DE1260573B - Primaerelement mit einem den positiven Pol bildenden metallischen Aussengehaeuse - Google Patents
Primaerelement mit einem den positiven Pol bildenden metallischen AussengehaeuseInfo
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-
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
HOIm
Deutsche Kl.: 21b-10/01
Nummer: 1260 573
Aktenzeichen: K 46648 VI b/21 b
Anmeldetag: 3. Mai 1962
Auslegetag: 8. Februar 1968
Die Erfindung betrifft ein Primärelement mit einem den positiven Pol bildenden metallischen Außengehäuse,
einem den Depolarisator umgebenden metallischen Innengehäuse sowie mit einem den negativen
Pol bildenden, mit der in der Mitte befindlichen negativen Elektrode in Verbindung stehenden
Abschlußdeckel, bei welchem zwischen den Rändern der Metallgehäuse und dem Abschlußdeckel eine
isolierende Dichtung vorgesehen ist.
Bei der Konstruktion eines Primärelements ist eine der wichtigsten Forderungen, den Austritt von in
dem Element enthaltenem flüssigem Elektrolyt zu verhindern. Insbesondere bei einem Miniatur-Primärelement
soll weiterhin ein hoher volumetrischer Wirkungsgrad durch Einschluß einer möglichst großen
Menge von Elektrizität erzeugendem Material in einem möglichst kleinen Volumen erreicht werden.
Bisher sind die Miniatur-Primärelemente in lecksicherer Konstruktion nach folgenden Verfahrensschritten hergestellt worden:
Anordnung eines umgebördelten, sich nach außen erstreckenden Randes an dem oberen Ende eines
zylindrischen Gehäuses mit einem geschlossenen Boden für die Aufnahme des Elektrizität erzeugenden
Materials;
Anordnung des Randteiles einer Metallkappe auf diesem umgebördelten Rand über einer zwischengelegten
isolierenden Dichtung;
Einsetzen dieses zylindrischen Gehäuses in ein äußeres Metallgehäuse, und
Aufpressen der genannten Metallkappe über die isolierende Dichtung durch Umbördeln des oberen
Randes des äußeren Gehäuses nach einwärts.
Bei einer solchen Konstruktion besteht zwischen dem zylindrischen Gehäuse und dem Außengehäuse
unvermeidbar ein Spalt entsprechend der Weite des umgebördelten Randes des zylindrischen Gehäuses.
Infolgedessen ist der volumetrische Wirkungsgrad entsprechend niedrig. Bisher ist das die bekannte
Konstruktion begleitende Problem bezüglich des volumetrischen Wirkungsgrades wegen der erforderlichen
lecksicheren Ausführung und der vorhandenen Vorteile in bezug auf das Herstellungsverfahren
überhaupt nicht erkannt worden.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Primärelements einfacher Konstruktion mit hohem volumetrischem
Wirkungsgrad. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Innengehäuse becherförmig mit in der Mitte durchbrochenem Boden
ausgebildet ist, einen dem Innendurchmesser des Außengehäuses etwa entsprechenden Außendurchmesser
besitzt und in dem als Becher mit geschlosse-Primärelement mit einem den positiven Pol
bildenden metallischen Außengehäuse
bildenden metallischen Außengehäuse
Anmelder:
Kabushiki Kaisha Hitachi Seisakusho, Tokio
Vertreter:
ίο Dr.-Ing. E. Maier, Patentanwalt,
Vertreter:
ίο Dr.-Ing. E. Maier, Patentanwalt,
8000 München 22, Widenmayerstr. 5
Als Erfinder benannt:
Hiroshi Kitagawa,
Minoru Yonago,
Masaru Fujita, Tokio
Hiroshi Kitagawa,
Minoru Yonago,
Masaru Fujita, Tokio
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 6. Mai 1961 (15 507)
Japan vom 6. Mai 1961 (15 507)
nem Boden ausgebildeten Außengehäuse, mit seinem durchbrochenen Boden zur Öffnung des Außengehäuses
weisend, eingesetzt ist.
Dieses Primärelement weist eine gute Raumausnutzung auf, so daß es bei vorgegebener Außenabmessung
einen vergleichsweise großen Innenraum besitzt. Die Konstruktion ist einfach, so daß das
Element in einfacher Weise herstellbar ist. Außerdem
ist das Gehäuse des Elements sehr stabil.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung
an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die Zeichnung zeigt ein Primärelement in Seitenansicht,
teilweise im Längsschnitt.
Das Außengehäuse des Primärelementes ist mit 1 bezeichnet und hat die Form eines Hohlzylinders mit
geschlossenem Boden und besteht aus Eisen, Kupfer oder irgendeinem anderen Metallblech. Ein Hohlzylinder
2 aus dem gleichen oder einem anderen Material wie das des Außengehäuses 1 ist mit enger
Passung in das Außengehäuse 1 eingesetzt und ist an seinem oberen Ende mit einem in der Mitte durchbrochenen
Boden 3 versehen. Eine Zinkelektrode 5, welche den Kern des Elementes bildet, trägt eine
obere Metallkappe 4. Die Zylindermantelfläche dieser negativen Elektrode ist von Schichten aus Elektrolyt
absorbierendem Material 7 umgeben, welches aus Filterpapier oder irgendeinem anderen faserigen
Material besteht, das mit Kaliumhydroxyd, Natrium-
809 507/240
hydroxyd, Lithiumhydroxyd oder einem anderen Elektrolyten imprägniert ist. Ein Separator 8 aus
Pergamentpapier oder regenerierter Cellulose ist auf dem Elektrolyt absorbierenden Material? angeordnet,
und es ist ein Separator 9 aus gleichem Material 5 unmittelbar unter der Zinkelektrode S und dem Elektrolyt
absorbierenden Material 7 angeordnet. Ein Depolarisator 6, der im wesentlichen aus Mangandioxyd,
Quecksilberoxyd oder Kupferoxyd oder dergleichen Substanzen besteht und unter Druck aus
Pulver geformt ist, ist in dem Spalt angeordnet, der durch die Innenfläche des Hohlzylinders 2 und die
untere Fläche des Bodens 3, die Außenfläche des Separators 8 und die innere Bodenfläche des Außengehäuses
1 bestimmt wird. Eine chemisch widerstandsfähige, isolierende Dichtung 10 ist zwischen
die obere Kappe und die oberen Teile des Zylinders 2 und das Außengehäuse 1 gelegt. Ein chemisch
widerstandsfähiges isolierendes Kissen 11 ist auf die innere Bodenfläche des Außengehäuses 1 gelegt.
Das Primärelement der oben beschriebenen Konstruktion kann mit den folgenden Schritten hergestellt
werden, wobei die erwähnten Ausgangsmaterialien vorher durch bekannte Verfahren vorbereitet
werden. Zuerst wird der Zylinder 2 so angeordnet, daß sein in der Mitte durchbrochener Boden 3 nach
unten weist, und es wird das Pulver-Ausgangsmaterial des Depolarisators 6 unter Druck auf die Innenfläche
des Zylinders 2 und des Bodens 3 aufgebracht. Darauf wird der Zylinder 2 umgedreht, so daß sein
Boden 3 nach oben weist, und er wird in das zylindrische Außengehäuse 1 eingepaßt, auf dessen Boden
das Kissen 11 gelegt worden ist. Durch die Öffnung, die von dem umgebördelten Rand 3 des Zylinders 2
umgeben ist, werden die Separatoren 9 und 8, das Elektrolyt absorbierende Material 7 und die negative
Elektrode 5 eingesetzt. Die Dichtung 10 wird dann so eingelegt, daß sie die oberen, freien Flächen dieser
eingesetzten Teile, mit Ausnahme der negativen Elektrode S, und die obere Fläche des Bodens 3 bedeckt
und sich entlang der Innenfläche des Außengehäuses 1 erstreckt. Darauf wird die obere Kappe 4
oben auf die negative Elektrode S aufgesetzt und der obere Randteil des Außengehäuses 1 durch Druck so
verformt, daß es nach innen umgebogen wird, wobei die Umfangskante der oberen Kappe gegen die Dichtung
10 drückt und der äußere Randteil der Dichtung 10 in Richtung auf die Mittelachse des Elementes
umgefaltet wird. Dabei bewirkt der durch diesen gefalteten Teil der Dichtung 10 übertragene Druck,
daß der Randteil der oberen Kappe 4 gegen den Teil der Dichtung 10 drückt, der auf der oberen Fläche
des Bodens 3 des Zylinders 2 liegt, wodurch der obere Teil des Elementes vollständig abgedichtet
wird.
Die obige Beschreibung betrifft ein Element mit kreiszylinderförmigem Außengehäuse 1 und Zylinder
2. Es können jedoch andere Querschnittsformen, wie z. B. ein Quadrat, ein gleichseitiges Vieleck, ein
Rechteck oder eine Ellipse mit gleicher Wirkung verwendet werden.
Wie sich aus der beschriebenen Anordnung ergibt, besteht bei dem erfindungsgemäßen Primärelement
überhaupt kein Spalt zwischen dem Außengehäuse und dem die Masse enthaltenden Innengehäuse des
Elementes, wie es bei den üblichen Elementen der Fall ist, wo ein solcher Spalt durch den nach außen
vorspringenden umgebördelten Rand des Innengehäuses hervorgerufen wird. Im Gegenteil, die
Außen- und Innengehäuse gemäß dieser Erfindung sind eng ineinander eingepaßt, um so eine stabile
Ausführung und zur gleichen Zeit eine wesentliche Vergrößerung des volumetrischen Wirkungsgrades zu
ermöglichen. Da weiterhin eine von dem Boden 3 umgebene Öffnung in dem Zylinder 2 vorhanden
ist, ist die beim Einbringen des Depolarisators 6 notwendige Preßarbeit bei dem Element gemäß der vorliegenden
Erfindung wesentlich leichter als bei den üblichen Elementen, wo der Depolarisator durch
Preßformung in das innere Metallgehäuse eingebracht wird, welches keine Öffnung in seinem Boden
hat.
Die vorliegende Erfindung besitzt einen zusätzlichen Vorteil dadurch, daß der bei der zusammengesetzten
Zelle durch das Nachinnenbiegen des oberen Randes des Außengehäuses 1 erzeugte Preßdruck
auf den Boden 3 des Zylinders 2 weitergeleitet wird, wodurch verhindert wird, daß er ausschließlich auf
den Depolarisator 6 wirkt und diesen zerquetscht. Infolgedessen wird die Bodenfläche des Depolarisators
6 in festem und sicherem Kontakt mit einem geeigneten Druck mit der Innenfläche des Bodens
des Außengehäuses 1 gehalten, wodurch Ungewißheiten der elektrischen Verbindung ausgeschaltet
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Primärelement mit einem den positiven Pol bildenden metallischen Außengehäuse, einem den Depolarisator umgebenden metallischen Innengehäuse sowie mit einem den negativen Pol bildenden, mit der in der Mitte befindlichen negativen Elektrode in Verbindung stehenden Abschlußdeckel, bei welchem zwischen den Rädern der Metallgehäuse und dem Abschlußdeckel eine isolierende Dichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengehäuse(2) becherförmig mit in der Mitte durchbrochenem Boden (3) ausgebildet ist, einen dem Innendurchmesser des Außengehäuses (1) etwa entsprechenden Außendurchmesser besitzt und in dem als Becher mit geschlossenem Boden ausgebildeten Außengehäuse (1), mit seinem durchbrochenen Boden (3) zur Öffnung des Außengehäuses weisend, eingesetzt ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1028 642.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 507/240 1.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1550761 | 1961-05-06 |
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=11890704
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK46648A Pending DE1260573B (de) | 1961-05-06 | 1962-05-03 | Primaerelement mit einem den positiven Pol bildenden metallischen Aussengehaeuse |
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| DE (1) | DE1260573B (de) |
| GB (1) | GB973317A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028642B (de) * | 1953-08-07 | 1958-04-24 | Mallory Batteries Ltd | Galvanisches Element |
-
1962
- 1962-05-01 GB GB1668162A patent/GB973317A/en not_active Expired
- 1962-05-03 DE DEK46648A patent/DE1260573B/de active Pending
Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1028642B (de) * | 1953-08-07 | 1958-04-24 | Mallory Batteries Ltd | Galvanisches Element |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB973317A (en) | 1964-10-21 |
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