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DE1260251B - Absperrschieber, insbesondere fuer grosse Nennweiten - Google Patents

Absperrschieber, insbesondere fuer grosse Nennweiten

Info

Publication number
DE1260251B
DE1260251B DE1965R0041326 DER0041326A DE1260251B DE 1260251 B DE1260251 B DE 1260251B DE 1965R0041326 DE1965R0041326 DE 1965R0041326 DE R0041326 A DER0041326 A DE R0041326A DE 1260251 B DE1260251 B DE 1260251B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
slide
sliding pieces
sliders
cylindrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1965R0041326
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Sonnabend
Josef Groppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Huettenwerke AG
Original Assignee
Rheinstahl Huettenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinstahl Huettenwerke AG filed Critical Rheinstahl Huettenwerke AG
Priority to DE1965R0041326 priority Critical patent/DE1260251B/de
Publication of DE1260251B publication Critical patent/DE1260251B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/30Details
    • F16K3/316Guiding of the slide

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

  • Absperrschieber, insbesondere für große Nennweiten Bei Absperrschiebern wird der Schieberabschlußkörper in Leitungsrichtung infolge des Leitungsinnendruckes mit erheblichen Kräften beaufschlagt. Das gilt besonders für große Gas- oder Wasserschieber, wie sie vornehmlich in Hütten- und Kraftwerken Verwendung finden. Diese Kräfte wirken quer zur Achse der den Spindelabschlußkörper betätigenden Schieberspindel und werden üblicherweise zur Entlastung der Schieberspindel von im Schiebergehäuse vorgesehenen Führungsleisten aufgenommen, an welchen der Schieberabschlußkörper über Gleitstücke geführt ist. Im allgemeinen sind die Gleitstücke an eine mit dem Schieberkeil oder dem Plattenhalter des Abschlußkörpers verbundene Führungstraverse angeschlossen, wobei normalerweise die Schieberspindel, der Spindelfüß bzw. der Schieberkeil- oder Plattenhalter und die Führungstraverse mit ihren Gleitstücken eine starre Einheit bilden. Die erforderliche genaue flächige Anlage der Gleitstücke an den Führungsleisten ist ohne teuere Schleifarbeiten auf Spezialmaschinen nicht zu erreichen. Aber auch bei genau bearbeiteten Führungsleisten ist bei großen Nennweiten eine vollkommene Anlage der Gleitstücke an den Führungsleisten nicht erreichbar, da die bei höheren Drücken und großen Nennweiten unvermeidbaren elastischen Durchbiegungen der Führungstraverse eine Winkelabweichung zwischen den Gleitstücken und ihren jeweils zugeordneten Führungsleisten zur Folge haben. Hierdurch treten an den Gleitstücken Kantenpressungen auf, die vor allem bei häufiger Schieberbetätigung früher oder später zum Fressen oder gar zum Blockieren der Gleitstücke an den Führungsleisten führen. Es sind zwar Schieberausführungen bekannt, bei welchen zur Vermeidung dieses Nachteiles an Stelle dieser Gleitstücke am Schieberkeil bzw. Plattenhalter Führungsrollen angeordnet sind, jedoch sind diese wegen ihrer Linienberührung mit den Führungsschienen nur zur Aufnahme von relativ geringen Kräften geeignet. Solche Führungsrollen werden vor allem zur Verringerung der für die Betätigung des Schieberabschlußkörpers erforderlichen Kräfte eingesetzt. Im übrigen ist es bei Absperrschiebern grundsätzlich bekannt, starr an dem Schieberabschlußkörper befestigten Gleitstücken zylindrische Führungsleisten zuzuordnen, während die Gleitstücke angepaßte Ausnehmungen aufweisen. Derartige Maßnahmen bei Absperrschiebern andersartigen Aufbaus haben jedoch zur Lösung der oben ausführlich erläuterten Probleme hinsichtlich der Führung der Gleitstücke an den Führungsleisten bei Absperrschiebern der eingangs beschriebenen Art nichts beigetragen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Absperrschieber so auszubilden, daß seine Gleitstücke auch bei großen Schiebernennweiten und hohen Leitungsdrücken stets vollkommen oder hinreichend flächig an den Führungsleisten anliegen.
  • Die Erfindung betrifft einen Absperrschieber, insbesondere für große Nennweiten, mit an den Schieberanschlußkörper angeschlossenen Gleitstücken, die an Führungsleisten des Gehäuses in flächiger Anlage geführt sind, insbesondere einen Absperrschieber, bei welchem die Gleitstücke an eine mit dem Schieberkeil- oder dem Plattenhalter des Anschlußkörpers verbundene Führungstraverse angeschlossen sind. Die Erfindung besteht darin, daß die Gleitstücke auf einen im wesentlichen orthogonal zur Führungsrichtung liegenden Gelenkbolzen gelenkig aufgesetzt und ihnen in an sich bekannter Weise zylindrische Führungsflächen zugeordnet sind. Verwirklicht man den beschriebenen Gelenkfreiheitsgrad für die Gleitstücke und sieht man außerdem zylindrische Führungsflächen vor, so treten bereits die eingangs beschriebenen nachteiligen hohen Flächenpressungen nicht mehr auf. Vielmehr ist eine hinreichend flächige Anlage der Gleitstücke an den Führungsleisten ohne teuere Schleifarbeiten auf Spezialmaschinen zu erreichen. Im einzelnen bestehen für die Verwirklichung der Erfindung verschiedene Möglichkeiten. Eine bevorzugte Ausführungsform, der wegen ihrer Einfachheit in fertigungstechnischer Hinsicht, der dennoch gegebenen funktionellen Sicherheit bei zusätzlichem Freiheitsgrad und als kinematisch optimale Lösung besondere Bedeutung zukommt, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke zylindrische Ausnehmungen aufweisen und in diese teilzylindrische Gleitelemente eingesetzt sind, die an ebenen Führungsleisten mit entsprechenden Flächen geführt sind. Hier bilden die zylindrischen Ausnehmungen, obwohl mit ebenen Führungsleisten gearbeitet wird, gleichsam als Inversion zylindrische -Führungsflächen, die die angestrebte Anlage der Gleitstücke an den Führungsleisten gewährleisten.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß durch den beschriebenen gelenkigen Anschluß der Gleitstücke an den Schieberanschlußkörper bzw. die Führungstraverse die Gleitstücke hinreichende Freiheitsgrade besitzen, um in Verbindung mit zylindrischen Führungsflächen unschwer Winkelabweichungen in der Führungsbahn der Führungsleisten gegenüber der Spindelachse oder quer zu dieser auszugleichen, so daß sie auch bei großen Schiebernennweiten und hohen Leitungsdrücken stets hinreichend flächig an den Führungsleisten anliegen und so ein Fressen infolge Kantenpressung verhindern. Die Kraftübertragung erfolgt dabei über große Wälzflächen bzw. Gelenkbolzen mit großem Querschnitt, so daß auch insofern große Kräfte ohne nachteilige Verschleißerscheinungen übertragen werden können. Fertigungsmäßig ist der erfindungsgemäße Absperrschieber sehr einfach herstellbar, da teuere Schleifarbeiten und hierfür erforderliche Spezialmaschinen zur Bearbeitung der Führungsleisten bzw. der Gleitstücke nicht mehr erforderlich sind. Vielmehr kann bei zylindrischen Führungsleisten mit handelsüblichem Rundstahl gearbeitet werden.
  • Im folgenden sei die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil eines erfindungsgemäßen Absperrschiebers, F i g. 2 einen Schnitt in Richtung I1-11 durch den Absperrschieber nach F i g. 1, F i g. 3 das Detail III aus F i g. 2 in vergrößerter, perspektivischer Darstellung, F i g. 4 eine Ansicht des Gegenstandes nach F i g. 3 in Richtung des Pfeiles IV, F i g. 5 einen Schnitt in Richtung V-V durch den Gegenstand nach F i g. 4.
  • Der in den Figuren dargestellte Absperrschieber hat einen im Schiebergehäuse 1 mit Hilfe einer Schieberspindel 2 verschiebbaren Schieberabschlußkörper aus zwei Absperrplatten 3, die an einen Schieberplattenhalter 4 angeschlossen sind, der seinerseits am Kopf der Schiebersplndel2 gehalten ist. Den Schieberplatten 3 sind Plattensitze 5 an den Schieberanschlußstutzen 6 zugeordnet, die ihrerseits zum Anschluß an die Rohrleitung Anschlußflansche 7 aufwQisen. Der Schieberabschlußkörper ist im Schiebergeh4use 1 mittels Gleitstücken 8 an Führungsleisten 9 geführt, wobei im Ausführungsbeispiel die Gleitstücke 8 an eine mit dem Schieberplattenhalter 4 verbundene Führungstraverse 10 angeschlossen sind. Und zwar sind Gelenkbolzen 11 vorgesehen, auf die die Gleitstücke 8 aufgesetzt sind. Im übrigen sind den Gleitstücken 8 zylindrische Führungsflächen 12 zugeordnet. Im Ausführungsbeispiel sind die Führungsleisten 9 zylindrische Leisten und die Gleitstücke angepaßt. Eine Abwandlung obiger Ausführung besteht darin, daß die Gleitstücke 8 zylindrische Führungsausnehmungen aufweisen und in diese teilzylindrische Gleitelemente eingesetzt sind, die an ebenen Führungachienen mit ebenen Flächen anliegen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Absperrschieber, insbesondere für große Nennweiten, mit an den Schieberabschlußkörper angeschlossenen Gleitstücken, die an Führungsleisten des Schiebergehäuses in flächiger Anlage geführt sind, insbesondere Absperrschieber, bei welchem die Gleitstücke an eine mit dem Schieberkeil- oder Plattenhalter des Abschlußkörpers verbundene Führungstraverse angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke(8) auf einen im wesentlichen orthogonal zur Führungsrichtung liegenden Gelenkbolzen (11) aufgesetzt und ihnen in an sich bekannter Weise zylindrische Führungsflächen (12) zugeordnet sind.
  2. 2. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke (8) zylindrische Führungsausnehmungen aufweisen und in diese teilzylindrische Gleitelemente eingesetzt sind, die an ebenen Führungschienen mit ebenen Flächen anliegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 821616.
DE1965R0041326 1965-08-14 1965-08-14 Absperrschieber, insbesondere fuer grosse Nennweiten Withdrawn DE1260251B (de)

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DE1965R0041326 DE1260251B (de) 1965-08-14 1965-08-14 Absperrschieber, insbesondere fuer grosse Nennweiten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1260251B true DE1260251B (de) 1968-02-01

Family

ID=7406329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE1260251B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB821616A (en) * 1954-11-29 1959-10-14 Saint Gobain Improvements in sliding gate valves for the control of fluids

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB821616A (en) * 1954-11-29 1959-10-14 Saint Gobain Improvements in sliding gate valves for the control of fluids

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