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DE1260998B - Stabilisator fuer ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Stabilisator fuer ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug

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Publication number
DE1260998B
DE1260998B DED35101A DED0035101A DE1260998B DE 1260998 B DE1260998 B DE 1260998B DE D35101 A DED35101 A DE D35101A DE D0035101 A DED0035101 A DE D0035101A DE 1260998 B DE1260998 B DE 1260998B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
working
spaces
vehicle
cylinder
stabilizer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED35101A
Other languages
English (en)
Inventor
Armin Drechsel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED35101A priority Critical patent/DE1260998B/de
Priority claimed from DED35100A external-priority patent/DE1157938B/de
Publication of DE1260998B publication Critical patent/DE1260998B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G21/00Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
    • B60G21/02Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected
    • B60G21/06Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/033Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means characterised by regulating means acting on more than one spring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 60g
Deutsche KL: 63 c-42
Nummer: 1260 998
Aktenzeichen: D 3510111/63 c
Anmeldetag: 4. Januar 1961
Auslegetag: 8. Februar 1968
Die Erfindung betrifft einen Stabilisator für ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug.
Ein bekannter Stabilisator weist zwei je mit einem Rad verbundene und beidseitig am Fahrzeug angeordnete, hydraulische Arbeitszylinder auf, deren von je einem Arbeitskolben begrenzte Arbeitsräume paarweise jeweils über Kreuz miteinander verbunden sind, so daß der Stabilisator bei beidseitigem, gleich großem und gleichgerichtetem Hub der Räder kein stabilisierendes Moment erzeugt und nur dem einseitigen Anheben eines Rades einen Widerstand entgegensetzt.
Bei einer bekannten Federung für Kraftfahrzeuge ist ein Luft-, Gas- oder Flüssigkeitskissen mit einem Zusatzbehälter über eine Absperrvorrichtung verbunden, wobei die Absperrvorrichtung unter der Wirkung eines Elektromagneten steht, dessen Stromkreis durch die Lenkvorrichtung unterbrochen oder geschlossen wird. Soll die Fliehkraft auf die Absperrvorrichtung einwirken, so tritt an die Stelle der Verbindung mit der Lenkvorrichtung ein auf die Fliehkraft ansprechender Quecksilberschalter. Die nahe den Rädern auf der einen Seite des Fahrzeuges angeordneten Kissen können mit jedem der auf der anderen Seite angeordneten Kissen mittels eines durch den Elektromagneten gesteuerten Hahnes in Verbindung gesetzt werden, wozu kalibrierte Leitungen vorgesehen sind.
Durch Anwendung eines Ventils lassen sich bei einer anderen bekannten Stabilisierungseinrichtung verschiedene Überkreuz- oder Parallelverbindungen von Stoßdämpfern erreichen.
Wieder eine andere bekannte Dämpfungsvorrichtung weist sogenannte hydropneumatische Federbeine auf, von denen jedes zwei über eine Drosselstelle miteinander verbundene Arbeitsräume hat, wodurch eine Schwingungsdämpfung erzielt werden kann. Eine bestimmte Ausgleichswirkung zwischen zwei einander benachbarten Federbeinen wird durch eine ebenfalls eine Drosselstelle aufweisende Verbindungsleitung erreicht, wodurch eine einer Schlingerbewegung entgegenwirkende Drosselung entsteht.
Bei noch einer anderen bekannten Vorrichtung sind jeweils zwei durch einen Haubenkolben voneinander getrennte Arbeitsräume über Kreuz verbunden und jeweils an einen Arbeitszylinder angeschlossen, dessen Kolben jeweils an einem der Räder angebracht ist. Beim Verschieben dieser Kolben in Gegenrichtung führt der Haubenkolben wegen der Verbindung über Kreuz jeweils die gleiche Bewegung, wenn auch wegen eventueller Volumenunterschiede mit entsprechenden Unterschieden aus. Die beiden Hauben-Stabilisator für ein Fahrzeug, insbesondere
ein Kraftfahrzeug
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Als Erfinder benannt:
Armin Drechsel, 7000 Stuttgart
kolben verändern also wegen ihrer besonderen Ausbildung und wegen ihres Angrenzens an einen pneumatischen Federraum bei ihrer Bewegung jeweils in gleicher Weise die von ihnen begrenzten Räume, unabhängig davon, in welchem der Druckmittelräume der Druck vergrößert oder verkleinert wird. Der Arbeitszylinder ist mit der Pumpe und einem Vorratsbehälter über ein Steuergerät zu verbinden. Die ganze Anordnung ist sehr aufwendig und kompliziert.
Es ist weiterhin bekannt, in Verbindungsleitungen ein hydropneumatisches Federglied vorzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Vorrichtung zu schaffen, welche als Stabilisator, Stoßdämpfer und Feder wirken kann. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Gesamtkombination folgender zum Teil an sich bekannter Merkmale gelöst:
a) zwei je mit einem Rad oder mit dem Fahrgestell mechanisch verbundene und beidseitig am Fahrzeug angeordnete hydraulische Arbeitszylinder weisen je zwei von einem Arbeitskolben begrenzte und paarweise miteinander hydraulisch verbindbare Arbeitsräume auf;
b) in der Verbindungsleitung von zwei Arbeitsräumen ist als Dämpfungsglied eine Drosselstelle vorgesehen;
c) jeder Arbeitsraum ist an ein Steuerventil angeschlossen, das in einer Lage seines Steuergliedes die beiden Arbeitsräume eines der beiden Arbeitszylinder und in einer anderen Lage des Steuergliedes die am weitesten voneinander entfernten Arbeitsräume der beiden einander zugeordneten Arbeitszylinder miteinander verbindet;
d) mit dem Arbeitszylinder ist eine hydropneumatische Feder verbunden;
e) die hydropneumatische Feder ist von einem der Arbeitsräume des Arbeitszylinders durch einen doppeltwirkenden Kolben, und dieser an die
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Deckel 40 ist mit dem Halbkugelabschnitt 37 durch nicht dargestellte Verbindungsmittel verbunden. Zwischen diesen beiden Teilen ist eine Membran 44 eingespannt, die einen luftgefüllten Raum 68 von einem flüssigkeitsgefüllten Arbeitsraum 67 trennt. Beide Räume bilden zusammen eine hydropneumatische Feder, deren Federcharakteristik durch Ändern des Druckes im Arbeitsraum 68 verändert werden kann. Der Deckel 40 und/oder die Halbkugel 37 sind am
. hydropneumatische Feder angrenzende Arbeitsraum ist vom anderen Arbeitsraum des Arbeitszylinders durch eine Trennwand getrennt, welche von einer den doppeltwirkenden mit einem einfach wirkenden Kolben verbindenden Kolbenstange durchsetzt ist.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Stabilisator hat einen übersichtlichen Aufbau und ist einfach am Fahrzeug anzubringen. Es sind in ihm die Wirkungen
eines Stabilisators, eines Stoßdämpfers und einer io Rahmen eines nicht dargestellten Fahrzeuges befestigt. Feder unter geringstmöglichem Aufwand vereinigt. Im Einzelzylinder 33 ist ein doppeltwirkender
Die hydropneumatische Feder am Arbeitszylinder Kolben 46 und im Einzelzylinder 34 ein einfach hält in vorteilhafter Weise das darin befindliche wirkender Kolben 47 verschiebbar gelagert. Die Druckmittel unter Druck, wodurch der Bildung von beiden Kolben 46 und 47 sind durch eine Kolben-Schaum in der Druckflüssigkeit beim Durchgang 15 stange 48 miteinander verbunden. Eine Kolbenstange durch Engstellen od. dgl. und der Kavitation ent- 49 ragt aus dem durch eine Querwand nach unten gegengewirkt wird. abgeschlossenen Einzelzylinder 34 heraus, an dem
Eine immer gleichmäßige Belastung der Räder eine Rücklaufleitung 50 für durch den Spalt zwischen (Ausgleichfederung) wird unter Anwendung je eines dem Kolben 47 und dem Einzelzylinder 34 hindurch-Arbeitszylinders für jedes getrennt voneinander an- 20 gedrungene Flüssigkeit vorgesehen ist. Die Kolbengeordnete Fahrzeugrad dadurch erreicht, daß bei den stange 49 weist eine Öse 51 für die Befestigung an Stabilisatoren, die den auf einer Seite des Fahrzeuges einer nicht dargestellten Radaufhängung auf. Am liegenden Fahrzeugrädern zugeordnet sind, die den Einzelzylinder 34 und an der Kolbenstange 49 ist ein Flüssigkeitsteil der hydropneumatischen Feder auf- Faltenbalg 52 angebracht, der das aus dem Einzelnehmenden Arbeitsräume zweier Arbeitszylinder und 25 zylinder 34 herausragende Ende der Kolbenstange 49 auf der anderen Seite die von dem doppeltwirkenden abdeckt. Die Kolbenstange 48 geht durch eine Boh-Kolben und von der Trennwand begrenzten Arbeitsräume miteinander hydraulisch verbunden sind, und
daß bei paarweise einander zugeordneten, jeweils
einen Stabilisator bildenden Arbeitszylindern von 30 begrenzen den Arbeitsraum 66.
jeweils einer Achse zugeordneten Fahrzeugrädern der An der Trennwand 35 befindet sich ein Anschluß-
den Flüssigkeitsteil der hydropneumatischen Feder
aufnehmende Arbeitsraum eines Arbeitszylinders mit
dem vom doppeltwirkenden Kolben und der Trennwand begrenzten Arbeitsraum des anderen Arbeits- 35 schlossen (F i g. 2). Die Drosselstelle 26 setzt dem Zylinders verbunden sind. durchtretenden Druckmittel in beiden Richtungen
Je zwei der Arbeitszylinder sind also als Stabili- etwa den gleichen Widerstand entgegen. Sie sitzt auf satoren und Stoßdämpfer an einem Fahrzeug ent- dem Gehäuse des Steuerventils 27, das einen nicht sprechend der jeweiligen Verbindung ihrer Arbeits- dargestellten Schieber aufweist, der abhängig von räume einzusetzen, und alle vier Arbeitszylinder sind 40 Geradeausfahrt oder Kurvenfahrt, z. B. mit Hufe so untereinander zu verbinden, daß noch ein be- eines zusammen mit einem nicht dargestellten Fahrtstimmter Ausgleichseffekt zwischen den Hinter- und richtungsanzeiger oder abhängig von der Lenkung, Vorderrädern erzielt werden kann. Hierbei wirkt ein einer Libelle, eines Pendels steuerbaren Magneten in Ausgleichseffekt in Längsrichtung des Fahrzeuges zwei Lagen verschiebbar ist. In der einen Lage des einer Stabilisierung der Querrichtung des Fahrzeuges 45 Schiebers ist die Leitung 24 mit der Leitung 25' und nicht entgegen. die Leitung 24' mit der Leitung 25 verbunden, so daß
Durch an sich bekanntes Einschalten eines hydro- ein Arbeitsraum 65 mit einem Arbeitsraum 66' und pneumatischen Federgliedes in jede zwei Arbeits- ein Arbeitsraum 65' mit einem Arbeitsraum 66 in räume verbindende Leitung werden die Wankschwin- Verbindung stehen. In der anderen Lage des Steuergungen des Fahrzeuges um seine Längsachse abge- 50 gliedes sind die Leitung 24 mit der Leitung 25 bzw. federt und gemildert, so daß diese Schwingungen der Arbeitsraum 65 mit dem Arbeitsraum 66 und die
Leitung 24' mit der Leitung 25' bzw. der Arbeitsraum 65' mit dem Arbeitsraum 66' verbunden. Die Verbindungen der in Fig. 2 entsprechenden, mit 55 dreistelligen Bezugsziffern bezeichneten Teile sind wie vorher beschrieben und werden weiter unten noch erwähnt.
Bei der Verbindung des Arbeitsraumes 65 mit dem Arbeitsraum 66 und des Arbeitsraumes 65' mit dem
Zwei als hydraulische Arbeitszylinder wirkende 60 Arbeitsraum 66' wirken die Arbeitszylinder in Ver-Einzelzylinder 33 und 34 (Fig. 1) sind in eine sie bindung mit den Drosselstellen26 bzw. 26' als Stoßvoneinander trennende Trennwand 35 eingesetzt. Der dämpfer, weil der vom Arbeitszylinder begrenzte Einzelzylinder 33 hat an seinem oberen Ende eine Arbeitsraum 65 das aus ihm verdrängte Druckmittel Halbkugel 37, die eine durch eine Schraube 38 ver- dem vom gleichen Arbeitszylinder begrenzten Arbeitsschlossene Öffnung 39 aufweist. Auf die Halbkugel 37 65 raum 66 zuführt und umgekehrt. Das gleiche gilt für ist ein halbkugelförmiger Deckel 40 aufgesetzt, der die Arbeitsräume 65' und 66'.
eine ein Rückschlagventil 41 aufnehmende und von Unter Kurvenfahrtbedingungen wird durch den
einer Schraube 42 verschlossene Öffnung 43 hat. Der elektrischen Magneten der Schieber in seine andere
rung 53 in der Trennwand 35 hindurch. Der Kolben 46 und die Trennwand 35 begrenzen den Arbeitsraum 65, und der Kolben 47 und die Trennwand 35
körper 55, an den Zuleitungen 24 und 25 herangeführt sind. Die Leitung 24 ist an eine Drosselstelle 26 und die Leitung 25 an ein Steuerventil 27 ange
weicher sind als ohne Einschalten des Federgliedes.
In der Zeichnung ist ein Stabilisator als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil des Ausführungsbeispiels,
F i g. 2 eine besondere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes.
Steuerlage gebracht, und die vorstehend beschriebene Vorrichtung wirkt als Stoßdämpfer und Stabilisator zugleich, weil von den aufgeführten Arbeitsräumen die jeweils voneinander am weitesten entfernt liegenden miteinander verbunden sind. Wird der Fahrtrichtungsanzeiger ausgeschaltet, so wird der Schieber in seine Ausgangslage zurückgeführt, in der die Arbeitsräume 65 und 66 bzw. 65', 66' miteinander verbunden sind. Es findet also keine Stabilisierung statt. ίο
Auf dem Anschlußkörper 55 (F i g. 1) ist eine Halbkugel 57 befestigt, die von einem entsprechend ausgebildeten, halbkugelförmigen Deckel 58 abgedeckt ist. Zwischen der Halbkugel 57 und dem Deckel 58 ist eine Membran 59 eingespannt, die den Hohlraum der Kugel in zwei Kammern unterteilt. Die durch die Halbkugel 57 begrenzte Kammer ist über eine Bohrung 61 mit der Leitung 24 verbunden. Die durch den Deckel 58 begrenzte Kammer hat eine ein nicht dargestelltes Ventil aufweisende öffnung 62, ao die durch eine Verschlußschraube 63 abgedeckt ist. Hierdurch entsteht eine weitere hydropneumatische Feder.
Durch die Bohrungen 43 und 62 kann den daran anschließenden Kammern Druckluft und durch die Bohrung 39 Drucköl zugeführt werden.
In F i g. 2 sind zwei Stabilisatoren mit je zwei mit Federelementen kombinierten Arbeitszylindern dargestellt. In dem in der Zeichnung linken oberen Arbeitszylinder sind die Arbeitsräume und der Federraum entsprechend F i g. 1 mit 65 bis 68 bezeichnet und in dem zum gleichen Stabilisator gehörenden Arbeitszylinder die entsprechenden Räume mit 65/ bis 68'. Die entsprechenden Räume der Arbeitszylinder des anderen Stabilisators tragen die Bezeichnung 165 bis 168 bzw. 165' bis 168'. Diesem Stabilisator sind die den Leitungen 24, 25 bzw. 24', 25' entsprechenden Leitungen 124, 125 bzw. 124', 125', die dem Drosselventil 26 und 26' entsprechenden Drosselventile 126 und 126', das dem Ventil 27 entsprechende Ventil 127 und der dem Magneten 29 entsprechende Magnet 129 zugeordnet.
Die Arbeitsräume 67 und 167 sind durch eine Leitung 71, die Arbeitsräume 65 und 165 durch eine Leitung 72, die Arbeitsräume 67' und 167' durch eine Leitung 73, die Arbeitsräume 65' und 165' durch eine Leitung 74, die Arbeitsräume 67 und 65' durch eine Leitung 75, die Arbeitsräume 65 und 67' durch eine Leitung 76, die Arbeitsräume 165 und 167' durch eine Leitung 77 und die Arbeitsräume 165' und 167 durch eine Leitung 78 verbunden.
In die Leitungen 72 und 74 ist je einer der bei F i g. 1 beschriebenen hydropneumatischen Federspeicher 57 bis 59 eingeschaltet. Der Doppelpfeil A zeigt die Fahrtrichtungen des mit der Anordnung nach F i g. 2 versehenen Fahrzeuges.
Die hydropneumatischen Federn 57 bis 59 in den Leitungen 72 und 74 sind so angeordnet, daß jede zwei Arbeitsräume verbindende Leitung an eine derartige Feder angeschlossen ist, so daß die Wankbewegungen des Fahrzeuges um seine Längsachse durch die Federn gemildert werden.
Durch die besondere Anordnung der flüssigkeitsführenden Leitungen 71 bis 78 sind die Kräfte auf die Vorder- und Hinterräder des Fahrzeuges untereinander ausgeglichen.
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist der Arbeitsraum 65 des Arbeitszylinders mit dem Arbeitsraum 66 des gleichen Arbeitszylinders oder mit dem Arbeitsraum 66' des anderen Arbeitszylinders jeweils über die erwähnte Drosselstelle zu verbinden. Bei der erstgenannten Verbindung wirkt das Ganze als Dämpfer und bei der zweitgenannten Verbindung als Stabilisator und Dämpfer. Das gleiche gilt bezüglich der Verbindung des Arbeitsraumes 66 entweder mit dem Arbeitsraum 65 oder mit dem Arbeitsraum 65'. Entsprechend sind die Arbeitsräume 165, 166 sowie 165', 166' untereinander zu verbinden.
Nun sind aber die Arbeitsräume 65 und 165 sowie die Arbeitsräume 67' und 167' einerseits und die Arbeitsräume 65' und 165' sowie die Arbeitsräume 67 und 167 andererseits jeweils untereinander verbunden. Dadurch wird ein bestimmter Ausgleich innerhalb der einzelnen untereinander verbundenen Arbeitsräume erzielt, ohne jedoch die Stabilisations- oder Dämpfungswirkung ungünstig zu beeinflussen. Bei belastetem Fahrzeug gleichen sich durch die Verbindungsleitungen die Drücke in den verschiedenen Arbeitsräumen aus, so daß unter gleicher Beanspruchung das Druckmittel in den gleichen Arbeitsräumen auch gleichartig wirkt.
Sind jeweils die Arbeitsräume des gleichen Arbeitszylinders über ein Dämpfungsglied zur Erzielung einer Dämpfungswirkung miteinander verbunden, so bewirkt ein Stoß auf die die Kolben 46 und 47 miteinander verbindende Kolbenstange 48 (F i g. 1) eine Vergrößerung des Druckes im Arbeitsraum 66. Eine merkliche Vergrößerung des Druckes im Arbeitsraum 67 tritt erst bei einer beachtlichen Verschiebung des diesen Raum begrenzenden Kolbens 46 auf. Die aus dem Arbeitsraum 66 verdrängte Flüssigkeit fließt über das Ventil 27 und die vorhandene Drosselstelle in die Leitung 72, welche mit dem Arbeitsraum 65 in Verbindung steht. Da sich dieser Raum nur entsprechend der aus dem Raum 66 verdrängten Flüssigkeitsmenge vergrößert und diese Flüssigkeitsmenge für den Raum 65 nach Durchgang durch die Drosselstelle zur Verfügung steht, tritt in diesem Raum praktisch keine Druckveränderung ein, insbesondere da kleinere Druckschwankungen etwa angeschlossener Federräume 57, 67' und 167' ausgeglichen werden. Die Verbindungsleitungen haben also praktisch keinen Einfluß auf die Dämpfungswirkung, so daß das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 bei Verbindung der Arbeitsräume des gleichen Arbeitszylinders wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bei entsprechender Verbindung von dessen Arbeitsräumen wirkt.
Sind jedoch über das Ventil 27 und die entsprechenden Drosselstellen 26 und 26' die Arbeitsräume 65 und 66' sowie 66 und 65' und über das Ventil 127 und die entsprechenden Drosselstellen 126 und 126' die Arbeitsräume 165 und 166' sowie 166 und 165' miteinander verbunden, so wirkt die Anlage als Stabilisator. Werden z. B. bei einer Kurvenfahrt die Arbeitsräume 66 und 166 belastet und die Arbeitsräume 66' und 166' entlastet, so fließt Druckmittel von dem Arbeitsraum 66 zum Arbeitsraum 65' einerseits und von 166 zu 165' andererseits und bewirkt eine Bewegung der miteinander verbundenen Kolben 46, 47 in gleicher Richtung, so daß auch der Arbeitsraum 66' bzw. 166' unter Druck gesetzt wird und von diesem Druckmittel zum Arbeitsraum 65 bzw. 165 gelangt. Da hierbei die Arbeitsräume 65 und 165 einerseits sowie die Arbeitsräume 65' und 165' andererseits miteinander verbunden sind, gleicht sich der Druck in diesen Arbeitsräumen aus. Außer-
dem bewirken die angeschlossenen Arbeitsräume 67' und 167' sowie 67 und 167 einen gewissen Druckausgleich.
Da die Arbeitsräume 66, 66', 166 und 166' jeweils nur über eine Drosselstelle mit einem anderen Arbeitsraum verbunden werden können, beeinflussen die in jenen Arbeitsräumen herrschenden Drücke die Wirkung der Anlage je nach ihrer Verbindung mit anderen Arbeitsräumen entweder als Stabilisator und Dämpfer oder als Dämpfer trotz der durch die geschaffenen Verbindungen vorhandenen Ausgleichswirkung.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Stabilisator für ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch Gesamtkombination folgender, zum Teil an sich bekannter Merkmale:
a) zwei je mit einem Rad oder mit dem Fahrgestell mechanisch verbundene und beidseitig am Fahrzeug angeordnete hydraulische Arbeitszylinder (33, 34) weisen je zwei von
einem Arbeitskolben (46, 47) begrenzte und
paarweise miteinander hydraulisch verbindbare Arbeitsräume (65, 66, 65', 66', 165,
166, 165', 166') auf;
b) in der Verbindungsleitung von zwei Arbeitsräumen (65, 66) ist als Dämpfungsglied eine Drosselstelle (26) vorgesehen;
c) jeder Arbeitsraum ist an ein Steuerventil (27, 127) angeschlossen, das in einer Lage seines Steuergliedes die beiden Arbeitsräume eines der beiden Arbeitszylinder und in einer anderen Lage des Steuergliedes die am weitesten voneinander entfernten Arbeitsräume der beiden einander zugeordneten Arbeitszylinder miteinander verbindet;
d) mit dem Arbeitszylinder ist eine hydropneumatische Feder (68, 67, 68', 67', 168,
167, 168', 167') verbunden;
e) die hydropneumatische Feder ist von einem der Arbeitsräume (65, 65', 165, 165') des Arbeitszylinders durch einen doppeltwirkenden Kolben (46) und dieser an die hydropneumatische Feder grenzende Arbeitsraum ist von einem anderen Arbeitsraum (66, 66', 166, 166') des Arbeitszylinders durch eine Trennwand (35) getrennt, welche von einer den doppeltwirkenden mit einem einfach wirkenden Kolben (47) verbindenden Kolbenstange (48) durchsetzt ist.
2. Stabilisator nach Anspruch 1 mit je einem Arbeitszylinder für jedes getrennt vom anderen angeordnete Fahrzeugrad, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Stabilisatoren, die den auf einer Seite des Fahrzeuges liegenden Fahrzeugrädern zugeordnet sind, die den Flüssigkeitsteil der hydropneumatischen Feder aufnehmenden Arbeitsräume (67, 167 bzw. 67', 167') zweier Arbeitszylinder und auf der anderen Seite die von dem doppeltwirkenden Kolben (46) und von der Trennwand (35) begrenzten Arbeitsräume (65', 165' bzw. 65, 165) miteinander hydraulisch verbunden sind und daß bei paarweise einander zugeordneten, jeweils einen Stabilisator bildenden Arbeitszylindern von jeweils einer Achse zugeordneten Fahrzeugrädern der den Flüssigkeitsteil der hydropneumatischen Feder aufnehmende Arbeitsraum eines Arbeitszylinders mit dem vom doppeltwirkenden Kolben (46) und der Trennwand (35) begrenzten Arbeitsraum des anderen Arbeitszylinders verbunden sind.
3. Stabilisator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß — wie an sich bekannt — in jeder zwei Arbeitsräume (65, 165 bzw. 65', 165') verbindenden Leitung ein hydropneumatisches Federglied (57 bis 59) eingeschaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 591 669, 705 296,
745155;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1058 854;
französische Patentschriften Nr. 1116 875,
715;
britische Patentschriften Nr. 831548, 844146.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 507/394 1.68
ι Bundesdruckerei Berlin
DED35101A 1961-01-04 1961-01-04 Stabilisator fuer ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug Pending DE1260998B (de)

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