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DE1259786B - Entnahmevorrichtung fuer Silos - Google Patents

Entnahmevorrichtung fuer Silos

Info

Publication number
DE1259786B
DE1259786B DEST24219A DEST024219A DE1259786B DE 1259786 B DE1259786 B DE 1259786B DE ST24219 A DEST24219 A DE ST24219A DE ST024219 A DEST024219 A DE ST024219A DE 1259786 B DE1259786 B DE 1259786B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary tube
removal device
silos
guide ring
funnel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST24219A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Richard Jung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L&C Steinmueller GmbH filed Critical L&C Steinmueller GmbH
Priority to DEST24219A priority Critical patent/DE1259786B/de
Priority to GB25359/66A priority patent/GB1131767A/en
Priority to US567880A priority patent/US3451565A/en
Publication of DE1259786B publication Critical patent/DE1259786B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/48Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems
    • B65G65/489Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems in the form of rotating tubular chutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Entnahmevorrichtung für Silos Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Entnahmevorrichtung für Silos zum Austragen pulverförmiger kohäsiver Schüttgüter, die nicht selbsttätig ausfließen und bei Anwendung von Zwangkräften an den Austragorganen ankrusten.
  • Die meisten derartigen Schüttgüter erfordern eine schonende, zum Überwinden des Fließwiderstandes im Haufwerk möglichst nur die Schwerkraft heranziehende Behandlung. Die üblichen mechanischen Vorrichtungen, wie Förderschnecken, Zellenräder, Schwingförderer, Tellerzuteiler, Hilfseinrichtungen für Bunkerausläufe u. a., genügen dabei nicht oder nur mangelhaft den verfahrenstechnischen Anforderungen.
  • Es ist z. B. ein Bunker für Schüttgüter vorgeschlagen worden, der zumindest am unteren Ende aus einem leicht deformierbaren Material besteht und mit außenliegenden Vorrichtungen zum Eindrücken der deformierbaren Wandung ausgerüstet ist, wobei die Vorrichtung zum Eindrücken längs der deformierbaren Wandung auf einer horizontalen Kreislinie und/oder längs der vertikalen Ausdehnung des konischen Teils der Bunkerwandung beweglich ist.
  • Derartige Vorrichtungen haben aber lediglich Arbeitsmittel zum Gegenstand, die den Auslauf des Schüttgutes aus einem Bunker sicherstellen sollen.
  • Sie müssen zusätzlich eingesetzt werden, um Verstopfungen zu vermeiden.
  • Pneumatische Verfahren dagegen führen häufig zu Staubbelästigungen und zum Verlust des meist sehr wertvollen Feinstanteils bei der notwendigen Abscheidung des Gutes aus dem Transportluftstrom.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu vermeiden und insbesondere zusätzliche Hilfsmittel überflüssig zu machen.
  • Gekennzeichnet ist die vorliegende Erfindung da durch, daß am Ende des Silos ein an sich bekannter flexibler Auslauftrichter vorgesehen ist, der in ein zum Dosieren und Weiterfördern des Gutes verwendetes Drehrohr mündet und der an seinem Auslaufende in Abhängigkeit von der Drehbewegung des Drehrohres eine oszillierende Bewegung ausführt.
  • Der Trichtermantel aus Kunststoff oder Gummi ist mit seinem oberen Rand an den starren Silo angeschlossen und am Auslaufende mit einem Führungsring über eine exzentrische Rollenbahn an das Drehrohr gekoppelt. Die Exzenterbewegung dieses Ringes in einer zur Drehrohrachse senkrechten Ebene und die entsprechenden Formänderungen des angeschlossenen Trichtermantels verhindern die bei starrwandigem Anschluß auftretenden Überbrückungen des Gutes im konischen Übergang vom Silo zum Drehrohr. Der Wirkungsbereich der Störbewegung dehnt sich bis über den im Querschnitt ausreichend groß bemessenen oberen Trichteranschluß aus, so daß ein Nachfließen des Gutes aus dem Silo sichergestellt bleibt. Der Führungsring des flexiblen Trichters ragt an seinem inneren Rand mit einem vorstehenden Kragen in das Drehrohr hinein. Um an dieser Stelle ein Ausfließen des Gutes nach außen zu verhindern, ist das in Förderrichtung abwärts geneigte Drehrohr am Einlauf doppelwandig ausgeführt und dabei das Innenrohr derart angeordnet, daß zwischen seiner Stirnseite und dem vorstehenden Kragen des Führungsringes nur ein schmaler axialer Spalt verbleibt. Der sehr kleine Anteil des Gutes, der durch diesen Spalt in den Ringraum zwischen dem Innen- und Außenrohr eindringt, wird infolge der Rotation des abwärts geneigten Rohres zum Auslaufende hin gefördert und am Ende des Innenrohres wieder in den Hauptstrom einbezogen. Dabei gelangt dieser Nebenstrom nicht bis zu der gegenüber dem inneren Spalt axial zur Einlaufseite hin versetzten Stirnseite des Außenrohres.
  • Der Fortfall zusätzlicher Bunkeraustragshilfen und der Ausgleich unvermeidbarer Unregelmäßigkeiten im Zufluß aus dem Silo in der zwanglos umgewälzten Schüttung bis zum Auslaufende des Drehrohres sind einige Vorteile der vorgeschlagenen Erfindung. Das Haufwerk unterliegt innerhalb des gesamten Fördersystems nur einem minimalen Zwang, so daß die Vorrichtung auch den bei sehr empfindlichen Gütern gestellten Anforderungen genügt.
  • Ein weiterer Verlust ist die Möglichkeit, bei adhäsiven, zum Anhaften an der Rohrwand neigenden Gütern das Innenrohr durch ein sich selbst reinigendes Stabgitter ersetzen zu können.
  • Die vorstehend in ihrem grundsätzlichen Aufbau beschriebene Vorrichtung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 stellt einen Längsschnitt durch eine mögliche Ausführungsform der Erfindung dar, und F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch die in F i g. 1 dargestellte mögliche Ausführungsform.
  • Der flexible Einlauftrichter 1 ist mit seinem oberen Rand an den Schüttgutsilo 2 und am Auslauf an den Führungsring 3 angeschlossen und mit diesem Ring über die Ringnut 4 und die Rollen 5 an der Antriebsscheibe 6 an das Drehrohr 7 gekoppelt. Dabei sind die Rollen 5 auf einem zur Drehachse des Rotors exzentrischen Kreis angeordnet, so daß der Führungsring 3 in der zur Drehachse senkrechten Ebene eine oszillierende Bewegung ausführt, die den Zufluß des Gutes durch den mitbewegten Einlauftrichterl sicherstellt. Der Rotor ist in den Rollenführungen 8 und 9 am Ständer 10 gelagert und am Einlaufende doppelwandig ausgeführt. Dabei empfiehlt sich eine mit dem Führungsring 3 gleichachsige Anordnung des mit dem Außenrohr über die Bolzen 11 starr verbundenen Innenrohres 12. Das somit exzentrisch im Rotor angeordnete Innenrohr fluchtet hierbei in jeder Stellung des Rotors mit dem vorstehenden Kragen 13 des Führungsringes 3. Das durch den axialen Spalt 14 zwischen den Stirnseiten des Innenrohres 12 und des Kragens 13 in den Ringraum zwischen dem Innen- und Außenrohr eindringende Gut wird infolge der Rotation bei abwärts geneigtem Rotor in Förderrichtung transportiert und nach dem Verlassen des Ringraumes am Ende des Innenrohres wieder in den Hauptstrom einbezogen. Bei den hier in Betracht kommenden Gütern begrenzter Fließfähigkeit ist dieser Nebenstrom verschwindend klein.
  • Dabei gelangt das durch den inneren Spalt 14 austretende und beim Auftreffen auf der Innenwand des Außenrohres ohne Stau zum Auslaufende hin weitergeförderte Gut nicht bis zur axial gegen den Innenspalt versetzten Stirnwand des Außenrohres. Damit wird ein Ausfließen des Gutes durch den Außenspalt 15 zwischen der Außenrohr-Stirnwand und dem Führungsring 3 verhindert.
  • Bei grundsätzlich gleichem Aufbau der Vorrichtung kann der Einlauftrichterl starrwandig ausge- führt und über ein flexibles Zwischenstück. an den Silo angeschlossen werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Entnahmevorrichtung für Silos zum Austragen pulverförmiger kohäsiver Schüttgüter, wobei als Schüttgutförderer ein Drehrohr verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Silos ein an sich bekannter flexibler Auslauftrichter vorgesehen ist, der in das zum Dosieren und Weiterfördern des Gutes verwendete Drehrohr mündet und der an seinem Auslaufende in Abhängigkeit von der Drehbewegung des Drehrohres eine oszillierende Bewegung ausführt.
  2. 2. Entnahmevorrichtung für Silos nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der z. B. aus Kunststoff oder Gummi bestehende Trichtermantel (1) mit seinem oberen Ende an einen starren Silo angeschlossen und an seinem Auslaufende mit einem Führungsring (3) über eine exzentrische Rollenbahn (4) an das Drehrohr (7) gekoppelt ist.
  3. 3. Entnahmevorrichtung für Silos nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsring (3) des flexiblen Trichters t1) an seinem inneren Rand mit einem vorstehenden Kragen in das Drehrohr hineinragt.
  4. 4. Entnahmevorrichtung für Silos nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das in Förderrichtung abwärts geneigte Drehrohr am Einlauf doppelwandig ausgeführt ist.
  5. 5. Entnahmevorrichtung für Silos nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stimseite des Innenrohres und dem vorstehenden Kragen des Führungsringes ein schmaler axialer Spalt vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1119169.
DEST24219A 1965-08-03 1965-08-03 Entnahmevorrichtung fuer Silos Pending DE1259786B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST24219A DE1259786B (de) 1965-08-03 1965-08-03 Entnahmevorrichtung fuer Silos
GB25359/66A GB1131767A (en) 1965-08-03 1966-06-07 Discharge means for silos
US567880A US3451565A (en) 1965-08-03 1966-07-26 Discharging device for silos

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST24219A DE1259786B (de) 1965-08-03 1965-08-03 Entnahmevorrichtung fuer Silos

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1259786B true DE1259786B (de) 1968-01-25

Family

ID=7460014

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST24219A Pending DE1259786B (de) 1965-08-03 1965-08-03 Entnahmevorrichtung fuer Silos

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3451565A (de)
DE (1) DE1259786B (de)
GB (1) GB1131767A (de)

Families Citing this family (2)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1131767A (en) 1968-10-30
US3451565A (en) 1969-06-24

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