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DE1261687B - Magnetbandgeraet - Google Patents

Magnetbandgeraet

Info

Publication number
DE1261687B
DE1261687B DE1967G0050452 DEG0050452A DE1261687B DE 1261687 B DE1261687 B DE 1261687B DE 1967G0050452 DE1967G0050452 DE 1967G0050452 DE G0050452 A DEG0050452 A DE G0050452A DE 1261687 B DE1261687 B DE 1261687B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic tape
feeler lever
tape
threaded spindle
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967G0050452
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Rimpel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INH MAX GRUNDIG
Grundig EMV Elektromechanische Versuchsanstalt Max Grundig GmbH
Original Assignee
INH MAX GRUNDIG
Grundig EMV Elektromechanische Versuchsanstalt Max Grundig GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INH MAX GRUNDIG, Grundig EMV Elektromechanische Versuchsanstalt Max Grundig GmbH filed Critical INH MAX GRUNDIG
Priority to DE1967G0050452 priority Critical patent/DE1261687B/de
Publication of DE1261687B publication Critical patent/DE1261687B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/16Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing by sensing presence, absence or position of record carrier or container

Landscapes

  • Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)

Description

  • Magnetbandgerät Die Erfindung betrifft ein Magnetbandgerät mit einer das Magnetband abtastenden und bei Bandriß oder Bandende eine Abschalteinrichtung auslösenden Fühlhebelanordnung, bei welchem - beispielsweise unter der Einwirkung äußerer Drehbeschleunigungen - das Magnetband vorübergehend lose werden kann, ohne daß dies zu einer Abschaltung führen soll.
  • Bekanntlich weisen Antriebsanordnungen von Magnetbandgeräten mindestens eine Schwungmasse auf, deren Aufgabe es ist, die Tonwelle unter Ausnutzung des Trägheitsmoments der Schwungmasse mit gleichförmiger Geschwindigkeit anzutreiben.
  • Bei weiteren bekannten Magnetbandgeräten der eingangs näher bezeichneten Gattung werden zwei fest miteinander gekoppelte, gegensinnig rotierende Schwungmassen verwendet, um den Einfloß von äußeren Drehbeschleunigungen auf den gewünschten gleichförmigen Lauf der das Band antreibenden Tonwelle zu kompensieren.
  • Äußeren Drehbeschleunigungen werden Magnetbandgeräte unterworfen, die auf Fahrzeugen betrieben werden, wenn diese z. B. beim Kurvenfahren ihre Fahrtrichtung ändern, oder auch kleinere tragbare Magnetbandgeräte, die beim Mitführen auf Spaziergängen geschlenkert werden. Bei solchen Magnetbandgeräten werden nicht nur die eigentlichen Schwungmassen äußeren Drehbeschleunigungen unterworfen, sondern auch die meist ungleich bewickelten Tonbandspulen.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine Abschalteinrichtung für das eingangs näher bezeichnete Magnetbandgerät zu schaffen, bei der nicht bereits ein vorübergehendes Nachlassen der Bandspannung zur Abschaltung des Bandantriebs führt, so daß nach derartigen Abschaltungen der Bandantrieb wieder neu eingeschaltet werden muß.
  • Danach betrifft die Erfindung ein Magnetbandgerät der eingangs näher bezeichneten Gattung, welches die in Rede stehende Aufgabe dadurch löst, daß gemäß der Erfindung die Fühlhebelanordnung mit dem Gewinde einer mit einem sich ständig drehenden Rad verbundenen Gewindespindel koppelbar und der Bandantrieb erst nach Auslaufen der Fühlhebelanordnung aus dem Gewinde abschaltbar ist.
  • Im folgenden wird an Hand der F i g. 1 bis 6 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Magnetbandgerätes unter Weglassung aller die Erfindung nicht unmittelbar berührenden Einzelheiten beschrieben. Es zeigt F i g. 1 die Ansicht der wesentlichen Teile der Fühlhebelanordnung des Magnetbandgerätes im Ruhezustand, F i g. 2 die zugehörige Draufsicht, F i g. 3 eine weitere Ansicht der Fühlhebelanordnung bei betriebsbereit eingelegtem Magnetband, F i g. 4 eine weitere Ansicht der Fühlhebelanordnung bei z. B. Bandriß oder bei Passieren des Bandendes, F i g. 5 eine weitere Ansicht der Fühlhebelanordnung nach z. B. vollständigem Auflaufen des Magnetbandes auf der nicht dargestellten Aufwickelspule und F i g. 6 noch eine weitere Ansicht der Fühlhebelanordnung nach erfolgter Abschaltung des Bandantriebs.
  • Wie insbesondere aus der F i g. 2 ersichtlich, sind die weniger interessierenden Einzelteile z. B. Chassis-".eile des Magnetbandgerätes, die insbesondere vor der Fühlhebelanordnung angeordnet sind, strichpunktiert angedeutet.
  • Die wesentlichen Teile der Bandriß- und Bandendabschalteinrichtung bestehen in einer Fühlhebelanordnung, die durch Schlaffwerden des Magnetbandes 1 mit dem Gewindegang einer mit der Schwungmasse 2 verbundenen Gewindespindel 3 koppelbar ist. Die Fühlhebelanordnung besteht aus einem das Magnetband 1 abtastenden Fühlhebel 4. und einem mit diesem gekuppelten Tasthebel 5, die beide auf der Achse 6 schwenkbar gelagert sind. Der Fühlhebel 4 besitzt zwei ungleich lange Arme 7, 8; an dessen kurzem Hebelarm 8 sitzt das Ausgleichsgewicht 9 und an dessen langem Hebelarm 7 der die Bandspannung abtastende Fühlstift 10. Ein mehrfach gebogenes Ende 11 des langen Fühlhebelarms 7 läuft derart verästelt aus, daß die abgebogenen Lappen 12 dieses Armes den nach unten gerichteten Hebelarm 13 des später beschriebenen Winkelhebels 13,14 mehrseitig umgreifen (s. F i g. 1, 2). Zur Fühlhebelanordnung gehört außer den vorerwähnten Teilen ferner der bereits erwähnte Tasthebel5, dessen einer Arm 15 eine abgebogene Kante 16 des Fühlhebels 4 derart hintergreift, daß beide vorgenannten Hebel am kurzen Hebelarm 8 des Fühlhebels einander führen. Einerseits am Fühlhebel4 und andererseits am in F i g. 1 nicht dargestellten Chassis (F i g. 2; 28) greift die Ausgleichsfeder-17 an.
  • Die Fühlhebelanordnungarbeitet mit einem nahenartigen Fortsatz. der dem Tonrollenantrieb dienenden Schwungmasse 2 zusammen; deren Drehrichtung in den F i g. 3 ... 6 durch einen Pfeil angedeutet ist. Am freien Ende des nabenartigen Fortsatzes ist eine kurze Gewindespindel 3 vorgesehen, während sich zwischen Gewindespindel 3 und Schwungmasse 2 ein kurzes Zylinderstück 19 geringeren Durchmessers erstreckt, auf dessen äußerem Umfang eine Nocke 20 sitzt, deren Höhe bis zum äußeren Umfang der Gewindespindel 3 reicht.
  • Bei nicht eingeschaltetem Magnetbandgerät bzw. im Ruhezustand dieses Gerätes nehmen die verschiedenen Teile der Fühlhebelanordnung die in der F i g. 1-.dargestellte Ruhestellung ein, bei betriebsbereit eingelegtem Magnetband dagegen befinden sich diese Teile in der - aus der F i g. 3 ersichtlichen Betriebsstellung. .
  • Bei normalem Spielbetrieb (Aufnahme bzw. Wiedergabe) wird das Magnetband l von der Abwickelspule 21 über einen Bandführungsbolzen 22, den Fühlstift 10, einen weiteren Bandführungsbolzen 23, die Magnetkopfanordnung 24, eine nicht dargestellte Tonwelle (die auf einer nicht dargestellten weiteren, entgegengesetzt der gezeigten Schwungmasse 2 angetriebenen Schwungmasse sitzt) und weitere nicht dargestellte Bandführungsmittel zur nicht dargestellten Aufwickelspule mit gleichmäßiger Geschwindigkeit transportiert. Dabei liegt der Fühlstift 10 unter der Wirkung der Feder 17 mit leichtem Druck gegen das Magnetband 1 an. Durch den Zug der Feder 17 und die Bandspannung wurde nicht nur der Fühlhebel 4, sondern ferner der mit ihm gekuppelte Tasthebel5 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn in die aus der F i g. 3 ersichtliche Stellung verschwenkt, in welcher das untere Ende des Tasthebels dicht außerhalb des Gewindegangs der Gewindespindel 3 und 'oberhalb dieser zu liegen kommt. In dieser Stellung verbleibt die Fühlhebelanordnung während des normalen Ablaufes des Spielbetriebes.
  • Im Falle des Schlaffwerdens des Magnetbandes 1, wie z. B. bei Bandriß oder äquivalent wirkenden Passieren des Bandendes wird die Fühlhebelanordnung mit den 'feilen 4, 5, 7 ... 12 und 17 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne um die Achse 6 etwas verschwenkt, so daß nunmehr die untere Kante des Tasthebels 5 in den Gewindegang der Gewindespindel 3 einfällt und mit dem Gewindegang so lange gekuppelt bleibt, wie ein kürzeres oder längeres Schlaffsein des Magnetbandes 1 anhält. Bei einer Straffung des Magnetbandes 1 wird diese Kupplung sofort aufgehoben. Die Fühlhebelanordnung nimmt daraufhin wieder die in der F i g. 3 dargestellte Betriebsstellung ein.
  • Anders dagegen arbeitet die Fühlhebelanordnung nach länger andauerndem Schlaffsein, so wie z. B. nach Bandriß oder nach Passieren des Bandendes, und dadurch erfolgendem überschreiten eines vorbestimmten Grenzwertes des Schlaffseins des Magnetbandes 1. In diesem Betriebsfalle läuft die mit dem Gewindegang der Gewindespindel 3 gekuppelte untere Kante des Tasthebels 5 schließlich aus dem Gewindegang, so wie dies in der F i g. 2 durch die strichpunktierte Darstellung des im entgegengesetzten Uhrzeigersinne entgegen der Wirkung .der Zugfeder 18 (F i g. 2) verschwenkten Tasthebels 5 angedeutet ist, der mit entsprechender Toleranz auf der Achse 6 gelagert ist. In diesem Betriebsfalle wird mit dem Tasthebel5 der Fühlhebel4 so weit im entgegengesetzten Uhrzeigersinne verschwenkt, daß das untere Ende des Fühlhebelarms 11 entsprechend F i g. 5 in den Mitnahmebereich des umlaufenden Nockens 20 kommt und durch diesen in die in der F i g. 6 dargestellte Abschaltstellung mitgenommen wird. Bei dieser Verschwenkung wird auch der um die Achse 25 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne verschwenkte Winkelhebel 13, 14, dessen unterer Arm 13 gegen den gerätefesten Anschlag 26 angelegen hat, etwas im entgegengesetzten Uhrzeigersinne verschwenkt, wobei über den abstehenden Lappen 27 des oberen Hebelarms 14 die Abschaltung des Bandantriebs ausgelöst wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Magnetbandgerät mit einer das Magnetband abtastenden und bei Bandriß oder Bandende eine Abschalteinrichtung auslösenden Fühlhebelanordnung, bei welchem - beispielsweise unter der Einwirkung äußerer Drehbeschleunigungen -das Magnetband vorübergehend lose werden kann, ohne daß dies zu einer Abschaltung führen soll, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlhebelanordnung (4 ... 12, 17) mit dem Gewinde einer mit einem sich ständig drehenden Rad (2) verbundenen Gewindespindel (3) koppelbar und der Bandantrieb erst nach Auslaufen der Fühlhebelanordnung aus dem Gewinde abschaltbar (20,13,14, 27) ist.
  2. 2. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlhebelanordnung aus einem das Magnetband (1) abtastenden Fühlhebel (4, 10) und einem mit diesem gekuppelten Tasthebel (5) besteht, der bei Schlaffwerden des Magnetbandes mit der Gewindespindel (3) derart koppelbar ist, daß nach Auslaufen aus dem Gewinde der Gewindespindel ein Fühlhebelteil (11) in den Mitnahmebereich eines mit der Gewindespindel drehbaren Abschaltmittels (20) gelangt.
DE1967G0050452 1967-06-22 1967-06-22 Magnetbandgeraet Pending DE1261687B (de)

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DE1967G0050452 DE1261687B (de) 1967-06-22 1967-06-22 Magnetbandgeraet

Publications (1)

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DE1261687B true DE1261687B (de) 1968-02-22

Family

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DE1967G0050452 Pending DE1261687B (de) 1967-06-22 1967-06-22 Magnetbandgeraet

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DE (1) DE1261687B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2225811A1 (de) * 1971-05-28 1972-12-07 Sony Corp Vorrichtung zur magnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe

Cited By (1)

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