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DE1211281B - Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechnebenstellenanlage mit zentralen Einrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechnebenstellenanlage mit zentralen Einrichtungen

Info

Publication number
DE1211281B
DE1211281B DES93706A DES0093706A DE1211281B DE 1211281 B DE1211281 B DE 1211281B DE S93706 A DES93706 A DE S93706A DE S0093706 A DES0093706 A DE S0093706A DE 1211281 B DE1211281 B DE 1211281B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
exchange
transmission
connection set
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES93706A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Bornemann
Franz Kappl
Wilhelm Kurz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES93706A priority Critical patent/DE1211281B/de
Publication of DE1211281B publication Critical patent/DE1211281B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage mit zentralen Einrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage mit zentralen Einrichtungen, bei der diese die Verbindungseinrichtungen des Sprechweges steuern und eine Verbindung über eine Amtsleitung sowohl durch die anrufende Sprechstelle selbst als auch mittels einer Vermittlungsbeamtin hergestellt wird.
  • Es sind bereits Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen Schaltmittel für die Steuerung von Schaltvorgängen, insbesondere für die Aufnahme und Umsetzung, sowie Weiterübertragung von Wahlkennzeichen an Stelle in einer einer Verbindungsleitung zugeordneten Übertragung zentral in einer an einer Verbindungsleitung anschaltbaren Einrichtung vorgesehen werden. Ein Beispiel für die Technik sind die zentral angeordneten für mehrere Verbindungsleitungen gemeinsam vorgesehenen Register. Diese Einrichtungen sind aber stets nur für die Aufnahme, Verarbeitung und Weiterübertragung von Wahlkennzeichen vorgesehen, die in diesen Einrichtungen auch zwischengespeichert werden. Die vorgenannten bekannten Registersysteme können auch derart ausgebildet sein, daß sogenannte Einstellsätze pro Wahlstufe vorgesehen werden, welche jeweils zur Einstellung der Wähler dieser Wahlstufe dienen. Pro Wahlstufe sind dann so viele Einstellsätze vorgesehen, als dem Verkehrswert der Anlage entspricht.
  • Auch sind Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen beispielsweise für mehrere Amtsübertragungen gemeinsam Rückfragesätze vorgesehen sind, in denen Schaltmittel zur Einleitung und Steuerung der Umlegung einer Amtsverbindung dienen. Bei dieser Technik bleiben aber diese Rückfragesätze für die volle Dauer einer Rückfrageverbindung im Rückfrageweg geschaltet.
  • Auch sind Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen gemeinsam für mehrere Amtsübertragungen Schaltmittel vorgesehen sind, welche die Vermittlung von Amtsverbindungen durch eine Beamtin steuern. Bei diesen Anordnungen sind aber außer diesen zentral angeordneten Schaltmitteln auch noch weitere Schaltmittel pro Verbindungsleitung, z. B. Amtsübertragung vorzusehen, welche die entsprechenden Umschaltungen beispielsweise bei Rückschalten an die Abfrage bzw. an die Vermittlungsseite der Amtsübertragung steuern.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, in einer Fernsprechnebenstellenanlage mit zentralen Einrichtungen, welche die Verbindungseinrichtungen des Sprechweges steuern, die pro Amtsübertragung aufzuwendenden, nur kurzzeitig benötigten Schaltmittel für die Einleitung und Vorbereitung einer neuen Verbindungsherstellung zu verringern.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß in einer Amtsübertragung durch jede Zustandsänderung zur Einleitung einer neuen Verbindungsherstellung (beispielsweise einer ankommenden Amtsverbindung einer Rückfrageverbindung einer Vermittlung durch eine Vermittlungsbeamtin) Schaltmittel für die Einleitung der vorübergehenden Anschaltung eines freien, besonderen Verbindungssatzes über eine entsprechende, besondere Koppelstufe eingeschaltet werden und in diesem angeschalteten Verbindungssatz durch von Sprechstellen, von der Amtsübertragung und vom Vermittlungsplatz erhaltene Kennzeichen die Schaltmittel für die Vorbereitung einer neuen Verbindungsherstellung (beispielsweise ankommende Amtsverbindung, Rückfrage-, Umlege-, Aufschalteverbindung, Anschaltung der Vermittlung oder Signalgabe) gesteuert werden.
  • Hierdurch wird in einer Fernsprechnebenstellenanlage mit zentralen Einrichtungen, bei der die Verbindungen über die Amtsleitung entweder durch die anrufende Sprechstelle selbst oder mittels einer Vermittlungsbeamtin hergestellt werden, in Abhängigkeit einer Zustandsänderung für die Einleitung einer neuen Verbindungsherstellung in der Amtsübertragung ein für mehrere Amtsübertragungen gemeinsamer, freier Verbindungssatz über eine Koppelstufe an die belegte Amtsübertragung angeschaltet. In diesem zentralen, für mehrere Amtsübertragungen vorhandenen Verbindungssatz werden von der Amtsübertragung aus in Abhängigkeit des Schaltzustandes Schaltmittel gesteuert, welche die neuherzustellende Verbindung einleiten- und steuern. Diese Schaltmittel, die nur kurzzeitig benötigt werden, werden bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung also besser ausgenutzt. Hierdurch wird es möglich, auch die in einer Amtsübertragung beispielsweise bei der Herstellung einer Verbindung oder bei einer Rückfrageverbindung oder bei der Umlegung einer Verbindung oder bei der Aufschaltung auf eine bestehende Verbindung oder bei einer Vermittlung durch eine Vermittlungsperson. wirksam werdenden Schaltmittel pro Anlage wesentlich zu verringern. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird es also möglich, über den für mehrere Amtsübertragungen gemeinsamen Verbindungssatz alle für die Herstellung einer besonderen Verbindung, beispielsweise Rückfrage-, Umlege-, Aufschalteverbindung, erforderlichen Hilfsverbindungen herzustellen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit den für das Verständnis wichtigen Einzelheiten beschrieben.
  • Es sind die Eingangskoppelstufe EK, die Zehnerkoppelstufe ZK, die Hunderterkoppelstufe HK sowie die Mischkoppelstufen für Hausverkehr ankommend, für Hausverkehr abgehend, MKH 1 bzw. MKH2, und die Amtskoppelstufen MKA1 und MKA 2 gezeigt. Über eine Koppelpunktreihe der Mischkoppelstufe ankommend Haus MKH1 wird der Eingang »ak« der Hausübertragung HUel und über den Ausgang »ab« dieser Übertragung HUe1 wird eine Koppelpunktreihe der Koppelpunktstufe abgehend Haus MKH2 belegt. Die Amtsübertragung AUel ist über die Koppelpunktreihe 1 der Amtskoppelstufe MKA 1 erreichbar. Der Verbindungssatz VS belegt über die Koppelpunktreihe 2 der Amtskoppelstufe MKA 1 eine freie Zwischenleitung zur Hunderter-Koppelstufe HK. An der Hausübertragung HUel und am Verbindungssatz VS ist über den Speicherkoppler SK ein Wahlspeicher WSp für die Zwischenspeicherung der Wahlkennzeichen anschaltbar. Die in einem an einer Übertragung bzw. an einem Verbindungssatz angeschalteten Wahlspeieher aufgenommenen Wahlkennzeichen werden nach Eintreffen jedes Wahlkennzeichens einem der zentralen Steuereinrichtung ZS zugeordneten Wahlbewerter angeboten, der nach Feststellung einer vollständigen Wahl über den Wegesucher WS die Markierung von Koppelpunkten in den gezeigten Koppelstufen steuert. Handelt es sich bei den gewählten Kennzeichen um eine externe Wahl, so werden diese Wahlkennzeichen unter Mithilfe der zentralen Steuerung über den Verbindungssatz und die Amtsübertragung sowie die Amtsleitung weitergeleitet.
  • Der Verbindungssatz VS ist über den Koppler VK an eine Amtsübertragung anschaltbar. Es sind also für mehrere Amtsübertragungen gemeinsam ein oder mehrere Verbindungssätze VS vorgesehen. Die Anschaltung eines freien Verbindungssatzes VS an eine Amtsübertragung erfolgt über einen Verbindungssatzsucher in der Steuereinrichtung ST2. Am Verbindungssatz VS ist über einen Platzkoppler PK ein freier Anschaltesatz eines Vermittlungsplatzes VP anschaltbar. Über den Verbindungssatz VS kann nicht nur eine Verbindung zu einem freien Vermittlungsplatz, sondern auch über einen anderen Ausgang eine Koppelpunktreihe des Amtskopplers MKA1 für den internen Verbindungsaufbau belegt werden. Über diese Koppelpunktreihe.kann eine Verbindung zu einer Sprechstelle hergestellt werden, welche danach über die Amtskoppelstufe direkt mit der Amtsübertragung . verbunden wird. Die Kennzeichnung dieser Sprechstelle über den Verbindungssatz VS kann entweder die mit der Amtsübertragung verbundene Sprechstelle selbst oder aber auch die Beamtin des Vermittlungsplatzes VP' vornehmen.
  • Bei einer abgehenden Amtsverbindung (C-Relais) über die Amtsleitung werden die Wahlimpulse in nicht dargestellter, bekannter Weise mittels des Speisebrückenrelais S übertragen.
  • Nachstehend sind einige Ausführungsbeispiele beschrieben, bei denen in Abhängigkeit verschiedener Schaltzustände in einer Amtsübertragung ein freier Verbindungssatz VS an diese Übertragung angeschaltet wird. a) Selbsttätige Herstellung einer ankommenden Amtsverbindung Es sei . nunmehr angenommen, daß ein ankommender Amtsanruf über die Amtsleitung vorliegt. In diesem Falle wird in der Amtsübertragung in an sich bekannter Weise das Anrufrelais A in nicht dargestellter Weise eingeschaltet und über den Kontakt 20 a die Steuereinrichtung ST 2, welche für mehrere Amtsübertragungen bzw. für alle Amtsübertragungen gemeinsam ist, angefordert. Mittels dieser Steuereinrichtung ST 2 erfolgt die Verbindung der ankommend belegten Amtsübertragung AUel über den Verbindungskoppler VK mit einem freien, der vorhandenen für mehrere Amtsübertragungen gemeinsamen Verbindungssatz VS. Nach dieser Durchschaltung wird die Steuereinrichtung ST 2 wieder freigegeben. Mit der Belegung des Verbindungssatzes VS und Einschaltung der Relais A 1 und A n im Verbindungssatz VS wird die Steuereinrichtung ST1 über den Kontakt 17an angefordert. Durch die Steuereinrichtung ST I., welche für mehrere Verbindungssätze gemeinsam ist, wird die Anschaltung eines freien Wahlspeichers WSp über den Speicherkoppler SK am Verbindungssatz VS gesteuert.
  • Da es sich beispielsweise um die Durchwahl bei einer ankommenden Amtsverbindung handelt, ist beispielsweise der Anrufzustand der Amtsübertragung A Ue 1 durch den Kontakt 3 a gekennzeichnet, der im Verbindungssatz VS das Relais A 1 eingeschaltet hat. In nicht dargestellter Weise wird unter dem Einfluß des Relais A 1 im Verbindungssatz VS eine Stromstoßempfangseinrichtung SE am Verbindungsweg angeschaltet. Die Wahlkennzeichen, werden über das Stromstoßempfangsrelais J im-Verbindungssatz VS aufgenommen und über den Speicherkoppler SK zum Wahlspeicher WSp übertragen. Der der zentralen Steuereinrichtung ZS zugeordnete Wahlbewerber wird nach Empfang jeder Kennziffer angefordert und stellt an Hand der vom Wahlspeicher WSp erhaltenen Wahlkennzeichen das Wahlende fest. Das Wahlende wird durch den Kontakt 21 we zum Verbindungssatz VS und, falls erforderlich, vom Verbindungssatz über die Amtsübertragung AUel zum öffentlichen Amt übertragen. Der Wahlspeicher WSp wird bei Wahlende vom Verbindungssatz VS abgeschaltet.
  • Der Wahlbewerter der zentralen Steuereinrichtung ZS überträgt die erhaltenen, Wahlkennzeichen über einen Identifizierer, z. B. Jd, zum Wegesucher WS und steuert darüber die Durchkopplung des Sprechweges zwischen dem Verbindungssatz VS und der gewünschten Sprechstelle, beispielsweise der Sprechstelle A. Die Verbindung zwischen dem Verbindungssatz VS und dieser Sprechstelle A verläuft beispielsweise über den Koppelpunkt 4 der Amtskoppelstufe MKA 1, den Koppelpunkt 5 der Koppelstufe HK sowie über die Koppelpunkte I der Koppelstufen ZK und EK. Der Teilnehmer der Sprechstelle A erhält aus dem Verbindungssatz VS über den betätigten Kontakt 6rf Rufstrom. Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle A, so wird im Verbindungssatz VS das Meldekennzeichen, d. h. das Schließen der Teilnehmerschleife aufgenommen und in nicht dargestellter Weise zur Amtübertragung A Ue 1 und über die Amtsübertragung A Ue 1 über die Amtsleitung AL 1 zum öffentlichen Amt übertragen. Beim Melden der gerufenen Sprechstelle A ist im Verbindungssatz VS das Relais M in nicht dargestellter Weise eingeschaltet. In Abhängigkeit des Relais M wird über den Kontakt 7 m die zentrale Steuereinrichtung ZS angefordert. Die zentrale Steuereinrichtung ZS steuert daraufhin über den eingestellten Verbindungsweg zwischen dem Verbindungssatz VS und der gewünschten Sprechstelle A die erneute Identifizierung der Sprechstelle A durch den Identifizierer Jd. Der Wegesucher WS veranlaßt daraufhin in Abhängigkeit der vom Identifizierer Id erhaltenen Kennzeichnung der Sprechstelle A und in Abhängigkeit der Kennzeichnung der über den Verbindungskoppler VK am Verbindungssatz VS angeschalteten Amtsübertragung die Durchschaltung der gewünschten Sprechstelle A zur Amtsübertragung AUe1. Die Durchschaltung erfolgt über die Koppelpunkte EK/I, ZK/I, HKP8, MKA 1/9. Die Durchkopplung wird im Verbindungssatz VS und in der Amtsübertragung A Ue 1 gekennzeichnet. In Abhängigkeit dieser Kennzeichnung wird der Verbindungssatz VS und der Verbindungskoppler VK freigegeben. Diese Umkopplung wird bei jeder Verbindungsherstellung über den Verbindungssatz VS vorgenommen.
  • b) Abfrageverbindung bei Wahl der Kennziffer 1 durch den anrufenden Amtsteilnehmer Es sei angenommen, daß die Amtsleitung und die Amtsübertragung A Ue 1 in ankommender Richtung belegt werden und die Amtsübertragung AUel über den Verbindungskoppler VK mit dem Verbindungssatz VS verbunden ist. Weiterhin sei angenommen, daß der Wahlspeicher WSp über den Speicherkoppler SK am Verbindungssatz VS angeschaltet ist. Wählt nun der Amtsteilnehmer die Kennziffer 1, so wird, wenn der Wahlspeicher diese Kennziffer zum Wahlbewerter der zentralen Steuerung ZS übertragen hat, von dieser Einrichtung ein Kennzeichen zum Verbindungssatz VS über den Kontakt 10 av übertragen, durch das vom Verbindungssatz VS bei einer Fernverbindung über die Amtsübertragung und die Amtsleitung ein Freizeichen und vom Verbindungssatz VS zum Vermittlungsplatz VP ein Anrufzeichen übertragen wird. Der Wahlspeicher WSp und der Speicherkoppler SK werden freigegeben.
  • Die Funktionen, die hier durch Wahl der Kennziffer 1 ausgelöst sind, können auch durch andere Zustände ausgelöst werden, z. B. Nichtweiterwählen, Wählen während einer Verbindung zum Verbindungssatz VS, bei Besetztsein der gewünschten Stelle bzw. Nichtmelden innerhalb einer bestimmten Zeit usw. In diesen Fällen wird auch die Anschaltung des Vermittlungsplatzes am Verbindungssatz gesteuert. Die Beamtin des Vermittlungsplatzes VP betätigt zum Abfragen der anrufenden Sprechstelle in bekannter Weise eine dem Verbindungssatz VS zugeordnete Abfragetaste und wird damit durch Betätigen des Relais AT über den Kontakt 11 at, den Verbindungskoppler VK und den Kontakt 12a der Amtsübertragung A Ue 1 an der Amtsleitung AL 1 angeschaltet. Falls erforderlich, wird ebenfalls über die Amtsübertragung A Ue 1 und die Amtsleitung AL 1 vom Verbindungssatz VS ein Meldekennzeichen übertragen.
  • Die Beamtin des Vermittlungsplatzes VP schaltet sich nach dem Abfragen durch Betätigen der dem Verbindungssatz VS zugeordneten Taste ein Relais VT im Verbindungssatz VS ein. Durch den Kontakt 12 vt wird das Relais AT ausgeschaltet, so daß über den Kontakt 11 at und den Kontakt 13 rü die Beamtin des Vermittlungsplatzes VP mit dem abgehenden Ausgang des Verbindungssatzes VS verbunden wird. Im Platzspeicher PS werden die Wahlkennzeichen des Vermittlungsplatzes VP aufgenommen, welche die Beamtin des Vermittlungsplatzes für die Einstellung des Verbindungsweges zur gewünschten Sprechstelle, beispielsweise A, sendet. Diese Kennzeichen werden über den Wahlbewerter der zentralen Steuereinrichtung ZS übertragen. Wenn die Wahlkennzeichen für die Kennzeichnung der Sprechstelle A vollständig sind, werden diese zum Identifizierer Jd und vom Identifizierer fd zum Wegesucher WS übertragen. Der Wegesucher WS stellt die Koppelpunkte in den verschiedenen Koppelstufen auf Grund der identifizierten Sprechstelle A und des ebenfalls gekennzeichneten Verbindungssatzes VS ein. Es wird dadurch die Sprechstelle A beispielsweise über die Koppelpunkte EK/I, ZK/I, HKl8, MKA 1/14 mit dem Verbindungssatz VS verbunden.
  • Ist die angerufene Sprechstelle A besetzt, so kann vom Vermittlungsplatz über den Verbindungssatz VS ein Aufschaltekennzeichen gegeben werden. Hierdurch wird die Sprechstelle A, trotzdem diese zum Verbindungssatz VS durchgeschaltet und als besetzt gekennzeichnet ist, über den Verbindungssatz VS und die genannten Koppelpunkte des Kopplers PK zum Vermittlungsplatz VP durchgeschaltet. Nach dem Melden der Sprechstelle A und gegebenenfalls Sprechen der Beamtin des Vermittlungsplatzes VP mit der Sprechstelle A tritt die Beamtin des Vermittlungsplatzes VP nach dem Melden durch Betätigen einer Taste aus der Verbindung aus. Dies bedeutet, daß der Platzkoppler PK freigegeben und über die zentrale Steuereinrichtung ZS die Identifizierung der Amtsübertragung AUel und der Sprechstelle A eingeleitet wird und daß in Abhängigkeit dieser Identifizierung über den Wegesucher WS die Verbindung von der Sprechstelle A infolge Umkopplung über die Koppelpunkte EK/I, ZK/I, HKf15, MKA 1/15, Amtsübertragung A Ue 1 mit der Amtsleitung AL 1 hergestellt wird. Nach der Durchschaltung zur Amtsübertragung AUel erfolgt die Freischaltung des Verbindungssatzes VS und des Verbindungskopplers VK.
  • Durch bestimmte Schaltzustände in der Amtsübertragung, z. B. Nachwahl oder Wahl während der bestehenden Verbindung, sowohl durch den Amtsteilnehmer als auch durch den Nebenstellenteilnehmer wird mittels eines Vorbereitungszeichens sofort die Anschaltung eines freien Verbindungssatzes an der Amtsübertragung gesteuert. Das Vorbereitungszeichen ist nur dann erforderlich, wenn die nachfolgende Kennziffer nicht in der Übertragung zwischengespeichert, aber dennoch zum Wahlspeicher für eine Wahlbewertung übertragen werden muß.
  • c) Rückfragen und Umlegen Es sei angenommen, daß eine Verbindung zwischen der Sprechstelle A über die Koppelpunkte EK/I, ZKII, HKlg, MKA 1/9, Amtsübertragung A Ue 1, Amtsleitung AL 1 mit einem Teilnehmer des öffentlichen Amtes besteht. Gibt der Teilnehmer der Sprechstelle A während der bestehenden Amtsverbindung ein Kennzeichen zur Einleitung der Rückfrage, beispielsweise durch Erdtastendruck oder Kennzifferwahl, so wird bei Erdtastendruck dieses Kennzeichen in der Amtsübertragung A Ue 1 ausgewertet, das Relais R eingeschaltet, die Steuereinrichtung ST2 belegt und über diese Steuereinrichtung ST2 ein Anreiz zur Anschaltung eines freien Verbindungssatzes VS über den Verbindungskoppler VK an die Amtsübertragung. AUel gegeben. Im Verbindungssatz VS, der frei ist und der für diese Verbindungsherstellung belegt wird, wird das Relais An eingeschaltet. Über den Kontakt 17an wird ein Anreiz zur Belegung der Steuereinrichtung Stl gegeben. Über die Steuereinrichtung ST 1 wird die Aasschaltung eines freien Wählspeichers WSp über den Speicherkoppler SK an den Verbindungssatz VS gesteuert. Die vom Teilnehmer der Sprechstelle A gewählten Kennzeichen zur Herstellung der Rückfrageverbindung werden im Wahlspeicher WSp aufgenommen und vom Wahlspeicher über den Wahlbewerter der zentralen Steuereinrichtung ZS nach Feststellung der vollständigen Kennzahl im Wahlbewerter zum Identifizierer Jd übertragen. Der Identifizierer Jd stellt über den Wegesucher WS die Verbindung zwischen dem Verbindungssatz VS und der rückzufragenden Sprechstelle, z. B. B, her. Im Verbindungssatz VS ist durch Schaltmittel der Amtsübertragung AUel, beispielsweise durch Betätigen des Kontaktes 18r des Relais R über den Kontakt 19e des Verbindungssatzes VS das Relais RÜ des Verbindungssatzes VS eingeschaltet. Das Relais Rü kennzeichnet im Verbindungssatz VS die Rückfrageeinleitung und schaltet über den Kontakt 13 rü den Ausgang des Verbindungssatzes VS an den zur Amtsübertragung führenden Weg an.
  • Es wird somit über den Kontakt 20 r und den Verbindungskoppler VK sowie über den Kontakt 13 rü und die Koppelpunkte MKA 1/21, HK/22, ZK/II, EK/II die Rückfrageverbindung zur rückzufragenden Sprechstelle B hergestellt.
  • Ist die rückzufragende Sprechstelle besetzt, so erhält der rückfragende Teilnehmer der Sprechstelle A aus dem Verbindungssatz VS das Besetztzeichen. Ist die rückfragende Sprechstelle aufschalteberechtigt, so wird durch Nachwahl einer Kennziffer, die; in diesem Fall im erneut angeschalteten Wahlspeicher WSp aufgenommen wird, über den Wahlbewerter und die zentrale Steuereinrichtung ZS ein Steuerbefehl für die Einleitung der Aufschaltung durch den Kontakt 22 an auf das nicht dargestellte Relais Auf 1 des Verbindungssatzes VS ge- geben. Hierzu sei noch bemerkt, daß vor der Durchschaltung jeder Verbindung zur anzurufenden Stelle über den Verbindungssatz VS ein Prüfvorgang stattfindet und erst nach der vollendeten Prüfung im Verbindungssatz VS die Durchschaltung zur anzurufenden Sprechstelle vorgenommen wird. Bei der Aufschaltung erfolgt die Anschaltung eines freien Wahlspeichers zur Erkennung des Nachwahlkennzeichens ebenfalls durch Anlassung der Steuereinrichtung ST1, Die Prüfung der Berechtigung erfolgt in der zentralen Steuereinrichtung durch Neuidentifizierung der anrufenden Sprechstelle.
  • Die Aufschaltung auf eine bestehende Verbindung zur Herstellung einer Rückfrageverbindung kann durch Nachwahl durch die rückfragende Sprechstelle beendet werden. In diesem Falle wird auch die nachgewählte Kennziffer in dem durch die zentrale Steuereinrichtung ST1 am Verbindungssatz VS angeschalteten Wahlspeicher WSp aufgenommen und zur zentralen Steuerung übertragen.
  • Ist die in Rückfrage angerufene Sprechstelle B besetzt, so erkennt die zentrale Steuereinrichtung ZS das Freiwerden der rückgefragten Sprechstelle B und veranlaßt das Nachprüfen. Der frei gewordenen Sprechstelle B wird in diesem Falle aus dem Verbindungssatz VS ein Freizeichen übermittelt. Meldet sich der Teilnehmer B, so wird im Verbindungssatz VS ein Relais NP eingeschaltet. Der Verbindungssatz VS wird unter Einfluß des Relais NP über den bereits beschriebenen Weg mit dem Teilnehmer der Sprechstelle B verbunden.
  • Überträgt der Teilnehmer der rückfragenden Sprechstelle A während der Rückfrageverbindung ein Kennzeichen für die Rücknahme der ursprünglichen Amtsverbindung zum Verbindungssatz VS, so wird dieses Kennzeichen in diesem Verbindungssatz VS aufgenommen, das Relais RS eingeschaltet und beispielsweise, wenn dieses Zeichen in Form einer Kennziffer übertragen ist, durch das Wahlvorbereitungszeichen über die zentrale Steuereinrichtung ST1 ein Wahlspeicher am Verbindungssatz VS angeschaltet und das übertragene Kennzeichen vom Wahlspeicher zum Wahlbewerter der zentralen Steuereinrichtung ZS übertragen, in dem dieses Zeichen ausgewertet wird. Ist das Zeichen die Erdanschaltung an der Teilnehmerstelle A, so wird dieses Zeichen vom Verbindungssatz VS zur zentralen Steuereinrichtung ZS übertragen. Durch das zur zentralen Steuereinrichtung ZS übertragene Kennzeichen wird in jedem Falle ein Steuerimpuls für die Freischaltung des Verbindungssatzes VS und des Kopplers VK gegeben. Auch wird ein Kennzeichen für die Auslösung der für die Rückfrage eingestellten Koppelpunkte übertragen. Die rückfragende Sprechstelle wird umgekoppelt und über den Koppler MKA1 sowie über die Amtsübertragung AUel mit der Amtsleitung AL 1 verbunden.
  • überträgt der Teilnehmer der rückgefragten Sprechstelle B bzw. der Teilnehmer der rückfragenden Sprechstelle A während der Rückfrageverbindung ein besonderes Kennzeichen, so wird dieses Kennzeichen im Verbindungssatz VS aufgenommen, das Relais UM eingeschaltet und beispielsweise bei übertragenem Wahlvorbereitungszeichen und Kennzeichen über die Steuereinrichtung ST 1 ein freier Wahlspeicher WSp über den Speicherkoppler SK am Verbindungssatz VS angeschaltet. Dieses Kennzeichen wird vom Wahlspeicher WSp zum Wahlbewerter der zentralen Steuereinrichtung ZS gegeben. Die zentrale Steuereinrichtung ZS nimmt dieses Kennzeichen dann auf, wenn die zentrale Steuereinrichtung. für den einzuleitenden Schaltvorgang bereit ist und keine vordringlichere Anforderungsanreize vorliegen. Durch die zentrale Steuereinrichtung ZS wird die Identifizierung der rückgefragten Sprechstelle eingeleitet. An Hand der Identifizierung der rückgefragten Sprechstelle wird die Urr!legebe_echtigung dieser Sprechstelle geprüft. Gleichzeitig mit der Identifizierung der rückgefragten Sprechstelle erfolgt auch die Kennzeichnung der entsprechenden Amtsübertragung, über die die Rückfrageverbindung zu dieser Stelle hergestellt ist. In Abhängigkeit beider Kennzeichnungen wird vom Wegesucher WS die Durchschaltung der Koppelpunkte vorgenommen. Die Sprechstelle B wird über die Koppelpunkte EK/II, ZK/II, HKI23, MKA 1/9 mit der Amtsübertragung AUel und damit über die Amtsleitung AL 1 mit dem Amtsteilnehmer verbunden. Gleichzeitig wird auch von der zentralen SteuereinrichtungZS ein Auslöseanreiz für die Freigabe des Verbindungssatzes VS, des Verbindungskopplers VK sowie der Koppelpunkte für die Rückfrageverbindung und der Koppelpunkte für die Verbindung der rückfragenden Sprechstelle mit der Amtsübertragung gegeben.
  • d) Eintretezeichen für die Beamtin während einer Amtsverbindung Es sei angenommen, daß die Sprechstelle A über die Koppelpunkte EK/I, ZK/I, HK/8, MKA 1/9 mit "der Amtsübertragung AUel und über die Amtsleitung AL 1 mit einem Teilnehmer des öffentlichen Amtes verbunden ist. Überträgt nun der Teilnehmer der Sprechstelle A während der bestehenden Amtsverbindung ein besonderes Kennzeichen zur Amtsübertragung AUe1, beispielsweise in Form einer Kennziffer, so wird durch das Wahlvorbereitungszeichen und das in der Amtsübertragung eingeschaltete Relais V über die Steuereinrichtung ST 2 ein freier Verbindungssatz VS angefordert und zum freigeprüften Verbindungssatz VS über den Verbindungskoppler VK ein Kennzeichen auf das Relais V 1 übertragen. Durch die Einschaltung des Relais An im Verbindungssatz und Schließen des Kontaktes 17 an wird durch die Steuereinrichtung ST 1 ein freier Wahlspeicher WSp über den Speicherkoppler SK am Verbindungssatz VS angeschaltet. Das Relais V 1 kennzeichnet den entsprechenden Schaltzustand.
  • Über den Verbindungssatz VS wird das Kennzeichen zum Wahlspeicher WSp übertragen, der wiederum dieses Zeichen zum Wahlbewerter der zentralen Steuereinrichtung ZS weitergibt. Die zentrale Steuereinrichtung kennzeichnet im Verbindungssatz VS den entsprechenden Schaltzustand für die -Einleitung der Anforderung des Vermittlungsplatzes. Gleichzeitig wird auch durch erneute Identifizierung der Sprechstelle A und Kennzeichnung des Verbindungssatzes VS durch die zentrale Steuereinrichtung ZS über den Identifizierer Jd und den Wegesucher WS eine Markierung eines neuen Verbindungsweges für die Sprechstelle A vorgenommen.
  • Die Sprechstelle A wird über die Koppelpunkte EK/I, ZK/I, HK115, MKA 1/21 mit dem Verbindungssatz VS verbunden. Gleichzeitig wird die Durchschaltung der Sprechstelle A über den Koppelpunkt MKA 1/9 zur Amtsleitung aufgehoben. Am Vermittlungsplatz VP wird ein Anrufzeichen einge--schaltet. Die Beamtin des Vermittlungsplatzes VP betätigt die dem Verbindungssatz VS zugeordnete Vermittlungstaste und fragt den Anruf der Sprechstelle A- ab. Hierbei ist angenommen, daß der Beamtin die Art des vorliegenden Anrufes gekennzeichnet ist. Schaltet sich die Beamtin wieder vom Verbindungssatz VS ab, so wird die Verbindung zur Sprechstelle A aufgehoben und ein Anreiz zur erneuten Durchschaltung in der Amtsübertragung A Ue 1 vom Verbindungssatz über den eingestellten Weg zur Sprechstelle A und den Weg zwischen der Sprechstelle A und der Amtsübertragung A Ue 1 gegeben. Der Verbindungssatz VS wird .anschließend freigegeben, und auch die Koppelpunkte für die Verbindung der Sprechstelle A mit dem Verbindungssatz werden freigeschaltet. " Bei der vorstehend beschriebenen Technik sind also mehreren Amtsübertragungen gemeinsam Verbindungssätze zugeordnet, welche für Rückfrage-, Vermittlungs- und Durchwahlverbindungen an den entsprechenden Übertragungen angeschaltet- werden können. Hierdurch werden die Verbindungssätze, die, wenn sie beispielsweise nur für Rückfrage vorgesehen werden, besser als bisher ausgenutzt. Sie dienen für mehrere Verbindungsarten über die Amtsübertragung. Der Verbindungssatz kann beispielsweise bei ankommendem Amtsverkehr mit Abfragen und Vermitteln über den Verbindungssatz folgende Funktionen ausführen: -Rufüberwachung vom Amt bei nicht besetzter Vermittlung, Weichenumschaltung für Abfragen und Trennen des externen und internen Sprechkreises beim Vermittlungsvorgang (AT, VT), Überwachung des internen aufgebauten Verbindungsweges mit . optischer und akustischer Signalgabe, Speisen und Rufen für Rückfrage, Weichenumschaltung bei Gesprächsumlegung, Wahlübertragung über den intern eingestellten Sprechweg bei Vermitteln und Rückfrage von Amtsverbindungen zu anderen Anlagen, Anschaltung des Wahlspeichers bei Rückfrageeinleitung und sonstiger Nachwahl, Nacht- und Rufweiterschaltung, Aufnahme der vom Amt ankommenden Wahlimpulse, Aufnahme des Fernkennzeichens, Senden des Wahlende- und Meldekennzeichens zum Amt, " akustische Zeichengabe zum Amt über den Zustand der in Durchwahl aufgebauten Verbindung, Überwachung der durchgewählten Verbindung -und Abwerfen zur Vermittlung im Bedarfsfall, Anschalten des Wahlspeichers bei Belegung der Übertragung vom Amt.
  • Aus dem Vorstehenden kann also entnommen werden, daß hierdurch die Amtsübertragungen wesentlich in ihrer Bauausführung vereinfacht werden können. Es werden Schaltmittel eingespart und in einem zentral angeordneten Verbindungssatz aufgenommen, der für mehrere verschiedenartige Verbindungsherstellungen ausgenutzt wird.
  • Aus dem Vorstehenden geht, hervor, daß in einer Amtsübertragung AUel durch jede Zustandsänderung zur Einleitung einer neuen- Verbindungsherstellung, beispielsweise .einer ankommenden oder einer Rückfrageverbindung oder -einer Vermittlung durcli eine Vermittlungsbeamtin, Schaltmittel A, R, V für die Einleitung der vorübergehenden - Ansclialtung eines freien, besonderen Verbindungssatzes-VS"übei eine. entsprechende,, besondere Koppelstufe VK eingeschaltet werden und in diesem angeschalteten Verbindungssatz'-VS durch von Sprechstellen,. von der Amtsüb.ertragüng .bzw. vom Vermittlungsplatz erhal-. tene Kennzeichen die Schaltmittel A1, M, RÜ, 12S; UM,. V l, VT, AT, Np .für die Vorbereitung, einer neuen Verbindungsherstellung, beispielsweise einer ankommenden Amtsverbindung, Rückfrage-, Umlege-, Aufschalteverbindung, Anschaltung der- VermittIung_oder Signalgabe,, gesteuert werden.
  • Auch geht aus dem Vorstehenden hervor, daß im über die besondere Koppelstufe VK mit der Amtsübertragung AUel verbundenen, besonderen Verbindungssatz VS sowohl durch von Sprechstellen und von. der Amtsübertragung erhaltene Kennzeichen für die Vorbereitung der ankommenden Verbindungsherstellung der Rückfrage-, Umlege- und Aufschalteverbindungsherstellung sowie der Anschaltung der Vermittlung als auch durch vom Vermittlungsplatz erhaltene Kennzeichen für die Anschaltung des Vermittlungsplatzes an die Abfrage bzw. Vermittlungsseite des Verbindungsweges im Verbindungssätze die Schaltmittel-A.1, M, RÜ, RS, Um, V1; VT, AT, NP für die Herstellung der neuen Verbindung gesteuert werden.
  • Bei jeder neuen internen Verbindungsherstellung erfolgt- die Umkopplung dadurch, daß nach der Durchschaltung eines über den zentralen Verbindungssatz; VS aufgebauten Verbindungsweges und nach der Durchschaltung der am Verbindungssatz VS angeschalteten Amtsübertragung AUel über die entsprechende Koppelstufe MKA 1 zur über den Verbindungssatz VS angesteuerten .Sprechstelle der Nebenstellenanlage, unter Umgehung des über den Verbindungssatz VS führenden normalen Weges die für die-Verbindungsherstellung über die besondere Koppelstufe VK und den besonderen Verbindungssatz VS belegten Einrichtungen, freigeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1: Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage mit zentralen Einrichtungen, bei der diese die Vsrbindungseinrichtungen des Sprechweges steuern und eine Verbindung. über eine Amtsleitung sowohl durch die angerufene Sprechstelle selbst als auch mittels einer Vermittlungsbeamtin hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Amtsübertragung (AUe1) durch jede Zustandsänderung zur .Einleitung einer neuen Verbindungsherstellung (beispielsweise einer ankommenden Amtsverbindung, einer Rückfrageverbindung; _ einer Vermittlung durch eine Vermittlungsbeamtin) Schaltmittel (A, R, V) für die Einleitung der vorübergehenden Anschaltung eines ferien, besonderen Verbindungssatzes (VS) über eine entsprechende, besondere Koppelstufe (VK) eingeschaltet werden und in diesem angeschalteten Verbindungssatz (VS) durch von Sprechstellen, von der Amtsübertragung und vom Vermittlungsplatz .erhaltene Kennzeichen die Schaltmittel (A 1, M, RÜ, RS" UM, V 1, VT, AT, Np) für die Vorbereitung einer neuen Verbindungsherstellung (beispielsweise ankonunende Amtsverbindung, Rückfrage-, Umlege-, Aufschalteverbindüng, Anschaltung der Vermittlung oder .Signalgabe) gesteuert werden; 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däß in der Amtsüber-. tragung bei einer ankommenden Belegung, bei der Aufnahme des Rückfragekennzeichens und bei- der Aufnahme eines Kennzeichens während einer bestehenden Amtsverbindung Schaltmittel (Relais A, R, V) -eingeschaltet werden, durch die über eine zentrale Steuereinrichtung (ST2) die Anschaltung eines freien besonderen für mehrere Amtsübertragungen gemeinsam vorgesehenen Verbindungssatzes (VS) über eine entsprechende, besondere Koppelstufe (VK) an die entsprechende Amtsübertragung (AUel) gesteuert wird: 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Amtsübertragung (AUel) bei einer ankommenden Amtsverbindung, bei der Aufnahme eines Rückfragekennzeichens, bei der Aufnahme eines Kennzeichens während einer bestehenden Amtsverbindung eingeschalteten Schaltmittel (A, R, V) über die besondere Koppelstufe (VK) im angeschalteten besonderen Verbindungssatz (VS) entsprechende Schaltmittel (A 1, RÜ, V l) zur Vorbereitung der entsprechenden Schaltvorgänge, beispielsweise zur Anschaltung des Stromstoßempfängers, Steuerung der Rückfrageweiche, übertragung des während der Verbindung aufgenommenen Wahlkennzeichens, eingeschaltet werden.. 4. Schaltungsanordnung nach- Anspruch 1, da -durch gekennzeichnet, daß, in dem über die besondere Koppelstufe (VK) an die Amtsübertragung (AUe1) angeschalteten Verbindungssatz. (VS) die Wahlkennzeichen für die Einleitung einer ankommenden Amtsverbindung, das Rückfrageeinleitekennzeichen, das Kennzeichen für die Einleitung der Umlegung einer Amtsverbindung, das Kennzeichen für die Einleitung der Aufschaltung, das Kennzeichen für die Einleitung der Anschaltung einer Vermittlungsbeamtin, das Meldekennzeichen durch entsprechende am Eingang bzw. Ausgang des Verbindungssatzes angeschaltete Schaltmittel (A 1, M, R Ü, RS, UM, V 1, NP) aufgenommen werden, welche die Vorbereitung der neuen Verbindungsherstellung unter Zuhilfenahme einer zentralen Steuereinrichtung (ZS) steuern. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däß über den die besondere Koppelstufe (VK) mit der Amtsübertragung (AUel) verbundenen besonderen Verbindungssatz (VS) sowohl durch von Sprechstellen und von der Amtsübertragung erhaltene Kennzeichen für die Vorbereitung der ankommenden Verbindungsherstellung, der Rückfrage-, Umlege- und Aufschälteverbindungsherstellung sowie der Anschaltung der Vermittlung als auch durch-vom Vermittlungsplatz erhaltene Kennzeichen für die Anschaltung des Vermittlungsplatzes an die Abfrage bzw. Vermittlungsseite des Verbindungsweges im Verbindungssatz die Schaltmittel (A 1, M, RÜ, RS, Um, V l, VT, 4T, NP) für die Herstellung der neuen Verbindung gesteuert werden. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch -gekennzeichnet, daß über den an die Amtsübertragung (A Ue 1) über eine besondere Koppelstufe (VK) angeschalteten Verbindungssatz (VS) durch von Sprechstellen, von der Amtsübertragung und vom Vermittlungsplatz erhaltene Kennzeichen eine neue Verbindung zu einer Sprechstelle der Nebenstellenanlage hergestellt wird und nach der Herstellung dieser Verbindung unter Zuhilfenahme der zentralen Steuereinrichtung (ZS) und der erneuten Identifizierung der angerufenen .Sprechstelle die genannte Sprechstelle mittels des Wegesuchers (WS) mit der mit dem Verbindungssatz (VS) verbundenen Amtsübertragung (AUe1) unter Umgehung dieses Verbindungssatzes (VS) verbunden wird. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Durchschaltung eines über den zentralen Verbindungssatz (VS) aufgebauten Verbindungsweges und nach der Durchschaltung der am Verbindungssatz (VS) angeschalteten Amtsübertragung (AUel) über die entsprechende Koppelstufe (MKA 1) zur über den Verbindungssatz (VS) angesteuerten Sprechstelle der Nebenstellenanlage unter Umgehung des über den Verbindungssatz (VS) führenden normalen Weges die für die Verbindungsherstellung über die besondere Koppelstufe (VK) und den besonderen Verbindungssatz (VS) belegten Einrichtungen freigeschaltet werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2819431A1 (de) * 1978-04-28 1979-11-08 Siemens Ag Fernmelde-, insbesondere betriebsfernsprechanlagen, mit bedienungsplaetzen und ueber zentralgesteuerte anschalteeinrichtungen verbindbaren uebertragungseinrichtungen (vermittlungsuebertragung)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2819431A1 (de) * 1978-04-28 1979-11-08 Siemens Ag Fernmelde-, insbesondere betriebsfernsprechanlagen, mit bedienungsplaetzen und ueber zentralgesteuerte anschalteeinrichtungen verbindbaren uebertragungseinrichtungen (vermittlungsuebertragung)

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