DE1260153B - Verfahren zur Herstellung von in Kernreaktoren verwendbaren Koerpern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von in Kernreaktoren verwendbaren KoerpernInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
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Auslegetag:
C22c
Deutsche Kl.: 40 b-1/04
1260 153
O6605VI a/40b
13. Februar 1959
1. Februar 1968
O6605VI a/40b
13. Februar 1959
1. Februar 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
von in Kernreaktoren verwendbaren Körpern aus einer Mischung eines Reaktorstoffs, d. h. eines Kernbrennstoffs,
Moderatorstoffs u./od. dgl., und einer metallischen Matrix.
Es ist bekannt, Brennstoffelemente aus einer eutektischen Uran-Chrom-Legierung zu gießen und dann
mit einer die Verunreinigung der Kühlflüssigkeit durch radioaktive Stoffe verhindernden Ummantelung aus
einer nicht oxydierbaren Legierung zu versehen. Da es praktisch nicht möglich ist, eine Verbindung zwischen
dem Körper des Elements und der Ummantelung herzustellen, die die erforderliche hohe, über die ganze
Fläche gleichmäßige Wärmeleitfähigkeit aufweist, besteht bei diesen Elementen die Gefahr örtlicher Überhitzung
und einer erhöhten Korrosion, was die Sicherheit des Reaktors beeinträchtigt. Außerdem weist das
Gießverfahren die Nachteile auf, daß sich beim Erstarren eine ungleichmäßige Verteilung der Legierungskomponenten ausbildet und daß es nicht bei allen für
in Reaktoren verwendbare Körper in Betracht kommenden Stoffen anwendbar ist.
Es ist auch bekannt, in Kernreaktoren verwendbare Körper auf pulvermetallurgischem Wege herzustellen.
Pulvermetallurgische Verfahren weisen gegenüber dem Gießverfahren die Vorteile auf, daß sie auch bei
Stoffen anwendbar sind, die in flüssigem Zustand miteinander reagieren, und daß mit ihnen bei Mischungen
eine gleichmäßige Verteilung der Anteile erzielbar ist. Bei den nach dem bekannten pulvermetallurgischen
Verfahren hergestellten Körpern bereitet jedoch selbst bei Verwendung einer metallischen Matrix und einer
aus demselben Metall wie die Matrix bestehenden Ummantelung die Verbindung der Ummantelung mit
dem Körper immer noch Schwierigkeiten. Außerdem sind diese Körper spröde und gegen thermische Stoßbeanspruchungen
empfindlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, das die Herstellung von in Reaktoren
verwendbaren Körpern ermöglicht, die ohne Schwierigkeiten mit einem eine Verunreinigung des
Kühlmittels und eine Korrosion des Körpers verhindernden Mantel versehen werden können. Diese
Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Sinterung in einer ein Chromhalogenid enthaltenden,
wasserstoffhaltigen Atmosphäre erfolgt und daß so lange gesintert wird, bis sich auf den Körpern eine
vom Reaktorstoff freie rein metallische Oberflächenschicht ausgebildet hat.
Wegen der rein metallischen, vom Reaktorstoff und von Oxyden freien Oberflächenschicht bereitet es
keine Schwierigkeiten, zwischen dem Körper und
Verfahren zur Herstellung von in Kernreaktoren
verwendbaren Körpern
verwendbaren Körpern
Anmelder:
Office National d'Etudes et de Recherches
Aerospatiales, Chatillon-sous-Bagneux,
Seine (Frankreich)
Aerospatiales, Chatillon-sous-Bagneux,
Seine (Frankreich)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Wolff und Dr.-Ing. H. Bartels,
Patentanwälte, 7000 Stuttgart N, Lange Str. 51
Patentanwälte, 7000 Stuttgart N, Lange Str. 51
Als Erfinder benannt:
Philippe Marie Galmiche, Petit Clamart, Seine;
Andre Hivert,
Pontoise, Seine-et-Oise (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 14. Februar 1958 (758 236),
vom 14. April 1958 (763 088),
vom 22. Juli 1958 (770 850)
vom 14. April 1958 (763 088),
vom 22. Juli 1958 (770 850)
einem Schutzmantel eine Verbindung herzustellen, die eine über die ganze Fläche gleichmäßige Güte
aufweist und damit das Auftreten von Wärmespitzen während des Arbeitsprozesses des Reaktors und die
Bildung von Taschen verhindert und die Gefahr der Rißbildung im Mantel oder des Zerreißens des Mantels
praktisch vollständig beseitigt. Die Sicherheit des Reaktors ist dadurch wesentlich erhöht. Besonders
vorteilhaft ist jedoch, daß bei einem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Körper die
Oberflächenschicht selbst in eine Schutzschicht umgewandelt werden kann, die in vielen Fällen an Stelle des
bisher erforderlichen Schutzmantels treten kann. Dadurch entfallen das Problem der Verbindung zwischen
Körper und Schutzschicht und die damit zusammenhängenden Gefahrenquellen vollständig.
Von Bedeutung ist auch, daß bei den nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Körpern
die wesentlichen mechanischen Eigenschaften, wie Zugfestigkeit, Biegefestigkeit und Dehnbarkeit, höher
sind als bei den bekannten Körpern, selbst wenn der Anteil des beispielsweise aus einem Brennstoffoxyd
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3 4
bestehenden Reaktorstoffs verhältnismäßig groß ist. Wenn jedoch die Arbeitsbedingungen des Reaktors
Die Körper können daher ohne Bildung von Rissen die Verwendung eines Schutzmantels verlangen oder
oder Sprüngen kalt oder warm verformt werden. wünschenswert machen, wird der Körper oder Kern
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Dichte mit einer Hülle aus einem Stoff versehen, der nach
der Körper und ihrer Oberflächenzone einstellbar ist 5 Maßgabe der Kühlflüssigkeit und der vorgesehenen
und der theoretischen Dichte weitgehend angenähert Arbeitstemperatur ausgewählt wird.' Da die Oberwerden
kann. Die Einstellung hängt von der Tempe- fläche der Körpers oder Kerns rein metallisch, also
ratur und der Dauer der Sinterbehandlung, der Höhe auch vollständig desoxydiert ist, ist es ohne Schwierigdes
Druckes beim Vorpressen und/oder Nachpressen keit möglich, zwischen dem Körper und der Hülle
und den während der Sinterung in der Atmosphäre io eine metallurgische Verbindung, beispielsweise durch
vorhandenen Halogeniden ab. Hartlöten oder Schweißen oder eine einfache ther-Die
Körper können nach der Herstellung, beispiels- mische Diffusion, zu erhalten, die von einer wesentweise
durch Walzen oder Strangpressen, bei hohen lieh höheren Güte ist als die Verbindung bei den
Temperaturen umgeformt werden, was ebenfalls ein bekannten Körpern.
wesentlicher Vorteil ist. Ferner ermöglicht das Ver- 15 Es können auch mehrere Körper miteinander verfahren
gemäß der Erfindung die Verwendung von lötet oder verschweißt werden. Die Verlötung der
Chrom als metallische Matrix, was bei den bekannten Körper oder Kerne unter sich oder mit einer Hülle,
Verfahren nicht möglich ist. Dies ist insofern sehr beispielsweise aus nichtrostendem Stahl, erfolgt zweckvorteilhaft,
als Chrom wegen seiner guten Wärmeleit- mäßigerweise ebenfalls in einer halogen- und wasserfähigkeit,
seiner ausgezeichneten Widerstandsfähigkeit ao stoffhaltigen Atmosphäre, in der sich ein Chromgegen
Oxydation und seiner kurzen Zeitkonstante bei halogenid befindet. Man erhitzt dazu die Werkstücke
Bestrahlung als Matrix besonders geeignet ist. in Anwesenheit eines Zementiermittels auf der Basis
Eine Sinteratmosphäre, die Wasserstoff und als von 50 % Chrompulver und einem Ammoniumfluorid,
Halogenverbindung Chromhalogenid enthält, kann beispielsweise 25 °/0 NH4FHF und 25 % NH4Br. Vorman
in einem Sinterraum dadurch erhalten, daß man 25 teilhaft ist ein Verhältnis von 3 g des Zementiermittels
in ihn Chrompartikeln und ein Ammoniumhalogenid pro Liter Atmosphäre. Als Lot können alle für
bringt, z. B. Ammoniumfluorid, das in Wasserstoff temperaturbeständige Legierungen bekannten Lote
und Halogensäure zerfällt. Diese Säure bildet mit dem verwendet werden, beispielsweise Silber-Palladium-Chrom
das Chromhalogenid. Der Raum selbst kann Lot. Bei der Anordnung eines oder mehrerer Kerne
halb durchlässig sein und sich in einer Atmosphäre 30 in einer Röhre oder einer Hülle kann letztere vor der
befinden, die Wasserstoff enthält, so daß der Wasser- Herstellung der metallurgischen Verbindung in an
stoff in den Sinterraum eindringen kann. Anstatt oder sich bekannter Weise aufgeschrumpft werden. Zum
außer den Chrompartikeln kann in den Sinterraum Schluß werden die miteinander verbundenen Stücke
auch ein »Zementiermittel« gegeben werden, das vorteilhafterweise einer ergänzenden thermischen
Chromhalogenid enthält oder beim Erwärmen frei- 35 Chromierbehandlung in einer Atmosphäre untersetzt.
Durch die Erwärmung beim Sintern entweicht werfen, die der Lötatmosphäre gleicht, wodurch die
der Sauerstoff des Oxyds oder der Oxyde der Ober- Homogenisierung und Reinheit der Oberflächenzonen
flächenschicht des Körpers in Form von Wasserdampf sichergestellt wird.
und der Reaktorstoff in Form eines flüchtigen Halo- Im folgenden sind Ausführungsbeispiele des Ver-
genids, beispielsweise als Uranfluorid, wenn der 40 fahrens gemäß der Erfindung im einzelnen erläutert.
Reaktorstoff aus Uran oder Uranoxyd besteht und . -I1
die Atmosphäre fluoriert ist. Das in der Atmosphäre B e 1 s ρ 1 e 1 1
enthaltene Chromhalogenid ist dazu vorgesehen, die Ein Gemisch aus 80 % feinem, plastisch gemachtem
Halogenverluste zu kompensieren, die durch die Ver- Chrompulver, das man durch Erhitzen von gewöhn-
bindung mit dem Reaktorstoff entstehen. Sofern die 45 lichem Chrompulver in einer reduzierenden, halogen-
Atmosphäre fluoriert ist, läßt sie einen verhältnis- und Wasserstoffhaitigen Atmosphäre, gegebenenfalls
mäßig hohen Anteil an Wasserdampf zu, ehe die unter Zusatz einer geringen Menge Magnesium, erhält,
Reduktion aufhört. und 20°/0 pulverförmigem Uranoxyd UO2 (mittlerer
Zur Bildung einer als Schutzmantel dienenden Ober- Durchmesser einige hundertstel Millimeter) wird mit
flächenschicht kann entweder der Sintervorgang ver- 5° einem Druck von 5 t/cm2 zu rechteckigen Stäben
längert oder der Körper einer dem Sinterprozeß gepreßt. Die Stäbe, die glänzend aussehen und bereits
folgenden Wärmebehandlung unterworfen werden. mechanisch fest sind", werden in gereinigtem Argon
Durch die Erwärmung des Körpers in einer Chrom- während 2 Stunden auf 10750C erhitzt. Anschließend
halogenid enthaltenden, wasserstoffhaltigen Atmo- werden die so vorgesinterten Stäbe kalt mit 7 t/cm2
Sphäre kann nämlich auf der Körperoberfläche eine 55 nachgepreßt, wodurch sie eine der theoretischen Dichte
Diffusionsschicht gebildet werden, die aus einer sehr nahe kommende Dichte erhalten. Dann werden
Legierung aus dem Metall der Matrix und Chrom sie während 3 Stunden auf 1120° C in halbdurch-
besteht. Diese Diffusionsschicht hält nicht nur die lässigen Behältern in Gegenwart von gewöhnlichem,
Nebenprodukte der Kernspaltung zurück, sondern granuliertem Chrom und etwas Brom und/oder
sie besitzt auch eine ausreichende Widerstandsfähig- 60 Ammoniumfluorid erhitzt, wobei die Kästen sich in
keit gegen Korrosion, so daß in zahlreichen Fällen einer reduzierenden wasserstoffhaltigen, z. B. ge-
ein Schutzmantel der bekannten Art nicht mehr kracktes NH3 enthaltenden Atmosphäre befinden,
erforderlich ist. Eine zur Bildung der Diffusionsschicht Man erhält so rißlose Stücke mit großer mechanischer
genügend große Konzentration des Chromhalogenide Festigkeit (Kaltbiegefestigkeit 35 kp/mm2). Die Stücke
in der Nähe des Körpers kann dadurch sichergestellt 65 weisen ein metallisches Aussehen sowohl an ihrer
werden, daß die Chromreserve, beispielsweise in Form Oberfläche als auch an einem Anschliff oder einem
granulierten Chroms, in der Nähe des Körpers ange- von einem Zerreißversuch herrührenden Bruch auf,
ordnet wird. obwohl das Uran homogen in Oxydform geblieben ist,
5 6
wie die mikrographische Untersuchung oder das An- Atmosphäre, die ein Chromhalogenid enthält, wäh-
ätzen mit Salzsäure zeigen. rend 3 Stunden bei 10000C gesintert. Hierauf werden
Die so hergestellten Körper sind in Luft, Druck- sie mit 5 t/cm2 nachgepreßt und anschließend während
wasser und Wasserdampf bis etwa 9000C oxydations- 2 Stunden bei 1150 bis 1175° C chromiert. Man erhält
fest und halten thermische Stoßbeanspruchufigen aus. 5 dadurch Körper, deren Oberflächenzonen bis in etwa
Ist eine Ummantelung erforderlich, so wird der 0,1 mm Tiefe mit Chrom angereichert sind, wobei der
Körper in einer halogenierten reduzierenden Atmo- Oberflächengehalt an Chrom größer als 60°/0 ist.
Sphäre mit einer Hülle aus dünnem Blech von 0,5 mm Diese Körper sind bis zu etwa 8500C oxydationsfest.
Dicke aus dem im Handel unter dem Namen »Nimonic Das in dem Legierungspulver vorhandene Chrom
75« bekannten Material hartverlötet. Die Enden dieser io verhindert auch bei Verwendung des Körpers bei
Hüllen können anschließend autogen verschweißt hoher Temperatur die Zurückdiffusion des Chroms
werden. aus der chromierten Oberfläche.
Beispiel 2 ^ emer abgewandelten Ausführungsform erfolgt
p die Chromierung bei 1250 bis 13500C. Die Körper
Ein Gemisch aus sehr feinem, plastisch gemachtem, 15 haben dann eine Kaltfestigkeit von 45 kp/mm2.
magnesothermisch hergestelltem (vgl. Beispiel 8) Die Stäbe können auch durch hydrostatisches Ver-Chrompulver (mittlerer Durchmesser einige Mikron) dichten eines Gemisches aus durch Zementieren mit und 2O°/o Uranoxyd U3O8 (mittlerer Durchmesser Gas hergestelltem Pulver einer Eisen-Chrom-Legierung einige hundertstel Millimeter), das mit einer etwa mit 20% Chrom aus körnigem Uranoxyd hergestellt 0,5 mm dicken Hülle aus plastischem Chrom ver- 20 werden, wobei das Uranoxyd 25 Gewichtsprozent des sehen wird, wird mit 6 t/cm2 zu Stäben gepreßt. Gemisches ausmacht.
Die verwendeten U3O8-Körner sind durch Mahlen . .
von gepreßtem U3O8 beliebiger Herkunft hergestellt. Beispiel 4
Zur Sinterung werden die gepreßten Körper in gra- Mit 6 t/cm2 wird ein inniges Gemisch von plastisch nuliertes Chrom eingebettet und I1I2 Stunden in einer 25 gemachtem Chrompulver (65°/0) und Körnern geAtmosphäre erhitzt, die außer Wasserstoff ein oder preßt, die zu zwei Drittel aus ThO2 und zu einem mehrere Halogene oder Halogenverbindungen, unter Drittel aus UO2 bestehen und aus Stücken gewonnen denen sich Chromhalogenid befindet, enthält. sind, die bei 17000C gesintert wurden.
magnesothermisch hergestelltem (vgl. Beispiel 8) Die Stäbe können auch durch hydrostatisches Ver-Chrompulver (mittlerer Durchmesser einige Mikron) dichten eines Gemisches aus durch Zementieren mit und 2O°/o Uranoxyd U3O8 (mittlerer Durchmesser Gas hergestelltem Pulver einer Eisen-Chrom-Legierung einige hundertstel Millimeter), das mit einer etwa mit 20% Chrom aus körnigem Uranoxyd hergestellt 0,5 mm dicken Hülle aus plastischem Chrom ver- 20 werden, wobei das Uranoxyd 25 Gewichtsprozent des sehen wird, wird mit 6 t/cm2 zu Stäben gepreßt. Gemisches ausmacht.
Die verwendeten U3O8-Körner sind durch Mahlen . .
von gepreßtem U3O8 beliebiger Herkunft hergestellt. Beispiel 4
Zur Sinterung werden die gepreßten Körper in gra- Mit 6 t/cm2 wird ein inniges Gemisch von plastisch nuliertes Chrom eingebettet und I1I2 Stunden in einer 25 gemachtem Chrompulver (65°/0) und Körnern geAtmosphäre erhitzt, die außer Wasserstoff ein oder preßt, die zu zwei Drittel aus ThO2 und zu einem mehrere Halogene oder Halogenverbindungen, unter Drittel aus UO2 bestehen und aus Stücken gewonnen denen sich Chromhalogenid befindet, enthält. sind, die bei 17000C gesintert wurden.
Die Körper, die nach dem Sintern eine Kaltbiege- Die zu Platten von 10 mm Dicke geformten Körper
festigkeit von über 10 kp/mm2 haben, werden an- 30 werden, eingebettet in körniges Chrom, in Anwesenschließend
während 2 Stunden auf 1070 bis 12000C heit von l°/0 Chromfluorid durch Erhitzung auf 1175
in gewöhnlichem elektrolytischem Wasserstoff (mit bis 12000C während 2 Stunden gesintert. Man erhält
einem Sauerstoffgehalt von etwa 0,5 %) erhitzt. Sie Körper mit einer Kaltbiegefestigkeit von über 20 kp/
besitzen dann eine Kaltbiegefestigkeit von etwa 25 kp/ mm2 und einem sehr homogenen Aufbau, welche
mm2 und eine gute Widerstandsfähigkeit gegen trok- 35 weder Sprünge noch Risse aufweisen und praktisch
kene Oxydation bis über 9500C. Die Eindringtiefe gegen thermische Stoßbeanspruchungen unempfinddes
Sauerstoffs während der mäßigen Oxydierung in lieh sind.
dem elektrolytischen Wasserstoff übersteigt etwa Bei einer Sinterung bei 135O0C erreicht die Festig-
0,15 mm nicht. keit etwa 25 kp/mm2.
Werden dagegen die Körper 8 Stunden lang in 40 .
elektrolytischem Wasserstoff auf die gleiche Tempe- Beispiel 5
ratur erhitzt, so weisen sie eine Kaltbiegefestigkeit Durch Pressen mit 3 t/cm2 werden Zylinder aus
von über 30 kp/mm2 auf. Die Eindringtiefe der mäßi- einem Gemisch von 70 °/0 Carbonyleisenpulver und
gen Oxydation erreicht dabei 0,4 mm. Es tritt kein 30 % angereichertem Uranoxyd UO2 hergestellt. Diese
Abblättern der Oberflächenzonen auf, die aus einem 45 Zylinder werden durch Erwärmung während 2 Stun-
Verbundkörper aus Chrom und Chromoxyd zu be- den auf 1000° C im Vakuum vorgesintert und hierauf
stehen scheinen. mit 5 t/cm2 nachgepreßt oder gewalzt. Dann werden
Geht man von nur mit 3 t/cm2 gepreßtem Pulver diese Körper, umgeben von gewöhnlichem, zerstükaus,
welches unter den gleichen Bedingungen behan- keltern Chrom, in Kästen erhitzt, die sich in einer
delt wurde, erfolgt hier mäßige Oxydation bis ins 50 Ammoniakatmosphäre befinden und in denen Chrom-Innere
des Körpers, wobei der Gesamtgehalt an fluorid und Ammoniumfluorid vorhanden ist. Dabei
Cr2O3, welches eine Härtewirkung hat, 10 % erreicht. diffundiert Chrom aus der Atmosphäre in die Ober-Bei
zwei aufeinanderfolgenden, durch einen Preß- fläche der Körper. Die Nähe des Chroms ermöglicht
Vorgang getrennten Behandlungen erreicht die Kalt- eine Ergänzung des Chroms in der Atmosphäre entbiegefestigkeit
35 kp/mm2. 55 sprechend dem chemischen Gleichgewichtszustand der
Man kann auch von einem Gemisch mit 30°/0 Zusammensetzung.
U3O8 (statt 20 °/0) ausgehen. Die die Stäbe überziehende Die Wärmebehandlung wird in zwei Abschnitten
Hülle wird dann mit einer Dicke von 1 mm vorgesehen. vorgenommen. Im ersten Abschnitt werden die Körper
während 3 Stunden auf 1050 bis 1075° C und im
Beispiel 3 6o zweiten während 6 Stunden auf 1120 bis 11500C
erwärmt. Man erhält so mechanisch sehr feste Körper
Durch hydrostatische Verdichtung eines Gemisches (25 kp/mm2 Kaltbiegefestigkeit), welche auch in kal-
aus Eisenpulver, Pulver aus plastischem Chrom (20% tem Zustand plastisch sind. Bei der Wärmebehandlung
Chrom) und Uranoxyd UO2 in Form von Körnern, entsteht durch Diffusion eine sehr gleichmäßige, konti-
welehe durch Mahlen eines »Sinterkörpers« gewonnen 65 nuierliche und innig mit dem Kern verbundene Ferro-
wurden, wobei das UO2 25 Gewichtsprozent des Ge- chromhülle von 0,25 mm Dicke. Diese Hülle ist prak-
misches bildet, werden Stäbe hergestellt. Die Stücke tisch uranfrei und schützt gegen Oxydation in Luft,
werden in einer halogen- und wasserstoffhaltigen Wasserdampf und Kohlensäuregas bis etwa 800 bis
850° C. Die Körper sind auch gegen thermische Stoßbeanspruchungen widerstandsfähig.
Bei einer Abwandlung erfolgt jede Wärmebehandlung bei 12000C während I1Z2 Stunden. Die mechanische
Festigkeit ist dann größer (40 kp/mm2 Kaltbiegefestigkeit).
Durch Pressen mit 5 t/cm2 werden rohrförmige Teile aus einem Gemisch von feinem Elektrolyteisenpulver
mit einem Zusatz von 15°/0 Chromoxyd und 30 °/0 körnigem Uranoxyd UO2 hergestellt. Die Stücke
werden dann in körnigem Chrom in Gegenwart von Chromfluorid während einer Stunde auf 10500C
erwärmt. Hierauf werden sie mit 5 t/cm2 nachgepreßt und durch Erwärmung während 3 Stunden auf 1120
bis 11300C unter den gleichen Bedingungen chromiert.
Man erhält Chromdiffusionsschichten mit einer Dicke von 0,15 mm, welche kein Chromoxyd in störender
Menge enthalten.
Die Stücke können zur Bildung eines Rohrs elektrisch stumpfgeschweißt werden. In diesem Falle wird
zum Schluß in einer halogen- und wasserstoffhaltigen Atmosphäre, in der Chromfluorid vorhanden ist,
während einer Stunde auf 10750C erhitzt, wodurch
der Chromgehalt der vereinigten Oberflächen homogenisiert wird.
Erwärmung in einer chromhalogen- und wasserstoffhaltigen
Atmosphäre, in der sich auch Chromhalogenid befindet, vorgenommen wird. Zwischen den beiden
Wärmebehandlungen werden die Körper einer Nach-5 pressung unterworfen. Während der ersten Behandlung
werden das Uranoxyd und das Uran aus den Oberflächenzonen entfernt. Während der zweiten Behandlung
werden die Poren, die durch die Ausscheidung entstanden sind, durch sich ablagerndes Chrom ausgefüllt.
Es wird von folgenden Bestandteilen ausgegangen: Uranoxyd in Körnern, welche durch Mahlen von
Uranoxydstücken, die durch Sintern in Wasserstoff bei 17000C hergestellt sind, erhalten werden,
wobei die mittlere Korngröße 50 bis 100 Mikron beträgt;
sehr feines Pulver aus Chrom—Molybdän, welches
durch Chromieren von Molybdänpulver durch Zementieren mit Gas hergestellt ist; sehr feines Pulver aus Nickel—Chrom, welches
durch Chromieren von Nickelpulver durch Zementieren mit Gas hergestellt ist; feines Elektrolyteisenpulver.
Der Uranoxydanteil beträgt 30°/0.
Die mittlere Zusammensetzung der metallischen
Matrix ist folgende: Cr 22%, Mo 9%, Fe 15%,
ein mit einer Umhüllung aus 30 Ni 54%.
Nickel und 10% plastisches Nach dem Mischen werden durch Kaltpressen mit
8 t/cm2 Stäbe, Knüppel oder Platten hergestellt, welche
durch zwei aufeinanderfolgende, gleiche Behandlungen gesintert werden; bei jeder Behandlung, die in halbdichten,
in einer reduzierenden Atmosphäre (Wasserstoff oder gekracktes NH3) erwärmten Kästen erfolgt,
werden die Körper, in Bruchstücken aus Chrom liegend, während 2 Stunden auf 1250 bis 13000C in
Anwesenheit von Chromfluorid oder eines Gemisches
Mit 5 t/cm2 wird
Chromnickel (90%
Chromnickel (90%
Chrom) versehenes Gemisch aus einem durch eine Behandlung mit einem Halogen und Wasserstoff
plastisch gemachten Pulver aus rostfreiem Stahl (mit Chrom-Nickel 18/8) und aus Uranoxyd (25% UO2-Gehalt)
gepreßt. Die Sinterung erfolgt in einer halogen- und wasserstoffhaltigen Atmosphäre, in der sich ein
Chromhalogenid befindet während 8 Stunden bei 1050 bis 1100° C. Das Anhaften der Umhüllung aus Chrom
nickel ist ausgezeichnet, und der Chromgehalt beträgt 40 aus Chrompulver und saurem Ammoniumfluorid erin
0,15 mm Tiefe 40 bis 50 %. - wärmt. Zwischen den beiden Behandlungen werden
die Stücke kalt mit 6 t/cm2
Bei einer abgewandelten Ausführungsform ist der UO2-Anteil größer als 25%.
mit 6 t/cm2 nachgepreßt, ohne daß Risse auftreten, oder sie werden, je nach ihrer Art,
einer mechanischen Behandlung in warmem Zustand unterworfen, wie Walzen, Schmieden oder Strangpressen
bei hoher Temperatur.
Die nach der ersten Behandlung erhaltenen Körper sind schon gleichmäßig glänzend, was bedeutet, daß
ihre Oberflächenzone rein metallisch ist. Ihre KaIt-
Es sei zunächst eine Methode zur Herstellung eines Pulvers einer komplexen Legierung, beispielsweise der
Legierung »25/20« (Stahl mit 25% Chrom und 20% Nickel), durch Zementieren mit Gas angegeben. Man
erhitzt während 2 Stunden auf 10500C in halbdichten 50 biegefestigkeit ist 48 kp/mm2. Nach der zweiten BeKästen,
die sich in einer reduzierenden oder neutralen handlung sind die Körper ebenfalls sehr glänzend und
Atmosphäre befinden, ein Gemisch aus 1000 g Ferro- in kaltem Zustand plastisch, und ihre Kaltbiegefestignickelpulver
von einigen hundertstel Millimeter Durchmesser, etwa 400 g sehr feinem Chrompulver (oder ein
stöchiometrisches Gemisch aus Magnesium und Chromoxyd), 400 g Magnesia (Verdünnungsmittel)
und 10 g Ammoniumchlorid oder Ammoniumbromid. Das erhaltene Erzeugnis wird mit verdünnter Salpetersäure
gewaschen, welche die Magnesia und das überschüssige Halogenid entfernt. Man erhält so ein sehr 60 vollen Teile, ist kleiner als 2 bis 3 %.
plastisches und oxydfreies Pulver einer komplexen Durch Kaltverarbeitung aus derartigen Stoffen her-
Legierung »25/20«.
Durch Pressen eines Gemisches aus diesem Pulver keit ist auf 58 kp/mm2 gestiegen. Ihre Oberflächenzonen sind nun mit Chrom in einer Tiefe von etwa 125 Mikron angereichert und praktisch in der gleichen Tiefe uranfrei. Die Dichte der mit Chrom angereicherten Zonen ist größer als 99 % der theoretischen Dichte. Die Restporosität der Matrix, das ist das Verhältnis des Volumens der Hohlräume zu dem Volumen der
Durch Pressen eines Gemisches aus diesem Pulver keit ist auf 58 kp/mm2 gestiegen. Ihre Oberflächenzonen sind nun mit Chrom in einer Tiefe von etwa 125 Mikron angereichert und praktisch in der gleichen Tiefe uranfrei. Die Dichte der mit Chrom angereicherten Zonen ist größer als 99 % der theoretischen Dichte. Die Restporosität der Matrix, das ist das Verhältnis des Volumens der Hohlräume zu dem Volumen der
und 35% Uranoxyd in Körnern mit 5 t/cm2 werden zylindrische Körper hergestellt, die in zwei aufeinanderfolgenden
Erwärmungsvorgängen gesintert werden. Sie werden dabei während je 2 Stunden auf 1250
bis 13000C erwärmt, wobei jedoch nur die zweite gestellte Probestücke, welche Zugversuchen in warmem
Zustand unterworfen wurden, zeigten eine außergewöhnlich hohe Festigkeit, welche etwa der der Zusammensetzung
der metallischen Matrix entsprechenden Metallegierung gleichwertig ist. Die Bruchdehnungen
zwischen 300 und 8000C liegen zwischen 6% bei 3000C und 14% bei 8000C.
9 10
Diese Stoffe besitzen gleichzeitig gute mechanische 70°/0 Pulver einer Legierung von Nickel—Chrom
Eigenschaften in warmem Zustand bei Temperaturen, mit Titan—Aluminium, welches vorher durch
welche 700 bis 8000C erreichen können, sowie eine eine Halogenbehandlung desoxydiert und plastisch
hohe Korrosionsfestigkeit bei hohen Temperaturen. gemacht wurde, wodurch der Oxydgehalt von 4 °/0
Bei diesen Stoffen ist die Benutzung eines stark ange- 5 auf weniger als 0,05 °/0 heruntergedrückt wird,
reicherten Uranoxyds als Bestandteil besonders an- 3^ Uranoxyd in kleinen Körnern (Korngröße
sezeigt· zwischen 30 und 60 Mikron), die durch Mahlen
Beispiel 10 von Stücken aus Uranoxyd hergestellt sind, das
. , , _ . , durch Sintern bei 16000C in feuchtem Wasser-
Es wird von folgendem Gemisch ausgegangen: 10 stoff gewonnen wurde
30 % Uranoxyd in kleinen Körnern (mittlerer Durchmesser in der Größenordnung von 75 bis 100 Mi- °ie Stäbe oder Platten werden durch Erwärmung
krön), welche durch Mahlen von geschmolzenem während lj\ Stunden auf 1250°C unter den für das
Uranoxyd hergestellt sind, polierende Ausglühen (Blankglühen) von temperatur-
65% sehr feines oxydfreies Ferrochrompulver mit 15 beständigen Legierungen benutzten Bedingungen ge-
20°/0 plastischem Chrom, welches durch Chro- ^tert>
d· h·' sie werden m verhältnismäßig dichten
mierung von Eisenpulver durch Zementieren mit Kasten * Gegenwart einer geringen Menge von
Gas hergestellt ist saurem oder neutralem Ammoniumnuond und Ferro-
_„, „. , .„ ' . . „ . , ... . chrompulver erhitzt. Nach dieser Behandlung weisen
5% Eisenoxyd (Fe2O3) m Form eines staubform,- ao dje interten Stücke eine Kaltbiegefestigkeit von
gen Pulvers. 33 kp/mm2 auf.
Aus diesem Gemisch von Pulvern und Körnern Anschließend werden sie mit 6 t/cm2 nachgepreßt,
werden durch Pressen mit 6 t/cm2 Stäbe hergestellt, was in kaltem Zustand ohne Auftreten von Rissen
deren Enden durch das oben definierte Ferrochrom- erfolgen kann. Die nachgepreßten Stücke werden
pulver mit 20°/0 Chrom ohne Uranoxyd gebildet as einer zusätzlichen Sinterbehandlung in einem Mittel
werden, wobei diese Zusammengesetzen Stücke in ein zur thermischen Chromierung unterworfen, indem sie,
und demselben Preßvorgang hergestellt werden. Die eingebettet in Bruchstücke aus Chrom, in Anwesenheit
Stäbe werden anschließend in zwei aufeinanderfolgen- eines Zementiermittels aus Chromfiuorid und Chromden
gleichen Behandlungen gesintert und chromiert, bromid während I1Z2 Stunden in einer halogen- und
von denen jede in einer Erhitzung während etwa 30 wasserstoffhaltigen Atmosphäre, in der ein Chromic
Stunden auf 1300 bis 13200C in einer fluorierten halogenid vorhanden ist, auf 1250 bis 1275° C erhitzt
und jodierten Atmosphäre besteht. Zwischen den werden.
beiden Behandlungen werden die Stäbe einer Zwischen- Die erhaltenen Stücke weisen rein metallische Oberpressung
ausgesetzt, welche in kaltem Zustand vorge- flächen von gleichmäßig glänzendem Aussehen auf.
nommen werden kann, ohne daß Risse auftreten. 35 Sie sind in kaltem Zustand verhältnismäßig plastisch
Die schließlich erhaltenen Körper haben an der (Bruchwinkel der Probestücke bei Kaltbiegen etwa
Oberfläche ein gleichmäßiges, metallisch glänzendes 15°). Sie weisen ferner einen sehr plastischen Überzug
Aussehen. Sie sind mit einem praktisch kontinuier- von etwa 80 Mikron Dicke mit starkem Chromgehalt
liehen, mit Chrom angereicherten Überzug versehen, auf, welcher von Uranoxyd frei ist. Ihre Kaltbiege-
dessen Dichte etwa 99 °/0 der theoretischen Dichte 40 festigkeit erreicht 40 kp/mm2. Die Restporosität der
ausmacht. Der Überzug ist auf mehr als 0,1 mm Matrix und die Dichte der mit Chrom angereicherten
Dicke von Uranoxyd und Uran frei und in kaltem Schichten entsprechen den im Beispiel 9 angegebenen
Zustand sehr plastisch. Werten.
Die mikrographische Untersuchung zeigt das Vor- Die Körper sind in Luft, Kohlensäuregas, Wasser-
handensein von sehr feinem Chromoxyd, welches 45 dampf oder Druckwasser bis zu Temperaturen in der
gleichmäßig in der metallischen Matrix verteilt ist Größenordnung von 11000C unoxydierbar. Sie sind
und von der Oxydation des Chroms durch den aus gegen heftige thermische Stoßbeanspruchungen, wie
dem Eisenoxyd freigesetzten Sauerstoff herrührt, wäh- z. B. Abschrecken in Wasser, unempfindlich,
rend sich das freigesetzte Eisen durch Diffusion mit . -I19
dem Chrom der Matrix legiert hat. Der durch ehe- 50 B e ι s ρ 1 e i 12
mische Analyse bestimmte Gehalt des Materials an Durch Kaltpressen mit 6 t/cm2 werden Stäbe herge-
Chromoxyd erreicht etwa 4,3 °/0. stellt, welche aus einem Gemisch aus sehr feinem,
Die mechanische Kaltbiegefestigkeit der Körper reinem Eisenpulver (mittlerer Durchmesser in der
erreicht 41 kp/mm2 nach der ersten chromierenden Größenordnung von 20 bis 30 Mikron) und 2°/0 Bor
Sinterbehandlung und 52 kp/mm2 nach der zweiten 55 in Form eines staubförmigen Pulvers bestehen.
Behandlung. Die Stäbe werden durch Erhitzung während 1 Stunde
Die Stücke besitzen ferner eine hohe Widerstands- auf 1000° C in einer reduzierenden halogenieren Atmo-
fähigkeit gegen Verformung in warmem Zustand sowie Sphäre gesintert und hierauf zwei aufeinanderfolgenden
gegen Oxydation und Korrosion bei hoher Temperatur Behandlungen zur Sinterung und Chromierung bei
(beispielsweise durch Wasser in flüssigem oder dampf- 60 1150 bis 1175° C je 2 Stunden lang unterworfen.
förmigem Zustand, CO2, Luft usw. bei etwa 800 bis Zwischen den beiden Behandlungen werden die Kör-
850° C). Sie sind gegen starke thermische Stoß- per in kaltem Zustand mit 6 t/cm2 gepreßt, was
beanspruchungen unempfindlich. keinerlei Rißbildung erzeugt. Das Chromieren erfolgt
. . unter den üblichen Bedingungen der thermischen
B e ι s ρ 1 e 1 11 6s Verchromung durch Chromfluoriddämpfe.
Es werden durch Pressen unter etwa 6 t/cm2 Stäbe Die mikrographische Untersuchung zeigt eine teil-
oder Platten aus einem innigen Gemisch von folgenden weise Diffusion des Bors in die metallische Matrix,
Bestandteilen hergestellt: welche selbst plastisch ist.
Man erhält so Körper, die nicht spröde sind, ein gleichmäßig glänzendes Aussehen haben und mit
gleichmäßigen, kontinuierlichen Chromdiffusionsschichten mit einer Dicke von etwa 0,25 mm überzogen
sind. Die Oberflächenzonen der Diffusionsschichten sind in einer Tiefe von einigen hundertstel
Millimeter stark an Bor verarmt, was die Verunreinigung der Kernbrennstoffelemente durch das Bor, verursacht
durch Abblättern bei hoher Temperatur oder durch herausgerissene Teilchen, verhindert.
Die Körper besitzen eine Kaltbiegefestigkeit von über 40 kp/mm2. Sie widerstehen der trockenen Oxydation
bei 800° C während sehr langer Zeit.
Es wird wie bei Beispiel 12 mit einfacher Chromierung oder auch mit gemischter Zementierung, z. B.
mit Chrom und Aluminium, gearbeitet, jedoch wird von einem Gemisch aus Pulver oder Stücken ausgegangen,
die bereits außer dem Bor Chrom und/oder Nickel enthalten, die mit Eisen verbunden sind. Man
erhält, wie oben, Bor enthaltende »Kontrollstäbe«, deren Oberfläche durch eine kontinuierliche, plastische,
mit Chrom oder Chrom—Aluminium angereicherte, glänzend aussehende Schicht gebildet wird.
Im vorhergehenden Beispiel kann das Bor auch durch Hafnium ersetzt werden.
Man kann auch eine metallische Matrix herstellen, welche derjenigen der Beispiele 12 und 13 entspricht,
aber Kadmium an Stelle von Bor enthält. Man setzt z. B. dem sehr feinen Eisenpulver geringe Mengen
von höchstens größenordnungsmäßig 1% Kadmium zu und nimmt die Sinterung bei einer so niedrigen
Temperatur vor, daß das Kadmium nicht in Form von Dampf ausgeschieden wird.
Dieses Beispiel betrifft einen plastischen, unoxydierbaren Körper auf der Basis von Eisenpulver und
Berylliumoxyd. Durch Pressen mit 6 t/cm2 werden Platten oder Stäbe aus 70 % feinem Eisenpulver und
30 % kleinen Berylliumoxydkörnern hergestellt.
Die Stücke werden in einer chromierenden fluorierten Atmosphäre in' zwei aufeinanderfolgenden Behandlungen
gesintert und chromiert und dazwischen mit 6 t/cm2 gepreßt.: Die erste Behandlung erfolgt
durch Erwärmung während 15 Stunden auf 11200C, die zweite durch Erwärmung während lx/2 Stunden
auf 1150 bis 1175° C.
Die erhaltenen Körper weisen gleichmäßig glänzende Oberflächen auf und sind in kaltem Zustand
verhältnismäßig plastisch. Sie weisen sehr plastische Chromdiffusionsüberzüge mit einer Dicke von etwa
250 Mikron auf. Die Kaltbiegefestigkeit beträgt 35 kp/mm2 mit plastischem Bruch.
Dieses Beispiel betrifft einen unoxydierbaren, plastischen Körper aus einer Chromlegierung, Beryllium- 6&
oxyd und Uranoxyd. Durch Pressen mit 7 t/cm2 werden Platten oder Stäbe aus folgendem Gemisch
hergestellt: :
Pulver aus einer Eisen- und Chromlegierung,
durch Zementieren mit Gas hergestellt .... 70%
Uranoxydkörner (60%) ' \
Berylliurnoxydkörner (40%) J M I»
Uranoxydkörner (60%) ' \
Berylliurnoxydkörner (40%) J M I»
Die Körper werden durch Erwärmung während Stunde auf 1200° C in einer fluorierten, reduzierenden
Atmosphäre gesintert, hierauf nachgepreßt und anschließend durch Erhitzung während 4 Stunden auf
bis 125O0C in körnigem Chrom in Gegenwart eines fluorierten Zementiermittels nochmals gesintert
und chromiert.
Man erhält so Körper von gleichmäßig glänzendem Aussehen, welche mit Diffusionsüberzügen aus sehr
plastischem Chrom versehen sind. Die Stücke besitzen eine Kaltbiegefestigkeit von 36 kp/mm2.
Claims (34)
1. Verfahren zur Herstellung von in Kernreaktoren verwendbaren Körpern, aus einer Mischung
eines Reaktorstoffes, d. h. eines Kernbrennstoffes, Moderatorstoffes u./od. dgl., und einer metallischen
Matrix auf pulvermetallurgischem Weg, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sinterung in einer
ein Chromhalogenid enthaltenden, wasserstoffhaltigen Atmosphäre erfolgt und daß so lange
gesintert wird, bis sich auf den Körpern eine vom Reaktorstoff freie, rein metallische Oberflächenschicht
ausgebildet hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Halogenid Chromfluorid verwendet
wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Sinterung
erforderliche Wärmebehandlung fortgesetzt wird, bis sich eine mit Chrom legierte Oberflächenschicht
gebildet hat, deren Dicke zur Abdichtung des Körpers ausreicht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Chrom angereicherte Oberflächenschicht
im Verlauf einer von der Sinterung getrennten chromierenden Wärmebehandlung erzeugt
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines unter den Bedingungen
der Sinterung stabile und flüchtige Halogenide bildenden Reaktorstoffs.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der Atmosphäre an
Chromhalogenid in der Nachbarschaft der Körper dadurch erzielt wird, daß ein zur Bildung des
Chromhalogenids dienender Chromvorrat im Abstand von den Körpern angeordnet und gering
gehalten wird, daß sich keine an Chrom reiche Legierung in merklichem Maße durch Diffusion
in der Oberflächenschicht bildet.
7. Verfahren nach Anspruch 1, 5 oder 6, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Uranoxyds,·
insbesondere UO2 oder U3O8 oder Mischungen
hiervon, als Reaktorstoff.
8. Verfahren nach Anspruch 1, 5 oder 6, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Thoriumoxyds,
insbesondere ThO2, als Reaktorstoff.
9. Verfahren nach Anspruch 1, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß für mindestens einen Teil des
Reaktorstoffs ein Stoff mit Moderatoreigenschaften
verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Reaktorstoff eine Mischung
aus einem Kernbrennstoff und einem Moderatorstoff verwendet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Moderatorstoff ein Berylliumoxyd
verwendet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Reaktorstoff ein
eine Kernreaktion kontrollierender Stoff, beispielsweise Bor, verwendet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als metallische Matrix Eisen,
Nickel, Kobalt, Chrom oder Molybdän oder eine diese Metalle enthaltende Legierung verwendet wird.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung der Reduzierung
des als Verbindung vorliegenden Reaktorstoffs durch die metallische Matrix während der
Sinterung als Matrix ein oder mehrere Metalle verwendet werden, deren Oxyd oder Oxyde eine
Bildungswärme besitzen, die geringer ist als diejenige der Reaktorstoffverbindung.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß für die Matrix plastisches Chrom
verwendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Matrix aus Chrom und
Eisen, gegebenenfalls mit einem Zusatz von Nickel, verwendet wird.
17. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Formung des Körpers
das Pulver oder die Pulvermischung einer Wärmebehandlung in einer Atmosphäre unterworfen
wird, die Wasserstoff- und Halogenverbindungen, unter denen sich Chromhalogenid befindet, enthält.
18. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Chrom, Nickel und gegebenenfalls
Eisen enthaltende Matrix verwendet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Matrix aus Eisen mit 25 %
Chrom und 20 % Nickel verwendet wird.
20. Verfahren nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Chrom-Nickel-Legierung
mit einem Zusatz von Titan und Aluminium.
21. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß für die Matrix ein plastisches
Legierungspulver verwendet wird, das durch gleichzeitiges Eindiffundieren von Chrom und
Nickel in Eisenpulver hergestellt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus Eisen mit 25 °/o eindiffundiertem
Chrom und 20°/0 eindiffundiertem Nickel bestehendes Pulver verwendet wird.
23. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Körper eine Ausgangsmischung
verwendet wird, die ein Oxyd enthält, das während der Sinterung ein die Mischung
härtendes Chromoxyd bildet.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Eisengruppe angehörendes
Oxyd verwendet wird.
25. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein Uranperoxyd verwendet
wird.
26. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung vor einem Preßvorgang
und der Sinterung in eine Schicht plastischen Chrompulvers oder eines Pulvers aus einer
Eisen-Chrom-Legierung oder einer Chrom-Nickel-Legierung eingehüllt wird.
27. Verfahren nach Anspruch 1 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung nach
dem Sintern gepreßt und anschließend nochmals gesintert wird.
28. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gesinterte Körper anschließend
mit einem aus einem hitzebeständigen Metall bestehenden Schutzmantel versehen wird, der mit
dem Körper mittels eines metallurgischen Verfahrens fest verbunden wird.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß für den Schutzmantel nichtrostendes
Eisen verwendet wird.
30. Verfahren nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel vor Herstellung
der metallurgischen Verbindung auf den Körper aufgeschrumpft wird.
31. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel mit dem Körper
hartverlötet oder verschweißt wird.
32. Verfahren nach Anspruch 28 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß die metallurgische Verbindung
während einer Wärmebehandlung in einer ein Chromhalogenid enthaltenden wasserstoff haltigen
Atmosphäre hergestellt wird.
33. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere gesinterte Körper
durch eine metallurgische Verbindung, wie Hartlöten oder Schweißen oder eine einfache thermische
Diffusion, miteinander verbunden werden.
34. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelung nach einer
Wärmebehandlung des Körpers zur Bildung einer einen hohen Chromgehalt aufweisenden Diffusionslegierungsschicht
auf seiner Oberfläche erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Nuclear Science Abstracts, 11 (1957), Bd. 3, S. 930; Marvin M. I d y, »Chromium«, Bd. II (Metallurgy
of Chromium and its Alloys), 1956, S. 150;
F. Eisenkolb, »Die neuere Entwicklung der Pulvermetallurgie«, 1955, S. 342;
Nucleonics, Bd. 13 (1955), II, Heft 12, S. 24 bis 26.
709 747/469 1.68 © Bundesdruckerei Berlin
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| FR770850A FR75023E (fr) | 1958-02-14 | 1958-07-22 | Procédé de fabrication de matériaux et produits combustibles nucléaires, et matériaux et produits obtenus par ce procédé |
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| US20110206174A1 (en) | 2010-02-22 | 2011-08-25 | Westinghouse Electric Sweden Ab | Nuclear fuel, a fuel element, a fuel assembly and a method of manufacturing a nuclear fuel |
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