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CH433639A - Handtuch-Automat - Google Patents

Handtuch-Automat

Info

Publication number
CH433639A
CH433639A CH36264A CH36264A CH433639A CH 433639 A CH433639 A CH 433639A CH 36264 A CH36264 A CH 36264A CH 36264 A CH36264 A CH 36264A CH 433639 A CH433639 A CH 433639A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
towel
lever
magnet
sensing device
roller
Prior art date
Application number
CH36264A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Neuco Apparatebau Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neuco Apparatebau Ag filed Critical Neuco Apparatebau Ag
Priority to CH36264A priority Critical patent/CH433639A/de
Priority to DE1964N0025105 priority patent/DE1294624B/de
Publication of CH433639A publication Critical patent/CH433639A/de

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  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description


  Handtuch-Automat    Das Hauptpatent betrifft einen     Handtuch-Automa-          ten    mit einer durch ein aus dem Automaten herauszu  ziehendes, bandförmiges Handtuch angetriebenen     Mess-          walze    und einer mit der     Messwalze    gekuppelten An  triebswalze zum Antrieb eines     Handtuchwickels,    um auf  demselben gebrauchtes Handtuch     aufzuwickeln.     



  Um dafür zu sorgen, dass das Handtuchende, das  bei aufgebrauchtem Handtuchvorrat noch aus dem  Automaten heraushängt, automatisch in den Auto  maten hineingezogen und aufgewickelt wird, ist der  Automat gemäss dem Patentanspruch des Hauptpaten  tes dadurch gekennzeichnet, dass eine     Uhrwerksfeder     vorgesehen ist, deren Enden mit einer Achse bzw. einem  um die Achse .drehbaren Federhaus verbunden sind,  dass die     Messwalze    mit der Achse oder dem Federhaus  gekuppelt ist, um die Feder zu     spannen,    dass .der andere  mit der Feder verbundene Teil, d. h. das Federhaus bzw.

    die Achse, durch eine Sperreinrichtung gehalten und mit  der Antriebswalze über eine Einwegkupplung gekuppelt  ist und dass eine auf den Durchlauf des Endes des  Handtuches ansprechende     Fühleinrichtung    zum Lösen  der Sperreinrichtung vorgesehen ist, um mittels der Fe  der die     Antriebswalze        anzutreiben    und dadurch das  Handtuchende in den Automaten hineinzuziehen.  



  Die genannte     Fühleinrichtung        kann    z. B. ein Glied  umfassen, das auf dem über eine     Walze    laufenden Hand  tuch aufliegt und nach     Durchlaufen    des Handtuchendes  in einen Schlitz in dieser Walze einfällt. Wenn dieses       Fühlglied    mit der genannten Sperreinrichtung rein me  chanisch gekuppelt ist, muss es natürlich auf dem Hand  tuch mit einer Kraft     aufliegen,    die ausreicht, um die  Sperreinrichtung nach Durchlaufen des Handtuchendes  zu lösen.

   Obwohl diese     Kraft    relativ klein sein kann,  zeigt es sich,     dass    sie in vielen Fällen genügt, um das  Handtuch zu verformen, so dass das     Fühlglied    nicht  mehr seine richtige Nullage einnimmt.  



  Die Erfindung setzt sich zum Ziel, diesen Nachteil  zu beseitigen.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein     Handtuch-Auto-          mat    nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, wel-         cher    dadurch gekennzeichnet ist,     dass    die     Fühleinrich-          tung    und die Sperreinrichtung je einen Hebel umfassen  und dass zum Lösen der Sperreinrichtung durch die       Fühleinrichtung        einer    dieser beiden Hebel einen Magne  ten und der andere einen mit dem Magneten zusammen  wirkenden Anker     trägt,    wobei     die    Anordnung so ist,  dass der Magnet und der Anker in einem Abstand von  einander gehalten sind,

       solange    das Handtuchende nicht  an der     Fühleinrichtung    vorbeigelaufen ist.  



  Infolge des Abstandes zwischen     Magnet    und Anker  kann die in der     Fühleinrichtung    wirksame     Kraft    sehr       klein    sein,     solange        däs    Handtuchende nicht durchge  laufen ist. Nach dem Durchlaufen des Handtuchendes  kann sich der Magnet dem Anker     nähern,    und dadurch  kann die     Fühleinrichtung    nun eine wesentlich grössere  Kraft auf die Sperreinrichtung ausüben.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     erfindungsgemässen     Handtuch-Automaten wird nachstehend anhand der  Zeichnung näher erläutert.  



  Die     Fig.    1 und 2     zeigen    je eine     Teil-Sedtenansicht     eines     Handtuch-Automuten    mit abgenommenem Ge  häuse.  



  Der dargestellte Handtuch-Automat ist im wesent  lichen gleich aufgebaut wie der in     Fig.    1 des Hauptpa  tentes gezeigte, und er     umfasst    wie der letztere eine       Messwalze,    über welche ein     bandförmiges    Handtuch  abgezogen werden kann, und eine mit der Messwalze     ge-          kuppelte        Antriebswalze    zum Antrieb eines Handtuch  wickels (nicht dargestellt).  



  Das abgezogene Handtuch läuft über eine     Andrück-          walze    3, die über der Messwalze gelagert ist und das  Handtuch an diese andrückt.  



  Um das     Handtuchende    in den Automaten hineinzu  ziehen, wenn der Handtuchvorrat aufgebraucht ist, ist  eine in einem Federhaus 30 angeordnete     Uhrwerksfeder     (nicht dargestellt) vorgesehen. Das Federhaus 30 ist mit  der Welle 5a der     Antriebswalze    über     eine    Einwegkupp  lung 31 verbunden, so dass sich die     Antriebswalze    im  normalen Betrieb im     Gegenuhrzeigersinn    drehen kann,       während    das Federhaus 30 festgehalten ist.

   Wenn der      Handtuchvorrat im Automaten aufgebraucht ist, wird  das Federhaus 30 freigegeben, so dass die Feder das  Federhaus 30 und damit über die Einwegkupplung 31  die Welle 5a im     Gegenuhrzeigersinn    drehen kann, um  das Handtuchende in den Automaten hineinzuziehen.  



  Im normalen Betrieb stösst ein Anschlag 32 am  Federhaus 30 gegen     einen    Vorsprung an einem Sperr  hebel 33     (Fig.    1), so     dass    sich das Federhaus 30 nicht  im     Gegenuhrzeigersinn    drehen kann. Der Sperrhebel 33,  der unter der Wirkung einer Zugfeder 34 steht, wird  durch einen Hebel 35, dessen unteres Ende an     ,einem     Anschlag 36 am Sperrhebel 33 anliegt, in der in     Fig.    1  gezeigten Sperrlage gehalten. Der Hebel 35 steht unter  der Wirkung einer weiteren Zugfeder 37,     die    sein un  teres Ende gegen einen ortsfesten Anschlag 38 drückt.  Am oberen Ende des Hebels 35 ist ein Magnetanker 39  befestigt.  



  Eine     parallel    zur     Andruckwalze    3     angeordnete,     schwenkbar     gelagerte    Welle 40 trägt mindestens eine  Zunge 41,     die,auf    dem über die     Andruckwalze    3 laufen  den Handtuch     aufliegt.    Die     Welle    40 trägt ferner auf  ihrem Ende einen Hebelarm 42, an dessen Ende ein Per  manentmagnet 43 hat einen relativ     grossen    Abstand vom  Magnetanker 39,

   sodass     zwischen        denbeiden    nur eine sehr       kleine    magnetische     Kraft        wirksam    ist.     Die    Zunge 41     liegt     auf .dem     Handtuch    mit einer sehr     geringen    Kraft auf, die  durch die     Gewichtsverteilung    der an der Welle 40 be  festigten Teile oder     gewünschtenfalls    durch eine (nicht  dargestellte) schwache Feder gegeben ist und die nicht  ausreichen würde, um den Hebel 35 zu     verschwenken     und das Federhaus 30 freizugeben.  



  Wenn das Handtuchende über die     Andruckwalze    3  gelaufen ist, fällt die Zunge 41 unter der Wirkung der  genannten geringen Kraft in einen Schlitz in der An  druckwalze ein. Dadurch     nähert    sich der Magnet 43  dem Anker 39 und zieht denselben mit einer stark     ver-          grösserten    Anziehungskraft an.

   Da die Schwenkung des  den Magneten 43 tragenden Hebelarmes 42 durch einen  Anschlag 44 begrenzt ist, wird durch diese Anziehungs  kraft der Hebel 35 entgegen der Wirkung der Feder 37  im     Gegenuhrzeigersinn    in die in     Fig.    2 gezeigte Stel  lung     verschwenkt,    so dass sein unteres Ende vom An  schlag 36 am Sperrhebel 33 zurückgezogen     wird.    Da  durch kann nun auch der Sperrhebel 33 durch die  Feder 34     verschwenkt    werden, so dass der Anschlag 32  am Federhaus 30 freigegeben     wird    und die Uhrwerks  feder die     Antriebswalze    wie beschrieben drehen     kann.     



  Zum Spannen der     Uhrwerksfeder    ist auf dem Ende  der Welle 1 a der     Messwalze    des Automaten ein Arm 46    befestigt, auf welchem exzentrisch zur Welle 1 a eine  Rolle 47 gelagert ist. Ein Hebel 48, der auf der Welle  5a schwenkbar gelagert ist, wird durch eine     Zugfeder    49  mit der Rolle 47 in Berührung gehalten, so dass der  Hebel 48 bei Drehung der     Messwalze    hin- und     herge-          schwenkt    wird. Auf der Welle 5a ist ferner ein Sperr  zahnrad 50 mit einer hohlen Achse gelagert, an welcher  das innere Ende der     Uhrwerksfeder    befestigt ist.

   Das  Sperrzahnrad 50 arbeitet mit federbelasteten, schwenk  baren Sperrklinken 51 und 52 zusammen, von denen die  erste auf dem Hebel 48 und die andere auf einem     orts-          festen    Teil gelagert ist. Wenn der Hebel 48 durch  Drehung der     Messwalze    hin- und     hergeschwenkt    wird,  so wird dadurch das Sperrzahnrad 50 schrittweise im       Gegenuhrzeigersinn    gedreht und damit die Uhrwerks  feder gespannt.  



  Verschiedene     Einzelheiten    des beschriebenen Hand  tuch-Automaten können natürlich beliebig abgeändert  werden. So ist es z. B. möglich, die Hebel 33 und 35  miteinander zu kombinieren, d. h. den mit dem Magne  ten 43 zusammenwirkenden Magnetanker direkt auf  einem Sperrhebel     für    das Federhaus 30 zu befestigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handtuch-Automat nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühl- einrichtung (40-43) und die Sperreinrichtung (33-37) je einen Hebel (42 bzw. 35) umfassen und dass zum Lösen der Sperreinrichtung durch die Fühleinrichtung einer dieser beiden Hebel (42 und 35) einen Magneten (43) und der andere einen mit dem Magneten zusam menwirkenden Anker (39) trägt, wobei die Anordnung so ist, dass der Magnet (43) und der Anker (39) in einem Abstand voneinander gehalten sind, solange das Handtuchende nicht an der Fühleinrichtung vorbeige laufen ist.
    UNTERANSPRUCH Handtuch-Automat nach Patentanspruch, mit einer mit der Messwalze zusammenwirkenden Andruckwalze für das über die Messwalze laufende Handtuch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (42) der Fühleinrichtung (40.3) auf einer schwenkbar gelagerten Welle (40) befestigt ist, die mindestens eine Zunge (41) trägt, und dass zur Aufnahme dieser Zunge (41) nach Durchlaufen des Handtuchendes ein Schlitz in der Andruckwalze (3) vorgesehen ist.
CH36264A 1963-06-21 1964-01-14 Handtuch-Automat CH433639A (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH36264A CH433639A (de) 1963-06-21 1964-01-14 Handtuch-Automat
DE1964N0025105 DE1294624B (de) 1963-06-21 1964-06-12 Handtuchbahnausgeber

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH773363 1963-06-21
CH36264A CH433639A (de) 1963-06-21 1964-01-14 Handtuch-Automat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH433639A true CH433639A (de) 1967-04-15

Family

ID=25684349

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH36264A CH433639A (de) 1963-06-21 1964-01-14 Handtuch-Automat

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH433639A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3908253A1 (de) * 1989-03-14 1990-09-20 Schumm Erich Kg Handtuchspender

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3908253A1 (de) * 1989-03-14 1990-09-20 Schumm Erich Kg Handtuchspender

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