[go: up one dir, main page]

DE1258139B - Verfahren und Geraet zum Messen eines Drehmomentes - Google Patents

Verfahren und Geraet zum Messen eines Drehmomentes

Info

Publication number
DE1258139B
DE1258139B DEA50577A DEA0050577A DE1258139B DE 1258139 B DE1258139 B DE 1258139B DE A50577 A DEA50577 A DE A50577A DE A0050577 A DEA0050577 A DE A0050577A DE 1258139 B DE1258139 B DE 1258139B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
shaft
torque
primary
coils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA50577A
Other languages
English (en)
Inventor
Francis Edward Scoppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Avco Corp
Original Assignee
Avco Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Avco Corp filed Critical Avco Corp
Publication of DE1258139B publication Critical patent/DE1258139B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • G01L3/101Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means
    • G01L3/102Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means involving magnetostrictive means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • G01L3/101Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means
    • G01L3/105Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means involving inductive means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Verfahren und Gerät zum Messen eines Drehmomentes Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Gerät zum Messen eines einer umlaufenden, mit einer magnetischen Hülse versehenen Welle mitgeteilten Drehmomentes.
  • Vorrichtungen zum Messen von Drehmomenten in umlaufenden Wellen, die mit zwei oder mehr Magnetkernen umgeben sind, sind bekannt. Ein Gerät, bei dem die beiden Magnetkerne in zur Wellenachse senkrechten Ebenen nebeneinander in der Richtung der Wellenachse liegen und um einen halben Polschritt in der azimutalen Richtung der Welle gegenseitig versetzt sind, eignet sich zum Messen von Torsionsbeanspruchung in Stahlwellen, die beispielsweise zum Antrieb von Schiffsschrauben verwendet werden.
  • Einer der Kerne ist mit einer Erreger- oder Primärwicklung versehen, die mit einer Wechselstromquelle verbunden ist. Der andere Kern oder die Kerne sind mit Meß- oder Sekundärwicklungen versehen, die mit einem elektrischen Meßgerät verbunden sind. Die Sekundärwicklung ist in bezug auf die Primärwicklung in einem Winkel von 450 angeordnet, so daß dann, wenn die Magnetwelle nicht geladen ist, die Magnetfelder zwischen den verschiedenen Polen symmetrisch sind, derart, daß Nulläquipotentiallinien symmetrisch unter dem Sekundärpol liegen. Wenn jedoch der Welle ein Drehmoment mitgeteilt wird, steigt die Permeabilität der Welle in Richtung des Zuges, während sie in Richtung der Kompression sinkt. Die dabei auftretenden Kraftströme tragen dazu bei, eine Ausgangsspannung in die Sekundärwicklung zu induzieren. Ein Messen mit diesem Gerät ist dort möglich, wo die magnetischen Eigenschaften der Welle ausreichend sind, um eine genügende Permeabilitätsanzeige hervorzuruf en. Bei anderen schnelllaufenden Wellen, beispielsweise Flugzeugpropellerwellen, sind die benötigten magnetischen Eigenschaften mit den Arbeitscharakteristiken der Welle unvereinbar und widersprechend.
  • Um einer Welle, die selbst nicht die entsprechenden magnetischen Eigenschaften aufweist, solche magnetischen Kräfte zu verleihen, ist bereits vorgeschlagen worden, als Torsionsteil Hülsen um die Wellen anzuordnen. Der an der lasttragenden Welle befestigten Hülse wird eine der Torsionslast proportionale Torsionsspannung mitgeteilt. Der nichtdrehende Kern- und Spulenteil des Meßgerätes nimmt dann eher solche Änderungen in der Permeabilität wahr, die von den Torsionsspannungen in der drehenden Hülse herrühren, als solche in der drehenden Welle.
  • Daher kann für die Welle ein solches Material gewählt werden, das ihr optimale Eigenschaften, wie beispielsweise Festigkeit und Härte, verleiht. Gleichzeitig können die Eigenschaften der Hülse so ausgesucht werden, daß die Änderung im Widerstand mit der Belastung optimiert wird und die Temperatur-, Hysterese- und die Wirbelstromeffekte auf ein Mindestmaß zurückgeführt werden.
  • Aber auch bei dieser Anordnung bereiten die Messungen mit den bekannten Meßverfahren und den bekannten Drehmometmeßgeräten häufig Schwierigkeiten, und zwar insbesondere bei Luftfahrtbedingungen, also in der Flugzeugindustrie.
  • Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren und ein hierfür geeignetes lineares und genaueres Meßgerät zum Messen eines einer umlaufenden Welle mitgeteilten Drehmomentes zu schaffen, das sich insbesondere für schnellaufende Wellen und unter Luftfahrtbedingungen eignet.
  • Gegenstand der Erfindung ist zunächst ein Verfahren zum Messen eines einer umlaufenden mit einer magnetischen Hülse versehenen Welle mitgeteilten Drehmomentes, wobei ein Meßgerät, bestehend aus primären und sekundären Windungen, verwendet wird und das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein vorbestimmtes Drehmoment auf die Welle und die Hülse aufgebracht und dabei die Permeabilität der Hülse durch die durch das statische Drehmoment hervorgerufene zurückbleibende Verformung geändert wird, und daß der in den Sekundärwicklungen als Funktion der Permeabilität der Hülse erzeugte Strom gemessen wird.
  • Zweckmäßigerweise wird ein größeres statisches Drehmoment als das normale zu messende Maximum des Drehmomentes aufgebracht.
  • Ein zur Durchführung dieses Verfahrens geeignetes Drehmomentmeßgerät besteht aus primären und sekundären Wicklungen, von denen jede angrenzend an einen Abschnitt der Welle angeordnet ist, wobei die sekundäre Wicklung von der primären Wicklung in einem Abstand von 450 in bezug auf die Welle liegt, die primären und sekundären Wicklungen gegenüber der Welle stationär sind, die Primärwicklung durch Wechselstrom gespeist wird und das Strommeßgerät parallel zur Sekundärwicklung geschaltet ist, die Welle mit einer Hülse versehen ist, deren Enden an der Welle befestigt sind und das Material der Hülse eine solche Zusammensetzung aufweist, daß die Permeabilität dieser Hülse als eine Funktion der durch das zu messende Drehmoment auftretenden Torsionsspannung verändert wird, und es ist dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung eine Vielzahl von Primärspulen aufweist, die um den Umfang der Hülse im Abstand voneinander angeordnet sind, und daß für jede Primärspule ein erstes Paar und ein zweites Paar Sekundärspulen vorgesehen ist, wobei die ersten Paare der Sekundärspulen in Reihe geschaltet und die zweiten Paare der Sekundärspule in Reihe geschaltet sind.
  • Durch die Anordnung einer größeren Anzahl von Spulen werden Unregelmäßigkeiten im Luftspalt ausgeglichen, wodurch das Gerät linearer und sehr genau wird.
  • Es wurde ferner gefunden, daß statische Anwendung von Drehkraft auf die magnetostriktive Hülse, die größer ist als der höchste zu messende Wert, die P ermeabilitätscharakteristiken der Hülse regelt, derart, daß die Eichempfindlichkeit des Gerätes bleibend erhöht wird, während sie die Beziehung zwischen dem aufgebrachten Drehmoment und dem elektrischen Endsignal permanent linearer macht.
  • Diese Änderung der Eichung ist umkehrbar, indem eine Drehkraft angewendet wird, die der Meßrichtung entgegengesetzt ist.
  • Beim erfindungsgemäßen Gerät wird zur Erzeugung eines konstanten Magnetflusses ein stationärer Transformator mit einer Primärwicklung verwendet.
  • Von den zwei Sekundärwicklungen ist eine in Richtung der Spannung, und zwar 450 zu der Wellenachse, und die andere in Druckrichtung orientiert.
  • Der stationäre Transformator ist so ausgerichtet, daß die Oberfläche der an der Welle befestigten rotierenden Hülse als Teil des Kernes des Transformators wirkt. So variiert der in die zwei Sekundärwicklungen induzierte Strom mit der Zugspannung und der Druckspannung, die durch die auf die Welle ausgeübte Drehkraft hervorgerufen werden. Wenn das Drehmoment in der Welle ansteigt, steigen auch die Spannungen sowie der Unterschied im Strom, der in die 5 ekundärwicklungen des Transformators induziert wird.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Endansicht des Gerätes; F i g. 2, 3 und 4 sind Schnitte entlang der Linie 2-2 in Fig. 1 wobei Fig. 2 die Einzelheiten der Kerne, Spulen mit der im Umriß gezeigten drehenden Welle, F i g. 3 die Einzelheiten der drehbaren Welle mit den im Umriß gezeigten Kernen und Spulen und F i g. 4 Einzelheiten des Kernes darstellt; F i g. 5 ist eine Projektionsebene der Pole des Kernes an der Hülse und Fig. 6 ist eine schematische Darstellung eines elektrischen Schaltbildes, das die Anwendung des erfindungsgemäßen Gerätes veranschaulicht.
  • Die Welle 10, deren Drehmoment gemessen werden soll, ist an einem Antriebsmotor wie eine Gasturbine (nicht dargestellt) festgekeilt. Sie kann aus irgendeinem Material, wie gehärtetem Stahl, bestehen, das für ihre besondere Verwendung geeignet ist, wobei es gleichgültig ist, ob sie magnetostriktive Eigenschaften aufweist oder nicht. Das erfindungsgemäße Gerät ist insbesondere für solche Wellen vorgesehen, die nicht die optimalen magnetostriktiven Qualitäten für die Verwendung in einem induktiven Drehmomentmeßgerät besitzen.
  • Um die Welle 10 ist bei 16 und 18 eine Hülse 14 angeschweißt oder in irgendeiner anderen Weise befestigt. Die Welle 10 und die daran befestigte Hülse 14 werden durch Erhitzen und anschließendes langsames Abkühlen entspannt. Die entsprechendenTemperaturen hierfür sind durch das verwendete Material bestimmt. Dann wird eine statische vorbestimmte Torsionsspannung auf die Welle 10 und die Hülse 14 aufgebracht, so daß die magnetostriktive Spannung gegenüber den Induktionscharakteristiken der Hülse 14 geändert werden. Die auf die Welle und Hülse aufgebrachte statische Spannung ist größer als jede Spannung, die von dem der Welle während der normalen Arbeit mitgeteilten Drehmoment herrührt.
  • Es wurde gefunden, daß sich die Linearität des Drehmomentes gegenüber der magnetischen Widerstandskurve als eine Funktion des Grades des aufgebrachten statischen Drehmomentes ändert.
  • Die Hülse 14 ist von einem Transformator 19 umgeben, der einen dreiteiligen Lamellenmagnetkern 20 (Fig. 4) aufweist. Jeder der Abschnitte ist mit einer Vielzahl von Polen versehen, die sich radial gegen die Hülse 14 erstrecken, aber von dieser in einem geringen Abstand (Fig. 5) angeordnet sind, um einen schmalen Luftspalt um den gesamten Umfang der Hülse 14 zu bilden.
  • Der Kern 20 weist einen Primärabschnitt22 mit drei Polen 24 a bis 24 c auf, die um den Innenumfang des Kernes im Abstand von 1200 voneinander entfernt angeordnet und mit Primärwicklungen 26 a, 26b bzw 26c versehen sind.
  • Der Sekundärabschnitt des Kernes ist mit sechs Polpaaren versehen. Die Pole in jedem von drei der Polpaare 28 a und 30 a, 28 b und 30 b bzw. 28 c und 30c sind physikalisch mit den Polen 26a, 26b bzw.
  • 26c ausgerichtet, und zwar entlang einer Linie, die sich in bezug auf die Achse der WellelO in einem Winkel von 450 befindet. Diese Linie entspricht der Zugrichtung, die von dem der Welle mitgeteilten Drehmoment herrührt. Die anderen drei Paare von Sekundärpolen 32 a und 34 a, 32b und 34b sowie 32 c und 34 c sind in ähnlicher Weise mit den Primärpolen ausgerichtet, jedoch in Richtung der Kompression. Jeder der Pole 28 a bis 28 c und 30 a bis 30 c ist mit einer Wicklung 36 a bis 36c bzw. 38 a bis 38c versehen, die jeweils in entsprechenden Paaren angeordnet ist. Ebenso sind die Pole 32 a bis 32 c und 34 a bis 34 c mit Wicklungen 40 a bis 40 c und 42 a bis 42 c versehen. So sind die Paare der Wicklungen 36 a bis 36c und 38 a bis 38c mit einer entsprechenden Primärwicklung 26 a bis 26c in Richtung des Zuges ausgerichtet, während die Paare der Wicklungen 40a bis 40c und 42 a bis 42c in Richtung der Kompression gerichtet sind. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind die Wicklungen 40a, 42 a, 40b, 42 b, 40c und 42 c in Reihe geschaltet, während andererseits die Wicklungen 36 a, 38 a, 36 b, 38 b, 36 c und 38 c auch in Reilhe geschaltet sind. Die physikalische Anordnung der Wicklungspaare bewirkt, daß jedes Wicklungspaar nur durch die Druckbeanspruchung oder die Zugbeanspruchung beeinflußt wird, und daß jede Inhomogenität in der Hülse 14 durch die Reihenschaltungen der Paare auf einen Mittelwert gebracht wird.
  • Die gesamte Schnuranordnung ist von einem zweckmäßigen Kunststoff eigefaßt (nicht dargestellt) und in einem Träger 41 befestigt. Durch die Löcher 42 im Träger 41 kann das Gerät stationär in bezug auf die drehbare Welle angebracht werden. Elektrische Drähte 44 von den Spulen erstrecken sich durch eine Hülle 46 zu einem Regelkreis und einem Anzeigegerät, die schematisch in Fig. 6 dargestellt sind.
  • Fig. 6 zeigt, daß die Primärwicklungen 26 a bis 26c parallel über eine Wechselstromquelle 44 geschaltet sind, und der durch diese Wicklungen fließende Strom dient dazu, einen konstanten Magnetfluß in der Manschette 14 zu erzeugen. Die in den in Reihe geschalteten Sekundärwicklungen 36 a bis 36 c und 38 a bis 38c erzeugten Wechselströme werden durch einen Vollweggleichrichter 46 in einen Gleichstrom umgewandelt. Die Widerstände 50 und 52 sind über den Ausgang des Gleichrichters 46 und die Widerstände 54 und 56 über den Ausgang des Gleichrichters 48 geschaltet. Die Widerstände 50 und 54 sind verstellbar, um bei Fehlen eines auf die Welle aufgebrachten Drehmomentes eine Nulleistung von den Gleichrichtern zu ergeben und um die Steilheit des Drehmomentes gegenüber der Leistungsstromkurve einzustellen, so daß sie der Eichung des Anzeigegerätes entspricht. Parallel mit den Widerständen 62, 64, 66, 68 und 70 geschaltete Kondensatoren 58 und 60 bilden den Eingang zu dem Anzeigegerät 72.
  • Der Widerstand 62 ist mit einem verstellbaren Abgriff versehen, um jede erforderliche Nulleinstellung am Anzeigegerät 72 zu ermöglichen.
  • Die Eichung des Systems erfordert, daß der durch das Anzeigegerät 72 entwickelte Strom mit einer standardisierten Beziehung zwischen Drehmoment und Strom übereinstimmt. Dies ist nötig, um einen freien Austausch ohne Nacheichung des Anzeigegerätes 72 zu gewährleisten. Die Standardisierung des Drehmomentes gegenüber der Stromeichung wird durch Einstellung auf Nullmeßanzeige ohne Drehkraft auf der Welle durchgeführt, indem das Potentiometer 50 geändert wird, um zwischen der Verbindung 74 und dem Widerstand 52 einen größeren Widerstand zu bilden, wobei gleichzeitig der Widerstand 54 im gleichen Ausmaß geändert wird, um den Widerstand zwischen der Verbindung 76 und dem Widerstand 56 zu verringern, oder umgekehrt. Die Steilheit des Drehmomentes gegenüber der Stromabhängigkeit wird durch gleichzeitiges Verstellen im gleichen Ausmaß der Potentiometer 50 und 54 geändert, um mehr oder weniger Widerstand zu erzeugen. Die Linearität der Drehmoment-Strom-Beziehung wird durch Aufbringen von Drehkraft auf die Welle 10 mit der befestigten Hülse 14 geändert.
  • Die Anwendung der Drehkraft in der zu messenden Richtung, die aber größer ist als das höchste zu messende Drehmoment, bewirkt, daß die Drehmoment-Strom-Beziehung linearer wird. Eine in entgegengesetzter Richtung, aber ebenfalls in Überschuß zum höchsten zu messenden Drehmoment, aufgebrachte Drehkraft hat zur Folge, daß die Drehmoment-Strom-Beziehung weniger linear wird.
  • Dieses erfindungsgemäße magnetische Drehmomentmeßgerät mißt das Drehmoment in einer an der Welle befestigten Hülse und weniger dasjenige in der Welle selbst. Die nichtdrehbaren Spulenteile des Drehmomentmeßgerätes nehmen Änderungen in der Permeabilität auf, die durch Torsionsspannungen in der drehbaren Hülse herrühren, wodurch die Auswahl einer Welle mit den optimalen Eigenschaften, die für die Festigkeit und Härte erforderlich sind, möglich wird. Außerdem werden die Eigenschaften der magnetischen Hülse so gewählt, daß die Anderung im magnetischen Widerstand mit der Beanspruchung optimiert und dieTemperatur-, Hysterese- und dieWirbelstromeffekte auf ein Minimum herabgesetzt werden. Die einzige Einschränkung, die bei der Auswahl der Materialien für die Hülse gegeben ist, liegt darin, daß derWärmeausdehnungskoffizient der Hülse der gleiche sein muß wie der des Materials der Welle.
  • Weiterhin wird die Tatsache, daß die Beziehung zwischen Beanspruchung bzw. Spannung und magnetischem Widerstand verändert werden kann, dadurch ausgenutzt, daß der Hülse statisch ein größeres Drehmoment mitgeteilt wird, als das höchste unter normalem Gebrauch eingesetzte Drehmoment. Die statische Anwendung eines Drehmomentes erzeugt eine Restspannung in der Hülse, die sich in einer linearen Beziehung zwischen dem der Welle (Uberdrehkraft) mitgeteilten Drehmoment und dem elektrischen Ausgangssignal auswirkt. Die Größe der trber-Drehkraft kann empirisch bestimmt werden, und ihr Effekt ändert sich nicht mit der Zeit oder mit der Temperatur (gemessen bei 3150 C). Das Über-Drehmoment kann der Hülse in jeder Richtung mitgeteilt werden.
  • Durch Verwendung von sechs Paar Sekundärwicklungen, von denen drei Paare zur Aufnahme der Zugkomponenten und drei Paar zur Aufnahme der Druckkomponenten angeordnet sind, werden Unregelmäßigkeiten im Luftspalt ausgeglichen, und es wird ein sehr lineares Gerät erhalten.
  • Eine Beziehung zwischen der Verdrehspannung bzw. Torsionsbeanspruchung und den magnetischen Effekten besteht bei konstanten Temperaturen. Verdrehspannung bzw. Torsionsspannung dividiert durch Verdrehverformung ist gleich dem Torsionsmodul.
  • Das Torsionsmodul ist aber nur dann eine Konstante, wenn die Temperatur konstant ist. Es ist bekannt, daß das Drehmoment proportional zu der Verdrehspannung und ebenso proportional zu der Verdrehverformung mal dem Torsionsmodul ist. Da sich das Torsionsmodul mit der Temperatur ändert, müssen Mittel vorgesehen werden, um die Anderung im Torsionsmodul zu kompensieren. Hierfür gibt es zwei Verfahren.
  • Es ist bekannt, daß der durchschnittliche Luftspalt zwischen den Magnetkernen und der Hülse die Empfindlichkeit des Drehmomentes gegenüber der Signaleichung regelt. Daher wird dann, wenn die Hülse und die Welle aus Stoffen hergestellt sind, deren Ausdehnungskoeffizient größer ist als der Ausdehnungskoeffizient der Kernlamellen, der durchschnittliche Luftspalt mit der Temperatur verringert werden.
  • Durch entsprechende Auswahl des Durchmessers der Welle und der Hülse und dem Soll-Luftspalt, wird ein Ausgleich für die Verringerung des Torsionsmoduls mit der Temperatur erzielt. Obwohl die Kompensation nicht genau ist, weil die Torsionsmoduländerung mit der Temperatur etwa linear ist, während die Änderungen im Luftspalt dem Entfernungsgesetz unterliegen, zeigten die nach praktischer Erfahrung ausgewählten Stoffe Kompensationen, deren Abweichungen weniger als 10/o über einen Temperaturbereich von 1210 C betrugen. Die Ergebnisse wurden mit einem Drehmomentmeßgerät erhalten, das mit Lamellen aus 500/0 Nickel, 50°/o Eisen (Ausdehnungskoeffizient 3,2 10-6 pro 0,550 C) einer 2 I2 0/o Siliziumstahl-Hülse (Ausdehnungskoeffizient 6,4 10-6 pro 0,550 C), einem Wellendurchmesser von 45,7 mm und einem Soll-Luftspalt von 0,36 mm ausgestattet war.
  • Ein anderes Verfahren zur Beseitigung von Temperaturgangsfehlern besteht darin, die Amplitude der Wechselstromquelle mit der Temperatur zu erhöhen, um die Verringerung des Torsionsmoduls mit der Temperaturänderungen aufrechtzuerhalten. Dies Ausgangssignal für ein konstantes Drehmoment bei Temperaturänderungen aufrechtzuerhalten. Dies wurde in der Praxis dadurch erreicht, daß die Temperatur mit einem Element abgetastet wurde, dessen elektrischer Widerstand mit der Temperatur variiert und dieses Widerstandselement in die Rückkoppelungsbahn der Wechselstromzuführung eingesetzt wurde.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Messen eines der umlaufenden, mit einer magnetischen Hülse versehenen Welle mitgeteilten Drehmomentes, wobei ein Meßgerät, bestehend aus primären und sekundären Windungen verwendet wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß ein vorbestimmtes statisches Drehmoment auf die Welle (1()) und die Hülse (14) aufgebracht und dabei die Permeabilität der Hülse durch die durch das statische Drehmoment hervorgerufene, zurückbleibende Verformung geändert wird, und daß der in den Sekundärwicklungen als Funktion derPermeabilität der Hülse erzeugte Strom gemessen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein größeres statisches Drehmoment als das normale zu messende Maximum des Drehmomentes aufgebracht wird.
  3. 3. Drehmomentmeßgerät zur Durchführung des Verfahrens gemäß den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus primären und sekundären Wick-Iungen, von denen jede angrenzend an einen Abschnitt der Welle angeordnet ist, wobei die sekundäre Wicklung von der primären Wicklung in einem Abstand von 45 in bezug auf die Welle liegt, die primären und sekundären Wicklungen gegenüber der Welle stationär sind, die Primärwicklung durch Wechselstrom gespeist wird und das Strommeßgerät parallel zur Sekundärwicklung geschaltet ist, die Welle mit einer Hülse versehen ist, deren Enden an der Welle befestigt sind und das Material der Hülse eine solche Zusammensetzung aufweist, daß die Permeabilität dieser Hülse als eine Funktion der durch das zu messende Drehmoment auftretenden Torsionsspannung verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung eine Vielzahl von Primärspulen (26 a bis 26c) aufweist, die um den Umfang der Hülse (14) im Abstand voneinander angeordnet sind, daß für jede Primärspule ein erstes Paar (36a bis 36c, 38a bis 38c) und ein zweites Paar (40a bis 40c, 42 a bis 42 c) Sekundärspulen vorgesehen ist, wobei die ersten Paare der Sekundärspulen in Reihe und die zweiten Paare der Sekundärspulen in Reihe geschaltet sind.
  4. 4. Drehmomentmeßgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen (26 a bis 26c) zwischen den im Abstand angeordneten, in Reihe geschalteten Spulenpaaren (36a bis 36c, 38a bis 38c oder 40a bis 40c, 42a bis 42c) angeordnet sind.
  5. 5. Drehmomentmeßgerät nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen eines jeden Sekundärspulenpaares axial im Abstand angeordnet sind, das erste Paar (36a bis 36c, 38a bis 38c) der Sekundärspulen und die Primärwicklung in bezug auf die Achse der Welle (10) in einem Winkel von 450 und das zweite Paar (40a bis 40c, 42a bis 42c) der Spulen und die Primärwicklung (26 a bis 26c) in bezug auf die Ausrichtung des ersten Spulenpaares (36a bis 36c, 38a bis 38c) in einem Winkel von 900 ausgerichtet sind.
  6. 6. Drehmomentmeßgerät nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (14) von einem gekrümmten Magnetkern (20) umgeben ist, der mit einer Vielzahl von Radialpolen (24a bis 24c, 28a bis 28c, 30a bis 30c, 32a a bis 32c, 34a bis 34c) versehen ist, die gegen die Hülse ragen, aber vor dieser im Abstand enden, je eine Spule (26a bis 26c, 36a bis 36c, 38 a bis 38Q 40a bis 40c, 42a bis 42c) an je einem entsprechenden Pol angeordnet ist, und daßdie Hülse (14) zwischen den Primär- und den Sekundärwicklungen einen ILraftlinienweg schafft.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 150 225; Patentschrift Nr. 8394 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesens in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
DEA50577A 1965-01-27 1965-10-22 Verfahren und Geraet zum Messen eines Drehmomentes Pending DE1258139B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1258139XA 1965-01-27 1965-01-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1258139B true DE1258139B (de) 1968-01-04

Family

ID=22421541

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA50577A Pending DE1258139B (de) 1965-01-27 1965-10-22 Verfahren und Geraet zum Messen eines Drehmomentes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1258139B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150225B (de) * 1957-06-26 1963-06-12 Asea Ab Vorrichtung zum Messen der Torsionsbeanspruchung in einer Welle aus magnetostriktivem Material

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150225B (de) * 1957-06-26 1963-06-12 Asea Ab Vorrichtung zum Messen der Torsionsbeanspruchung in einer Welle aus magnetostriktivem Material

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0046517B1 (de) Verfahren zur berührungslosen Messung statischer und dynamischer Drehmomente
AT200362B (de) Verfahren zur Anzeige oder Messung mechanischer Beanspruchungen in einem Körper aus magnetostriktivem Werkstoff von dessen Oberfläche aus
DE19605096C2 (de) Drehmomentsensor und Spannungserfassungselement
DE2335249C2 (de) Vorrichtung zum Messen von Spannungen an der Oberfläche von Bauteilen aus magnetostruktivem Material
DE2146422C3 (de) Einrichtung zum mittigen Einstellen eines Gerätes auf die Schweißnaht endlos geschweißter Metallrohre
EP0018428A1 (de) Vorrichtung zur kontaktlosen Messung des elastischen Spannungszustandes in ferromagnetischen Körpern
DE3541248A1 (de) Drehmomentmesser
DE69305762T2 (de) Elektromagnetisches Lager
DE2716649C2 (de) Verfahren zum Messen der mechanischen Spannung in einem ferromagnetischen Körper sowie eine Vorrichtung zur Durchführung einer solchen Messung
DE1258139B (de) Verfahren und Geraet zum Messen eines Drehmomentes
DE1115051B (de) Vorrichtung zur Ermittlung des in einer rotierenden Welle uebertragenen Drehmomentes
DE69622885T2 (de) Drehmomentwandler
DE1263349B (de) Vorrichtung zur Beseitigung von Temperatur-gangsfehlern in Drehmomentmessgeraeten
DE1295204B (de) Messeinrichtung zur Umformung mechanischer Verschiebungen in elektrische Groessen
DE704331C (de) Verfahren zum Feststellen von Verkruemmungen in Bohrungen, insbesondere bei Gewehr- und Geschuetzlaeufen
DE613874C (de) Elektrischer Drehzahlmesser, insbesondere fuer Luftfahrzeuge
CH218679A (de) Einrichtung zum Messen der Abweichungen einer Frequenz von einem Sollwert, insbesondere für Regelzwecke.
DE758289C (de) Richtungsempfindlicher Magnetverstaerker
DE3511442A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur beruehrungslosen messung statischer und dynamischer drehmomente
CH616753A5 (en) Device for testing a winding for shorter turns or layers.
AT160863B (de) Elektrisches Meßgerät
DE909837C (de) Kombinierter Strom- und Spannungswandler
AT258424B (de) Vorrichtung zum Feststellen und Beheben der Auslenkung einer Arbeitswalze aus einer vorgegebenen Sollage beim Walzen von Blechen oder Bändern
DE890726C (de) Einrichtung zur Messung von mechanischen Leistungen, die von umlaufenden Wellen übertragen werden
CH417144A (de) Einrichtung zum elektrischen Messen der mechanischen Belastung einer rotierenden Welle