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DE2150800A1 - Vorrichtung zum Sieben von Saatgut u.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Sieben von Saatgut u.dgl.

Info

Publication number
DE2150800A1
DE2150800A1 DE19712150800 DE2150800A DE2150800A1 DE 2150800 A1 DE2150800 A1 DE 2150800A1 DE 19712150800 DE19712150800 DE 19712150800 DE 2150800 A DE2150800 A DE 2150800A DE 2150800 A1 DE2150800 A1 DE 2150800A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outlet
sieve
seeds
air
cleaned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712150800
Other languages
English (en)
Inventor
Rasmessen Svend Joergen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Damas J Nielsens Maskinfabrik AS
Original Assignee
Damas J Nielsens Maskinfabrik AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Damas J Nielsens Maskinfabrik AS filed Critical Damas J Nielsens Maskinfabrik AS
Publication of DE2150800A1 publication Critical patent/DE2150800A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens
    • B07B1/22Revolving drums
    • B07B1/26Revolving drums with additional axial or radial movement of the drum

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
HELMUTSCHROETER KLAUS LEHMANN O 1 C Π Q Π Π
DIPL.-PHYS. DIPL-ING. L I OUoUU 8 MÜNCHEN 25 - LI POWSKYSTR. IO
12.1ο.1971 le-da-11
DAMAS Jena Nielsens Maskinfabrik A/S
Vorrichtung zum Sieben von Saatgut und dergl.
Sie Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sieben von Saatgut und dergleichen· Versuche, diemit Siebvorrichtungen durchgeführt wurden, die mindestens eine Siebtrommel umfassen, die um ihre eigene Achse drehbar ist und sich gleichzeitig um eine Hauptachse dreht, und bei denen mindestens zwei iuslässe vorgesehen sind, und zwar einer für das von der bzw. jeder Siebtrommel abgegebene feingut und einer für das gereinigte Saatgut oder dergleichen, haben gezeigt, daß das Ausmaß, in dem das Saatgut oder dergleichen gereinigt wird, nicht so hoch ist, wie es theoretisch zu erwarten wäre· Diese Versuche haben gezeigt, daß das Saatgut oder dergleichen nach der Reinigung immer noch einen erheblichen Anteil an Sand und anderen feinen Verunreinigungen enthält. Andererseits haben diese Versuche (jedoch auch gezeigt, daß Teilchen, die nur wenig kleiner sind als die SiebSgfnungen tatsächlich von dem Siebmaterial entfernt gehalten werden· Ass den Bemühungen, hier Abhilfe au schaffen und au verhindern, daß Verunreinigungen
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Pomdieckkonto München 1679 41 ■ Deuaebe B«nk München Konto 70/37369 · Telegramme: Schroepat München · Telefon: (0811) 77 89 56
in dem gereinigten Saatgut oder dergleichen zurückbleiben, ergab sich eine theoretische Annahme, die darin besteht, daß die Verunreinigungen an dem gereinigten Saatgut infolge einer Saugwirkung zurückgehalten werden, die in dem Auslaß für das gereinigte Saatgut infolge der hohen Sxebleistung hervorgerufen, wird, mit der Siebvorrichtungen der vorstehend bezeichneten Art arbeiten· Diese theoretische Annahme wird durch die Tatsache gestützt, daß es die hohe Durchsatzleistung der Siebvorrichtung erforderlich macht, dafür zu sorgen, daß das gereinigte Saatgut mit einer hohen Geschwindigkeit abgeführt wird, und daß daher zusammen mit dem gereinigten Saatgut eine große Luftmenge über den Auslaß für das gereinigte Saatgut abgeführt werden muß. Wenn dieses Abführen von Luft aus der bzw. jeder Siebtrommel zu einer Vergrößerung der Luftmenge führt, die der bzw. jeder Trommel zusammen mit dem Siebgut zugeführt wird, wird in der bzw. jeder Trommel ein überdruck erzeugt, der bestrebt ist, das Austreiben der Verunreinigungen aus der bzw. jeder Siebtrommel zu verhindern.
Gemäß der Erfindung wird nunmehr eine Anordnung vorgeschlagen, die dazu dient, einen Luftstrom zu erzeugen, der aus der bzw. jeder Siebtrommel entweicht. Versuche haben gezeigt, daß die Verwendung tines solchen Luftstroms zu einer Beseitigung der vorstehend genannten Schwierigkeiten führt, und daß ein solcher Luftstrom bewirkt, daß die Verunreinigungen aus dem Saatgut entfernt werden, und zwar deshalb, weil der Luftstrom daß Feingut abführt, das anderenfalls eine Verunreinigung des gereinigten Saatguts bewirken würde.
Ein solcher Luftstrom, der sich vom Inneren der bzw. jeder Siebtrommel aus durch die Sieböffnungen nach außen bewegt, kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Beispielsweise kann man ein. Absauggebläse an den ^u si aß für das feingut anschließen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine freie Verbindung «wischen dem Inneren der bzw. jeder Siebtrommel
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und der die Vorrichtung umgebenden Atmosphäre vorzusehen, denn diese Maßnahme verhindert, daß sich im Inneren der bzw. jeder Siebtrommel ein Unterdruck aufbaut. Um eine solche Wirkung zu erzielen, kann der für das Siebgut vorgesehene Einlaß der Vorrichtung gemäß der Erfindung mit einem Umgehungsluftkanal versehen sein, der während des Einströmens des Siebguts derart von dem Siebgut freigehalten wird, daß eine ausreichende Luftmenge in das Innere der bzw. jeder Siebtrommel eintritt.
Wenn die Vorrichtung mit einem Sammelkanal versehen ist, der gleichachsig mit der Hauptachse der Vorrichtung angeordnet ist und dazu dient, das von der "bzw* ga&e-r Siebtrommel abgegebene Feingut zu sammeln, und w'üm in dem Sammelkanal Schaufeln vorgesehen sind, us das Feingut zu dem Feingutauslaß zu fördern, und wenn ferner ein Sammelkanal vorgesehen ist, der ebenfalls gleichachsig mit der Hauptachse angeordnet ist und dazu dient, das gereinigte Saatgut zu sammeln, wobei auch in diesem Sammelkanal Schaufeln vorgesehen sind, um daas gereinig· .-e Saatgut zu dem zugehörigen Auslaß zu fördern, können die Schaufeln zum Bewegen des Feinguts gemäß der Erfindung so geformt sein, daß sie einen Luftstrom erzeugen, der den Auslaß für das Feingut passiert, wobei die Purchssatzmenge dieses Luftstroms größer ist als die Durcheatzmenge dor durch den Auslaß für das gereinigte Saatgut strömenden Luft, Bei einer solchen Konstruktion wird die angestrebte Wirkung lediglich durch Teile der Vorrichtung herbeigeführt, die vorhanden sein müssen, um die Vorrichtung betriebsfähig zu machen, d.h. lediglich dadurch, daß die Schaufeln zum Fördern des Feingut» als Gebläseschaufeln ausgebildet werden· Versuche haben gezeigt, daß eine solche Formgebung der Schaufeln dazu führt, daß sich die vorstehend erläuterten erwünschten Luftströmungebedingungen ergeben. Die so erzielte Wirkung ist darauf zurückzuführen, daß die in der beschriebenen Weise ausgebildeten Schaufeln bei einer Siebvorrichtung eine Bewegung kängs eines Kreises mit einem großen Durchmesser ausführen, so daß sie
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erhebliche Fliehkräfte in der Luft erzeugen können. Andererseits ist es natürlich erforderlich, zu verhindern, daß die Schaufeln zum Fördern des gereinigten Saatguts einen ebenso hohen Luftdurchsatz bewirken. Dies ist Jedoch jedem Fachmann ohne weiteres möglich, denn es ist nur erforderlich, von Theorie der Schleudergebläse auszugehen·
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anband der Zeichnung beschrieben· Es zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Siebvorrichtung und
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1.
Die dargestellte Siebvorrichtung umfaßt einen Unterbau 1, in dem eine stehend angeordnete Welle 2 mit Hilfe eines Lagers 1a drehbar gelagert ist. An der Welle 2 sind zwei Paare von Querarmen 3» Ja und 4, 4a befestigt. In den freien Enden dieser Quer arme sind zwei senkrechte Wellen 5 und 5a drehbar gelagert. An {jeder der Wellen 5 und 5a ist mit Hilfe von Armen 6 bzw. 6a eine Siebtrommel aufgehängt, Jede Siebtrommel umfaßt eine zylindrische äußere Siebfläche 7 bzw. 7a und eine zylindrische innere Siebfläche δ bzw. 8a. Mit dem unteren Ende der Welle 2 ist eine Keilriemenscheibe 2a drehfest verbunden, die durch einen nicht dargestellten Motor über einen ebenfalls nicht dargestellten Treibriemen angetrieben werden kann, um die Hauptwelle 2 in Drehung zu versetzen· Wird die H; uptwelle 2 gedreht, werden auch die Wellen 5 und 5a durch die Arme 3, Ja und 4, 4a veranlaßt, eine Planetenbewegung um die Achse der Hauptwelle 2 auezuführen· Mit dem unteren Ende jeder der Wellen 5 und 5a ist ein Kettenrad 30 bzw. 30a drehfest verbunden. Jedes der Kettenräder 30 und 3Oa ist durch eine Antriebekette 31 bzw. 31a mit einem ortsfesten Kettenrad 31a bzw. 32 verbunden. Die ortsfesten Kettenräder 32 und 32a sind durch eine ortsfeste Buchse 33 unterstützt, durch die hin-
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durch sich die Hauptwelle 2 erstreckt, und die durch das Lager 1a so unterstützt ist, daß sich die Wellen 5 und 5a gleichzeitig um ihre eigenen Achsen drehen, während sie die erwähnte Planetenbewegung um die Achse der Hauptwelle 2 ausführen. Ferner trägt die Hauptwelle 2 einen Aufgabebehälter 9 Bri/fc zwei Auslassen, von denen jeder Siebtrommel einer zugeordnet ist· Der Aufgabebehälter 9 nimmt an der Planetenbewegung teil, so daß den Siebtrommeln ständig Siebgut zugeführt werden kann.
Weiterhin trägt die Hauptwelle 2 eine Platte 10, an der unterhalb jeder Siebtrommel eine Auslaßanordnung aufgehängt ist. Jede Auslaßanordnungumfaßt einen äußeren Zylinder
11 bzw. 11a, dessen Durchmesser dem Durchmesser der äußeren Siebfläche 7 bzw. 7& entspricht, sowie einen geneigten Boden
12 baw. 12a. Die geneigten Böden 12 und 12a sowie weitere geneigte Böden 14 und 14a erstrecken sich über Sammelkanäle 15 bzw. 16. Jeder dieser Sammelkanäle hat einen tangentialen Auslaß 17 bzw. 19, und in die Sammelkanäle ragen Schaufeln 19 bzw. 20 hinein, die dazu dienen, die betreffenden Materialien über die Auslässe auszutragen. Am Rand der Platte 10 sind Schaufeln 21 befestigt, die in einen Sammelkanal 22 hineinragen, mit dem ein weiterer tangentialer Auslaß 23 verbunden ist. Die Sammelkanäle 15, 16 und 22 erstrecken sich längs der Innenfläche eines Gehäuses 24, das die gesamte Vorrichtung umschließt und sich gleichachsig mit der zentral angeordneten Hauptwelle 2 erstreckt. Das Gehäuse 24 umfaßt eine geneigte Decke 25, deren mittlerer Teil mit einem nach unten ragenden Bund 26 versehen ist,welcher eine Aufgabe öffnung umgibt. Der Bund 26 ragt nach unten in eine nach oben gerichtete öffnung des Aufgabebehälters 9 hinein. In der durch den Bund 26 abgegrenzten öffnung ist ein Einlaßrohr 27 für das Siebgut angeordnet, das durch Streben 26a in seiner Lage gehalten ist« Der Durchmesser des Rohre 27 ist kleiner als der Durchmesser des Bundes 26, so daß ein Hingspalt vorhanden ist, durch den Luft in der in Fig. 1 durch den Pfeil 28 angedeuteten Weise einströmen kann. Mit Hilfe weiterer Streben 27a ist in dem
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Bohr 27 ein oberes lager 1b für die Hauptwelle 2 unterstützt.. Diese Zonstruktion gewährleistet, daß gleichzeitig mit der Zufuhr von Siebgut zu der Vorrichtung längs des Pfeils 29 in Pig. 1 eine reichliche Luftmenge über den Aufgabebehälter 9 in das Innere der Siebtrommeln einströmen kann.
Im folgenden ist die Wirkungsweise der Siebvorrichtung beschrieben.
Von dem Aufgabebehälter 9 aus wird das Siebgut den durch die inneren Siebflächen 8 und8a abgegrenzten Eäumen zugeführt. Auf das zugeführte Siebgut wirken kombinierte Fliehkräfte, die teilweise auf die Drehung der Siebtrommeln um
" die Achsen der Wellen 5 und 5a und teilweise auf die Planetenbewegung der Wellen 5 und 5a um die Achse der Hauptwelle 2 herum zurückzuführen sind. Diese kombinierten Fliehkräfte bewirken, daß das Siebgut durch die inneren Siebflächen 8nund 8a gesiebt wird. Dasjenige Material, das die inneren Siebflächen nicht passieren kann, bewegt sich unter der Wirkung der Schwerkraft nach unten durch die Zylinder 13 und 1Ja hindurch, über die geneigten Böden 14 und 14a der Zylinder und dann nach außen zu dem Sammelkanal 16, aus dem das Material durch die Schaufeln 20 über den Auslaß 18 ausgetragen wird. Das Material, das die Siebflächen 8 und8a passiert, wird dann durch die äußeren Siebflächen 7 und 7a erneut gesiebt, und das die äuße-
* ren Siebflächen nicht passierende Material, d.h. das gereinigte Saatgut oder dergleichen, bewegt sich durch die Zylinder 11 und 11f,dann über die geneigten Böden 12 und 12a dieser Zylinder nach unten zu dem Sammelkanal 15» aus dem das Material durch die Schaufeln 19 über den Auslaß 17 ausgetragen wird. Das Feingut bewegt sich durch die äußeren Siebflächen 7 und 7a hindurch nach außen und sammelt sich in dem Kanal 22, aus dem es durch die Schaufeln 21 über den Auslaß 23 ausgetragen . wird.
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Die vorstehend beschriebene Siebvorrichtung arbeitet mit einer sehr hohen Durchsatzgeschwindigkeit, und daher ist es erforderlich, dafür zu sorgen, daß das gereinigte Saatgut mit einer hohen Geschwindigkeit abgeführt wird. Ohne Eücksicht auf die Konstruktion der Anordnung zum Abführen des gereinigten Saatguts wird die Strömungsgeschwindigkeit des Saatguts ziemlich hoch sein, und infolgedessen wird eine große Luftmenge zusammen mit dem gereinigten Saatgut angeführt. Daher besteht die Gefahr, daß im Inneren der Siebtrommeln ein Teilvakuum erzeugt wird. Wenn dies geschieht, ist es schwierig, zu erreichen, daß das Feingut die Siebtrommeln passiert und nach außen abg^schleudert wird. E;her sind Maßnahmen getroffen, um zu gewährleisten, daß sich ein Luftstrom aus dem Inneren der Sieb-ciommeln nach außen durch die Sieböffnungen bewegt, Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Zufuhr einer reichlich bemessenen Luftmenge zum Inneren der Siebvorrichtung dadurch gewährleistet, daß das Lufteinlaßrohr 27 in der beschriebenen Weise angeordnet ist. Außerdem sindM&ßnahmen getroffen, um in dem Sammelkanal 22, über den das Feingut abgeführt wird, und der daher in Verbindung mit den Außenflächen der Siebtrommeln steht, eine Saugwirkung hervorzurufen. 2u diesem Zweck sind di« Schaufeln 21 in kleinen Umf angsabstäjuden verteilt usd gemäß Pig. 2 ia der gleichen Weise gekrümmt wie die Schaufeln eines Schleudergebläses. Hierbei handelt es sich somit um eine sehr einfache Konstruktion, denn die Schaufeln 21 müssen sowieso vorgesehen sein, damit das Feingut aus der Vorrichtung ausgetragen werden kann. Da die Schaufeln 21 am äußeren Rand der Platte 10 angeordnet sind, bewegen sie sich längs einer kreisrunden Bahn von großem Durchmesser, so daß sie eine starke Wirkung auf die Luft in dem Sammelkanal 22 ausüben. Um die auf diese Weise hervorgerufene Saugwirkung noch zu verstärken, kann man den Sammelkanal 22 als Spiral- oder Schneckengehäuse ausbilden, dessen Breite in der Umfangerichtung auf den Auslaß 23 zu zunimmt. Eine weitere Möglichkeit, einen Luftstrom der be-
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Betriebenen Art bei dem hier behandelten Ausführungsbeispiel sowie bei anderen Ausführungsformen der Erfindung zu erzeugen, besteht darin, daß man an den Auslaß 23 das feingut ein nicht dargestelltes Absauggebläse anschließt.
Ferner sind bei dem Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung Maßnahmen getroffen, um zu verhindern, daß eine zu starke Saugwirkung auf den Semmelkanal 15 für das gereinigte Saatgut und den S&mmelkanal für dasgröbere Material ausgeübt wird. Diese Maßnahmen bestehen darin, daß die Anzahl und die Form der in den Kanälen 15 und 16 arbeitenden Schaufeln 19 und 20 so gewählt ist, daß die betreffenden Materialien auf eine solche ρ Weise abgeführt werden, daß zusammen mit den Materialien keine zu große Luftmenge über die Auslässe 17 und 18 abgeführt wird. Hierdurch ist gewährleistet, daß ein Druck längs der Außenflächen der Siebtrommeln innerhalb des Gehäuses 24 oberhalb der Platte 10 zur Wirkung kommt, der niedriger ist als die Drücke, die im Inneren der Siebtrommeln herrschen, und dies hat zur Folge, daß in der beschriebenen Weise ein Luftstrom erzeugt wird, der dazu dient, das Feingut zu veranlassen, die äußeren Siebflächen 7 und 7a der Siebtrommeln zu passieren.
Ansprüche:
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Claims (5)

  1. .9- ' 21 5080U
    ANSPRÜCHE
    Vorrichtung zum Sieben von Saatgut und dergleichen mit mindestens einer um ihre eigene Achse drehbaren Siebtrommel, die gleichzeitig eine Planetenbewegung um eine Hauptachse ausführen kann, sowie mit mindestens zwei Auslassen, nämlich einem Auslaß für das von der bzw. jeder Siebtrommel abgegebene Feingut und einem Auslaß für das gereinigte Saatgut oder dergleichen, dadurch gekenn ze ichnet, daß eine Einrichtung (21) vorgesehen ist, die einen Luftstrom erzeugt, der sich aus dem Inneren der bzw. jeder Siebtrommel (7, 8, 7a, 8a) heraus nach außen bewegt.
  2. 2. Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e nn zeichnet, daß an den Auslaß (23) für das Peingut ein 4bsauggebläse angeschlossen ist»
  3. 35. Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der bzw. jeder Siebtrommel in freier Verbindung mit der die Vorrichtung umgebenden Atmosphäre steht.
  4. 4. Siebvorrichtung nach Anspruch 51 dadurch gekennzeichnet, daß ein ümgehungsweg (28) für Luft vorgesehen ist, der an dem Einlaß (29) für das der Vorrichtung zuzuführende Siebgut vorbeiführt.
  5. 5. Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß gleichachsig mit der Hauptwelle (2) eia Sammelkanal (22) vorgesehen ist, der dazu dient, das von der bzw. jeder Siebtrommel abgegebene Feingut zu sammeln, daß xn diesen Sammelkenal Schaufeln (21) hineinragen, die das
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    Feingut zu einem Feingutauslaß (23) fördern, daß ein weiterer, gleichachsig mit der Hauptwelle angeordneter Sammelkanal (16) zum Sammeln des gereinigten Saatguts oder dergleichen vorgesehen ist, aß weitere Schaufeln (20) in diesen Sammelkanal hineinragen, um das gereinigte Saatgut oder dergleichen zu einem zugehörigen Auslaß (18) zu fördern, daß die Schaufeln zum fördern des Feinguts so geformt sind, daß sie einen Luftstrom erzeugen, der über den Feingutauslaß entweicht, und daß die Durchsatzmenge dieses Luftstroms größer ist als die Durchsatzmenge des LuftStroms, der über den Auslaß für das gereinigte Saatgut oder dergleichen abgegeben wird.
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    Leerseite
DE19712150800 1970-10-12 1971-10-12 Vorrichtung zum Sieben von Saatgut u.dgl. Pending DE2150800A1 (de)

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