DE1263066B - Halbscherenstromabnehmer fuer elektrische Triebfahrzeuge - Google Patents
Halbscherenstromabnehmer fuer elektrische TriebfahrzeugeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L5/00—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
- B60L5/18—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
- B60L5/22—Supporting means for the contact bow
- B60L5/26—Half pantographs, e.g. using counter rocking beams
-
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Description
- Halbscherenstromabnehmer für elektrische Triebfahrzeuge Die Erfindung betrifft einen Halbscherenstromabnehmer für elektrische Triebfahrzeuge mit auf dem Fahrzeugdach gelenkig gelagertem Schwingbalken und Gegenschwingbalken, an deren gemeinsamem, den oberen Scherenarm bildendem Lenker ein Schleifstückträger angelenkt ist, der durch ein Gelenkviereck geführt ist, von dem drei Seiten durch den Lenker, durch den als Koppel ausgebildeten Schleifstückträger und durch einen zumindest angenähert zum Lenker parallel laufenden Hilfslenker gebildet sind. Bei einem bekannten Halbscherenstromabnehmer dieser Art ist der Hilfslenker am Gegenschwingbalken derart angelenkt, daß der Schleifstückträger bei verschiedenen Fahrdrahthöhen eine nur wenig von der Vertikalen abweichende, schwach gekrümmte Bewegungsbahn durchläuft. Durch eine derartige Parallelführung werden die Schleifstücke unter allen Umständen parallel zur Schiene geführt und können sich dem Durchhang des Fahrdrahtes, Fahrdrahtschwingungen u. dgl. nicht anpassen, wodurch sowohl die Abnutzung der Schleifstücke als auch die Beanspruchung des Stromabnehmers vergrößert werden.
- Bei einem anderen bekannten Halbscherenstromabnehmer der vorgenannten Art ist das Schleifstück an einer Wippe angeordnet, die über Federn an einem Halter hängt, der am oberen Ende des Lenkers gelagert ist und in einem unteren Gelenk von einem Hilfslenker in der Senkrechten geführt wird. Eine derartige Anordnung der Wippe führt zu einer Verschlechterung des Stromüberganges, da sich die Wippe dem Durchhang des Fahrdrahtes, Fahrdrahtschwingungen u. dgl. nur schlecht anpassen kann. Soll bei der bekannten Konstruktion erreicht werden, daß das Schleifstück voll am Fahrdraht anliegt, so muß das Schleifstück selbst um seine Achse drehbar ausgebildet werden. Dabei besteht aber die Gefahr, daß das Schleifstück im Betrieb abkippt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, die Mängel der bekannten Halbscherenstromabnehmer zu vermeiden. Die Lösung besteht darin, daß die vierte Seite des Gelenkvierecks durch einen am Lenker einerseits und am parallel zu diesem laufenden Hilfslenker andererseits angelenkten weiteren Hilfslenker gebildet ist und daß das Gelenkviereck von einer von außerhalb des Halbscherenstromabnehmers am Gelenkpunkt beider Hilfslenker einwirkenden Richtkraft geführt ist.
- Es ist zwar bekannt, an dem oberen Ende eines Einarmstromabnehmers eine Wippe mit Schleifstücken' gelenkig zu lagern und an der Wippe ein Gegengewicht anzubringen, so daß die Schleifstücke beim Anstellen und beim Absenken des Stromabnehmers in einer waagerechten Lage gehalten werden, im Betrieb aber den Neigungen des Fahrdrahtes folgen können. Bei diesem Stromabnehmer wird jedoch durch das Gegengewicht die Massenträgheit der Wippe stark erhöht. Im Gegensatz hierzu wird beim Erfindungsgegenstand die Massenwirkung der Richtkraft dadurch ganz erheblich verringert, daß die Richtkraft am Gelenkpunkt beider Hilfslenker einwirkt.
- Bei der praktischen Ausführung ist vorteilhaft, am unteren Ende des am Lenker angelenkten Hilfslenkers ein Zugseil, insbesondere eine Abziehleine, oder ein Gegengewicht anzuordnen, wobei der Hilfslenker über sein unteres Gelenk hinaus verlängert ist.
- Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand der F i g. 1 und 2 der Zeichnung erläutert.
- In den Figuren bezeichnet 1 das Traggestell, auf dessen Achse 2 ein Hauptschwingbalken 4 und auf dessen Achse 3 ein Gegenschwingbalken 5 gelagert ist. Deren gemeinsamer Lenker 6 ist mittels der Gelenke 7 und 8 mit den Schwingbalken 4, 5 und mittels des Gelenkes 9 mit einem Schleifstückträger 10 verbunden, der im Betrieb mit seinen Schleifstücken an dem Fahrdraht 11 anliegt und durch diesen geführt wird.
- F i g. 1 zeigt eine Parallelführung für den Schleifstückträger 10 mit Hilfe eines Gelenkvierecks, das aus dem Schleifstückträger selbst, einem Teil des Lenkers 6 sowie zwei Hilfslenkern 12 und 13 besteht, von denen der eine im Punkt 14 am Lenker 6 und der andere im Punkt 15 am Schleifstückträger 10 aasgelenkt ist. Die beiden Hilfslenker 12 und 13 sind im Punkt 16 miteinander gelenkig verbunden. Das zur Parallelführung dienende Gelenkviereck ist als Parallelogramm ausgebildet. Der vertikal angeordnete Hilfslenker 12 ist über den Punkt 16 hinaus nach unten verlängert und an diesem Ende mit einem Gegengewicht 17 versehen, so daß der Schleifstückträger 10 auch im vom Fahrdraht 11 abgezogenen Zustand nicht kippen kann. Prinzipiell könnte zwar in bekannter Weise durch Anbringen eines Gegengewichtes am Schleifstückträger 10 dessen Schwerpunkt unter das Gelenk 9 verschoben werden, aber die vergrößerte reduzierte Masse im Scheitelpunkt wäre dynamisch ungünstig, insbesondere bei höheren Fahrgeschwindigkeiten. Dieser Nachteil ist durch die erfindungsgemäße Anordnung des Gegengewichtes 17 an einer Stelle kleinerer Hubgeschwindigkeit weitgehend vermieden.
- Wird die Kraftwirkung des Gegengewichtes 17 durch einen am Gelenk 16 angreifenden Seilzug, z. B. eine Abziehleine, ersetzt, so werden die bewegten Massen weiter verringert.
- Wenn der Schwerpunkt des Schleifstückträgers 10, wie in F i g. 1 mit 18 angedeutet, derart unsymmetrisch angeordnet ist, daß der Hilfslenker 13 nur auf Zug beansprucht ist, kann dieser durch ein Seil, insbesondere Stahlseil, ersetzt werden.
- Bei größerem Abstand der Drehpunkte 14 und 16 vom Schleifstückträger 10 und bei Seilzug beschreibt Punkt 16 eine wesentlich von einer Geraden abweichende Bahn. F i g. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Halbscherenstromabnehmers, bei dem ein Hilfslenker 19 im Gelenk 8 mit dem Lenker 6 verbunden ist und ein weiterer Hilfslenker 20 zur Ergänzung des Gelenkvierecks dient. Am Gelenkpunkt 21 der beiden Hilfslenker 19, 20 greift eine Abziehleine 22 an, die über eine @Umlenkrolle 23 geführt ist. Durch geeignete Wahl der Längen der beiden Ulfslenker kann erreicht werden, daß der Schleifstückträger 10 im wesentlichen zu sich selbst parallel verschoben wird, obwohl der am Lenker 6 aasgelenkte Hilfslenker 19 stets die Richtung der Abziehleine 22 aufweist. Eine zweite und dritte Stellung des Halbscherenstromabnehmers ist in F i g. 2 strichliert angedeutet, wobei die entsprechenden Bezugszeichen einmal bzw. zweimal apostrophiert sind. In Betriebsstellung muß die auf die Abziehleine 22 wirkende Zugkraft natürlich so gering sein, daß der Schleifstückträger 10 sich der Lage des Fahrdrahtes 11 anpaßt.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Halbscherenstromabnehmer für elektrische Triebfahrzeuge mit auf dem Fahrzeugdach gelenkig gelagertem Schwingbalken und Gegenschwingbalken, an deren gemeinsamem, den oberen Scherenarm bildendem Lenker ein Schleifstückträger aasgelenkt ist, der durch ein Gelenkviereck, geführt ist, von dem drei Seiten durch den Lenker, durch den als Koppel ausgebildeten Schleifstückträger und durch einen zumindest angenähert zum Lenker parallel laufenden Hilfslenker gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte Seite des Gelenkvierecks (9-15-16-14, F i g. 1) durch einen am Lenker (6) einerseits und am parallel zu diesem laufenden Hilfslenker (13, F i g.1 bzw. 20, F i g. 2) andererseits aasgelenkten weiteren Hilfslenker (12, F i g. 1 bzw.19, F i g. 2) gebildet ist und daß das Gelenkviereck (9-15-16-14, F i g. 1 bzw.10-20-19-6, F i g. 2) von einer von außerhalb des Halbscherenstromabnehmers am Gelenkpunkt (16, F i g. 1 bzw. 21, F i g. 2) beider Hilfslenker (12 und 13, F i g. 1 bzw. 19 und 20, F i g. 2) einwirkenden Richtkraft geführt ist.
- 2. Halbscherenstromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Lenker (6) aasgelenkte Hilfslenker (12) senkrecht verläuft, über seinen unteren Gelenkpunkt (16) hinaus verlängert ist und an diesem. Ende ein Gegengewicht (17) trägt.
- 3. Halbscherenstromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gelenkpunkt (16 bzw. 21) beider Hilfslenker (12,13 bzw. 19, 20) ein Zugseil, insbesondere eine Abziehleine (22), befestigt ist.
- 4. Halbscherenstromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (6), der Schleifstückträger (10) und die beiden Hilfslenker (12,13) ein Parallelogramm bilden.
- 5. Halbscherenstromabnehmer nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Schleifstückträger mit unsymmetrisch angeordnetem Schwerpunkt, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Schleifstückträger (10) verbundene und nur auf Zug beanspruchte Hilfslenker (13 bzw. 20) durch ein Seil, insbesondere Stahlseil, ersetzt ist.
- 6. Halbscherenstromabnehmer nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der am Lenker (6) aasgelenkte Hilfslenker (19) im Gelenkpunkt (8) von Lenker (6) und Gegenschwingbalken (5) aasgelenkt ist.
- 7. Halbscherenstromabnehmer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfslenker (19, 20) derart bemessen sind, daß der Schleifstückträger (10) im wesentlichen parallel geführt ist, während der am Lenker (6) aasgelenkte Hilfslenker (19) die Richtung des Zugseiles, insbesondere der Abziehleine (22), aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 473 767, 514 326, 551782, 810 516, 1026 776; österreichische Patentschrift Nr. 194 902.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT1263066X | 1961-06-07 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES79483A Pending DE1263066B (de) | 1961-06-07 | 1962-05-17 | Halbscherenstromabnehmer fuer elektrische Triebfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1263066B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4534324A1 (de) * | 2023-09-28 | 2025-04-09 | Siemens Mobility Austria GmbH | Stromabnehmer für ein fahrzeug und fahrzeug |
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| DE473767C (de) * | 1929-03-22 | Luebecker Maschb Ges | Saugkopf fuer Schwimmbagger mit vor der Saugoeffnung arbeitenden Grabwerkzeugen | |
| DE514326C (de) * | 1927-10-31 | 1930-12-11 | Franz Szalay Dipl Ing | Stromabnehmer, dessen schwingbar gelagertes und als Grossflaechenplatte ausgebildetes Schleifstueck mittels einer Parallelogrammfuehrung waagerecht oder annaehernd waagerecht gehalten wird |
| DE551782C (de) * | 1929-10-18 | 1932-06-04 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Scherenstromabnehmer fuer elektrische Bahnen |
| DE810516C (de) * | 1949-10-21 | 1951-08-09 | Elmetag Elektro & Metall Ges A | Stromabnehmer mit Lenker-Geradfuehrung fuer elektrisch betriebene Krananlagen, schienengebundene und schienenlose Fahrzeuge |
| AT194902B (de) * | 1955-05-14 | 1958-01-25 | Faiveley Sa | Gelenkiger Stromabnehmer für elektrische Motorfahrzeuge |
| DE1026776B (de) * | 1954-09-13 | 1958-03-27 | Iaelmetagia Elektro & Metall G | Stromabnehmer mit Lenker-Geradfuehrung fuer elektrisch betriebene Krananlagen, schienengebundene und schienenlose Fahrzeuge |
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1962
- 1962-05-17 DE DES79483A patent/DE1263066B/de active Pending
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