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DE2161989A1 - Fernsprechvermittlungsanlage für Gespräche mit erforderlicher Bedienungshilfe - Google Patents

Fernsprechvermittlungsanlage für Gespräche mit erforderlicher Bedienungshilfe

Info

Publication number
DE2161989A1
DE2161989A1 DE19712161989 DE2161989A DE2161989A1 DE 2161989 A1 DE2161989 A1 DE 2161989A1 DE 19712161989 DE19712161989 DE 19712161989 DE 2161989 A DE2161989 A DE 2161989A DE 2161989 A1 DE2161989 A1 DE 2161989A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
office
trunk
call
circuit
tsps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712161989
Other languages
English (en)
Inventor
Arnos Edward South Orange N.J. Joel jun. (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE2161989A1 publication Critical patent/DE2161989A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

WESTERN ELECTRIC COMPANY . Joel, Jr.
Incorporated
NEW YORK (N. Y.) 10007, USA
Fernsprechvermittlungsanlage für Gespräche mit erföräeriichW Bedienungshilfe
Die Erfindung betrifft eine Fernsprechvermittlungsanlage für Gespräche mit erforderlicher Bedienungshilfe mit folgenden Merkmalen: Mehrere Verbindungsleitungs schaltungen verbinden jeweils ein örtliches Vermittlungsamt mit einem Ferngesprächsamt; ein Amt für Gesprächsdienste bietet Bedienungshilfe für Rufe an das Ferngesprächsamt, Im einzelnen bezieht sich die Erfindung auf ein System, in welchem zentral angeordnete Geräte, einschließlich Beflienungsplätze-und Gebührendaten-Aufzeichnungseinrichtungen mit entfernt angeordneten Verbindungsleitungen zusammenarbeiten, um die Bedienung des Teilnehmers zu erleichtern, der von Teilnehmer zu Teilnehmer oder nach anderer Art gewählt hat, wobei der Ruf über die Verbindungsleitungen an ein Ferngesprächsamt gerichtet ist.
Es ist bekannt, Telefonanlagen mit Möglichkeiten zur Bedienung von Anrufen von Person zu Person oder nach anderer Art
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auszustatten, welche die Dienste einer Bedienungsperson für ihre Vervollständigung erforderlich machen« Während des Aufbaus einer solchen Rufverbindung wählt der Rufende die gerufene -Nummer und eine Bedieniingsstelle wird dann zeitweise auf die Verbindung aufgeschaltet, um gewünschte
fc Dienste durchzuführen, z.B* um zu versichern, daß der
spezifizierte Teilnehmer für einen von Person zu Person bestimmten Ruf verfügbar ist, bestimmen, daß die gerufene Station die Gebühren für ein R-Gespräch akzeptiert usw« In Übereinstimmung mit einer solchen bekannten Einrichtung ,(US-PS 3 341 661 und 3 341 662) ist in einem bestehenden Fernamt oder Tandemamt eine Einrichtung zur Bedienung von teilnehmergewählten Rufen der Art von Person zu Person in dieser
^ Weise vorgesehen. Ein Nachteil dieser Anordnung besteht darin,
daß es die Installation oder Modifikation von Einrichtung an dem Fe rage spräche amt erforderlich ioaacÜt, bei welchem, die Dienste vorgesehen sind.
In Übereinstimmung mit einer verbesserten Anlage (US-PS 3 484 560) ist eine Einrichtung für ein Verkehrsdiensüagesystem
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%TSPS) zwischen einem lokalen undeisern Fernamt auigeordnet, ttm einen Dienst der Art von Person zu Person be-
züglich, des atisgehenden Fernverkehrs zu Mete», der von dem lokalen zum Fernamt ausgedehnt wird* Die TSPS-Einrichtang umfaßt eine Mehrzahl von TSPS-VerMndungsleitungs schaltungen, die ständig zwischen einer von einem lokalen Amt ausgehender Verbindungsleifungsschaltung und einer vom Fernamt ankommenden VerMndungsleitttngsschaltttng jeweils geschaltet sind« Die Einrichtung umfaßt ferner Bedienungsstellen (für das Fräulein vom Amt]fc Gebührendaten-Aufzeichnungseinrichtungen zusammen mit Einrichtungen zur automatischen Verbindung der Bedienungsstelle mit den TSPS-Verbindungsleitungsschaltungen, welche Kufe von dem lokalen Amt erreicht haben.. Im Zusammenhang mit einem Ruf aufbau empfängt die TSPS-Einrichtung die vom lekalen Amt ausgehende Information, speichert und übersetzt diese Information, um zu bestimmen, ob Bedienungshilfe erforderlich ist, und gibt dann an das Fernamt die Information weiter, welche diese benötigt. Jeder an das Fernamt weitergegebene Ruf, ohne Rücksicht darauf, ob eine Bedienungshilfe erforderlich ist,
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wird von der TSPS- Einrichtung überwacht und zeitgesteuert, und die Gebührendaten werden bei der Rufbeendigung aufgezeichnet. Wenn ein Ruf die Verbindung mit dem Fräulein vom Amt erforderlich macht, wird dies gleichzeitig mit dem Aufbau der Vorwärts verbindung an das Endamt und die gerufene Station durchk geführt. Sobald das Fräulein vom Amt verbunden ist, führt sie
die von ihr verlangten Pflichten durch und drückt dann Tasten an ihrer Bedienungsstelle, um die Art die Art des Dienstes anzuzeigen und auch, um ihre Bedienungsstelle von der Verbindung abzutrennen. Der rufende und gerufene Teilnehmer bleiben über die TSPS-Sammelleitungsschaltung während der Dauer des Rufs miteinander verbunden.
Die angeführte Anlage nach US-PS 3 484 560 ist in gewisser Hinsicht gegenüber anderen bekannten Anordnungen zur Bedienung von von Teilnehmern gewählten Rufen der Art von Person zu Person ' dahingehend vorteilhaft, daß keine Modifikation von bestehenden Ämtern erforderlich ist. Da jedoch die TSPS-Einrichtung in der Nähe der Verbindungsleitungen angeordnet sein muß, für deren Rufe sie dient, ist ihre Anwendung wirtschaftlich auf große
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Yerbindungsleitungsgruppierungen beschränkt, die eine beträchtliche Menge an Fernverkehr aufweisen. Dieser Faktor Schließt das TSPS-System von der Anwendung bei kleineren Verbindungsleitungsgruppierungen aus und verhindert dabei, daß von solchen Verbindungsleitungsgruppierungen bediente Teilnehmer ihre eigenen, von Person zu Person gerichteten Rufe wählen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Möglichkeiten in der Telefonindustrie zu schaffen, daß Teilnehmer, die von kleineren örtlichen Vermittlungsämtern und Sammelleitungsgruppierungen bedient werden, ihre eigenen Ferngespräche der Art von Person zu Person oder Kreditkarte wählen können.
Die gestellte Aufgabe wird durch eine Telefonvermittlungs anlage mit folgenden weiteren Merkmalen gelöst: Eine Diensteinheit ist entfernt von dem Amt für Gesprächsdienste angeordnet und mit der Vielzahl der Verbinduiigs-Ieitungsschaltungen verbunden; die Diensteinheit ist zur Errichtimg einer ersten Verbindung über die Diensteinheit zu
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dem Amt für Gesprächsdienste eingerichtet, und zwar in Abhängigkeit von einer der Verbindungsleitungsschaltungen, die einen Ruf über das örtliche Vermittlungsamt empfängt , und um nachfolgend Ruf information einschließlich der Identifierungsnummer der einen Verbindungsleitung an das Amt für Gesprächsdienste weiterzugeben; die Diensteinheit dient ferner zur Errichtung einer zweiten Verbindung über die Diensteinheit zu der Verb indungsleitungs schaltung für Übertragung von Rufsteuersignalen von dem Amt für Gesprächsdienste zu dem Ferngesprächsamt in Abhängigkeit von dem Empfang der Identifizierungsnummer der einen Sammelleitung von dem Amt für Gesprächsdienste nach Empfang der Ruf information durch das Amt für Gesprächsdienste.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert. Die Fig. IA und IB zeigen eine Blockschaltung einer Ausführungsform der Erfindung. Vor der Besprechung der Zeichnung im einzelnen werden die grundlegenden Züge der Erfindung erläutert.
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Gemäß einem Aspekt der Erfindung sind Möglichkeiten vorgesehen, daß Teilnehmer, deren Ämter von kleinen Verbindüngsleitungsgruppierungen bedient werden, ihre eigenen Ferngespräche" der Art von Person zu Person wählen können;
Gemäß weiterem Aspekt der Erfindung sind Einrichtungen vorgesehen, so daß der Verkehr des Typs vom Teilnehmer von Person zu Persott gewählt zu einem Fernamt über relativ kleine Verbindungsleitungsgruppierungen weitergeleitet wird und dabei wirtschaftlich durch eineTSPS-Einrichtung bedient wird.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist eine Anlage offenbart, welche erstens ein zentral angeordnetes TSPS-Amt einschließlich Steuereinrichtungen und Bedienungsstellen aufweist, zweitens eine Mehrzahl von relativ kleinen, amtsentfernt angeordneten Verbindungsleitungsgruppierungen besitzt, die jeweils verschiedene lokale Ämter mit einem Fernamt verbinden, drittens eine entfernte TSPS-Verbindungs-
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leitungsschaltung aufweist, die einen Teil jeder entfernten Verbindungsleitungsgruppierung darstellt und mit diesen verbunden ist, und viertens Einrichtungen hat, welche jede entfernte TSPS-Verbindungsleitungsschaltung in die Lage versetzt, einen Ruf zu bedienen, so daß eine Verbindung mit dem P TSPS-Amt aufgebaut und Rufinformation ausgetauscht werden
kann. Auf diese Weise kann jede entfernte Verbindungsleitungsgruppierung für Rufe des Typs von Person zu Person dienen, und zwar in einer analogen Weise zu der, wie solche Rufe bei der Einrichtung nach der US-PS 3 484 560 bedient werden, deren TSPS-Verbindungsleitungsschaltungen einen Teil des TSPS-Amtes selbst darstellen.
^ Das TSPS-Amt mit seinem Prozessor, seinen Bedienungsstellen und anderen Steuereinrichtungen braucht nicht in der Nähe der entfernt angeordneten Verbindungsleitungsgruppen angeordnet zu werden. Die entfernten TSPS- Verbindungsleitungs schaltungen (RTSPS) sind in Gruppen unterteilt, wobei jede solche Gruppe mit einer Gruppe von Ferngesprächsverbindungsleitung verbunden ist, über welche die Rufe der Art von Person
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zu Person wünschenswerterweise bedient werden sollen« Jede RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung liegt zwischen einem örtlichen und einem Fernamt und ist individuell mit einer Verbindungsleitung verbunden, die sich zwischen den beiden Ämtern erstreckt. Das ankommende Ende jeder RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung ist über die Verbindungsleitung mit einer von dem lokalen Amt ausgehender Verbindungsleitungsschaltung verbunden; das abgehende Ende jeder entfernten TSPS-Verbindungsleitungsschaltung ist über die Verbindungsleitung mit der von einem Fernamt ankommender Verbindungleitung verbunden.
Jede Gruppe der RTSPS-STerÖindungsleitungs schaltungen ist einem Konzentratorschalter der Koordinatenart (crossbar type) zugeordnet, und der Konzentratorschalter ist physikalisch an der gleichen entfernten Stelle wie die Verbindungsleitungsschaltungen angeordnet. Die Vertikalen des Koordinatenschalters sind mit den eingehenden und abgehenden Teilen der RTSPS-Verbindungsleitungsschaltungen verbunden; die Horizontalen des Schalters sind mit Sehaltungs-
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wegen verbunden, die sich zu dem TSPS-Amt erstrecken, welches wiederum Digitempfänger, Sender und Bedienungsstellen an diese Wege nach Bedarf während der Bedienung der Rufe anschaltet. Der Konzentratorschalter an jeder entfernten Stelle ermöglicht es den zugeordneten RTSPS-Verbindungs-" leitungsschaltungen, mit dem TSPS-Amt in Verbindung zu
treten, so daß der Rufdienst nach Art von Person zu Person
in der gleichen Weise durchgeführt werden kann, als wenn die Sammelleitungsschaltungen ein integraler Teil des TSPS-Amtes wären.
Eine entfernte TSPS-Verbindungsleitungsschaltung, welche einen Ruf empfängt, ist zunächst über den Konzentratorschalter mit einem ersten Weg verbunden, der sich zu dem TSPS-Amt erstreckt. Das TSPS-Amt verbindet einen Digitempfänger mit diesem Weg, so daß Ruf information von der entfernten Stelle und dem lokalen Amt empfangen werden kann. Die RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung enthält Schaltungsteile, welche Information erzeugt und dem TSPS-Amt zuführt, welches die Verbindungsleitung und den Stromzustand der Vervollständigung
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des Rufes feststellt. Das ursprüngliche Amt gibt dann die Information bezüglich rufender und gerufener Nummer über die RTSPS-Verbindungsleituhgsschaltung und den Konzentratorschalter an das TSPS-Amt weiter. Der Digitempfänger wird dann abgeschaltet und eine Bedienungs stelle wird dann an den gleichen Weg angeschaltet. Das Fräulein vom Amt spricht mit dem rufenden Teilnehmer, um den gewünschten Dienst zu bestimmen. Daraufhin ergreift das TSPS-Amt einen unterschiedlichen, sich zu der entfernten Stelle erstreckenden Weg, verbindet einen Sender mit diesem Weg und sendet die zuvor empfangenen RTSPS-Verbindungsleitungs-Identifizierungsdigits sowie ein Digit für die Spezifizierung des Ausgangsendes der Verbindungsleitungsschaltung aus. Der Empfang dieser Digits an der entfernten Stelle bringt den Konzentratorschalter dazu, den zweiten Weg an das abgehende Ende der gleichen RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung zu schalten, mit welchem das TSPS-Amt gerade über den ersten Weg verbunden ist. Das TSPS-Amt gibt dann Ruf information zu dem Fernamt über den Konzentratorschalter und die RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung weiter.
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Die Verbindung des Konzentratorschalters mit dem zweiten Weg wird aufgetrennt, sobald die Aussendung an demTSPS-Amt beendet ist. Der erste Weg wird aufgetrennt, wenn der Ruf erfolgreich zu dem gerufenen Teilnehmer vollendet ist, oder wenn der erforderliche Dienst durch das Fräulein vom fe Amt durchgeführt wurde. Je nach der Art des Rufs kann sich
das Fräulein vom Amt abschalten oder nicht, bevor der Ruf beantwortet wird» Wenn das Fräulein vom Amt in der Verbindung eingeschaltet sein muß, um mit dem gerufenen Teilnehmer zu sprechen, z.B. bei R-Gesprächen und Rufen von Person zu Person, drückt sie eine Taste, um anzugeben, wann die Gebührenzählung beginnen soll. Das Fräulein vom Amt wird sich bei vielen Arten von Rufen abschalten, bevor der
gerufene Teilnehmer antwortet, z.B. bei Kreditkartenrufen.
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Die Verbindung des entfernten Konzentratorschalters mit dem
TSPS-Amt wird aufgetrennt, sobald sich das Fräulein vom Amt abschaltet. Wenn daraufhin der Ruf beantwortet wird, wird eine neue Verbindung über den Konzentratorschalter von der RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung zu dem TSPS-Amt errichtet, wobei die Identifizie rungs schaltung der
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Verbindungsleitungsschaltung reaktiviert wird, ma die Verbindungsleitungsnummer an das TSPS-Amt zusammen
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mit einem speziellen Digit zu übertragen, welches angibt, daß der Ruf nunmehr beantwortet worden ist. Das TSPS-Amt zeichnet dann die betreffende Rufantwortzeit im gleichen Bereich des zeitweiligen Speichers auf, in welchem der Best der Information für den gleichen Ruf gerade gespeichert
Jede RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung enthält Einrichtungen zur Bestimmung von nachfolgenden Überwachungsänderungen des Zustandes jedes Teilnehmers. Sobald eine Änderung des Zustandes festgestellt wird, wird die Einrichtung, welche ursprünglich zur Identifizierung der Verbindungsleitungsnummer benutzt wurde, aktiviert, der Kjonzentrato rs ehalter wird beaufschlagt, eine neue Verbindung zu dem TSPS-Amt wird aufgebaut und über diese Verbindung werden die Identifizierungsdigits der Verbindungsleitungsnummer erneut zusammen mit einem speziellen Digit übertragen, welches die Natur der Überwachungsänderung des Zustandes anzeigt, z.B. ein
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Flackern (flash) des rufenden Teilnehmers oder ein Einhäng-Signal (on-hook signal). Die TSPS-Einrichtung empfängt die Information, vergleicht sie mit dem, was für den gleichen Ruf bereits vorhanden ist, und bestimmt, welche Aktion in Verbindung mit der Änderung des Zustandes unternommen werden muß. Wenn beispielsweise ein Flackern des Gabelschalters festgestellt wird, verbindet das TSPS-Amt eine Bedienungsstelle mit der Rttfverbindung, so daß eine weitere Hilfe erfolgen kann. Wenn andererseits ein Auflege-Signal von einem der Teilnehmer festgestellt wird, bestimmt das TSPS-Amt dies als das Ende des Rufes, errechnet die Gebührenzeit und zeichnet diese auf magnetischem Band auf, wie in dem US1PS 3 484 560 gezeigt.
Die beschriebene Schaltung gemäß Erfindung ermöglicht einen Dienst der Art von Person zu Person bei zentral angeordneter TSPS-Steuereinrichtung, und zwar für vom Teilnehmer gewählte Ferngespräche, die von kleineren Verbindungsleitungsgruppen bedient werden. Das TSPS-Steueramt ist mit einer Mehrzahl von entfernten Stellen verbunden, die jeweils den Verkehr
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von einem unterschiedlichen örtlichen Amt bedienen. Die Aufteilung der Kosten des TSPS-Amtes auf viele Verbindungsleitungs gruppen ermöglich die wirtschaftliche Durchführung des Person-zu-Person-Dienstes für kleinere Ämter und Verbindungsleitungsgruppen, als es bisher möglich war.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß ein zentral angeordnetes Dienstamt einer Anlage für Verkehrs dienst position (TSPS) zusammen mit einer Mehrzahl von entfernt angeordneten Verbindungsleitungsgruppen zur Bedienung von teilnehmergewählten Rufen vorgesehen ist, die von einem ausgehenden Amt zu einem Fernamt über eine entfernte Sammelleitung erstreckt werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal ist ein Konzentratorschalter mit jeder Verbindungsleitungs gruppe verbunden und schafft Verbindungswege zwischen der rufenen Verbindungsleitung und dem Dienstamt, während der Erstreckung eines Rufes von einem lokalen zu einem Fernamt.
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Gemäß weiterem Merkmal ist eine yerbindungsleitungs-Identifizierungseinrichtung an jedem entfernten Amt zusammen mit Einrichtungen zur Übertragung der Verbindungsleitungs-Identifizierungsinformation zu dem Dienstamt vorgesehen, und diese Einrichtung arbeitet jedesmal,, wenn ein Weg von
fc dem entfernten Amt zu dem Dienstamt durch den Konzentrator-
schalter aufgebaut wird.
Ein weiteres Merkmal besteht in der Schaffung Von Einrichtungen zur Aussendung von Verbindungsleitungs-Identifizierungsinformation an die entfernte Stelle, und zwar jedesmal, wenn ein Weg von dem Dienstamt über den Kbnzentratorschalter zu einer rufenden Verbindungsleitungs schaltung aufgebaut wird, wobei weitere Einrichtungen dazu dienen, daß die Steuerschaltung
des Kbnzentratorschalters die ausgesendete Identifikation empfängt und diese zur Errichtung eines Weges zu der rufenden Verbindungsleitungsschaltung benutzt.
Gemäß weiterem Merkmal sind in jedem entfernten Amt Einrichtungen zur Übertragung von Information an das Dienstamt
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vorgesehen, welche jede Verbindungsleitungsüberwachungsrufänderung (trunk supervisory call change) des Zustandes zusammen mit der Identifikation der betreffenden Verbindungsleitungsschaltung spezifizieren.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen im Folgendem Das entfernte Amt besitzt eine Mehrzahl von entfernten Verbindungsleitungsschaltungen, die jeweils für Rufe dienen, welche von einem lokalen zu einem Fernamt ausgedehnt werden; in dem entfernten Amt sind Schalt- bzw» Vermittlungseinrichtungen vorgesehen; ein Dienstamt ist bezüglich des entfernten Amtes an anderer Stelle angeordnet; in dem entfernten Amt sprechen Einrichtungen auf den Empfang eines Rufes von einer der entfernten Schaltungen an und bauen eine Verbindung von der rufenden Verbindungsleitungsschaltung über die Schalt- oder Vermittlungs einrichtungen zu dem Dienstamt auf; an dem entfernten Amt dienen Einrichtungen zur Übertragung von Rufinformation über die Verbindung zu dem Dientamt; an dem entfernten Amt sprechen Einrichtungen auf den Empfang eines Rufes über eine der entfernten Verbindungsieitungs-
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Schaltungen an und dienen zur Errichtung einer Verbindung von der rufenden Verbindungsleitungsschaltung über die Schalt- oder Vermittlungseinrichtungen mit dem Dienstamt; in dem entfernten Amt angeordnete Einrichtungen zur Übertragung von Ruf information über die Verbindung mit dem Dienstamt, | wobei die Information die Identität der rufenden Verbindungsleitungsschaltung und den Stromzustand des Rufs wiedergibt; im Dienstanat sind Einrichtungen zur Verbindung einer Bedienungs stelle mit der Verbindung vorgesehen, so daß das Fräulein vom Amt sich mit dem rufenden Teilnehmer unterhalten kann, : :: um festzustellen, welcher Dienst erforderlich ist; unter der Steuerung des TSPS-Dienstamtes sind Einrichtungen tätig, welche eine zweite Verbindung über die Schalt- oder Vermittlungseinrichtungen zwischen dem Dienstamt und der rufenden
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Verbindungsleitungsschaltung errichten; in dem Dienstamt sind Einrichtungen zur Übertragung von Rufinformation über die zweite Verbindung und die rufende Verbindungsleitungsschaltung zu dem Fernamt vorgesehen; Einrichtungen dienen zum Auftrennen beider Verbindungen mit dem Dienstamt und weitere Einrichtungen in der rufenden Verbindungsleitungsschaltung
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dienen zur Überwachung des nachfolgenden Zu Standes der Rufe. -.":.-""
Gemäß weiterem Merkmal ist ein Register in jeder Verbindungsleitungsschaltung vorgesehen, in jeder Verbindungsleitungsschaltung Einrichtungen sprechen auf die Peststellung jeder Überwachungsänderung des Zustandes an und geben Digits in das Register ein, welche die Identität der Verbindungsleitungen sowie den laufenden Zustand abs Rufes darstellen, dem die Verbindungsleitungsschaltung gedient hat, und Ausgangseinrichtungen dienen zur Übertragung in den in Registern gespeicherten Informationen über die Schalt- oder Vermittlungseinrichtung zu dem Dienstamt, und zwar nach Feststellung der Überwachungsrufänderung des Zustandes.
Weitere Merkmale bestehen im Folgenden?. Ein erster und ein zweiter Weg verbinden jede Verbindungsleitungsschaltung mit der Schalt- oder Vermittlungseinrichtung in dem entfernten Amt; in dem Dienstamt vorgesehene Einrichtungen dienen zur Übertragung an das entfernte Amt-der Identität einer rufenden
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Verbmdungsleitungsschaltung und der Identität des spezeillen Weges, welcher sich zu der Verbindungsleitungsschaltung erstreckt, und der auf einer Verbindung benutzt werden soll, die unter der Steuerung des Dienstamtes eingeleitet wird; an dem entfernten Amt dienen Einrichtungen zur Speicherung der Information und zur Steuerung der Schalteinrichtungen,
um die zweite Verbindung zu der Verbmdungsleitungsschaltung über den Weg aufzubauen, der von dem Dienstamt spezifiziert wird.
Weitere Merkmale bestehen im Folgenden: mehre entfernte Ämter dienen jeweils Rufen, die von einem unterschiedlichen lokalen Amt zu einem unterschiedlichen Fernamt gerichtet werden; eine Mehrzahl von entfernten Verbindungsleitungsschaltungen in jedem Amt bedient die über das Amt laufenden Rufe; es ist ein davon entferntes Dienstamt vorgesehen; Schalt- oder Vermittlungseinrichtungen in jedem entfernten Amt dienen zur Errichtung von Verbindungen zwischen den rufenden Verbindungsleitungsschaltungen und dem Dienstamt; und schließlich sind Einrichtungen vorgesehen,
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über welche das entfernte Amt und das Dienstamt Information austauschen können, die sich auf die von jedem entfernten Amt bedienten Rufe bezieht.
Die Fig. IA und IB offenbaren die Erfindung in einer Weise die ein Verständnis ihrer breiteren Systemaspekte ermöglicht.
Im einzelnen ist ein zentral angeordnetes TSPS* Amt 100 , eine Mehrzähl von örtlichen Ämtern, z.B. lOlAund 101B, eine Mehrzahl von Fernämtern, beispielsweise 102A und 102B und eine Mehrzahl von entfernten Bedienungseinheiten, z.B. 113A und 113B vorgesehen. Jede entfernte Bedienungsienheit liegt zwischen einem örtlichen Amt und einem Fernamt. Die entfernte Bedienungseinheit 113 A liegt somit zwischen dem örtlichen Amt 101A und dem Fernamt 102A. Jede entfernte Bedienungsfieit ist mit dem TSPS-Amt 100 über Leitungswege verbunden, z.B. 114A für die entfernte Bedienungseinheit 113A. Die entfernten Bedienungseinheiten stehen mit dem TSPS-Amt in Verbindung, um den Bedienungsstellen 109 zu ermöglichen, erforderliche Hilfe für die teilnehmergewählten Rufe der Art von Person zu Person zu gewähren, die von einem örtlichen zu einem
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Fernamt weichen.
Die entfernte Vermittlungseinheit 113A enthält RTSPS-Verbindungsleitungsschaltungen 103-0 bis 103-99, einen Konzentratorschalter 108A, eine Schalter-Steuerschaltung 108E sowie Verbindungsleitungsschaltungen 110-0 bis 110-9 für entfernte Grundeinheiten. Jede RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung 103 ist auf ihrer-ankommenden Seite über Leiter IT und IR von einem örtlichen Amt ausgehenden Verbindungs-Ieitungsschaltung verbunden. In diesem Sinne ist die entfernte TSPS-Schaltung 103-0 mit der abgehenden Verbindungsie itungs schaltung 120A-0 verbunden. Jede RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung ist auf ihrer abgehenden Seite über ein Paar von Leiter OT und OR mit einer von einem Fernamt ankommender
Verbindungsleitungsschaltung verbunden, z.B. 12IA-OfUr die RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung 103-0. Die übrigen Verbindungsleitungsschaltungen 103 in der entfernten Bedienungs· einheit 113A sind ähnlich zwischen einem lokalen und einem Fernamt geschaltet. Die Verbindungsleitungsschaltungen aller anderen entfernten Bedienungseinheiten liegen ähnlich zwischen
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den lokalen und den Fernämtern, welchen sie zugeordnet sind. Bei dieser Schaltung ist jede von einem örtlichen Amt ausgehende Verbindungsleitungsschaltung mit einer unterschiedlichen RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung 103 verbunden und gehört individuell zu der von dem Fernamt ankommenden Verbindungsleitung, mit welcher die RTSPS-Verbindungsleitungs schaltung verbunden ist. Jeder Ruf vom Amt 101A z.B. wird über eine ausgewählte Verbindungsleitungsschaltung der abgehenden Verbindungsleitungsschaltungen sowie über die zugeordnete RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung weitergeführt und wird wiederum an der zugeordneten ankommenden Verbindungsleitungsschaltung am Fernamt 102A empfangen.
Die vertikalen Leiter des Konzentratorschalters 108A sind m/t den Verbindungsleitungs schaltungen 103 verbunden. Jede Verbindungsleitungsschaltung ist mit zwei Vertikalen verbunden, so daß getrennte und unabhängige Verbindungen mit dem ankommenden und abgehenden Ende der Verbindungsleitungsschaltungen hergestellt werden können. Die Leiter 110-0 verbinden demnach die ankommende Seite der Verbindungsleitungsschaltung 103-0 mit der Schaltervertikalen VO; die Leiter 112-0 verbinden
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das abgehende Ende der Verbindungsleitungsschaltung mit der Vertikalen Vl. Die Verbindungsleitungsschaltungen 110-0 - 110-9 für entfernte Basiseinheiten sind mit den Schalthorizontalen HO - H9 verbunden. Die rechte oder abgehende Seite jeder Verbindungsleitungsschaltung 110 ist über getrennte ^ Leitungswege 114A mit einem Eingangsbündel (appearance)
des Schalt- oder Vermittlungsnetzwerkes 104A im TSPS-Amt verbunden. Beispielsweise ist die Verbindungsleitungsschaltung 110-0 über Leiter 114A-0 mit dem TSPS-Netzwerk verbunden. Die Verbindungsleitungsschaltungen 110 für entfernte Basiseinheiten sind ferner über einen Weg 124 mit einem MP-Empfänger 108C verbunden.
Die Steuerschaltung 108-B und der Konzentrator schalter 108A arbeiten zusammen, um die erforderlichen Verbindungen von einer rufenden Verbindungsleitungsschaltung 103 über eine Basiseinheit-Verbindungsleitungsschaltung 110 zu dem TSPS-Amt 100 aufzubauen. Die Weiterführung jedes Rufes von einer Verbindungsleitungsschaltung 103 zu einem Fernamt macht zwei getrennte Konzentratorschaltungsverbindungen mit dem
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TSPS-Amt erforderlich. Eine Verbindung wird über die Leiter 111 von der ankommenden Seite einer RTSPS-Verbindungsleitungs schaltung 103 über den Konzentrator schalterund eine Basiseinheit-Verbindungsleitungsschaltung zu dem TSPS-Amt errichtet. Ruf information wird zu dem TSPS-Amt über diesen Weg übertragen. Nachfolgend verbinden die Steuerschaltung und der Konzentratorschalter das abgehende Ende der Verbindungsleitungsschaltung mit dem TSPS-Amt* Diese Verbindung wird über die Leiter 112 und der Vertikalen des Schalters errichtet, mit welcher diese Leiter verbunden sind. Dieser Weg wird zur Übertragung von Information von dem TSPS-Amt zu dem Fernamt benutzt.
Das TSPS-Amt 100 umfaßt ein Vermittlungsnetzwerk .104A, eine Netzwerksteuerschaltung 104B, eine Anlage Steuer schaltung 105 und einen AMA-Aufzeichner 137. Ferner umfaßt das TSPS-Amt eine Mehrzahl von Bedienungsstellen 109-1 bis 109-n, von denen jede einen einzelnen Anschluß ,(appearance) auf der rechten Seite des Netzwerkes 104 aufweist. Das Vermittlungsnetzwerk 104A, die Anlagesteuerschaltung 105, der Auf zeichne r 137 und die liedieriungsplätze oder -stellen 109-1 bis 109-n
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ermöglichen es dem TSPS-Amt, daß Gebührendaten aufgezeichnet werden und/oder daß das Fräulein vom Amt Rufen beisteht, die über eine entfernte Bedienungseinheit anein Fernamt weitergeleitet werden.
P Das Vermittlungsnetzwerk 104A ist an der linken Seite mit
Leitungswegen 114 verbunden, die sich bis zu den verschiedenen entfernten Bedienungseinheiten 113 erstrecken. Auf der rechten Seite ist das Vermittlungsnetzwerk 104 A mit einer Mehrzahl von unterschiedlichen Schaltungen verbunden, einschließlich Au s gangs Schaltungen 106 foutpulsers) und Digitempfänger 107. Die Empfänger 107 empfangen die zu dem TSPS-Amt von einer entfernten Bedienungseinheit übertragene Information, die
fc Ausgangsschaltung 106 überträgt Information zu den entfernten
Bedienungseinheiten und wiederum zu einem Fernamt. Das Vermittlungsnetzwerk 104A umfaßt die zur Verbindung der Schaltungen erforderlichen Wege. Das Vermittlungsnetzwerk 104A umfaßt ferner eine Verbindungssteuerschaltung 104B, welche den Betrieb des Netzwerkes bei dem Aufbau der Wege steuert. Die Anlagesteuerschaltung 105 reguliert und koordinierI
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den Betrieb jeder Schaltung des TSPS-Amtes, so daß dieses ' den geforderten Dienst bei jedem empfangenen Ruf liefern kann. Dieser Dienst kann die Aufzeichnung von Rufgebührendaten durch den Aufzeichner 137 umfassen. Der Dienst kann ferner die Zuschaltung einer Bedienungsstelle 109 an eine RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung einschließen, wenn eine Hilfe durch das Fräulein vom Amt erforderlich ist. Die B edienungs stelle wird abgetrennt, wenn die notwendige Rufhilfe geliefert worden ist. Jedoch bleiben der rufende und der gerufene Teilnehmer über die RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung während der Rufdauer verbunden. Die Einrichtung an der entfernten Bedienungseinheit überwacht den Ruf und übermittelt Information bezüglich der überwachten Änderung des Zustandes an das TSPS- Amt. Aus dem Grunde mißt das TSPS-Amt die Zeit des Rufes und bringt bei der Gesprächsbeendigung den Aufzeichner 137 dazu, die anwendbaren Gebührendaten durch Signale auf der I-reitung 115B axifzuzeichnen.
Zur Erläuterung der Betriebsweise der Anlage nach Fig, IA und IB .sei angenommen, daß ein vom Teilnehmer gewählter Ruf
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die Hilfe durch das Fräulein vom Amt erforderlich macht und von dem örtlichen Amt 101A ausgeht. Ferner sei angenommen, daß der Ruf einen Weg zum Fernamt 10 2A über die Verbindungsleitungsgruppe erforderlich macht, die durch die entfernte Bedienungseinheit 113A bedient wird. Es wird weiter angenommen, daß bei der Bedienung dieses Rufes das örtliche Arat 101A die abgehende Verbindungsleitungsschaltung 120A-0 auswählt. Die Belegung dieser Schaltung erzeugt ein Signal, welches von der RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung 103-0 empfangen wird. Der Empfang dieses Signals bringt die Verbindungsleitungsschaltung 103-0 dazu, ein Signal zu der Steuerschaltung 108B zu übertragen, welche anfordert, daß die ankommende Seite der Verbindungsleitungsschaltung über den Konzentratorschalter 108A und eine Basiseinheit-Verbindungsleitungsschaltung mit dem TSPS-Amt verbunden wird. Es sei angenommen, daß die Steuerschaltung 108B diese Verbindung über die Schaltvertikale VO und die Schalthorizontale H9 zu der Basiseinheit-Verbindungsleitungsschaltung 110-9 aufbaut. Von hier wird die Verbindung weitergeführt über den Weg 114-9 zu einer Eingangsleitung (appearance)
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am Netzwerk 104A beim TSPS-Amt. Der Empfang des Rufs wird von der TSPS-Einrichtung festgestellt und die Anlagesteuers chaltung 105 bringt das Netzwerk 104A dazu, eine Verbindung zwischen dem Weg 114A-9 und dem Digit empfänger 107 über Signale auf der Leitung 114D aufzubauen. Der Zweck der Verbindung besteht darin, daß das TSPS-Amt die Ruf information, welche sie nachfolgend empfängt, empfangen und speichern kann.
Das TSPS-Amt überträgt ein Signal zu der Verbindungsleitungsschaltung 110-9 für entfernte Basiseinheit, sobald die Verbindung zu dem Empfänger 107 aufgebaut ist· Die Verbindungsleitungsschaltung 110-9 überträgt ein Signal zu diesem Zweck über den Konzentrato rs ehalte r zu der Verbindungsleitungsschaltung 103-0. Die Ausgangsschaltung 116-0 .(outpulser) der Verbindungsleitungsschaltung 103-0 erzeugt nunmehr eine Information und überträgt diese zu dem TSPS-Amt, wobei diese Information den laufenden Zustand des Rufes sowie die Nummer der RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung identifiziert, welche dem Ruf dient. Diese Information wird auf der Leitung 115C empfangen und in der Anlagesteuerschaltung 105 registriert.
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Eine RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung verlangt wiederholt während der Bedienung eines typischen Rufs den Aufbau einer Verbindung zu dem TSPS-Amt. Jedesmal, wenn eine Verbindung errichtet wird, überträgt die Verbindungsleitungs-Ausgangsschaltung 116 Information bezüglich des Rufzustandes und der Verbindungsleitungsidentität zu dem TSPS-Amt. Diese Information wird · benötigt, damit das TSPS-Amt den laufenden Zustand des Rufes kennt d.h. ob dieses aufgebaut oder alternativ, z,B. ob der Ruf gerade dabei ist, aufgetrennt zu werden, da beide Teilnehmer aufliegen. Andere Arten von Signalen über den Ruf zustand werden für andere Zwecke übertragen, wie im Nachfolgenden im einzelnen beschrieben wird. Die Information zur Identifizierung der Verbindungsleitung ist notwendig, da das TSPS-Amt keine andere ψ Möglichkeit hat festzustellen, welche Verbindungsleitung einem
Ruf an einer entfernten Bedienungseinheit dient. Diese Information wird ebenfalls benötigt, so daß das TSPS-Amt anschließend den Aufbau einer Verbindung zu dem abgehenden Ende 112-0 einer rufenden Verbindungsleitungsschaltung in die Wege leiten kann, z.B. der Verbindungsleitungsschaltung 103 4).
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Nachdem die Information bezüglich Ruf zustand und Identität der Verbindungsleitung zu dem TSPS-Amt übertragen worden ist, sendet die Verbindungsleitungsschaltung 103-0 ein Signal zurück zu dem örtlichen Amt, welches anfordert, daß dieses die Information bezüglich rufendem und gerufenem Teilnehmer aussendet. Diese Information wird dann über die abgehende Verbindungsleitungs schaltung 120A-0 und über die Leiter IT und IR zu der Verbindungsleitungsschaltung 103-0 ausgesendet. Von dort gelangt sie über den Weg 100-0, über die Kreuzpunkte VO und H9 des Schalters, über die Verbindungsleitungsschaltung 110-9 für entfernte Basiseinheit, über den Weg 114A-9 zu dem TSPS-Amt« Von dort wird die Information über das Netzwerk 104A zum Empfänger 107 weitergegeben, welcher diese feststellt und in der Anlage steuerschaltung 105 registriert.
Die Anlage steuerung bringt nunmehr erstensdie Verbindungssteuerschaltung 104B dazu, die Netzwerkverbiridung zu dem Digitempfänger 107 aufzutrennen, nachdem der Aussendebetrieb des lokalen Amtes beendigt worden ist, zweitens
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bestimmt die Anlage steuerschaltung, ob der Ruf eine Hilfe durch das Fräulein vom Amt benötigt und bringt drittens die Verbindungssteuerschaltung dazu, eine JNTetzwerkverbindung zwischen dem Weg 114A-9 und einer freien Bedienungsstelle aufzubauen. -Es sei angenommen, daß die Stelle 109-1 fe für den Ruf frei ist. Wenn dies der Fall ist, errichtet das
Vermittlungsnetzwerk 104Ä eine Verbindung zwischen dem Weg 114A-9 auf der linken Seite des Netzwerkes und den Leitern, die sich-zu der Bedienungsstelle 109-1 erstrecken«
Zur gleichen Zeit wird eine Bedienungs stelle ausgewählt und an das rufende Ende 111-0 der Verbindungsleitung 103-0 angefügt, wobei das TSPS-Amt die erforderlichen Operationen
. in die Wege leitet, die zur Errichtung einer Verbindung zu
dem abgehenden Ende 112-0 der Verbindungsleitungsschaltung
103-0 benötigt werden, so daß Rufinformation zu dem Fernamt übertragen werden kann. Als ein erster Schritt in der Folge der Operationen wählt die Anlagesteuerschaltung einen freien Weg aus, der sich zurück zu den entfernten Stellen erstreckt. Es sei angenommen, daß der Weg 114A-0 frei ist
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und ausgewählt wird. Dies führt auch zu einer Auswahl der Verbindungsleitungsschaltung 110-0. Dann verbindet das TSPS-Amt die Ausgangsschaltung 106 über das Netzwerk 104A mit dem Weg 114A-0 und wiederum zur Verbindungsleitungsschaltung 110-0 für entfernte Basis einheit. Zu dieser Zeit ist es notwendig, daß das TSPS-Amt eine Information zur Spezifizierung der entfernten TSPS-Verbindungsleitungsschaltung ausgibt, zu welcher der Konzentratorschalter eine Verbindung von der Basiseinheit-Verbindungsleitungsschaltung 110-0 errichten soll. Damit insbesondere eine Verbindung mit dem abgehenden Ende der Verbindungsleitungsschaltung 103-0 zu dieser Zeit aufgebaut werden kann, ist es notwendig, daß die Steuerung 108B Information empfängt, welche nicht nur angibt, auf welchen RTSPS-Verbindungsleitungsschaltungsweg 114A-0 ausgedehnt werden soll, sondern ob der Weg zu dem ankommenden oder abgehenden Ende der Verbindungsleitungsschaltung weitergeführt werden soll. Da für den nunmehr zu beschreibenden Ruf eine Verbindung von der Verbindungsleitungsschaltung für entfernte Basiseinheit 110-0 zu dem abgehenden Ende der Verbindungsleitungsschaltung 103-0 errichtet werden soll.
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übeträgt die TSPS-Ausgangsschaltung 106 zu diesem Zweck Information über den Weg 114A-0 zu der entfernten Stelle. Diese Information wird von der Verbindungsleitungsschaltung 110-0 empfangen und über den Weg 124 zum MF-Empfänger 108C weitergegeben. Der Empfänger stellt diese Information ψ fest, speichert sie und bringt die Steuerschaltung dazu, die
Verbindungsleitungsschaltung 110-0 mit dem abgehenden Ende 112-0 der Verbindungsleitungsschaltung 103-0 mittels des vertikalen Leiters Vl zu verbinden.
Die Verbindungsleitungsschaltung 110-0 für entfernte Basis- * einheit überträgt ein Signal zu dem. TSPS-Amt, welches den Aufbau dieser Verbindung anzeigt und die TSPS-Ausgangs-
k schaltung überträgt dann die Information bezüglich gerufenem
Teilnehmer über diesen Weg. Diese Information wird von dem abgehenden Ende der Verbindungsleitungsschaltung 103-0 empfangen und über Leiter OT, OR an die am Fernamt ankommende Verbindungsleitungsschaltung 112A-0 angelegt. Das Fernamt verwendet diese Information zum Aufbau der Vorwärts verbindung in der üblichen Weise. Die TSPS-Ausgangssehaltung
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wird von dem Ruf bei der Beendigung der Aussendung abgetrennt und die Verbindung des Konzentratorschalters zwischen dem Weg 1Γ4Α-0 und der Verbindungsleitungs schaltung 103-0 wird aufgelöst.
Das Fräulein vom Amt spricht mit.dem rufenden Teilnehmer, sobald der Bedienungspl'atz mit dem ankommenden Ende der RTSPS-Verbindungsleitungs schaltung 1Ö3-0 über das Netzwerk 104A in dem TSPS-Amt und mit dem Konzentratorschalter 108A in der entfernten Bedienungseinheit verbunden ist. Wie bereits erwähnt, wird die Verbindung des Fräuleins vom Amt mit dem ankommenden Ende der RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung bewirkt, sobald der Empfänger 107 bei Beendigung der Aussende-Operation bezüglich lokales Amt abgetrennt wird. Die relativen Zeiten, mit welchen die TSPS-Ausgangsschaltung und der Bedienungsplatz mit einem Ruf verbunden sind, wird durch die Anlagesteuerschaltung 105 bestimmt. Es ist im allgemeinen wünschenswert, daß das Fräulein vom Amt genügend Zeit für ein Gespräch mit dem rufenden Teilnehmer hat, bevor der gerufenen Teilnehmer antwortet. Das Fräulein vom Amt verbleibt- mir dknn'iin der Verbindung,
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um mit dem antwortenden Teilnehmer an der gerufenen Station zu reden, wenn es sich um einen Ruf von Person zu Person oder ein R-Gespräch handelt. Es ist nicht notwendig, daß das Fräulein vom Amt mit dem gerufenen Teilnehmer bei Rufen gemäß Kreditkarte oder Gebühren für fc eine dritte Partei spricht. Wenn das Fräulein vom Amt fest
stellt, daß der Ruf in der von dem rufenden Teilnehmer verlangten Weise aufgebaut ist, drückt sie Tasten an ihrer Bedienungsstelle, um die Art des Rufdienstes anzuzeigen, den sie durchgeführt hat, und um die Netzwerkverbindung zwischen dem Weg 114A-9 und der Netzwerkader ihres Bedienungsplatzes 109-1 aufzulösen.
Der Weg 115A ermöglicht es der Anlagesteuerschaltung 105, Ruf daten zu jeder Bedienungsplatz-Schaltung zu übertragen. Diese Daten können die Art des Rufes sowie die rufenden und/oder gerufenen Nummern zusammen mit anderer Information beinhalten, welche das Fräulein vom Amt benötigt. Der gleiche Weg ermöglicht es jeder Bedienungsplatz-Schaltung, Information zurück an die Anlagesteuer-
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Schaltung für Gebührendatenaufzeichnungs zwecke sowie zur Instruierung der Anlagesteuerschaltung betreffend dem Fortschritt jedes von dem System bedienten Rufes zu übertragen. Die von den Bedienungsplätzen zu der Anlagesteuerschaltung übertragene Information kann sich in weitem Maße ändern, und zwar in Abhängigkeit von der Art des Rufes.
Die Verbindungsleitungs schaltung für entfernte Basiseinheit 110-9 stellt die Abtrennung des Bedienungsplatzes 109-1 von dem Ruf fest und öffnet die Kreuzpunkte VO und H9. Dadurch wird die Verbindungsleitungs schaltung für entfernte Basis einheit von dem ankommenden Ende der RTSPS- Verbin^ bungs le itungs schaltung 103-0 abgetrennt. Der rufende und gerufene Teilnehmer bleiben während der Rufdauer über die Verbindungsleitungsschaltung verbunden. Diese Schaltung überwacht den Zustand beider Teilnehmer und berichtet über jede nachfolgende Überwachungsänderung des Zustandes an das TSPS-Amt. Wenn eine Änderung des Zustandes festgestellt wird, stellt die Verbindungsleitung die Natur der Änderung des Zustandes fest und fordert die Steuerschaltung 108B
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auf, eine neue Verbindung zu dem TSPS-Amt aufzubauen. Sobald diese Verbindung aufgebaut ist, überträgt die Ausgangsschaltung der Verbindungsleitungsschältung ein Digit betreffend der Natur der Überwachungsänderung des Zustandes sowie Digits zur Identifizierung der Verbindungsleitung selbst, und zwar an die TSPS-Einrichtung.
Wenn die Überwachungsänderung des Zustandes eine Flackerbedingung des Gabelschalters durch den rufenden Teilnehmer darstellt, bauen das TSPS-Amt und die entfernte Bedienungseinheit eine neue Verbindung von einem Bedienungsplatz zu dem ankommenden Ende der Verbindungsleitungsschältung 103-0 auf. Dadurch kann das Fräulein vom Amt mit jedem Teilnehmer sprechen, um festzustellen, weicherweitere Dienst erforderlich ist. Wenn die Überwachungsänderung des Zustande signals ein Auflege-Signal (Ende des Gespräches) ist, wird diese Information zu der TSPS-Steuerschaltung übertragen, welche daraus sowie aus der zuvor empfangenen Ruf information bestimmt, daß der Ruf beendet ist und daß die anwendbaren Rufgebühren errechnet und gespeichert · werden sollten. ■■-■ -
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Die RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung 103-0 öffnet, wenn beide Teilnehmer bei der Rufbeendigung einhängen. Das Fräulein im TSPS-Amt schaltet sieh bei Rufen auf Kreditkarte und Gebühren für eine dritte Partei ab, bevor der gerufene Teilnehmer antwortet» Bei diesen Rufen stellt die RTSPS-Verbindungsleitung die Abhebe-Bedingung fest, wenn der gerufene Teilnehmer antwortet und wiederum leitet erstens den Aufbau einer Konzentratorschaltung-Verbindung zu dem TSPS-Amt ein und bringt zweitens die Ausgangsschaltung dazu, Digits über diese Verbindung zu senden, welche die Verbindungsleitung identifizieren und anzeigen,, daß der Ruf beantwortet worden ist. : ·
Das Fräulein vom. Amt muß.b.ei Rufen gemäß R-Gesprächen und der Art von Person zu Person verbleiben, bis der gerufene Teilnehmer antwortet. Bevor sich das Fräulein vom Amt abschaltet, drückt sie eine Taste an ihrer B edienungs stelle, was anzeigt, daß der Ruf erfolgreich vervollständigt wurde und daß die Gebührenzeit beginnen soll. Der Aufbau einesruKonzentratorschalterverbindung zu dem TSPS-Amt durch d;e RTSPS- .
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Verbindungleitungsschaltung wird, wenn der gerufene Teilnehmer antwortet, so lange gesperrt, als das Fräulein vom Amt angeschaltet bleibt. Wenn jedoch das Fräulein vom Amt abgeschaltet ist, überträgt die RTSPS-Schaltung ihre Antwort-Info rmation zu dem TSPS-Amt in der gleichen Weise wie für Kreditkarten-Gespräche. Diese Information wird von dem TSPS-Amt außer Acht gelassen, da die Gebührenzeit nicht dann beginnt, wenn ein R-Gespräch oder ein solches von Person zu Person beantwortet wird; die Gebührenzeit beginnt vielmehr dann, wenn das Fräulein vom Amt bestimmt, daß die betreffende Person verfügbar ist oder daß die Gebühr übernommen wird. Das TSPS-Amt ist so programmiert, daß die von der RTSPS-Verbindungsleitungsschaltung übertragene Antwortinformation für alle Gespräche außer Acht bleibt, bei welchen das Fräulein vom Amt Information bezüglich des Beginns der Gebührenzeit eintastet.
Alle abgehenden Verbindungsie itungs schaltungen 120A im örtlichen Amt 101A in Fig. IA führen ihren Ruf zu dem Fernamt 102A über die entfernte Bedienungseinheit 113A
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und deren RTSPS-Verbindungsleitungsschaltungen weiter. Wenn die Verbindungsleitungsschaltungen 12OA die einzigen Einrichtungen darstellen, über welche der Verkehr vom Amt IQlA zum Fernamt gerichtet werden kann, werden diese zur Bedienung aller Arten von Verkehr eingesetzt, einschließlich von Gesprächen, welche die Hilfe des Fräuleins vom Amt zu ihrer Vervollständigung benötigen, sowie von solchen, die dies nicht tun. Verbindungsleitungsschaltungen dieser Art werden gewöhnlich als von der kombinierten Art bezeichnet, da sie mehr als einer Art von Verkehr dienen.
Das örtliche Amt IQlA könnte noch zusätzlich abgehende Verbindungsleitungsschaltungen aufweisen/ die in Fig. IA nicht gezeigt sind, und sich direkt zu dem Fernamt erstrecken. In diesem Fall würde der abgehende Verkehr von dem örtlichen Amt aufgetrennt und zu dem Fernamt über die Verbindungsleitungs gruppe gerichtet werden, die für die Art über jeden Ruf erforderlichen Dienstes individuell ist. Bei diener Anordnung würden münzfreie, vom Teilnehmer bezahlte und andere Gespräche, die keine Hilfe durch das
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Fräulein vom Amt benötigen, direkt zu dem Fernamt weitergeleitet werden, während Gespräche mit erforderlicher Bedienungshilfe über die entfernten Bedienungseinheiten zu dem Fernamt gerichtet werden wurden. Eine direkte Verbindungsleitungsroute könnte für diesen Zweck benutzt
P werden und die TSPS»Einriehtungen könnten nur dann umgangen
werden, wenn entweder das örtliche oder das Fernamt Einrichtungen zum Erhalt und automatischen Aufzeichnung der Gebührendaten für Rechnungszwecke aufweist. Wenn dies nicht der Fall ist, könnte eine direkte Verbindungsleitungsgruppe nicht benutzt werden und der gesamte Verkehr müßte über die entfernte Bedienungseinheit gerichtet werden. In diesem Fall wird ein Bedienungsplatz nur bezüglich Ge-
» spräche angefügt, welche Bedienungshilfe benötigen. Gespräche
ohne benötigte Bedienungshilfe wurden von den TSPS-Einrichtungen in der gleichen Weise bedient werden, wie beschrieben, außer daß eine Verbindung zu einem Bedienungsplatz nicht hergestellt werden würde. Die Rufdaten für Rechnungszwecke würden von einer Anlage steuerung 105 vom Digitempfanger 107 in der bereits beschriebenen Weise empfangen werden.
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Im vorhergehenden wurde die Art und Weise beschrieben, wie Gespräche vom Amt 101A über eine entfernte Bedienungseinheit 113A zu einem Fernamt 102A erstreckt und durch TSPS-Amt 100 bedient werden. Von einem örtlichen Amt lOlB ausgehende und zu einem Fernamt 102B gerichtete Gespräche werden über die entfernte Bedienungseinheit 113B erstreckt und durch das TSPS-Amt 100 in der gleichen Weise bedient.
Das TSPS-Amt 100 gemäß Fig. IA ist eine leicht modifizierte Version der TSPS-Anlage nach US-PS 3 484 560, welche als einen Teil der vorliegenden Anmeldung im gleichen Ausmaß inkorporiert wird, wie die Anlage dort vollständig beschrieben ist. Nur solche Elemente in der Anlage nach der US-PS 3 484 sind in Fig. 1 gezeigt, die für ein Verständnis weitergehender Systemaspekte der vorliegenden Erfindung notwendig sind.
Das TSPS-Amt liefert die von ihm verlangten Gesprächsdienste gleichzeitig mit der Erstreckung der Verbindung zu dem Fernamt Dieser Dienst kann die Zuschaltung eines Bedienungsplatzes
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an die rufende, örtliche TSPS-Verbindungsleitungsschaltung Über das Glied beinhalten, wenn eine Hilfe durch das Fräulein vom Amt benötigt wird. Der Bedienungsplatz wird von dem Gespräch abgetrennt, wenn die erforderliche Hilfe geleistet worden ist. Der rufende und gerufene Teilnehmer verbleibt ^ über die örtliche TSPS-Verbindungsleitungsschaltung während
der Gesprächsdauer verbunden. Die Anlage überwacht und mißt die Zeit des Gesprächs und bringt bei Beendigung den Aufzeichner 137 dazu, die Gebührendaten zu speichern bzw. aufzuzeichnen.
Jeder Bedienungsplatz enthält eine Mehrzahl von Tasten, die wahlweise zur Erzeugung von Rufinformation gedrückt werden können, wenn der Bedienungsplatz zeitweise auf eine Rufverbindung aufgeschaltet wird. Zusätzlich zu den von den Bedienungsplätzen empfangenen Signalen empfängt die Anlage Überwachungssignale von den örtlichen TSPS-Verb indungsleitungsschaltungen (nicht gezeigt), welche größere Verbindungsleitungsgruppen bedienen als in der US-PS 3 484 560 beschrieben ist. Die Anlage empfängt ferner intern erzeugte Signale, welche den laufenden Zustand der verschiedenen Elemente der Anlage
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anzeigen. AUe diese Signale werden durch die Anlage bei der Gesprächsbedienung benutzt.
Die Schaltungen, welche das TSPS- System steuern bzw.
die Steuerung unterstützen, schließen eine gesteuerte Programms chaltung ein, die im nachfolgenden als 11SPC"
bezeichnet wird. Die Anlage nach dem TSPS-Amt 100
umfaßt ein elektronisch gespeichertes, programmgesteuertes System, in welchem viele Schaltungen verwendet werden, die im einzelnen in der Kanadischen Patentschrift 876 366 ^- R.
Downing) gezeigt sind. In der angeführten Anlage ist ein
elektronisches Ortsamt offenbart, welches in seinem Betrieb durch einen realzeitgespeicherten Programmprozessor gesteuert wird. Die Anlage nach der kanadischen Patentschrift wird
in ihrer Gesamtheit im einzelnen in der September-Ausgabe 1964 des Bell System Technical Journal erläutert.
Das SPC kann als das "Gehirn" oder die grundlegende Steuereinrichtung für das gesamte TSPS-Amt betrachtet werden.
Es umfaßt eine Gespeichertes-Programm-Realzeitrechenmaschine mit einem Prozessor und einem Speicher. Der Prozessor
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führt arithmetische und logische Operationen bezüglich der vom Speicher empfangenen Daten sowie von der auiSerhalb des SPC empfangenen Daten durch, beispielsweise von Abtastern. Wie sowohl in der kanadischen als auch der USj^Pat entschritt beschrieben, empfängt das SPC Signale von seinem Speicher fc und von den Abtastern, führt arithmetische und logische
Operationen in Abhängigkeit von den empfangenen Signalen durch und erze'ugt Ausgangsbefehle, welche zu den anderen Schaltungen zu deren Steuerung übertragen werden, um die geforderten Gesprächsfunktionen durchzuführen.
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Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE
1.) Fernsprechvermittlungs anlage für Gespräche mit erforderlicher Bedienungshilfe, mit folgenden Merkmalen:
Mehrere Verbindungsleitungsschaltungen verbinden jeweils ein örtliches Vermittlungsamt mit einem Fernvermittlungsamt;
ein Amt für Gesprächedienste bietet Bedienungshilfe für Rufe an das Fernvermittlungsamt;
dadurch gekennzeichnet, daß die TelefonvermittLungs anlage folgende weiteren Merkmale aufweist: eine Bedienungseinheit J113A; Fig. IA) ist entfernt von dem Amt für Gesprächsdienste JlOO; Fig. IA) angeordnet und mit der Vielzahl der Verbindungsleitungsschaltungen (103-0 - 103-99; Fig, IA) verbunden;
die Bedienungseinheit ist zur Errichtung einer ersten Verbindung über die Bedienungseinheit zu dem Amt |100) für Gesprächsdienste eingerichtet, und zwar in Abhängigkeit von einer der Sammelleitungsschaltungen, die einen Ruf
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über das örtliche Vermittlungsamt (114A) Empfängt und um nachfolgende Rufinformation einschließlich der Identifizierungsnummer der einen Sammelleitung an das Amt für Gesprächsdienste weiterzugeben;
die Bedienungseinheit-dient ferner zur Errichtung einer | zweiten Verbindung über die Bedienungseinheit zu der
einen Verbindungsleitungsschaltung für Übertragung von Rufsteuersignalen von dem Amt für Gesprächsdienste zu dem Pernvermittlungsamt{102A; Fig. IA) in Abhängigkeit von dem Empfang der Identifizierungsnummer der einen Verbindungsleitung von dem Amt für Gesprächsdienste nach Empfang der Ruf information durch das Amt für Gesprächsdienste,
2. Fernsprechvermittlungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinheit (113A; Fig. IA) auf die Vervollständigung der Übertragung von Steuersignalen von dem Gesprächsdienstamt (lOOjFig. IA) zu dem Fernvermittlungsamt (102A, Fig A) im Sinne der Öffnung der zweiten Verbindung durch die Bedienungseinheit anspricht und daß die
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Bedienungseinheit auf jeweils eine erfolgreiche Vervollständigung eines Rufes über das Fernvermittlungsamt oder die Vervollständigung des erforderlichen Dienstes durch das Fräulein vom Amt anspricht, um die erste Verbindung durch die Bedienungseinheit zu lösen.
3, Fernsprechvermittlungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinheit (113A; Fig. IA) ferner eingerichtet ist auf eine der Mehrzahl der Verbindungsleitungsschaltungen anzusprechen, die eine Änderung des Zustandes auf einem bestehenden Gespräch feststellen, um eine Verbindung durch die Bedienungseinheit mit dem Gesprächsdienstamt (110; Fig. IA) aufzubauen, und zwar zur Übertragung von Information bezüglich der Natur der festgestellten Änderung des Zustandes und der Identifizierungsnummer der einen Verbindungsleitungsschaltung zu dem Gesprächsdienstamt.
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4. Fernsprechvermittlungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, ;daß die Bedienungseinheit (113A) auf die von der Bedienungseinheit (100) durchgeführte Übertragung der Identitätsnummer der einen Verbindungsleitung anspricht, daß, wenn das Gesprächsdienstamt die Änderung der Zustandsinformation feststellt, dies eine Anzeige für eine weiterhin erforderliche Hilfe durch das Fräulein vom Amt ist, um eine neue Verbindung zwischen dem Gesprächsdienstamt (100) und der Seite der einen Verbindungsleitung herzustellen, die mit dem örtlichen Vermittlungsamt (10IA) verbunden ist.
5. Fernsprechvermittlungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinheit (113A) auf das Gesprächsdienstamt (100) anspricht, welches die Identitätsnummer der einen Verbindungsleitungsschaltung aus der Mehrzahl der Verbindungsleitungsschaltungen überträgt, wenn eine Intervention des Fräuleins vom Amt bezüglich des aufgebauten Gesprächs erforderlich ist,
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um eine neue Verbindung zwischen dem Gesprächsdienlamt !(10O) und der Seite der einen Verbindungsleitung aufzubauen, die mit dem örtlichen Vermittlungsamt (10IA) verbunden ist.
6. Fernsprechvermittlungs anlage nach einem der Ansprüche 1 - 5 , dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinheit ,(113A; Fig. IA) folgende Teile umfaßt:
eine Vermittlungseinrichtung (lOBA; Fig. IA) dient zum Aufbau von Verbindungen zwischen der Mehrzahl der Verbindungsleitungsschaltungen (103-0 bis 103-99; Fig. IA) und dem Gesprächsdienstarnt (100; Fig. IA); und eine Steuerschaltung flO8B; Fig. IA) spricht an auf
(a) den Empfang eines Rufes, tier sich über eine der Mehrzahl der Verbindungsleitungsschaltungen erstreckt,
(b) die Feststellung eines Wechsels des Zustandes eines aufgebauten Gesprächs durch einen der Mehrzahl der Verbindungsleitungsschaltungen , und .(c) die Übertragung der Identitätsnummer der einen Verbindungsleitungsschaltung aus der Mehrzahl der Verbindungsleitungs»
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Schaltungen durch das Gesprächsdienstamt und dient zur Emchtung einer Verbindung zwischen der einen Verbindungsleitungsschaltung und dem Gesprächsdienäamt über die Schalteinrichtung (108A; Fig. IA).
7. Fernsprechvermittlungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung .{108, Fig. IA) einen Konzentratorschalter umfaßt, welcher eine aus einer Mehrzahl von Verbindungsleitungs schaltungen (103-0 bis 103-99· Fig. IA) mit einer Verbindung aus einer Mehzahl von Verbindungen (114A-0 bis 114A-9; Fig. IA) zu dem Gesprächsdienstamt (100; Fig. IA) verbindet.
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Leerset te
DE19712161989 1970-12-16 1971-12-14 Fernsprechvermittlungsanlage für Gespräche mit erforderlicher Bedienungshilfe Pending DE2161989A1 (de)

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