DE2150800A1 - Vorrichtung zum Sieben von Saatgut u.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Sieben von Saatgut u.dgl.Info
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Description
PATENTANWÄLTE
HELMUTSCHROETER KLAUS LEHMANN O 1 C Π Q Π Π
DIPL.-PHYS. DIPL-ING. L I OUoUU
8 MÜNCHEN 25 - LI POWSKYSTR. IO
12.1ο.1971 le-da-11
DAMAS Jena Nielsens Maskinfabrik A/S
Vorrichtung zum Sieben von Saatgut und dergl.
Sie Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
Sieben von Saatgut und dergleichen· Versuche, diemit Siebvorrichtungen durchgeführt wurden, die mindestens eine Siebtrommel umfassen, die um ihre eigene Achse drehbar ist und sich
gleichzeitig um eine Hauptachse dreht, und bei denen mindestens zwei iuslässe vorgesehen sind, und zwar einer für das von der
bzw. jeder Siebtrommel abgegebene feingut und einer für das gereinigte Saatgut oder dergleichen, haben gezeigt, daß das
Ausmaß, in dem das Saatgut oder dergleichen gereinigt wird, nicht so hoch ist, wie es theoretisch zu erwarten wäre· Diese
Versuche haben gezeigt, daß das Saatgut oder dergleichen nach der Reinigung immer noch einen erheblichen Anteil an Sand
und anderen feinen Verunreinigungen enthält. Andererseits haben diese Versuche (jedoch auch gezeigt, daß Teilchen, die
nur wenig kleiner sind als die SiebSgfnungen tatsächlich von dem Siebmaterial entfernt gehalten werden· Ass den Bemühungen,
hier Abhilfe au schaffen und au verhindern, daß Verunreinigungen
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in dem gereinigten Saatgut oder dergleichen zurückbleiben, ergab sich eine theoretische Annahme, die darin besteht, daß
die Verunreinigungen an dem gereinigten Saatgut infolge einer Saugwirkung zurückgehalten werden, die in dem Auslaß für das
gereinigte Saatgut infolge der hohen Sxebleistung hervorgerufen, wird, mit der Siebvorrichtungen der vorstehend bezeichneten
Art arbeiten· Diese theoretische Annahme wird durch die Tatsache gestützt, daß es die hohe Durchsatzleistung der Siebvorrichtung erforderlich macht, dafür zu sorgen, daß das
gereinigte Saatgut mit einer hohen Geschwindigkeit abgeführt wird, und daß daher zusammen mit dem gereinigten Saatgut eine
große Luftmenge über den Auslaß für das gereinigte Saatgut abgeführt werden muß. Wenn dieses Abführen von Luft aus der
bzw. jeder Siebtrommel zu einer Vergrößerung der Luftmenge
führt, die der bzw. jeder Trommel zusammen mit dem Siebgut zugeführt wird, wird in der bzw. jeder Trommel ein überdruck
erzeugt, der bestrebt ist, das Austreiben der Verunreinigungen aus der bzw. jeder Siebtrommel zu verhindern.
Gemäß der Erfindung wird nunmehr eine Anordnung vorgeschlagen, die dazu dient, einen Luftstrom zu erzeugen, der
aus der bzw. jeder Siebtrommel entweicht. Versuche haben gezeigt, daß die Verwendung tines solchen Luftstroms zu einer
Beseitigung der vorstehend genannten Schwierigkeiten führt, und daß ein solcher Luftstrom bewirkt, daß die Verunreinigungen
aus dem Saatgut entfernt werden, und zwar deshalb, weil der Luftstrom daß Feingut abführt, das anderenfalls eine Verunreinigung
des gereinigten Saatguts bewirken würde.
Ein solcher Luftstrom, der sich vom Inneren der bzw. jeder Siebtrommel aus durch die Sieböffnungen nach außen
bewegt, kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Beispielsweise kann man ein. Absauggebläse an den ^u si aß für das feingut
anschließen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine freie Verbindung «wischen dem Inneren der bzw. jeder Siebtrommel
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und der die Vorrichtung umgebenden Atmosphäre vorzusehen, denn diese Maßnahme verhindert, daß sich im Inneren der bzw. jeder
Siebtrommel ein Unterdruck aufbaut. Um eine solche Wirkung zu erzielen, kann der für das Siebgut vorgesehene Einlaß der Vorrichtung
gemäß der Erfindung mit einem Umgehungsluftkanal versehen sein, der während des Einströmens des Siebguts derart
von dem Siebgut freigehalten wird, daß eine ausreichende Luftmenge
in das Innere der bzw. jeder Siebtrommel eintritt.
Wenn die Vorrichtung mit einem Sammelkanal versehen ist, der gleichachsig mit der Hauptachse der Vorrichtung angeordnet
ist und dazu dient, das von der "bzw* ga&e-r Siebtrommel abgegebene
Feingut zu sammeln, und w'üm in dem Sammelkanal Schaufeln
vorgesehen sind, us das Feingut zu dem Feingutauslaß zu fördern, und wenn ferner ein Sammelkanal vorgesehen ist,
der ebenfalls gleichachsig mit der Hauptachse angeordnet ist und dazu dient, das gereinigte Saatgut zu sammeln, wobei auch
in diesem Sammelkanal Schaufeln vorgesehen sind, um daas gereinig·
.-e Saatgut zu dem zugehörigen Auslaß zu fördern, können die
Schaufeln zum Bewegen des Feinguts gemäß der Erfindung so geformt sein, daß sie einen Luftstrom erzeugen, der den Auslaß
für das Feingut passiert, wobei die Purchssatzmenge dieses
Luftstroms größer ist als die Durcheatzmenge dor durch den
Auslaß für das gereinigte Saatgut strömenden Luft, Bei einer solchen Konstruktion wird die angestrebte Wirkung lediglich
durch Teile der Vorrichtung herbeigeführt, die vorhanden sein müssen, um die Vorrichtung betriebsfähig zu machen, d.h.
lediglich dadurch, daß die Schaufeln zum Fördern des Feingut»
als Gebläseschaufeln ausgebildet werden· Versuche haben gezeigt, daß eine solche Formgebung der Schaufeln dazu führt, daß
sich die vorstehend erläuterten erwünschten Luftströmungebedingungen ergeben. Die so erzielte Wirkung ist darauf zurückzuführen,
daß die in der beschriebenen Weise ausgebildeten Schaufeln bei einer Siebvorrichtung eine Bewegung kängs eines
Kreises mit einem großen Durchmesser ausführen, so daß sie
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erhebliche Fliehkräfte in der Luft erzeugen können. Andererseits
ist es natürlich erforderlich, zu verhindern, daß die Schaufeln zum Fördern des gereinigten Saatguts einen ebenso
hohen Luftdurchsatz bewirken. Dies ist Jedoch jedem Fachmann ohne weiteres möglich, denn es ist nur erforderlich, von
Theorie der Schleudergebläse auszugehen·
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden
anband der Zeichnung beschrieben· Es zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Siebvorrichtung und
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1.
Die dargestellte Siebvorrichtung umfaßt einen Unterbau 1, in dem eine stehend angeordnete Welle 2 mit Hilfe eines Lagers
1a drehbar gelagert ist. An der Welle 2 sind zwei Paare von Querarmen 3» Ja und 4, 4a befestigt. In den freien Enden
dieser Quer arme sind zwei senkrechte Wellen 5 und 5a drehbar
gelagert. An {jeder der Wellen 5 und 5a ist mit Hilfe von Armen
6 bzw. 6a eine Siebtrommel aufgehängt, Jede Siebtrommel umfaßt eine zylindrische äußere Siebfläche 7 bzw. 7a und eine zylindrische
innere Siebfläche δ bzw. 8a. Mit dem unteren Ende der Welle 2 ist eine Keilriemenscheibe 2a drehfest verbunden,
die durch einen nicht dargestellten Motor über einen ebenfalls
nicht dargestellten Treibriemen angetrieben werden kann, um die Hauptwelle 2 in Drehung zu versetzen· Wird die H; uptwelle
2 gedreht, werden auch die Wellen 5 und 5a durch die Arme 3,
Ja und 4, 4a veranlaßt, eine Planetenbewegung um die Achse der Hauptwelle 2 auezuführen· Mit dem unteren Ende jeder der
Wellen 5 und 5a ist ein Kettenrad 30 bzw. 30a drehfest verbunden.
Jedes der Kettenräder 30 und 3Oa ist durch eine Antriebekette 31 bzw. 31a mit einem ortsfesten Kettenrad 31a
bzw. 32 verbunden. Die ortsfesten Kettenräder 32 und 32a sind durch eine ortsfeste Buchse 33 unterstützt, durch die hin-
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durch sich die Hauptwelle 2 erstreckt, und die durch das Lager
1a so unterstützt ist, daß sich die Wellen 5 und 5a gleichzeitig
um ihre eigenen Achsen drehen, während sie die erwähnte Planetenbewegung um die Achse der Hauptwelle 2 ausführen.
Ferner trägt die Hauptwelle 2 einen Aufgabebehälter 9 Bri/fc
zwei Auslassen, von denen jeder Siebtrommel einer zugeordnet ist· Der Aufgabebehälter 9 nimmt an der Planetenbewegung teil,
so daß den Siebtrommeln ständig Siebgut zugeführt werden kann.
Weiterhin trägt die Hauptwelle 2 eine Platte 10, an der unterhalb jeder Siebtrommel eine Auslaßanordnung aufgehängt
ist. Jede Auslaßanordnungumfaßt einen äußeren Zylinder
11 bzw. 11a, dessen Durchmesser dem Durchmesser der äußeren
Siebfläche 7 bzw. 7& entspricht, sowie einen geneigten Boden
12 baw. 12a. Die geneigten Böden 12 und 12a sowie weitere
geneigte Böden 14 und 14a erstrecken sich über Sammelkanäle
15 bzw. 16. Jeder dieser Sammelkanäle hat einen tangentialen Auslaß 17 bzw. 19, und in die Sammelkanäle ragen Schaufeln 19
bzw. 20 hinein, die dazu dienen, die betreffenden Materialien über die Auslässe auszutragen. Am Rand der Platte 10 sind
Schaufeln 21 befestigt, die in einen Sammelkanal 22 hineinragen, mit dem ein weiterer tangentialer Auslaß 23 verbunden
ist. Die Sammelkanäle 15, 16 und 22 erstrecken sich längs der Innenfläche eines Gehäuses 24, das die gesamte Vorrichtung umschließt
und sich gleichachsig mit der zentral angeordneten Hauptwelle 2 erstreckt. Das Gehäuse 24 umfaßt eine geneigte
Decke 25, deren mittlerer Teil mit einem nach unten ragenden Bund 26 versehen ist,welcher eine Aufgabe öffnung umgibt. Der
Bund 26 ragt nach unten in eine nach oben gerichtete öffnung
des Aufgabebehälters 9 hinein. In der durch den Bund 26 abgegrenzten öffnung ist ein Einlaßrohr 27 für das Siebgut angeordnet,
das durch Streben 26a in seiner Lage gehalten ist« Der Durchmesser des Rohre 27 ist kleiner als der Durchmesser
des Bundes 26, so daß ein Hingspalt vorhanden ist, durch den
Luft in der in Fig. 1 durch den Pfeil 28 angedeuteten Weise einströmen kann. Mit Hilfe weiterer Streben 27a ist in dem
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Bohr 27 ein oberes lager 1b für die Hauptwelle 2 unterstützt.. Diese Zonstruktion gewährleistet, daß gleichzeitig mit der
Zufuhr von Siebgut zu der Vorrichtung längs des Pfeils 29 in Pig. 1 eine reichliche Luftmenge über den Aufgabebehälter
9 in das Innere der Siebtrommeln einströmen kann.
Im folgenden ist die Wirkungsweise der Siebvorrichtung beschrieben.
Von dem Aufgabebehälter 9 aus wird das Siebgut den durch die inneren Siebflächen 8 und8a abgegrenzten Eäumen zugeführt.
Auf das zugeführte Siebgut wirken kombinierte Fliehkräfte, die teilweise auf die Drehung der Siebtrommeln um
" die Achsen der Wellen 5 und 5a und teilweise auf die Planetenbewegung
der Wellen 5 und 5a um die Achse der Hauptwelle 2 herum zurückzuführen sind. Diese kombinierten Fliehkräfte bewirken,
daß das Siebgut durch die inneren Siebflächen 8nund 8a gesiebt wird. Dasjenige Material, das die inneren Siebflächen
nicht passieren kann, bewegt sich unter der Wirkung der Schwerkraft nach unten durch die Zylinder 13 und 1Ja hindurch,
über die geneigten Böden 14 und 14a der Zylinder und dann nach
außen zu dem Sammelkanal 16, aus dem das Material durch die Schaufeln 20 über den Auslaß 18 ausgetragen wird. Das Material,
das die Siebflächen 8 und8a passiert, wird dann durch die äußeren Siebflächen 7 und 7a erneut gesiebt, und das die äuße-
* ren Siebflächen nicht passierende Material, d.h. das gereinigte
Saatgut oder dergleichen, bewegt sich durch die Zylinder 11 und 11f,dann über die geneigten Böden 12 und 12a dieser
Zylinder nach unten zu dem Sammelkanal 15» aus dem das Material durch die Schaufeln 19 über den Auslaß 17 ausgetragen wird.
Das Feingut bewegt sich durch die äußeren Siebflächen 7 und 7a hindurch nach außen und sammelt sich in dem Kanal 22, aus
dem es durch die Schaufeln 21 über den Auslaß 23 ausgetragen .
wird.
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Die vorstehend beschriebene Siebvorrichtung arbeitet mit einer sehr hohen Durchsatzgeschwindigkeit, und daher ist
es erforderlich, dafür zu sorgen, daß das gereinigte Saatgut mit einer hohen Geschwindigkeit abgeführt wird. Ohne
Eücksicht auf die Konstruktion der Anordnung zum Abführen des gereinigten Saatguts wird die Strömungsgeschwindigkeit des
Saatguts ziemlich hoch sein, und infolgedessen wird eine große Luftmenge zusammen mit dem gereinigten Saatgut angeführt.
Daher besteht die Gefahr, daß im Inneren der Siebtrommeln ein Teilvakuum erzeugt wird. Wenn dies geschieht, ist
es schwierig, zu erreichen, daß das Feingut die Siebtrommeln passiert und nach außen abg^schleudert wird. E;her sind Maßnahmen
getroffen, um zu gewährleisten, daß sich ein Luftstrom aus dem Inneren der Sieb-ciommeln nach außen durch die Sieböffnungen
bewegt, Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Zufuhr einer reichlich bemessenen Luftmenge
zum Inneren der Siebvorrichtung dadurch gewährleistet, daß das Lufteinlaßrohr 27 in der beschriebenen Weise angeordnet
ist. Außerdem sindM&ßnahmen getroffen, um in dem Sammelkanal
22, über den das Feingut abgeführt wird, und der daher in Verbindung mit den Außenflächen der Siebtrommeln steht, eine
Saugwirkung hervorzurufen. 2u diesem Zweck sind di« Schaufeln
21 in kleinen Umf angsabstäjuden verteilt usd gemäß Pig. 2 ia
der gleichen Weise gekrümmt wie die Schaufeln eines Schleudergebläses. Hierbei handelt es sich somit um eine sehr einfache
Konstruktion, denn die Schaufeln 21 müssen sowieso vorgesehen sein, damit das Feingut aus der Vorrichtung ausgetragen werden
kann. Da die Schaufeln 21 am äußeren Rand der Platte 10 angeordnet sind, bewegen sie sich längs einer kreisrunden Bahn
von großem Durchmesser, so daß sie eine starke Wirkung auf die Luft in dem Sammelkanal 22 ausüben. Um die auf diese Weise
hervorgerufene Saugwirkung noch zu verstärken, kann man den Sammelkanal 22 als Spiral- oder Schneckengehäuse ausbilden,
dessen Breite in der Umfangerichtung auf den Auslaß 23 zu
zunimmt. Eine weitere Möglichkeit, einen Luftstrom der be-
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Betriebenen Art bei dem hier behandelten Ausführungsbeispiel
sowie bei anderen Ausführungsformen der Erfindung zu erzeugen,
besteht darin, daß man an den Auslaß 23 das feingut ein nicht dargestelltes Absauggebläse anschließt.
Ferner sind bei dem Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung Maßnahmen getroffen, um zu verhindern, daß eine zu starke
Saugwirkung auf den Semmelkanal 15 für das gereinigte Saatgut
und den S&mmelkanal für dasgröbere Material ausgeübt wird. Diese
Maßnahmen bestehen darin, daß die Anzahl und die Form der in den Kanälen 15 und 16 arbeitenden Schaufeln 19 und 20 so
gewählt ist, daß die betreffenden Materialien auf eine solche ρ Weise abgeführt werden, daß zusammen mit den Materialien keine
zu große Luftmenge über die Auslässe 17 und 18 abgeführt wird. Hierdurch ist gewährleistet, daß ein Druck längs der Außenflächen
der Siebtrommeln innerhalb des Gehäuses 24 oberhalb der Platte 10 zur Wirkung kommt, der niedriger ist als die
Drücke, die im Inneren der Siebtrommeln herrschen, und dies hat zur Folge, daß in der beschriebenen Weise ein Luftstrom
erzeugt wird, der dazu dient, das Feingut zu veranlassen, die äußeren Siebflächen 7 und 7a der Siebtrommeln zu passieren.
Ansprüche:
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Claims (5)
- .9- ' 21 5080UANSPRÜCHEVorrichtung zum Sieben von Saatgut und dergleichen mit mindestens einer um ihre eigene Achse drehbaren Siebtrommel, die gleichzeitig eine Planetenbewegung um eine Hauptachse ausführen kann, sowie mit mindestens zwei Auslassen, nämlich einem Auslaß für das von der bzw. jeder Siebtrommel abgegebene Feingut und einem Auslaß für das gereinigte Saatgut oder dergleichen, dadurch gekenn ze ichnet, daß eine Einrichtung (21) vorgesehen ist, die einen Luftstrom erzeugt, der sich aus dem Inneren der bzw. jeder Siebtrommel (7, 8, 7a, 8a) heraus nach außen bewegt.
- 2. Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e nn zeichnet, daß an den Auslaß (23) für das Peingut ein 4bsauggebläse angeschlossen ist»
- 35. Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der bzw. jeder Siebtrommel in freier Verbindung mit der die Vorrichtung umgebenden Atmosphäre steht.
- 4. Siebvorrichtung nach Anspruch 51 dadurch gekennzeichnet, daß ein ümgehungsweg (28) für Luft vorgesehen ist, der an dem Einlaß (29) für das der Vorrichtung zuzuführende Siebgut vorbeiführt.
- 5. Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß gleichachsig mit der Hauptwelle (2) eia Sammelkanal (22) vorgesehen ist, der dazu dient, das von der bzw. jeder Siebtrommel abgegebene Feingut zu sammeln, daß xn diesen Sammelkenal Schaufeln (21) hineinragen, die das209816/1053Feingut zu einem Feingutauslaß (23) fördern, daß ein weiterer, gleichachsig mit der Hauptwelle angeordneter Sammelkanal (16) zum Sammeln des gereinigten Saatguts oder dergleichen vorgesehen ist, aß weitere Schaufeln (20) in diesen Sammelkanal hineinragen, um das gereinigte Saatgut oder dergleichen zu einem zugehörigen Auslaß (18) zu fördern, daß die Schaufeln zum fördern des Feinguts so geformt sind, daß sie einen Luftstrom erzeugen, der über den Feingutauslaß entweicht, und daß die Durchsatzmenge dieses Luftstroms größer ist als die Durchsatzmenge des LuftStroms, der über den Auslaß für das gereinigte Saatgut oder dergleichen abgegeben wird.209816/1053Leerseite
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|---|---|
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