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DE2654292A1 - Schaltungsanordnung zur aufnahme und auswertung von aus binaeren nachrichtensignalen und taktimpulsen gebildeten signalen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur aufnahme und auswertung von aus binaeren nachrichtensignalen und taktimpulsen gebildeten signalen

Info

Publication number
DE2654292A1
DE2654292A1 DE19762654292 DE2654292A DE2654292A1 DE 2654292 A1 DE2654292 A1 DE 2654292A1 DE 19762654292 DE19762654292 DE 19762654292 DE 2654292 A DE2654292 A DE 2654292A DE 2654292 A1 DE2654292 A1 DE 2654292A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
flop
flip
circuit arrangement
clock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762654292
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Phys Uhlig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19762654292 priority Critical patent/DE2654292A1/de
Publication of DE2654292A1 publication Critical patent/DE2654292A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/20Repeater circuits; Relay circuits
    • H04L25/24Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices
    • H04L25/242Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices with retiming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Aufnahme und Auswertung von aus
  • binären Nachrichtensignalen und Takt,impulsen gebildeten Signalen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Aufnahme und Auswertung von auf einer zweiadrigen Ubertragungsleitung in Form von Impulsen auftretenden Signalen, die aus binären Nachrichtensignalen und aus Taktimpulsen gebildet sind, wobei die auf der einen Ader der Ubertragungsleitung mit einer bestimmten Polarität auftretenden Impulse die im Rhythmus der Taktimpulse auftretenden "H"-Signalelemente des jeweiligen binären Nachrichtensignals darstellen und wobei die auf der anderen Ader der übertragungsleitung mit der bestimmten Polarität auftretenden Impulse die im Rhythmus der Taktimpulse auftretenden "'-Signalelemente des jeweiligen binären Nachrichtensignals darstellen.
  • Eine Schaltungsanordnung der vorstehend bezeichneten Art ist bereits bekannt ("Electronic Design 26, 20.12.74, Seite 104).
  • Die bekannte Schaltungsanordnung weist zwei antiparallel zueinander geschaltete. Optokoppler auf, deren einer auf Impulse anspricht, die im Rhythmus von Taktimpulsen auftretende "H"-Signalelemente darstellen, und deren anderer auf Impulse anspricht, die im Rhythmus der Taktimpulse auftretende "L"-Signalelemente darstellen. An der Ausgangsseite dieser beiden Optokoppler ist eine bistabile Kippschaltwng angeschlossen, die ausgangsseitig das jeweilige binäre Nachrichtensignal abgibt. Außerdem ist an der Ausgangsseite der beiden Optokoppler ein Exklusiv-ODER-Glied angeschlossen, von dessen Ausgang die genannten Taktimpulse abgegeben werden. Von Nachteil bei dieser bekannten Schaltungsanordnung ist, das für die Aufnahme der auszuwertenden Impulse relativ teure Bauelemente, nämlich die erwähnten Optokoppler, zu verwenden sind. Ferner ist von Nachteil, daß die betrachtete bekannte Schaltungsanordnung aufgrund der Verwendung von Optokopplern eine relativ niedrige obere Grenzfrequenz besitzt. Schließlich ist von Nachteil, daß für die Taktimpulsgewinnung eine relativ aufwendige Verknüpfungsschaltung zu verwenden ist.
  • Bei einer anderen bekannten Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art ("Electronic Engineering", September 1970, Seiten 84 bis 87) sind-für die Aufnahme und Auswertung von Impulsen, die aus binären Nachrichtensignalen und aus Taktimpulsen gebildet sind, zwei Operationsverstärker vorgesehen, die mit unterschiedlichen Eingängen an die beiden Adern der zweiadrigen übertragungsleitung angeschlossen sind. An den Ausgängen der beiden Operationsverstärkern ist ein ODER-ulied mit seinen Eingängen angeschlossen. Vom Ausgang dieses ODER-Gliedes werden die betreffenden Taktimpulse abgegeben. Von Nachteil bei dieser bekannten Schaltungsanordnung ist ebenfalls der relativ hohe schaltungstechnische Aufwand.
  • Es ist schließlich auch schon eine Schaltungsanordnung zur Aufnahme und Auswertung von auf einer zweiadrigen Übertragungsleitung in Form von Impulsen auftretenden Signalen bekannt (FR-PS 2 115 249), die aus binären Nachrichtensignalen und aus Taktimpulsen gebildet sind. Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung treten auf jeder Ader der zweiadrigen Ubertragungsleitung Impulse beider Polaritäten zur Darstellung von "H"-Signalelementen beziehungsweise von "L"-Signalelementen des jeweiligen binären Nachrichtensignales auf. An den beiden Adern der genannten Ubertragungsleitung ist die bekannte Schaltungsanordnung mit der Primärseite eines Ubertragers angeschlossen. Die Sekundärseite des Ubertragers liegt mit ihrem einen Ende auf einem insbesondere durch Massepotential gegebenen festen Potential,und mit ihrem anderen Ende ist die betreffende Sekundärwicklung an den Eingängen zweier Impulstrennschaltungen angeschlossen. Die zeine Impulstrennschaltung vermag lediglich positive Impulse der ihr eingangsseitig zugeführten Impulse weiterzuleiten, und die andere Impulstrennschaltung vermag lediglich negative Impulse der ihr eingangsseitig zugeführten Impulse weiterzuleiten. An den Ausgängen der beiden Impulstrennschaltungen ist eine bistabile Kippschaltung mit einem Setzeingang beziehungsweise einem Rückstelleingang angeschlossen. Vom Ausgang dieser bistabilen Kippschaltung sind die jeweiligen binären Nachrichtensignale abnehmbar, die zusammen mit den erwähnten Taktimpulsen die Impulse bilden, die der Schaltungsanordnung zur Auswertung zugeführt werden. Am Ausgang der einen Impulstrennschaltung ist ferner ein ODER-Glied mit seinem einen Eingang direkt angeschlossen; mit seinem anderen Eingang ist das betreffende ODER-ulied über einen Inverterverstärker am Ausgang der anderen Impulstrennschaltung angeschlossen. Vom Ausgang des genannten ODER-Gliedes sind die erwähnten Taktimpulse abnehmbar. Obwohl bei dieser bekannten Schaltungsanordnung mit relativ billigen Bauteilen ausgekommen werden kann und obwohl ein Betrieb bis zu einer relativ hohen oberen Grenzfrequenz möglich ist, kann es jedoch bei der Auswertung der jeweils auftretenden Impulse zu Schwierigkeiten kommen, wenn derjenige Anschluß der Si arxicklung des genannten Ubertragers, an welchem die Eingänge der genannten Impulstrennschaltungen angeschlossen sind, einen Masseschluß aufweist, wie beispielsweise infolge einer Masseableitung in einer der Impulstrennschaltungen. In diesem Fall können dann von der bekannten Schaltungsanordnung weder binäre Nachrichtensignale noch Taktimpulse abgegeben werden. Dieser Fehlerzustand kann damit nicht ohne weiteres vom normalen Ruhzustand der Schaltungsanordnung unterschieden werden, bei dem auf der Ubertragungsleitung keine Impulse auftreten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art unter Erzielung eines geringen schaltungstechnischen Aufwands so auszugestalten, daß auch bei Auftreten eines fehlerhaften Masseschlusses in dieser Schaltungsanordnung zumindest weitgehend noch Taktimpulse gewonnen werden können, die zur Anzeige des Vorliegens eines fehlerhaften Zustands in der Schaltungsanordnung herangezogen werden können.
  • Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe ausgehend von einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß an den beiden Adern der Ubertragungsleitung ein Übertrager mit seiner Primärwicklung angeschlossen ist, daß die beiden Enden der Sekundärwicklung des Ubertragers zum einen an einem ein bestimmtes Potential, insbesondere Massepotential, führenden Schaltungspunkt über zwei, bezogen auf dieses Potential gleichsinnig gepolte pn-Strecken und zum anderen an den Steuereingängen zweier durch Impulse ein und derselben Polarität in die gleichen Zustände steuerbarer Schalteinrichtungen angeschlossen sind und daß über die beiden Schalteinrichtungen zum einen die Eingänge eines eine Inklusiv-ODER-Verknüpfung ausführenden Verknüpfungsgliedes, welches ausgangsseitig den genannten Taktimpulsen entsprechende Taktimpulse abgibt, und zum anderen eine bistabile Kippschaltung angesteuert werden, von der ausgangsseitig ein dem jeweiligen binären Nachrichtensignal entsprechendes binäres Nachrichtensignal abgebbar ist. Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß mit einem relativ geringen schaltungstechnischen Aufwand sichergestellt ist, daß ein Masseschluß an einem der Enden der Sekundärwicklung des genannten Ubertragers noch nicht zu einer generellen Blockierung der Taktimpulsgewinnung führt.
  • So gibt die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung trotz vorliegens eines Fehlers der zuvor genannten Art Taktimpulse ausgangsseitig ab, wenn ihr eingangsseitig Impulse zugeführt werden, die im Rhythmus von Taktimpulsen abwechselnd auftretende 'tL"= und 'wHt'-Signalelemente darstellen. Allerdings ist die Frequenz der von der vorliegenden Schaltungsanordnung in diesem Fall abgegebenen Taktimpulse dann nur halb so hoch wie die Frequenz der Taktimpulse, die zusammen mit den binären Nachrichtensignalen die Impulse gebildet haben, die der betreffenden Schaltungsanordnung eingangsseitig zugeführt werden. Wie weiter unten noch näher ersichtlich werden wird, kann das Vorliegen eines derartigen Fehlerzustands anhand der von der betreffenden Schaltungsanordnung abgegebenen Taktimpulse erkannt werden.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung sind die Schalteinrichtungen durch Schalttransistoren ein und desselben Leitfähigkeitstyps gebildet. Hierdurch ergibt sich in vorteilhafter Weise ein besonders geringer schaltungstechnischer aufwand für die Realisierung der Schalteinrichtungen.
  • Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist das genannte Verknüpfungsglied ein NAND-Glied. Dies bringt den Vorteil eines besonders geringen schaltungstechnischen Aufwands für die Realisierung des genannten Verknüpfungsgliedes mit sich.
  • Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist die genannte bistabile Kippschaltung eine impulsflankengesteuerte RS-Kippschaltung. Dies bringt den Vorteil mit sich, eine relativ einfache, komerziell erhältliche Kippschaltung verwenden zu können.
  • Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist an der Ausgangsseite der RS-Kippschaltung eine JK-Kippschaltung angeschlossen, der an ihrem Takteingang die von dem Verknüpfungsglied abgegebenen Taktimpulse zugeführt sind. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß auf relativ einfache Weise eine taktsynchrone Abgabe der Nachrichtensignale von der Schaltungsanordnung möglich ist, das bedeutet, daß die Nachrichtensignale mit derselben Phasenlage bezogen auf die Taktimpulse auftreten können, mit denen die Nachrichtensignale auf einer Sendeseite im Bezug auf die dort vorhandenen Taktimpulse aufgea treten sind, mit- denen zusammen aus ihnen die Impulse gebildet wurden, die der vorliegenden Schaltungsanordnung zur auswertung zugeführt wurden.
  • Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist an der Ausgangsseite der RS-Kippschaltung ein Schieberegister angeschlossen. Dies bringt den Vorteil mit sich, die Nachrichtensignale mit irgendeiner gewünschten Phasenlage in Bezug auf die Taktimpulse auftreten zu lassen.
  • Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt in einem Impulsplan den Verlauf von an verschiedenen Schaltungspunkten der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 auftretenden Impulsen beziehungsweise Signalen.
  • Die in Figur 1 dargestellte Schaltungsanordnung besteht aus einem Signalsender S und aus einem Signalempfänger E, der über eine zweiadrige Ubertragungsleitung, umfassend die beiden Adern L1 und L2 mit dem Signalsender S verbunden ist.
  • Der Signalsender 5 weist zwei Eingangsanschlüsse Es und Et auf 0 An dem Eingangsanchluß Es treten binäre Nachrichtensignale auf; an dem Eingangsanschluß Et treten Taktimpulse auf 0 An dem Eingangsanschluß Es ist in dem Signalsender S ein NAND-Glied GU1 mit seinem einen Eingang direkt angeschlossen Ferner ist an dem Eingangsanschluß Es ein weiteres NAND-Glied GU2 mit einem Eingang über einen Negator GN angeschlossen Die anderen beiden Eingänge der NAND-Glieder GU19- GU2 sind direkt an dem Eingangsanschluß Et angeschlossen Die Ausgë.nge der beiden NAND-Glieder GUl und GU2 sind mit den Adern L1, L2 der Übertragungsleitung verbunden.
  • Der Signalempfänger E enthält eingangsseitig einen Übertrager U, der durch einen einfachen Ringkernübertrager gebildet sein kanne Dieser Ubertrager U weist eine Primärwicklung wp auf, die mit ihren Enden an den beiden Adern L1, L2 der Übertragungsleitung angeschlossen ist. Der Übertrager U weist ferner eine Sekundärwicklung ws auf, die mit ihren Enden an den Basen von Transistoren T1 beziehungsweise T2 angeschlossen ist0 Diese Transistoren T1 , T2 die vom selben Leitfähigkeitstyp sind (hier npn) stellen Schalteinrichtungen dar; die Steuereingänge dieser Schalteinrichtungen sind durch die Basen der Transistoren T1 9 T2 gebildet. Ferner sind die beiden Enden der Sekundärwicklung ws des Ubertragers U über durch Dioden D1.D D2 gebildete pn-Strecken an einem ein bestimmtes Potential führenden Schaltungspunkt angeschlossen, der im vorliegenden Fall Massepotential führt, Die beiden Dioden D1, D2 sind dabei bezogen auf dieses Potential im gleichen Sinne gepolt9 was bedeutet, daß sie für einen Stromfluß von dem Massepotential ausgehend in Durchlaßrichtung beansprucht sind. An dem das genannte bestimmte Potential, hier Massepotential, führenden Schaltungspunkt sind ferner die Transistoren T1X, T2 mit ihren Emittern ange- schlossen. Außerdem liegen die Basen der Transistoren T1, T2 jeweils über einem Widerstand R1 beziehungsweise R2 an dem betreffenden Massepotential-Schaltungspunkt.
  • Die Kollektoren der beiden Transistoren T1 , T2 sind jeweils über einen Widerstand RIO beziehungsweise R20 an einem rier ein positives Potential +U führenden Schaltungspunkt angeschlossen. Die Kollektor-Emitter-Strecken der beiden Transistoren T1, T2 stellen somit Schaltstrecken der Schalteinrichtungen dar, die durch diese Transistoren T1, T2 gebildet sind. Diese Schaltstrecken lassen in Abhängigkeit davon, ob sie durchgeschaltet sind oder nicht, an den in Figur 1 angedeuteten Schaltungspunkten x beziehungsweise y (mit diesen Schaltungspunkten sind die Kollektoren der beiden Transistoren T15 T2 verbunden) entweder das Potential +U oder Massepotential.auftreten.
  • An den zuvor erwähnten Schaltungspunkten x, y ist eine bistabile RS-Kippschaltung FF1 mit ihren S-Eingang beziehungsweise mit ihrem R-Eingang angeschlossen. Diese Kippschaltung FF1 ist eine impulsflankengesteuerte Ifsppschaltung, die auf die Vorderflanke des ihrem jeweiligen Eingang zugeführten Impulses hin umsteuerbar ist.
  • An den Anschlüssen x9 y ist ferner ein NAND-Glied GO mit seinen Eingängen angeschlossen. Der Ausgang des NAND-Gliedes GO ist mit einem Taktsignalausgang At des Signalempfängers E verbunden.
  • An den Ausgängen der bistabilen RS-Kippschaltung FF1 ist eine bistabile JK-Kippschaltung FF2 mit ihren Eingängen J und K angeschlossen. Der Takteingang T dieser Kippschaltung FF2 ist am Ausgang des NAND-Gliedes GO angeschlossen. Der eine Ausgang der Kippschaltung FF2 ist mit einem Nachrichtensignalausgang As2 des Signalempfängers E verbunden. Die Kipp- schaltung FF2 ist eine taktimpulsflankengesteuerte Kippschaltung, die auf die Taktimpulsrückflanken hin umsteuerbar ist.
  • Anhand des in Figur 2 dargestellten Impulsdiagramms sein nunmehr die Arbeitsweise der in Figur 1 dargestellten Schaf tungsanordnung näher erläutert. In Figur 2 sind die einzelnen Impulsfolgen beziehungsweise Signalfolgen jeweils mit einem Bezugszeichen versehen wie es zur Bezeichnung eines entsprechenden Schaltungspunktes in der Schaltungsanordd nung gemäß Fig. 1 verwendet worden ist0 Damit soll eine direkte Beziehung zwischen den betreffenden Impuls- beziehungsweise Signalfolgen und den Schaltungspunkten hergestellt sein, an denen die betreffenden Impuls- beziehungsweise Signalfolgen auftreten0 Die in der obersten Zeile in Figur 2 dargestellten Impulse sind an dem einen Takteingang darstellenden Eingangsanschluß Et des Signalsenders S auftretende Taktimpulse. Die in der zweiten Zeile in Fig. 2 dargestellten Signale stellen die an dem einen Signaleingang darstellenden Eingangsanschluß Es des Signalsenders S auftretenden binären Nachrichtensignale dar. Mit "H" ist bei den einzelnen Impuls- beziehungsweise Signalfolgen jeweils ein hoher Signalpegel bezeichnet, und mit "L" ist jeweils ein niedriger Signalpegel bezeichnet. Die in der dritten Zeile gemäß Figur 2 dargestellten Signale sind mit Es bezeichnet; diese Signale treten am Ausgang des egators GN des Signalsenders S auf.
  • Die vorstehend betrachteten, in Figur 2 dargestellten Impulse und Signale werden in dem Signal sender S mittels der NAND-Glieder GU1, GU2 so verknüpft, daß auf den Leitungen L1, L2 die in der vierten beziehungsweise fünften Zeile in Fig.2 dargestellten Impulsfolgen auftreten. Die Impulse dieser Impulsfolgen sind somit aus binären Nachrichtensignalen (am Signaleingang Es) und aus Taktimpulsen (am Takteingang Et) gebildet. Die betreffenden Impulse treten im übrigen auch an den Schaltungspunkten x, y des Signalempfängers E auf 0 Dies ergibt sich aufgrund folgender Arbeitsweise des Signalempfängers Eo Ein. auf der Ader L1 der Übertragungsleitung auftretender negativer Impuls mag zur Folge haben daß an dem mit der Basis des Transistors T1 verbundenen Ende der Sekundärwicklung ws des Ubertragers Ü ein positiver Impuls auftritt0 An dieser Stelle sei noch bemerkt, daß die Transistoren T1, T2 des Signalempfängers E normalerweise , das heißt im Ruhezustand der Schaltugsanordnung D im nicht leitenden Zustand sind Aufgrund des an dem erwähnten Ende der Sekundärwicklung ws des Übertragers ü vorhandenen positiven Potentials tritt nunmehr ein Stromfluß von Masse über die Diode D2, die Sekundärwicklung ws des Ubertragers U zu der Basis des Transistors T1 hin auf, der dadurch in den leitenden Zustand gesteuert wird. Dies hat zur Folge daß an dem mit dem Schaltungspunkt x verbundenen Kollektor des Transistors T1 das Potential von +U auf Massepotential abgesenkt wird. Mit Verschwinden des positiven Impulses an der Basis des Transistors T1 kehrt dieser Transistor T1 wieder in seinen nicht leitenden Zustand zurück, in welchem an dem Schaltungspunkt x wieder das Potential +U auftritt Das Potential +U stellt im vorliegenden Fall die binäre VerknüpfungsgröBe "H" dar, und das Massepotential stellt die binäre Verknüpfungsgröße "L" dar.
  • Die an den Schaltungspunkten x, y des Signalempfängers E auftretenden Impulse, die in der vierten und fünften Zeile in Figur 2 dargestellt sind, bewirken mit ihren Vorderflanken eine entsprechende Umsteuerung der bistabilen Kippschaltung FF1, die daraufhin von ihrem mit dem Schaltungspunkt As1 verbundenen Ausgang das in der sechsten Zeile in Fig. 2 dargestellte Signal abgibt. Durch die in Figur 2 zwischen den an den Schaltungspunkten x, y auftretenden Impulsen und den a Schaltungspunkt As1 auftretenden Signalen eingetragenen Pfeile ist die Wirkung veranschaulicht9 die die Vorderflanken der Impulse auf die Umsteuerung der Kippschaltung FF1 haben0 Die an dem Schaltungspunkt beziehungsweise Signalausgang As1 auftretenden Signale stellen bereits die binären Nachrichtensignale dar9 die dem Signaleingang Es des Signalsenders 5 zugeführt worden sind0 Die betreffende den Signale treten jedoch mit einer anderen Phasenlage auf als die binären Nachrichtensignale9 die dem Signaleingang Es zugeführt worden sind0 In der vorletzten Zeile der Figur 2 sind die am Taktausgang At und damit am Ausgang des NAND-Gliedes GO des Signalempfängers E auftretenden Taktimpulse gezeigt. Diese Taktimpulse entsprechen den Taktimpulsen, die dem Taktein gang Et des Signalsenders 5 zugeführt worden sind, Wie ersichtlich, nimmt das NAND-Glied eine Inklusiv-ODER-Verknüpfung der ihm eingangsseitig zugeführten Impulse vorO In der letzten Zeile der Figur 2 sind die am Signalausgang As2 des Signalempfängers E auftretenden Signale dargestellt, welche durch Verknüpfung der von den Ausgängen der bistabilen Kippschaltung FF1 abgegebenen Signale mit den vom Ausgang des NAND-Gliedes GO abgegebenen Taktimpulsen gewonnen worden sinde Aus ien zwischen den drei letzten Zeilen in Fig0 2 eingetragenen Pfei-lenerkennt man dabei9 daß die Taktimpulse mit ihren Rückflanken eine entsprechende Umsteuerung der Kippschaltung FF2 bewirken. Die am Signalausgang AS2 auftretenden Signale befinden sich somit hinsichtlich ihrer Signalflanken in derselben Beziehung zu den Taktimpulsen , die am Taktausgang At auftreten9 in welchem sich die binären Nachrichtensignale9 die dem Signalsender S zugeführt worden sind, in Bezug auf die Taktimpulse befunden haben, die dem Signalsender S zugeführt worden sind.
  • Im folgenden sei der eingangs erwähnte Störungsfall betrachtet, daß nämlich an einem Ende der Sekundärwicklung ws des Übertragers U des Signal empfängers E ein Masseschluß vorhanden ist. Ein derartiger Masseschluß kann sich dabei beispielsweise dadurch ergeben, daß eine der Dioden Dl, D2 einen Durchschlag aufweist Nimmt man in diesem Zusammenhang einmal anS daß an dem mit der Basis des Transistors Tl verbundenen Ende der Sekundärwicklung ws des Übertragers U ein Masseschluß vorhanden istp so bedeutet diesS daß der Transistor T1 nicht mehr in seinen leitenden Zustand gesteuert werden kann Es ist aber möglich, den Transistor T2 in den leitenden Zustand zu steuern. Dies geschieht stets dann9 wemr an dem mit der Basis des Transistors T2 verbundenen Ende der Sekundärwicklung ws des Übertragers Ü positive Impulse auftreten. Die Folge einer derartigen impulsweisen Ansteuerung des Transistors T2 und des Auftretens entsprechender Impulse am Schaltungspunkt y des Signalempfängers E ist dann, daß vom Ausgang des NAND-Gliedes GO diesen Impulsen entsprechende Impulse abgegeben werden, Bezogen auf das in Figur 2 dargestellte Diagramm heißtdies9daß in diesem Fall an dem Taktausgang At des Signalempfängers E Impulse auftreten würden, die sie in der mit L2, y bezeichneten Zeile angedeutet sind. Aus dem Auftreten derartiger Impulse kann dann in einer Auswerteschaltung auf das Vorliegen eines Fehlers geschlossen werden. Als Kriterium hierfür kann das nichtperiodische Auftreten von Impulsen am Taktimpulsausgang At gewertet werden.
  • An dieser Stelle sei bemerkte daß das Nichtauftreten von Taktimpulsen am Taktimpulsausgang At noch keine sichere Aussage über das Vorliegen eines Fehlers zu machen gestattet, da dieser Betriebszustand nicht vom Ruhezustand der Schaltungsanordnung unterschieden werden kann, in welchem über die Übertragungsleitung keinerlei Impulse übertragen werden.
  • Es kann nun bei der in Figur 1 dargestellten Schaltungsanordnung zwar vorkommen, über die Übertragungsleitung lediglich Impulse zu übertragen sind9 die beispielsweise nur aus binären Signalelementen 'iL' oder H' und Taktimpulsen gebildet sind, Liegt in diesem Fall ein Masseschluß an einem der Enden der Sekundärwicklung ws des Ubertragers Ü der Empfangs schaltung E vor, so bedeutet dies9 daß vom Taktausgang At der Empfangs schaltung E entweder überhaupt keine Impulse oder aber Taktimpulse mit derselben Folgefrequenz abgegeben werden9 wie sie dem Signalsender 5 zugefuhrt worden sindO Um auch einen solchen fehlerhaften Betriebszustand ermitteln zu können, könn te dem Signaleingang Es des Signalsenders S eine Impulsfolge zugeführt werden9 die abwechselnd aus "L"-Signalelementen und "H"-Signalelementen besteht, Treten diese Signalelemente mit derselben Periodizität auf, mit der die dem Takteingang Et des Signalsenders S zugeführten Taktimpulse auftreten, so tritt am Taktausgang At des Signalempfängers E eine Impuisfolge mit lediglich der halben Impulsfolgefrequenz auf, mit der die Taktimpulse am Eingang Et aufgetreten sind.
  • Abschließend sei noch bemerkt, daß die zuvor beschriebene und in Figur 1 dargestellte Schaltungsanordnung erfolgreich bei Verwendung einer übertragungsleitung relativ großer Länge eingesetzt werden kann. Die Länge der Ubertragungsleitung kann, wie sich gezeigt hat, zum Beispiel 150 m betragen.
  • 6 Patentansprüche 2 Figuren.
  • L e e r s e i t e

Claims (6)

Patentansprüche.
1. Schaltungsanordnung zur Aufnahme und Auswertung von auf einer zweiadrigen übertragungsleitung in Form von Impulsen auftretenden Signalen, die aus binären Nachrichtensignalen und aus Taktimpulsen gebildet sind, wobei die auf der einen Ader der Ubertragungsleitung mit einer bestimmten Polarität auftretenden Impulse die im Rhythmus der Taktimpulse auftretenden "H"-Signalelmente des jeweiligen binären Nachrichtensignals darstellen und wobei die auf der anderen Ader der Übertragungsleitung mit der bestimmten Polarität auftretenden Impulse die im Rhythmus der Taktimpulse auftretenden "L"-Signalelemente des jeweiligen binären Nachrichtensignals darstellen, dadurch gekennzeichnet, daß an -den beiden Adern (Ll L2) der Übertragungsleitung ein Ubertrager (-~Ü) mit einer Primärwicklung (wp) angeschlossen ist, daß die beiden Enden der Sekundärwicklung (ws) des Ubertragers (Ü) zum einen an einem ein bestimmtes Potential, insbesondere iviassepotential, führenden Schaltungspunkt über zwei, bezogen auf dieses Potential gleichsinnig gepolte pn-Strecken (D1, D2) und zum anderen an den Steuereingängen zweier durch Impulse ein und derselben Polarität in die gleichen Zustände steuerbarer Schalteinrichtungen (TI, T2) angeschlossen sind und daß über die beiden Schalteinrichtungen T1, T2) zum einen die Eingänge eines eine Inklusiv-ODER-Verknüpfung ausführenden Verknüpfungsgliedes (GO), welches ausgangsseitig den genannten Taktimpulsen entsprechende Taktimpulse abgibt, und zum anderen eine bistabile Kippschaltung (FF1) angesteuert werden, von der ausgangsseitig ein dem jeweiligen binären Nachrichtensignal entsprechendes binäres Nachrichtensignal abnehmbar ist.
2. Schaltunganordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,~ daß die Schalteinrichtungen (T1,T2) durch Schalttransistoren ein und desselben Leitfähigkeitstyps gebildet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Verknüpfungsglied (GO) ein NAND-Glied ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte bistabile Kippschaltung (FF1) eine impulsflankengesteuerte RS-Kippschaltung ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ausgangsseite der RS-Kippschaltung eine JK-Kippschaltung (FF2) angeschlossen ist, der an ihrem Takteingang (T) die von dem Verknüpfungsglied (GG) abgegebenen Taktimpulse zugeführt sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ausgangsseite der RS-Kippschaltung (FF1) ein Schieberegister angeschlossen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3211990A1 (de) * 1982-03-31 1983-10-13 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München System zum uebertragen von binaeren datensignalen und diesen zugehoerigen bittaktsignalen von einem datensignalsender zu einem datensignalempfaenger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3211990A1 (de) * 1982-03-31 1983-10-13 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München System zum uebertragen von binaeren datensignalen und diesen zugehoerigen bittaktsignalen von einem datensignalsender zu einem datensignalempfaenger

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