[go: up one dir, main page]

DE1259400B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingaenge eines Vermittlungsnetzwerkes Teilnehmeranschluesse und an Ausgaenge desselben Verbindungssaetze angeschlossen sind - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingaenge eines Vermittlungsnetzwerkes Teilnehmeranschluesse und an Ausgaenge desselben Verbindungssaetze angeschlossen sind

Info

Publication number
DE1259400B
DE1259400B DE1966S0103524 DES0103524A DE1259400B DE 1259400 B DE1259400 B DE 1259400B DE 1966S0103524 DE1966S0103524 DE 1966S0103524 DE S0103524 A DES0103524 A DE S0103524A DE 1259400 B DE1259400 B DE 1259400B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
subscriber
circuit arrangement
subscriber line
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966S0103524
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hanisch
Siegbert Heller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0103524 priority Critical patent/DE1259400B/de
Publication of DE1259400B publication Critical patent/DE1259400B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingänge eines Vermittlungsnetzwerkes Teilnehmeranschlüsse und an Ausgänge desselben Verbindungssätze angeschlossen sind Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingänge eines Vermittlungsnetzwerkes Teilnehmeranschlüsse und an Ausgänge desselben Verbindungssätze, z. B. Internverbindungssätze, Amtsübertragungen, Querverbindungsübertragungen u. dgl., angeschlossen sind und in welchen Teilnehmeranschlüsse und Verbindungssätze über das Vermittlungsnetzwerk mit Hilfe einer zentralen Steuerung wahlweise zusammenschaltbar sind.
  • Durch einen Artikel in der »Siemens-Zeitschrift«, 7g. 1964, S. 246, ist eine zentral gesteuerte Neben-. Stellenanlage bekannt, in der alle Steuervorgänge mit Hilfe einer zentralen Steuerung durchgeführt werden. Eine durch Abheben des Handapparates an einer Teilnehmerstation eingeleitete Verbindungsherstellung beginnt immer damit, daß der betreffende Teilnehmeranschluß identifiziert und mit einer freien Hausübertragung - zuvor als Internverbindungssatz bezeichnet - verbunden wird. Die mit dem Teilnehmeranschluß über ein Koppelfeld - zuvor als Vermittlungsnetzwerk bezeichnet - zusammengeschaltete Hausübertragung wird sodann über einen weiteren Koppler mit einem freien Wahlspeicher zusammengeschaltet. Daraufhin erhält der rufende Teilnehmer Wählton, worauf er mit der Abgabe von Wahlinformationen beginnen kann. Sind die zum Erreichen eines anderen Teilnehmeranschlusses derselben Fernsprechnebenstellenanlage erforderlichen Wahlinformationen im Wahlspeicher vollständig gespeichert, so wird mit Hilfe der zentralen Steuerung ein Ausgang der Hausübertragung mit dem angewählten Teilnehmeranschluß über dasselbe Koppelfeld zusammengeschaltet. Von der Hausübertragung wird über ihren Ausgang zu dem angewählten Teilnehmeranschluß Rufwechselstrom ausgesendet. Sobald sich der angewählte und gerufene Teilnehmer meldet, wird der Rufwechselstrom abgeschaltet und der gerufene Teilnehmer mit dem rufenden Teilnehmer in der Hausübertragung durchverbunden. Wurde dagegen vom rufenden Teilnehmer die Amtskennziffer oder eine eine Querverbindungsrichtung bezichnende Kennziffer gewählt, so wird die zwischen dem rufenden Teilnehmer und der belegten Hausübertragung über das Koppelfeld durchgeschaltete Verbindung wieder aufgetrennt und ersetzt durch eine Verbindung zwischen dem rufenden Teilnehmer und einer freien Amtsübertragung bzw. Querverbindungsübertragung. Vom rufenden Teilnehmer ausgesendete weitere Wahlinformationen werden über die jeweils belegte Übertragung weitergegeben. In der zuvor genannten Fernsprechnebenstellenanlage ist außerdem ein Vermittlungsplatz vorgesehen. Durch eine diesen Vermittlungsplatz bedienende Vermittlungsperson kann die Herstellung von ankommenden und abgehenden Amtsverbindungen überwacht werden; die Herstellung von Amtsverbindungen kann auch grundsätzlich die Mithilfe der Vermittlungsperson zur Bedingung haben. Hierzu ist ein Bedienungsfernsprecher an die Amtsübertragungen anschaltbar.
  • Es ist jedoch nicht vorgesehen, Internverbindungen, zu deren Durchschaltung die Hausübertragungen vorgesehen sind, mit Hilfe der Vermittlungsperson aufzubauen. Trotzdem kann es in besonderen Fällen erforderlich sein, Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, die Herstellung einer Hausverbindung der Vermittlungsperson zu überlassen. So kann z. B. am Vermittlungsplatz ein Auskunftsanschluß mit Möglichkeit zur Weitervermittlung vorgesehen sein. Darüber hinaus wurde bereits auch eine Fernsprechnebenstellenanlage, insbesondere für Hotelbetriebe, vorgeschlagen, in welcher Teilnehmer ohne Selbstwahlmöglichkeit vorgesehen sind; diese Teilnehmeranschlüsse werden beim Abheben des Handapparates immer sofort mit einem Meldeanschluß am Vermittlungsplatz verbunden. Eine Weitervermittlung des sich meldenden Teilnehmers bleibt der Bedienungsperson am Vermittlungsplatz vorbehalten. Diese Meldeanschlüsse müssen also eine Weitervermittlung ermöglichen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Auskunftsanschlüsse, Meldeanschlüsse u. dgl. mit Möglichkeit der Weitervermittlung in eine Fernsprechnebenstellenanlage der eingangs genannten Art in gar uppierungstechnisch günstiger Weise einzugliedern. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß unter dem Steuerungseinfiuß eines Vermittlungsplatzes stehende Meldeanschlüsse, Auskunftsanschlüsse u. dgl. mit Möglichkeit zur Weitervermittlung mit je zwei Anschlüssen, mit denen während einer Verbindungsherstellung einerseits der jeweils rufende Teilnehmeranschluß und andererseits der jeweils angewählte Teilnehmeranschluß über je einen Internverbindungssatz und je zwei Durchschaltungen im Vermittlungsnetzwerk zusammengeschaltet sind, wie Teilnehmeranschlüsse an das Vermittlungsnetzwerk angeschaltet sind und daß die Verbindungsherstellung dadurch abgeschlossen wird, daß der rufende und der angewählte Teilnehmer über einen der beiden genannten Internverbindungssätze und nur zwei Durchschaltungen im Vermittlungsnetzwerk verbunden werden.
  • Ein Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die wie Teilnehmeranschlüsse an das Vermittlungsnetzwerk angeschalteten Meldeanschlüsse, Auskunftsanschlüsse u. dgl. mit Möglichkeit zur Weitervermittlung gruppierungstechnisch den Teilnehmeranschlüssen nebengeordnet sind. Bekanntlich weisen Teilnehmeranschlüsse eine erheblich geringere Verkehrsbelastung auf als Amtsübertragungen, Querverbindungsübertragungen und Internverbindungssätze (letztere werden auch als Hausübertragungen bezeichnet). Dementsprechend ist auch ein Vermittlungsnetzwerk eingerichtet. Es ist mit seinen Eingängen dem durch die Teilnehmeranschlüsse vermittelten Verkehrswert und mit seinen Ausgängen dem Verkehrswert angepaßt, der durch die an die Ausgänge angeschalteten Amtsübertragungen, Querverbindungsübertragungen und Internverbindungssätze gegeben ist. Da die Verkehrsbelastung von Meldeanschlüssen, Auskunftsanschlüssen u. dgl. mit Möglichkeit zur Weitervermittlung mehr denen von Teilnehmeranschlüssen als denen von übertragungen entspricht, ist es vorteilhaft, die Meldeanschlüsse, Auskunftsanschlüsse u. dgl. den Teilnehmeranschlüssen gruppierungstechnisch nebenzuordnen, wie durch die Erfindung gegeben ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß Meldeanschlüsse, Auskunftsanschlüsse u. dgl. von rufenden Teilnehmern wie Teilnehmeranschlüsse angewählt werden. Ferner wird ein weiterer Teilnehmeranschluß in Weitervermittlung von einem Meldeanschluß, Auskunftsanschluß od. dgl. ebenfalls auf die gleiche Weise angewählt wie von einem anderen Teilnehmeranschluß. Bevor die Verbindung zwischen dem ursprünglich rufenden und dem über den Meldeanschluß, Auskunftsanschluß od. dgl. angewählten Teilnehmeranschluß durchgeschaltet ist, sind zwei Internverbindungssätze belegt. Die Steuerungsvorgänge laufen bis dahin ebenso ab wie die zur Herstellung von Internverbindungen erforderlichen Steuervorgänge. Zur Durchschaltung der Verbindung zwischen den beiden letztgenannten Teilnehmern wird einer der beiden Internverbindungssätze wieder freigeschaltet; die Verbindung läuft nun über einen einzigen der beiden zuvor belegten Internverbindungssätze. Zugleich wird dadurch auch die Anzahl der Durchschaltungen über das Vermittlungsnetzwerk herabgesetzt. Bestanden während der Verbindungsherstellung insgesamt vier Durchschaltungen über das Koppelfeld, so sind die beiden Teilnehmer, nach Vollendung der Verbindungsherstellung über nur zwei Durchschaltungen im Vermittlungsnetzwerk miteinander verbunden. Es ist eine Anzahl von zweckmäßigen Weiterbildungen und speziellen Ausführungsarten der Erfindung vorgesehen; diese werden im einzelnen am Ende der nachfolgenden Beschreibung eines beispielsweisen Ausführungsbeispiels der Erfindung aufgeführt. Sie werden auch in der Beschreibung in Verbindung mit den sich aus ihnen ergebenden Vorteilen erläutert.
  • Die eine Fernsprechnebenstellenanlage darstellende Zeichnung ist durch eine waagerecht verlaufende strichpunktierte Linie unterteilt. Die oberhalbdieser Linie dargestellten Schalteinrichtungen werden durch eine unterhalb dieser Linie gezeigte Einstelleinrichtung ZE gesteuert.
  • Das Kernstück der pro Verbindung erforderlichen, oberhalb der strichpunktierten Linie gezeigten Schalteinrichtungen ist ein Vermittlungsnetzwerk, nachfolgend als Koppelfeld S bezeichnet, über das alle Sprechverbindungen durchgeschaltet werden. An die Eingänge (linke Seite des Koppelfeldes S) sind die den Teilnehmern, z. B. TnI und Th2, individuell zugeordneten Teilnehmeranschlußschaltungen, z. B. TA 1 und TA 2, angeschaltet. Ebenfalls sind an Eingänge des Koppelfeldes S Meldeanschlußschaltungen M.LW mit jeweils ihren beiden Anschlüssen VA und MA angeschaltet. Es können mehr als eine Meldeanschlußschaltung vorgesehen sein. An die Ausgänge des Koppelfeldes S (rechte Seite) sind Verbindungssätze angeschaltet. Zu diesen Verbindungssätzen zählen Amtsübertragungen A Ue, nicht gezeigte, diesen ähnliche Querverbindungsübertragungen und Internverbindungssätze, nachstehend als Hausübertragungen HUe ... bezeichnet. Diese Verbindungssätze sind über einen Wahlspeicherkoppler WA einzeln an Wahlspeicher WSp anschaltbar.
  • Die Amtsübertragungen AUe weisen einen mit der Amtsverbindungsleitung AL verbundenen Anschluß auf; ferner sind sie über einen weiteren Anschluß an den Wahlspeicherkoppler WA angeschaltet; mit zwei weiteren Anschlüssen sind sie an das Koppelfeld S angeschlossen, von denen der eine der Ein- und Ausgang zur Nebenstellenseite und der andere der Rückfrageausgang ist.
  • Die Hausübertragungen HUe ... weisen außer je einen mit dem Wahlspeicherkoppler WA verbundenen Anschluß je zwei weitere Anschlüsse auf, von denen der eine (E . . .) zur Anschaltung eines rufenden und der andere (A ... ) zur Anschaltung eines gerufenen Teilnehmers dieser Fernsprechnebenstellenanlage dient.
  • Die Verbindungssätze und Wahlspeicher sind zur Durchführung jeglicher Schaltvorgänge an entsprechende Schalteinrichtungen der zentralen Einstelleinrichtung ZE anschaltbar. Da diese Steuerstromkreise immer nur kurzzeitig bestehen, sind sie gestrichelt dargestellt. Depp Koppelfeld S ist ein Wegebesetztspeicher WBS zugeordnet, der den Zustand (ob frei oder besetzt) aller Teile des Koppelfeldes S (Koppler, Zwischenleitungen) widerspiegelt. Dieser Wegebesetztspeicher wird bei jeder Verbiundungsdurchschaltung durch die zentrale Einstelleinrichtung. ZE erneut befragt.
  • Um das Verständnis der erfindungswesentlichen Merkmale der Schaltungsanordnung dem Leser zu erleichtern, werden zunächst an Hand der Zeichnung die Funktionsvorgänge der Herstellung von Internverbindungen und Amtsverbindungen erläutert. Hieraus wird auch die Bedeutung der einzelnen Schalteinrichtungen der zentralen Einstelleinrichtung ZE deutlich. Alle durch die zentrale Einstelleinrichtung ZE gesteuerten Vorgänge werden durch eine in ihr enthaltene koordinierende Programmsteuerung P in eine zeitliche Zwangsreihenfolge gebracht.
  • Hebt ein Teilnehmer, z. B. Tn 1, den Handapparat ab, um eine Sprechverbindung herzustellen, so registriert die Vermittlungseinrichtung zunächst diese Information, indem die diesem Teilnehmer zugeordnete Teilnehmeranschlußschaltung, z. B. TA 1, von einem Teilnehmeranschlußsucher TA-Su aufgesucht wird. Der vom Teilnehmeranschlußsucher TA-Su bestimmte Teilnehmeranschluß, z. B. Tn 1/TA 1, wird über das Koppelfeld S mit dem Eingang, z. B. E1, einer freien Hausübertragung, z. B. HUel, verbunden. Hierzu wird von der zentralen Programmsteuerung P zunächst der Sucher SU veranlaßt, eine freie Hausübertragung, z. B. HUe 1, auszuwählen. Danach wird durch die Programmsteuerung P eine Wege-Sucheinrichtung WeSU veranlaßt, unter Berücksichtigung der vom Wegebesetztspeicher WBS eingeholten Informationen einen freien Weg über das Koppelfeld S zwischen der Teilnehmeranschlußschaltung TA 1 und der vom Sucher SU ausgewählten freien Hausübertragung HUel zu ermitteln und durchzuschalten.
  • Zugleich wird vom Sucher SU ein freier von den Wahlspeichern WSp ausgewählt und mit der neu belegten Hausübertragung HUel über den Wahlspeicherkoppler WA zusammengeschaltet. Damit hat die zentrale Einstelleinrichtung ZE zunächst ihre Tätigkeit »Eingangsbelegung« beendet und schaltet sich wieder ab. Der Teilnehmer Tia 1 erhält aus der Hausübertragung HUel den Wählton und beginnt mit dem Aussenden der Wahlinformationen, die in dem mit ihm verbundenen Wahlspeicher aufgenommen werden.
  • Nach jeder an angeschalteten Wahlspeicher empfangenen Wahlinformation wird die zentrale Einstelleinrichtung erneut angefordert. über den Sucher SU wird der jeweils anfordernde Wahlspeicher ermittelt und mit dem Wahlbewerter WBw der zentralen Einstelleinrichtung ZE verbunden. Sämtliche im Wahlspeicher WSp bis dahin gespeicherten Wahlinformationen werden an den Wahlbewerter WBw übertragen, in welchem durch Wahlbewertung festgestellt wird, welchen Informationsinhalt die bisher vom Teilnehmer Tn 1 empfangenen Wahlinformationen haben.
  • Erkennt der Wahlbewerter WBw aus der ersten Wahlinformation, daß eine abgehende Amtsverbindung hergestellt werden soll, so wird in der Zwischenwahlzeit bis zur nächsten zu erwartenden Wahlinformation die Teilnehmeranschlußschaltung TA 1 des rufenden Teilnehmers Tn 1 von der belegten Hausübertragung HUe1 auf eine freie Amtsübertragung AUe über das Koppelfeld S umgekoppelt. Die Einzelheiten dieser Verbindungsherstellung sind zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich und werden deshalb auch nicht näher beschrieben. Erkennt der Wahlbewerter WBw aus der ersten Wahlinformation dagegen eine interne Rufnummer, so bleibt der Wahlspeicher WSp an die belegte Hausübertragung HUe 1 in Erwartung weiterer Wahlinformationen angeschaltet. Nach deren jeweiligem Eintreffen erhält der Wahlbewerter WBw in bereits beschriebener Weise jedesmal alle Informationen erneut zur Bewertung. Sobald die bereits gespeicherten Wahlinformationen zur Herstellung einer Verbindung ausreichen, wird durch den Wahlbewerter WBw das Kriterium »internes Wahlende --- Nebenstelle« gebildet und an die Programmsteuerung P übertragen. Die Wahlinformation wird an einen Teilnehmeranschlußschalter TA-Ar? übertragen. Da nun mit dem durch den Teilnehmeranschlußschalter TA-An bezeichneten, angewählten Teilnehmeranschluß und die belegte Hausübertragung HUel Anfang und Ende der über das Koppelfeld S durchzuschaltenden Verbindung feststehen, veranlaßt die Programmsteuerung P die Wegesucheinrichtung WeSU, die Feststellung eines freien geeigneten Weges an Hand der im Wegebesetztspeicher WBS enthaltenden Informationen und die Durchschaltung des ausgewählten Weges über das Koppelfeld S vorzunehmen. Von der Hausübertragung HUel wird der angewählte, mit ihrem Ausgang A 1 zusammengeschaltete Teilnehmer, z. B. Tn2, gerufen. Sobald er sich meldet, werden er und der rufende Teilnehmer Tnl über die belegte Hausübertragung HUel durchgeschaltet. Die Sprechverbindung besteht, bis einer der beiden Teilnehmer sie auslöst.
  • Es sei nun angenommen, ein Teilnehmer, z. B. Tn 1, wünscht einen Teilnehmer zu sprechen, dessen Rufnummer ihm unbekannt ist. Deshalb wählt er die Rufnummer des Vermittlungsplatzes, um durch diesen die gewünschte Verbindung herstellen zu lassen. Der rufende Teilnehmer Tn l wird über eine entsprechende Teilnehmeranschlußschaltung, z. B. TA 3, mit dem Abfrageanschluß MA einer freien von mehreren Meldeanschlußschaltungen, z. B. MLW, in der gleichen Weise verbunden, wie es zuvor ausführlich beschrieben wurde. Der jeweilige Abfrageanschluß MA der Meldeanschlußschaltungen kann also ebenso angewählt werden wie jede andere an dieselbe Fernsprechnebenstellenanlage angeschlossene Teilnehmerstation. Wie bereits angedeutet, können mehrere Meldeanschlußschaltungen (MLW) vorgesehen sein.
  • Jede Meldeanschlußschaltung MLW weist je einen Abfrageanschluß MA, der auch als Meldeanschluß bezeichnet wird, und je einen Vermittlungsanschluß VA auf. Jeder dieser beiden letztgenannten Anschlüsse jeder Meldeanschlußschaltung MLW ist wie ein Teilnehmerapparat geschaltet. Der Aufwand in der Nebenstellenanlage, der pro Meldeanschlußschaltung erforderlich ist, beschränkt sich also auf zwei Teilnehmeranschlußschaltungen. Ferner sind, wie noch später genauer ausgeführt wird, die Vorgänge der Verbindungsherstellung zu und von den und über die Meldeanschlußschaltungen MLW denen zu und von Teilnehmern weitgehend angepaßt.
  • Der auf der Meldeanschlußschaltung MLW eintreffende Ruf wird auf den Bedienungsfernsprecher BF übertragen. Über nicht gezeigte Stromkreise wird die gerufene Meldeanschlußschaltung MLW mit dem Bedienungsfernsprecher BF am Vermittlungsplatz verbunden. Hierbei ist durch eine Auswahlschaltung sichergestellt, daß bei gleichzeitiger Belegung mehrerer Meldeanschlußschaltungen und beim Abfragen durch die Vermittlungsperson immer nur eine der belegten Meldeanschlußschaltungen mit dem Bedienungsfernsprecher BF verbunden werden kann. Der rufende Teilnehmer Tnl ist nun in bereits beschriebener Weise mit dem Bedienungsfernsprecher BF über die Meldeanschlußschaltung MLW verbunden.
  • Es ist außerdem vorgesehen, an einem Ziffernanzeigefeld ZA, das dem Bedienungsfernsprecher BF zugeordnet ist, die Rufnummer des rufenden Teilnehmers Tn 1 nach dessen Identifizierung (s. unten) anzuzeigen. Dies erübrigt, bei Weitervermittlung des Anrufes die Rufnummer des rufenden Teilnehmers zu erfragen, was bei Herstellung von Verbindungen über einen Vermittlungsplatz in allgemein bekannter Weise an sich erforderlich ist.
  • Zur Ermittlung der Rufnummer des rufenden Teilnehmers wird zunächst die belegte Hausübertragung HUel identifiziert: Das Meldekriterium vom Bedienungsfernsprecher BF wird an die zentrale Programmsteuerung P übertragen. Diese sendet entgegen der Richtung der Verbindungsherstellung ein Kriterium über den Bedienungsfernsprecher, die Meldeanschlußschaltung, deren Abfrageanschluß MA, die über das Koppelfeld S durchgeschaltete Verbindung und die belegte Hausübertragung HUe 1 an den Sucher SU aus, der daraufhin die belegte Hausübertragung HUe 1 identifiziert und mit der Programmsteuerung P zusammenschaltet. Daraufhin gibt die Programmsteuerung P über den zuvor eingestellten Sucher SU, die Hausübertragung HUel, die infolge der Eingangsbelegung über das Koppelfeld S zuerst durchgeschaltete Verbindung und die Teilnehmeranschlußschaltung TA 1 des rufenden Teilnehmers Tnl ein Identifizierungskriterium an den Teilnehmeranschlußidentifizierer TA-Jd ab, das diesen veranlaßt, die letztgenannte Teilnehmeranschlußschaltung zu identifizieren. Das Ergebnis dieses Identifizierungsvorganges wird an den Speicher RID-Sp übertragen, von wo aus die Rufnummer des rufenden Teilnehmers Trz1 am Ziüernanzeigefeld ZA des Bedienungsfernsprechers BF angezeigt wird. Die zentrale Einstelleinrichtung ZE hat ihre Tätigkeit beendet und wird wieder ausgelöst.
  • Die in zuvor beschriebener Weise hergestellte Verbindung zwischen dem rufenden Teilnehmer und dem Bedienungsfernsprecher kann nun wieder ausgelöst werden. Die Bedeutung der vorliegenden Erfindung liegt aber gerade in einer Weitervermittlung von Teilnehmern, die den Vermittlungsplatz angerufen haben.
  • Da der rufende Teilnehmer mit dem Bedienungsfernsprecher BF am Vermittlungsplatz verbunden ist, können er und die Bedienungsperson sich nun unterhalten. Letztere wird ihm gern jede Auskunft erteilen. Es kann jedoch auch sein, daß der anrufende Teilnehmer dazu berechtigt ist, von der Bedienungsperson die Herstellung der gewünschten Verbindung zu verlangen. Hierbei kann es sich um besonders bevorrechtigte Teilnehmer als auch um Teilnehmer handeln, die keine Selbstwahlmöglichkeit haben, weil alle von ihnen gewünschten Verbindungen durch die Bedienungsperson am Vermittlungsplatz hergestellt werden sollen. Letztere Betriebsweise kann z. B. für Hotelzimmerfernsprecher vorgesehen sein.
  • Es sei nun angenommen, daß der rufende Teilnehmer Tnl der Bedienungsperson am Vermittlungsplatz mitgeteilt habe, welche Verbindung er wünsche. Die Bedienungsperson am Bedienungsfernsprecher BF beginnt ihre Vermittlungstätigkeit dadurch, daß sie die Vermittlungstaste v betätigt. Dadurch wird das Relais Vm in der an dem Bedienungsfernsprecher BF angeschalteten Meldeanschlußschaltung MLW betätigt. Der Bedienungsfernsprecher BF wird dadurch von der Verbindung mit dem rufenden Teilnehmer Tn 1 abgetrennt. Diese Verbindung bleibt auf nicht gezeigte Weise aufrechterhalten. Der Bedienungsfernsprecher BF ist nun mit dem Vermittlungsanschluß VA der MeldeanschlußschaltungMLW und der mit diesem verbundenen Teilnehmeranschlußschaltung TAn verbunden. Dieser Vorgang veranlaßt die gleichen Schaltvorgänge wie das Abheben des Hörers an einer Teilnehmerstation, wie oben bereits beschrieben (»Eingangsbelegung«). Der Bedienungsfernsprecher BF wird mit einer freien Hausübertragung, z. B. HUe2, verbunden und erhält nach Anschaltung eines freien Wahlspeichers WSp Wählton. Sodann wählt er den gewünschten Teilnehmer, z. B. Tn2, ebenso an, wie bereits für die Herstellung von Internverbindungen beschrieben wurde. Nachdem sich der Teilnehmer Tn.2 gemeldet hat, wird eine Sprechverbindung zwischen diesem und dem Bedienungsfernsprecher BF durchgeschaltet.
  • Der Bedienungsperson am Bedienungsfernsprecher BF ist nun die Möglichkeit des sogenannten Makelns gegeben: Die Bedienungsperson kann sich abwechselnd an den rufenden und den von ihr angerufenen Teilnehmer anschalten. Sie kann dem gerufenen Teilnehmer Tn 2 z. B. die gewünschte Gesprächsverbindung ankündigen und danach dem rufenden Teilnehmer Tn 1 z. B. mitteilen, daß der angerufene Teilnehmer Tzz 2 die Gesprächsverbindung zur Zeit nicht wünscht, usw.
  • Die Bedienungsperson kann veranlassen, daß der rufende Teilnehmer Tn 1 und der gerufene Teilnehmer Tn2 zusammengeschaltet werden. Diese Tätigkeit der Weitervermittlung sei nachfolgend im einzelnen erläutert.
  • Die Bedienungsperson betätigt eine nicht gezeigte Durchschaltetaste. Dadurch wird ein entsprechendes, die Durchschaltevorgänge einleitendes Kriterium an die zentrale Programmsteuerung P übertragen. Diese steuert den Ablauf aller weiteren Schaltvorgänge.
  • Zunächst wird von der Programmsteuerung P der zentralen Einstelleinrichtung ein Kriterium über den Bedienungsfernsprecher BF, die belegte Meldeanschlußschaltung MLW, deren Vermittlungsausgang VA, die über das Koppelfeld S durchgeschaltete Verbindung und die mit dem gerufenen Teilnehmer Tn2 verbundene Hausübertragung HUe2 an den Sucher SU übertragen, das diesen veranlaßt, unverzüglich diese Hausübertragung aufzusuchen. Danach wird von der zentralen Programmsteuerung P ein Kriterium über den eingestellten Sucher SU, die Hausübertragung HUe2, die über das Koppelfeld S durchgeschaltete Verbindung und die Teilnehmeranschlußschaltung TA 2 des gerufenen Teilnehmers Tn2 an den Teilnehmeranschlußidentifizierer TA-Jd gegeben, das diesen veranlaßt, die Teilnehmeranschlußschaltung TA 2 des gerufenen Teilnehmers Tn 2 zu identifizieren. Dieses Identifizierungsergebnis bleibt vorerst im Teilnehmeranschlußidentifizierer TA-Jd gespeichert. - Sodann wird von der zentralen Programmsteuerung die Verbindung zwischen der Hausübertragung HUe2 und der Teilnehmeranschlußschaltung TA 2 des gerufenen Teilnehmers Tn 2, d. h. die über das Koppelfeld S durchgeschaltete entsprechende Verbindung ausgelöst. Nach Eintreffen der Auslösequittung in der zentralen Programmsteuerung P wird von dieser die über das Koppelfeld S durchgeschaltete Verbindung zwischen der Hausübertragung HUe2 und dem Vermittlungsanschluß VA der Meldeanschlußschaltung MLW ausgelöst. Nach Erhalt einer Auslösequittung wird von der zentralen Programmsteuerung P auch wieder der Sucher SU ausgelöst. Durch die zuletzt beschriebenen Vorgänge ist die Teilnehmeranschlußschaltung TA 2 des gerufenen Teilnehmers Tn2 gekennzeichnet; diese Kennzeichnung ist im Teilnehmeranschlußidentifizierer TA-Jd gespeichert.
  • Anschließend wird durch die zentrale Programmsteuerung P die belegte Hausübertragung HUe i identifiziert. Hierzu wird erneut ein Kriterium von ihr über den Bedienungsfernsprecher BF, die Meldeanschlußschaltung MLW, ihren Abfrageanschluß MA, die über das Koppelfeld S durchgeschaltete Verbindung und die Hausübertragung HUel auf den Sucher SU übertragen, das diesen veranlaßt, die das letztgenannte Kriterium anbietende Hausübertragung HUe 1 aufzusuchen. Dadurch ist die Hausübertragung HUel identifiziert. Das Identifizierungsergebnis bleibt zunächst im Sucher SU gespeichert. Von der zentralen Programmsteuerung wird die Verbindung zwischen dem Abfrageanschluß MA der Meldeanschlußschaltung MLW und der Hausübertragung HUe ausgelöst.
  • Im Teilnehmeranschlußidentifizierer TA-Jd und im Sucher SU sind nun die Identifizierungsergebnisse gespeichert, die die HausübertragungHUel und die Teilnehmeranschlußschaltung TA 2 des gerufenen Teilnehmers Th2 kennzeichnen. Von der zentralen Programmsteuerung P wird ein Kriterium an den Teilnehmeranschlußidentifizierer TA-Jd abgegeben, das diesen veranlaßt, die in ihm gespeicherte Information an den Teilnehmeranschlußschalter TA-An abzugeben. Ferner wird ein Kriterium an die Wegesucheinrichtung WeSU abgegeben, das diese veranlaßt, die im Teilnehmeranschlußanschalter TA-An gespeicherte Teilnehmerkennzeichnung und die im Sucher SU gespeicherte Hausübertragungskennzeichnung (HUe 1) aufzunehmen. An Hand dieser Informationen nimmt die Wegesucheinrichtung WeSU eine Wegesuche im Wegebesetztspeicher WBS vor und ermittelt einen freien, über das Koppelfeld S durchschaltbaren Weg zwischen der Hausübertragung HUe 1 und der Teilnehmeranschlußschaitung TA 2 und veranlaßt dessen Durchschaltung.
  • Es kann sein, daß die zuletzt beschriebene Durchschaltung des rufenden Teilnehmers zu dem gerufenen Teilnehmer über eine Hausübertragung HUel veranlaßt wird, bevor sich der gerufene Teilnehmer Tfz 2 gemeldet hat. In diesem Fall wird durch die zentrale Programmsteuerung ein Kriterium an die Hausübertragung HUel abgegeben, das diese veranlaßt, über ihren mit der Teilnehmeranschlußschaltung TA 2 des gerufenen Teilnehmers Tn 2 verbundenen Ausgang Rufwechselstrom auszusenden. Meldet sich der gerufene Teilnehmer Tn2, so wird der Rufwechselstrom abgeschaltet und die Verbindung zu dem rufenden Teilnehmer T221 durchgeschaltet. Im anderen Fall, d. h. wenn sich der gerufene Teilnehmer Tn2 bereits vor Einleitung des Durchschaltevorganges gemeldet hatte, werden der rufende Teilnehmer Tnl und der gerufene Teilnehmer Tn 2 unmittelbar nach Vollendung des Durchschaltevorganges über die Hausübertragung HUe 1 zusammengeschaltet. Der am Bedienungsfernsprecher BF eingeleitete Durchschaltevorgang ist also ein Umkoppelvorgang, durch den die zunächst vier Koppelfeldverbindungen und zwei Hausübertragungen umfassende Verbindung dahingehend wesentlich vereinfacht, und zwar abgekürzt wird, daß sie auf zwei Koppelfeidverbindungen und eine einzige Hausübertragung reduziert wird. Dieser Umkoppelvorgang ist nur auf einen Teil der ursprünglichen Verbindung bezogen.
  • Durch eine Abwandlung des beschriebenen Ausführungsbeispiels ist es möglich, bei dem beschriebenen Umkoppelvorgang nicht die Teilnehmeranschlußschaltung TA 2 des gerufenen Teilnehmers Tn2 mit der HausübertragungHUel zu verbinden, sondern die Teilnehmeranschlußschaltung TA 1 des rufenden Teilnehmers Tn 1 mit der Hausübertragung HUe2 durchzuschalten. Das ist besonders vorteilhaft für den Fall, daß der Umkoppelvorgang am Bedienungsfernsprecher BF bereits vor dem Melden des gerufenen Teilnehmers Tn 1 eingeleitet wird. In diesem Fall ist nämlich die Hausübertragung HUe 2 noch im Rufzustand, der im Verlauf des Umkoppelvorganges nicht erneut wieder herbeigeführt werden muß.
  • Dadurch, daß für die Durchführung des Umkoppelvorganges Identifizierungsvorgänge eingeleitet und ausgewertet werden, bleibt es der Bedienungsperson am Vermittlungsplatz erspart, zur Durchführung des Umkoppelvorganges irgendwelche zusätzliche Wahlinformationen abzugeben.
  • Es ist ferner vorgesehen, daß für den Fall, daß der gerufene Teilnehmer Tn 2 besetzt ist, in die beim Umkoppelvorgang in der Verbindung belassene Hausübertragung HUel ein Kriterium übertragen wird, das den rufenden Teilnehmer Tzz 1 während dieser jeweiligen Verbindungsherstellung nachprüfberechtigt macht. Dadurch wird es dem rufenden Teilnehmer ermöglicht, darauf zu warten, daß der von ihm gewünschte Teilnehmer frei und er danach gerufen wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingänge eines Vermittlungsnetzwerkes (z. B. Koppelfeldes) Teilnehmeranschlüsse und an Ausgänge desselben Verbindungssätze, z. B. Internverbindungssätze, Amtsübertragungen, Querverbindungsübertragungen u. da]., angeschlossen sind und in welchen Teilnehmeranschlüsse und Verbindungssätze über das Vermittlungsnetzwerk mit Hilfe einer zentralen Steuerung wahlweise zusammenschaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Steuerungseinfluß eines Vermittlungsplatzes (BF) stehende Abfrageanschlüsse (MLW), z. B. Meldeanschlußschaltungen, Auskunftsanschlüsse u. dgl., mit Möglichkeit zur Weitervermittlung mit je zwei Anschlüssen (MA, VA, TA 3, TA n), mit denen während einer Verbindungsherstellung einerseits der jeweils rufende Teilnehmeranschluß (z. B. TA 1) und andererseits der jeweils angewählte Teilnehmeranschluß (z. B. TA 2) über je einen Internverbindungssatz (HUe 1, HUe2) und je zwei Durchschaltungen im Vermittlungsnetzwerk (S) zusammengeschaltet sind, wie Teilnehmeranschlüsse (TA 1, TA 2) an das Vermittlungsnetzwerk (S) angeschaltet sind und daß die Verbindungsherstellung dadurch vollendet wird, daß der rufende und der angewählte Teilnehmer (Tnl, Tn2) über einen der beiden genannten Internverbindungssätze (HUel oder HUe2) und nur zwei Durchschaltungen im Vermittlungsnetzwerk (S) verbunden werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vollendung der Verbindungsherstellung in einem Umkoppelvorgang besteht.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vollendung der Verbindungsherstellung die Verbindung zwischen dem rufenden Teilnehmeranschluß (z. B. TA 1) oder dem angewählten Teilnehmeranschluß (z. B. TA 2) und dem jeweiligen Internverbindungssatz (HUel oder HUe2) bestehenbleibt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vollendung der Verbindungsherstellung der rufende bzw. der angewählte Teilnehmeranschluß (TA 1 bzw. TA 2) mit demjenigen Internverbindungssatz (z. B. HUel) über das Vermittlungsnetzwerk (S) zu- sammengeschaltet wird, mit dem der angewählte bzw. der rufende Teilnehmeranschluß (TA 2 bzw. TA 1) bei Vollendung der Verbindungsherstellung über das Vermittlungsnetzwerk (S) zusammengeschaltet bleibt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsherstellung vor dem Melden des Teilnehmers an den angewählten Teilnehmeranschluß (z. B. TA 2) vollendet wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der während der Verbindungsherstellung mit dem rufenden Teilnehmeranschluß (z. B. TA 1) verbundene Internverbindungssatz (z. B. HUe1) bei deren Vollendung mit demselben verbunden bleibt und veranlaßt wird, erneut Rufwechselstrom an den angewählten Teilnehmeranschluß (z. B. TA 2) auszusenden.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der während der Verbindungsherstellung mit dem angewählten Teilnehmeranschluß (z. B. TA 2) verbundene Internverbindungssatz (z. B. HUe2) bei deren Vollendung mit demselben verbunden bleibt. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsherstellung erst nach dem Melden des angewählten Teilnehmeranschlusses (z. B. TA 2) vollendet wird und daß bis dahin eine Sprechverbindung alternativ wahlweise zwischen dem Bedienungsfernsprechapparat (BF) am Vermittlungsplatz und dem rufenden Teilnehmeranschluß (z. B. TA 1) oder dem angewählten Teilnehmeranschluß (z. B. TA 2) einschaltbar ist. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Einstellinformation des Vermittlungsnetzwerkes (S) für den Umkoppelvorgang das Ergebnis der Identifizierung sowohl des Internverbindungssatzes (HUel bzw. HUe2), der mit einem der beiden Teilnehmeranschlüsse (z. B. TA 1 bzw. TA 2) verbunden bleibt, als auch des jeweils anderen Teilnehmeranschlusses (z. B. TA 2 bzw. TA 1) dient. 10. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Umkoppelvorgang der Belegung eines freien Internverbindungssatzes (z. B. HUe 1) durch einen rufenden Teilnehmer (z. B. TA 1) entspricht (»Eingangsbelegung«). 11. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 7 ünd 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Umkoppelvorgang der Zusammenschaltung eines belegten Internverbindungssatzes (z. B. HUel) nach dem Wahlende mit einem angewählten, zu rufenden Teilnehmeranschluß (z. B. TA 2) entspricht. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Identifizierungsvorgänge durch eine die Vollendung der Verbindungsherstellung (Zusammenschaltung des rufenden Teilnehmeranschlusses, z. B. TA 1, mit dem angewählten Teilnehmeranschluß, z. B. TA 2) kennzeichnende Schaltmaßnahme am Vermittlungsplatz eingeleitet werden. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifizierungsergebnisse auf Grund der die Vollendung der Verbindungsherstellung kennzeichnenden Schaltmaßnahme von einer zentralen Steuereinrichtung (ZE) als Einstellinformationen ausgewertet werden. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Anzeigemittel, z. B. Leuchtzahlenfeld, Rufnummernanzeigevorrichtung u. dgl., in Steuerungsabhängigkeit von einer den rufenden und/oder angewählten Teilnehmer identifizierenden Einrichtung (TA-Jd; RTD-Sp) stehen.
DE1966S0103524 1966-04-29 1966-04-29 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingaenge eines Vermittlungsnetzwerkes Teilnehmeranschluesse und an Ausgaenge desselben Verbindungssaetze angeschlossen sind Withdrawn DE1259400B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1966S0103524 DE1259400B (de) 1966-04-29 1966-04-29 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingaenge eines Vermittlungsnetzwerkes Teilnehmeranschluesse und an Ausgaenge desselben Verbindungssaetze angeschlossen sind

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1966S0103524 DE1259400B (de) 1966-04-29 1966-04-29 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingaenge eines Vermittlungsnetzwerkes Teilnehmeranschluesse und an Ausgaenge desselben Verbindungssaetze angeschlossen sind

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1259400B true DE1259400B (de) 1968-01-25

Family

ID=7525249

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1966S0103524 Withdrawn DE1259400B (de) 1966-04-29 1966-04-29 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingaenge eines Vermittlungsnetzwerkes Teilnehmeranschluesse und an Ausgaenge desselben Verbindungssaetze angeschlossen sind

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1259400B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2161989A1 (de) Fernsprechvermittlungsanlage für Gespräche mit erforderlicher Bedienungshilfe
DE1259400B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen an Eingaenge eines Vermittlungsnetzwerkes Teilnehmeranschluesse und an Ausgaenge desselben Verbindungssaetze angeschlossen sind
DE2311792C3 (de) Verfahren für eine Fernsprechvermittlungsanlage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen
DE2749782C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit Einrichtungen zur Anrufumleitung
DE2311793C3 (de) Verfahren für eine Fernsprechvermittlungsantage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen
DE1273594C2 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechanlagen, mit einem koppelfeld und mit einrichtungen fuer die aufnahme und weitergabe von wahlkennzeichen
DE631026C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb
DE2311794C3 (de) Schaltungsanordnung für eine Fernsprechvermittlungsanlage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen
DE2311830C2 (de) Schaltungsanordnung für eine Fernsprechvermittlungsanlage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen
DE1537907C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit zentraler Steuerung
DE2365389C3 (de) Schaltungsanordnung für eine Fernsprechvermittlungsanlage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen
DE2311832C3 (de) Schaltungsanordnung für eine Fernsprechvermittlungsanlage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen
DE2311829C3 (de) Verfahren für eine Fernsprechvermittlungsanlage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen
DE1487945C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit einem zentralen Markierer
DE2311853C3 (de) Verfahren für eine Fernsprechvermittlungsanlage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen
DE1249357B (de) Schaltungsanordnung fur Fernmeldevermittlungsanlagen mit Wahlspeichern, insbesondere fur Fernsprechnebenstellenanlagen
DE3007798A1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen mit uebertragung der rufnummer eines rufenden teilnehmers ueber verbindungswege
DE2311852B2 (de)
DE2439393A1 (de) Schaltungsanordnung fuer eine fernsprechanlage, insbesondere fernsprechnebenstellenanlage, mit einer zentralen steuereinrichtung und einer personensucheinrichtung
DE2729953A1 (de) Schaltungsanordnung zur freischaltung und reservierung von uebertragungseinrichtungen durch manuelle vermittlung vom bedienungsplatz
DE3321417A1 (de) System zur uebermittlung von notrufen
DE2743923A1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit verbindungsindividuellen schalteinrichtungen und ihnen zugeordneten teilzentralen steuereinrichtungen
DE2228182B1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsnetze, insbesondere fernsprechvermittlungsnetze mit teilnehmersuche
DE1259402B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Verbindungssaetzen gemeinsan zugeordneten Steuersaetzen und Rueckfragemoeglichkeit
DE1211281B (de) Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechnebenstellenanlage mit zentralen Einrichtungen

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee