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DE1260046B - Siebschaltung fuer elektrische Schwingungen unter Verwendung eines Analogwert-Schieberegisters - Google Patents

Siebschaltung fuer elektrische Schwingungen unter Verwendung eines Analogwert-Schieberegisters

Info

Publication number
DE1260046B
DE1260046B DE1966S0102782 DES0102782A DE1260046B DE 1260046 B DE1260046 B DE 1260046B DE 1966S0102782 DE1966S0102782 DE 1966S0102782 DE S0102782 A DES0102782 A DE S0102782A DE 1260046 B DE1260046 B DE 1260046B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter circuit
shift register
phase
filter
circuit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1966S0102782
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Poschenrieder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0102782 priority Critical patent/DE1260046B/de
Publication of DE1260046B publication Critical patent/DE1260046B/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H15/00Transversal filters

Landscapes

  • Networks Using Active Elements (AREA)

Description

  • Siebschaltung für elektrische Schwingungen unter Verwendung eines Analogwert-Schieberegisters Die Erfindung bezieht sich auf eine Siebschaltung für elektrische Schwingungen unter Verwendung eines Analogwert-Schieberegisters, bei der den Schwingungen periodisch in Zeitabständen T Amplitudenproben entnommen werden, die im gleichen Takt T durch das Schieberegister verschoben werden.
  • Die herkömmlichen Siebschaltungen für das Gebiet der Niederfrequenz und der Hochfrequenz enthalten als Bauelemente vor allem Kondensatoren und Spulen. Auch mechanische Schwinger und Resonanzsysteme werden in diesem Zusammenhang verwendet. Eine wesentliche Schwierigkeit derartiger Filter besteht darin, daß eine gewisse mechanische Mindestgröße kaum unterschritten werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, wonach es möglich ist, Siebschaltungen vor allem für Zwecke der elektrischen Nachrichtentechnik nur unter Verwendung von Schaltelementen der Impulstechnik aufzubauen, die es vor allem erlauben, die Siebschaltung in sogenannter integrierter Bauweise herzustellen. Das bedeutet, daß die Siebschaltung die bisher üblichen Induktivitäten nicht mehr enthalten soll und trotzdem erreichbar ist, die üblichen Filtercharakteristiken herkömmlicher Siebschaltungen in jedem geforderten Umfang nachzubilden.
  • Ein älterer Vorschlag behandelt bereits einen Lösungsweg für diese Aufgabe. Diese Lösung verwendet ein durch Schiebeimpulse gesteuertes Schieberegister mit Querkondensatoren und dazwischenliegenden Schaltern. Durch die Ausnutzung der inneren Reflexionen in dem Schieberegister läßt sich eine Filterwirkung analog zu der bei Leitungsfiltern erreichen, bei denen Unterschiede im Wellenwiderstand einzelner Leitungsabschnitte ausgenutzt werden. Bereits das Filter nach diesem älteren Vorschlag eignet sich gut für die Ausführung in sogenannter integrierter Bauweise.
  • Der bei der Erfindung beschrittene Weg unterscheidet sich von dem älteren Vorschlag dadurch wesentlich, daß gemäß der Erfindung das Schieberegister aus wenigstens drei über Verknüpfungsschaltungen in Kette angeordneten Teilvierpolen besteht, deren jeder ein Analogspeicherglied mit vorgeordnetem Ladeschalter und nachgeordnetem Entladeschalter enthält, und daß innerhalb dieser Kettenschaltung Uberkopplungen und/oder Gegenkopplungen vorgesehen sind, die wenigstens zum Teil über mehr als zwei Teilvierpole hinweggreifen und in Verknüpfungssehaltungen enden und somit Ubertragungsfunktionen höheren als zweiten Grades ergeben. Vorteilhaft ist es, wenn hierbei die Uberkopplungswege und/oder die Gegenkopplungswege möglichst phasenfreie Dämpfungsglieder enthalten.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die einzelne Verknüpfungsschaltung aus mehreren auf einen gemeinsamen Arbeitswiderstand arbeitenden Transistorstufen besteht, die im Fall der Vorzeichenumkehr als Emitter-Basis-Schaltung und im Fall der Vorzeichenerhaltung als Emitterfolgestufen oder Basisschaltung ausgebildet sind.
  • Vorteilhaft ist es, wenn bei Ausbildung der Verknüpfungsschaltung mit gleichphasig oder gegenphasig übertragenden Transistorstufen diese auf einen gemeinsamen Arbeitswiderstand geschaltet sind und die Gleichphasigkeit und Gegenphasigkeit durch Komplementärtransistoren erzielt ist.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die einzelne überkopplung über mehrere Teilvierpole hinweggeführt ist. Vorteilhaft ist es, wenn ein RC-Filter zugeordnet ist, das aus der Gesamtzahl der frequenzmäßig periodisch sich wiederholenden Durchlaufbereiche den für den Betrieb erforderlichen aussiebt.
  • Nachstehend wird die Erfindung näher erläutert. In dem erwähnten früheren Vorschlag wurde bereits gezeigt, wie digitale Filter durch Analogwertschieberegister mit inneren Reflexionen gebildet werden können. Nachstehend wird gezeigt, wie dies durch äußere Rückführungen möglich ist. Da in diesem Fall die Ubertragung durch die Schieberegister einseitig gerichtet ist, braucht man keinen verlustfreien Energieaustausch in beiden Richtungen und kann daher einfache Verstärker anwenden. Die Realisierbarkeit ist daher bei Filterfunktionen hohen Grades einfacher.
  • Zur Erklärung der Funktion des Filters ist die sogenannte z-Transformation vorteilhaft, wie sie z. B. im »Taschenbuch der Nachrichtenverarbeitung« von K. S t e i n b u c h, S. 974 ff, beschrieben ist.
  • Wird eine in Analog-form vorliegende Signalfunktion in äquidistanten Zeitabständen abgetastet und werden die Abtastwerte eine definierte Zeit T verzögert, so kann man die sogenannte z-Transformation z = epT anwenden. Für reelle Frequenzen ist p = j (,), T ist die Speicherzeit des Abtastwertes, die Modulation der Pulsfolge der Abtastwerte. Betrachtet sei nun das in F i g. 1 schematisch gezeigte Der Wirkungsfaktor System' z des Vierpols bedeutet hierbei Man hat also eine Verzögerung C (Speicherung) des Abtastwertes eine Zeit T lang. Für ergibt sich analog der bekannten Formel Die Funktion hat einen Pol bei In der z-Ebene hat man folgendes Bild, das in der F i g. 2 gezeigt ist.
  • Die Frequenzachse (,) wird durch die z-Transformation auf den Kreis abgebildet. Der Betrag des Quotienten bei einer Frequenz co ist gleich dem Reziprokwert des Abstandes des (o-Punktes auf dem Kreis vom Pol.
  • Es soll nun gezeigt werden, wie gebrochen rationale Funktionen in z erzeugt werden: Die einfache Funktion ist bereits in F i g. 1 gezeigt. Folgende in F i g. 3 und F i g. 4 gezeigten Beispiele lassen das Bildungsgesetz erkennen: Für die Schaltung nach F i g. 3 ergibt sich: Für die Schaltung nach F i g. 4 ergibt sich: Die vorwärts übertragenen Signale bestimmen den Zähler des Bruches. Die rückwärts in Schleife geführten Signale den Nenner-. Die Potenz von z wird durch die Zahl der durchlaufenen Verzögerungsglieder bestimmt (z' bedeutet eine Verzögerung um 3 T).
  • Die Beurteilun- des Ubertragungsverhaltens aus der Nullstellenpolverteilung in der z-Ebene. Betrachtet sei folgende Verteilung in der z-Ebene, die in der F i g. 5 gezeigt ist. Durchläuft man die Frequenz in positiver Richtung, so bewegt man sich i T auf dem Einheitskreis gemäß z = e- , wobei T gleich dem Abstand der Abtastpulse ist. Der Winkel von z ist gleich a) T im gibgenmaß."f (z) ist periodisch; nach (o T = 2,-v bzw. wiederholt sich die Funktion. Man erkennt zwei Dämpfungspole, wenn man die Nullstellen durchläuft.. Dazwischen liegen Gebiete kleiner Dämpfung- Durch entsprechende Nullstellenpolverteilung lassen sich beliebige Filterkurven annähern, indem man die Nullstellen und Pole, die sich beim üblichen Filterentwurf ergeben, aus der o)-Ebene in die z-Ebene transfärmiert und dann das Filter realisiert. Der- linken Halbebene in der e)-Ebene entspricht das Innere des Einheitskreises in der z-Ebene; daher müssen die Pole im Inneren liegen.
  • Ein wesentlicher Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist vor allem darin zu sehen, daß es mit dem erfindungsgemäßen Siebschaltungsaufbau möglich ist, aus dem durch die geforderte Filtercharakteristik vorgegebenen Polynom in z ohne weitere Rechenarbeit die Filterschaltung zu realisieren. Wollte man ein gleichartiges von in sich Gegenkopplungen Ergebnis z. B. durch und Uberkopplungen Kettenschaltun g aufweisenden Grundvierpolen niedrigeren (l. und 2.) Grades erreichen, so würde dies eine Aufspaltung des Polynoms in mehrere Einzelfaktoren erfordern und die rechnerische Behandlung nennenswert erschweren; abgesehen davon, daß dann eine andere und in der Regel aufwendigere Gesamtschaltung des Filters zustande käme.
  • Nachstehend werden noch einige Grundbausteine für eine erfindungsgemäße Siebschaltung näher behandelt.
  • Für Teilvierpol im vorstehenden Sinne ist in der F i g. 6 gezeigt. Er beginnt mit einem Ladeschalter L im Längszweig und endet mit einem Entladeschalter E im Längszweig, während der Querzweig als Analog speicherglied S einen Kondensator enthält. Uber den Ladeschalter L wird aus einem Analogsignal durch kurzzeitiges Schließen des Ladeschalters L eine Amplitudenprobe entnommen und in dem Kondensator gespeichert. Nach 10ffnen des Ladeschalters L kann über den im Ruhezustand ebenfalls geöffneten Entladeschalter E in Form eines Impulses die im Kondensator gespeicherte Energie abgenommen werden. Diese Endrgie ist auf Grund des gesamten Vorgangs ein Maß für den Amplitudenwert des Analogsignals im Zeitpunkt der Entnahme der Amplitudenprobe. An Stelle des Kondensators können auch andere Speicherelemente, insbesondere ferromagnetische, eingesetzt werden.
  • Eine Verknüpfungssehaltung im Sinne der vorstehenden Ausführungen hat ein Schaltsymbol wie es die F i g. 7 zeigt. Es sind mehrere Eingänge E 1, E2 bis En vorgesehen, die zu einem gemeinsamen Ausgang,4 führen. Im einfachsten Fall von mehreren untereinander hinsichtlich der Ubertragungseigenschaft der Verknüpfungsschaltung gleichphasigen Eingängen läßt sich dies in der in der F i g. 8 gezeigten Weise realisieren. Eine der Anzahl der Eingänge entsprechende Zahl von Transistoren in Emitterschaltung arbeitet auf einen gemeinsamen Ausgangswiderstand R. Soll ein einzelner Eingang bezogen auf die anderen Eingänge eine Umpolung zugeordnet erhalten, so läßt sich dies dadurch erreichen, daß an Stelle von Transistoren untereinander gleichen Leitungstyps (npn- oder pnp-Transistoren) solche unterschiedlichen Leitungstyps verwendet werden, mit anderen Worten, daß Komplementärtransistoren vorgesehen werden. Es ist dabei lediglich darauf zu achten, daß so, wie in F i g. 9 angedeutet, die Transistoren beispielsweise vom npri-Typ# im Ruhezustand nichtleitend sind und der diesen Transistoren zugeordnete Komplementärtransistor (pnp) im Ruhezustand einen gewissen Mindeststrom führt-Die Uberkopplungen und Gegenkopplungen dürfen im Regelfall nicht den Wert 1 haben, sondern müssen mit geringere: Amplitude, verglichen mit der Ausgangsamplitude des jeweiligen Analogsignalspeichers, erfolgen. Dies läßt sich durch die Einschaltung möglichst phasenarmer Dämpfungsglieder (F i g. 10) aus Widerständen erreichen.
  • Durch Wahl der Dämpfungsfaktoren in den einzelnen Uberkopplungen und Gegenkopplungen und der entsprechenden Anzahl von Uberkopplungen und Gegenkopplungen einschließlich ihrer besonderen Führungsart läßt sich jede an sich bekannte Filtercharakteristik nachbilden. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, so wie beim Ausführungsbeispiel der F i g. 11 angedeutet, einen RC-Tiefpaß und einen RC-Hochpaß vor- und ' /oder nachzuschalten, um aus der großen Anzahl der in der Frequenzcharakterittik sich periodisch wiederholenden Durchlaßbereiche bei Bandfilterausbildung nur den Durchlaßbereich zur Ubertragung zugänglich zu machen, der den Betriebsforderungen entspricht. Durch Wahl der Abtastperiode T hat man es bei dem erfindungsgemäßen Filter in der Hand, die Durchlaßfrequenz des am frequenztiefsten gelegenen Durchlaßbereiches zu bestimmen. In der Praxis kann man dies auch dazu benutzen, um das RC-Hodhpaßfilter einzusapren, indem der frequenztiefste Durchlaßbereich in der Filterkurve der Siebschaltung durch entsprechende Wahl der Abtastperiode T gleich dem geforderten Betriebsfall gewählt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Siebschaltung für elektrische Schwingungen unter Verwendung eines Analogwert-Schieberegi- Y sters, bei der den Schwingungen periodisch in Zeitabständen T Amplitudenproben entnommen werden, die im gleichen Takt T durch das Schieberegister verschoben werden, d a d u. r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß das Schieberegister aus wenig- Y stens drei über Verknüpfungsschaltungen (V 1, V 2, V 3) in Kette angeordneten Teilvierpolen (Z 1, Z 2, Z 3) besteht, deren jeder ein Analogspeicherglied (S) mit vorgeordnetern. Ladeschalter (L) und nachgeordnetern Entladeschalter (E) enthält, und daß innerhalb dieser Kettenschaltung Uberkopplungen (al, a2 und/oder Gegenkopplungen (fl1, fl2. , 133) vorgesehen sind, die wenigstens zum Teil über mehr als zwei Teilvierpole (Z 1, Z 2, Z 3) hinweggreifen und in Verknüpfungsschaltungen (V1, V2, V3) enden und somit Ubertragungsfunktion höheren als zweiten Grades ergeben.
  2. 2. Siebschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Uberkopplungswege (a 1, a 2) und/oder die Gegenkopplungswege (p 1, fl 2, fl 3) möglichst phasenfreie Dämpfungsglieder enthalten. 3. Siebschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Verknüpfungsschaltung (V) aus mehreren auf einen gemeinsamen Arbeitswiderstand (R) arbeitenden Transistorstufen besteht, die im Fall der Vorzeichenumkehr als Emitter-Basis-Schaltung und im Fall der Vorzeichenerhaltung als Emitterfolgestufen oder Basisschaltung ausgebildet sind. 4. Siebschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Verknüpfungsschaltung (V) mit gleichphasig und gegenphasig übertragenden Transistorstufen diese auf einen gemeinsamen Arbeitswiderstand (R) geschaltet sind und die Gleichphasigkeit und Gegenphasigkeit durch Komplementärtransistoren erzielt ist. 5. Siebschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Uberkopplung (a 1) über mehrere Teilvierpole (Z 1, Z2) hinweggeführt ist. 6. Siebschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein RC-Filter zugeordnet ist, das aus der Gesamtzahl der frequenzmäßig periodisch sich wiederholenden Durchlaßbereiche den für den Betrieb erforderlichen aussieht.
DE1966S0102782 1966-03-25 1966-03-25 Siebschaltung fuer elektrische Schwingungen unter Verwendung eines Analogwert-Schieberegisters Ceased DE1260046B (de)

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