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DE613874C - Elektrischer Drehzahlmesser, insbesondere fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Elektrischer Drehzahlmesser, insbesondere fuer Luftfahrzeuge

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Publication number
DE613874C
DE613874C DEA62556D DEA0062556D DE613874C DE 613874 C DE613874 C DE 613874C DE A62556 D DEA62556 D DE A62556D DE A0062556 D DEA0062556 D DE A0062556D DE 613874 C DE613874 C DE 613874C
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DE
Germany
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winding
voltage
legs
instrument
transformer
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Expired
Application number
DEA62556D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE613874C publication Critical patent/DE613874C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/44Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed
    • G01P3/46Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring amplitude of generated current or voltage
    • GPHYSICS
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    • G01P3/465Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring amplitude of generated current or voltage by using dynamo-electro tachometers or electric generator

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Elektrischer Drehzahlmesser, insbesondere für Luftfahrzeuge Die Erfindung betrifft einen elektrischen Drehzahlmesser, insbesondere für Luftfahrzeuge. Soweit man elektrisch betriebene Drehzahlmesser benutzt hat, bestehen sie aus einem kleinen Wechselstromgenerator, der von der zu messenden Maschine, z. B. dem Flugmotor, angetrieben wird. Dieser Generator hat einen permanenten Magneten, und auf der Instrumententafel ist ein Spannungsmesser angebracht, der mit dem Anker des Generators verbunden und in Umdrehungen pro Minute geeicht ist. Theoretisch ist die Spannung des Generators direkt proportional der Umdrehungszahl der Maschine, so daß der Spannungsmesser genau die Maschinendrehzahl angeben könnte. Bei der praktischen Ausführung sind aber verschiedene Schwierigkeiten vorhanden, die vor allen Dingen auf das Altern des permanenten Magneten infolge Erschütterungen und Temperaturänderungen zurückzuführen sind. Hinzukommen noch die Fehler, die sich durch die Temperaturänderungen im Ankerwiderstand und in den Voltmeterwicklungen ergeben, so daß unter verschiedenen Betriebsbedingungen und nach einer längeren Betriebsperiode erhebliche Fehler entstehen.
  • Für die Beseitigung der erwähnten Nachteile sind bereits eine große Anzahl verschiedenartigster Vorschläge gemacht worden, jedoch mangelte es an einer von Apannungs-Schwankungen unabhängigen Anzeigevorrichtung mit linearer Skalenteilung. Um eine solche für einen Drehzahlmesser hur besonderen Verwendung in Flugzeugen zu schaffen, werden für die Übertragung des vom Wechselstromgenerator erzeugten Wechselstromes auf ein Gleichstrominstrument ein Transformator und ein Gleichrichter verwendet. Anordnungen dieser Art sind in der einen oder anderen Zusammenstellung an sich ebenfalls bekannt. Man hat zur Erzielung einer spannungsunabhängigen Anzeige einen überträger benutzt, der außer einem Luftspalt einen teilweise verjüngten Kern aufweist.- Ferner hat man für Schlupfmesser drei Spulen auf einem rahmenförmigen Kern angeordnet, wobei die dritte Spule, senkrecht zu den beiden anderen liegend, als Sekundärspule dient und bei Frequenzungleichheit die Schwebungen auf ein den Spannungswechseln folgendes Gleichstrominstrument überträgt.
  • Außerdem ist bei Drehzahlmessern vorliegender Art die Verwendung von Gleichstrominstrumenten mit vorgeschaltetem Trockengleichrichter bekannt. Es war hierbei der Nachteil vorhanden, daß das Nachlassen des permanenten Magneten und die Änderungen im Widerstand des Wechselstromerzeugers zu einer Fehlanzeige .des Instrumentes führten.
  • Soweit man bisher eine gesättigte Drossel oder einen gesättigtenTransformator zwischen die Tachometerdynamo und ein Wechselstromanzeigeinstrument geschaltet hat, erhält man einen quadratischen Ausschlag des Meßgerätes und damit, insbesondere bei kleinen Drehzahlen, eine schlechte Ablesegenauigkeit. Die Anordnung hat aber noch den weiteren Nachteil, daß durch die Einfügung des gesättigten Widerstandes eine Verzerrung der Spannungskurven entsteht und daß infolgedessen der Ausschlag des den Effektivwert messenden Wechselstrominstrumentes durch die Kurvenverzerrung eine Abweichung. von dem quadratischen Gesetz erfährt.
  • Gemäß der -Erfindung wird der zwischen der mit permanentem Magnetsystem versehenen Tachometerdynamo und den Gleichrichter eingeschaltete Transformator in de. Weise ausgebildet, däß der rechtwinklig oder annähernd rechtwinklig zu dem -die Primär--,vicklung tragenden Schenkel verlaufende, die Sekundärwicklung tragende Schenkel des Transformators zwischen Ansatzschenkeln seines Kernes angeordnet ist, deren Querschnitt in bekannter Weise derart verringert ist, daß sie innerhalb des Anzeigebereiches gesättigt sind und daß alle übrigen. Schenkel so große Querschnitte haben, daß sie innerhalb dieses Bereiches ungesättigt bleiben. Durch diese besondere Ausbildung des Übertragerkernes .wird erreicht; daß die Spannung der Dynamo auf einen "von der Stärke der Erregung und dem Widerstand der 'Generatorw-icklung unabhängigen, von der Drehzahl der Dynamo -aber linear abhängigen Wert umgeformt. wird. Damit ist außer einer zuverlässigen, von Erschütterungen unbeeinflußten Anzeige -eine gute Ablesemöglichkeit gegeben. Die Anordnung als solche ist einfach in der Herstellung. Dadurch, daß die Tachometerdynamä als Wechselstromerzeuger ausgebildet ist, fallen Kommutatoren,- die leicht zu Störungen Veranlassung geben, fort, und der Wechselstromerzeuger kann für eine sehr niedrige Spannung- mit kleinen Abmessungen ausgebildet -werden. Die Zwischenschaltung des gesättigten Transformators ergibt .dabei die Möglichkeit, die verhältnismäßig ,niedrige Wechselspannung ° des 'Stromerzeugers auf die für den Anschluß der Instrumente und ihre Temperaturkompensation erforderliche Spannung heraufzusetzen.-In der Zeichnung ist ein.. Ausführungsbeispiel des.°Gegenstandes -der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. i: zeigt ,eine An_ord= nung-mit:einem Wechselstromerzegg#er und einem Zwischentränsf@rmator- sqwiE_-.einenz über cine_Gleichriehteranor,dnüng an.den-Zwi7 schentransformator angeschlossenen Gleich-- strominstrument. Der Transformator ist so ausgebildet, daß seine Sekundärwicklung eine Wechseispannung abgibt, deren Mittelwert der Frequenz der Dynamo linear proportional - ist. Abb. 2 bis 5 zeigen Kurven zur Erläuterung der Wirkungsweise. Mit io ist der Wechselstromerzeuger bezeichnet, dessen feststehender Anker 12 die Ankerwicklungen ii trägt. An dem Magnetgestell i2 sind vorspringende Pole 13, 14, 15 und 16 vorgesehen. Mit 17 ist der sich drehende permanente Magnet mit den Polen i8, i9, 2o und 2i bezeichnet. Die Polarität der Pole soll z. B. derart sein, daß 18 und 2o Nordpole, i9 und 21 Südpole sind. Der Magnet 17 ist in geeigneter Weise mit dem Flugzeugmotor, dessen Geschwindigkeit gemessen werden soll, gekuppelt und wird infolgedessen von dem Flugzeugmotor in Bewegung gesetzt. Das Gestell i2 ünd@die Polstücke 13, 14, 15 und 16 sind so dimensioniert, daß säe nicht gesättigt sind. Die Endender Wicklung ii sind mit der Primärwicklung 2ä _des Transformators 23 verbunden. Der-Kern dieses Transformators ist aus lamellierten Blechen zusammengesetzt. Die Schenkel 24, 25 und 26 haben dabei genügend großen Querschnitt, um- im wesentlichen gleichförmige Permeabilität innerhalb des gesamten anzuzeigenden Geschwindigkeitsbereiches zu erhalten. Der Schenke125 steht senkrecht auf den Schenkeln 24 und 26. Die Schenkel 27 und- 28 -sind mit den Schenkeln 24 und 26 verbunden und stehen vorzugsweise senkrecht auf diesen. Der Querschnitt der Teile 27 und 28 ist so gewählt, daß sie, innerhalb des anzuzeigenden Geschwindigkeitsbereiches gesättigt. sind. ' Die Teile 27 und 28 werden durch einen Schenkel 29 verbunden, dessen Lae- etwa senkrecht zu dem 25 ist.- - Der Teil 29 kann -,entweder mit den Teilen 27_-und 28 aus einem Stück bestehen _ oder, wie dies in der Zeichnung angedeutet ist, --aus einem besonderen Teil;. -das zwischqn-die Teile 27 und 28 eingefügt wird, wol@ei .die tamellierungeri des Teiles 29 in geeigneter Weise die Lamellierungen der Teile 27 und 28 übergreifen. Auf diese Weise wird es möglah;- ie-genäüe Lage_des Teiles 29 einzustellen. Der Teil 29 ist ebenso wie die Teile 24, 25 und 26-Von genügend großem Querschnitt,--um innerhalb des Anzeigebereiches nitzht gesättigt- zu werden. Zweckmäßig werden noch .die- Teile 3o und 31 -aus magnetischem- Mate_ rial vorgesehen und in der in der Zeichnung dargestellten Lage durch nicht--, magnetäsches Material gehalten. Der Schenkel-:?9 trägt Sekundärwicklung 32, =welche mit der Vollweggleichrichterschältung 33 verb»n4en ist. -,Die. Gle_ ichrichterahördnung -besteht -dabei,i au s_vier, Iu$fer@Xydventilex@,_ die in die Brückenzweige 34, 35, 36 und 37 in geeigneter Weise eingeschaltet sind. In die Zuleitung zwischen der Sekundärwicklung 32 und der Gleichrichteranordnung 33 ist noch ein großer Widerstand 38 eingeschaltet, der temperaturunabhängig ist oder einen schwach negativen Temperaturkoeffizienten besitzt. Das Milliamperemeter 39 ist an die Brückenschaltung 33 so angeschlossen; ,daß es von den gleichgerichteten Strömen durchflossen wird. Parallel zu dem Instrument 39 liegt ein Widerstand 40, der temperaturunabhängig ist oder auch einen schwach negativen Temperaturkoeffizienten besitzt.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung soll zunächst unter der Annahme beschrieben werden, daß der-Schenkel 29 senkrecht auf dem Schenkel 25 steht und daß die Teile 30 und 31 nicht vorhanden sind. Der Generator io sei dabei von der Maschine, deren Geschwindigkeit gemessen werden soll, direkt angetrieben, und zwar möge der anzuzeigende- Geschwindigkeitsbereich zwischen 5oo 'und i5oo Umdrehungen pro Minute liegen. Die von dem Generator io abgegebene Spannung soll bei 500 Umdrehungen pro Minute z. B. die in der Abb.2 dargeste11ten Werte besitzen. Der Strom in der Wicklung 22 hat einen Magnetfluß im Transformator 23 zur Folge. In dem Transformatör 23 sind zwei verschiedene Kraftflüsse vorhanden, von denen der eine einen verhältnismäßig hohen, der andere einen verhältnismäßig niedrigen Widerstand vorfindet. Der Pfad mit verhältnismäßig niedrigem Widerstand führt über die Schenkel 25, 24, 27, 29, 28, z6 und ist durch die Flußlinie 41 dargestellt. Der Pfad mit. hohem magnetischem Widerstand ist durch die Linie42 und 43 angedeutet. Die Flußrichtung während einer Halbperiode ist durcliPfeile angedeutet. Der Höchstwert des über den Pfad 4i verlaufenden Flusses wird durch die Sättigung der Teile z7 und 28 bestimmt, und infolgedessen ist der Restfluß gezwungen, sich über die Pfade 42 und 43 zu schließen. Die Flüsse 42 und 43 verlaufen senkrecht zu dem,die Sekundärwicklung 32 tragenden Schenkel 29, so daß sie eine Sekundärspannung in der.Wicklung 32 nicht zur Folge haben. Die Spannung in der Wicklung 32 rührt ausschließlich von dem Fluß 41 her. Dieser Fluß ist durch die in Abb. 3 dargestellte Kurve veranschaulicht. Aus dieser Kurve ist ersichtlich, daßzwischen den Punkten F und H infolge der Sättigung der Teile 27 und 28 der Fluß im wesentlichen konstant ist. In der Wicklung 32 wird eine Spannung induziert, und während einer Halbperiode fließt der Strom von der Wicklung 32 über den Brückenzweig 34, das Instrument 39, den Brückenzweig 36, wie dies durch Pfeile angedeutet ist, während.bei der folgenden Halbwelle der Strom über die Brückenzweige 35 und 37 verläuft,wobei das Instrument- wieder im gleichen Sinne durchflossen wird. Da . das Instrument 39 den Schwankungen in den Stromwerten nicht folgen kann, nimmt der Zeiger eine, Wert an, der dem mittleren Stromfluß entspricht und z. B. als der Wert- Soo Umdrehungen pro Minute bezeichnet werden kann. -Wenn die Maschinendrehzahl auf iooo Umdrehungen pro Minute steigt, wird in der Wicklung i i eine Spannung erzeugt, deren Größe und Frequenz die doppelten Werte besitzt als bei 5oo Umdrehungen. Der Widerstand der Wicklung i i und der Wicklung 22 wird aber bei- iooo Umdrehungen pro Minute ungefähr die doppelten Werte besitzen als bei 500 Umdrehungen, weil ihr Ohmscher Widerstand verhältnismäßig klein ist im Vergleich zu ihrem induktiven Widerstand. Der Strom in der Wicklung 22 und der Fluß über den Pfad 41 werden also bei iooo Umdrehungen pro Minute annähernd dieselben. Werte haben wie bei. Soo Umdrehungen. Wenn keinerlei Anderungen in den Konstanten des Magnetkreises eintreten, wird :der -Maximalwert des Flusses über 'den Pfad 4i konstant und unabhängig von der Geschwindigkeit sein, solange die Ohmschen - Widerstände der Wicklungen i i bzw. 22 verhältnismäßig klein im Vergleich zu den induktiven Widerständen sind. Der mittlere Strom, der durch das Instrument 39 fließt, und infolgedessen die Anzeige des Instrumentes 39 ist proportional der mittleren in der Wicklung 32 induzierten Spannung. Diese mittlere Spannung ist -4 f N max -O' io -s, wobei f die Frequenz des die Wicklung 32 durchsetzenden Flusses, N die Anzahl der Windungen der Wicklung 32 und max .r den Höchstwert des Flusses darstellt. Da infolge der gesättigten Teile auch bei großen Änderungen der erregenden Spannung max -PI im wesentlichen konstant bleibt, ist die Anzeige des Instrumentes 39 nur von der Frequenz des Wechselstromerzeugers io abhängig. Aus Abb. 5 erkennt man, daß auch bei einer Spannung (Abb. 4), die den doppelten Höchstwert besitzt wie die Spannung der Abb.2, der Maximalwert des Flusses, der durch den Punkt G' in Abb. 5 dargestellt ist, kaum größer ist als der Höchstwert G der Flußkurve der Abb. 3. Dies wird besonders dadurch -erreicht, daß die Lamellen des Transformators 23 aus einem Material mit hoher Permeabilität und einem scharfen Knie in der Nähe des Sättigungspunktes Verwendung findet. Bei einer solchen Ausführung ist die mittlere in der Wicklung 32 induzierte Spannung dem Werte von f proportional, und infolgedessen ergibt sich bei iooo Umdrehungen pro Minute eine Spannung in der Wick- Jung 32, die den doppelten Betrag besitzt als bei 500 Umdrehungen pro Minute. Infolgedessen wird auch der Strom, der durch .das Instrument 39 fließt, und infolgedessen der Ausschlag bei iooo Umdrehungen den doppelten Betrag wies Ausschlages bei 5oo Umdrehungen besitzen.
  • Die in Luftfahrzeugen eingebauten Einrichtungen sind im allgemeinen großen Temperaturschwankungen unterworfen. Da die Sekundärwicklung 32 und die Wicklung des Instrumentes 39 gewöhnlich aus Kupfer hergestellt sind, wird ihr Widerstand mit Abnahme der Temperatur abnehmen, während der Widerstand der. Kupferoxydgleichrichter 33 mit Abnehmen der Temperatur zunimmt. Die Veränderungen in dem Widerstand der Gleichrichter sind größer als die Änderungen in den Wicklungen 32 und 39 zusammen. Infolgedessen würde das Instrument 39, wenn entsprechende Kompensationsmaßnahmen nicht vorgesehen werden, bei steigender Temperatur zuviel anzeigen. Um diese Fehler zu beseitigen, ist in an sich bekannter Weise ein Widerstand 38 vorgesehen, der temperaturunabhängig ist oder einen schwach negativen Temperaturkoeffizienten besitzt, wobei der Widerstandswert des Widerstandes 38 wesentlich größer ist als der Widerstand von 32, 33 und 39 zusammen. Dadurch kann der prozentuale Einfluß der Widerstandsänderungen herabgesetzt werden. Zu dem Instrument 39 kann noch ein Widerstand 40 parallel geschaltet werden, der ebenfalls temperaturunabhängig ist oder einen schwach negativen Temperaturkoeffizienten besitzt, so daß mit abnehmender Temperatur ein verhältnismäßig größerer Teil des gleichgerichteten Stromes durch das Instrument 39 fließt. Durch geeignete Bemessung .der Widerstände 3$ und qo kann erreicht werden, daß das Instrument 39 vollkommen unabhängig von Temperatureinflüssen wird. Durch die Sättigung des Zwischentransformators ist dabei bereits erreicht, daß Änderungen. der Temperatur der Wicklungen i i und 21 ohne Einfluß auf die Anzeige sind.
  • Die beschriebene Einrichtung gibt besonders gute Resultate, wenn der permanente Magnet 17 aus Kobaltstahl hergestellt wird.
  • Aus dem Vorstehenden geht bereits hervor, daß noch eine geringe Spannungsabhängigkeit vorhanden ist, da die Punkte G` und G der Kurven T und I' (Abb. 3 und 5) nicht genau übereinstimmen. Diese geringe Spannungsabhängigkeit kann noch weiterhin dadurch beseitigt werden, daß entweder die Teile 30 und 31 in Abb. i angeordnet werden oder daß eine geringe Verdrehung des Schenkels 29 vorgenommen wird. Auf diese Weise wird nämlich erreicht, daß ein Teil des Streuflusses die Sekundärwicklung 32 durchsetzt und dabei eine entsprechende Spannungskompensation vornimmt. Durch den eingetragenen Pfeil erkennt man"daß der über die Teile 31, 29 und 30 verlaufende Fluß 44 innerhalb der Wicklung 32 dem Fluß 41 entgegengesetzt gerichtet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Drehzahlmesser, insbesondere für Luftfahrzeuge, bestehend aus einem W@chs-elstromgenerator, einem Gleichrichter und einem Gleichstrommeßgerät, dadurch gekennzeichnet, _ daß der rechtwinklig oder annähernd rechtwinklig zu dem die Primärwicklung (22) tragenden Schenkel (25) verlaufende, die Sekundärwicklung (32) tragende Schenkel (29) eines zwischen die mit permanentem Magnetsystem versehene Tachometerdynamo (io) und den Gleichrichter (33) geschalteten Transformators (23) zwischen Ansatzschenkeln (27, 28) des Transformatorkernes (24,:26) angeordnet ist, deren Querschnitt in bekannter Weise derart verändert ist, daß sie innerhalb des Anzeigebreiches gesättigt sind und daß alle übrigen Schenkel (2q. bis 26 und 29) so große Querschnitte haben, daß sie innerhalb dieses Bereiches ungesättigt bleiben.
  2. 2. Drehzahlmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß der die Sekundärwicklung (32) tragende Schenkel (29) in geringem Maße schwenkbar angeordnet ist.
DEA62556D 1930-06-30 1931-07-01 Elektrischer Drehzahlmesser, insbesondere fuer Luftfahrzeuge Expired DE613874C (de)

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DE (1) DE613874C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905894C (de) * 1952-02-02 1954-03-08 Hartmann & Braun Ag Drehzahlmesser fuer Verbrennungsmotoren
DE1235014B (de) * 1955-10-07 1967-02-23 Ed Jaeger Sa Francaise Ets Verfahren und Vorrichtung zur Messung einer physikalischen Groesse, insbesondere einer Drehgeschwindigkeit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE905894C (de) * 1952-02-02 1954-03-08 Hartmann & Braun Ag Drehzahlmesser fuer Verbrennungsmotoren
DE1235014B (de) * 1955-10-07 1967-02-23 Ed Jaeger Sa Francaise Ets Verfahren und Vorrichtung zur Messung einer physikalischen Groesse, insbesondere einer Drehgeschwindigkeit

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