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DE1263349B - Vorrichtung zur Beseitigung von Temperatur-gangsfehlern in Drehmomentmessgeraeten - Google Patents

Vorrichtung zur Beseitigung von Temperatur-gangsfehlern in Drehmomentmessgeraeten

Info

Publication number
DE1263349B
DE1263349B DEA51103A DEA0051103A DE1263349B DE 1263349 B DE1263349 B DE 1263349B DE A51103 A DEA51103 A DE A51103A DE A0051103 A DEA0051103 A DE A0051103A DE 1263349 B DE1263349 B DE 1263349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
core
torque
sleeve
expansion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA51103A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolph Hohenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Avco Corp
Original Assignee
Avco Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Avco Corp filed Critical Avco Corp
Publication of DE1263349B publication Critical patent/DE1263349B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • G01L3/101Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means
    • G01L3/102Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means involving magnetostrictive means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • G01L3/101Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means
    • G01L3/105Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means involving inductive means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Beseitigung von Temperaturgangsfehlern in Drehmomentmeßgeräten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausgleich von Temperaturgangsfehlern in Drehmomentmeßgeräten durch Luftspaltbeeinflussung.
  • Bekanntlich kann das Drehmoment in einer magnetischen Welle so gemessen werden, daß die Welle mit einem oder mehreren stationären magnetischen Kernen umgeben wird, deren vorstehende Pole der Welle zugekehrt sind und die in Richtung der Wellenachse nebeneinander angeordnet sind. Einer der Kerne ist mit einer an eine Wechselstromquelle angeschlossenen Primärwicklung und der andere Kern oder die anderen Kerne sind mit an einem Meßgerät angeschlossenen Sekundärwicklungen versehen. Die Sekundärwicklung ist in bezug auf die Primärwicklung in einem Winkel von 450 angeordnet. Wenn die magnetische Welle lastfrei ist, liegen die Magnetfelder zwischen den verschiedenen Polen symmetrisch, so daß unter den Sekundärpolen Linien gleichen Potentials symmetrisch angeordnet sind.
  • Wenn nun auf die magnetische Welle ein Drehmoment wirkt, nimmt die Permeabilität dieser Welle in der Zugrichtung zu, während die Permeabilität in der Druckrichtung abnimmt. Die dabei auftretenden Magnetflüsse wirken so zusammen, daß sie in der Sekundärwicklung eine Ausgangspannung induzieren.
  • Zum Messen des Drehmomentes in Wellen, deren magnetische Eigenschaften nicht ausreichen, ist vorgeschlagen worden, um die lasttragende Welle eine magnetische Hülse zu befestigen und dabei die durch die Torsionsbeanspruchung der Hülse hervorgerufenen Permeabilitätsänderungen zu messen. Der Vorteil dieser Anordnung liegt auch noch darin, daß das Material für die Welle so gewählt werden kann, daß die Welle beispielsweise hinsichtlich ihrer Festigkeit und Härte optimale Eigenschaften erhält. Außerdem kann andererseits für die Hülse ein Material mit den gewünschten optimalen magnetischen Eigenschaften ausgesucht werden.
  • Es wurde festgestellt, daß die bekannten Drehmomentmeßgeräte temperaturabhängig sind, d. h., die Empfindlichkeit des Gerätes ändert sich mit der Temperatur.
  • Zur Temperaturkompensation sind verschiedene Anordnungen vorgeschlagen worden, zu denen auch die Verwendung einer variablen Erregungsspannung für die Meßwicklungen des Drehmomentmessers gehört. Hierbei wird die Spannung als vorbestimmte Funktion der Temperatur so geregelt, daß trotz Temperaturschwankungen eine konstante Ansprechempfindlichkeit aufrechterhalten wird. Diese Anordnung ist zwar neuartig und auch genau, hat aber den Nachteil, daß das System kostspieliger und komplizierter wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine verhältnismäß1g einfache, aber genaue Vorrichtung zum Ausgleich von Temperaturgangsfehlern in Drehmomentmeßgeräten zu schaffen, die weder besondere Bauteile noch komplizierte Regeleinrichtungen erfordert.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Beseitigung von Temperaturgangsfehlern in Drehmomentmeßgeräten zum Messen der Torsionsbeanspruchung in einer umlaufenden Welle, in denen angrenzend an die Welle ein stationärer Kern angeordnet ist, der mit dem Kern versehene Abschnitt der Welle magnetostriktive Eigenschaften aufweist und um den stationären Kern eine mit Wechselstrom gespeiste Primärwicklung und ferner eine Sekundärwicklung angebracht ist, wobei die primären und sekundären Wicklungen entlang der Welle im Abstand und in bezug auf die Längsachse der Welle in einem Winkel von 450 angeordnet sind, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß zwischen dem Kern und der Oberfläche der Welle ein vorbestimmter Luftspalt angeordnet ist und der magnetostriktive Abschnitt der Welle einen gegebenen Ausdehnungskoeffizienten aufweist, der größer ist als der Ausdehnungskoeffizient des Kernes.
  • Wenn um die Welle eine magnetische Hülse befestigt ist, werden für diese beiden Bauteile Materialien gewählt, die gleiche Ausdehnungskoeffizienten aufweisen.
  • Durch diese Ausbildung ändert sich der Luftspalt im umgekehrten Verhältnis zu den Temperaturänderungen. Mit anderen Worten, wenn die Temperatur ansteigt, wird der Luftspalt zwischen der Welle und dem oder den Kernen kleiner, und umgekehrt.
  • Die Verengung im Luftspalt bewirkt eine Erhöhung des magnetischen Kraftschlusses und dadurch ein Ansteigen der Änderung des Magnetflusses, der von dem auf die Welle aufgebrachten Drehmoment herrührt. Diese Erhöhung der Magnetflußänderung kompensiert das Absinken der Änderung des vom auf die Welle angreifenden Drehmomentes herrührenden magnetischen Kraftflusses, das durch Ansteigen der Temperatur der Welle bewirkt wird, und umgekehrt.
  • Die Erfindung wird nachstehend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt F i g. 1 eine Vorderansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispieles, F i g. 2, 3 und 4 Querschnitte längs der Linie 2-2 in F i g. 1, wobei F i g. 2 die Einzelheiten der Kerne und Spulen zusammen mit dem Umriß der Welle, Fig.3 die Einzelheiten der rotierenden Welle zusammen mit den Umrissen von Kernen und Spulen und F i g. 4 die Einzelheiten des Kernes zeigt, Fig. 5 eine ebene Projektion der Pole des Kernes auf die Buchse, F i g. 6 eine elektrische Schaltskizze, die die Auswertung der Erfindung zeigt, Fig. 7 eine Kurve, die die nicht kompensierten Fehler bei tieferen und höheren Temperaturen veranschaulicht.
  • Das Drehmoment greift an einer rotierenden Welle 10 an, die bei 12 durch Keilnuten mit einer Antriebsmaschine (nicht dargestellt), wie etwa einer Gasturbine, verbunden sein kann. Die Welle 10 kann aus einem Werkstoff mit oder ohne magnetostriktiven Eigenschaften bestehen. Sind nicht ausreichende magnetostriktive Eigenschaften vorhanden, wird eine magnetische Hülse 14 durch Schweißen oder auf andere Weise um den Umfang der Welle 10 bei 16 und 18 starr befestigt. Hülse und Welle müssen aus Werkstoffen mit demselben Wärmeausdehnungskoeffizienten bestehen. Die Welle 10 und die daran befestigte Hülse 14 werden in an sich bekannter Weise durch Wärmebehandlung spannungsfrei gemacht. Dadurch wird eine vorgegebene statische Torsionsdehnung an die Welle 10 und die Hülse 14 angelegt, so daß die Abhängigkeit zwischen magnetostriktiver Dehnung und Induktivität der Hülse 14 verändert wird. Die an der Welle und Hülse angelegte statische Dehnung liegt im allgemeinen höher als jede Dehnung, die sich aus dem Angreifen eines Drehmomentes an der Welle im normalen Betrieb ergibt.
  • Die magnetische Hülse 14 ist umgeben von einem Transformator 19, zu dem ein aus drei Teilen bestehender, laminierter Magnetkern 20 gehört. Jedes der Teile weist mehrere Pole auf, die sich radial in Richtung auf die Hülse 14 erstrecken, aber in einem kleinen Abstand vor der letzteren enden, um einen kleinen Luftspalt um den gesamten Umfang der Hülse 14 herum zu bilden. Erfindungsgemäß wird dieser Luftspalt beeinflußt.
  • Zwischen Torsionsdehnung und magnetischen Effekten besteht eine Beziehung.
  • Bekannt ist auch, daß die mittlere Breite des Luftspalts zwischen den Magnetkernen und der Hülse die Empfindli chkeit derEichung Drehmoment-Drehmomentmesseranzeige beeinflußt. Das heißt, wenn der Luftspalt kleiner wird, nimmt die Empflndlichkeil zu. Um diese Erscheinung auszunutzen, wird die Welle und die Hülse aus Werkstoffen hergestellt, deren Wärmeausdehnungskoeffizient größer ist als der Wärmeausdehnungskoeffizient der I(ernbleche, so daß die mittlere Breite des Luftspalts mit steigender Temperatur abnimmt. Durch richtige Wahl des Außendurchmessers der Welle oder Hülse, der Nennbreite des Luftspalts und der Differenz der Wärmeausdehnung zwischen der Hülse und Welle einerseits und den Kernblechen andererseits, wird eine Kompensation der Abnahme der Empfindlichkeit des Drehzahlmessers in Abhängigkeit von der Temperatur erreicht.
  • Durch praktische Ermittlung sind- durch entsprechende Auswahl der Werkstoffe Kompensationen erzielt worden, bei denen die Abweichung innerhalb eines Temperaturbereiches von 1380 C weniger als 1 °/o betrug. Diese Ergebnisse wurden mit einem praktisch verwerteten Drehmomentmeßgerät erzielt, und zwar mit Kernblechen aus 50 °/o Nickel und 50 O/o Eisen (Wärmeausdehnungskoeffizient = 3,2 10-6 pro 0,550 C), einer Hülse aus einem Stahl mit 2,50/0 Silizium (Wärmeausdehnungskoeffizient = 6,4 10-6 pro 0,550 C), einem Wellendurchmesser von 45,72 mm und einem Luftspalt mit einer Nennbreite von 0,356 mm bei 23,890 C. Die mit den oben aufgeführten Werkstoffen erzielten Ergebnisse zeigt F i g. 7.
  • Aus dieser F i g. 7 ist auch der Vorgang bei Kältegraden zu ersehen. Die Kurve zeigt die nicht kompensierten Fehler bei tieferen und auch bei höheren Temperaturen, die von der Tatsache herrühren, daß Schwankungen im Luftspalt umgekehrt quadratisch auftreten. In dieser graphischen Darstellung gibt die Ordinate den Fehler und die Abszisse die Temperatur an.
  • F i g. 4 zeigt den Magnetkern 20, und F i g. 5 ist die Projektion der Polabstände für jeden Abschnitt.
  • Der Kern 20 umfaßt einen Primärteil 22 mit drei Polen 24 a bis 24 c, von denen jeder um den inneren Umfang des Kernes herum in einem Abstand von 1200 vom nächsten angeordnet und mit den Primärwicklungen 26 a, 26 b und 26c versehen ist.
  • Der Sekundärteil des Kernes ist mit sechs Polpaaren versehen. Die Pole in je drei der Polpaare 26erz, 30a, 28b und 30b und 28c und 30c sind mit den Polen 26a, 26 b und 26c längs einer Linie ausgerichtet, die mit der Achse der Welle 10 einen Winkel von 450 bildet. Diese Linie entspricht der Richtung der Zugkraft, die als Folge des Angreifens eines Drehmoments an der Welle entsteht. Die drei anderen Sekundärpolpaare 32 a und 34 a, 32b und 34 b und 32 c und 34 c sind in gleicher Weise mit den Primärpolen ausgerichtet, jedoch in der Druckrichtung. Jeder der Pole 28 a bis 28c und 30a bis 30c ist mit einer Wicklung 36a bis 36c bzw. 38a bis 38 c versehen, die in entsprechenden Paaren angeordnet sind, während die Pole 32 a bis 32 c und 34 a bis 34c in gleicher Weise mit Wicklungen 40a bis 40 c und 42 a bis 42c versehen sind. Es sind also Paare der Wicklungen 36a bis 36c und 38a bis 38c mit jeweils einer Primärwicklung 26a bis 26c in der Zugrichtung ausgerichtet, während Paare der Wicklungen 40 a bis 40c und 42 a bis 42c in gleicher Weise in der Druckrichtung ausgerichtet sind. Wie Fig. 6 zeigt, sind sowohl die Wicklungen 40 a, 42 a, 40b, 42 b, 40c, 42c als auch die Wicklungen 36 a, 38 a, 36 b, 38 b, 36 c und 38 c hintereinandergeschaltet. Die geometrische Anordnung der Wicklungspaare bedeutet, daß jedes Wicklungspaar nur durch die Druckdehnung oder nur durch Zugdehnung beeinflußt wird und daß etwaige Inhomogenitäten in der Hülse 14 durch die Serienschaltung der Paare ausgemittelt werden.
  • Es ist nun zu verstehen, daß der Einfluß der Zugdehnung die elektrische Stromleistung oder -abgabe senkt, die in den Wicklungen 36a bis 36c und 38a bis 38c durch einen konstanten Prozentanteil des ursprünglichen Signals erzeugt wird, wenn das Drehmoment von 0 auf einen gewissen Wert erhöht wird.
  • Ferner erhöht der Einfluß der Druckdehnung bzw.
  • -beanspruchung die elektrische Leistung, die in den Wicklungen 40a bis 40c und 42 a bis 42c durch einen entsprechenden Prozentanteil des ursprünglichen Signals erzeugt wird, wenn das Drehmoment von 0 auf einen gewissen Wert erhöht wird.
  • Vorzugsweise ist der ganze Kern mit einem Kunststoff umgossen (nicht dargestellt) und sitzt fest in einer Halterung 41 mit Löcher 42, derart, daß er in bezug auf die rotierende Welle stationär angeordnet ist. Von den Spulen führen Anschlußdrähte 44 durch eine Manschette 46 zu den Regeleinrichtungen und einem in Fig. 6 schematisch dargestellten Anzeigegerät.
  • Gemäß F i g. 6 sind die Primärwicklungen 26 a bis 26c mit einer Wechselstromquelle 44 parallel geschaltet, und der durch diese Wicklungen fließende Strom dient zur Erzeugung eines konstanten magnetischen Flusses in der Hülse 14. Die in den hintereinandergeschalteten Sekundärwicklungen 36a bis 36 c und 38 a bis 38 c induzierten Wechselströme werden mit Hilfe eines Brückengleichrichters 46 in einen Gleichstrom umgewandelt, und die in den Sekundärwicklungen 40 a bis 40 c und 42 a bis 42 c induzierten Wechselströme werden mit Hilfe des Brückengleichrichters 48 in einen Gleichstrom verwandelt. Die Widerstände 50 und 52 liegen parallel zum Ausgang des Gleichrichters 46, und die Widerstände 54 und 56 sind parallel zum Ausgang des Gleichrichters 48 geschaltet, wobei die Widerstände 50 und 54 regelbar sind, um beim Fehlen eines an der Welle angreifenden Drehmoments den Ausgang der Gleichrichter auf Null einregeln zu können und um die Steigung der Kurve Drehmoment/Ausgangsstrom so einstellen zu können, daß sie mit der Eichung des Anzeigeinstruments übereinstimmt. Die mit den Widerständen 62, 64, 66, 68 und 70 parallelgeschalteten Kondensatoren 58 und 60 stellen den Eingangskreis des Anzeigeinstruments 72 dar, wobei der Widerstand 62 eine verstellbare Anzapfung hat, die zur Nullstellung des Anzeigeinstruments72 benutzt werden kann.
  • Zum Eichen des Systems ist erforderlich, daß der durch das Anzeigeinstrument 72 fließende Strom einer ganz bestimmten Beziehung zwischen Drehmoment und Strom entspricht. Das ist nötig, um das Anzeigeinstrument frei auswechseln zu können, ohne daß das System des Anzeigers 72 nachgeeicht werden muß.
  • Die Standardisierung des Drehmomentes in bezug auf die Eichung des Stromes erfolgt dadurch, daß das Anzeigeinstrument ohne ein an der Welle angreifendes Drehmoment auf Nullausschlag eingeregelt wird, indem die Anzapfung am Widerstand 50 verstellt wird, um den Widerstand zwischen Punkt 74 und dem Widerstand 52 zu erhöhen und indem gleichzeitig ein Verstellen des Widerstandes 54 um einen gleichen Betrag erfolgt, um den Widerstand zwischen Punkt 76 und dem Widerstand 56 herabzusetzen, oder umgekehrt.
  • Die Steigung der Kurve Drehmoment/Strom wird dadurch verändert, daß die Potentiometer 50 und 54 gleichzeitig um einen gleichen Betrag verstellt werden, um den Widerstand zu erhöhen oder zu erniedrigen. Die Linearität der Beziehung Drehmoment/Strom wird dadurch verändert, daß an der Welle 12 mit der daran angebrachten Hülsel4 ein Drehmoment angelegt wird. Das Anlegen von Drehmoment in der zu messenden Richtung aber in einer Höhe, die das höchste zu messende Drehmoment übersteigt, macht die Kurve Drehmoment/Strom stärker linear. Läßt man ein Drehmoment in der entgegengesetzten Richtung, aber ebenfalls in einer Höhe angreifen, die das höchste zu messende Drehmoment übersteigt, so wird die Beziehung Drehmoment/Strom nicht linear.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Beseitigung von Temperaturgangsfehlern in Drehmomentsmeßgeräten zum messen der Torsionsbeanspruchung in einer umlaufenden Welle, in denen angrenzend an die Welle ein stationärer Kern angeordnet ist, der mit dem Kern versehene Abschnitt der Welle magnetostriktive Eigenschaften aufweist und um den stationären Kern eine mit Wechselstrom gespeiste Primärwicklung und ferner eine Sekundärwicklung angebracht sind, wobei die primären und sekundären Wicklungen entlang der Welle im Abstand und in bezug auf die Längsachse der Welle in einem Winkel von 450 angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kern (20) und der Oberfläche der Welle (10) ein vorbestimmter Luftspalt angeordnet ist und der magnetostriktive Abschnitt der Welle (10) einen gegebenen Ausdehungskoeffizienten aufweist, der größer ist als der Ausdehnungskoeffizient des Kernes (20).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle(10) die magnetostriktiven Eigenschaften durch eine auf dem bestimmten Abschnitt der Welle befestigte magnetische Hülse (14) enthält, wobei die Hülse (14) und die Welle (10) aus Materialien bestehen, die den gleichen Ausdehnungskoeffizienten aufweisen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 150 225; Patentschrift Nr. 8394 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
DEA51103A 1965-04-09 1965-12-17 Vorrichtung zur Beseitigung von Temperatur-gangsfehlern in Drehmomentmessgeraeten Pending DE1263349B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8394C (de) * A. GONTARD, Rittergutsbesitzer, in Mockau bei Leipzig Kartoffelerntemaschine
DE1150225B (de) * 1957-06-26 1963-06-12 Asea Ab Vorrichtung zum Messen der Torsionsbeanspruchung in einer Welle aus magnetostriktivem Material

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE8394C (de) * A. GONTARD, Rittergutsbesitzer, in Mockau bei Leipzig Kartoffelerntemaschine
DE1150225B (de) * 1957-06-26 1963-06-12 Asea Ab Vorrichtung zum Messen der Torsionsbeanspruchung in einer Welle aus magnetostriktivem Material

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