DE1263335B - Selbsttaetige Abwaegevorrichtung fuer Schuettgut - Google Patents
Selbsttaetige Abwaegevorrichtung fuer SchuettgutInfo
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- G01G—WEIGHING
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Description
- Selbsttätige Abwägevorrichtung für Schüttgut Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Abwägevorrichtung mit mindestens zwei Vibrationsförderrinnen, mittels welcher ein Schüttgut von einem Vorratsbehälter zu einer entsprechenden Anzahl von Abwägevorrichtungen leitbar ist und bei welchen bei zeitweiliger Überfüllung einer Rinne eine Gutsumlenkvorrichtung betätigbar ist. Bei Wägevorrichtungen, welche einen anderen Aufbau als den oben bezeichneten aufweisen, ist die Abstützung einer solchen Förderrinne auf einer Wägevorrichtung zum Abschalten der Förderrinne bei ihrer Überfüllung bekannt. Ferner ist es bei solchen Vorrichtungen bekannt, zwischen benachbarten Förderrinnen Ausgleichsvorrichtungen in der Weise anzuordnen, daß bei zeitweiliger Überfüllung einer Rinne eine Gutsumlenkvorrichtung automatisch betätigbar ist. Hierfür ist ein auf Schneiden kippbar gelagertes Hosenrohr vorgesehen, welches bei Anstauung des Gutes in der einen Hose nach der schweren Seite verschwenkt wird, wodurch ein Schalter betätigt wird.
- Dieser legt eine Klappe um, die das Gut bevorzugt in die bisher bei der Beschickung vernachlässigte Rinne leitet. Infolge unkontrollierbarer Abstützung des Hosenrohres auf dem in den Rinnen befindlichen Schüttgut können jedoch Schwierigkeiten bei der Funktion eintreten, so daß die gewünschte gleichmäßige Verteilung nicht mit Sicherheit gewährleistet ist.
- Um diesem Nachteil abzuhelfen, ist bei der selbsttätigen Abwägevorrichtung gemäß der oben gekennzeichneten Gattung die Gutsumlenkvorrichtung so ausgebildet, daß erfindungsgemäß zwischen zwei benachbarten Förderrinnen, von welchen jede für sich in an sich bekannter Weise auf einer Wägevorrichtung abgestützt ist und mittels letzterer bei einem vorbestimmten Füllgrad einen Kontakt (Waagenkontakt) betätigt, eine als Umlenkvorrichtung dienende Umlenkklappe entsprechend dem jeweils betätigten Waagenkontakt verschwenkbar ist, derart, daß der größere Anteil des Schüttgutes auf die noch unvollständig gefüllte Förderrinne geleitet wird.
- Vorzugsweise sitzt diese Umlenkklappe auf einer dicht über der Oberkante der Förderrinnen und parallel dazu verlaufenden Stange, welche durch einen Motor verdrehbar ist, derart, daß eine etwa senkrecht verlaufende Kante der Umlenkklappe dicht neben einem dazu parallelen absteigenden Teil des Förderbandes des Vorratsbehälters liegt. Für den Fall der Überlastung ist zweckmäßig bei Kontaktgabe sämtlicher Waagenkontakte die Fördervorrichtung abschaltbar.
- Gegenüber den bekannten Ausgleichsvorrichtungen zeichnet sich der Gegenstand der Erfindung durch einfachen Aufbau, Betriebssicherheit, leichte Reinigungsmöglichkeit und feinfühliger Arbeitsweise aus. Die Vorrichtung ist auch bei brückenbildendem sowie bei großstückigem und auch bei klebendem Wägegut anwendbar. Vorteilhaft ist auch, daß durch diese Einrichtung nicht der eine oder andere Förderweg zeitweilig völlig abgesperrt wird. Die Umlenkklappe wird dabei nicht durch den volumentrischen Füllungsgrad der Rinnen gesteuert, sondern durch das Gewicht des jeweils auf der Förderrinne befindlichten Schüttgutes.
- Die Erfindung ist an Hand der schematischen Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es stellt dar F i g. 1 eine Seitenansicht der selbsttätigen Abwägevorrichtung, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Abwägevorrichtung nachFig. 1, F i g. 3 die Stirnansicht einer oberen Rinne, F i g. 4 die Stirnansicht einer unteren Rinne.
- Das Schüttgut wird in den Aufgabebehälter 1 gegeben, aus welchem es mittels einer Fördervorrichtung 2 entnommen und den beiden parallelen oberen Rinnen 6 zugeführt wird. Die Fördervorrichtung besteht aus einem endlosen, über Umlenkrollen geführten Förderband mit in Abständen voneinander angebrachten horizontalen Mitnehmerstollen 3. Von der oberen Umlenkrolle 4 wird das Förderband zunächst mit einem senkrechten Trum 5 abwärts geführt.
- Von den mit nicht gezeichneten Vibrationsantrieben ausgestatteten beiden oberen Rinnen 6 gelangt das Gut in die beiden unteren, mit ebensolchen Antrieben ausgestatteten Rinnen 7 und von diesen in die Lastschalen der beiden Waagen 8.
- Jede der oberen Rinnen 6 ruht auf einer gesonderten Wägeplatte 12. Bei Überschreitung einer vorbestimmten Belastung der einen oder der anderen Rinne 6 schließt die Bewegung der zugehörigen Wägevorrichtung einen Kontakt 13, durch den ein Elektromotor 11 eingeschaltet wird, der die Umlenkklappe 9 in eine Schwenkstellung überführt. Diese Klappe 9 ist um eine Achse 10 schwenkbar, welche dicht neben den benachbarten Oberkanten der beiden Rinnen 6 parallel zu diesen verläuft. Mit ihrer einen senkrechten Kante liegt die Klappe möglichst nahe neben dem absteigenden Trum 5 der Fördervorrichtung 2.
- Sind beide Rinnen 6 iiberfüllt bzw. überlastet, so wird durch den von beiden Wägeplatten 112 bewirkten doppelten Kontaktschluß die die Rinnen 6 beschikkende Fördervorrichtung 2 stillgesetzt.
- Jede der beiden oberen Rinnen 6 besteht aus zwei ungleich breiten, parallelen Rinnenteilen, von denen die breitere Rinne 14 für den Grobstrom und die schmalere Rinne 15 für den Feinstrom des Schüttgutes bestimmt ist. Die beiden Teilrinnen 14 und 15 überlappen sich gegenseitig und besitzen voneinander unabhängig ein- und abschaltbare Vibrationsantriebe.
- Daher läuft auch nach Abschaltung der Grob stromförderung nach entsprechender Füllung der zugeordneten Waage 8 der Feinstrom in dem Rinnenteil 15 weiter, so daß der Feinstrom ständig auf die untere Rinne 7 gelangt, und dort in der schmalen Rinne 17 weitergefördert wird, ohne daß es in dem für die Feinwägung erforderlichen Wägegutstrom zu einer Unterbrechung kommt. Die zweckmäßig über dem breiten Teil 16 der unteren Rinne für den Grobstrom angebrachte schmale Rinne 17 kann sich zu ihrem Ende hin verjüngen und seitliche Ausnehmungen aufweisen, durch welche Teile des Feinstromes in den Grobstrom übertreten können.
- Die Erfindung gestattet eine hohe Anzahl von Wägungen in der Zeiteinheit, beispielsweise 30 und mehr Wägungen in der Minute, durchzuführen. Hierfür ist sowohl eine zuverlässig arbeitende automatische Vergleichmäßigung der Beschickung der
Claims (3)
- parallel nebeneinander angeordneten Rinnen erforderlich als auch die Verhütung von Unterbrechungen im Feinstrom des Gutes, da durch solche Unterbrechungen die Wägezeiten verlängert werden würden Patentansprüche: 1. Selbsttätige Abwägevorrichtung mit mindestens zwei Vibrationsförderrinnen, mittels welcher ein Schüttgut von einem Vorratsbehälter zu einer entsprechenden Anzahl von Abwägevorrichtungen leitbar ist und bei welchen bei zeitweiliger Überfüllung einer Rinne eine Gutsumlenkvorrichtung betätigbar ist, d adurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten Förderrinnen (6), von welchen jede für sich in an sich bekannter Weise auf einer Wägevorrichtung (12) abgestützt ist und mittels letzterer bei einem vorbestimmten Füllgrad einen Kontakt (13) (Waagenkontakt) betätigt, eine als Umlenkvorrichtung dienende Umlenkklappe (9) entsprechend dem jeweils betätigten Waagenkontakt verschwenkbar ist, derart, daß der größere Anteil des Schüttgutes (1) auf die noch unvollständig gefüllte Förderrinne geleitet wird.
- 2. Selbsttätige Abwägevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkldappe (9) auf einer dicht über der Oberkante der Förderrinnen und parallel dazu verlaufenden Stange (10), welche durch einen Motor (11) verdrehbar ist, sitzt, derart, daß eine etwa senkrecht verlaufende Kante der Umlenkklappe dicht neben einem dazu parallelen absteigenden Teil (5) des Förderbandes (2) des Vorratsbehälters liegt.
- 3. Selbsttätige Abwägevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Kontaktgabe sämtlicher Waagenkontakte die Fördervorrichtung abschaltbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 811 461; USA.-Patentschriften Nr. 2 352 114, 2 800 252.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963K0049719 DE1263335B (de) | 1963-05-11 | 1963-05-11 | Selbsttaetige Abwaegevorrichtung fuer Schuettgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963K0049719 DE1263335B (de) | 1963-05-11 | 1963-05-11 | Selbsttaetige Abwaegevorrichtung fuer Schuettgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1263335B true DE1263335B (de) | 1968-03-14 |
Family
ID=7225351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963K0049719 Pending DE1263335B (de) | 1963-05-11 | 1963-05-11 | Selbsttaetige Abwaegevorrichtung fuer Schuettgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1263335B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2352114A (en) * | 1940-11-02 | 1944-06-20 | L R Muskat | Automatic weighing device |
| US2800252A (en) * | 1954-03-17 | 1957-07-23 | Eugene A Wahl | Powder-feeding apparatus |
| GB811461A (en) * | 1956-05-07 | 1959-04-08 | B I F Ind Inc | Continuous weigher |
-
1963
- 1963-05-11 DE DE1963K0049719 patent/DE1263335B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2352114A (en) * | 1940-11-02 | 1944-06-20 | L R Muskat | Automatic weighing device |
| US2800252A (en) * | 1954-03-17 | 1957-07-23 | Eugene A Wahl | Powder-feeding apparatus |
| GB811461A (en) * | 1956-05-07 | 1959-04-08 | B I F Ind Inc | Continuous weigher |
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |