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DE1260546B - Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Traegerfrequenzsystemen - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Traegerfrequenzsystemen

Info

Publication number
DE1260546B
DE1260546B DE1964S0092810 DES0092810A DE1260546B DE 1260546 B DE1260546 B DE 1260546B DE 1964S0092810 DE1964S0092810 DE 1964S0092810 DE S0092810 A DES0092810 A DE S0092810A DE 1260546 B DE1260546 B DE 1260546B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
khz
frequencies
carrier
pilot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1964S0092810
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Doemer
Dipl-Ing Erhard Steiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0092810 priority Critical patent/DE1260546B/de
Publication of DE1260546B publication Critical patent/DE1260546B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/06Arrangements for supplying the carrier waves ; Arrangements for supplying synchronisation signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Stereo-Broadcasting Methods (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Trägerfrequenzsystemen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Trägerfrequenzsystemen aus einem auch die Trägerfrequenzen erzeugenden gemeinsamen Grundgenerator mit Hilfe von Frequenzmischung und Frequenzteilung, bei der die jeweilige Pilotfrequenz durch Mischung einer außerhalb des 4-kI-1z-Rasters liegenden Hilfsfrequenz mit innerhalb des 4-kHz-Rasters liegenden Frequenzen erzeugt ist.
  • Bei herkömmlichen Trägerfrequenzsystemen wird im allgemeinen die Piloterzeugung unabhängig von der Trägererzeugung mit einem eigenen Grundgenerator vorgenommen. Von einer synchronen Ableitung aller Träger- und Pilotfrequenzen von nur einem Grundgenerator wurde Abstand genommen, weil der Aufwand, vor allem an Filtern, als zu erheblich erschien. Ein weiterer schwerwiegender Umstand bei einer derartigen synchronen Erzeugung der Pilotfrequenzen ist der, daß im allgemeinen die notwendigen Frequenzen über Frequenzmischung, Frequenzvervielfachung und Frequenzteilung hergestellt werden müssen. Die Erzeugung von entsprechenden Hilfsfrequenzen durch Frequenzmischung und Frequenzvervielfachung hat jedoch den Nachteil, daß die dabei auftretenden, störenden Nebenfrequenzen nur durch aufwendige Filter beseitigt werden können. Eine wirtschaftliche synchrone Ableitung auch der Pilotfrequenzen von nur einem im System vorhandenen Grundgenerator ist daher nur gegeben, wenn dafür gesorgt wird, daß ein genügend großer Nebenwellenabstand von der jeweiligen gewünschten Frequenz vorhanden ist oder daß derartige Nebenwellen gar nicht erst entstehen können.
  • Andererseits geht man im Zuge der fortschreitenden Entwicklung bei Trägerfrequenzsystemen immer mehr dazu über, an Stelle der Grundträgererzeugung mit mehreren, für verschiedene Frequenzbereiche geeigneten, frei schwingenden Einzelgeneratoren, die zur Trägererzeugung erforderlichen Grundträger synchron von einem zentralen quarzgesteuerten Grundgenerator abzuleiten, dessen Frequenz in einem für die Quarzeigenschaften günstigen Bereich gelegt ist. Wegen der vorstehend genannten und wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurde jedoch davon abgesehen, auch noch die für Trägerfrequenzsysteme benötigten Pilotfrequenzen zentral von diesem Grundgenerator abzuleiten.
  • In der deutschen Auslegeschrift 1069 691 wird ein Verfahren erläutert, das entweder bis zur Endphase der Erzeugung der Pilotfrequenzen sowohl Frequenzvervielfachung als auch Frequenzteilung benutzt, so daß die störenden Nebenfrequenzen nur durch Filteraufwand beseitigt werden können, oder es wird, wenn die Hilfsfrequenz allein durch Teilung entsteht, als weitere zur Erzeugung der Pilotfrequenz notwendige Frequenz nicht ein systemeigener Träger oder ein im System selbst aufbereiteter Träger verwendet, sondern ebenfalls wieder eine Hilffrequenz, die genauso wie die meisten anderen Hilfsfrequenzen dieses bekannten Verfahrens auch in der Endphase durch Frequenzvervielfachung und Frequenzteilung oder sogar nur durch Frequenzvervielfachung allein erzeugt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zu schaffen, die es, unter Berücksichtigung der vorstehend genannten Bedingungen, in einfacher Weise gestattet, auch die Pilotfrequenzen aus dem gemeinsamen Grundgenerator zu erzeugen.
  • Die Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Trägerfrequenzsystemen wird gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß die Hilfsfrequenz allein mittels harmonischer Frequenzteiler aus einer im System vorhandenen oder aufbereiteten, zur Grundfrequenz synchronen Frequenz abgeleitet ist und daß die im 4-kHz-Raster liegenden Frequenzen systemeigene bzw. im System aufbereitete Trägerfrequenzen sind.
  • Ferner läßt sich diese Anordnung auch so ausgestalten, daß diese Hilfsfrequenz durch Mischung mindestens zweier zusätzlicher Hilfsfrequenzen erzeugt ist, die allein durch harmonische Frequenzteilung aus im System vorhandenen oder aufbereiteten Frequenzen gewonnen sind und daß die im 4-kHz-Raster liegenden Frequenzen systemeigene bzw. im System aufbereitete Trägerfrequenzen sind.
  • Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die eingesetzten harmonischen Frequenzteiler für die Unterdrückung von Nebenfrequenzen optimal ausgenutzt sind, wodurch ein erheblicher Aufwand an Filtern eingespart werden kann. Außerdem kann der Durchlaßbereich der noch verwendeten Filter wesentlich breiter gehalten und die Flankensteilheit geringer gemacht werden, wodurch diese Filter einfacher aufzubauen sind.
  • Besonders einfache Filter erhält man dann, wenn die Hilfsfrequenz so gewählt ist, daß der Abstand der bei der Mischung auftretenden Nebenfrequenzen von der erzeugten Pilotfrequenz groß ist. Der Einsatz von harmonischen Frequenzteilern bringt den weiteren Vorteil, daß der absolute Frequenzabstand einer bereits vorhandenen Nebenfrequenz bei Teilung der Hauptfrequenz erhalten bleibt, d. h., daß sich der relative Frequenzabstand um den Faktor der Frequenzteilung vergrößert. Daraus ergibt sich, daß die Bandbreite der einzusetzenden Filter um den Teilungsfaktor der eingesetzten harmonischen Frequenzteiler größer sein kann als die Bandbreite von Filtern, die bei Verfahren zur Aufbereitung der Pilotfrequenzen nach einer der bekannten Methoden verwendet werden müssen. Schmale Quarzfilter sind bei der vorliegenden Anordnung nur bei Frequenzen erforderlich, bei denen die Quarze geringe Abmessungen besitzen und elektrisch und mechanisch eine hohe Betriebszuverlässigkeit aufweisen. Deshalb eignet sich diese Anordnung sowohl für mobilen Einsatz als auch für weitere Betriebstemperaturbereiche von -30 bis +60'C. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei Einsatz von harmonischen Frequenzteilern keine Nebenfrequenzen, sondern nur Oberwellen der geteilten Frequenz entstehen. Weiterhin ist es vorteilhaft, daß mit der Frequenz des Grundgenerators gleichzeitig auch die Frequenz der Pilote zentral eingestellt werden kann, wodurch sich eine wesentliche Bedienungsvereinfachung bei der Wartung der Trägerversorgungseinrichtungen ergibt. Hinzu kommt, daß bei Trägerversorgungen mit synchroner Pilotableitung die Frequenz des Grundgenerators in einfacher Weise mit einer ankommenden Pilotfrequenz verglichen werden kann, was zur automatischen Frequenznachstellung und zum Mitziehen des Grundgenerators mit einem ankommenden Piloten ausgenutzt werden kann. Diese Möglichkeit hat besondere Bedeutung für die zentrale Frequenzsteuerung der Trägerversorgungen von Zwischen- und Endämtern.
  • Ferner ist es vorteilhaft, daß die erzeugte Pilotfrequenz als Hilfsfrequenz dient und daß durch Umsetzung mit einer systemeigenen Trägerfrequenz eine weitere Pilotfrequenz erzeugt ist. Dadurch läßt sich eine weitere Vereinfachung im Aufbau erzielen.
  • An Hand der Grundschaltungen nach den F i g. 1 und 2 und der Ausführungsbeispiele nach den F i g. 3 bis 10 wird die Erfindung näher erläutert.
  • Die F i g. 1 und 2 stellen zwei Grundschaltungen dar, die abhängig vom jeweiligen Einsatzfall für spezielle Trägerfrequenzsysteme abwandelbar sind. Die beiden Grundschaltungen reichen für die wesentlichsten vorkommenden Trägerfrequenzsysteme aus. Beiden Schaltungen ist der Modulator 1 gemeinsam, in dem der Hilfsträger fH mit dem im System vorhandenen Träger fT gemischt wird. Bei der Grundschaltung nach F i g. 1 wird der Hilfsträger als Ausgangsspannung eines Frequenzteilers 1/1 gewonnen, dessen Eingangsfrequenz (fs) aus im System vorhandenen Frequenzen abgeleitet ist. Anordnungen, die nach dieser Grundschaltung aufgebaut sind, erfordern zur Erzeugung von Pilotfrequenzen aus dem einen Grundgenerator einen äußerst geringen Filteraufwand. Ein besonderes Filter für einen Hilfsträger kann im allgemeinen entfallen, und die Spannung zur Aussteuerung des Frequenzteilers 2 braucht nur so weit vorgesiebt zu werden, als das für einwandfreies Arbeiten der Teilerschaltung erforderlich ist. Mit Hilfe des Filters 3, das dem Modulator 1 nachgeschaltet ist, wird dann die gewünschte Pilotfrequenz ausgesiebt.
  • Bei der Grundschaltung nach F i g. 2 wird der Hilfsträger als Ausgangsspannung des Modulators 4 gewonnen. Die bei der Modulation entstehenden störenden Nebenfrequenzen werden mit dem Filter 5 unterdrückt. Die Hilfsfrequenz fH erhält man hierbei nicht direkt über eine Frequenzteilung, sondern durch Mischung zweier mittels Frequcnzteilung gewonnener Pilotfrequenzen (fH 1, fH 2). Die beiden zur Erzeugung der Hilfsfrequenz fH verwendeten Frequenzen erhält man durch Frequenzteilung mit Hilfe der Frequenzteiler 6 und 7. Die Erzeugung der Pilotfrequenz wird dann wieder, wie bereits in der Grundschaltung nach F i g. 1, mit Hilfe des Modulators 1 und des Filters 3 vorgenommen.
  • Alle nunmehr folgenden zu beschreibenden Ausführungsbeispiele können nach einem gemeinsamen Schema in vier Funktionsabschnitte aufgegliedert werden, die mit a, b, c und d gekennzeichnet sind. Der Abschnitt a beinhaltet den Teil mit den in der Trägerversorgung vorhandenen Frequenzen. Im Abschnitt b erfolgt die für das jeweilige System angepaßte Hilfsträgeraufbereitung. Der Abschnitt c ist für die selektive Hilfsträgererzeugung mit harmonischen Frequenzteilem vorgesehen, und der Abschnitt d stimmt im wesentlichen mit der jeweils verwendeten Grundschaltung nach F i g. 1 bzw. nach F i g. 2 überein.
  • Es werden nun, ausgehend von der Grundschaltung nach F i g. 1, Ausführungsbeispiele beschrieben, die für spezielle Trägerfrequenzsysteme verwendet sind.
  • F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Piloterzeugung 84,08 und 411,92 kHz eines V-300-V-900-Trägerfrequenzsystems. Bei diesem Trägerfrequenzsystem handelt es sich um ein Vierdrahtträgerfrequenzsystem mit 300 bzw. 900 Kanälen. Für die Trägerversorgung eines solchen Systems werden im allgemeinen die beiden obengenannten Pilote benötigt. Will man nur den Pilot 411,92 kHz allein erzeugen, so kann der Modulator 8 und das Filter 9 eingespart werden. Ausgehend von den in diesem Trägerfrequenzsystem bereits vorhandenen- Frequenzen von 300 kHz und 496 kHz gelangt man durch folgende Schritte zu den Piloten 84,08 bzw. 411,92 kHz. Die Frequenz von 300 kHz wird einem Frequenzteiler zugeleitet, in dem sie auf 100 kHz heruntergeteilt und anschließend mittels eines Frequenzvervielfachers auf 500 kHz gebracht wird. Teilung und Vervielfachung erfolgen in ein und derselben Baugruppe 10. Die Frequenz von 500 kHz ließe sich jedoch auch durch Frequenzteilung und anschließende Mischung gewinnen. Die Frequenz von 500 kHz gelangt dann an den Modulator 11. Der Baugruppe 10 ist ferner eine weitere Frequenz von 400 kHz entnehmbar, die in ähnlicher Art und Weise wie die Frequenz von 500 kHz erzeugt wird. Diese Frequenz wird dem Modulator 12 zugeführt, dem auch die im Trägerfrequenzsystem bereits vorhandene Frequenz von 496 kHz zuzuleiten ist. Durch Subtraktion beider Frequenzen erhält man die Ausgangsfrequenz von 96 kHz, die nun ihrerseits als Trägerfrequenz dieses Systems sowohl dem Modulator 11 als auch dem Modulator 1 zugeführt ist. Durch Mischung der Frequenzen von 96 und 500 kHz im Modulator 11 erhält man die Frequenz von 596 kHz. Im Frequenzteiler 14 mit dem Teilungsverhältnis 2:1 entsteht, ausgehend von der Frequenz 596 kHz, die Frequenz von 298 kHz. Der nun diesem Frequenzteiler nachgeschaltete Teil stimmt im wesentlichen mit der Grundschaltung nach F i g. 1 überein, wobei der in F i g. 1 mit 2 bezeichnete Frequenzteiler 13 im speziellen Fall ein Teilungsverhältnis von 25:1 aufweist. Man erhält dann am Ausgang dieses Frequenzteilers 13 die zur Mischung benötigte Hilfsfrequenz f l, von l.1,92 kHz, die zusammen mit dem Träger von 96 kHz im Modulator 1 umgesetzt die Pilotfrequenz von 84,08 kHz ergibt. Diese Pilotfrequenz wird nunmehr in Fortsetzung des Prinzips nach Grundschaltung 1 als Hilfsfrequenz fH für die Erzeugung des Piloten 411,92 kHz aufgefaßt und ergibt zusammen mit dem im System bereits vorhandenen Träger von 496 kHz die gewünschte Pilotfrequenz von 411.,92 kHz am Ausgang des Modulators 8 und des ihm nachgeschalteten Filters 9.
  • Bei Trägerfrequenzsystemen, bei denen entweder ein 1368, 48 oder 8 kHz Grundgenerator vorhanden ist, lassen sich die Pilote 84,08, 411,92 kHz in ähnlicher Weise, wie beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 gewinnen. Hierbei muß jedoch von im System vorhandenen Frequenzen von 60 und 48 kHz ausgegangen werden. Aus der Frequenz von 60 kHz wird mittels des Frequenzvervielfachers 1.5 die Frequenz von 300 kHz erzeugt, die nunmehr über die Teiler-und Vervielfacheranordnung 16 geleitet wird, so daß man eine Frequenz von 250 kHz erhält, die dem Modulator 17 zugeführt ist. Umgesetzt mit der Trägerfrequenz von 48 kHz erhält man am Ausgang dieses Modulators die Frequenz von 298 kHz, die nunmehr wiederum dem Frequenzteiler 13 zugeleitet wird. Die für den Modulator 1 noch notwendige Frequenz von 96 kHz wird aus der Frequenz von 48 kHz durch den Frequenzvervielfacher 18 erzeugt.
  • Die Frequenz von 96 kHz wird ferner an den Modulator 19 geführt und zusammen mit der aus der Teiler- und Vervielfacheranordnung 16 noch gewonnenen Frequenz von 400 kHz auf die Frequenz von 496 kHz umgesetzt. Die Erzeugung von 411,92 kHz erfolgt dann wieder in derselben Art und Weise, wie das bereits bei. der Anordnung nach F i g. 3 beschrieben wurde.
  • In F i g. 5 ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, welches bei Trägerfrequenzsystemen eingesetzt werden kann, die einen 4,4 kHz Grundgenerator bzw. einen 2,2 MHz Grundgenerator aufweisen, aus dem zentral alle Trägerfrequenzen des Systems abgeleitet werden. Die Grundschaltung nach F i g. 1. wird hier zur Erzeugung von vier Piloten, nämlich von 84,08, 411,92, 84,14 und 411.,86 kHz verwendet. Ausgegangen wird bei dieser Anordnung von den im System vorhandenen Frequenzen von 100, 496, 400 und 114 kHz. Die für den Frequenzteiler 13 benötigte Frequenz von 298 kHz erhält man dabei, so daß die Frequenz von 100 kHz mit der Frequenz von 496 kHz im Modulator umgesetzt die Frequenz von 596 kHz ergibt, die dann im Frequenzteiler 21 auf die Frequenz 298 kHz gebracht wird. Die für den Modulator 1 benötigte Trägerfrequenz von 96 kHz wird durch Umsetzung der Frequenz von 496 kHz mit der Frequenz von 400 kHz mit dem Modulator 22 erhalten. Die Grundschaltung zur Erzeugung der Piloten 84,14 bzw. 411,96 kHz entspricht wieder der Grundschaltung für die Erzeugung der Piloten 84,08 bzw. 411,92 kHz. Als. Hilfsfrequenz für den Modulator 28 wird eine Frequenz von 1.1,86 kHz benötigt. Diese Frequenz erhält man dadurch, daß die Frequenz von 100 kHz im Frequenzvervi,elfacher 24 um den Faktor 13 auf die Frequenz 1300 kHz erhöht wird.. Durch Umsetzung mit dem Grundträger von 114 kHz im Modulator 25 erhält man die Frequenz von 1186 kHz, die in einem Frequenztei.ler 26 mit dem Teilungsverhältnis 4:1 auf eine Frequenz von 296,5 kHz heruntergeteilt wird. Aus der Frequenz von 296,5 kHz erhält man die Hilfsfrequenz von 11,86 kHz durch den nachfolgenden Frequenzteiler 27 mit dem Teilungsverhältnis 25: 1. Durch Umsetzung dieser Hilfsfrequenz mit der Trägerfrequenz von 96 kHz entsteht dann der Pilot 84,14 kHz. Diese Pilotfrequenz dient für den Modulator 29 als Hilfsfrequenz und wird mit dem Träger von 496 kHz im Modulator 24 umgesetzt, so daß sich daraus die Pilotfrequenz von 411,86 kHz ergibt. Den Modulatoren 28 und 29 sind jeweils wieder Filter 30 und 31 nachgeschaltet.
  • Für Trägerfrequenzsysterne, die vier Pilote 84,08, 411.,92, 84,14 und 411,86 kHz benötigen und die eine Trägerversorgung mit einem 1.368-, 48- oder 8-kHz-Grundgenerator aufweisen, wird in F i g. 6 ein Ausführungsbeispiel gezeigt. Bei diesem System muß von den Frequenzen 72, 48 und 114 kHz ausgegangen werden. Die Hilfsfrequenz von 11,92 kHz für den Modul"ator 1 wird wie folgt aufbereitet: Durch Frequenzvervielfachung im Frequenzvervielfacher 32 erhält man die Frequenz von 228 kHz, die zusammen mit der Frequenz von 72 kHz im Modulator 33 umgesetzt die Frequenz von 300 kHz ergibt. In der Teiler- und Vervielfacherbaugruppe 34 wird dann aus der Frequenz von 300 kHz durch Teilung und anschließende Vervielfachung die Frequenz von 350 kHz gewonnen, die ihrerseits einem Modulator 35 zugeführt ist. Zusammen mit der Frequenz von 48 kHz erhält man am Ausgang des Modulators 35 die Frequenz von 302 kHz, und durch Teilung dieser Frequenz im Frequenzteiler 13 mit dem Teilungsverhältnis 25 :1 entsteht schließlich die gewünschte Hilfsfrequenz. Durch Umsetzung dieser Hilfsfrequenz mit einer Frequenz von 72 kHz erhält man dann die Pilotfrequenz 84,08 kHz. Wie bereits in den vorstehend genannten Beispielen aufgeführt, wird diese Frequenz wieder als Hilfsfrequenz für den Modulator 8 verwendet. Die für den Modulator 8 noch benötigte Trägerfrequenz erhält man durch Umsetzung der Frequenz von 84 kHz mit einer Frequenz von 200 kHz im Modulator 36 und anschließender Frequenzverdopplung im Frequenzvervielfacher 37. Die Frequenz von 200 kHz erhält man durch Teilung und anschließende Vervielfachung in der Teiler- und Vervielfacherbaugruppe 34 aus der dieser Baugruppe zugeführten Frequenz von 300 kHz. Durch Halbierung der Frequenz von 114 kHz im Frequenzteiler 32 enitsteht die Frequenz von 57 kHz, die dem Modulator 38 zusammen mit einer Frequenz von 550 kHz, die ebenfalls aus der Frequenz von 300 kHz in der Frequenzvervielfacher- und Frequenzteileranordnung 34 erzeugt wird, zugeführt wird. Die Summenfrequenz von 607 kHz aus diesen beiden Frequenzen gelangt dann in den Frequenzteiler 39. Am Ausgang des Frequenzteilers 39 entsteht dann die Frequenz von 303,5 kHz,.aus der im Frequenzteiler 27 die Frequenz 11,96 kHz gewonnen wird. Die Frequenz von 12,14 kHz dient als Hilfsfrequenz für den Modulator 28. Zusammen mit der diesem Modulator zugeführten Trägerfrequenz von 72 kHz ergibt sie die Pilotfrequenz von 84,14 kHz. Dieser Pilot dient gleichzeitig wieder als Hilfsfrequenz für den Modulator 29, dem als Trägerfrequenz die am Ausgang des Frequenzvervielfachers 37 entnehmbare Frequenz von 496 kHz, zugeleitet ist, so daß sich nach der Umsetzung die Pilotfrequenz von 411,86 kHz ergibt.
  • Nachstehend werden nunmehr Ausführungsbeispiele beschrieben, die sich auf eine Grundschaltungsanordnung nach F i g. 2 zurückführen lassen.
  • In F i g. 7 ist ein Ausführungsbeispiel für ein bewegliches Vierdraht-120-Kanalträgerfrequenzsystem gezeigt. Die Trägerversorgung dieses Systems arbeitet mit einem 1368-kHz-Grundgenerator. Es wird bei diesem System lediglich der 84,08-kHz-Pilot benötigt. Im System selbst sind die Frequenzen 60 und 48 kHz vorhanden. Die Frequenz von 60 kHz wird dem Frequenzteiler 40 zugeleitet und halbiert. Die Frequenz von 30 kHz gelangt an den weiteren Frequenzteiler 41 und wird dort im Verhältnis 3 :1 geteilt. Die Frequenz von 48 kHz wird dem Frequenzteiler 42 zugeführt und im Verhältnis 25: 1 geteilt, so daß sich eine Frequenz von 1,92 kHz ergibt. Entsprechend dem Prinzip der Grundschaltung nach F i g. 2 werden diese beiden Frequenzen dem Modulator 4 zugeleitet. Als Summenfrequenz erhält man dann die Hilfsfrequenz 11,92 kHz, die zusammen mit der Trägerfrequenz von 96 kHz, die durch Frequenzverdopplung im Frequenzvervielfacher 43 aus der Frequenz von 48 kHz gewonnen wird, die Pilotfrequenz von 84,08 kHz im Modulator 1 ergibt.
  • Will man für das bewegliche Vierdraht-120-Kanalträgerfrequenzsystem den Pilot 411,92 kHz mit Hilfe der vorhandenen Gruppenträgererzeugung gewinnen, so wird, wie in F i g. 8 gezeigt, die Frequenz von 60 kHz aus der Frequenz von 12 kHz durch eine Frequenzvervielfachung 1:5 im Frequenzvervielfacher 43 gewonnen. Die Frequenz von 48 kHz wird im selben Frequenzvervielfacher durch die Frequenzvervielfachung 1: 4 erhalten. Im Modulator 4 wird dann zum Unterschied gegenüber der Anordnung nach F i g. 7 die Differenzfrequenz 8,08 kHz ausgesiebt, die dann ihrerseits als Hilfsfrequenz für den Modulator 1 dient. Zusammen mit der in diesem Trägerfrequenzsystem ebenfalls vorhandenen Trägerfrequenz von 420 kHz erhält man durch Subtraktion den Sekundärgruppenpiloten 411,92 kHz.
  • In F i g. 9 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, mit dem eine synchrone Aufbereitung des Gruppenpiloten 84,08 kHz in der Trägerversorgung eines Zweidraht-12-Kanalträgerfrequenzsystems möglich ist. Bei den Zweidraht-12-Kanalträgerfrequenzsystemen ist im allgemeinen der für den Gruppentausch notwendige 114-kHz-Gruppenträger vorhanden. Die Grundschaltung, bestehend aus den Frequenzteilern 41, 42, den Modulatoren 4, 1 und den Filtern 5, 3, bleibt wieder erhalten. Dem Frequenzteiler 41 wird die im System vorhandene Frequenz ,von 60 kHz zugeleitet, so daß an seinem Ausgang die Frequenz von 20 kHz entsteht, die wiederum dem Modulator 4 zugeführt ist. Aus den Frequenzen 114 und 12 kHz wird durch Umsetzung im Modulator 44 die Frequenz von 102 kHz gewonnen, die an den Frequenzteiler 42 geführt ist. Am Ausgang dieses Frequenzteilers erhält man die Frequenz von 4,08 kHz, die zusammen mit der Frequenz von 20 kHz die Hilfsfrequenz von 24,08 kHz ergibt. Diese Hilfsfrequenz, addiert mit der Frequenz von 60 kHz im Modulator 1, gibt dann die Pilotfrequenz von 84,08 kHz. Diese Lösung ist auch dann möglich, wenn in diesem System ein 1368- oder ein 8-kRz-Grundgenerator vorhanden ist.
  • Will man den 84,08-kHz-Pilotton bei einem Zweidraht-12-Kanalträgerfrequenzsystem, z. B. zur Frequenznachstellung lediglich aus dem Leitungspiloten von 60 kHz ableiten, so ist hierfür das Ausführungsbeispiel nach F i g. 10 geeignet. Aus der Frequenzteiler- und Vervielfacheranordnung 45 wird bei Zuführung des Leitungspiloten von 60 kHz die Frequenz von 54 kHz gewonnen, die ihrerseits wieder der Frequenzteiler- und Vervielfacheranordnung 48 zugeführt wird. Am Ausgang dieser Anordnung erhält man die Frequenz von 102 kHz, die dann an den Frequenzteiler 42 gelangt. Die Leitungspilotfrequenz von 60 kHz wird direkt an einen Frequenzteiler 41 geführt, an dessen Ausgang die Frequenz von 20 kHz entsteht. Durch Modulation dieser Frequenz von 20 kHz mit der Frequenz von 4,08 kHz entsteht, wie bereits in der Schaltungsanordnung nach F i g. 9 erläutert, die Frequenz von 24,08 kHz, die als Hilfsfrequenz für den Modulator 1 dient. Zusammen mit der_Leitungspilotfrequenz von 60 kHz, die direkt an den Modulator 1 geführt ist, entsteht am Ausgang die Frequenz von 84,08 ldh. Da der Frequenzteiler 45 zugleich auch zur Erzeugung der 114-kHz-Grundträgerfrequenz verwendet werden kann, ist der Gesamtaufwand für Pilot- und Gruppenträgererzeugung bei dieser Anordnung besonders g cy .
  • ering.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Trägerfrequenzsystemen aus einem auch die Trägerfrequenzen erzeugenden gemeinsamen Grundgenerator mit Hilfe von Frequenzn:lischung und Frequenzteilung, bei der die jeweilige Pilotfrequent durch Mischung einer außerhalb des 4-kHz-Rasters liegenden Hilfsfrequenz (fH) mit innerhalb des 4-kHz-Rasters liegenden Frequenzen (fT) erzeugt ist, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die Hilfsfrequenz allein mittels harmonischer Frequenzteiler aus einer im System vorhandenen oder aufbereiteten, zur Grundfrequenz synchronen Frequenz abgeleitet ist und daß die im 4-kHz-Raster liegenden Frequenzen systemeigene bzw. im System aufbereitete Trägerfrequenzen sind.
  2. 2. Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequen zen von Trägerfrequenzsystemen aus einem auch die Trägerfrequenzen erzeugenden gemeinsamen Grundgenerator mit Hilfe von Frequenzmischung und Frequenzteilung, bei der die jeweilige Pilotfrequenz durch Mischung einer außerhalb des 4-kHz-Rasters liegenden Hilfsfrequenz (fH) mit einer innerhalb des 4-kHz-Rasters liegendenTrägerfrequenz (fT) erzeugt ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Hilfsfrequenz (fN) durch Mischung mindestens zweier zusätzlicher Hilfsfrequenzen erzeugt ist, die allein durch harmonische Frequenzteilung aus im System vorhandenen oder aufbereiteten Frequenzen gewonnen sind, und daß die im 4-kHz-Raster liegenden Frequenzen systemeigene bzw. im System aufbereitete Trägerfrequenzen sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsfrequenz so gewählt ist, daß der Abstand der bei der Mi-Mischung auftretenden Nebenfrequenzen von der erzeugten Pilotfrequenz groß ist.
  4. 4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erzeugte Pilotfrequenz als Hilfsfrequenz dient und daß durch Umsetzung mit einer systemseigenen Trägerfrequenz eine weitere Pilotfrequenz erzeugt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1069 691.
DE1964S0092810 1964-08-26 1964-08-26 Anordnung zur Erzeugung der Pilotfrequenzen bei Traegerfrequenzsystemen Withdrawn DE1260546B (de)

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