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Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Trägerfrequenzsystemen
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Trägerfrequenzsystemen
aus einem auch die Trägerfrequenzen erzeugenden gemeinsamen Grundgenerator mit Hilfe
von Frequenzmischung und Frequenzteilung, bei der die jeweilige Pilotfrequenz durch
Mischung einer außerhalb des 4-kI-1z-Rasters liegenden Hilfsfrequenz mit innerhalb
des 4-kHz-Rasters liegenden Frequenzen erzeugt ist.
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Bei herkömmlichen Trägerfrequenzsystemen wird im allgemeinen die Piloterzeugung
unabhängig von der Trägererzeugung mit einem eigenen Grundgenerator vorgenommen.
Von einer synchronen Ableitung aller Träger- und Pilotfrequenzen von nur einem Grundgenerator
wurde Abstand genommen, weil der Aufwand, vor allem an Filtern, als zu erheblich
erschien. Ein weiterer schwerwiegender Umstand bei einer derartigen synchronen Erzeugung
der Pilotfrequenzen ist der, daß im allgemeinen die notwendigen Frequenzen über
Frequenzmischung, Frequenzvervielfachung und Frequenzteilung hergestellt werden
müssen. Die Erzeugung von entsprechenden Hilfsfrequenzen durch Frequenzmischung
und Frequenzvervielfachung hat jedoch den Nachteil, daß die dabei auftretenden,
störenden Nebenfrequenzen nur durch aufwendige Filter beseitigt werden können. Eine
wirtschaftliche synchrone Ableitung auch der Pilotfrequenzen von nur einem im System
vorhandenen Grundgenerator ist daher nur gegeben, wenn dafür gesorgt wird, daß ein
genügend großer Nebenwellenabstand von der jeweiligen gewünschten Frequenz vorhanden
ist oder daß derartige Nebenwellen gar nicht erst entstehen können.
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Andererseits geht man im Zuge der fortschreitenden Entwicklung bei
Trägerfrequenzsystemen immer mehr dazu über, an Stelle der Grundträgererzeugung
mit mehreren, für verschiedene Frequenzbereiche geeigneten, frei schwingenden Einzelgeneratoren,
die zur Trägererzeugung erforderlichen Grundträger synchron von einem zentralen
quarzgesteuerten Grundgenerator abzuleiten, dessen Frequenz in einem für die Quarzeigenschaften
günstigen Bereich gelegt ist. Wegen der vorstehend genannten und wirtschaftlichen
Schwierigkeiten wurde jedoch davon abgesehen, auch noch die für Trägerfrequenzsysteme
benötigten Pilotfrequenzen zentral von diesem Grundgenerator abzuleiten.
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In der deutschen Auslegeschrift 1069 691 wird ein Verfahren erläutert,
das entweder bis zur Endphase der Erzeugung der Pilotfrequenzen sowohl Frequenzvervielfachung
als auch Frequenzteilung benutzt, so daß die störenden Nebenfrequenzen nur durch
Filteraufwand beseitigt werden können, oder es wird, wenn die Hilfsfrequenz allein
durch Teilung entsteht, als weitere zur Erzeugung der Pilotfrequenz notwendige Frequenz
nicht ein systemeigener Träger oder ein im System selbst aufbereiteter Träger verwendet,
sondern ebenfalls wieder eine Hilffrequenz, die genauso wie die meisten anderen
Hilfsfrequenzen dieses bekannten Verfahrens auch in der Endphase durch Frequenzvervielfachung
und Frequenzteilung oder sogar nur durch Frequenzvervielfachung allein erzeugt werden.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zu schaffen, die es,
unter Berücksichtigung der vorstehend genannten Bedingungen, in einfacher Weise
gestattet, auch die Pilotfrequenzen aus dem gemeinsamen Grundgenerator zu erzeugen.
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Die Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Trägerfrequenzsystemen
wird gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß die Hilfsfrequenz allein mittels
harmonischer Frequenzteiler aus einer im System vorhandenen oder aufbereiteten,
zur Grundfrequenz synchronen Frequenz abgeleitet ist und daß die im 4-kHz-Raster
liegenden Frequenzen systemeigene bzw. im System aufbereitete Trägerfrequenzen sind.
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Ferner läßt sich diese Anordnung auch so ausgestalten, daß diese Hilfsfrequenz
durch Mischung mindestens zweier zusätzlicher Hilfsfrequenzen erzeugt ist, die allein
durch harmonische Frequenzteilung aus im System vorhandenen oder aufbereiteten Frequenzen
gewonnen sind und daß die im 4-kHz-Raster liegenden Frequenzen systemeigene bzw.
im System aufbereitete Trägerfrequenzen sind.
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Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die eingesetzten harmonischen
Frequenzteiler für die Unterdrückung von Nebenfrequenzen optimal ausgenutzt
sind,
wodurch ein erheblicher Aufwand an Filtern eingespart werden kann. Außerdem kann
der Durchlaßbereich der noch verwendeten Filter wesentlich breiter gehalten und
die Flankensteilheit geringer gemacht werden, wodurch diese Filter einfacher aufzubauen
sind.
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Besonders einfache Filter erhält man dann, wenn die Hilfsfrequenz
so gewählt ist, daß der Abstand der bei der Mischung auftretenden Nebenfrequenzen
von der erzeugten Pilotfrequenz groß ist. Der Einsatz von harmonischen Frequenzteilern
bringt den weiteren Vorteil, daß der absolute Frequenzabstand einer bereits vorhandenen
Nebenfrequenz bei Teilung der Hauptfrequenz erhalten bleibt, d. h., daß sich der
relative Frequenzabstand um den Faktor der Frequenzteilung vergrößert. Daraus ergibt
sich, daß die Bandbreite der einzusetzenden Filter um den Teilungsfaktor der eingesetzten
harmonischen Frequenzteiler größer sein kann als die Bandbreite von Filtern, die
bei Verfahren zur Aufbereitung der Pilotfrequenzen nach einer der bekannten Methoden
verwendet werden müssen. Schmale Quarzfilter sind bei der vorliegenden Anordnung
nur bei Frequenzen erforderlich, bei denen die Quarze geringe Abmessungen besitzen
und elektrisch und mechanisch eine hohe Betriebszuverlässigkeit aufweisen. Deshalb
eignet sich diese Anordnung sowohl für mobilen Einsatz als auch für weitere Betriebstemperaturbereiche
von -30 bis +60'C. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei Einsatz von harmonischen
Frequenzteilern keine Nebenfrequenzen, sondern nur Oberwellen der geteilten Frequenz
entstehen. Weiterhin ist es vorteilhaft, daß mit der Frequenz des Grundgenerators
gleichzeitig auch die Frequenz der Pilote zentral eingestellt werden kann, wodurch
sich eine wesentliche Bedienungsvereinfachung bei der Wartung der Trägerversorgungseinrichtungen
ergibt. Hinzu kommt, daß bei Trägerversorgungen mit synchroner Pilotableitung die
Frequenz des Grundgenerators in einfacher Weise mit einer ankommenden Pilotfrequenz
verglichen werden kann, was zur automatischen Frequenznachstellung und zum Mitziehen
des Grundgenerators mit einem ankommenden Piloten ausgenutzt werden kann. Diese
Möglichkeit hat besondere Bedeutung für die zentrale Frequenzsteuerung der Trägerversorgungen
von Zwischen- und Endämtern.
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Ferner ist es vorteilhaft, daß die erzeugte Pilotfrequenz als Hilfsfrequenz
dient und daß durch Umsetzung mit einer systemeigenen Trägerfrequenz eine weitere
Pilotfrequenz erzeugt ist. Dadurch läßt sich eine weitere Vereinfachung im Aufbau
erzielen.
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An Hand der Grundschaltungen nach den F i g. 1 und 2 und der Ausführungsbeispiele
nach den F i g. 3 bis 10 wird die Erfindung näher erläutert.
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Die F i g. 1 und 2 stellen zwei Grundschaltungen dar, die abhängig
vom jeweiligen Einsatzfall für spezielle Trägerfrequenzsysteme abwandelbar sind.
Die beiden Grundschaltungen reichen für die wesentlichsten vorkommenden Trägerfrequenzsysteme
aus. Beiden Schaltungen ist der Modulator 1 gemeinsam, in dem der Hilfsträger fH
mit dem im System vorhandenen Träger fT gemischt wird. Bei der Grundschaltung nach
F i g. 1 wird der Hilfsträger als Ausgangsspannung eines Frequenzteilers 1/1 gewonnen,
dessen Eingangsfrequenz (fs) aus im System vorhandenen Frequenzen abgeleitet ist.
Anordnungen, die nach dieser Grundschaltung aufgebaut sind, erfordern zur Erzeugung
von Pilotfrequenzen aus dem einen Grundgenerator einen äußerst geringen Filteraufwand.
Ein besonderes Filter für einen Hilfsträger kann im allgemeinen entfallen, und die
Spannung zur Aussteuerung des Frequenzteilers 2 braucht nur so weit vorgesiebt zu
werden, als das für einwandfreies Arbeiten der Teilerschaltung erforderlich ist.
Mit Hilfe des Filters 3, das dem Modulator 1 nachgeschaltet ist, wird dann die gewünschte
Pilotfrequenz ausgesiebt.
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Bei der Grundschaltung nach F i g. 2 wird der Hilfsträger als Ausgangsspannung
des Modulators 4 gewonnen. Die bei der Modulation entstehenden störenden Nebenfrequenzen
werden mit dem Filter 5 unterdrückt. Die Hilfsfrequenz fH erhält man hierbei nicht
direkt über eine Frequenzteilung, sondern durch Mischung zweier mittels Frequcnzteilung
gewonnener Pilotfrequenzen (fH 1, fH 2). Die beiden zur Erzeugung der Hilfsfrequenz
fH verwendeten Frequenzen erhält man durch Frequenzteilung mit Hilfe der Frequenzteiler
6 und 7. Die Erzeugung der Pilotfrequenz wird dann wieder, wie bereits in der Grundschaltung
nach F i g. 1, mit Hilfe des Modulators 1 und des Filters 3 vorgenommen.
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Alle nunmehr folgenden zu beschreibenden Ausführungsbeispiele können
nach einem gemeinsamen Schema in vier Funktionsabschnitte aufgegliedert werden,
die mit a, b, c und d gekennzeichnet sind. Der Abschnitt a beinhaltet
den Teil mit den in der Trägerversorgung vorhandenen Frequenzen. Im Abschnitt b
erfolgt die für das jeweilige System angepaßte Hilfsträgeraufbereitung. Der Abschnitt
c ist für die selektive Hilfsträgererzeugung mit harmonischen Frequenzteilem vorgesehen,
und der Abschnitt d stimmt im wesentlichen mit der jeweils verwendeten Grundschaltung
nach F i g. 1 bzw. nach F i g. 2 überein.
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Es werden nun, ausgehend von der Grundschaltung nach F i g. 1, Ausführungsbeispiele
beschrieben, die für spezielle Trägerfrequenzsysteme verwendet sind.
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F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Piloterzeugung 84,08
und 411,92 kHz eines V-300-V-900-Trägerfrequenzsystems. Bei diesem Trägerfrequenzsystem
handelt es sich um ein Vierdrahtträgerfrequenzsystem mit 300 bzw. 900 Kanälen. Für
die Trägerversorgung eines solchen Systems werden im allgemeinen die beiden obengenannten
Pilote benötigt. Will man nur den Pilot 411,92 kHz allein erzeugen, so kann der
Modulator 8 und das Filter 9 eingespart werden. Ausgehend von den in diesem Trägerfrequenzsystem
bereits vorhandenen- Frequenzen von 300 kHz und 496 kHz gelangt man durch folgende
Schritte zu den Piloten 84,08 bzw. 411,92 kHz. Die Frequenz von 300 kHz wird einem
Frequenzteiler zugeleitet, in dem sie auf 100 kHz heruntergeteilt und anschließend
mittels eines Frequenzvervielfachers auf 500 kHz gebracht wird. Teilung und Vervielfachung
erfolgen in ein und derselben Baugruppe 10. Die Frequenz von 500 kHz ließe sich
jedoch auch durch Frequenzteilung und anschließende Mischung gewinnen. Die Frequenz
von 500 kHz gelangt dann an den Modulator 11. Der Baugruppe 10 ist ferner eine weitere
Frequenz von 400 kHz entnehmbar, die in ähnlicher Art und Weise wie die Frequenz
von 500 kHz erzeugt wird. Diese Frequenz wird dem Modulator 12 zugeführt, dem auch
die im Trägerfrequenzsystem bereits vorhandene Frequenz
von 496
kHz zuzuleiten ist. Durch Subtraktion beider Frequenzen erhält man die Ausgangsfrequenz
von 96 kHz, die nun ihrerseits als Trägerfrequenz dieses Systems sowohl dem Modulator
11 als auch dem Modulator 1 zugeführt ist. Durch Mischung der Frequenzen von 96
und 500 kHz im Modulator 11 erhält man die Frequenz von 596 kHz. Im Frequenzteiler
14 mit dem Teilungsverhältnis 2:1 entsteht, ausgehend von der Frequenz 596 kHz,
die Frequenz von 298 kHz. Der nun diesem Frequenzteiler nachgeschaltete Teil stimmt
im wesentlichen mit der Grundschaltung nach F i g. 1 überein, wobei der in F i g.
1 mit 2 bezeichnete Frequenzteiler 13 im speziellen Fall ein Teilungsverhältnis
von 25:1 aufweist. Man erhält dann am Ausgang dieses Frequenzteilers 13 die zur
Mischung benötigte Hilfsfrequenz f l, von l.1,92 kHz, die zusammen mit dem
Träger von 96 kHz im Modulator 1 umgesetzt die Pilotfrequenz von 84,08 kHz ergibt.
Diese Pilotfrequenz wird nunmehr in Fortsetzung des Prinzips nach Grundschaltung
1 als Hilfsfrequenz fH für die Erzeugung des Piloten 411,92 kHz aufgefaßt und ergibt
zusammen mit dem im System bereits vorhandenen Träger von 496 kHz die gewünschte
Pilotfrequenz von 411.,92 kHz am Ausgang des Modulators 8 und des ihm nachgeschalteten
Filters 9.
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Bei Trägerfrequenzsystemen, bei denen entweder ein 1368, 48 oder 8
kHz Grundgenerator vorhanden ist, lassen sich die Pilote 84,08, 411,92 kHz in ähnlicher
Weise, wie beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 gewinnen. Hierbei muß jedoch von
im System vorhandenen Frequenzen von 60 und 48 kHz ausgegangen werden. Aus der Frequenz
von 60 kHz wird mittels des Frequenzvervielfachers 1.5 die Frequenz von 300 kHz
erzeugt, die nunmehr über die Teiler-und Vervielfacheranordnung 16 geleitet wird,
so daß man eine Frequenz von 250 kHz erhält, die dem Modulator 17 zugeführt ist.
Umgesetzt mit der Trägerfrequenz von 48 kHz erhält man am Ausgang dieses Modulators
die Frequenz von 298 kHz, die nunmehr wiederum dem Frequenzteiler 13 zugeleitet
wird. Die für den Modulator 1 noch notwendige Frequenz von 96 kHz wird aus der Frequenz
von 48 kHz durch den Frequenzvervielfacher 18 erzeugt.
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Die Frequenz von 96 kHz wird ferner an den Modulator 19 geführt und
zusammen mit der aus der Teiler- und Vervielfacheranordnung 16 noch gewonnenen Frequenz
von 400 kHz auf die Frequenz von 496 kHz umgesetzt. Die Erzeugung von 411,92 kHz
erfolgt dann wieder in derselben Art und Weise, wie das bereits bei. der Anordnung
nach F i g. 3 beschrieben wurde.
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In F i g. 5 ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, welches
bei Trägerfrequenzsystemen eingesetzt werden kann, die einen 4,4 kHz Grundgenerator
bzw. einen 2,2 MHz Grundgenerator aufweisen, aus dem zentral alle Trägerfrequenzen
des Systems abgeleitet werden. Die Grundschaltung nach F i g. 1. wird hier zur Erzeugung
von vier Piloten, nämlich von 84,08, 411,92, 84,14 und 411.,86 kHz verwendet. Ausgegangen
wird bei dieser Anordnung von den im System vorhandenen Frequenzen von 100, 496,
400 und 114 kHz. Die für den Frequenzteiler 13 benötigte Frequenz von 298 kHz erhält
man dabei, so daß die Frequenz von 100 kHz mit der Frequenz von 496 kHz im Modulator
umgesetzt die Frequenz von 596 kHz ergibt, die dann im Frequenzteiler 21 auf die
Frequenz 298 kHz gebracht wird. Die für den Modulator 1 benötigte Trägerfrequenz
von 96 kHz wird durch Umsetzung der Frequenz von 496 kHz mit der Frequenz von 400
kHz mit dem Modulator 22 erhalten. Die Grundschaltung zur Erzeugung der Piloten
84,14 bzw. 411,96 kHz entspricht wieder der Grundschaltung für die Erzeugung der
Piloten 84,08 bzw. 411,92 kHz. Als. Hilfsfrequenz für den Modulator 28 wird eine
Frequenz von 1.1,86 kHz benötigt. Diese Frequenz erhält man dadurch, daß
die Frequenz von 100 kHz im Frequenzvervi,elfacher 24 um den Faktor 13 auf die Frequenz
1300 kHz erhöht wird.. Durch Umsetzung mit dem Grundträger von 114 kHz im Modulator
25 erhält man die Frequenz von 1186 kHz, die in einem Frequenztei.ler 26 mit dem
Teilungsverhältnis 4:1 auf eine Frequenz von 296,5 kHz heruntergeteilt wird. Aus
der Frequenz von 296,5 kHz erhält man die Hilfsfrequenz von 11,86 kHz durch den
nachfolgenden Frequenzteiler 27 mit dem Teilungsverhältnis 25: 1. Durch Umsetzung
dieser Hilfsfrequenz mit der Trägerfrequenz von 96 kHz entsteht dann der Pilot 84,14
kHz. Diese Pilotfrequenz dient für den Modulator 29 als Hilfsfrequenz und wird mit
dem Träger von 496 kHz im Modulator 24 umgesetzt, so daß sich daraus die Pilotfrequenz
von 411,86 kHz ergibt. Den Modulatoren 28 und 29 sind jeweils wieder Filter 30 und
31 nachgeschaltet.
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Für Trägerfrequenzsysterne, die vier Pilote 84,08, 411.,92, 84,14
und 411,86 kHz benötigen und die eine Trägerversorgung mit einem 1.368-, 48- oder
8-kHz-Grundgenerator aufweisen, wird in F i g. 6 ein Ausführungsbeispiel gezeigt.
Bei diesem System muß von den Frequenzen 72, 48 und 114 kHz ausgegangen werden.
Die Hilfsfrequenz von 11,92 kHz für den Modul"ator 1 wird wie folgt aufbereitet:
Durch Frequenzvervielfachung im Frequenzvervielfacher 32 erhält man die Frequenz
von 228 kHz, die zusammen mit der Frequenz von 72 kHz im Modulator 33 umgesetzt
die Frequenz von 300 kHz ergibt. In der Teiler- und Vervielfacherbaugruppe 34 wird
dann aus der Frequenz von 300 kHz durch Teilung und anschließende Vervielfachung
die Frequenz von 350 kHz gewonnen, die ihrerseits einem Modulator 35 zugeführt ist.
Zusammen mit der Frequenz von 48 kHz erhält man am Ausgang des Modulators 35 die
Frequenz von 302 kHz, und durch Teilung dieser Frequenz im Frequenzteiler 13 mit
dem Teilungsverhältnis 25 :1 entsteht schließlich die gewünschte Hilfsfrequenz.
Durch Umsetzung dieser Hilfsfrequenz mit einer Frequenz von 72 kHz erhält man dann
die Pilotfrequenz 84,08 kHz. Wie bereits in den vorstehend genannten Beispielen
aufgeführt, wird diese Frequenz wieder als Hilfsfrequenz für den Modulator 8 verwendet.
Die für den Modulator 8 noch benötigte Trägerfrequenz erhält man durch Umsetzung
der Frequenz von 84 kHz mit einer Frequenz von 200 kHz im Modulator 36 und anschließender
Frequenzverdopplung im Frequenzvervielfacher 37. Die Frequenz von 200 kHz erhält
man durch Teilung und anschließende Vervielfachung in der Teiler- und Vervielfacherbaugruppe
34 aus der dieser Baugruppe zugeführten Frequenz von 300 kHz. Durch Halbierung der
Frequenz von 114 kHz im Frequenzteiler 32 enitsteht die Frequenz von 57 kHz, die
dem Modulator 38 zusammen mit einer Frequenz von 550 kHz, die ebenfalls aus der
Frequenz von 300 kHz in der Frequenzvervielfacher- und Frequenzteileranordnung
34
erzeugt wird, zugeführt wird. Die Summenfrequenz von 607 kHz aus diesen beiden Frequenzen
gelangt dann in den Frequenzteiler 39. Am Ausgang des Frequenzteilers 39 entsteht
dann die Frequenz von 303,5 kHz,.aus der im Frequenzteiler 27 die Frequenz 11,96
kHz gewonnen wird. Die Frequenz von 12,14 kHz dient als Hilfsfrequenz für den Modulator
28. Zusammen mit der diesem Modulator zugeführten Trägerfrequenz von 72 kHz ergibt
sie die Pilotfrequenz von 84,14 kHz. Dieser Pilot dient gleichzeitig wieder als
Hilfsfrequenz für den Modulator 29, dem als Trägerfrequenz die am Ausgang des Frequenzvervielfachers
37 entnehmbare Frequenz von 496 kHz, zugeleitet ist, so daß sich nach der Umsetzung
die Pilotfrequenz von 411,86 kHz ergibt.
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Nachstehend werden nunmehr Ausführungsbeispiele beschrieben, die sich
auf eine Grundschaltungsanordnung nach F i g. 2 zurückführen lassen.
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In F i g. 7 ist ein Ausführungsbeispiel für ein bewegliches Vierdraht-120-Kanalträgerfrequenzsystem
gezeigt. Die Trägerversorgung dieses Systems arbeitet mit einem 1368-kHz-Grundgenerator.
Es wird bei diesem System lediglich der 84,08-kHz-Pilot benötigt. Im System selbst
sind die Frequenzen 60 und 48 kHz vorhanden. Die Frequenz von 60 kHz wird dem Frequenzteiler
40 zugeleitet und halbiert. Die Frequenz von 30 kHz gelangt an den weiteren Frequenzteiler
41 und wird dort im Verhältnis 3 :1 geteilt. Die Frequenz von 48 kHz wird dem Frequenzteiler
42 zugeführt und im Verhältnis 25: 1 geteilt, so daß sich eine Frequenz von
1,92 kHz ergibt. Entsprechend dem Prinzip der Grundschaltung nach F i g. 2 werden
diese beiden Frequenzen dem Modulator 4 zugeleitet. Als Summenfrequenz erhält man
dann die Hilfsfrequenz 11,92 kHz, die zusammen mit der Trägerfrequenz von 96 kHz,
die durch Frequenzverdopplung im Frequenzvervielfacher 43 aus der Frequenz von 48
kHz gewonnen wird, die Pilotfrequenz von 84,08 kHz im Modulator 1 ergibt.
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Will man für das bewegliche Vierdraht-120-Kanalträgerfrequenzsystem
den Pilot 411,92 kHz mit Hilfe der vorhandenen Gruppenträgererzeugung gewinnen,
so wird, wie in F i g. 8 gezeigt, die Frequenz von 60 kHz aus der Frequenz von 12
kHz durch eine Frequenzvervielfachung 1:5 im Frequenzvervielfacher 43 gewonnen.
Die Frequenz von 48 kHz wird im selben Frequenzvervielfacher durch die Frequenzvervielfachung
1: 4 erhalten. Im Modulator 4 wird dann zum Unterschied gegenüber der Anordnung
nach F i g. 7 die Differenzfrequenz 8,08 kHz ausgesiebt, die dann ihrerseits als
Hilfsfrequenz für den Modulator 1 dient. Zusammen mit der in diesem Trägerfrequenzsystem
ebenfalls vorhandenen Trägerfrequenz von 420 kHz erhält man durch Subtraktion den
Sekundärgruppenpiloten 411,92 kHz.
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In F i g. 9 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, mit dem eine synchrone
Aufbereitung des Gruppenpiloten 84,08 kHz in der Trägerversorgung eines Zweidraht-12-Kanalträgerfrequenzsystems
möglich ist. Bei den Zweidraht-12-Kanalträgerfrequenzsystemen ist im allgemeinen
der für den Gruppentausch notwendige 114-kHz-Gruppenträger vorhanden. Die Grundschaltung,
bestehend aus den Frequenzteilern 41, 42, den Modulatoren 4, 1 und den Filtern 5,
3, bleibt wieder erhalten. Dem Frequenzteiler 41 wird die im System vorhandene Frequenz
,von 60 kHz zugeleitet, so daß an seinem Ausgang die Frequenz von 20 kHz entsteht,
die wiederum dem Modulator 4 zugeführt ist. Aus den Frequenzen 114 und 12 kHz wird
durch Umsetzung im Modulator 44 die Frequenz von 102 kHz gewonnen, die an den Frequenzteiler
42 geführt ist. Am Ausgang dieses Frequenzteilers erhält man die Frequenz von 4,08
kHz, die zusammen mit der Frequenz von 20 kHz die Hilfsfrequenz von 24,08 kHz ergibt.
Diese Hilfsfrequenz, addiert mit der Frequenz von 60 kHz im Modulator 1, gibt dann
die Pilotfrequenz von 84,08 kHz. Diese Lösung ist auch dann möglich, wenn in diesem
System ein 1368- oder ein 8-kRz-Grundgenerator vorhanden ist.
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Will man den 84,08-kHz-Pilotton bei einem Zweidraht-12-Kanalträgerfrequenzsystem,
z. B. zur Frequenznachstellung lediglich aus dem Leitungspiloten von 60 kHz ableiten,
so ist hierfür das Ausführungsbeispiel nach F i g. 10 geeignet. Aus der Frequenzteiler-
und Vervielfacheranordnung 45 wird bei Zuführung des Leitungspiloten von 60 kHz
die Frequenz von 54 kHz gewonnen, die ihrerseits wieder der Frequenzteiler- und
Vervielfacheranordnung 48 zugeführt wird. Am Ausgang dieser Anordnung erhält man
die Frequenz von 102 kHz, die dann an den Frequenzteiler 42 gelangt. Die Leitungspilotfrequenz
von 60 kHz wird direkt an einen Frequenzteiler 41 geführt, an dessen Ausgang die
Frequenz von 20 kHz entsteht. Durch Modulation dieser Frequenz von 20 kHz mit der
Frequenz von 4,08 kHz entsteht, wie bereits in der Schaltungsanordnung nach F i
g. 9 erläutert, die Frequenz von 24,08 kHz, die als Hilfsfrequenz für den Modulator
1 dient. Zusammen mit der_Leitungspilotfrequenz von 60 kHz, die direkt an den Modulator
1 geführt ist, entsteht am Ausgang die Frequenz von 84,08 ldh. Da der Frequenzteiler
45 zugleich auch zur Erzeugung der 114-kHz-Grundträgerfrequenz verwendet werden
kann, ist der Gesamtaufwand für Pilot- und Gruppenträgererzeugung bei dieser Anordnung
besonders g cy .
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