DE1260973B - Vorrichtung zum Fuehren eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Naehe des Bildfensters eines Projektors - Google Patents
Vorrichtung zum Fuehren eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Naehe des Bildfensters eines ProjektorsInfo
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- DE1260973B DE1260973B DE1965F0048028 DEF0048028A DE1260973B DE 1260973 B DE1260973 B DE 1260973B DE 1965F0048028 DE1965F0048028 DE 1965F0048028 DE F0048028 A DEF0048028 A DE F0048028A DE 1260973 B DE1260973 B DE 1260973B
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/42—Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/56—Threading; Loop forming
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- Projection Apparatus (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Führen eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines Projektors Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Führen eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines Projektors mittels an beiden Rändern so angeordneten Gleitkufen, daß der Film eine Querwölbung erhält, die in der gleichen Richtung verläuft wie die Bildfeldwölbung des Projektionsobjektivs, wobei der Film auf der Vorder- und Rückseite mit seinem Bildteil im Filmführungskanal und im Bildfenster frei liegt.
- Zur Erzeugung eines guten Projektionsbildes ist es erforderlich, daß der Film im Bereich des Bildfensters möglichst plan liegt, also die Führungsbahn entsprechend ausgebildet sein muß. Da nun der Film durch den einseitigen Antrieb und vor allem durch Wärmeeinwirkung einer annähernd konstanten und stets in einer Richtung wirkenden Verformung ausgesetzt ist (Wölbung zum Objektiv hin), müßte er zwischen ganzflächigen Andruckplatten geführt werden, um eine vollkommen plane Lage zu erzielen. Diese Anordnung scheidet aber aus, weil durch Ablagerung von Staub der Film unweigerlich beschädigt würde.
- Es ist bekannt, zur Erzielung eines brauchbaren Bildes die äußeren Randzonen des aufgenommenen Bildes bei der Projektion wegzulassen, wobei dann die Verformungen der übrigen Bildfläche in den Schärfentiefenbereich des Projektionsobjektivs fallen.
- Diese Lösung ist unzureichend, denn es fallen etwa 25 % des aufgenommenen Bildes fort, und trotzdem ist die Bildwirkung nicht vollständig befriedigend. Ferner ist bekannt: a) Führung des Films in X- oder V-förmigen Nuten, b) Führung des Films zwischen schräggerichteten Kufen (deutsche Auslegeschrift 1031632).
- Beide Verfahren geben dem Film eine sogenannte Vorverformung, welche die Betriebsverformung ausgleicht. Sie wurden aber praktisch nicht verwertet, weil sie für eine Serienanfertigung nicht geeignet sind. Bei der Vorrichtung gemäß a) ist die Herstellung von so komplizierten Führungen schwierig und teuer; bei der Vorrichtung nach b) ist die Herstellung von Führungsflächen so geringer Größe höchstens mit zu kostspieligen Mitteln genau genug möglich, bzw. es ergibt sich nach einem zweiten Ausführungsbeispiel ein sehr umständlicher Aufbau.
- Zur Verbesserung dieser Vorrichtung ist es bekannt, eine die Verformung erzwingende Kufe oder ein Kufenpaar in Objektivachsenrichtung beweglich zu machen, wobei die Kufen mindestens auf einer Seite des Filrnführungskanals in dessen Querrichtung zueinander versetzt sind. Dabei wird aber der Winkel zwischen Objektivachse und Bildebene mit der Veränderung dieser beweglichen Kufe(n) ebenfalls geändert. Somit ist zum Ausgleich dieser neu eingebrachten Unschärfe eine weitere seitlich bewegliche Andruckplatte erforderlich, wodurch das Ganze zu einer sehr schwierigen Anordnung wird.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Projektion der vollen Größe des aufgenommenen Bildes zu ermöglichen und dabei eine Serienherstellung der Führungsbahn mit einfachen Mitteln zu gewährleisten. Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung der eingangs genannten Art, bei der die Filmführung mittels an beiden Rändern so angeordneten Gleitkufen erfolgt, daß der Film eine Querwölbung erhält, die in der gleichen Richtung verläuft wie die Bildfeldwölbung des Projektionsobjektivs, wobei der Film auf der Vorder- und Rückseite mit seinem Bildteil im Filmführungskanal und im Bildfenster frei liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn so gestaltet ist, daß der Film beiderseits des Bildteils durch einander gegenüberstehende abgerundete, gegenüber ihrem Träger unbewegliche Kufen, deren Berührungsstellen mit dem Film in einer senkrecht zur Objektivachse verlaufenden Ebene liegen, geführt ist und zusätzlich eine Führung zwischen Perforationsbereich und benachbartem Filmrand ebenfalls durch zwei einander gegenüberstehende abgerundete, gegenüber ihrem Träger unbewegliche, dem Objektiv an der betrachteten Filmquerschnittsstelle im Vergleich zur genannten Ebene näherliegende Kufen vorgesehen ist. Der in Richtung Objektiv liegende Teil der Führungsbahn erhält also die niedrigere äußere Kufe, der andere die höhere äußere Kufe, wobei diese außenliegenden Kufen jeweils z. B. um 0,3 mm von der Höhe der anderen beiden Kufen abweichen. Beim Aneinanderpressen der beiden Teile der Führungsbahn erhält der Film somit eine Verformung, die der Betriebsverformutig entgegengerichtet ist und diese weitgehend ausgleicht.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgegenstandes ist im folgenden beschrieben und in der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt einen Querschnitt durch die Filmführungsbahn in der Nähe des Bildfensterbereichs eines Schmalfilmprojektors.
- Es ist dabei angenommen, daß das Licht in Pfeilrichtung ® durch den Film 1 hindurchtritt. Das Teil 2 der Führungsbahn für den Schmalfilm ist mit dem Projektorgehäuse fest verbunden, während das Teil 3 federnd gegen das Teil 2 gedrückt wird. Jedes dieser Teile enthält Kufen 2 a, 2 b-0 2 c bzw. 3 a, 3 b, 3 c zur möglichst punktförmigen Führung des Films, bezogen auf den jeweiligen Querschnitt. Dabei liegen die Berührungsstellen der Kufen 2 a und 2 b mit dem Fihn beiderseits des- Bildfensters des Films jeweils in der gleichen, senkrecht zur Richtung der Objektivachse X verlaufenden Geraden, ebenso die Berührungsstellen der Kufen 3 a und 3 b mit dem Film. Dagegen liegen die Berührungsstellen der Kufen 2 c und 3 c um den Betrag a von etwa 0,3 mm näher am Objektiv als jene Verbindungslinien. Zwischen den Kufen 2 b und 2 c liegt der Perforationsbereich des Films; das Vorschuborgan -greift von der Richtung A etwa an der entsprechend bezeichneten Stelle in den Film ein. Das Objektiv befindet sich unterhalb der gezeichneten Führungsbahn.
- Berechnungen haben ergeben, daß sich bei Verwendung eines Objektivs mit den technischen Daten 1:1,3;f = 20 mm, Objektivlinsendurchmesser = 15,4 mm und einem Projektionsabstand von 4 m sowie einem Zerstreuungskreisdurchmesser von 10 Ei noch bei 3,185 m Projektionsabstand eine genügende Schärfentiefe ergibt. Der Filmabstand vom Objektiv darf dabei jedoch nur um etwa 26 #t in Bildmitte schwanken. Dies wird, wie sowohl eine Berechnung als auch Versuche ergeben haben, bei einem Wert a = 0,30 mm für den erwähnten Kufenhöhenunterschied erreicht. Die erzielten Vorteile bestehen darin, daß im Zusammenhang mit dem Verformungsausgleich, der die Projektion der vollen aufgenommenen Bildgröße gestattet, eine einfache, durch Maschinen in Serienfertigung herstellbare Form der Führungsbahn verbunden ist, welche nicht umständlich nachgearbeitet werden muß.
Claims (1)
- Patentanspruch: Vorrichtung zum Führen eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines Projektors mittels an beiden Rändern so angeordneten Gleitkufen, daß der Film eine Querwölbung erhält, die in der.gleichen Richtung verläuft wie die Bildfeldwölbung des Projektionsobjektivs, wobei der -Film auf der Vorder- und Rückseite mit seinem Bildteil im Filmführungskanal und im. Bildfenster frei liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn so gestaltet ist, daß der Film (1) beiderseits des Bildteils durch einander gegenüberstehende abgerundete, gegenüber ihrem Träger unbewegliche Kufen (2a, 2b, 3a, 3b), deren Berührungsstellen mit dem Film in einer senkrecht zur Objektivachse (X) verlaufenden Ebene liegen, geführt ist und zusätzlich eine Führung zwischen Perforationsbereich und benachbartem Filmrand ebenfalls durch zwei einander gegenüberstehende abgerundete, gegenüber ihrem Träger unbewegliche, dem Objektiv an der betrachteten Filmquerschnittsstelle im Vergleich zur genannten Ebene näherliegende Kufen (2 c, 3 c) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1031632, 1094 096; schweizerische Patentschrift Nr. 328 662; H. Joachim, »Die kinematographische Projektion«, 7. und B. Auflage, 1928, Verlag Knapp, Halle/Saale, S. 52.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965F0048028 DE1260973B (de) | 1965-12-28 | 1965-12-28 | Vorrichtung zum Fuehren eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Naehe des Bildfensters eines Projektors |
| CH1852866A CH443891A (de) | 1965-12-28 | 1966-12-23 | Vorrichtung zum Führen eines Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines Projektors |
| AT1189166A AT268880B (de) | 1965-12-28 | 1966-12-27 | Vorrichtung zum Führen eines Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines Projektors |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965F0048028 DE1260973B (de) | 1965-12-28 | 1965-12-28 | Vorrichtung zum Fuehren eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Naehe des Bildfensters eines Projektors |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1260973B true DE1260973B (de) | 1968-02-08 |
Family
ID=7101992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965F0048028 Pending DE1260973B (de) | 1965-12-28 | 1965-12-28 | Vorrichtung zum Fuehren eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Naehe des Bildfensters eines Projektors |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT268880B (de) |
| CH (1) | CH443891A (de) |
| DE (1) | DE1260973B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH328662A (de) * | 1954-12-11 | 1958-03-15 | Cycloptic Anstalt Fuer Optik U | Vorrichtung zur Führung von Filmen in kinematographischen Projektionsapparaten |
| DE1031632B (de) * | 1954-06-12 | 1958-06-04 | Cycloptic Anstalt Fuer Optik | Vorrichtung zur Fuehrung von Filmen in kinematographischen Projektionsapparaten und kinematographischen Aufnahmeapparaten |
| DE1094096B (de) * | 1958-10-16 | 1960-12-01 | Bauer Eugen Gmbh | Laufbildwerfer mit einer gehaeusefesten Bildfensterplatte |
-
1965
- 1965-12-28 DE DE1965F0048028 patent/DE1260973B/de active Pending
-
1966
- 1966-12-23 CH CH1852866A patent/CH443891A/de unknown
- 1966-12-27 AT AT1189166A patent/AT268880B/de active
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1031632B (de) * | 1954-06-12 | 1958-06-04 | Cycloptic Anstalt Fuer Optik | Vorrichtung zur Fuehrung von Filmen in kinematographischen Projektionsapparaten und kinematographischen Aufnahmeapparaten |
| CH328662A (de) * | 1954-12-11 | 1958-03-15 | Cycloptic Anstalt Fuer Optik U | Vorrichtung zur Führung von Filmen in kinematographischen Projektionsapparaten |
| DE1094096B (de) * | 1958-10-16 | 1960-12-01 | Bauer Eugen Gmbh | Laufbildwerfer mit einer gehaeusefesten Bildfensterplatte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH443891A (de) | 1967-09-15 |
| AT268880B (de) | 1969-02-25 |
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