DE1262332B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Demodulation fuer Frequenzumtasttelegrafie - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Demodulation fuer FrequenzumtasttelegrafieInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04b
H041;H04j
Deutsche Kl.: 21 al-7/03
Nummer: 1262 332
Aktenzeichen: M 57050 VIII a/21 al
Anmeldetag: 1. Juni 1963
Auslegetag: 7. März 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Demodulation für Frequenzumtasttelegrafie nach einem System,
bei dem die verschiedenen Signalelemente an ihren Frequenzen kenntlich sind, sowie eine Schaltungsanordnung
zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bekannte Demodulatoren für derartige Telegrafiesignale sind meistens aus Resonanzkreisen oder Vorrichtungen
aufgebaut, die auf die verwendete Signalfrequenz ansprechen. Derartige Kreise oder Vorrichtungen
benötigen eine beachtliche Zeit, um ihre Spannungen aufzubauen. Die gegenwärtigen Erfordernisse
verlangen jedoch, insbesondere bei der Datenübertragung, Demodulatoren, die sehr schnell
arbeiten können. Tatsächlich liegt die erforderliche Arbeitszeit bei Systemen, die Radiostrecken oder
Trägerfrequenzstrecken verwenden, in der Größenordnung einer Periode der verwendeten Trägerfrequenz.
Bekannte gebräuchliche Demodulatoren mit abgestimmten Kreisen sind für derart hohe Geschwindigkeiten
nicht geeignet, und es ist zweifelhaft, ob eine Weiterentwicklung für Geschwindigkeiten, bei
denen das Signalelement (Zeichen oder Pause) nur aus einer oder zwei Perioden der Trägerfrequenz besteht,
möglich ist. Darüber hinaus sind bekannte Demodulatoren gewöhnlich sehr empfindlich gegenüber
den elektrischen Konstanten der Kanäle, mit denen sie verbunden werden, und halten bei Umschaltung
von einem Kanal auf einen anderen selten eine konstante Fehlergröße ein.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines einfachen
und auch für hohe Geschwindigkeiten geeigneten Verfahrens zur Demodulation für Frequenzumtasttelegrafie
sowie einer Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens, die so ausgelegt
werden kann, daß sie auch bei diesen hohen Geschwindigkeiten zufriedenstellend arbeitet und ohne
wesentliche Verschlechterung der Fehlergröße von einem Signalkanal auf einen anderen umgeschaltet
werden kann.
Das Demodulationsverfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Zeitdauer der Signalperiode
der zu demodulierenden Signale mit der Zeitdauer einer Periode einer Bezugsquelle verglichen wird,
deren Frequenz zwischen den Beträgen der den Elementen zugeordneten Kennungsfrequenzen liegt,
und daß abhängig davon, ob die Zeitdauer der Periode des zu demodulierenden Signals größer oder
kleiner ist als die Zeitdauer der Periode der Bezugswelle, das eine oder das andere von zwei Ausgangssignalen
erzeugt wird.
Ein vorteilhafte Ausführungsform einer Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens ist
Verfahren und Schaltungsanordnung zur
Demodulation für Frequenzumtasttelegrafie
Demodulation für Frequenzumtasttelegrafie
Anmelder:
The Marconi Company Limited, London
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore und DipL-Ing. H. Gralfs,
Patentanwälte,
3300 Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Als Erfinder benannt:
Peter Kemp Roberts, Chatham, Kent
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 4. Juni 1962 (21454)
dadurch gekennzeichnet, daß die zu demodulierenden Signale an eine Einrichtung zur Ableitung eines kurzen,
einem vorgegebenen Wert der Signalschwingung zugeordneten Impulses pro Periode angelegt sind,
daß der Ausgang dieser Einrichtung mit einer Steuerstufe mit drei jeweils zwei Zustände aufweisenden
Zeitgliedern verbunden ist, daß das erste der drei Zeitglieder bei jedem zugeführten Impuls in seinen
zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in seinen ersten Zustand zurückkehrt,
daß das zweite Zeitglied bei jeder Rückkehr des ersten Zeitgliedes in den ersten Zustand in seinen
zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt,
daß das dritte Zeitglied bei jeder Rückkehr des zweiten Zeitgliedes in seinen zweiten Zustand übergeht
und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß der Ausgang des
zweiten Zeitgliedes mit einer ersten Gatterschaltung und der Ausgang des dritten Zeitgliedes mit einer
zweiten Gatterschaltung verbunden ist, denen außerdem von den zu demodulierenden Signalen abgeleitete
Impulse zugeführt sind, daß die Ausgänge der beiden Gatterschaltungen an eine in Abhängigkeit
von den Eingangsgrößen eines von zwei Ausgangs-
809 517/496
Signalen erzeugende Einrichtung angeschlossen sind und daß die Summe der Zeiten, in denen das erste
und das zweite Zeitglied in ihrem zweiten Zustand sind, im wesentlichen gleich T, die Zeit, in der das
erste Zeitglied in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich t2, die Zeit, in der das zweite Zeitglied
in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich T—19 und die Zeit, in der das dritte Zeitglied
in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich tt—T ist, wobei ix und t2 die Periodendauern der
unteren und oberen Frequenzgrenzen der zu demodulierenden Signale sind und T die Zeitdauer einer
Periode der Bezugswelle darstellt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die zu demodulierenden Signale an eine Einrichtung zur
Ableitung eines kurzen, einem vorgegebenen Wert der Signalschwingung zugeordneten Impulses pro
Periode angelegt sind, daß der Ausgang dieser Einrichtung mit einer Steuerstufe mit zwei jeweils zwei
Zustände aufweisenden Zeitgliedern verbunden ist, daß das erste der zwei Zeitglieder bei jedem zugeführten
Impuls in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in seinen
ersten Zustand zurückkehrt, daß das zweite Zeitglied bei jeder Rückkehr des ersten Zeitgliedes in den
ersten Zustand in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in den
ersten Zustand zurückkehrt, daß der Ausgang des zweiten Zeitgliedes mit einer ersten Gatterschaltung
und der Ausgang des zweiten Zeitgliedes mit einer zweiten Gatterschaltung verbunden ist, denen außerdem
von den zu demodulierenden Signalen abgeleitete Impulse zugeführt sind, daß die Ausgänge der
beiden Gatterschaltungen an eine in Abhängigkeit von den Eingangsgrößen eines von zwei Ausgangssignalen
erzeugende Einrichtung angeschlossen sind und daß die Zeit, in der das erste Zeitglied in seinem zweiten _-,„
Zustand ist, im wesentlichen gleich der Periodendauer der Bezugsquelle ist und die Zeit, in der das
zweite Zeitglied in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich dem Unterschied zwischen der
Periodendauer der unteren Grenzfrequenz und der vorerwähnten Zeitdauer ist.
Vorzugsweise sind die den Gatterschaltungen zugeführten Signalimpulse die gleichen Impulse, die dem
ersten der in Reihe geschalteten Zeitglieder zugeführt werden.
Eine besonders vorteilhafte Schaltungsanordnung für ein Frequenzumtasttelegrafiesystem, bei dem die
Periodendauer der oberen Grenzfrequenz nicht größer ist als die Differenz zwischen der genannten
Periodendauer und der Periodendauer der unteren Grenzfrequenz, ist gekennzeichnet durch zwei Gatter,
denen Impulse zugeführt werden und deren Ausgänge eine bistabile Einheit steuern, die in Abhängigkeit
von ihrem Zustand die Ausgangssignale liefert, sowie
dadurch, daß der Ausgang des vorletzten Zeitgliedes zur Steuerung beider Gatter verwendet wird, während
der Ausgang des letzten Zeitgliedes nur eines der beiden Gatter steuert, wodurch ein gleichzeitiges Öffnen
beider Gatter ausgeschlossen wird.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung r ·,
werden im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert; in dieser zeigen
Fig. 1 bis 3 schematische Diagramme zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
Fig. 4 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Ausführungsform einer Schaltungsanordnung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Bei einem Frequenzumtastsignal wechselt die Frequenz von einem Wert zum anderen oder zurück, je
nachdem, ob das zu übertragende Signalelement »Zeichen« oder »Pause« ist. Fig. 1 stellt ein herkömmliches
Frequenzumtastsystem dar, bei dem eine Trägerfrequenz Fc durch eine Tonfrequenz Fm für das
»Zeichen« und durch eine andere Tonfrequenz Fs für die »Pause« moduliert wird. Die äußeren Frequenzgrenzen
sind dabei .F1 und F2. Die größtmögliche
Zeitdauer einer Periode in diesem Frequenzband ist t± = 1/F1 und die kleinstmögliche Periodendauei
ist tz = VF2. Jede Frequenz zwischen F1 und Fc repräsentiert
»Zeichen«, und jede Frequenz zwischen Fc und F2 repräsentiert »Pause«, wobei die Übergangsfrequenz
(Bezugsfrequenz) Fc ist. Ist T die Zeitdauer
einer Periode der Frequenz F0, so stellen alle
Zeitdauern von t2 bis T »Pause« und alle Dauern
von T bis t± »Zeichen« dar. Dies ist in Fig. 2 herkömmlich
dargestellt, bei der der Demodulatorausgang AUS als Ordinate über die Zeitdauern t2, ts, T,
tm und tt als Abszisse aufgetragen ist. tp t2 und T
stellen dabei Zeiten wie beschrieben dar, und ts und
tm sind die Periodendauern der festgelegten Frequenzen
für »Zeichen« und »Pause«. Die rechteckförmige gestrichelte Linie zeigt den idealisierten Demodulatorausgang,
bei dem »Zeichen« und »Pause« durch die Perioden-Zeitdauern unterschieden werden.
In Fig. 4 ist eine praktische Ausführungsform einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung dargestellt,
und Fig. 3 zeigt eine Anzahl von Kurven zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung
nach F i g. 4.
Nach den F i g. 3 und 4 wird eine zu demodulierende Signalwelle mit einer Periodendauer t innerhalb
der schon erwähnten Grenzen in einem Verstärker 1 verstärkt und durch einen nachfolgenden Begrenzerkreis
2 rechteclrförmig gestaltet. Zeile (α) der F i g. 3 zeigt die Signalwelle vor der Begrenzung und Zeile
(b) danach. Die begrenzte Welle wird einem Differenziernetzwerk
3 zugeführt, welches daraus Impulse mit entgegengesetzter Polarität ableitet, wie in Zeile
(c) der F i g. 3 gezeigt ist. Aus diesen Impulsen werden durch einen Impulswähler 4 Impulse nur einer
Polarität — im beschriebenen Fall die negativen Impulse — ausgewählt und diese durch eine Impulsformer-
und -umkehrstufe 5 rechteckförmig gestaltet. Der Ausgang dieser Stufe 5 ist in Zeile (d) in Fig. 3
dargestellt.
Die Impulse von der Stufe 5 werden einem ersten Zeitglied Al bekannter Form zugeführt. Jeder Impuls
bringt dieses Glied in seinen Zustand »EIN«, und zwar während der Zeit t2, an deren Ende das
Glied selbst in den »AUS«-Zustand zurückkehrt. Mittels eines geeigneten Impulsformerkreises IAl
wird immer dann, wen Al in den AUS-Zustand zurückkehrt, ein Impuls geformt und einem zweiten
Zeitglied A 2 zugeführt, um dies in den Zustand EIN zu bringen. A 2 verbleibt im Zustand EIN während
des Zeitintervalls T—t2, nach der es in den AUS-Zustand
zurückkehrt und dabei mittels eines Impulsformers IA 2 einen Impuls ableitet, der ein drittes
Zeitglied A 3 in den Zustand EIN bringt. A 3 bleibt während der Zeitdauer tt—T im Zustand EIN.
Es soll vorübergehend die in F i g. 4 gestrichelt eingezeichnete Verbindungslinie unberücksichtigt
1 226
bleiben (sie stellt eine geringfügige Abwandlung dar). Die Impulse von Stufe 5 werden außerdem parallel
den beiden Gattern Gl und G 2 zugeführt, die von den Gliedern A 2 bzw. A 3 gesteuert werden. Ist A 2
im Zustand EIN, so öffnet es Gl und schließt dieses wieder im Zustand AUS. Die gattergesteuerten Ausgänge
steuern eine bistabile Einheit BS, welche in einem Zustand an der Ausgangsklemme OT einen
das Signalelement »Zeichen« kennzeichnenden Signalpegel abgibt und in seinem anderen Zustand
einen Signalpegel, der für »Pause« kennzeichnend ist. In der nachfolgenden Tabelle ist eine vollständige
Folge von zehn Impulsen aus der Stufe 5 zusammengestellt, wobei angenommen wird, daß der fünfte,
sechste oder siebente Impuls »Zeichen« und die übrigen Impulse »Pause« darstellen sollen. Die beiden
Zustände der bistabilen Einheit BS sind wie üblich mit 0 und 1 gekennzeichnet.
| Impuls | Al | Al | A3 | Gl | Gl | Bistabile Einheit BS |
Pause | I | Pause | I |
| r L | EIN-AUS | AUS | AUS | GESPERRT | GESPERRT | _ | ||||
| 2. | EIN-AUS | EIN | AUS | OFFEN | GESPERRT | 0 | ||||
| Pause i 3 | EIN-AUS | EIN | AUS | OFFEN | GESPERRT | 0 | ■ Zeichen | |||
| [ 4." | EIN-AUS | EIN | AUS | OFFEN | GESPERRT | 0 | ||||
| ί 5· | EIN-AUS | AUS | EIN | GESPERRT | OFFEN | 1 1 | ||||
| Zeichen^ 6. | EIN-AUS | AUS | EIN | GESPERRT | OFFEN | 1 | ||||
| 1 7. | EIN-AUS | AUS | EIN | GESPERRT | OFFEN | ι . | ||||
| ί 8· | EIN-AUS | EIN | AUS | OFFEN | GESPERRT | 0 1 | ||||
| Pause I 9. | EIN-AUS | EIN | AUS | OFFEN | GESPERRT | 0 | ||||
| j 10. | EIN-AUS | EIN-AUS | AUS | OFFEN | GESPERRT | ο I | ||||
Ist t2<t1 — t2, d.h. ist 2F1
<F2, so besteht die Möglichkeit, daß sowohl A 2 als auch A 3 zusammen
im Zustand EIN sind und daher in einer Anordnung wie der beschriebenen die Gatter Gl und G 2 zusammen
öffnen. Dies kann durch die zusätzliche Verbindung, die in F i g. 4 gestrichelt eingezeichnet ist, verhütet
werden. Diese Leitung führt vom Ausgang von /4 2 zum Gatter G 2, um zu verhindern, daß G 2
öffnet, wenn A 2 im Zustand EIN ist.
Bei einer vereinfachten Abwandlung der Ausführung nach F i g. 4 wird das erste Zeitglied A1 (und
seine Impulsformerstufe IA1) weggelassen, und die
Zeit, in der A 2 im Zustand EIN ist, wird verlängert, so daß sie gleich der Zeit T ist. Die Impulse von der
Stufe 5 werden dann A 2 direkt zugeführt. Der übrige Teil der Anordnung bleibt wie dargestellt. Diese Abwandlung
arbeitet sehr zufriedenstellend, wenn jedes Signalelement eine gerade Zahl von Perioden aufweist.
Tritt jedoch eine ungerade Periodenzahl pro Signalelement auf, so verursacht diese vereinfachte
Abwandlung eine Verzerrung von einer Periode pro Signalelement bei einem der Elemente — im vorstehenden
Beispiel dem Element »Pause«. In vielen Fällen ist dies jedoch ohne Bedeutung, da eine solche
Verzerrung durch Regenerierung ausgeglichen werden kann, wie sie in bekannten Synchron-Telegrafiesystemen
angewandt wird, wenn das Verhältnis Träger zu Verkehrsgeschwindigkeit größer als 5 ist.
Die Erfindung ist vorzüglich geeignet für die Anwendung bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten, verwendet
Schaltelemente und Teile, die an sich bekannt und in hochentwickelter Form verfügbar sind, und
bietet Demodulatoren, die ohne Verschlechterung der Fehlergröße von einem Kanal auf einen anderen geschaltet
werden können.
Claims (8)
1. Verfahren zur Demodulation für Frequenzumtasttelegrafie
nach einem System, bei dem die verschiedenen Signalelemente an ihren Frequenzen kenntlich sind, dadurchgekennzeichnet,
daß die Zeitdauer einer Signalperiode der zu demodulierenden Signale mit der Zeitdauer einer
Periode einer Bezugswelle verglichen wird, deren Frequenz zwischen den Beträgen der den Elementen
zugeordneten Kennungsfrequenzen liegt, und daß unabhängig davon, ob die Zeitdauer der
Periode des zu demodulierenden Signals größer oder kleiner ist als die Zeitdauer der Periode der
Bezugswelle, das eine oder das andere von zwei Ausgangssignalen erzeugt wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu demodulierenden Signale an eine Einrichtung (2, 3, 4) zur Ableitung eines kurzen,
einem vorgegebenen Wert der Signalschwingung zugeordneten Impulses pro Periode angelegt
sind, daß der Ausgang dieser Einrichtung mit einer Steuerstufe mit drei jeweils zwei Zustände
aufweisenden Zeitgliedern (A 1, A 2, A 3) verbunden ist, daß das erste der drei Zeitglieder bei
jedem zugeführten Impuls in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit
wieder in seinen ersten Zustand zurückkehrt, daß das zweite Zeitglied (A 2) bei jeder Rückkehr des
ersten Zeitgliedes in den ersten Zustand in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen
Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß das dritte Zeitglied (A 3) bei jeder
Rückkehr des zweiten Zeitgliedes in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen
Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß der Ausgang des zweiten Zeitgliedes
(A 2) mit einer ersten Gatterschaltung (Gl) und der Ausgang des dritten Zeitgliedes (A 3) mit einer
zweiten Gatterschaltung (G 2) verbunden ist, denen außerdem von den zu demodulierenden Signalen
abgeleitete Impulse zugeführt sind, daß die Ausgänge der beiden Gatterschaltungen an eine
in Abhängigkeit von den Eingangsgrößen eines von zwei Ausgangssignalen erzeugende Einrichtung
(BS) angeschlossen sind und daß die Summe der Zeiten, in denen das erste und das zweite Zeitglied
in ihrem zweiten Zustand sind, im wesentlichen gleich T, die Zeit, in der das erste Zeitglied
in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen
gleich U, die Zeit, in der das zweite Zeitglied in
seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich T—t2 und die Zeit, in der das dritte Zeitglied in
seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich t±—T ist, wobei tx und U die Periodendauern der
unteren und oberen Frequenzgrenzen der zu demodulierenden Signale sind und T die Zeitdauer einer
Periode der Bezugswelle darstellt.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu demodulierenden Signale an eine Einrichtung (2, 3, 4) zur Ableitung eines
kurzen, einem vorgegebenen Wert der Signalschwingung zugeordneten Impulses pro Periode
angelegt sind, daß der Ausgang dieser Einrichtung mit einer Steuerstufe mit zwei jeweils zwei Zustände
aufweisenden Zeitgliedern (A 2, A 3) verbunden ist, daß das erste der zwei Zeitglieder bei
jedem zugeführten Impuls in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit
wieder in seinen ersten Zustand zurückkehrt, daß das zweite Zeitglied (A 3) bei jeder Rückkehr des
ersten Zeitgliedes (A 2) in den ersten Zustand in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer
vorgegebenen Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß der Ausgang des zweiten Zeitgliedes
(A 3) mit einer ersten Gatterschaltung (Gl) und der Ausgang des zweiten Zeitgliedes (A 3) mit
einer zweiten Gatterschaltung (G 2) verbunden ist, denen außerdem von den zu demodulierenaeiTSignalen
abgeleitete Impulse zugeführt sind, daß die Ausgänge der beiden Gatterschaltungen an eine in
Abhängigkeit von den Eingangsgrößen eines von zwei Ausgangssignale erzeugende Einrichtung
(BS) angeschlossen sind und daß die Zeit, in der das erste Zeitglied (A 2) in seinem zweiten Zustand
ist, im wesentlichen gleich der Periodendauer der Bezugswelle ist und die Zeit, in der das
zweite Zeitglied (A 3) in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich dem Unterschied zwisehen
der Periodendauer der unteren Grenzfrequenz und der vorerwähnten Zeitdauer ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalimpulse, die den Gatterschaltungen (Gl, G 2) zu-
geführt werden, die gleichen sind, die dem ersten der in Reihe geschalteten Zeitglieder zugeführt
werden.
5. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Ableitung der Impulse von den zu demodulierenden Signalen
aus der Reihenschaltung eines Begrenzers (2), eines Differenziernetzwerkes (3) und eines Impulswählers
(4) besteht.
6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die drei Zeitglieder (A 1, A 2, A 3) in Reihe geschaltet sind und zwischen dem ersten
und dem zweiten und dem zweiten und dem dritten Zeitglied jeweils ein Impulsformer (IAl,
IA 2) vorgesehen ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6 für ein Frequenzumtasttelegrafiesystem,
bei dem die Periodendauer der oberen Grenzfrequenz größer ist als die Differenz
zwischen der genannten Periodendauer und der Periodendauer der unteren Grenzfrequenz,
gekennzeichnet durch zwei Gatter (G 1, G 2), denen Impulse zugeführt werden und deren Ausgänge
eine bistabile Einheit (BS) steuern, die in Abhängigkeit von ihrem Zustand die Ausgangssignale
liefert, wobei das eine Gatter (G 2) vom Ausgang des letzten Zeitgliedes (A 3) und das andere Gatter
(Gl) vom Ausgang des vorletzten Zeitgliedes (A 2) gesteuert wird.
8. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6 für ein Frequenzumtasttelegrafiesystem,
bei dem die Periodendauer der oberen Grenzfrequenz nicht größer ist als die Differenz zwischen der genannten Periodendauer
und der Periodendauer der unteren Grenzfrequenz, gekennzeichnet durch zwei Gatter (Gl, G 2) denen
Impulse zugeführt werden und deren Ausgänge eine bistabile Einheit (BS) steuern, die in Abhängigkeit
von ihrem Zustand die Ausgangssignale liefert, sowie dadurch, daß der Ausgang des vorletzten
Zeitgliedes (A 2) zur Steuerung beider Gatter verwendet wird, während der Ausgang des
letzten Zeitgliedes (A 3) nur eines der beiden Gatter steuert, wodurch ein gleichzeitiges Öffnen beider
Gatter ausgeschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 517/496 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2145462A GB960976A (en) | 1962-06-04 | 1962-06-04 | Improvements in or relating to frequency discriminating telegraph signal detectors |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1262332B true DE1262332B (de) | 1968-03-07 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963M0057050 Pending DE1262332B (de) | 1962-06-04 | 1963-06-01 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Demodulation fuer Frequenzumtasttelegrafie |
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| DE (1) | DE1262332B (de) |
| FR (1) | FR1358245A (de) |
| GB (1) | GB960976A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2321268A1 (de) * | 1973-04-27 | 1974-11-14 | Ver Flugtechnische Werke | Schaltungsanordnung zur erzeugung einer synchronen taktimpulsfolge |
-
1962
- 1962-06-04 GB GB2145462A patent/GB960976A/en not_active Expired
-
1963
- 1963-06-01 DE DE1963M0057050 patent/DE1262332B/de active Pending
- 1963-06-04 FR FR936923A patent/FR1358245A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2321268A1 (de) * | 1973-04-27 | 1974-11-14 | Ver Flugtechnische Werke | Schaltungsanordnung zur erzeugung einer synchronen taktimpulsfolge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1358245A (fr) | 1964-04-10 |
| GB960976A (en) | 1964-06-17 |
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