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DE1109629B - Anordnung zum mechanisierten Strebausbau - Google Patents

Anordnung zum mechanisierten Strebausbau

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Publication number
DE1109629B
DE1109629B DEF26641A DEF0026641A DE1109629B DE 1109629 B DE1109629 B DE 1109629B DE F26641 A DEF26641 A DE F26641A DE F0026641 A DEF0026641 A DE F0026641A DE 1109629 B DE1109629 B DE 1109629B
Authority
DE
Germany
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control
frame
expansion
arrangement according
control devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF26641A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Kley
Dipl-Ing Waldemar Tomeczek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEHNER FERNSPRECH SIGNAL
Hoesch Bergbautechnik GmbH
Original Assignee
LEHNER FERNSPRECH SIGNAL
Hoesch Bergbautechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEHNER FERNSPRECH SIGNAL, Hoesch Bergbautechnik GmbH filed Critical LEHNER FERNSPRECH SIGNAL
Priority to DEF26641A priority Critical patent/DE1109629B/de
Priority to BE582688A priority patent/BE582688A/fr
Publication of DE1109629B publication Critical patent/DE1109629B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/12Control, e.g. using remote control
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/12Control, e.g. using remote control
    • E21D23/14Effecting automatic sequential movement of supports, e.g. one behind the other
    • E21D23/146Transmission of signals and commands by cable
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/06Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using cams, discs, rods, drums or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Anordnung zum mechanisierten Strebausbau Bei der immer mehr fortschreitenden Mechanisierung der Abbauarbeiten unter Tage ist auch der Strebausbau in den Bereich der Mechanisierung gezogen worden. Hierzu sind hydraulisch verstellbare Grubenstempel entwickelt worden, die in Ausbaurahmen zusammengefaßt sind und durch hydraulisch betätigte Antriebsorgane verspannt, entspannt und verrückt werden können. Dabei ist der mehrere Grabenstempel zusammenfassende Ausbaurahmen in zwei Teilrahmen unterteilt, und das Versetzen erfolgt in der Weise, daß zuerst die Stempel des einen Teilrahmens gemeinsam entspannt (geraubt) werden, dann der betreffende Teilrahmen vorgezogen und hiernach der Stempel dieses Teilrahmens wieder verspannt (gesetzt) werden. Anschließend werden die Stempel des anderen Teilrahmens in derselben Weise zuerst geraubt, dann der Teilrahmen nachgezogen und anschließend die Stempel wieder gesetzt. Diese Arbeitsvorgänge werden bei den bekannten Anordnun,gen durch unmittelbaren Angriff von Hand an den Antriebsorganen jedes Ausbaurahmens gesteuert.
  • Die Erfindung bezweckt, die Mechanisierung des Strebausbaus zu vervollkommnen. Eine wesentliche Arbeitsvereinfachung gegenüber der bekannten Anwendung von hydraulisch verstellbaren Grubenstempeln erreicht die Erfindung dadurch, daß die wechselweise Betätigung der Antriebsorgane jedes Ausbaurahmens zum Entspannen der zugeordneten Stempel, zum Vorziehen des Rahmens und zum erneuten Spannen der Stempel durch elektrische Fernsteuerung seitens einer Kommandostelle erfolgt. Die elektrische Fernsteuerung seitens einer Kommandostelle nach der Erfindung ermöglicht es, die Grubenstempel mehrerer Ausbaurahmen praktisch gleichzeitig zu versetzen, ohne daß für jeden Ausbaurahmen eine besondere Arbeitskraft zur Betätigung der einzelnen Antriebsorgane in der richtigen Reihenfolge erforderlich ist.
  • Mit besonderem Vorteil können die Stromkreise zur elektrischen Fernsteuerung eigensicher betrieben werden. Dadurch ist es möglich, nur nach ihrer mechanischen Beanspruchung bemessene Leitungen für die Verlegung der Fernsteuerungsstromkreise zu verwenden und den explosionssicheren Schutz auf die Leitungen zu beschränken, welche die Speisespannung für die verschiedenen Verstelleinrichtungen und Auswerteeinrichtungen in den Streb bringt. Die Fernsteuerung derartiger in Ausbaurahmen zusammengefaßter Grubenstempel zur mechanisierten Versetzung beim Strebausbau wird zweckmäßig in der Weise verwirklicht, daß jedem Ausbaurahmen mehrere elektronische eigensicher steuerbare und über ein den betreffenden Ausbaurahmen gemeinsam bestimmendes Auswahlschaltwerk beeinflußbare Steuervorrichtungen zugeordnet sind, die durch -über jeweils eine durch ein weiteres Auswahlschaltwerk auswählbare Leitung übertragene Steuerbefehle die jeweils gewünschte Steuerung der die Versetzung der Stempel des ausgewählten Ausbaurahmens ausführenden Antriebsorgane durchführen. Dabei wird zweckmäßig jedem zu steuernden Ausbaurahmen eine bestimmte Steuerfrequenz und ein auf diese Frequenz abgestimmter selektiver Empfänger zugeordnet, dessen Ausgangsspannung die dem betreffenden Ausbaurahmen zugeordneten elektronischen Steuerungsvorrichtungen so beeinflußt, daß durch einen gleichzeitig über eine immer nur einer dieser Steuerungsvorrichtungen zugeordnete Leitung übertragenen Steuerbefehle der gewünschte Steuerungsvorgang innerhalb des betreffenden Ausbaprahmens ausgelöst wird. Zur Einsparung von Leitungen kann man dabei so vorgehen, daß jede der Steuerungsvorrichtungen eines Ausbaurahmens zur Auswertung zweier Steuerbefehle eingerichtet ist, wobei die Auswahl unter diesen beiden Möglichkeiten durch die Art des über die der betreffenden Steuerungsvorrichtung zugeordnete Steuerleitung übertragenen Steuerkriteriums erfolgt. Jede der einem Ausbaurahmen zugeordneten Steuerungsvorrichtungen besteht zu diesem Zweck aus zwei im wesentlichen gleich ausgebildeten Steuerungseinheiten, von denen die eine auf ein positives und die andere auf ein negatives Potential der zugeordneten Steuerungsleitung ansprechbar ist. Die eigensichere Steuerung C dieser Steuerungseinheiten ist dadurch möglich', daß jede der Steuerungseinheiten aus einer Kette von in Reihe geschalteten steuerbaren Halbleitern besteht, über die bei Anlegung einer entsprechenden Eingangssteuerspannung ein im Ausgang angeordnetes elektromagnetisches Schaltrelais wirksam beeinflußt wird. Die Bereitstellung der Steuerungsvorrichtungen eines ausgewählten Ausbaurahmens kann dadurch erfolgen, daß die Anschaltung der Betriebsspannung an die einzelnen Steuerungseinheiten der verschiedenen Steuerungsvorrichtungen eines Ausbaurahmens durch den auf die Steuerfrequenz des betreffenden Ausbaurahmens abgestimmten Frequenzempfänger erfolgt. Zu diesem Zweck ist im Ausgangskreis eines durch die Ausgangsspannung eines auf die Frequenz des zugeordneten Ausbaurahmens ansprechbaren selektiven Empfängers steuerbaren, mit Transistoren ausgerüsteten Trig .,gers ein die Zu- oder Abschaltung der Speisespannung für die Steuerungseinheiten der dem betreffenden Rahmen zugeordneten Steuerungsvorrichtungen vornehmendes elektromagnetisches Schaltorg gan angeordnet.
  • Zur ErmögJichung der einleitend erwähnten Programmfolge bei der Versetzung der Grubenstempel eines Ausbaurahmens sind jedem Ausbaurahmen drei Steuerungsvorrichtungen zugeordnet, wobei über die erstere di eser Steuerungsvorrichtungen das Entspannen (rauben) und Verspannen (setzen) der Stempel des ersten Teilrahmens, über die zweite Steuerungsvorrichtung das Vorziehen des ersten Teilrahmens und das Nachziehen des zweiten Teilrahmens und über die dritte Steuerungsvorrichtung das Entspannen (rauben) und Verspannen (setzen) der Stempel des zweiten Teilrahmens gesteuert wird. Für jede der beiden möglichen Steuerungsvorgänge wird den drei Steuerungsvorrichtungen je ein elektromagnetisches Schaltorgan zugeordnet, von denen das eine auf ein an die zugeordnete Steuerleitung angeleg ,tes positives Potential und das andere auf ein an diese Leitung angelegtes negatives Potential ansprechbar ist. Die Auswertung dieser Potentiale erfolgt durch entsprechend geeignete Auswertemittel. Damit die Fernsteuerung der Stempel eines ausgewählten Rahmens immer in der vorgeschriebenen Programmfolge erfolgt, ist vorgesehen, daß der für die Auswahl unter den möglichen Steuerbefehlen vorgesehene Wählschalter mit zwei an unterschiedliches Potential gelegten Schaltarmen ausgerüstet ist und daß die zugeordneten Kontaktbänke derart mit drei den einzelnen Steuerungsvorrichtungen aller Rahmen individuell zugeordneten Steuerleitungen verdrahtet sind, daß bei einem Umlauf der beiden Schaltarme über diese Adern alle möglichen Steuerbefehle in der vorgeschriebenen Programmfolge durchgegeben werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung von in einem Streb eingesetzter Ausbaurahmen, File. 2 eine schematische Darstellung der Verteilung der Stempel innerhalb eines Rahmens Fig. 3 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Fernsteuerungsanlage, Fig. 4 die Schaltungsanordnung eines Triggers und Fig. 5 die Schaltungsanordnung einer Steuerungsvorrichtung.
  • Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, sind innerhalb eines Ausbaurahmens AR sechs Grubenstempel, die hy- draulisch verspannt und entspannt werden können, vorhanden. Der Ausbaurahmen selbst ist in zwei Teilrahmen TR 1 und TR 11 aufgeteilt, die getrennt voneinander verrückbar sind. Soll eine Versetzung der Grubenstempel eines solchen Ausbaurahmens vorgenommen werden, so werden zunächst die drei Stempel St des Teilrahmens TRI entspannt (»geraubt«), und daraufhin wird dieser Teilrahmen in die gestrichelt gezeichnete Position vorgezogen. Nach dem Setzen der drei Stempel des Teilrahmens TR 1 erfolgt das Entspannen (rauben) der drei Stempel des Teilrahmens TRII, dem anschließend das Nachziehen des Teilrahmens TR II in die ebenfalls gestrichelt gezeichnete Stellung folgt. Nach Erreichen dieser Stellung erfolgt das Verspannen (setzen) der Stempel des Teilrahmens TRII, womit die Versetzung des gesamten Ausbaurahmens AR abgeschlossen ist.
  • Das Blockschaltbild in Fig. 3 enthält an der Kornmandostelle einen Rahmenwähler RW, einen Pro-.,rammsteuerwähler PSW sowie eine in der Zahl der g versetzbaren Ausbaurahmen vorhandene Zahl von Frequenzsendem FS1, die je auf eine bestimmte Frequenz abgestimmt sind. Die Steuerleitungen a und b, die von den verschiedenen Frequenzsendern FS 1 bis FS3 ausgehen, sowie die SteuerungsleitungenLI, LII und LIII, die vom ProgrammsteuerwählerPSW ausgehen, führen im Streb zu Frequenzempfängern FE bzw. zu Steuerungsvorrichtungen SV 1, SV II und SVIII. Jedem Ausbaurahmen sind ein Empfänger FE, ein Trigger Tr sowie drei SteuerungsvorrichtungenSVI bis SVIII zugeordnet. Im Ausgang der Steuerungsvorrichtungen liegen Schaltrelais Stll, St12, Stlll, St112, StlIll, Stl112. Diese Steuerrelais beeinflussen die Ventile der hydraulischen Antriebsvorrichtung zur Versetzung der Stempel eines Ausbaurahmens in der Weise, daß das Steuerrelais Stll- das »Rauben« der Stempel des ersten Teilrahmens und das Steuerrelais St 1 2 das » Setzen« der Stempel dieses Teilrahmens steuern, das Steuerrelais &IM das Vorziehen des ersten Teilrahmens und das Steuerrelais St 11 2 das Nachziehen des zweiten Teilrahmens bewirken, während schließlich das Steuerrelais St 1111 das »Rauben« der Stempel des zweiten Teilrahmens und das Steuerrelais St 1112 das »Setzen« der Stempel des zweiten Teilrahmens steuern. Jedem Ausbaurahmen ist ein auf die diesem Rahmen zugeordnete Frequenz abgestimmter Empfänger FE zugeordnet, und die beim Eingang der betreffenden Steuerfrequenz auf der Leitung rs herrschende Steuerspannung veranlaßt den Trigger Tr dazu, an die Ausgangsklemmen - 1 und + 1 die Speisespannung für die Steuerun-SvorrichtungenSVI, SVII und SVIII anzulegen.
  • Die Steuerung der Versetzung der Stempel eines Ausbaurahmens erfolgt infolgedessen in der Weise, daß zunächst an der Kommandostelle der Wähler RW mit seinen beiden Schaltarinens und t auf den dem zu steuernden Ausbaurahmen zugeordneten Kontakt eingestellt wird. Dadurch wird Speisespannung an den diesem Rahmen zugeordneten Frequenzsender FS 1 angeschaltet, der in bekannter, hier nicht näher interessierender Weise einen entsprechenden Wechselstrom dieser ausgewählten Frequenz auf die allen Ausbaurahmen gemeinsame Steuerleitung a, b gibt. Dadurch wird am Ausgang Rs des Empfängers FE, der auf diese Frequenz abgestimmt ist, eine Steuerspannung entnommen, die über die Leitung rs C ggers zugeführt wird. Durch dem Eingang S eines Trig diese Steuerspannung wird bewirkt, daß an den Ausgängen - 1 und 1 1 des Triggers Tr die Speisespannung für die Steuerungsvorrichtungen SVI, SVII und SVIII abgenommen werden kann. Dadurch werden diese Steuerungsvorrichtungen so vorbereitet, daß beim Anlegen eines bestimmten Potentials auf die ihnen jeweils zugeordnete Leitung L I, L 11 oder L III eines der Relais ST1 oder ST2 ansprechen kann. Welches der Steuerrelais ST anspricht, hängt von der jeweiligen Einstellung des Progranunsteuerwählers PSW in der Kommandostelle ab. Dieser besitzt zwei Schaltarme m und n, wobei über denSchaltarin m positives Potential und über den Schaltarm n über einen hochohmigen Widerstand Wi 1 negatives Potential an den belegten Kontakt angeschaltet wird. Wenn der Wähler PSW in Stellung 1 gebracht wird, liegt somit an der Leitung L I positives Potential. In Stellung 2 führt die Leitung L II ebenfalls positives Potential, während in Stellung 3 an die Leitung LI negatives Potential angeschaltet wird. In Stellung 4 erfolgt die Anlegung von positivem Potential an die Leitung L 111, während in Stellung 5 die Leitung L 11 und in Stellung 6 die Leitung L III negatives Potential füh- ren. Dadurch werden in Stellung 1 des Wählers PSW das Steuerrelais St 11, in Stellung 2 das Relais St 11 1, in Stellung 3 das Relais Ste 12, in Stellung 4 das Relais StlIll, in Stellung 5 das Relais St112 und schließlich in Stellung 6 das Relais St1112 ansprechen.
  • Auf eine Angabe der Schaltungsanordnung der FrequenzsenderFS und der FrequenzempfängerFE wurde verzichtet, da hierfür irgendeine der bekannten Sende- und Empfänger-Schaltungen verwendet werden kann, sofern dafür gesorgt ist, daß diese Schaltungen selektiv auf die ihnen jeweils zugeordnete Frequenz ansprechen.
  • In Fig. 4, die die Schaltung des Triggers Tr zeigt, ist im Ruhezustand der TransistorTXII in seiner Emitter-Kollektor-Strecke geschlossen, während der Transistor TXI im Ruhezustand geöffnet ist. Dadurch ist das Relais A aberregt, und seine Kontakte a 1 und a2 sind geöffnet. Wird aus dem EmpfängerFE (Fig. 3) heraus an den Eingang S über die Steuerleitungrs (Fig.3) positives Potential angeschaltet, so wird die Basis des TransistorsTXI positiver und dieser Transistor damit gesperrt. Durch das Sperren des Transistors TXI gelangt an die Basis des Transistors TXII negatives Potential über die Widerstände R4 und R 5 " so daß dieser Transistor sich öff- net und einen Stromfluß für das Schaltrelais A erlaubt. Dieses spricht an und schließt seine Kontakte a 1 und a 2, damit über diese beiden Kontakte Speisespannung an die Ausgangsklemmen -# 1 und - 1 angeschaltet werden kann. Diese Klemmen sind mit den Eingangsklemmen EI und E 2 der in Fig. 5 dargestellten Steuerungsvorrichtung verbunden. Außerdem weist diese Steuerungsvorrichtung einen Steuerungseingang SE auf, der mit einer der Leitungen L I, LII und LIII in Verbindung steht und demzufolge je nach der Einstellung des Programmsteuerwählers PSW in der Kommandostelle positives oder negatives Potential führt. Im Ruhezustand sind die beiden Steuerrelais ST1 und ST2 abgeschaltet, da die Transistoren TV und TX im Ruhezustand in ihren Emitter-Kollektor-Strecken hochohmig sind und dadurch eine wirksame Beeinflussung der Steuerrelais ST1 und ST2 verhindern. Wie aus der Schaltung hervorgeht, sind die Transistoren TIV und TIX im Ruhezustand ebenfalls gesperrt, während die Transistoren TIII und TVIII geöffnet sind. Die Transistoren TII und TVII sind in ihren Emitter-Kollektor-Strecken im Ruhezustand wiederum geschlossen und ebenso die Transistoren TI und TVI, die im Eingang der Steuerungsvorrichtung angeordnet sind.
  • Wird jetzt an den SteuerungseingangSE negatives Potential angeschaltet, so öffnet der Transistor TI, der bisher aus der EingangsklemmeE2 stammendes positives Potential führte, so daß nunmehr der Transistor TII sich ebenfalls öffnet. Das öffnen des Transistors TII führt zu einer Schließung des Transistors TIII, da an dessen Basis bisher anliegendes negatives Potential durch positives Potential ersetzt wird. Wenn aber der Transistor TIII sich schließt, geht der Transistor T IV auf und damit auch der Transistor TV, so daß über dessen Emitter-Kollektor-Strecke das Schaltrelais ST1 ansprechen kann.
  • Tritt an der Eingangsklemme SE ein positives Potential auf, so wird die bisher positive Basisspannung des Transistors TI noch positiver, so daß dieser sich noch weiter schließt, womit die Stabilität der Anordnung gesichert ist. Ein positives Potential an der Eingangsklemme SE führt aber zu einer Öffnung des Transistors TVI und damit auch zu einer Öffnung des Transistors TVII. Da der Transistor TVIII dem Transistor TIII entspricht, geht dieser Transistor, der im Ruhezustand geöffnet war, zu und erlaubt damit ein öffnen des Transistors TIX und damit auch ein öffnen des Transistors TX. über die Emitter-Kollektor-Strecke des letztgenannten Transistors spricht das Relais ST 2 an, um den diesbezüglichen Steuerbefehl auszuführen. Wie der Transistor TI wird der Transistor TVI beim Anlegen von negativem Potential noch weiter geschlossen, so daß negatives Potential auf der SteuerleitungSE die SteuerungseinheitStE2 nicht beeinflussen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zum mechanisierten Strebausbau unter Verwendung von in mindestens zwei Ausbaurahmen zusammengefaßten versetzbaren Grubenstempeln, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselweise Betätigung der Antriebsorgane jedes Ausbaurahmens zum Entspannen der einzelnen Stempel, zum Vorziehen des Rahmens und zum erneuten Verspannen der Stempel durch elektrische Fernsteuerung seitens einer Korn-CD mandostelle erfolgt.
  2. 2. Anordnung zur Fernsteuerung der Versetzung von einer Anzahl in einzelnen Ausbaurahmen zusammengefaßten Grubenstempel eines Strebes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Ausbaurahmen (AR in Fig. 1) mehrere Steuerungsvorrichtungen (SVI, SVII, SVIII in Fig. 3) und allen Ausbaurahmen gemeinsam ein Auswahlschaltwerk (PSW in Fig. 3) zugeordnet ist, welches über gemeinsame Leitungen die Auswahl einer der Steuerungsvorrichtungen ermöglicht, und daß ein weiteres Auswahlschaltwerk (RW in Fig. 3) vorgesehen ist, welches denjenigen Ausbaurahmen bestimmt, dessen Steuerungsvorrichtung betätigt wird. 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Steuervorrichtungen (SV) eines Ausbaurahmens zur Auswertung zweier Steuerbefehle eingerichtet ist, welche Über dieselbe Leitung von dem Auswahlschaltwerk (PSW) übertragen werden. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Steuerungsvorrichtungen (SV) aus zwei im wesentlichen gleich ausgebildeten Steuerungseinheiten (Fig. 5) besteht, von denen die eine auf ein positives und die andere auf ein negatives Potential der zugeordneten Steuerleitung anzusprechen vermag. 5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Ausbaurahmen drei Steuervorrichtungen (SVI, SVII, SVIII) zugeordnet sind und über die erste dieser Steuervorrichtungen das Entspannen und Verspannen der Grubenstempel eines ersten Teilrahmens, über die zweite Steuervorrichtungen das Vorziehen des ersten Teilrahmens und das Nachziehen des zweiten Teilrahmens und über die dritte Steuervorrichtung das Entspannen und Verspannen der Stempel des zweiten Teilrahmens gesteuert wird. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Steuervorrichtungen (SVI, SVII, SVIII) der einzelnen Ausbaurahmen (AR) an drei gemeinsame zu dem Auswahlschaltwerk führende Leitungen (LI, LII, LIII) angeschlossen sind, über die je nach dem auszuführenden Vorgang positive oder negative Steuerspannung in der Kommandostelle angelegt werden kann. 7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtungen (SVI bis SVIII) jedes Ausbaurahmens (AR) aus elektronischen, eigensicher steuerbaren Steuerunaseinheiten gebildet werden. 8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswahl des Ausbaurahmens, dessen Steuervorrichtung betätigt werden soll, unterschiedliche Frequenzen verwendet werden und jedem Ausbaurahmen ein auf diese Frequenz abgestimmter selektiver Empfänger (FE in Fig. 3) zugeordnet ist, dessen Ausgangsspannung die dem betreffenden Ausbaurahmen zugeordneten elektronischen Steuervorrichtungen so beeinflußt, daß durch einen gleichzeitigen Steuerbefehl über die allen Ausbaurahmen gemeinsame Leitung der gewünschte Steuerungsvorgang in dem betreffenden Ausbaurahmen ausgelöst wird. 9. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 2, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet. daß jede der Steuerungseinheiten (Fig. 5) aus einer Kette von in Reihe geschalteten steuerbaren Halbleitern (TI bis TV bzw. TVI bis TX in Fig. 5) besteht, über die bei Anlegung einer entsprechenden Eingangssteuerspannung ein am Ausgang angeordnetes elektromagnetisches Schaltrelais (Stl, St2 in Fig. 5) wirksam beeinflußt wird. 10. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 2, 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltuno, der Betriebsspannung an die Steuereinheiten der verschiedenen Ausbaurahmen durch die auf die Steuerfrequenz der betreffenden Ausbaurahmen abgestimmten Frequenzempfänger (FE in Fig. 3) erfolgt. 11. Anordnung nach den Ansprüchen], 2, 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausgangskreis des abgestimmten Frequenzempfängers (FE) ein mit Transistoren ausgerüsteter Trigger (Tr in Fig. 3) liegt, welcher zur Zu- und Abschaltung der Speisespannung ein elektromagnetisches Schaltmittel (AE in Fig. 4) steuert. 12. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch g gekennzeichnet, daß das für die Auswahl unter den möglichen Steuerbefehlen vorgesehene Auswahlschaltwerk (PSW in Fig. 3) mit zwei an unterschiedlichen Potentialen liegenden Schaltarmen (in, n) ausgerüstet ist und daß die zugeordneten von den Schaltannen bestrichenen Kontaktbänke in einer vorgeschriebenen Programmfolge mit den gemeinsamen Steuerleitungen (L 1 bis LIII) verdrahtet sind.
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