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DE1262332B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Demodulation fuer Frequenzumtasttelegrafie - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Demodulation fuer Frequenzumtasttelegrafie

Info

Publication number
DE1262332B
DE1262332B DE1963M0057050 DEM0057050A DE1262332B DE 1262332 B DE1262332 B DE 1262332B DE 1963M0057050 DE1963M0057050 DE 1963M0057050 DE M0057050 A DEM0057050 A DE M0057050A DE 1262332 B DE1262332 B DE 1262332B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
state
period
output
timing element
signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963M0057050
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Kemp Roberts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAE Systems Electronics Ltd
Original Assignee
Marconi Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marconi Co Ltd filed Critical Marconi Co Ltd
Publication of DE1262332B publication Critical patent/DE1262332B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/10Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
    • H04L27/14Demodulator circuits; Receiver circuits
    • H04L27/156Demodulator circuits; Receiver circuits with demodulation using temporal properties of the received signal, e.g. detecting pulse width
    • H04L27/1563Demodulator circuits; Receiver circuits with demodulation using temporal properties of the received signal, e.g. detecting pulse width using transition or level detection
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/10Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
    • H04L27/14Demodulator circuits; Receiver circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04b
H041;H04j
Deutsche Kl.: 21 al-7/03
Nummer: 1262 332
Aktenzeichen: M 57050 VIII a/21 al
Anmeldetag: 1. Juni 1963
Auslegetag: 7. März 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Demodulation für Frequenzumtasttelegrafie nach einem System, bei dem die verschiedenen Signalelemente an ihren Frequenzen kenntlich sind, sowie eine Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bekannte Demodulatoren für derartige Telegrafiesignale sind meistens aus Resonanzkreisen oder Vorrichtungen aufgebaut, die auf die verwendete Signalfrequenz ansprechen. Derartige Kreise oder Vorrichtungen benötigen eine beachtliche Zeit, um ihre Spannungen aufzubauen. Die gegenwärtigen Erfordernisse verlangen jedoch, insbesondere bei der Datenübertragung, Demodulatoren, die sehr schnell arbeiten können. Tatsächlich liegt die erforderliche Arbeitszeit bei Systemen, die Radiostrecken oder Trägerfrequenzstrecken verwenden, in der Größenordnung einer Periode der verwendeten Trägerfrequenz. Bekannte gebräuchliche Demodulatoren mit abgestimmten Kreisen sind für derart hohe Geschwindigkeiten nicht geeignet, und es ist zweifelhaft, ob eine Weiterentwicklung für Geschwindigkeiten, bei denen das Signalelement (Zeichen oder Pause) nur aus einer oder zwei Perioden der Trägerfrequenz besteht, möglich ist. Darüber hinaus sind bekannte Demodulatoren gewöhnlich sehr empfindlich gegenüber den elektrischen Konstanten der Kanäle, mit denen sie verbunden werden, und halten bei Umschaltung von einem Kanal auf einen anderen selten eine konstante Fehlergröße ein.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines einfachen und auch für hohe Geschwindigkeiten geeigneten Verfahrens zur Demodulation für Frequenzumtasttelegrafie sowie einer Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens, die so ausgelegt werden kann, daß sie auch bei diesen hohen Geschwindigkeiten zufriedenstellend arbeitet und ohne wesentliche Verschlechterung der Fehlergröße von einem Signalkanal auf einen anderen umgeschaltet werden kann.
Das Demodulationsverfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Zeitdauer der Signalperiode der zu demodulierenden Signale mit der Zeitdauer einer Periode einer Bezugsquelle verglichen wird, deren Frequenz zwischen den Beträgen der den Elementen zugeordneten Kennungsfrequenzen liegt, und daß abhängig davon, ob die Zeitdauer der Periode des zu demodulierenden Signals größer oder kleiner ist als die Zeitdauer der Periode der Bezugswelle, das eine oder das andere von zwei Ausgangssignalen erzeugt wird.
Ein vorteilhafte Ausführungsform einer Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens ist Verfahren und Schaltungsanordnung zur
Demodulation für Frequenzumtasttelegrafie
Anmelder:
The Marconi Company Limited, London
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore und DipL-Ing. H. Gralfs,
Patentanwälte,
3300 Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Als Erfinder benannt:
Peter Kemp Roberts, Chatham, Kent
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 4. Juni 1962 (21454)
dadurch gekennzeichnet, daß die zu demodulierenden Signale an eine Einrichtung zur Ableitung eines kurzen, einem vorgegebenen Wert der Signalschwingung zugeordneten Impulses pro Periode angelegt sind, daß der Ausgang dieser Einrichtung mit einer Steuerstufe mit drei jeweils zwei Zustände aufweisenden Zeitgliedern verbunden ist, daß das erste der drei Zeitglieder bei jedem zugeführten Impuls in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in seinen ersten Zustand zurückkehrt, daß das zweite Zeitglied bei jeder Rückkehr des ersten Zeitgliedes in den ersten Zustand in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß das dritte Zeitglied bei jeder Rückkehr des zweiten Zeitgliedes in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß der Ausgang des zweiten Zeitgliedes mit einer ersten Gatterschaltung und der Ausgang des dritten Zeitgliedes mit einer zweiten Gatterschaltung verbunden ist, denen außerdem von den zu demodulierenden Signalen abgeleitete Impulse zugeführt sind, daß die Ausgänge der beiden Gatterschaltungen an eine in Abhängigkeit von den Eingangsgrößen eines von zwei Ausgangs-
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Signalen erzeugende Einrichtung angeschlossen sind und daß die Summe der Zeiten, in denen das erste und das zweite Zeitglied in ihrem zweiten Zustand sind, im wesentlichen gleich T, die Zeit, in der das erste Zeitglied in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich t2, die Zeit, in der das zweite Zeitglied in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich T—19 und die Zeit, in der das dritte Zeitglied in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich tt—T ist, wobei ix und t2 die Periodendauern der unteren und oberen Frequenzgrenzen der zu demodulierenden Signale sind und T die Zeitdauer einer Periode der Bezugswelle darstellt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die zu demodulierenden Signale an eine Einrichtung zur Ableitung eines kurzen, einem vorgegebenen Wert der Signalschwingung zugeordneten Impulses pro Periode angelegt sind, daß der Ausgang dieser Einrichtung mit einer Steuerstufe mit zwei jeweils zwei Zustände aufweisenden Zeitgliedern verbunden ist, daß das erste der zwei Zeitglieder bei jedem zugeführten Impuls in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in seinen ersten Zustand zurückkehrt, daß das zweite Zeitglied bei jeder Rückkehr des ersten Zeitgliedes in den ersten Zustand in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß der Ausgang des zweiten Zeitgliedes mit einer ersten Gatterschaltung und der Ausgang des zweiten Zeitgliedes mit einer zweiten Gatterschaltung verbunden ist, denen außerdem von den zu demodulierenden Signalen abgeleitete Impulse zugeführt sind, daß die Ausgänge der beiden Gatterschaltungen an eine in Abhängigkeit von den Eingangsgrößen eines von zwei Ausgangssignalen erzeugende Einrichtung angeschlossen sind und daß die Zeit, in der das erste Zeitglied in seinem zweiten _-,„ Zustand ist, im wesentlichen gleich der Periodendauer der Bezugsquelle ist und die Zeit, in der das zweite Zeitglied in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich dem Unterschied zwischen der Periodendauer der unteren Grenzfrequenz und der vorerwähnten Zeitdauer ist.
Vorzugsweise sind die den Gatterschaltungen zugeführten Signalimpulse die gleichen Impulse, die dem ersten der in Reihe geschalteten Zeitglieder zugeführt werden.
Eine besonders vorteilhafte Schaltungsanordnung für ein Frequenzumtasttelegrafiesystem, bei dem die Periodendauer der oberen Grenzfrequenz nicht größer ist als die Differenz zwischen der genannten Periodendauer und der Periodendauer der unteren Grenzfrequenz, ist gekennzeichnet durch zwei Gatter, denen Impulse zugeführt werden und deren Ausgänge eine bistabile Einheit steuern, die in Abhängigkeit von ihrem Zustand die Ausgangssignale liefert, sowie dadurch, daß der Ausgang des vorletzten Zeitgliedes zur Steuerung beider Gatter verwendet wird, während der Ausgang des letzten Zeitgliedes nur eines der beiden Gatter steuert, wodurch ein gleichzeitiges Öffnen beider Gatter ausgeschlossen wird.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung r ·, werden im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert; in dieser zeigen
Fig. 1 bis 3 schematische Diagramme zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
Fig. 4 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Ausführungsform einer Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Bei einem Frequenzumtastsignal wechselt die Frequenz von einem Wert zum anderen oder zurück, je nachdem, ob das zu übertragende Signalelement »Zeichen« oder »Pause« ist. Fig. 1 stellt ein herkömmliches Frequenzumtastsystem dar, bei dem eine Trägerfrequenz Fc durch eine Tonfrequenz Fm für das »Zeichen« und durch eine andere Tonfrequenz Fs für die »Pause« moduliert wird. Die äußeren Frequenzgrenzen sind dabei .F1 und F2. Die größtmögliche Zeitdauer einer Periode in diesem Frequenzband ist t± = 1/F1 und die kleinstmögliche Periodendauei ist tz = VF2. Jede Frequenz zwischen F1 und Fc repräsentiert »Zeichen«, und jede Frequenz zwischen Fc und F2 repräsentiert »Pause«, wobei die Übergangsfrequenz (Bezugsfrequenz) Fc ist. Ist T die Zeitdauer einer Periode der Frequenz F0, so stellen alle Zeitdauern von t2 bis T »Pause« und alle Dauern von T bis t± »Zeichen« dar. Dies ist in Fig. 2 herkömmlich dargestellt, bei der der Demodulatorausgang AUS als Ordinate über die Zeitdauern t2, ts, T, tm und tt als Abszisse aufgetragen ist. tp t2 und T stellen dabei Zeiten wie beschrieben dar, und ts und tm sind die Periodendauern der festgelegten Frequenzen für »Zeichen« und »Pause«. Die rechteckförmige gestrichelte Linie zeigt den idealisierten Demodulatorausgang, bei dem »Zeichen« und »Pause« durch die Perioden-Zeitdauern unterschieden werden.
In Fig. 4 ist eine praktische Ausführungsform einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung dargestellt, und Fig. 3 zeigt eine Anzahl von Kurven zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach F i g. 4.
Nach den F i g. 3 und 4 wird eine zu demodulierende Signalwelle mit einer Periodendauer t innerhalb der schon erwähnten Grenzen in einem Verstärker 1 verstärkt und durch einen nachfolgenden Begrenzerkreis 2 rechteclrförmig gestaltet. Zeile (α) der F i g. 3 zeigt die Signalwelle vor der Begrenzung und Zeile
(b) danach. Die begrenzte Welle wird einem Differenziernetzwerk 3 zugeführt, welches daraus Impulse mit entgegengesetzter Polarität ableitet, wie in Zeile
(c) der F i g. 3 gezeigt ist. Aus diesen Impulsen werden durch einen Impulswähler 4 Impulse nur einer Polarität — im beschriebenen Fall die negativen Impulse — ausgewählt und diese durch eine Impulsformer- und -umkehrstufe 5 rechteckförmig gestaltet. Der Ausgang dieser Stufe 5 ist in Zeile (d) in Fig. 3 dargestellt.
Die Impulse von der Stufe 5 werden einem ersten Zeitglied Al bekannter Form zugeführt. Jeder Impuls bringt dieses Glied in seinen Zustand »EIN«, und zwar während der Zeit t2, an deren Ende das Glied selbst in den »AUS«-Zustand zurückkehrt. Mittels eines geeigneten Impulsformerkreises IAl wird immer dann, wen Al in den AUS-Zustand zurückkehrt, ein Impuls geformt und einem zweiten Zeitglied A 2 zugeführt, um dies in den Zustand EIN zu bringen. A 2 verbleibt im Zustand EIN während des Zeitintervalls T—t2, nach der es in den AUS-Zustand zurückkehrt und dabei mittels eines Impulsformers IA 2 einen Impuls ableitet, der ein drittes Zeitglied A 3 in den Zustand EIN bringt. A 3 bleibt während der Zeitdauer tt—T im Zustand EIN.
Es soll vorübergehend die in F i g. 4 gestrichelt eingezeichnete Verbindungslinie unberücksichtigt
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bleiben (sie stellt eine geringfügige Abwandlung dar). Die Impulse von Stufe 5 werden außerdem parallel den beiden Gattern Gl und G 2 zugeführt, die von den Gliedern A 2 bzw. A 3 gesteuert werden. Ist A 2 im Zustand EIN, so öffnet es Gl und schließt dieses wieder im Zustand AUS. Die gattergesteuerten Ausgänge steuern eine bistabile Einheit BS, welche in einem Zustand an der Ausgangsklemme OT einen das Signalelement »Zeichen« kennzeichnenden Signalpegel abgibt und in seinem anderen Zustand einen Signalpegel, der für »Pause« kennzeichnend ist. In der nachfolgenden Tabelle ist eine vollständige Folge von zehn Impulsen aus der Stufe 5 zusammengestellt, wobei angenommen wird, daß der fünfte, sechste oder siebente Impuls »Zeichen« und die übrigen Impulse »Pause« darstellen sollen. Die beiden Zustände der bistabilen Einheit BS sind wie üblich mit 0 und 1 gekennzeichnet.
Impuls Al Al A3 Gl Gl Bistabile Einheit
BS
Pause I Pause I
r L EIN-AUS AUS AUS GESPERRT GESPERRT _
2. EIN-AUS EIN AUS OFFEN GESPERRT 0
Pause i 3 EIN-AUS EIN AUS OFFEN GESPERRT 0 ■ Zeichen
[ 4." EIN-AUS EIN AUS OFFEN GESPERRT 0
ί 5· EIN-AUS AUS EIN GESPERRT OFFEN 1 1
Zeichen^ 6. EIN-AUS AUS EIN GESPERRT OFFEN 1
1 7. EIN-AUS AUS EIN GESPERRT OFFEN ι .
ί 8· EIN-AUS EIN AUS OFFEN GESPERRT 0 1
Pause I 9. EIN-AUS EIN AUS OFFEN GESPERRT 0
j 10. EIN-AUS EIN-AUS AUS OFFEN GESPERRT ο I
Ist t2<t1 — t2, d.h. ist 2F1 <F2, so besteht die Möglichkeit, daß sowohl A 2 als auch A 3 zusammen im Zustand EIN sind und daher in einer Anordnung wie der beschriebenen die Gatter Gl und G 2 zusammen öffnen. Dies kann durch die zusätzliche Verbindung, die in F i g. 4 gestrichelt eingezeichnet ist, verhütet werden. Diese Leitung führt vom Ausgang von /4 2 zum Gatter G 2, um zu verhindern, daß G 2 öffnet, wenn A 2 im Zustand EIN ist.
Bei einer vereinfachten Abwandlung der Ausführung nach F i g. 4 wird das erste Zeitglied A1 (und seine Impulsformerstufe IA1) weggelassen, und die Zeit, in der A 2 im Zustand EIN ist, wird verlängert, so daß sie gleich der Zeit T ist. Die Impulse von der Stufe 5 werden dann A 2 direkt zugeführt. Der übrige Teil der Anordnung bleibt wie dargestellt. Diese Abwandlung arbeitet sehr zufriedenstellend, wenn jedes Signalelement eine gerade Zahl von Perioden aufweist. Tritt jedoch eine ungerade Periodenzahl pro Signalelement auf, so verursacht diese vereinfachte Abwandlung eine Verzerrung von einer Periode pro Signalelement bei einem der Elemente — im vorstehenden Beispiel dem Element »Pause«. In vielen Fällen ist dies jedoch ohne Bedeutung, da eine solche Verzerrung durch Regenerierung ausgeglichen werden kann, wie sie in bekannten Synchron-Telegrafiesystemen angewandt wird, wenn das Verhältnis Träger zu Verkehrsgeschwindigkeit größer als 5 ist.
Die Erfindung ist vorzüglich geeignet für die Anwendung bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten, verwendet Schaltelemente und Teile, die an sich bekannt und in hochentwickelter Form verfügbar sind, und bietet Demodulatoren, die ohne Verschlechterung der Fehlergröße von einem Kanal auf einen anderen geschaltet werden können.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Demodulation für Frequenzumtasttelegrafie nach einem System, bei dem die verschiedenen Signalelemente an ihren Frequenzen kenntlich sind, dadurchgekennzeichnet, daß die Zeitdauer einer Signalperiode der zu demodulierenden Signale mit der Zeitdauer einer Periode einer Bezugswelle verglichen wird, deren Frequenz zwischen den Beträgen der den Elementen zugeordneten Kennungsfrequenzen liegt, und daß unabhängig davon, ob die Zeitdauer der Periode des zu demodulierenden Signals größer oder kleiner ist als die Zeitdauer der Periode der Bezugswelle, das eine oder das andere von zwei Ausgangssignalen erzeugt wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu demodulierenden Signale an eine Einrichtung (2, 3, 4) zur Ableitung eines kurzen, einem vorgegebenen Wert der Signalschwingung zugeordneten Impulses pro Periode angelegt sind, daß der Ausgang dieser Einrichtung mit einer Steuerstufe mit drei jeweils zwei Zustände aufweisenden Zeitgliedern (A 1, A 2, A 3) verbunden ist, daß das erste der drei Zeitglieder bei jedem zugeführten Impuls in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in seinen ersten Zustand zurückkehrt, daß das zweite Zeitglied (A 2) bei jeder Rückkehr des ersten Zeitgliedes in den ersten Zustand in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß das dritte Zeitglied (A 3) bei jeder Rückkehr des zweiten Zeitgliedes in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß der Ausgang des zweiten Zeitgliedes (A 2) mit einer ersten Gatterschaltung (Gl) und der Ausgang des dritten Zeitgliedes (A 3) mit einer zweiten Gatterschaltung (G 2) verbunden ist, denen außerdem von den zu demodulierenden Signalen abgeleitete Impulse zugeführt sind, daß die Ausgänge der beiden Gatterschaltungen an eine in Abhängigkeit von den Eingangsgrößen eines von zwei Ausgangssignalen erzeugende Einrichtung (BS) angeschlossen sind und daß die Summe der Zeiten, in denen das erste und das zweite Zeitglied in ihrem zweiten Zustand sind, im wesentlichen gleich T, die Zeit, in der das erste Zeitglied in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen
gleich U, die Zeit, in der das zweite Zeitglied in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich T—t2 und die Zeit, in der das dritte Zeitglied in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich t±—T ist, wobei tx und U die Periodendauern der unteren und oberen Frequenzgrenzen der zu demodulierenden Signale sind und T die Zeitdauer einer Periode der Bezugswelle darstellt.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu demodulierenden Signale an eine Einrichtung (2, 3, 4) zur Ableitung eines kurzen, einem vorgegebenen Wert der Signalschwingung zugeordneten Impulses pro Periode angelegt sind, daß der Ausgang dieser Einrichtung mit einer Steuerstufe mit zwei jeweils zwei Zustände aufweisenden Zeitgliedern (A 2, A 3) verbunden ist, daß das erste der zwei Zeitglieder bei jedem zugeführten Impuls in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in seinen ersten Zustand zurückkehrt, daß das zweite Zeitglied (A 3) bei jeder Rückkehr des ersten Zeitgliedes (A 2) in den ersten Zustand in seinen zweiten Zustand übergeht und nach einer vorgegebenen Zeit wieder in den ersten Zustand zurückkehrt, daß der Ausgang des zweiten Zeitgliedes (A 3) mit einer ersten Gatterschaltung (Gl) und der Ausgang des zweiten Zeitgliedes (A 3) mit einer zweiten Gatterschaltung (G 2) verbunden ist, denen außerdem von den zu demodulierenaeiTSignalen abgeleitete Impulse zugeführt sind, daß die Ausgänge der beiden Gatterschaltungen an eine in Abhängigkeit von den Eingangsgrößen eines von zwei Ausgangssignale erzeugende Einrichtung (BS) angeschlossen sind und daß die Zeit, in der das erste Zeitglied (A 2) in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich der Periodendauer der Bezugswelle ist und die Zeit, in der das zweite Zeitglied (A 3) in seinem zweiten Zustand ist, im wesentlichen gleich dem Unterschied zwisehen der Periodendauer der unteren Grenzfrequenz und der vorerwähnten Zeitdauer ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalimpulse, die den Gatterschaltungen (Gl, G 2) zu- geführt werden, die gleichen sind, die dem ersten der in Reihe geschalteten Zeitglieder zugeführt werden.
5. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Ableitung der Impulse von den zu demodulierenden Signalen aus der Reihenschaltung eines Begrenzers (2), eines Differenziernetzwerkes (3) und eines Impulswählers (4) besteht.
6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Zeitglieder (A 1, A 2, A 3) in Reihe geschaltet sind und zwischen dem ersten und dem zweiten und dem zweiten und dem dritten Zeitglied jeweils ein Impulsformer (IAl, IA 2) vorgesehen ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6 für ein Frequenzumtasttelegrafiesystem, bei dem die Periodendauer der oberen Grenzfrequenz größer ist als die Differenz zwischen der genannten Periodendauer und der Periodendauer der unteren Grenzfrequenz, gekennzeichnet durch zwei Gatter (G 1, G 2), denen Impulse zugeführt werden und deren Ausgänge eine bistabile Einheit (BS) steuern, die in Abhängigkeit von ihrem Zustand die Ausgangssignale liefert, wobei das eine Gatter (G 2) vom Ausgang des letzten Zeitgliedes (A 3) und das andere Gatter (Gl) vom Ausgang des vorletzten Zeitgliedes (A 2) gesteuert wird.
8. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6 für ein Frequenzumtasttelegrafiesystem, bei dem die Periodendauer der oberen Grenzfrequenz nicht größer ist als die Differenz zwischen der genannten Periodendauer und der Periodendauer der unteren Grenzfrequenz, gekennzeichnet durch zwei Gatter (Gl, G 2) denen Impulse zugeführt werden und deren Ausgänge eine bistabile Einheit (BS) steuern, die in Abhängigkeit von ihrem Zustand die Ausgangssignale liefert, sowie dadurch, daß der Ausgang des vorletzten Zeitgliedes (A 2) zur Steuerung beider Gatter verwendet wird, während der Ausgang des letzten Zeitgliedes (A 3) nur eines der beiden Gatter steuert, wodurch ein gleichzeitiges Öffnen beider Gatter ausgeschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 517/496 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE1963M0057050 1962-06-04 1963-06-01 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Demodulation fuer Frequenzumtasttelegrafie Pending DE1262332B (de)

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GB2145462A GB960976A (en) 1962-06-04 1962-06-04 Improvements in or relating to frequency discriminating telegraph signal detectors

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DE1262332B true DE1262332B (de) 1968-03-07

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DE1963M0057050 Pending DE1262332B (de) 1962-06-04 1963-06-01 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Demodulation fuer Frequenzumtasttelegrafie

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FR (1) FR1358245A (de)
GB (1) GB960976A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2321268A1 (de) * 1973-04-27 1974-11-14 Ver Flugtechnische Werke Schaltungsanordnung zur erzeugung einer synchronen taktimpulsfolge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2321268A1 (de) * 1973-04-27 1974-11-14 Ver Flugtechnische Werke Schaltungsanordnung zur erzeugung einer synchronen taktimpulsfolge

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FR1358245A (fr) 1964-04-10
GB960976A (en) 1964-06-17

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