DE1094096B - Laufbildwerfer mit einer gehaeusefesten Bildfensterplatte - Google Patents
Laufbildwerfer mit einer gehaeusefesten BildfensterplatteInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/56—Threading; Loop forming
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Laufbildwerfer mit einer gehäusefesten Bildfensterplatte und einer mit
einer Gleitbahn versehenen Filmtür, die mit einem zum Einlegen des Films von der Bildfensterplatte entfernbaren
Bauteil des Bildwerfers verbunden und von ihm abhebbar ist.
Es ist bekannt, die Filmtür durch Gleitführungen mit dem beweglichen Bauteil — das gewöhnlich das
Objektiv des Bildwerfers enthält — zu verbinden, so daß sie — stets zu sich selbst parallel bleibend — der
Öffnungsbewegung des beweglichen Bauteils folgt, und auch eine Gleitführung zwischen der Filmtür und
einer verschiebbaren Bildfensterplatte vorzusehen, so daß sich die Filmtür auch der Höhe nach abhängig
von der Höhenverstellung der Bildfensterplatte verschiebt.
Die an sich bewegliche Filmtür ist wegen dieser Gleitführungen, die sie jeweils in einer bestimmten
Lage festhalten, dem durchlaufenden Film gegenüber starr. Abweichungen im Filmzug und in der Filmdicke
sowie im Anpreßdruck an der Bildfensterplatte sitzender Anpreßglieder, wie z. B. Kufen, auf beiden
Seiten des Films können daher zu verhältnismäßig großen Spannungen führen, die den Film stark beanspruchen.
Dieser Nachteil wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß die Filmtür an dem zum
Einlegen des Films entfernbaren Bauteil zusätzlich mit begrenztem Spiel um eine Achse schwenkbar gelagert
ist, welche senkrecht zu der optischen Achse des Bildwerfers und parallel zur Durchlaufrichtung des
Films liegt.
Die Filmtür kann daher rasch und unmittelbar Spannungen ausgleichen. Das ist besonders wichtig,
wenn die Gleitbahn gekrümmt ist.
Als Gleitführungselement sind bei der bekannten Filmtür Bolzen vorgesehen, die innerhalb des beweglichen
Bauteils mit Augen der Filmtür verschraubt sind. Diese Schrauben sind schlecht zugänglich, und
die ständig im Eingriff befindliche Gleitverbindung der Filmtür mit der Bildfensterplatte führt dazu, daß
die Filmtür nur nach Abnehmen des ganzen beweglichen Bauteils samt dem Objektiv abgenommen
werden kann. Das ist besonders dann lästig, wenn die Filmtür rasch gegen eine andere auswechselbar sein
soll, wie es beispielsweise vorkommt, wenn der Bildwerfer wechselweise für verschiedene Formate verwendet
werden soll.
Dieser Nachteil kann durch eine besonders zweckmäßige Ausbildung der Filmtür und der sie umgebenden
Bauteile des Bildwerfers vermieden werden, bei welcher die Filmtür an dem beweglichen Bauteil
des Bildwerfers mit Hilfe zweier gleichachsiger, in Augen geführter Bolzen gehalten und auf einer waage-Laufbildwerfer
mit einer gehäusefesten
Bildfensterplatte
Bildfensterplatte
Anmelder:
Eugen Bauer G.m.b.H.,
Stuttgart-Untertürkheim,
Beim Inselkraftwerk 10
Karl Veit, Eßlingen/Neckar,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
rechten Fläche abgestützt ist und bei der die Länge der Bolzen so bemessen ist und die Teile, welche die
Filmtür umgeben, so angeordnet sind, daß freier Raum vorhanden ist zum Anheben der Filmtür bis in
eine Lage, bei der sich die Bolzen von den Augen trennen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines Laufbildwerfers,
Fig. 2 eine Teilansicht in vergrößertem Maßstab, zum Teil im Schnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der Fig. 2.
Der in Fig. 1 dargestellte Filmbildwerfer hat einen Fuß 1, auf dem gelenkig ein Tisch 2 angebracht ist.
Auf dem Tisch sind ein Lampenfuß 3 und ein Projektorwerk 4 befestigt. Letzteres enthält die für den
Transport und die Fortschaltung des Films notwendigen Getriebe. An seiner in Fig. 1 sichtbaren Bedienungsseite
sind ein Blendengehäuse 5, eine Bildfensterplatte 6, eine Filmtür 7 und ein Objektivträger 8 befestigt.
In dem Objektivträger ist ein Objektiv 9 untergebracht. Er kann mit Hilfe eines Handgriffs 10 entriegelt
und zusammen mit der an ihm befestigten Filmtür 7 von der Bildfensterplatte 6 entfernt werden,
was zum Einlegen des Films und zum Reinigen der den Film führenden Teile notwendig ist.
An der Bedienungsseite des Werks 4 sitzen außerdem eine Schaltrolle 11, welche den Film schrittweise
zwischen der Bildfensterplatte 6 und der Filmtür hindurchzieht, Filmförderrollen 12 und 13 und Filmleitrollen
14 und 15. Mit dem Gehäuse des Werks 4 ist eine Abwickeltrommel 16, mit dem Tisch 2 ist eine
Aufwickeltrommel 17 verbunden. Der Film 18 läuft
009 650/155
von der Abwickeltrommel über die verschiedenen genannten Rollen zu der Aufwickeltrommel.
An dem linken Ende des im wesentlichen einen Hohlzylinder darstellenden Objektivträgers 8 sind
zwei Augen 19, 20 ausgebildet, in denen lotrecht aufwärts gerichtete Bolzen 21,22 befestigt sind.
Die Filmtür 7 hat zwei Augen 23, 24, die auf die Bolzen 21 und 22 passen. Die Bolzen liegen übereinander
in einer senkrechten, durch die optische Achse 25 des Bildwerfers gehenden Ebene. Ihre gemeinsame
Achse steht senkrecht auf der optischen Achse 25. Sie ragen bei aufgesetzter Filmtür 7 nur wenig über die
Augen 23, 24 vor. Die untere Stirnfläche 26 des Auges 24 liegt bei eingesetzter Filmtür 7 auf der oberen
Stirnfläche 27 des Auges 20; dadurch ist die Höhenlage der Filmtür 7 bestimmt. Die Augen 19 und 23 berühren
sich nicht.
Die Filmtür 7 ist so bemessen, daß ihre in Fig. 2 und 3 rechts dargestellte Grenzfläche 28, aus der lediglich
die Augen 23 und 24 vorragen, bei eingesetzter Filmtür ein bestimmtes Spiel 29 zu der gegenüberliegenden
Stirnfläche 30 des Objektivträgers 8 hat.
An der Filmtür 7 ist eine im wesentlichen lotrecht verlaufende, gekrümmte Gleitbahn 31 für den Film
angebracht. Unterhalb der Bildfensterplatte 6 ist um die Achse der Schaltrolle 11 herum ein Flanschteil 32
befestigt mit einer Kante 33. Gegen diese legt sich eine Achse 34 einer Andrückrolle 35, die mit Hilfe
eines Hebels 36 an der Filmtür 7 angelenkt und von einer nicht dargestellten Feder gegen die Kante 33
bzw. die Schaltrolle 11 gedrückt ist.
In der dargestellten Lage sind der Objektivträger 8 und die Filmtür 7 von der Bildfensterplatte 6 entfernt.
Die Filmführungen liegen zum Reinigen der Gleitbahnen und zum Einlegen des Films frei. Hebt
man die Filmtür 7 an, wobei man die Achse 34 aus dem Bereich der Kante 33 herausklappt, so treten die
Augen 23 und 24 aus den Bolzen 21, 22 heraus, und die Filmtür kann abgenommen, überprüft oder gegen
eine andere Filmtür mit den gleichen oder anderen Abmessungen ausgetauscht werden. Die Anschlußmaße
aller Filmtüren sind dabei gleich. Der Bildwerfer ist so ausgebildet, daß in der Nähe der Filmtür 7 keine
das Anheben der Filmtür behindernden Bauteile sitzen. Besonders wichtig ist das rasche Austauschen, wenn
mit dem Bildwerfer Filme verschiedener Formate vorgeführt werden sollen; es ist dann ein Satz verschiedener
Filmtüren vorhanden, die alle auf die Bolzen 21, 22 passen und verschieden breit sind, gegebenenfalls
auch verschiedene Krümmungen haben.
Soll der Film vorgeführt werden, so verschiebt man die Filmtür 7 und den Objektivträger 8 so weit nach
links, bis die Gleitbahn 31 in unmittelbarer Nähe der Bildfensterplatte 6 steht. Der Film kann dann durch
nicht dargestellte, an sich bekannte federnde Mittel gegen die Gleitbahn 31 angedrückt sein. Die Andrückrolle
35 befindet sich unmittelbar an der Schaltrolle 11, so daß sie den Film auf der Rolle festhält.
Zeigen sich Ungleichheiten in der Filmdicke oder im Filmzug zwischen dem rechten und linken Rand des
Films, so kann die Filmtür 7 mit einem geringen Winkel um die gemeinsame und zum Filmlauf an der
ίο Gleitbahn 31 parallele Achse der Bolzen 21 und 22
schwenken, bis die Grenzfläche 28 auf einer Seite die Stirnfläche 30 berührt. Diese Bewegungsmöglichkeit
genügt, um Spannungsunterschiede zwischen beiden Filmrändern auszugleichen und dadurch das Entstehen
von Spannungsspitzen am Film auf Grund irgendwelcher unsymmetrischer Belastungen zu verhindern.
Sie ist andererseits noch so klein, daß beim Bildwurf keine Unscharfen entstehen.
Claims (3)
1. Laufbildwerfer mit einer gehäusefesten Bildfensterplatte und einer mit einer Gleitbahn versehenen
Filmtür, die mit einem zum Einlegen des Films von der Bildfensterplatte entfernbaren Bauteil
des Bildwerfers verbunden und von ihm abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmtür
(7) an diesem Bauteil zusätzlich mit begrenztem Spiel um eine Achse schwenkbar gelagert ist,
welche senkrecht zu der optischen Achse des BiIdwerfers und parallel zur Durchlaufrichtung des
Films liegt.
2. Laufbildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmtür (7) an dem beweglichen
Bauteil (8) des Bildwerfers mit Hilfe zweier gleichachsiger, in Augen (23, 24) geführter Bolzen
(21, 22) gehalten und auf einer waagerechten Fläche (27) abgestützt ist und daß die Länge der
Bolzen so bemessen ist und die Teile, welche die Filmtür (7) umgeben, so angeordnet sind, daß
freier Raum vorhanden ist zum Anheben der Filmtür (7) bis in eine Lage, bei der sich die Bolzen
(21, 22) von den Augen (23, 24) trennen.
3. Laufbildwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Filmtüren
(7) mit jeweils anders geformten Gleitbahnen(31), aber gleichen Elementen (23, 24) zur Befestigung
an dem beweglichen Bauteil (8) vorgesehen und gegeneinander auswechselbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
H. Joachim: »Die kinematographische Projektion«, 7. und 8. Auflage 1928, Verlag W. Knapp, Halle (Saale), S. 51/52.
H. Joachim: »Die kinematographische Projektion«, 7. und 8. Auflage 1928, Verlag W. Knapp, Halle (Saale), S. 51/52.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 009 650/155 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB50752A DE1094096B (de) | 1958-10-16 | 1958-10-16 | Laufbildwerfer mit einer gehaeusefesten Bildfensterplatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB50752A DE1094096B (de) | 1958-10-16 | 1958-10-16 | Laufbildwerfer mit einer gehaeusefesten Bildfensterplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1094096B true DE1094096B (de) | 1960-12-01 |
Family
ID=6969307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB50752A Pending DE1094096B (de) | 1958-10-16 | 1958-10-16 | Laufbildwerfer mit einer gehaeusefesten Bildfensterplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1094096B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1260973B (de) * | 1965-12-28 | 1968-02-08 | Siemens Ag | Vorrichtung zum Fuehren eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Naehe des Bildfensters eines Projektors |
-
1958
- 1958-10-16 DE DEB50752A patent/DE1094096B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1260973B (de) * | 1965-12-28 | 1968-02-08 | Siemens Ag | Vorrichtung zum Fuehren eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Naehe des Bildfensters eines Projektors |
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