden Rades vermittels des Ritzels 23 eine Betätigung des Abgabeventils V des Druckbehälters C während einer Zeitdauer von 2 bis 3 Sekunden jeweils nach 15 Minuten erfolgt. Damit diese gewünschte zeitliche Beziehung erreicht wird, haben das obere Getrieberad 26 und das untere Getrieberad 27 den gleichen Durchmesser, jedoch hat jedes Rad eine andere Anzahl von Zähnen. Dadurch wird erreicht, daß die Räder 26 und 27 so wirken, daß ein Rad schneller umläuft als das andere, wodurch eine Drehzahldifferenz zwischen den beiden Zahnrädern erzeugt wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel .ist das obere Rad 26 mit 64 Zähnen ausgestattet, während das untere Getrieberad 27 60 Zähne hat. Da beide Räder durch das Ritzel 23 der Antriebswelle 21 angetrieben werden, so verschiebt sich ein Rad relativ zu dem anderen. Durch diese Anordnung wird bewirkt, daß gewisse Zähne der beiden Zahnräder jeweils nach 16 Umdrehungen des oberen Getrieberades 26 zusammenfallen, das 64 Zähne hat, wobei das Zusammenfallen an einer vorbestimmten Stelle erfolgt: Tatsächlich fallen die entsprechenden Stellen bei jeder Umdrehung zusammen, jedoch hat dies so lange keine -Auswirkung, bis das Zusammenfallen an der vorbestimmten Stelle erfolgt, wobei dann das Ventil V betätigt wird, was jeweils einmal nach 16 Umdrehungen des oberen Getrieberades 26 der Fäll'ist. -Die Anzahl der Zähne an den Getrieberädern 26 und 27 kann von den oben gewählten Beispielen von 64 und 60 verschieden sein, da die gleichen oder entsprechend zeitlichen Beziehungen auch mit anderen Zahnzahlen erreicht werden können, solange ein numerischer Unterschied zwischen der Anzahl der Zähne an den beiden Rädern vorhanden ist.
  • Damit die gewünschte Drehzahldifferenz zwischen den Getrieberädern 26 und 27 ausgenutzt werden kann,- um -den- Ventilschaft V in der gewünschten zeitlichen Beziehung zu betätigen, ist eine -Nockenanordnung zwischen dem Getriebedifferential derart vorgesehen, daß dann, wenn die entsprechenden Zähne von zwei Getrieberädern an der vorbestimmten Stelle eingreifen- oder zusammenfallen; ein Ventil= Betätigungsglied in -Tätigkeit gesetzt wird; um gegen den Ventilschaft V zu drücken, um das Ventil des Druckbehälters C zu öffnen, so daß daraus während einer kurzen Zeit Dampf austritt. Um dies zu erreichen, ist das obere Getrieberad 26 mit einem nach unten führenden, festen Stift oder einer Welle 28 versehen, die kurz vor der oberen Fläche des unteren Getrieberades 2'7 endet. Die obere Fläche des unteren Getrieberades 27 ist mit einem Nockenglied 29 versehen, das schwenkbar an der oberen Fläche des unteren Getrieberades 27 befestigt ist. Das Nockenglied 29 ist so angeordnet, daß es periodisch in den Stift 28 des oberen Getrieberades 26 während der Rotation der Getrieberäder eingreift und so nach außen gedrückt wird.
  • Um die Nockenwirkung des Nockengliedes 29 zum Öffnen des Ventils des Behälters C auszunutzen, ist ein Betätigungshebel 30 vermittels einer Befestigungswelle 31 schwenkbar an der unteren Fläche der Halteplatte 18 befestigt, so daß er relativ zu dieser drehbar ist. Die Befestigungswelle 31 ist entfernt von der festen Befestigungswelle 24 der Getrieberäder 26 und 27 angeordnet und bildet damit einen Winkel von etwa 45°. Der Betätigungshebel 30 ist gegenüber seinem Schwenkpunkt und bei seinem freien Ende mit einer Aussparung 32 versehen, die rings um den vertikal angeordneten Ventilschaft V des Druckbehälters-C paßt und die in einer horizontalen Ebene beweglich ist, die etwa rechte Winkel zu der Ebene des Ventilgliedes V bildet. Der Betätigungshebel 30 hat einen nach außen führenden Vorsprung 33, der zwischen dem oberen und dem unteren Getrieberad 26 bzw. 27 nach -innen führt. Bei einer nach außen auftretenden Nockenwirkung des Nockengliedes 29 infolge seines Eingriffs mit der Welle 28 an der vorbestimmten Stelle, treibt der Nocken den Betätigungshebel 30 nach außen gegen den Ventilschaft V und öffnet das Ventil des Druckbehälters, so daß daraus Dampf austreten kann. Wenn sich das Nockenglied 29 infolge der Bewegung der Getrieberäder 26 und 27 nach innen bewegt, dann wird die Nockenwirkung aufgehoben, was eine Betätigung des Hebels 30 nach einwärts oder weg vom Ventilschaft V zur Folge hat, wodurch der Ventilschaft in seine normale vertikale Lage zurückkehrt und dadurch das Ventil des Druckbehälters geschlossen wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Selbsttätige Vorrichtung zum Betätigen eines Ventils in zeitlichen Abständen, mit Zahnrädern, die in ein von einem Motor getriebenes Ritzel engreifen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel (23) im Eingriff mit zwei Zahnrädern. steht, die verschiedene Zähnezahl haben und die in parallelen Ebenen angeordnet sind und sich um eine gemeinsame Achse drehen; daß ferner ein Nocken (29) zur Betätigung des Ventils schwenkbar an einem der beiden Zahnräder an der dem Inneren der beiden Zahnräder zugewandten Seite angebracht ist; und daß an der Innenfläche des anderen Zahnrads ein Stift (28) befestigt ist, der bei Drehung der beiden Zahnräder in derselben Richtung, aber unterschiedlicher Drehzahl, auf den schwenkbaren Nocken trifft und diesen nach außen drückt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1125 225; USA.-Patentschriften Nr. 2 613 108, 2 971382, 3018056.
DER35164A 1962-05-16 1963-05-13 Selbsttaetige Vorrichtung zum Betaetigen eines Ventils in zeitlichen Abstaenden Pending DE1263431B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1263431XA 1962-05-16 1962-05-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1263431B true DE1263431B (de) 1968-03-14

Family

ID=22424312

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER35164A Pending DE1263431B (de) 1962-05-16 1963-05-13 Selbsttaetige Vorrichtung zum Betaetigen eines Ventils in zeitlichen Abstaenden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1263431B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2613108A (en) * 1949-04-01 1952-10-07 George F Kraus Fluid dispenser
US2971382A (en) * 1958-06-23 1961-02-14 Lux Clock Mfg Company Inc Spray timer
US3018056A (en) * 1960-09-29 1962-01-23 Montgomery Mfg Company Inc Timed spray dispensers
DE1125225B (de) * 1958-09-16 1962-03-08 Opelit Georg Von Opel Duftstoffverteilgeraet

Patent Citations (4)

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