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DE1261227B - Regeleinrichtung mit einem Grenzwertregler - Google Patents

Regeleinrichtung mit einem Grenzwertregler

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Publication number
DE1261227B
DE1261227B DEC22327A DEC0022327A DE1261227B DE 1261227 B DE1261227 B DE 1261227B DE C22327 A DEC22327 A DE C22327A DE C0022327 A DEC0022327 A DE C0022327A DE 1261227 B DE1261227 B DE 1261227B
Authority
DE
Germany
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current
direct current
variable
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series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC22327A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Ziegler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CONTINENTAL ELEKTRONIDUSTRIE A
Continental Elektronidustrie AG
Original Assignee
CONTINENTAL ELEKTRONIDUSTRIE A
Continental Elektronidustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CONTINENTAL ELEKTRONIDUSTRIE A, Continental Elektronidustrie AG filed Critical CONTINENTAL ELEKTRONIDUSTRIE A
Priority to DEC22327A priority Critical patent/DE1261227B/de
Publication of DE1261227B publication Critical patent/DE1261227B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/16Controlling the angular speed of one shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung mit einem Grenzwertregler Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung mit einem von einem Meßwert einer Regelgröße gesteuerten Grenzwertregler° zur Beeinflussung dieser Größe innerhalb eines mindestens einseitig begrenzten Intervalls des Variationsbereiches dieser Größe und einem Meßumformer zur Abbildung der Regelgröße in einen eingeprägten elektrischen Gleichstrom, bei der zwischen dem Gleichstromausgang des Meßumformers und dem Eingang des Reglers eine Vorrichtung zur Begrenzung des Umformergleichstroms derart vorgesehen ist, daß die Ausgangsgröße dieser Vorrichtung, welche den Regler steuert, innerhalb des wenigstens einseitig begrenzten Intervalls der Regelgröße mit der Regelgröße variabel und im übrigen konstant ist, und bei der ferner die Begrenzungsvorrichtung wenigstens einen Gleichstromgenerator aufweist.
  • Bei der Drehzahlregelung von Turbinen tritt beispielsweise die Aufgabe auf, bei plötzlichen Laststößen an der Turbine eine unzulässige Drucksteigerung oder auch Druckabsenkung am Ausgang des die Turbine speisenden Dampfkessels zu vermeiden, wozu der in diesem Sinn zu begrenzende Dampfdruck gemessen und dem Turbinenregler derart aufgeschaltet wird, daß sein Meßwert innerhalb der zulässigen Kesseldruckgrenzen den Regler nicht beeinflußt, daß er hingegen im Gefahrenfall, d. h. wenn vom Dampfdruck diese Grenzen erreicht werden; den Turbinenregler im Sinne einer Druckkorrektur am Dampfkessel verstellt. Auch bei der Regelung elektrischer Generatoren treten solche und ähnliche Aul.1-gaben (z. B. Strom-, Spannungs- oder Leistungsbegrenzung) auf.
  • Es ist zur Lösung solcher Aufgaben bekannt, die interessierenden Meßgrößen am mechanischen oder elektrischen Meßsystem durch Anwendung mechanischer Grenzwertanschläge zu begrenzen, wodurch erreicht werden kann, daß sich die der Meßgröße analoge Gleichstromgröße beim über- und/oder Unterschreiten der durch die jeweiligen Kontaktstellungen gegebenen Grenzen nicht mehr ändert, so daß also andere Einflüsse wirksam werden können. Es ist auch bekannt, elektromechanische Grenzwertrelais vorzusehen, die eine Stillegung bestimmter Regelvorgänge durch Abschaltung gewisser Reglarfunktionen bewirken. Es ist schließlich auch bekannt, den Einfluß der zu begrenzenden Meßgröße über motorgesteuerte Kurvenscheibengetriebe an der jeweils erforderlichen Stelle geltend zu machen, wobei durch die Ausbildung der Kurvenscheiben die Aufgabe gelöst wird.
  • Ferner ist eine Anordnung zur elektrischen Schwellwertbildung in der Weise bekannt, daß ein Steuerstrom einer Vorrichtung mit zwei gegeneinandergeschalteten Stromwandlern so steuert, daß der Laststrom beider Wandler z. B. innerhalb eines zweiseitig begrenzten Intervalls konstant und im übrigen mit dem Steuergleichstrom variabel ist. Diese Anordnung leidet unter dem Mangel, daß mit ihrer Hilfe nur punktsymmetrische Kennlinien erzeugbar sind. Außerdem ist der erforderliche Aufwand extrem groß.
  • Ferner sind Regeleinrichtungen bekannt, bei denen dem jeweiligen Regler neben der Regelgröße auch Meßsignale anderer, vom Regler im Sinne einer Begrenzung beeinftußbarer Meßgrößen über eine Vergleichsschaltung als Gleichstromsignale zugeführt sind, wobei die Vergleichsschaltung nur das jeweils passende Signal an den eigentlichen Regler weiterleitet. Solche Anordnungen begrenzen die betroffenen Meßgrößen durch Einflußnahme über den Regler auf die Meßgröße selbst. Sie sind nicht dazu geeignet, den Ausgangsstrom eines Meßumformers bei sich beliebig ändernder Meßgröße in der Weise zu begrenzen, daß er innerhalb eines mindestens einseitig begrenzten Intervalls konstant und im übrigen mit der Meßgröße variabel ist.
  • Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, eine Regeleinrichtung der eingangs näher bezeichneten Art zu schaffen, welche es mit geringerem Aufwand erlaubt, den Ausgangsstrom des Meßumformers in der jeweils erwünschten Weise zu begrenzen. Dabei sollte der den Regler steuernde Gleichstrom ohne Anwendung von Verstärkern, Stromwandlern oder ähnlichen Meßwandlern erzeugt werden und fernübertragbar sein.
  • Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Aufgabe eine Regeleinrichtung der eingangs näher bezeichneten Art vorgeschlagen, welche sich dadurch kennzeichnet, daß der Gleichstromausgang des Meß- Umformers in Reihe zu den Gleichstromausgängen der zusätzlich vorgesehenen Gleichstromgeneratoren und jeder dieser Ausgänge parallel zu wenigstens einem Element eines Gleichrichter in Reihenschaltung enthaltenden Rings angeordnet ist, und dadurch, daß in Reihe zu wenigstens einem der Gleichrichter ein von einem eingeprägten Gleichstrom durchflossener Lastwiderstand vorgesehen ist, dessen Strom den Regler steuert.
  • In Einrichtungen nach der Erfindung ist die unterschiedlichste Begrenzung des jeweiligen Meßumformerstroms möglich. Einmal ist es möglich, den Umformer durch Kombination mit einem zusätzlichen Gleichstromgenerator so zu begrenzen, daß der der Anordnung entnehmbare Strom etwa beim Ansteigen des Umformerstroms bis zu einem oberen Grenzwert dieses Stroms mit dem Umformer variabel ist und beim überschreiten dieses Grenzwertes der durch den Strom des zusätzlichen Generators gegeben ist, unabhängig von weiteren Änderungen des Umformerstroms konstant bleibt. Zum anderen ist auch der umgekehrte Fall realisierbar, bei dem also der Ausgangsstrom beim Ansteigen des Umformerstroms bis zu einer gewissen Grenze konstant bleibt und erst beim überschreiten der Grenze mit dem Umformer variabel ist.
  • Durch Hinzufügung eines weiteren Gleichstromgenerators lassen sich Anordnungen ausführen, mit deren Hilfe der Umformerstrom derart in den Ausgangsstrom abbildbar ist, daß dieser innerhalb oder außerhalb zweier Stromgrenzen mit dem Umformerstrom variabel und im übrigen konstant ist.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung finden als Lastwiderstände Steuerwicklungen von Magnetverstärkern Anwendung, die in elektrischen Reglern eine sinnentsprechende Ausnutzung der begrenzten Meßgröße in einfacher Weise zulassen. So ist es z. B. im Fall der Kombination von Strömen, die unterschiedliche Widerstände durchfließen, möglich, die zu kombinierenden Ströme wirkungsmäßig als Summe oder Differenz am Eingang eines Magnetverstärkers in einfacher Weise zu kombinieren.
  • Die Erfindung soll nachfolgend an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert werden.
  • F i g. 1 zeigt schematisch einen Teil einer Anordnung nach der Erfindung zur einseitigen Begrenzung einer Meßgröße; F i g. 2 gibt das Ausgangsstrom-Meßgrößenstrom-Diagramm dieser Anordnung wieder; F i g. 3 zeigt ein entsprechendes Diagramm einer modifizierten Anordnung nach F i g. 1; F i g. 4 gibt eine Anordnung wieder, deren Ausgangsgleichstrom durch zwei Grenzen begrenzt ist; F i g. 5 zeigt ein die F i g. 4 erläuterndes Diagramm; F i g. 6 zeigt einen anderen Teil einer Anordnung nach der Erfindung, bei der der Ausgangsstrom ebenfalls durch zwei Grenzen begrenzt ist, wobei sich jedoch die Art der Begrenzung von der der Anordnung nach F i g. 4 unterscheidet.
  • F i g. 7 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der F i g. 6; F i g. 8 zeigt schematisch eine elektrische Regelungseinrichtung nach der Erfindung, während F i g. 9 ein Diagramm zur Erläuterung der Funktionsweise dieser Regelungseinrichtung wiedergibt; F i g. 10 zeigt Einzelheiten des in der Anordnung nach F i g. 8 verwendeten elektrischen Reglers, und F i g. 11 zeigt schließlich ein anderes Ausführungsbeispiel einer elektrischen Regelungseinrichtung nach der Erfindung; In F i g. 1 bezeichnen 1 und 2 Gleichstromgeneratoren an sich beliebiger Bauart, deren Innenwiderstände an ihren Ausgangsklemmen gemessen groß sind, so daß also ihr Ausgangsstrom als eingeprägter Gleichstrom im wesentlichen unabhängig von der Generatorbelastung ist.
  • Der Generator 1 liefert einen Gleichstrom il, der mit einer Meßgröße (Druck, Menge, Temperatur, pH-Wert od. dgl.) etwa zwischen 0 bis 50 mA variabel ist. In praktischen Fällen kann es sich bei diesem Meßumformer um eine Kompensationsmeßvorrichtung handeln, die nach Art der bekannten selbsttätig wirkenden Kraftkompensatoren, Spannungskompensatoren od. dgl. arbeitet.
  • Der Generator 2 ist als Konstantstromquelle ausgebildet und liefert einen Strom der Größe i2 = a mA (0 G a G 50 mA).
  • Die Generatorausgänge 3 und 4 sind durch eine Leitung 3' in Reihe und durch die Leitung 5 zu einem Ring geschaltet. Die Leitungen 3' und 5 sind über die Diode 7 und die Diode 8 verbunden, so daß die Ausgänge 3 und 4 durch Richtleiterelemente überbrückt sind. In der Leitung 5 ist noch ein Widerstand 6 angedeutet, der auch fehlen kann, so daß beide Generatoren über die Leitung 5 im Kurzschluß miteinander verbunden sein können. In Reihe zur Diode 8 liegt der Lastwiderstand 9 dieser Anordnung. Die Generatoren 1 und 2 werden von den durch sie erzeugten Gleichströmen in der durch die Pfeile angedeuteten Richtung durchflossen. Es ist eine Eigenschaft dieser Anordnung, daß der über die Leitung 5 fließende Strom i5 stets dem größeren der beiden Generatorströme il und i2 entspricht; denn es folgt unter der Voraussetzung, daß die Innenwiderstände der Generatoren sehr groß sind für den Strom über die Leitung 5, daß ist, worin g7 und g8 die jeweils vom Betriebszustand der Anordnung abhängigen Leitwerte der Dioden 7 und 8 bezeichnen und R6 für den Widerstand des Widerstandes 6 steht.
  • Für die (in Sperrichtung der Dioden 7 und 8 positiv gezählten) Spannungen u7 und u8 an den Dioden 7 und 8 bzw. an den Ausgängen 3 und 4 der Generatoren 1 und 2 ergibt sich, daß ist. Für den Fall, daß der Strom il größer als der Strom i2 ist, folgt somit aus (2), daß die Spannung u7 positiv ist, woraus sich ergibt, daß die Diode 7 gesperrt und demzufolge g7 = 0 ist. Andererseits folgt für diesen Fall aus (3), daß die Spannung u8 kleiner als Null ist, womit g8 im Idealfall unendlich groß wird. Mit diesen Werten ergibt sich aus (1), daß is=ii ist, sofern R6 hinreichend klein gewählt ist. Für den Fall, daß der Strom i2 größer als der Strom ii ist, ergeben ähnliche Überlegungen, daß der Strom i, stets dem Strom i2 entspricht.
  • Aus diesem Verhalten der Anordnung nach F i g. 1 folgt zwangläufig, daß der über die Diode 8 fließende Strom i9 entweder der Differenz zwischen den Strömen il und i, entspricht oder aber Null ist, denn es ist i. entweder gleich i2 oder aber gleich il. Ist i, = i" dann ist i, ersichtlich Null. Ändert sich demzufolge der Strom i1 des Generators 1 von Werten, die kleiner als der Generatorstrom i2 sind, nach größeren Werten hin, so wird in der Anordnung nach F i g. 1 so lange über den Widerstand 9 kein Strom fließen wie ü kleiner als i2 ist. Erreicht der Strom il den Wert i2 = a mA, so fließt über den Widerstand 9 der Differenzstrom, d. h., der über den Widerstand 9 fließende Strom steigt mit dem Strom il an. Dieses Verhalten ist in F i g. 2 dargestellt. Durch Einstellen des Stroms i2 kann die Grenze a beliebig im Variationsbereich des Stroms des Meßumformers 1 verschoben werden.
  • Vertauscht man in F i g. 1 die Funktion des Meßumformers 1 und der Stromquelle 2, so daß also jetzt der linke Generator der F i g. 1 einen variablen Gleichstrom und der rechte Generator einen konstanten Strom liefert, so ändert sich die Charakteristik der F i g. 2 in einer in der F i g. 3 dargestellten Weise. Es fließt dann über den Widerstand 9 ein Strom, der bis zur Grenze a -mit dem Strom des Meßumformers variabel und rechts von dieser Grenze konstant ist.
  • Das gleiche Verhalten wäre auch durch Abgriff des Stroms, der über die Diode 7 in F i g. 1 fließt, erzielbar. Grundsätzlich gleichartige bzw. ähnliche Eigenschaften zeigen Anordnungen, die aus der Anordnung nach F i g. 1 durch Umpolung der Dioden 7 und 8 hervorgehen.
  • In jedem Fall wird eine Begrenzung des jeweiligen Meßumformerstroms durchgeführt, wobei der begrenzte Strom nur in dem begrenzten Bereich des Meßumformerstromvariationsintervalls dem Strom des Meßumformers entspricht und im übrigen konstant ist.
  • Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 und in seinen Äquivalenten ist der Laststrom einseitig begrenzt. Häufig sind jedoch zwei Grenzen erwünscht, bei deren Unter- bzw. Überschreiten eine Begrenzung eintreten soll. Die F i g. 4 zeigt eine solche Anordnung. Die Zeichnung zeigt die Kombination zweier Anordnungen nach F i g. 1, deren eine Hälfte der F i g. 1 entspricht und deren andere Hälfte ein Äquivalent der Anordnung nach F i g. 1 darstellt.
  • In der F i g. 4 bezeichnet 1 den Meßumformer. Sein Gleichstromausgang 3 ist mit den Ausgängen 10 und 11 zweier Konstantstromgeneratoren 12 und 13 in Reihe geschaltet. Die Reihenschaltung beider Generatoren ist über die Leitung 14, 14' zum Ring geschlossen. Die Ströme der Generatoren 12 und 13 sind über Vorrichtungen 15 und 16 einstellbar. Parallel zum Ausgang 10 liegt die Diode 17 in Reihe mit dem Widerstand 18 und parallel zum Ausgang 3 des Wandlers 1 die Diode 19, wobei die Reihenschaltung der Generatoren 12 und 1 über die Diode 20 und die Leitung 14' zum Ring verbunden ist. Die Dioden 19 und 20 sind am Schaltungspunkt 20A miteinander verbunden.
  • Parallel zum Ausgang 11 des Meßumformers 13 liegt die Widerstandsdiodenreihe 21, 22, während die Reihenschaltung des Umformers 1 mit dem Generator 13 durch die Diode 19 zum Ring geschaltet ist. Die Bauteile 12, 1, 18, 19 und 17 dieser so formal beschriebenen Anordnung entsprechen in Verbindung mit der Diode 20 der Anordnung nach F i g. 1, während die Teile 1, 13, 21, 22 und 20 in Verbindung mit der Diode 19 eine äquivalente Anordnung bilden. Der Strom i1., der über den Widerstand 18 fließt, wächst mit dem Strom ü des Umformers 1 linear, sobald i1 den am Generator 12 eingestellten Strom übersteigt, und ist bei kleineren Werten Null. Der über die Diode 21 fließende Strom i22 hingegen ist bei Werten des Umformers ü, die größer sind als der Strom! 13, Null, während der Strom i22 mit il variabel ist, solange il kleiner als i i3 ist.
  • Betrachtet man also die Summe der Ströme lla + Z22 = " so zeigt sich, daß unter der Annahme, daß 11, < il G il, ist, daß i innerhalb des Intervalls i131 . . i1, konstant und außerhalb dieses Intervalls mit il variabel ist.
  • Die F i g. 5 gibt das Verhalten der Anordnung nach F i g. 4 im Diagramm wieder. Die Grenzen 113 und il. sind über die Vorrichtungen 15 und 16 beliebig im Variationsintervall des Meßumformerstroms verschiebbar.
  • Die Lastwiderstände 18 und 22 lassen sich in einfacher Weise als Steuerwicklungen eines Magnetverstärkers. ausbilden, so daß in den Steuerwicklungen des Verstärkers entsprechende magnetische Wirkungen hervorgerufen werden.
  • Neben Begrenzungen der in F i g. 5 angedeuteten Art ist es häufig auch erforderlich, daß die Funktion der Anordnung so gewählt ist, daß die Ausgangsgröße der Begrenzungsvorrichtung innerhalb zweier Grenzen mit der Meßgröße variabel ist und außerhalb dieser Grenzen konstant bleibt. In der F i g. 6 ist eine solche Anordnung dargestellt.
  • Es bezeichnet wieder 1 den Meßumformer, der in Reihe zu Stromquellen 12 und 13 geschaltet ist. Die Generatorausgänge sind durch Dioden 30 und 31 überbrückt, und es liegt in Reihe zu dieser Reihenschaltung ein Lastwiderstand 34, der die Ausgänge der einzelnen Generatoren zum Ring verbindet. Weiterhin sind Dioden 32 und 33 vorgesehen.
  • In dieser Anordnung entspricht der über den Widerstand 34 fließende Strom 1.34 dem begrenzten Strom des Umformers 1. Er ist unterhalb einer durch den Strom i1, der Quelle 13 vorgegebenen Grenze konstant und oberhalb einer durch den Strom i l2 der Quelle 12 vorgegebenen Grenze ebenfalls konstant, während er innerhalb dieser Begrenzung mit dem Strom il des Meßumformers variabel ist.
  • Die F i g. 7 zeigt das Wirkungsdiagramm dieser Anordnung, aus dem auch hervorgeht, daß die durch den Lastwiderstand außerhalb der vorgegebenen Begrenzung fließenden Ströme jeweils den Generatorströmen i1, und i1, entsprechen.
  • In der F i g. 8 bezeichnet 100 einen Dampfkessel, der über den Überhitzer 101 und die Dampfleitung 102, in der ein Regelventil 103 angeordnet ist, die Turbine 104 im Blockbetrieb mit Dampf speist. Die Turbine treibt einen elektrischen Generator 105 an. Mit 106 ist der zur Turbine gehörige Turbinendrehzahlregler bezeichnet, der über Stellglieder das Ventil 103 derart verstellt, daß abhängig von der jeweiligen Belastung des Generators 105 innerhalb eines Proportionalbereiches eine bestimmte Turbinensolldrehzahl eingehalten wird. Die Vorgabe des Sollwertes für den Regler 106 erfolgt durch Verdrehung des Stellknopfes 107, der über ein mechanisches Differentialgetriebe 108 auf den Regler 106 einwirkt und dort sollwertbestimmende Teile des Reglers verstellt.
  • Mit 109 ist der Feuerungsregler der Kesselanlage bezeichnet. Diesem Regler werden beispielsweise in bekannter Weise der Druck P und die Menge Q des durch die Leitung 102 strömenden Dampfes als Me13-größen zugeführt. Es sind deshalb an der Leitung 102 die beiden Meßstellen 110 und 111 vorgesehen, an denen der Druck und die Menge ermittelt werden. Beiden Meßstellen sind die Meßgrößenwandler 110' und 111' zugeordnet, die die Meßwerte der Meßgrößen in analoge elektrische Gleichströme umwandeln. Die Gleichströme gelangen über die Leitungen 112 und 113 zum Feuerungsregler 109.
  • Im Normalfall der bislang beschriebenen Regelung, d. h. also bei normalen Betriebsbedingungen des Kessels 100, wird das Ventil 103 vom Drehzahlregler 106 derart gesteuert, daß sich die Turbine innerhalb ihres Proportionalbereiches an der Frequenzstützung des dem Generator 105 nachgeschalteten Wechselstromnetzes beteiligt. Bei starken Laststößen in diesem Netz kann jedoch ersichtlich der Fall eintreten, daß der Regler 106 das Ventil 103 so verstellt, daß das Speichervermögen des Kessels 100 unzulässig beansprucht wird, so daß also - besonders bei großen Zeitkonstanten des Feuerungsreglers - je nach Richtung der Lastschwankung ein unzulässig hoher Dampfdruckanstieg oder ein unzulässig hoher Dampfdruckabfall am Kessel eintreten kann. Es ist deshalb erforderlich, daß Sicherungsmaßnahmen für den Kessel getroffen sind, die in die Regelung derart eingreifen, daß der Kesseldruck innerhalb seiner zulässigen Grenzen begrenzt wird.
  • Der dem Dampfdruck entsprechende Gleichstrom wird deshalb über die Leitung 113' auch der Begrenzungsanordnung 114 zugeführt, an der die Druckgrenzen mittels der Einsteller 114' und 114" derart einstellbar sind, daß die Ausgangsgröße der Anordnung 114 innerhalb der eingestellten Druckgrenzen konstant und außerhalb der Grenzen mit dem Druck veränderlich ist. Sie wird beispielsweise als Wechselspannung in 116 verstärkt zur Betätigung eines Stellmotors 115 benutzt, der ein Potentiometer 115' verstellt, das einen elektrischen Strom aussteuert, der auf den Eingang der Begrenzungsanordnung zurückgeführt ist. Der Motor verstellt beispielsweise über ein Getriebe über die Welle 115" das Differentialgetriebe 108, so daß der Sollwert 107 des Reglers 106 innerhalb der zulässigen Druckgrenzen unverändert erhalten bleibt. Unterschreitet oder überschreitet hingegen der Druck in 102 die an 114' und 114" eingestellten Druckgrenzen, so wird der Sollwert des Reglers 106 so verstellt, daß die Turbine 104 als Drucküberströmregler arbeitet, d. h. der Dampfdruck unabhängig von der Turbinendrehzahl innerhalb der eingestellten Grenzen gehalten wird.
  • Die F i g. 9 gibt den Verlauf der Stellgröße y am Motor 115 in Abhängigkeit vom Dampfdruck bei 111 wieder, wobei 100 % die volle, 50 % die halbe Verstellung der Stellgröße bezeichnen.
  • Zur Erläuterung der Funktion der Regelanordnung nach F i g. 8 und zur Klärung der bevorzugt bei Anordnungen nach der Erfindung verwendeten technischen Hilfsmittel sollen an Hand der F i g. 10 Einzelheiten der Anordnung nach F i g. 8 beschrieben werden. Der mittels eines Membrandruckfühlers 111" an der Meßstelle 111 in der Rohrleitung 102 gemessene Dampfdruck wird als Kraft über eine Druckstange 200 auf einen bei 201 drehbar gelagerten zweiarmigen Hebel 202 übertragen und erzeugt dort ein dem Druck proportionales Meßdrehmoment, das zu Drehungen des Hebels 202 um die Achse 201 Anlaß gibt. Die Verlagerung des Hebels wird durch einen induktiven Stellungsfühler 203, der beispielsweise aus einer im Luftspalt eines Elektromagneten beweglichen Spule besteht, gemessen und in eine Wechselspannung mit einer der Hebelverlagerung proportionalen Amplitude umgewandelt. Die Spannung wird nach Verstärkung im Verstärker 204 und anschließender Gleichrichtung über die Leitung 205 einer an 202 befestigten Spule 206 zugeführt, die im Luftspalt eines Permanentmagneten 207 beweglich gelagert ist. Die durch das System 206, 207 erzeugte Kraft ist dem durch 205 fließenden Gleichstrom proportional. Sie erzeugt am Hebel 202 ein zum Meßmoment entgegengerichtetes Gegendrehmoment und kompensiert dieses, so daß der durch 205 fließende Strom stets dem Meßdruck proportional ist.
  • Der gesamten Kompensatoranordnung 111' ist die bereits an Hand der F i g. 4 erläuterte Anordnung nach der Erfindung, deren Bezugszeichen in die vorliegende Figur übernommen worden sind, zugeordnet.
  • Mit 18 und 22 sind hier Steuerwicklungen eines Magnetverstärkers 210, der eine dem Eingangsgleichstrom zugeordnete Wechselspannung aussteuert, bezeichnet. Diese Wechselspannung wird dem Verstärker 116 zugeführt und dessen Ausgangsspannung als Steuergröße für den Motor 115, der beispielsweise als Ferrarismotor ausgebildet ist, zugeführt. Die Rotorachse des Motors 115 verstellt ein Getriebe 221, über das mittels des Potentiometers 115' ein Gleichstrom gesteuert wird, der einer den Wicklungen 18 und 22 wirkungsmäßig entgegengeschalteten Eingangswicklung 222 des Magnetverstärkers 210 so zugeführt ist, daß der magnetische Steuerfluß dieser Wicklung die jeweils wirksamen Flüsse der Wicklungen 18 und 22 kompensierend beeinfiußt. Über 115" wird das Differentialgetriebe 108 der F i g. 8 verstellt.
  • Die F i g. 11 gibt einen Anwendungsfall für die Anordnung nach der F i g. 6 wieder.
  • In der Figur speist der Dampfkessel 300 über die Dampfleitung 301 die Hochdruckturbine 302, der ein Mitteldruckdampfnetz 303 nachgeschaltet ist. Der Dampf des Mitteldrucknetzes 303 wird Dampfverbrauchern zugeführt, deren Dampfbedarf starken zeitlichen Änderungen unterworfen ist. Die Anlage hat in erster Linie die Aufgabe, den Dampfbedarf der aus dem Mitteldrucknetz gespeisten Verbraucher zu decken, wobei angestrebt ist, den Druck des Mitteldrucknetzes weitgehend konstant zu halten. Mit Hilfe des Kraftkompensators 304 wird deshalb der Druck des Dampfes im Netz 303 gemessen und als Gleichstrom der Begrenzeranordnung 305 zugeführt. Die elektrische Ausgangsgröße dieser Anordnung wird dem Regler 306, der das Ventil 307 in der Dampfleitung 301 verstellt, zugeführt. Als Rüekführgröße wird dem Regler 306 der Meßwert der durch 301 fließenden Dampfmenge Q, die mittels des Durchflußmessers 308 gemessen wird, zugeführt. In dieser Anordnung beeinflußt der Stellmotor des Reglers 306 das Dampfeinlaßventil der Turbine im Sinne einer Verkleinerung von Dampfdruckänderungen im Mitteldrucknetz 303, wobei die Begrenzeranordnung 305 dafür sorgt, daß der Kessel 300 nur innerhalb seiner zulässigen Leistungsgrenzen beansprucht wird. Die durch den Kompensator 304 gemessene Meßgröße wird am Regler 306 nur innerhalb zweier durch 305 vorgegebener Grenzen wirksam und bleibt außerhalb dieser Grenzen unverändert, so daß in diesen Bereichen für den Regler 306 der vom Durchflußmesser 308 herrührende Meßimpuls als Meßgröße wirksam wird.
  • Die beschriebene Erfindung ist in zahlreichen Variationen ausführbar.
  • Insbesondere ist es möglich, die jeweils in den Anordnungen vorgesehenen Gleichrichterelemente nicht in Form von Dioden vorzusehen, sondern in Form von Transistor- oder Transistor-Dioden-Kombinationen auszuführen. Andererseits ist es auch möglich, die Konstantstromgeneratoren der jeweiligen Anordnung als in ihrem Strom selbsttätig veränderliche Generatoren auszubilden, so daß die jeweiligen Intervallgrenzen selbsttätig veränderlich sein können. Alle Anordnungen und ihre Äquivalente weisen den Vorzug auf, daß die Begrenzung der Meßgröße in an sich beliebiger Weise nicht mehr unter Zuhilfenahme von an bestimmte Aufstellungsorte (z. B. den Meßort) gebundenen Hilfsmitteln vorgenommen werden muß. Dies hat überdies in räumlich ausgedehnten Anlagen den Vorzug, daß die Mittel zur Meßgrößenbegrenzung in einer Zentrale angeordnet werden können. Weiterhin können die Grenzwerte leicht durch Betätigen von Einstellknöpfen od. dgl. verändert werden, und es bleibt überdies die Meßbarkeit der jeweils zu begrenzenden Größe erhalten. Gerade die letzte Möglichkeit ist beispielsweise in Anlagen, bei denen Anschläge oder Schaltrelais zur Meßwertbegrenzung vorgesehen sind, außerhalb der jeweiligen Intervallgrenze nicht gegeben.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Regeleinrichtung mit einem von einem Meßwert einer Regelgröße gesteuerten Grenzwertregler zur Beeinflussung dieser Größe innerhalb eines mindestens einseitig begrenzten Intervalls des Variationsbereichs dieser Größe und einem Meßumformer zur Abbildung der Regelgröße in einen eingeprägten elektrischen Gleichstrom, bei der zwischen dem Gleichstromausgang des Meßumformers und dem Eingang des Reglers eine Vorrichtung zur Begrenzung des .Umformergleichstroms derart vorgesehen ist, daß die Ausgangsgröße dieser Vorrichtung, welche den Regler steuert, innerhalb des wenigstens einseitig begrenzten Intervalls der Regelgröße mit der Regelgröße variabel und im übrigen konstant ist, und bei der ferner die Begrenzungsvorrichtung wenigstens einen Gleichstromgenerator aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstromausgang (3) des Meßumformers (1) in Reihe zu den Gleichstromausgängen (4; 10, 11) der zusätzlich vorgesehenen Gleichstromgeneratoren (2; 12, 13) und jeder dieser Ausgänge parallel zu wenigstens einem Element (7, 8; 17, 19, 21, 20) eines Gleichrichter in Reihenschaltung enthaltenden Rings (9, 8, 3', 7, 5, 6, 17, 19, 21, 20, 14 ') angeordnet ist, und dadurch, daß in Reihe zu wenigstens einem der Gleichrichter (8; 17, 21) ein von einem eingeprägten Gleichstrom durchflossener Lastwiderstand (9; 18, 22) vorgesehen ist, dessen Strom den Regler (116, F i g. 10) steuert.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, bei der der Ausgangsstrom des Meßumformers derart begrenzt ist, daß der Steuergleichstrom des Reglers diesseits oder jenseits einer vorgegebenen Grenze Null und im übrigen mit der Regelgröße variabel ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (3) des Meßumformers (1) in Reihe zu einem Gleichstromgenerator (2) geschaltet ist und die Ausgänge (3, 4) beider Generatoren parallel zu je einem Gleichrichterelement (7, 8) eines beide Elemente in Reihe enthaltenden Rings (3', 7, 5, 8) geschaltet sind, und dadurch, daß in Reihe zu einem Gleichrichter (8) und parallel zu einem Generator (2) der vom Steuerstrom des Reglers durchflossene Widerstand (9) angeordnet ist (F i g. 1, 2 und 3).
  3. 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, bei der der Ausgangsstrom des Meßumformers innerhalb oder außerhalb eines zweiseitig begrenzten Intervalls mit der Regelgröße variabel oder konstant ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (3) des Meßumformers (1) in Reihe zu den Ausgängen (10, 11) zweier zusätzlich vorgesehener Gleichstromgeneratoren (12, 13) geschaltet ist, und dadurch, daß parallel zum Ausgang des Meßumformers zwei Gleichrichterelemente (19, 21; 30, 32) geschaltet sind, deren Verbindung (20A) über eine Leitung (14, 14') mit je einer Klemme der beiden Zusatzgeneratoren verbunden ist (F i g. 4, 6 und 10).
  4. 4. Regeleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlich vorgesehenen Gleichstromgeneratoren einen einstellbaren eingeprägten elektrischen Gleichstrom erzeugen.
  5. 5. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von den eingeprägten elektrischen Gleichströmen durchflossenen Widerstände (9; 18, 21) Steuerwicklungen eines Magnetverstärkers (210) sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1050 421; Zeitschrift »ASEA-Journal«, Jg.1939, S. 76 bis 78; Zeitschrift »ETZ«, Jg.1952, S. 202/203; Zeitschrift »Elektrotechnik und Maschinenbau«, Jg.1944, S. 405.
DEC22327A 1960-09-13 1960-09-13 Regeleinrichtung mit einem Grenzwertregler Pending DE1261227B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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