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DE1261112B - Einrichtung zum Rueckspuelen der Filterelemente eines Trogdruckfilters - Google Patents

Einrichtung zum Rueckspuelen der Filterelemente eines Trogdruckfilters

Info

Publication number
DE1261112B
DE1261112B DER33995A DER0033995A DE1261112B DE 1261112 B DE1261112 B DE 1261112B DE R33995 A DER33995 A DE R33995A DE R0033995 A DER0033995 A DE R0033995A DE 1261112 B DE1261112 B DE 1261112B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
sludge
downpipe
funnel
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER33995A
Other languages
English (en)
Inventor
Lucien Herssens
Dr Paul Mottard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RAFFINERIE ET SUCRERIES DU GRA
Original Assignee
RAFFINERIE ET SUCRERIES DU GRA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RAFFINERIE ET SUCRERIES DU GRA filed Critical RAFFINERIE ET SUCRERIES DU GRA
Publication of DE1261112B publication Critical patent/DE1261112B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/02Settling tanks with single outlets for the separated liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/0012Settling tanks making use of filters, e.g. by floating layers of particulate material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
BOId
Deutsche KL: 12 d - 24/01
Nummer: 1261112
Aktenzeichen: R 33995 VII b/12 d
Anmeldetag: 1. Dezember 1962
Auslegetag: 15. Februar 1968
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Rückspülen der Filterelemente eines Trogdruckfilters mit Sammlung des Dickschlammes in einem unter den Filterelementen angeordneten Trichter mit Schlammabzug.
Der Betrieb eines Trogfilters richtet sich nach seinem Einsatzzweck. Es kann dafür dienen, aus einer verunreinigten Flüssigkeit Festteilchen als wertlosen Ballast abzuscheiden, aber auch dazu, Festteilchen von der Flüssigkeit zu trennen, die einer weiteren Behandlung zu unterziehen sind.
Die Filterelemente müssen erfahrungsgemäß von Zeit zu Zeit gereinigt werden, um den sich auf ihnen bildenden, den Durchtritt der Flüssigkeit durch das Filter dämmenden Filterkuchen zu entfernen. Das übliche Mittel zur Entfernung des Filterkuchens ist die Herbeiführung einer Rückströmung durch die Filterelemente, die den Filterkuchen abdrückt.
Zum Auffangen des Filterkuchens dient ein unter den Filterelementen liegender Trichter mit Schlammabzug. Ist der abgeschiedene Schlamm wertloser Ballast, so wird der Schlammabzug von Zeit zu Zeit geöffnet. Die im Trichter befindliche Flüssigkeit ruft beim Auslauf eine Rückströmung durch die Filterelemente von innen nach außen hervor, welche den Filterkuchen abdrückt, der in den Schlammtrichter abfällt und mit dem abfließenden Wasser abgeführt wird. Bei Filtern, bei denen es darauf ankommt, den von den Filterelementen abgedrückten Schlamm weiterzubehandeln, wäre eine solche Betriebsweise unzweckmäßig. Denn der Schlamm wäre in der Flüssigkeit derart verdünnt enthalten, daß die nachfolgende Behandlungsapparatur, beispielsweise ein umlaufendes Filter, unverhältnismäßig groß werden würde. Es sind deshalb Spüleinrichtungen entwickelt worden, die den Zweck verfolgen, den abgeschiedenen Filterkuchen nicht bei jedem Spülvorgang abzuführen, sondern die Schlammenge einer Mehrzahl von Teilreinigungen im Schlammtrichter zu sammeln und diesen in größeren Abständen zu entleeren, so daß ein Dickschlamm abgezogen werden kann, der je Volumeneinheit eine wesentlich größere Menge Festteilchen enthält als bei Abzug nur der Teilreinigungsmenge.
Bei Trogsaugfiltern ist diese Betriebsweise verhältnismäßig einfach durchzuführen. Filter dieser Art sind mit einem Saugheber ausgerüstet, der durch den von ihm erzeugten Unterdruck das Filtrat durch die Filterelemente hindurchsaugt. Es genügt dann, das Vakuum zu unterbrechen, um eine Rückströmung der Filtratsäule herbeizuführen, die den Filterkuchen abdrückt und ihn in den Schlammsammeltrichter fallen läßt.
Einrichtung zum Rückspülen der
Filterelemente eines Trogdruckfilters
Anmelder:
Raffinerie et Sucreries du Grand-Pont,
Hoegaarden (Belgien)
Vertreter:
Dr. E. Wetzel, Patentanwalt,
8500 Nürnberg, Hefnersplatz 3
Als Erfinder benannt:
Lucien Herssens,
Dr. Paul Mottard, Hoegaarden (Belgien)
Beanspruchte Priorität:
Belgien vom 8. Dezember 1961 (611 314)
Bei Trogdruckfiltern, wie sie der Erfindung zugrunde liegen, ist diese einfache Möglichkeit nicht gegeben. Nimmt man hier den treibenden Druck weg, so kann keine Rückströmung entstehen. Es ist für Trogdruckfilter nur eine Möglichkeit der Teilreinigung bekannt, die es gestattet, die einzelnen Mengen der Teilreinigung im Trichter zu sammeln, um einen Dickschlamm zu erzeugen, nämlich das Herausheben der Filterelemente aus dem Behälter. Der treibende Druck ist jetzt die statische Höhe des Filtrates in den Filterelementen, die eine den Filterkuchen abhebende Rückströmung erzeugt, der in den Schlammtrichter fällt. Die Apparatur wird durch die Einrichtung zum Heben und Senken der Filterelemente unverhältnismäßig kompliziert. Die andere Möglichkeit, eine Rückströmung dadurch zu erzeugen, daß man den Spiegel der Suspension durch Öffnen des Ablaßventils am Schlammtrichter absinken läßt, scheidet aus, weil man dann keinen Dickschlamm schaffen könnte.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, für ein Trogdruckfilter mit einem unter den Filterelementen
809 508/305
angeordneten Trichter mit Schlammabzug eine Rückspüleinrichtung zu schaffen, die mit einfachen Mitteln eine Teilreinigung unter Bildung eines Dickschlammes im Trichter gestattet.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß an dem Filterbehälter dicht unter der Unterkante eine gegen den Eintritt von Dickschlamm abgeschirmte, absperrbare Falleitung angeschlossen ist und der Filtratauslauf unter Atmosphärendruck steht. ίο
Hat sich bei dieser Einrichtung auf den Filterelementen ein so dichter Filterkuchen gebildet, daß eine Reinigung erforderlich ist, so wird die Flüssigkeitszufuhr zum Filter abgesperrt und die Falleitung geöffnet. Da der Filterauslauf unter Atmosphärendruck steht, fließt die Trübe durch die Falleitung ab und ruft eine Rückströmung des Filtrates durch die Filterelemente hindurch hervor. Der Filterkuchen wird abgedrückt, aber nicht abgeführt, sondern fällt in den Schlammtrichter. Die über die Falleitung abgeführte Trübe kann dann wieder in den Kreislauf eingeführt werden. Die Menge der aus dem abfallenden Filterkuchen herrührenden Festteilchen, die etwa mitgeführt werden, ist wegen der verhältnismäßig großen Dichte des Filterkuchens nur klein. Auf diese Weise ist es möglich, bei einem Trogdruckfilter mit einfachen Mitteln eine Teilreinigung der Filterelemente durchzuführen und dabei im Trichter einen Dickschlamm zu bilden.
In einer ersten Ausführungsform hat die Mündung der Falleitung am Filterbehälter die Form eines schmalen Schlitzes geringer Höhe.
In einer zweiten Ausführungsform ragt die Fallleitung m den Trichter bis an die Unterkante des Filterbehälters heran und ist durch eine Kappe gegen das Eindringen des abfallenden Filterkuchens abgeschirmt.
Voraussetzungsgemäß soll der sich im Trichter anfallende Dickschlamm einer Weiterbehandlung unterworfen werden. Beim Vorgang der Teilreinigung durch Ablassen der Trübe aus dem Filterbehälter werden Schwebeteilchen gleicher Beschaffenheit abgeführt, wie sie gesammelt werden sollen. Man darf also die über die Falleitung abgeführte Trübe nicht einfach weglaufen lassen, da mit ihr Festteilchen abgeführt würden, die einer Weiterbehandlung zu unterziehen sind. Um eine besondere Apparatur für die Nachbehandlung der Trübe zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Falleitung zu einem Behälter mit Einrichtung für eine an sich bekannte Rückführung abgezogener Trübe zum Filter zu führen.
Die Erfindung sei an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung mit Anschluß der Falleitung am Filterbehälter, F i g. 2 ein Anlagenschema und
F i g. 3 eine zweite Ausführungsform mit einer in den Behälter hineinragenden Falleitung.
Das Filter 1 besteht aus dem eigentlichen Filterbehälter 2, der die Filterelemente 3 aufnimmt und einem Schlammsammeltrichter 4 mit einem Abspen> ventil 5. Die Trübe wird durch die Leitung 16 in den Behälter 2 eingeführt, während das Filtrat die Filterelemente 3 durch die in die Atmosphäre mündende Leitung 6 verläßt. Werden die Filterelemente 3 durch Rückströmung gespült, so fällt der Filterkuchen ab und sammelt sich, wie bei 12 angedeutet, im unteren Teil des Trichters 4 vor dem Absperrventil 5.
Bei der üblichen Betriebsweise solcher Filter würde die Spülrückströmung dadurch erzielt werden, daß die Leitung 16 abgesperrt und das Ventil 5 geöffnet wird. Es würde zwar dann der abgeschiedene Filterkuchen mit einer gewissen Menge Trübe abgeführt werden, aber die Schlammkonzentration wäre sehr gering. Es ist deshalb gemäß der Erfindung eine Einrichtung geschaffen, die die Bildung eines Dickschlammes bei 12 trotz mehrfacher Teilspülungen ermöglicht. Das ist gemäß der Erfindung durch die absperrbare Falleitung 7 erreicht, deren Mündung 8 an der Unterkante des Behälters 2 liegt und die Form eines schmalen Schlitzes 13 hat.
Der Spülvorgang verläuft folgendermaßen: Zunächst wird die Leitung 16 abgeschaltet und hierauf das Ventil in der Falleitung 7 geöffnet. Da die Leitung 6 in die Atmosphäre mündet, erzeugt die durch die Falleitung 7 abströmende Trübe eine Rückströmung des Filtrates durch die Filterelemente 3 und außerdem eine gleichsinnig gerichtete Luftströmung. Der Filterkuchen wird infolgedessen von den Filterelementen abgedrückt und fällt in den Trichter 4. Ist das Filter gespült, so wird die Leitung 7 wieder abgesperrt und die Leitung 16. freigegeben, so daß der Filtervorgang weiter so lange verläuft, bis eine neue Spülung erforderlich ist, die in der beschriebenen Weise verläuft. Zu dem Filterkuchen im Trichter 4 kommt der zweite Filterkuchen hinzu usf., bis eine Dickschlammenge gewünschter Größe angesammelt ist, die dann über das Ventil 5 abgezogen wird.
Das mit 10 bezeichnete Absperrventil der Fallleitung 7 ist in F i g. 2 eingezeichnet, welche die bereits erwähnte besonders zweckmäßige Ausführungsform zeigt. Die Falleitung 7 mündet nämlich mit ihrem Auslaß 9 in eine Rüclcfuhreinrichtung für die während des Spülvorganges abgeführte Trübe, die in einen Sammler 11 gelangt. Aus diesem wird sie durch eine Pumpe 17 wieder entnommen und über die Leitung 15 der Zuführungsleitung 16 vor dem Absperrventil zugeführt.
Bei der Ausführungsform nach der F i g. 3 ist die Falleitung 7 in den Trichter 4 eingeführt derart, daß ihre Mündung 8 dicht unter der Unterkante des Behälters 2 liegt. Gegen den Eintritt von abfallendem Filterkuchen ist sie durch eine Kappe 14 abgeschirmt. Im übrigen arbeitet diese Einrichtung in gleicher Weise wie die nach F i g. 1.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Rückspülen der Filterelemente eines Trogdruckfüters mit Sammlung des Dickschlammes in einem unter den Filterelementen angeordneten Trichter mit Schlammabzug, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Filterbehälter (2) dicht unter der Unterkante eine gegen den Eintritt von Dickschlamm abgeschirmte, absperrbare Falleitung (7) angeschlossen ist und der Filtratauslauf (6) unter Atmosphärendruck steht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (8) der Falleitung (7) am Filterbehälter (2) die Form eines schmalen Schlitzes (13) hat.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falleitung (7) mit ihrer Mündung (8) in den Trichter (4) bis dicht an die Unterkante des Behälters (2) hineinragt und durch eine Kappe (14) abgeschirmt ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Falleitung (7) zu einem Behälter (11) mit Einrichtung (17, 15) für eine an sich bekannte Rückführung abgezogener Trübe zum Filter führt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 646 403, 719 295, 336, 969 665, 971 481;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1 039 495, 097 409,1118 759.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 508/305 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
DER33995A 1961-12-08 1962-12-01 Einrichtung zum Rueckspuelen der Filterelemente eines Trogdruckfilters Pending DE1261112B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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BE1261112X 1961-12-08

Publications (1)

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DER33995A Pending DE1261112B (de) 1961-12-08 1962-12-01 Einrichtung zum Rueckspuelen der Filterelemente eines Trogdruckfilters

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FR (1) FR1348489A (de)
NL (1) NL286360A (de)

Citations (8)

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NL286360A (de) 1900-01-01
FR1348489A (de) 1964-04-15

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