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DE1214730B - Elektronischer Schalter - Google Patents

Elektronischer Schalter

Info

Publication number
DE1214730B
DE1214730B DES94183A DES0094183A DE1214730B DE 1214730 B DE1214730 B DE 1214730B DE S94183 A DES94183 A DE S94183A DE S0094183 A DES0094183 A DE S0094183A DE 1214730 B DE1214730 B DE 1214730B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
transistor
collector
base
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES94183A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Boshold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES94183A priority Critical patent/DE1214730B/de
Publication of DE1214730B publication Critical patent/DE1214730B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/60Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being bipolar transistors
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/60Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being bipolar transistors
    • H03K17/62Switching arrangements with several input- output-terminals, e.g. multiplexers, distributors
    • H03K17/6257Switching arrangements with several input- output-terminals, e.g. multiplexers, distributors with several inputs only combined with selecting means

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  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Elektronischer Schalter Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronischen Schalter, insbesondere elektronischen Umschalter, für Geräte und Einrichtungen der Hochfrequenztechnik.
  • In der Nachtrichtenübertragungstechnik werden transistorisierte Schalter Diodenschaltern oftmals vorgezogen, weil die ihnen .eigene Verstärkereigenschaft neben der eigentlichen Schaltfunktion für zahlreiche Anwendungsfälle nicht nur wünschenswert ist, sondern mit Rücksicht auf einen wirtschaftlich vernünftigen Aufwand oftmals .eine erhebliche Bedeutung hat. Die Anwendung von Transistorschaltern bereitet bei hohen Frequenzen insbesondere dann Schwierigkeiten, wenn das zu schaltende Signal, beispielsweise das Zwischenfrequenzsignal in einem Richtfunksystem, sehr breitbandig ist. Hier wirkt sich die Sperrschichtkapazität der die Schalter bildenden Transistoren nachteilig auf die mit einem solchen Schalter erreichbare Sperrdämpfung aus. Dies gilt auch .dann, wenn der Transistor als reiner Schalttransistor verwendet ist, weil sich eine breitbandige Entkopplung seiner Basis gegen die auf Bezugspotential liegende Steuerspannungsquelle praktisch nicht in ausreichendem Maße durchführen läßt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen Transistorschalter der einleitend beschriebenen Art eine einfache Lösung anzugeben, die es unter anderem bei großen Anforderungen an die Sperrdämpfung gestattet, breitbandige Signale hoher Frequenz zu schalten.
  • Ausgehend von einem elektronischen Schalter für Geräte und Einrichtungen der Hochfrequenztechnik, insbesondere elektronischer Umschalter, wird unter Verwendung einer wenigstens einen Transistor aufweisenden Verstärkerschaltung gemäß der Erfindung die Aufgabe dadurch gelöst, daß im Wege der Zuführung der Betriebsgleichspannung für den in Kollektorschaltung ausgeführten Transistorverstärker eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit ihrer Schaltstellung an die Basis und den Kollektor des Transistors entweder die Betriebsgleichspannung oder eine seine Emitter-Basis-Strecke sperrendes und seine Kollektor-Basis-Strecke in den leitenden Zustand versetzendes Potential anlegt.
  • Der Erfindung liegt :die wesentliche Erkenntnis zugrunde, daß sich ein Verstärkertransistor in einen Dämpfungsvierpol mit niederohmigem Querwiderstand und hochohmigemLängswiderstand umgestalten läßt, wenn an Stelle der Betriebsgleichspannung an seinen Elektroden -ein seine Emitter-Basis-Strecke sperrendes und seine Kollektor-Basis-Strecke in den leitenden Zustand versetzendes Potential angelegt wird. Auf diese Weise läßt :sich somit die Sperrdämpfung eines als Schalter verwendeten Transistors in außerordentlich vorteilhafter Weise wesentlich verbessern.
  • Die Schaltgeschwindigkeit, mit .der der Schalter von seinem leitenden Zustand in den Sperrzustand übergeführt wird, ist in hohem Maße -davon abhängig, wie rasch das den Sperrcharakter hervorrufende Potential nach dem Abschalten der Betriebsgleichspannung an den Transistorelektroden wirksam wird. Besonders günstige Ergebnisse lassen sich dann erzielen, wenn die Schalteinrichtung als einfacher Schalter ausgeführt wird, über den die Betriebsgleichspannung, gegebenenfalls über Widerstände, an der Basis und dem Kollektor des Transistors wirksam ist und hierbei das Potential über einen ausreichend hochohmigen Widerstand der Reihenschaltung aus der Betriebsgleichspannung und dem Schalter, unabhängig von dessen Schaltstellung, parallel angeschaltet ist.
  • Ist die Sperrdämpfung der einen Transistor aufweisenden Schaltstufe noch nicht ausreichend groß, so können zwei und mehr solcher Schalteinheiten zueinander in Reihe geschaltet werden.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, bei dem zwei Schaltwege mit jeweils wenigstens einem Transistor zu einem Umschalter vereinigt sind, ist die Schalteinrichtung als Umschalter, vorzugsweise in Gestalt einer Kippstufe, ausgeführt, über den die Betriebsgleichspannung wahlweise an der Basis und dem Kollektor des Verstärkertransistors für den einen oder den anderen Schaltweg wirksam ist.
  • An Hand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, soll die Erfindung im folgenden noch näher erläutert werden.
  • Die F i g. 1 zeigt einen elektronischen Schalter nach,der Erfindung mit einem in Kollektorschaltung betriebenen Transistor Tr. Hierbei tritt das dem Eingang e zugeführte, d. h. an der Basis wirksame zu schaltende Signal bei leitendem Schalter am Emitterwiderstand Re auf, um von dort über den Ausgang a an einen Verbraucher zu gelangen. Die Betriebsgleichspannung - U liegt bei geschlossenem Schalter s am Kollektor und über den Widerstand Rb 1 an der Basis an. Der Widerstand Rb 1 bildet zusammen mit dem Widerstand Rb 2 einen Spannungsteiler, durch den das an der Basis erforderliche Potential (Arbeitspunkt) festgelegt ist. Das für das Sperren des Transistors Tr erforderliche Potential -I- U ist seinerseits über den ausreichend hochohmig bemessenen Vorwiderstand Rv der Reihenschaltung aus der Betriebsgleichspannung und dem Schalter fest angeschaltet.
  • Solange der Schalter s geschlossen ist, fällt das Potential -I- U vollständig am Vorwiderstand Rv ab, und .der Schalter stellt einen Transistorverstärker üblicher Bauart dar. Wird der Schalter s geöffnet und damit die Betriebsgleichspannung - U abgeschaltet, dann wird das Potential -I- U über den Vorwiderstand Rv einerseits am Kollektor des Transistors Tr und andererseits über den Widerstand Rb 1 an der Basis wirksam. Das so an der Basis wirksam gewordene Potential -f- U sperrt die Emitter-Basis-Strecke und damit den Transistor selbst. Gleichzeitig versetzt die Wirksamkeit des Potentials am Kollektor die Kollektor-Basis-Strecke in den leitenden Zustand, so daß das eingangsseitig zugeführte Signal hochfrequenzmäßig .den Eingang eines Dämpfungsvierpols mit einem großen Querleitwert und einem großen Längswiderstand sieht.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach der F i g. 1 ist im Emitterzweig des Transistors Tr ein ohmscher Widerstand Re vorgesehen, so daß die Spannungsverstärkung praktisch gleich 1 ist. Eine Spannungsverstärkung > 1 kann in einfacher Weise dadurch erzielt werden, daß an Stelle. des Emitterwiderstandes Re ein Übertrager tritt, der .die an seiner Primärseite anstehende Wechselspannung zum Ausgang a hin hochtransformiert.
  • Nach der Lehre der Erfindung aufgebaute und erprobte Schalter entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach .der F i g. 1 ergeben bei einer Bandmittenfrequenzvon 70 MHz des Signals eine Sperrdämpfung von größer als 40 db.
  • Außerdem lassen sich auf Grund des ständig über den Vorwiderstand Rv an den Kollektorwiderstand Rc angeschalteten Potentials + USchaltzeiten < 5 Eisec ohne weiteres erzielen.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für einen Umschalter nach der Erfindung, wie er beispielsweise in der ZF-Ebene eines Richtfunksystems Verwendung finden kann, ist in der F i g. 2 ,dargestellt. Hierbei sind für jeden der beiden Schaltwege zwischen dem Eingang e1 und dem Ausgang a sowie dem Eingang e2 und dem Ausgang a je zwei hintereinandergeschaltete Schalter vorgesehen. Jede der vier Schaltstufen weist einen Transistor Tr 11, Tr 12, Tr 21, Tr 22 in Kollektorschaltung auf, von denen jeder entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach der F i g. 1 emitterseitig einen Widerstand und basisseitig einen aus zwei Widerständen bestehenden Spannungsteiler aufweist.
  • Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach der F i g. 1 ist nunmehr die Betriebsgleichspannung - U über den ebenfalls als Umschalter ausgebildeten Schalter s' nicht mehr unmittelbar sondern mittelbar über jeweils einen nicht näher bezeichneten, der Entkopplung dienenden Widerstand am Kollektor der Transistoren der Schaltstufen wirksam. Das Potential -i- U ist einerseits über den Vorwiderstand Rv 1 an den einen Wahlkontakt und andererseits über den Vorwiderstand Rv2 an den anderen Wahlkontakt des Umschalters s' angeschaltet. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß abhängig von der Stellung des Umschalters s' der eine Schaltweg geöffnet und der andere Schaltweg gesperrt ist bzw. umgekehrt.
  • Bei :der Hintereinanderschaltung von beispielsweise zwei Schaltstufen entsprechend der F i g. 2 läßt sich infolge des niederohmigen Eingangs und des hochohmigen Ausgangs der Transistoren der Schaltstufen praktisch eine Verdopplung der Sperrdämpfung erreichen.
  • Die ausgangsseitige Anpassung des Umschalters an den Verbraucher, gestaltet sich dadurch besonders günstig, daß die Emitter-Basis-Strecke der Transistoren des einen .gesperrten Schaltweges hochohmig ist und dadurch den anderen leitenden Schaltweg ausgangsseitig praktisch nicht belastet.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Elektronischer Schalter, insbesondere elektronischer Umschalter, für Geräte und Einrichtungen der Hochfrequenztechnik unter Verwendung einer wenigstens einen Transistor aufweisenden Verstärkerschaltung, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß im Wege der Zuführung der Betriebsgleichspannung für den in Kollektorschaltung ausgeführten Transistorverstärker eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit ihrer Schaltstellung an :die Basis und den Kollektor des Transistors entweder die Betriebsgleichspannung oder ein seine Emitter-Basis-Strecke sperrendes und seine Kollektor-Basis-Strecke in den leitenden Zustand versetzendes Potential anlegt.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung ein Schalter ist, über den die Betriebsgleichspannung, gegebenenfalls über Widerstände, an der Basis und dem Kollektor des Transistors wirksam ist, und daß das Potential über einen ausreichend hochohmigen Widerstand der Reihenschaltung aus der Betriebsgleichspannung und dem Schalter unabhängig von dessen Schaltstellung parallel angeschaltet ist.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch seine zwei- und mehrfache Hintereinanderschaltung.
  4. 4. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem zwei Schaltwege mit jeweils wenigstens einem Transistor zu einem Umschalter vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung als Umschalter, vorzugsweise in Gestalt einer Kippstufe, ausgeführt ist, über den die Betriebsgleichspannung wahlweise an der Basis und dem Kollektor :des Transistors für den einen oder den anderen Schaltweg wirksam ist.
DES94183A 1964-11-13 1964-11-13 Elektronischer Schalter Pending DE1214730B (de)

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