DE1261466B - Fernsteuerung fuer rueckbare hydraulische Grubenausbaue - Google Patents
Fernsteuerung fuer rueckbare hydraulische GrubenausbaueInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
E21d
Deutsehe Kl.: 5c-23/00
Nummer: 1261466
Aktenzeichen: C 32315 VI a/5 c
Anmeldetag; 4. März 1964
Auslegetag: 22. Februar 1968
Beim wandernden Grubenausbau mit Fernsteuerung besteht eine grundlegende und wichtige
Forderung, daß jeweils nur eine Ausbaueinheit für eine Entlastung aus ihrer Abstützstellung freigegeben
wird, damit unter allen Umständen immer eine ausreichend sichere Abstützung des Hangenden gewährleistet
ist. Diese Forderung begründet die Notwendigkeit, daß die Ausbaueinheiten in einer vorausbestimmten
Reihenfolge arbeiten müssen, in der die einzelnen Ausbaueinheiten für sich und getrennt voneinander
zu einer bestimmten Zeit vorrücken und niemals zwei oder mehr Ausbaueinheiten gleichzeitig.
In bekannten Fernsteuerungen für rückbare hydraulische
Grubenausbaue war jede Ausbaueinheit mit einem elektrisch fernsteuerbaren Steuergerät versehen,
welches jeweils nach Beendigung der Vorrückbewegung der benachbarten Ausbaueinheit tätig werden
konnte und die Arbeit der nächstfolgenden Ausbaueinheit freigab. Hierbei war also jede Ausbaueinheit
mit einem Fernsteuergerät ausgerüstet, und zwar auch dann, wenn mehrere Ausbaueinheiten zu einer
Gruppe zusammengefaßt waren.
Es sind weiter Fernsteuerungssysteme für wandernde Grubenausbaue mit Ausbaugespannen bekannt,
die aus je zwei Stempeln mit gemeinsamer Kappe bestehenden Ausbaurahmen gebildet waren,
und bei denen die Ausbaurahmen jeden Gespanns abwechselnd im Gleichschritt mit dem gleichartigen
Rahmen der anderen Gespanne entlastet, vorgerückt und vorgespannt wurden. Hierbei waren die gleichartigen
Rahmen aller Gespanne an je eine gemeinsame Hauptsteuerleitung angeschlossen. Beide Steuerleitungen
konnten durch die Bedienung eines Steuerventils abwechselnd mit Druckmittel beaufschlagt
werden. Bei einem derartigen Ausbau ist es nicht möglich, die einzelnen Ausbaurahmen in einer vorausbestimmten
Reihenfolge vorrücken zu lassen, und es konnte daher dieser Ausbau nicht zusammen mit
einem abschnittsweise vorrückbaren Förderer zur Anwendung gelangen. Ein weiterer sehr wichtiger Nachteil
bestand noch darin, daß während des Vorrückens der einzelnen Ausbaurahmen die Hälfte der zur Verfügung
stehenden Hangendunterstützung entlastet werden mußte, was die Sicherheit des gesamten Ausbaus
gefährdete oder einen untragbare großen Aufwand an Ausbaueinheiten erforderte.
Demgegenüber geht die vorliegende Erfindung davon aus, daß als wesentliche Forderung für einen
sicheren und nicht zu aufwendigen wandernden Grubenausbau die Bedingung anzusehen ist, daß auf
jeden Fall beim Vorrücken nur jeweils eine Ausbaueinheit aus ihrer Abstützstellung entlastet wird.
Fernsteuerung für rückbare
hydraulische Grubenausbaue
hydraulische Grubenausbaue
Anmelder:
Coal Industry (Patents) Limited, London
Vertreter:
Dipl.-Ing. K. A. Brose, Patentanwalt,
8023 PuHach, Wiener Str. 2
Als Erfinder benannt:
John Dunbar Kibble, London;
Ronald George Penn,
Hounslow, Middlesex (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 8. März 1963 (9326)
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anzahl der besonders aufwendigen und teilweise
empfindlichen Steuergeräte in den Ausbaueinheiten so gering wie möglich zu halten. Zur Lösung dieser
Aufgabe geht die Erfindung von einer Fernsteuerung für rückbare hydraulische Grubenausbaue in Verbindung
mit einem Strebförderer aus, wobei die nacheinander rückbaren Grubenausbaue zu Gruppen von
zwei oder mehreren Ausbauen hydraulisch miteinder verbunden sind und jeder Ausbau hydraulische
Steuermittel aufweist, und besteht zur Lösung der ihr zugrunde liegenden Aufgabe im wesentlichen
darin, daß jede Ausbaugruppe einen Ausbau als Hauptausbau aufweist, der mit einem elektrisch fernsteuerbaren Steuergerät versehen ist, das die hydraulischen
Steuermittel eines ersten Ausbaues einer Gruppe auslöst, wobei die hydraulischen Steuermittel
der Ausbaue durch eine Steuerleitung miteinander verbunden sind und jeder Ausbau mit einem an sich
bekannten hydraulischen Schaltelement versehen ist, das nach Beendigung der Rückbewegung eines Ausbaues
über die Steuerleitung einen Fortschaltimpuls zum Auslösen der Steuermittel des nächstfolgenden
noch nicht gerückten Ausbaues der Gruppe weitergibt bzw. die Beendigung der Rückbewegung aller
Ausbaue der Gruppe anzeigt, und daß ein Steuerimpuls an den Hauptamsbau der nächstfolgenden
Gruppe abgegeben wird.
Nach dem Vorschlag der Erfindung können also mehrere Ausbaueinheiten, also beispielsweise die
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zweiten bis sechsten Ausbaue einer längeren Ausbaureihe
hydraulisch gekoppelt werden, und es wird nur einem Ausbau einer solchen Gruppe ein Fernsteuergerät
zugeordnet. Die hydraulische Kopplung der Ausbaue einer Gruppe wird hierbei grundsätzlich so
ausgelegt, daß durch den Fernsteuerimpuls auf das fernsteuerbare Gerät an den Hauptausbau eine nacheinanderfolgende
Rückbewegung der einzelnen Ausbaue der angesteuerten Gruppe erfolgt und bei Beendigung
der Rückbewegung des letzten Ausbaus der Gruppe ein Signal angezeigt bzw. ein Impuls abgegeben
wird, damit das Fernsteuergerät des Hauptausbaues der nächstfolgenden Gruppe von Ausbauen
angesteuert werden kann. Bei einer solchen Steuerung braucht ein aufwendiges Fernsteuergerät nur für eine
Gruppe von einzelnen Ausbauen vorgesehen zu werden. Die rein hydraulische Folgesteuerung einer Ausbaugruppe,
die durch das Fernsteuergerät ausgelöst wird und die bewirkt, daß die Ausbaue der Gruppe in aufeinderfolgenden
Schritten vorrücken, läßt sich mit wesentlich einfacheren und robusteren hydraulischen
Steuergeräten bewerkstelligen.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der Anordnung der hydraulischen Ausbaurahmen sowie der
Hauptausbaurahmen,
F i g. 2 ebenfalls in schaubildlicher Darstellungsweise den hydraulischen Schaltplan eines Hauptausbaurahmens,
Fig. 3 den Hydraulikkreis für einen sonstigen Ausbaurahmen,
F i g. 4 eine Fig. 2 entsprechende Darstellung eines
anderen Ausführungsbeispiels für den hydraulischen Kreis eines Hauptausbaurahmens und
Fig. 5 ein gegenüber der Fig. 3 abgewandeltes Ausführungsbeispiel, dargestellt an Hand des hydraulischen
Kreises für eines der verbleibenden Ausbaurahmen.
Die Ausbaurahmen 1 bis 8 nach F i g. 1 sind nebeneinander parallel zum Abbaustoß eines Strebs
(nicht gezeigt) angeordnet und über jeweils einen doppeltwirkenden Druckmittelzylinder in bekannter
Weise mit einem Strebförderer 10 verbunden. Die Ausbaurahmen 2 und 7 sind mit elektrohydraulischen
Ventilen ausgestattet und weisen hydraulische Anschlüsse auf, durch die sie in den in F i g. 2 dargestellten
Kreis geschaltet sind. Die Ausbaurahmen 1 sowie 3 bis 6 und 8 weisen hydraulische Ventile und
Anschlüsse nach der in F i g. 3 gezeigten Art auf. Die Ausbaurahmen 7 und die benachbarten Rahmen 3
bis 6 stellen eine Gruppe dar, wenn ein Rückvorgang die Rahmen 3 bis 7 erfaßt. Der Ausbaurahmen 2 und
die daran angrenzenden Rahmen 3 bis 6 stellen eine Gruppe dar, wenn der Rückvorgang jeweils die Rahmen
6 bis 2 umfaßt. Bei beiden Betätigungsarten ist der Hauptausbaurahmen jeweils der zuletzt vorzubewegende.
Wie die F i g. 2 zeigt, besteht jeder elektrohydraulische Hauptausbaurahmen beispielsweise aus drei in
senkrechter Richtung teleskopartig ausfahrbaren Stempeln 20, 21 und 22, die zusammen mit einer bei
22 a angedeuteten Hangendkappe und einer (nicht gezeigten) Liegendkappe ein Ausbaugestell ergeben.
Über einen doppeltwirkenden Zylinder 24 ist das Gestell mit dem (in F i g. 2 nicht gezeigten) Förderer
verbunden. Der Zylinder dient dazu, das Ausbaugestell vorzuziehen oder den Förderer bei fest verspanntem Gestell vorzudrücken. Das Vordrücken des Förderers
wird durch ein elektrohydraulisches Ventil 23 beeinflußt. Ein weiteres elektrohydraulisches Ventil
25 steuert den Beginn des Vorrückvorgangs des Gestells. Die Ventile werden von einer Hauptdruckmittelleitung
26 aus versorgt. Eine ankommende Steuerleitung 27 verbindet das in F i g. 2 dargestellte
Ausbaugestell mit dem in der Reihe nächsten Gestell, welches in F i g. 3 abgebildet ist. Eine abgehende
ίο Steuerleitung 28 stellt die Verbindung des Ausbaugestells
nach F i g. 2 mit dem in der Gruppe letzten Gestell her, d. h., die Leitung verbindet die Einheit 2
mit der Einheit 6. Die Ventile 23 und 25 werden nach irgendeinem geeigneten elektrischen Steuersystem betätigt.
Der Zylinder 24 wird durch ein Steuerventil 30, das nach Art eines Kolbenschiebers ausgebildet ist,
betätigt. Der Ventilkörper kann eine mittlere neutrale und zwei davon verschiedene Stellungen einnehmen.
so In der ersten Stellung steht die Kammer 30 a unter
dem Druck, der in der Leitung 27 herrscht. Der Druck von der Leitung 26 kann daher auf die Leitung
31 gegeben werden und bewirkt, daß sich der Zylinder nach vorn zieht, wobei die auf der anderen Seite
des Kolbens befindliche Flüssigkeit durch die Leitung 22 in die Rückleitung 29 gedrückt wird. Bei der zweiten
Stellung des Ventilkörpers steht die Kammer 30 b über das Ventil 23 mit dem Druck in der Leitung 26
über die Leitung 32 in Verbindung. Hierbei schiebt der Zylinder den Förderer nach vorn. Die Betätigung
der Stempel 20 bis 22 wird durch ein Entlastungsventil 40 gesteuert, welches ebenfalls zwei
Einstellungen einnehmen kann. Die erse Einstellung liegt dann vor, wenn sowohl die Kammern 40 α und
40 & unter Druck stehen oder wenn sie drucklos sind.
. In beiden Fällen ist die Leitung 41 abgeschaltet. Die zweite Betriebsstellung des Ventils liegt dann vor,
wenn Druck auf die Kammer 40 a gegeben wird und hierbei die Leitung 41 mit der Leitung 29 zur Entlastung
des in den Stempeln herrschenden Drucks in Verbindung ist. Wenn die Stempel abgesenkt sind,
kann der Zylinder 24 das Ausbaugestell 22 α an den Förderer heranziehen. Am Zylinder 24 ist ein durch
Anschlag betätigbares Ventil 50 angebaut, das dann
in Tätigkeit tritt, wenn der Zylinder in seiner vordersten Stellung steht. Durch Betätigung des Ventils 50
wird der im Zylinder herrschende Druck durch die Leitung 42 in die Steuerkammer 40 b, zu den Stempeln
20 bis 22 und einem Druckschalter 44 gegeben.
Bei Betätigung des Schalters 44 wird ein Signal ausgelöst, welches anzeigt, daß der Vorrück-Zyklus
der betreffenden Gruppe von Ausbaurahmen beendet ist. Falls es gewünscht wird, kann dieses Signal dazu
verwendet werden, den Vorbewegungs-Zyklus bei der nächsten Ausbaugruppe einzuleiten. In den Flüssigkeitskreis
der Stempel 20 bis 22 sind sechs Rückschlagventile 43 in bekannter Weise eingebaut.
F i g. 3 zeigt eines der Ausbaugestelle 1, 3, 4, 5, 6 oder 8, aus denen jede Gruppe, abgesehen von dem
Hauptausbaurahmen, besteht. Dieser Ausbaurahmen ist mit einem Steuerventil 60 für den Rückzylinder
ausgestattet, das, abgesehen von dem Fehlen einer oberen Steuerkammer, auf gleiche Weise wie Ventile
30 in F i g. 2 angeschlossen ist. Das Entlastungs-
ventil 70 für die Stempel ist entsprechend dem Ventil 40 in F i g. 2 geschaltet. Ein durch Anschlag betätigbares
Ventil 68 ist am Zylinder 64 angeordnet und arbeitet in gleicher Weise wie das Ventil 50 nach
5 6
F ί g. 2. Die Wirkungsweise der Ausbauelemente 2 scheidet sich jedoch insofern, daß das Steuersignal
bis 6 während des Betriebs kann nunmehr erläutert von beiden Richtungen ankommen und durch Schalwerden,
tung des Zylindersteuerventils 60 über einen seiner
Um eine Gruppe von Ausbaurahmen vorzubewe- beiden Steueranschlüsse 60 b, 60 c auslösen kann. Das
gen, wird ein elektromagnetisches Auslöseventil 25 5 ankommende Steuersignal, das beispielsweise von der
durch Ausübung eines geeigneten elektrischen Signals in der Zeichnung rechts liegenden Steuerleitung 91
von einem Steuerstand aus betätigt. Das Ausbau- ausgegeben wird, die wiederum mit dem zuvor begestell
2, an dem dieses Ventil angeordnet ist, be- tätigten Ausbaurahmen oder der Steuerleitung 123
wegt sich nicht. Die Schaltbewegung des Ventils 25 eines Hauptausbaurahmens in Verbindung steht, schalhat
zur Folge, daß sich in der Leitung 28 bis zum io tet das Ventil 60 und bewegt den Ventilkörper des
Steuerventil 60 des Ausbaurahmens 6 ein Steuerdruck Leitventils 90 aus der neutralen in eine der beiden
aufbaut. Das Ventil 60 spricht somit an und verur- Öffnungsstellungen, so daß nach Beendigung der Besacht,
daß der Zylinder 64 in seine verkürzte Stellung wegungsvorgänge, was durch Abgabe eines Signals
geht und den Ausbaurahmen 6 vorzieht. Die hydrau- von dem Ventil 80 aus angezeigt wird, dieses Signal
lischen Stempel 20 bis 22 lassen es zu, daß sich das 15 sich auf die rechte ausgehende Steuerleitung 90 fort-Ausbaugestell
auf Grund der Einwirkung dieses pflanzt, die zur Eingangsleitung 91 oder 121 des
Drucks in der Kammer 70« des Entlastungsventils 70 nachfolgend zu betätigenden Rahmens führt. Die
absenkt. Am Ende des Zylinderhubs wird das Ventil andere ausgehende Steuerleitung 93, die zu dem zu-68
betätigt, und Druckflüssigkeit tritt durch die vor betätigten Ausbaurahmen führt, wird sodann mit
Steueröffnung 70 δ des Entlastungsventils 70, schließt 20 der Außenluft verbunden, so wie dies der Fall ist,
dieses Ventil und kommt auf die sechs Rückschlag- wenn das Leitventil in neutraler Stellung steht. Der
ventile 43 der hydraulischen Stempel 20 bis 22 zur Ausgang des Ventils 80 ist hierbei am Ventil 90
Einwirkung. Wenn der Druck in den Stempeln hoch blockiert. Das bedeutet, daß ein hydraulisches Steuergenug
ist, spricht ein hydraulisches Ventil 80 an und signal nur dann zum nächsten, vorzubewegenden
öffnet sich, so daß Druck auf eine Steuerleitung 67 35 Rahmen weitergegeben wird, wenn der vorhergehende
zur Einwirkung gelangt, die mit dem Ventil 60 eines Rahmen durch ein über die Leitung 91 zugeführtes
weiteren Ausbaurahmens nach F i g. 3 in Verbindung Signal betätigt worden ist, daß diese Bewegungsabsteht
und bewirkt, daß der nächste Ausbaurahmen 5 laufe aber nicht eintreten, wenn der Ausbaurahmen
zu arbeiten beginnt. In dieser Weise schließen sich von Hand betätigt wird. Dieses letztere wird mit Hilfe
die Vorrückvorgänge der Ausbaurahmen 4 und 3 an. 30 der Ventile 30, 40, 60 und 70 mit Hilfe der Hand-Schließlich
rückt der elektrisch gesteuerte Hauptaus- schalter 3Od, 4Od, 6Od und 7Od vorgenommen,
baurahmen 2 der Gruppe vor. Wenn der Zylinder 24 Wenn das Steuersignal aus der anderen Richtung
voll ausgefahren ist, wird von einem Impulsgeber 37 kommt, d. h. aus der rechten Leitung 94, wird das
ein Signal abgegeben, das die volle Ausfahrstellung Leitventil 90 in seine andere Öffnungsstellung geanzeigt.
Zusätzlich hierzu erhält auch der Schalter 44 35 bracht, so daß das ausgehende Steuersignal vom
eine Anzeige dafür, daß die Gruppe ihre Vorrück- Ventil 80 über die Leitung 93 zu dem links sich
bewegung beendet hat. Die Erregung des elektro- anschließenden Rahmen gelangt,
magnetischen Ventils 25 wird nunmehr aufgehoben, Wenn es sich um einen Hauptausbaurahmen han- und es wird das entsprechende Ventil am Hauptstütz- delt, so wie er in F i g. 4 dargestellt ist, kann ein von element der nächsten zu rückenden Ausbaugruppe 4° links oder rechts über die Leitungen 120 oder 121 betätigt. ankommendes Steuersignal diesen in der gleichen
magnetischen Ventils 25 wird nunmehr aufgehoben, Wenn es sich um einen Hauptausbaurahmen han- und es wird das entsprechende Ventil am Hauptstütz- delt, so wie er in F i g. 4 dargestellt ist, kann ein von element der nächsten zu rückenden Ausbaugruppe 4° links oder rechts über die Leitungen 120 oder 121 betätigt. ankommendes Steuersignal diesen in der gleichen
Bei dem abgewandelten, in den F i g. 4 und 5 dar- Weise wie eine der übrigen Einheiten (d. h. die in
gestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die F i g. 5 dargestellten Einheiten) betätigen. Während
Anordnung so getroffen, daß der Ablauf der Vor- der Hauptausbaurahmen die verschiedenen Bewe-
rückbewegung in beiden Längsrichtungen der Anord- 45 gungsvorgänge durchläuft, werden die diesbezüg-
nung erfolgen kann. Der Hauptausbaurahmen einer liehen Informationen zum Steuerstand sowohl durch
derartigen Gruppe ist in F i g. 4 dargestellt. Die den Impulsgeber 37 wie auch einen Druckschalter 44
übrigen Rahmen der Gruppe sind in F i g. 5 wieder- gegeben. Es findet jedoch hierbei keine Übertragung
gegeben. Die Anordnung nach F i g. 5 gleicht der- eines hydraulischen Signals auf einen anderen
jenigen nach Fig. 3, mit der Ausnahme, daß das 50 Rahmen statt.
Ventil 80 den Steuerdruck nicht unmittelbar auf die Durch die Schaltung des Ventils 23 wird der
in der Reihenfolge als nächst vorzurückende Einheit, rechts von den Ventilen 23, 25 befindliche Ausbausondern
zu einem Leitventil 90 gibt, das durch Feder- rahmen betätigt. Mit anderen Worten, die Schaltung
kraft in neutraler Stellung gehalten und in zwei des Ventils 23 bewirkt die Betätigung des Leitventils
Öffnungsstellungen gebracht werden kann. Zum 55 100 (welches eine etwas andere Funktion hat als die
öffnen dient der Druck, der in einer der beiden be- ähnlichen Ventile der übrigen Ausbaurahmen der
nachbarten Ausbaurahmen (d. h. entweder in der Gruppe). Es fließt sodann Druckmittel aus der Lei-Einheit
3 oder in der Einheit 5) herrscht. Das Zylin- tung 26 zu der ausgehenden Steuerleitung 123, welche
dersteuerventil 60 weist zwei Steuerkammern 60 b zu den Ausbaurahmen der dem Ventil 23 zuge-
und 60 c auf, und der Steuerdruck wird auf eine der 60 hörigen Gruppe führt. Bei Schaltung des elektrobeiden
Kammern gegeben, je nachdem, ob der Steuer- magnetischen Ventils 25 kann ein hydraulisches
druck von links oder von rechts aus zugeführt wird. Signal nach links durch die Leitung 122 gegeben
Der in F i g. 4 dargestellte Ausbaurahmen gleicht werden, um die Ausbaurahmen der dem Ventil 25
demjenigen nach Fig. 2, mit der Ausnahme, daß zu- zugeordneten Gruppe zu betätigen,
sätzlich ein Leitventil 100 und ein Relaisventil 110 65 Wenn sowohl das Ventil 23 wie auch das Ventil 25
vorgesehen sind. Die Wirkungsweise dieses Zweiwege- erregt wird, bewegt sich das Leitventil nicht, und es
Folgesteuersystems ist ähnlich, wie sie im Zusammen- wird kein hydraulisches Signal auf die Leitungen 122
hang mit den F i g. 2 und 3 erläutert wurde. Sie unter- und 123 gegeben. Die Ausgänge der elektromagne-
tischen Ventile wirken als Eingang und Steuerausgang eines kleineren Relaisventils 110, das den
Steuerdruck zu dem Zylindersteuerventil 30 (F i g. 4) weitergibt, so daß der Zylinder einen Förderer vorschiebt.
Zur Druckübertragung durch das Relaisventil 110 ist es erforderlich, daß sowohl das Steuereingangsventil
als auch das Steuerausgangsventil erregt werden, so daß das Relaisventil bei Erregung nur
eines von ihnen nicht arbeitet oder daß dann, wenn es arbeitet, kein zu übertragender Druck herrscht.
Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß durch die Erfindung ein vielseitiges und im
wesentlichen vollautomatisches System für die Steuerung von Ausbauelementen geschaffen wird,
ohne daß hierfür eine umfangreiche und teurere elekirische Ausrüstung für jeden Ausbaurahmen benötigt
wird.
Claims (5)
1. Fernsteuerung für einen in Verbindung mit dem Förderer schreitenden hydraulischen Strebausbau
bei dem die nacheinander zu rückenden Ausbaurahmen in Gruppen von zwei oder mehreren Ausbaurahmen hydraulisch verbunden
sind und bei dem jeder Ausbaurahmen hydraulische Steuermittel aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Ausbaugruppe ein Ausbaurahmen als Hauptausbau (2, 7) zugeordnet ist, der mit einem aus zwei elektromagnetischen
Ventilen (23, 25) bestehenden Fernsteuergerät ausgestattet ist, über das mittels der
Steuerleitung (28) die Folgesteuerelemente (60,70) des zuerst zu rückenden Ausbaurahmens der zugehörigen
Gruppe ausgelöst und mittels der Steuerleitung (27) das Rücken des Förderers bewirkt
wird, wobei die Ausbaurahmen mit einem an sich bekannten hydraulischen Schaltelement
(80,44) ausgestattet werden, das nach Beendigung der Rückbewegung eines Rahmens mittels eines
Hydraulikimpulses die Folgesteuerelemente (60, 70) des Nachbarrahmens der gleichen Gruppe
auslöst bzw. die Beendigung der Rückbewegung aller Ausbaurahmen einer Gruppe anzeigt und/
oder einen Steuerimpuls an den Hauptausbaurahmen der nächsten Gruppe abgibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dreiwegliahn (100) vorgesehen
ist, bei dessen erster Öffnungsstellung die erste Druclanittelzuführleitung (26) an die zum
ersten Stützelement der eigenen Gruppe führende erste Drucksteuerleitung (123) angeschlossen ist,
während in der zweiten Öffnungsstellung eine Verbindung zwischen der ersten Druckmittelzuleitung
(26) und einer zweiten Druckmittelleitung (122) besteht, welche zu den ersten Stützelementen
der unmittelbar anschließenden Gruppe führt, wobei die elektrohydraulischen Ventile (23, 25)
dazu dienen, den Dreiweghahn (100) bei Betätigung in seine erste und zweite Öffnungsstellung
zu bringen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrohydraulischen Ventile
(23, 25) so eingerichtet sind, daß sie den Dreiwegehahn (100) bei gleichzeitiger Betätigung in
Schließstellung belassen und dadurch den Beginn eines Bewegungsvorganges verhindern.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitige Betätigung
der elektrohydraulischen Ventile (23, 25) die Zufuhr von Druckmittel von der Hauptdruckmittelzuführleitung
(26) zu den Einrichtungen (30) bewirkt, die den Rückzylinder (24) steuern.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente, die
keine Hauptstütztelemente bilden, ein Leitventil (90) aufweisen, das auf den Druck einer der
Steuerleitungen (81, 93) anspricht, wodurch die Vorrückbewegung der Ausbaurahmen entweder
von links nach rechts oder umgekehrt erfolgen kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1131626, 1109629, 548;
»Glückauf«, 1959, S. 516/517; 1958, S. 1251.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1131626, 1109629, 548;
»Glückauf«, 1959, S. 516/517; 1958, S. 1251.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 509/39 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1261466B true DE1261466B (de) | 1968-02-22 |
Family
ID=9869808
Family Applications (1)
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| DEC32315A Pending DE1261466B (de) | 1963-03-08 | 1964-03-04 | Fernsteuerung fuer rueckbare hydraulische Grubenausbaue |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1261466B (de) |
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| DE1131626B (de) * | 1958-04-14 | 1962-06-20 | Kloeckner Werke Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Raub- und Setzvorganges von hydraulischen Strebausbaurahmen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1271386A (fr) * | 1959-10-12 | 1961-09-08 | Coal Industry Patents Ltd | Supports du toit des galeries de mines |
| NL256743A (de) * | 1959-10-12 |
-
1963
- 1963-03-08 GB GB9326/63A patent/GB1065881A/en not_active Expired
-
1964
- 1964-03-02 US US348487A patent/US3259024A/en not_active Expired - Lifetime
- 1964-03-04 DE DEC32315A patent/DE1261466B/de active Pending
Patent Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE1069548B (de) * | 1959-11-26 | |||
| DE1131626B (de) * | 1958-04-14 | 1962-06-20 | Kloeckner Werke Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Raub- und Setzvorganges von hydraulischen Strebausbaurahmen |
| DE1109629B (de) * | 1958-09-20 | 1961-06-29 | Hoesch Bergbautechnik G M B H | Anordnung zum mechanisierten Strebausbau |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3259024A (en) | 1966-07-05 |
| GB1065881A (en) | 1967-04-19 |
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