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Schaltungsanordnung zur Aufnahme und Auswertung von aus
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binären Nachrichtensignalen und Takt,impulsen gebildeten Signalen.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Aufnahme
und Auswertung von auf einer zweiadrigen Ubertragungsleitung in Form von Impulsen
auftretenden Signalen, die aus binären Nachrichtensignalen und aus Taktimpulsen
gebildet sind, wobei die auf der einen Ader der Ubertragungsleitung mit einer bestimmten
Polarität auftretenden Impulse die im Rhythmus der Taktimpulse auftretenden "H"-Signalelemente
des jeweiligen binären Nachrichtensignals darstellen und wobei die auf der anderen
Ader der übertragungsleitung mit der bestimmten Polarität auftretenden Impulse die
im Rhythmus der Taktimpulse auftretenden "'-Signalelemente des jeweiligen binären
Nachrichtensignals darstellen.
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Eine Schaltungsanordnung der vorstehend bezeichneten Art ist bereits
bekannt ("Electronic Design 26, 20.12.74, Seite 104).
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Die bekannte Schaltungsanordnung weist zwei antiparallel zueinander
geschaltete. Optokoppler auf, deren einer auf Impulse anspricht, die im Rhythmus
von Taktimpulsen auftretende "H"-Signalelemente darstellen, und deren anderer auf
Impulse anspricht, die im Rhythmus der Taktimpulse auftretende "L"-Signalelemente
darstellen. An der Ausgangsseite dieser beiden
Optokoppler ist eine
bistabile Kippschaltwng angeschlossen, die ausgangsseitig das jeweilige binäre Nachrichtensignal
abgibt. Außerdem ist an der Ausgangsseite der beiden Optokoppler ein Exklusiv-ODER-Glied
angeschlossen, von dessen Ausgang die genannten Taktimpulse abgegeben werden. Von
Nachteil bei dieser bekannten Schaltungsanordnung ist, das für die Aufnahme der
auszuwertenden Impulse relativ teure Bauelemente, nämlich die erwähnten Optokoppler,
zu verwenden sind. Ferner ist von Nachteil, daß die betrachtete bekannte Schaltungsanordnung
aufgrund der Verwendung von Optokopplern eine relativ niedrige obere Grenzfrequenz
besitzt. Schließlich ist von Nachteil, daß für die Taktimpulsgewinnung eine relativ
aufwendige Verknüpfungsschaltung zu verwenden ist.
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Bei einer anderen bekannten Schaltungsanordnung der eingangs genannten
Art ("Electronic Engineering", September 1970, Seiten 84 bis 87) sind-für die Aufnahme
und Auswertung von Impulsen, die aus binären Nachrichtensignalen und aus Taktimpulsen
gebildet sind, zwei Operationsverstärker vorgesehen, die mit unterschiedlichen Eingängen
an die beiden Adern der zweiadrigen übertragungsleitung angeschlossen sind. An den
Ausgängen der beiden Operationsverstärkern ist ein ODER-ulied mit seinen Eingängen
angeschlossen. Vom Ausgang dieses ODER-Gliedes werden die betreffenden Taktimpulse
abgegeben. Von Nachteil bei dieser bekannten Schaltungsanordnung ist ebenfalls der
relativ hohe schaltungstechnische Aufwand.
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Es ist schließlich auch schon eine Schaltungsanordnung zur Aufnahme
und Auswertung von auf einer zweiadrigen Übertragungsleitung in Form von Impulsen
auftretenden Signalen bekannt (FR-PS 2 115 249), die aus binären Nachrichtensignalen
und aus Taktimpulsen gebildet sind. Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung treten
auf jeder Ader der zweiadrigen Ubertragungsleitung Impulse beider Polaritäten zur
Darstellung von "H"-Signalelementen beziehungsweise von "L"-Signalelementen
des
jeweiligen binären Nachrichtensignales auf. An den beiden Adern der genannten Ubertragungsleitung
ist die bekannte Schaltungsanordnung mit der Primärseite eines Ubertragers angeschlossen.
Die Sekundärseite des Ubertragers liegt mit ihrem einen Ende auf einem insbesondere
durch Massepotential gegebenen festen Potential,und mit ihrem anderen Ende ist die
betreffende Sekundärwicklung an den Eingängen zweier Impulstrennschaltungen angeschlossen.
Die zeine Impulstrennschaltung vermag lediglich positive Impulse der ihr eingangsseitig
zugeführten Impulse weiterzuleiten, und die andere Impulstrennschaltung vermag lediglich
negative Impulse der ihr eingangsseitig zugeführten Impulse weiterzuleiten. An den
Ausgängen der beiden Impulstrennschaltungen ist eine bistabile Kippschaltung mit
einem Setzeingang beziehungsweise einem Rückstelleingang angeschlossen. Vom Ausgang
dieser bistabilen Kippschaltung sind die jeweiligen binären Nachrichtensignale abnehmbar,
die zusammen mit den erwähnten Taktimpulsen die Impulse bilden, die der Schaltungsanordnung
zur Auswertung zugeführt werden. Am Ausgang der einen Impulstrennschaltung ist ferner
ein ODER-Glied mit seinem einen Eingang direkt angeschlossen; mit seinem anderen
Eingang ist das betreffende ODER-ulied über einen Inverterverstärker am Ausgang
der anderen Impulstrennschaltung angeschlossen. Vom Ausgang des genannten ODER-Gliedes
sind die erwähnten Taktimpulse abnehmbar. Obwohl bei dieser bekannten Schaltungsanordnung
mit relativ billigen Bauteilen ausgekommen werden kann und obwohl ein Betrieb bis
zu einer relativ hohen oberen Grenzfrequenz möglich ist, kann es jedoch bei der
Auswertung der jeweils auftretenden Impulse zu Schwierigkeiten kommen, wenn derjenige
Anschluß der Si arxicklung des genannten Ubertragers, an welchem die Eingänge der
genannten Impulstrennschaltungen angeschlossen sind, einen Masseschluß aufweist,
wie beispielsweise infolge einer Masseableitung in einer der Impulstrennschaltungen.
In diesem Fall können dann von der
bekannten Schaltungsanordnung
weder binäre Nachrichtensignale noch Taktimpulse abgegeben werden. Dieser Fehlerzustand
kann damit nicht ohne weiteres vom normalen Ruhzustand der Schaltungsanordnung unterschieden
werden, bei dem auf der Ubertragungsleitung keine Impulse auftreten.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung
der eingangs genannten Art unter Erzielung eines geringen schaltungstechnischen
Aufwands so auszugestalten, daß auch bei Auftreten eines fehlerhaften Masseschlusses
in dieser Schaltungsanordnung zumindest weitgehend noch Taktimpulse gewonnen werden
können, die zur Anzeige des Vorliegens eines fehlerhaften Zustands in der Schaltungsanordnung
herangezogen werden können.
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Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe ausgehend von einer
Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß an den
beiden Adern der Ubertragungsleitung ein Übertrager mit seiner Primärwicklung angeschlossen
ist, daß die beiden Enden der Sekundärwicklung des Ubertragers zum einen an einem
ein bestimmtes Potential, insbesondere Massepotential, führenden Schaltungspunkt
über zwei, bezogen auf dieses Potential gleichsinnig gepolte pn-Strecken und zum
anderen an den Steuereingängen zweier durch Impulse ein und derselben Polarität
in die gleichen Zustände steuerbarer Schalteinrichtungen angeschlossen sind und
daß über die beiden Schalteinrichtungen zum einen die Eingänge eines eine Inklusiv-ODER-Verknüpfung
ausführenden Verknüpfungsgliedes, welches ausgangsseitig den genannten Taktimpulsen
entsprechende Taktimpulse abgibt, und zum anderen eine bistabile Kippschaltung angesteuert
werden, von der ausgangsseitig ein dem jeweiligen binären Nachrichtensignal entsprechendes
binäres Nachrichtensignal abgebbar ist. Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich,
daß mit einem relativ geringen schaltungstechnischen Aufwand
sichergestellt
ist, daß ein Masseschluß an einem der Enden der Sekundärwicklung des genannten Ubertragers
noch nicht zu einer generellen Blockierung der Taktimpulsgewinnung führt.
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So gibt die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung trotz vorliegens
eines Fehlers der zuvor genannten Art Taktimpulse ausgangsseitig ab, wenn ihr eingangsseitig
Impulse zugeführt werden, die im Rhythmus von Taktimpulsen abwechselnd auftretende
'tL"= und 'wHt'-Signalelemente darstellen. Allerdings ist die Frequenz der von der
vorliegenden Schaltungsanordnung in diesem Fall abgegebenen Taktimpulse dann nur
halb so hoch wie die Frequenz der Taktimpulse, die zusammen mit den binären Nachrichtensignalen
die Impulse gebildet haben, die der betreffenden Schaltungsanordnung eingangsseitig
zugeführt werden. Wie weiter unten noch näher ersichtlich werden wird, kann das
Vorliegen eines derartigen Fehlerzustands anhand der von der betreffenden Schaltungsanordnung
abgegebenen Taktimpulse erkannt werden.
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Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung sind die Schalteinrichtungen
durch Schalttransistoren ein und desselben Leitfähigkeitstyps gebildet. Hierdurch
ergibt sich in vorteilhafter Weise ein besonders geringer schaltungstechnischer
aufwand für die Realisierung der Schalteinrichtungen.
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Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist
das genannte Verknüpfungsglied ein NAND-Glied. Dies bringt den Vorteil eines besonders
geringen schaltungstechnischen Aufwands für die Realisierung des genannten Verknüpfungsgliedes
mit sich.
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Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung
ist die genannte bistabile Kippschaltung eine impulsflankengesteuerte RS-Kippschaltung.
Dies bringt den Vorteil mit sich, eine relativ einfache, komerziell erhältliche
Kippschaltung verwenden zu können.
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Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung
ist an der Ausgangsseite der RS-Kippschaltung eine JK-Kippschaltung angeschlossen,
der an ihrem Takteingang die von dem Verknüpfungsglied abgegebenen Taktimpulse zugeführt
sind. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß auf relativ einfache Weise eine taktsynchrone
Abgabe der Nachrichtensignale von der Schaltungsanordnung möglich ist, das bedeutet,
daß die Nachrichtensignale mit derselben Phasenlage bezogen auf die Taktimpulse
auftreten können, mit denen die Nachrichtensignale auf einer Sendeseite im Bezug
auf die dort vorhandenen Taktimpulse aufgea treten sind, mit- denen zusammen aus
ihnen die Impulse gebildet wurden, die der vorliegenden Schaltungsanordnung zur
auswertung zugeführt wurden.
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Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung
ist an der Ausgangsseite der RS-Kippschaltung ein Schieberegister angeschlossen.
Dies bringt den Vorteil mit sich, die Nachrichtensignale mit irgendeiner gewünschten
Phasenlage in Bezug auf die Taktimpulse auftreten zu lassen.
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Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
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Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Schaltungsanordnung gemäß
der Erfindung.
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Fig. 2 zeigt in einem Impulsplan den Verlauf von an verschiedenen
Schaltungspunkten der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 auftretenden Impulsen beziehungsweise
Signalen.
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Die in Figur 1 dargestellte Schaltungsanordnung besteht aus einem
Signalsender S und aus einem Signalempfänger E, der über eine zweiadrige Ubertragungsleitung,
umfassend die beiden
Adern L1 und L2 mit dem Signalsender S verbunden
ist.
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Der Signalsender 5 weist zwei Eingangsanschlüsse Es und Et auf 0 An
dem Eingangsanchluß Es treten binäre Nachrichtensignale auf; an dem Eingangsanschluß
Et treten Taktimpulse auf 0 An dem Eingangsanschluß Es ist in dem Signalsender S
ein NAND-Glied GU1 mit seinem einen Eingang direkt angeschlossen Ferner ist an dem
Eingangsanschluß Es ein weiteres NAND-Glied GU2 mit einem Eingang über einen Negator
GN angeschlossen Die anderen beiden Eingänge der NAND-Glieder GU19- GU2 sind direkt
an dem Eingangsanschluß Et angeschlossen Die Ausgë.nge der beiden NAND-Glieder GUl
und GU2 sind mit den Adern L1, L2 der Übertragungsleitung verbunden.
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Der Signalempfänger E enthält eingangsseitig einen Übertrager U, der
durch einen einfachen Ringkernübertrager gebildet sein kanne Dieser Ubertrager U
weist eine Primärwicklung wp auf, die mit ihren Enden an den beiden Adern L1, L2
der Übertragungsleitung angeschlossen ist. Der Übertrager U weist ferner eine Sekundärwicklung
ws auf, die mit ihren Enden an den Basen von Transistoren T1 beziehungsweise T2
angeschlossen ist0 Diese Transistoren T1 , T2 die vom selben Leitfähigkeitstyp sind
(hier npn) stellen Schalteinrichtungen dar; die Steuereingänge dieser Schalteinrichtungen
sind durch die Basen der Transistoren T1 9 T2 gebildet. Ferner sind die beiden Enden
der Sekundärwicklung ws des Ubertragers U über durch Dioden D1.D D2 gebildete pn-Strecken
an einem ein bestimmtes Potential führenden Schaltungspunkt angeschlossen, der im
vorliegenden Fall Massepotential führt, Die beiden Dioden D1, D2 sind dabei bezogen
auf dieses Potential im gleichen Sinne gepolt9 was bedeutet, daß sie für einen Stromfluß
von dem Massepotential ausgehend in Durchlaßrichtung beansprucht sind. An dem das
genannte bestimmte Potential, hier Massepotential, führenden Schaltungspunkt sind
ferner die Transistoren T1X, T2 mit ihren Emittern ange-
schlossen.
Außerdem liegen die Basen der Transistoren T1, T2 jeweils über einem Widerstand
R1 beziehungsweise R2 an dem betreffenden Massepotential-Schaltungspunkt.
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Die Kollektoren der beiden Transistoren T1 , T2 sind jeweils über
einen Widerstand RIO beziehungsweise R20 an einem rier ein positives Potential +U
führenden Schaltungspunkt angeschlossen. Die Kollektor-Emitter-Strecken der beiden
Transistoren T1, T2 stellen somit Schaltstrecken der Schalteinrichtungen dar, die
durch diese Transistoren T1, T2 gebildet sind. Diese Schaltstrecken lassen in Abhängigkeit
davon, ob sie durchgeschaltet sind oder nicht, an den in Figur 1 angedeuteten Schaltungspunkten
x beziehungsweise y (mit diesen Schaltungspunkten sind die Kollektoren der beiden
Transistoren T15 T2 verbunden) entweder das Potential +U oder Massepotential.auftreten.
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An den zuvor erwähnten Schaltungspunkten x, y ist eine bistabile RS-Kippschaltung
FF1 mit ihren S-Eingang beziehungsweise mit ihrem R-Eingang angeschlossen. Diese
Kippschaltung FF1 ist eine impulsflankengesteuerte Ifsppschaltung, die auf die Vorderflanke
des ihrem jeweiligen Eingang zugeführten Impulses hin umsteuerbar ist.
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An den Anschlüssen x9 y ist ferner ein NAND-Glied GO mit seinen Eingängen
angeschlossen. Der Ausgang des NAND-Gliedes GO ist mit einem Taktsignalausgang At
des Signalempfängers E verbunden.
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An den Ausgängen der bistabilen RS-Kippschaltung FF1 ist eine bistabile
JK-Kippschaltung FF2 mit ihren Eingängen J und K angeschlossen. Der Takteingang
T dieser Kippschaltung FF2 ist am Ausgang des NAND-Gliedes GO angeschlossen. Der
eine Ausgang der Kippschaltung FF2 ist mit einem Nachrichtensignalausgang As2 des
Signalempfängers E verbunden. Die Kipp-
schaltung FF2 ist eine
taktimpulsflankengesteuerte Kippschaltung, die auf die Taktimpulsrückflanken hin
umsteuerbar ist.
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Anhand des in Figur 2 dargestellten Impulsdiagramms sein nunmehr die
Arbeitsweise der in Figur 1 dargestellten Schaf tungsanordnung näher erläutert.
In Figur 2 sind die einzelnen Impulsfolgen beziehungsweise Signalfolgen jeweils
mit einem Bezugszeichen versehen wie es zur Bezeichnung eines entsprechenden Schaltungspunktes
in der Schaltungsanordd nung gemäß Fig. 1 verwendet worden ist0 Damit soll eine
direkte Beziehung zwischen den betreffenden Impuls- beziehungsweise Signalfolgen
und den Schaltungspunkten hergestellt sein, an denen die betreffenden Impuls- beziehungsweise
Signalfolgen auftreten0 Die in der obersten Zeile in Figur 2 dargestellten Impulse
sind an dem einen Takteingang darstellenden Eingangsanschluß Et des Signalsenders
S auftretende Taktimpulse. Die in der zweiten Zeile in Fig. 2 dargestellten Signale
stellen die an dem einen Signaleingang darstellenden Eingangsanschluß Es des Signalsenders
S auftretenden binären Nachrichtensignale dar. Mit "H" ist bei den einzelnen Impuls-
beziehungsweise Signalfolgen jeweils ein hoher Signalpegel bezeichnet, und mit "L"
ist jeweils ein niedriger Signalpegel bezeichnet. Die in der dritten Zeile gemäß
Figur 2 dargestellten Signale sind mit Es bezeichnet; diese Signale treten am Ausgang
des egators GN des Signalsenders S auf.
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Die vorstehend betrachteten, in Figur 2 dargestellten Impulse und
Signale werden in dem Signal sender S mittels der NAND-Glieder GU1, GU2 so verknüpft,
daß auf den Leitungen L1, L2 die in der vierten beziehungsweise fünften Zeile in
Fig.2 dargestellten Impulsfolgen auftreten. Die Impulse dieser Impulsfolgen sind
somit aus binären Nachrichtensignalen (am Signaleingang Es) und aus Taktimpulsen
(am Takteingang Et) gebildet. Die betreffenden Impulse treten im übrigen auch an
den Schaltungspunkten x, y des Signalempfängers E
auf 0 Dies ergibt
sich aufgrund folgender Arbeitsweise des Signalempfängers Eo Ein. auf der Ader L1
der Übertragungsleitung auftretender negativer Impuls mag zur Folge haben daß an
dem mit der Basis des Transistors T1 verbundenen Ende der Sekundärwicklung ws des
Ubertragers Ü ein positiver Impuls auftritt0 An dieser Stelle sei noch bemerkt,
daß die Transistoren T1, T2 des Signalempfängers E normalerweise , das heißt im
Ruhezustand der Schaltugsanordnung D im nicht leitenden Zustand sind Aufgrund des
an dem erwähnten Ende der Sekundärwicklung ws des Übertragers ü vorhandenen positiven
Potentials tritt nunmehr ein Stromfluß von Masse über die Diode D2, die Sekundärwicklung
ws des Ubertragers U zu der Basis des Transistors T1 hin auf, der dadurch in den
leitenden Zustand gesteuert wird. Dies hat zur Folge daß an dem mit dem Schaltungspunkt
x verbundenen Kollektor des Transistors T1 das Potential von +U auf Massepotential
abgesenkt wird. Mit Verschwinden des positiven Impulses an der Basis des Transistors
T1 kehrt dieser Transistor T1 wieder in seinen nicht leitenden Zustand zurück, in
welchem an dem Schaltungspunkt x wieder das Potential +U auftritt Das Potential
+U stellt im vorliegenden Fall die binäre VerknüpfungsgröBe "H" dar, und das Massepotential
stellt die binäre Verknüpfungsgröße "L" dar.
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Die an den Schaltungspunkten x, y des Signalempfängers E auftretenden
Impulse, die in der vierten und fünften Zeile in Figur 2 dargestellt sind, bewirken
mit ihren Vorderflanken eine entsprechende Umsteuerung der bistabilen Kippschaltung
FF1, die daraufhin von ihrem mit dem Schaltungspunkt As1 verbundenen Ausgang das
in der sechsten Zeile in Fig. 2 dargestellte Signal abgibt. Durch die in Figur 2
zwischen den an den Schaltungspunkten x, y auftretenden Impulsen und den a Schaltungspunkt
As1 auftretenden Signalen eingetragenen Pfeile
ist die Wirkung
veranschaulicht9 die die Vorderflanken der Impulse auf die Umsteuerung der Kippschaltung
FF1 haben0 Die an dem Schaltungspunkt beziehungsweise Signalausgang As1 auftretenden
Signale stellen bereits die binären Nachrichtensignale dar9 die dem Signaleingang
Es des Signalsenders 5 zugeführt worden sind0 Die betreffende den Signale treten
jedoch mit einer anderen Phasenlage auf als die binären Nachrichtensignale9 die
dem Signaleingang Es zugeführt worden sind0 In der vorletzten Zeile der Figur 2
sind die am Taktausgang At und damit am Ausgang des NAND-Gliedes GO des Signalempfängers
E auftretenden Taktimpulse gezeigt. Diese Taktimpulse entsprechen den Taktimpulsen,
die dem Taktein gang Et des Signalsenders 5 zugeführt worden sind, Wie ersichtlich,
nimmt das NAND-Glied eine Inklusiv-ODER-Verknüpfung der ihm eingangsseitig zugeführten
Impulse vorO In der letzten Zeile der Figur 2 sind die am Signalausgang As2 des
Signalempfängers E auftretenden Signale dargestellt, welche durch Verknüpfung der
von den Ausgängen der bistabilen Kippschaltung FF1 abgegebenen Signale mit den vom
Ausgang des NAND-Gliedes GO abgegebenen Taktimpulsen gewonnen worden sinde Aus ien
zwischen den drei letzten Zeilen in Fig0 2 eingetragenen Pfei-lenerkennt man dabei9
daß die Taktimpulse mit ihren Rückflanken eine entsprechende Umsteuerung der Kippschaltung
FF2 bewirken. Die am Signalausgang AS2 auftretenden Signale befinden sich somit
hinsichtlich ihrer Signalflanken in derselben Beziehung zu den Taktimpulsen , die
am Taktausgang At auftreten9 in welchem sich die binären Nachrichtensignale9 die
dem Signalsender S zugeführt worden sind, in Bezug auf die Taktimpulse befunden
haben, die dem Signalsender S zugeführt worden sind.
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Im folgenden sei der eingangs erwähnte Störungsfall betrachtet, daß
nämlich an einem Ende der Sekundärwicklung ws des Übertragers U des Signal empfängers
E ein Masseschluß vorhanden ist. Ein derartiger Masseschluß kann sich dabei beispielsweise
dadurch ergeben, daß eine der Dioden Dl, D2 einen Durchschlag aufweist Nimmt man
in diesem Zusammenhang einmal anS daß an dem mit der Basis des Transistors Tl verbundenen
Ende der Sekundärwicklung ws des Übertragers U ein Masseschluß vorhanden istp so
bedeutet diesS daß der Transistor T1 nicht mehr in seinen leitenden Zustand gesteuert
werden kann Es ist aber möglich, den Transistor T2 in den leitenden Zustand zu steuern.
Dies geschieht stets dann9 wemr an dem mit der Basis des Transistors T2 verbundenen
Ende der Sekundärwicklung ws des Übertragers Ü positive Impulse auftreten. Die Folge
einer derartigen impulsweisen Ansteuerung des Transistors T2 und des Auftretens
entsprechender Impulse am Schaltungspunkt y des Signalempfängers E ist dann, daß
vom Ausgang des NAND-Gliedes GO diesen Impulsen entsprechende Impulse abgegeben
werden, Bezogen auf das in Figur 2 dargestellte Diagramm heißtdies9daß in diesem
Fall an dem Taktausgang At des Signalempfängers E Impulse auftreten würden, die
sie in der mit L2, y bezeichneten Zeile angedeutet sind. Aus dem Auftreten derartiger
Impulse kann dann in einer Auswerteschaltung auf das Vorliegen eines Fehlers geschlossen
werden. Als Kriterium hierfür kann das nichtperiodische Auftreten von Impulsen am
Taktimpulsausgang At gewertet werden.
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An dieser Stelle sei bemerkte daß das Nichtauftreten von Taktimpulsen
am Taktimpulsausgang At noch keine sichere Aussage über das Vorliegen eines Fehlers
zu machen gestattet, da dieser Betriebszustand nicht vom Ruhezustand der Schaltungsanordnung
unterschieden werden kann, in welchem über die Übertragungsleitung keinerlei Impulse
übertragen werden.
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Es kann nun bei der in Figur 1 dargestellten Schaltungsanordnung zwar
vorkommen, über die Übertragungsleitung lediglich Impulse zu übertragen sind9 die
beispielsweise nur aus binären Signalelementen 'iL' oder H' und Taktimpulsen gebildet
sind, Liegt in diesem Fall ein Masseschluß an einem der Enden der Sekundärwicklung
ws des Ubertragers Ü der Empfangs schaltung E vor, so bedeutet dies9 daß vom Taktausgang
At der Empfangs schaltung E entweder überhaupt keine Impulse oder aber Taktimpulse
mit derselben Folgefrequenz abgegeben werden9 wie sie dem Signalsender 5 zugefuhrt
worden sindO Um auch einen solchen fehlerhaften Betriebszustand ermitteln zu können,
könn te dem Signaleingang Es des Signalsenders S eine Impulsfolge zugeführt werden9
die abwechselnd aus "L"-Signalelementen und "H"-Signalelementen besteht, Treten
diese Signalelemente mit derselben Periodizität auf, mit der die dem Takteingang
Et des Signalsenders S zugeführten Taktimpulse auftreten, so tritt am Taktausgang
At des Signalempfängers E eine Impuisfolge mit lediglich der halben Impulsfolgefrequenz
auf, mit der die Taktimpulse am Eingang Et aufgetreten sind.
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Abschließend sei noch bemerkt, daß die zuvor beschriebene und in Figur
1 dargestellte Schaltungsanordnung erfolgreich bei Verwendung einer übertragungsleitung
relativ großer Länge eingesetzt werden kann. Die Länge der Ubertragungsleitung kann,
wie sich gezeigt hat, zum Beispiel 150 m betragen.
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6 Patentansprüche 2 Figuren.
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L e e r s e i t e