DE1259246B - Front- bzw. Hecklader - Google Patents
Front- bzw. HeckladerInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/36—Component parts
- E02F3/40—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets
- E02F3/402—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with means for facilitating the loading thereof, e.g. conveyors
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Description
- Front- bzw. Hecklader Die Erfindung betrifft einen Front- bzw. Hecklader mit einer mittels Hubarmen höhenverstellbaren Ladeschaufel, der eine Frästrommel zugeordnet ist.
- Bei einem solchen bekannten Front- bzw. Hecklader ist die Ladeschaufel mit ihrem Boden nur in sehr begrenztem Maße gegenüber der Horizontalen verschwenkbar. Außerdem ist die Ladewalze am vorderen Ende der Ladeschaufel fest gelagert, so daß die Ladeschaufel nur durch Drehen der Walze mit ihrer Unterseite zur Vorderkante der Schaufel hin beladen und durch Drehen der Walze in entgegengesetzter Richtung wieder entladen werden kann. Dadurch ist die Entleerung der Schaufel unmittelbar von der Leistung der Ladewalze abhängig. Sofern neben einer guten Ladeleistung auch ein schnelles Entleeren der Schaufel gefordert wird, ergeben sich jedoch mit einem solchen Gerät Schwierigkeiten. Ein solches Gerät läßt sich daher nur für Arbeiten wirtschaftlich einsetzen, bei denen die Ladewalze an der Vorderkante der Ladeschaufel für den Entladevorgang nicht als störend empfunden wird. Ein bevorzugtes Einsatzgebiet des bekannten Gerätes ist daher die Aufnahme und das Verteilen von Naturdünger in der Landwirtschaft.
- Wenn ein solcher Front- bzw. Hecklader ohne die Ladewalze lediglich mit der Ladeschaufel arbeiten soll, muß die Ladeschaufel mit Ladewalze gegen eine solche ohne Ladewalze ausgetauscht werden, was verständlicherweise äußerst umständlich ist.
- Insbesondere zum Abfräsen von Silagemieten u. dgl. sind andererseits Fräseinrichtungen bekannt, die beispielsweise auf einem Lastwagenfahrgestell angebracht sind. Bei diesen bekannten Einrichtungen wird die Frästrommel zum Abfräsen der Silagemiete mit einem Tragrahmen auf- und abgeschwenkt, und das abgefräste Gut wird durch ein Förderband wegtransportiert.
- Solche Fräseinrichtungen sind zwar äußerst leistungsfähig, in ihrer Anschaffung und in ihrem Unterhalt sind sie jedoch sehr teuer und können nur in landwirtschaftlichen Groß- oder Spezialbetrieben mit wirtschaftlichem Erfolg eingesetzt werden. In kleineren und mittleren Landwirtschaftsbetrieben sind diese Voraussetzungen meist nicht gegeben. Jeder Landwirtschaftsbetrieb verfügt heutzutage je- doch über einen normalen Front- bzw. Hecklader, der zwar eine Ladeschaufel besitzt, sonst aber nicht zum Abtragen von Silagemieten geeignet ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, übliche Front- bzw. Hecklader mit höhenverstellbarer Ladeschaufel nach Bedarf auch zur vollmechanischen Entnahme von Silagegut aus Fahr- oder Flachsilos einsetzen zu können, um dadurch die Einsatzmöglichkeit der sehr kostspieligen, in der Regel hydraulisch betriebenen Lader zu erhöhen und dem Landwirt die Anschaffung eines Spezialgerätes für das Abfräsen von Silagen bzw. von Stalldung zu ersparen.
- Diese Aufgabe findet ihre Lösung, ausgehend von einem Gerät der eingangs erwähnten Art ' nach der Erfindung dadurch, daß die Frästrommel an einem Tragrahmen angeordnet ist, der an dem frei tragenden Ende eines Rahmengestelles schwenkbar und feststellbar gelagert ist, das seinerseits mit den Schaufelhubannen lösbar verbunden ist.
- Durch eine solche Konstruktion ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß unter Verwendung der ohnehin vorhandenen Ladeschaufel aus einem normalen Front- bzw. Hecklader in kürzester Zeit und auf einfachste Weise jederzeit eine vollwertige Fräs-Ladeeinrichtung gemacht werden kann, die nicht nur eine ausgezeichnete Ladeleistung, sondern auch eine gute Entladeleistung hat. Der Tragrahmen mit der Frästrommel wird während des Fräsvorganges nicht gegenüber der Ladeschaufel verschwenkt, vielmehr dient die schwenkbare Anordnung der Frästrommel nur ihrer Einstellung gegenüber der Ladeschaufel und dem Zurückkippen der Frästrommel, wenn mit dem Frontlader ohne Demontage der Fräsvorrichtung andere Arbeiten ausgeführt werden sollen.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Tragrahmen Langlöcher od. dgl. auf, die eine Längenveränderung des Schwenkradius der Frästrommel ermöglichen. Am Rahmengestell können ein- oder beidseitig Segmente, beispielsweise mit Lochreihen, befestigt sein, denen im bzw. am Tragrahmen Fixierungsmittel, wie Löcher, zum Durchstecken von Stiften zugeordnet sind. Schließlich ist an dem Tragrahmen zweckmäßigerweise ein Leitblech für das Ablenken des hochfliegenden Gutes in die Schaufel befestigt.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 in einer schematischen Seitenansicht eine Ladeschaufel mit zugeordneter Frästrommel und F i g. 2 eine dazugehörige Draufsicht.
- Die als Anbaugerät an einen Front- bzw. Hecklader ausgebildete Frästrommel 6 wird von einem an den Schaufelhubannen 1 mittels mechanischer oder hydraulischer Schnellkupplungen 2 lösbar befestigten Rahmengestell 3 getragen, an dessen Querachse 4 ein Tragrahmen 5 für die Frästrommel 6- angelenkt ist. Mit dem Rahmengestell 3 sind ein- oder beidseitig Segmente 7 starr verbunden, die Löcher 8 aufweisen, denen in den Tragrahmenseitenträgem Löcher 9 zugeordnet sind, so daß durch durchgesteckte Stifte der Tragrahmen 5 in verschiedenen Lagen zum Rahmengestell 3 festgestellt werden kann. An dem Tragrahmen 5 ist außerdem ein Leitblech 10 befestigt, das das von der Frästrommel 6 hochfliegende Gut in die Ladeschaufel 11 des Laders ablenkt. Der Frästrommel 6 können auf beidseitigen Verlängerungen. der Trommelwelle 12 außerhalb der beiden Tragrahmenseitenträger scheibenförmige Schneidwerkzeuge 13 zugeordnet sein, die dann sämtlich von einem im Trommelinneren angeordneten Motor 14 mit -zwei Wellenenden 15 angetrieben werden.
- Das Anbaugerät arbeitet in der Weise, daß mit dem Anheben der Ladeschaufel 11 die Frästrommel 6 hochgehoben wird und das Abfräsen des Silagegutes 16 in gleichbleibendem Abstand der Frästrommel von der Schaufel 11 erfolgt. Dieser Abstand ist je nach den Erfordernissen durch Verstellung am Segment 7 veränderbar. Die Versorgung des ölmotors 14 geschieht durch die Hydraulikleitung 17. Das Anbaugerät läßt sich durch Herumschwenken der Frästrommel 6 in die bei 18 strichpunktiert angedeutete Lage in eine Außer-Betrieb-Stellung überführen, in der der Tragrahmen 5 auf dem Stempel 19 zur Auflage kommt.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Front- bzw. Hecklader mit einer mittels Hubarmen höhenverstellbaren Ladeschaufel, der eine Fr4stromm el zugeordnet ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Frästrommel (6) an einem Tragrahmen (5) angeordnet ist, der an dem frei tragenden Ende eines Rahmengestelles (3) schwenkbar und feststellbar gelagert ist, das seinerseits mit den Schaufelhubarmen (1) lösbar verbunden ist.
- 2. Front- bzw. Hecklader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (5) Langlöcher od. dgl. aufweist, die eine Längenveränderung des Schwenkradius der Frästrommel (6) ermöglichen. 3. Front- bzw. Hecklader nach Anspruch 2, dadurch gekenn eichnet, daß an dem Rahmengestell (3) ein- oder beidseitig Segmente (7), beispielsweise mit Lochreihen (8), befestigt sind, denen im bzw. am Tragrahmen (5) Fixierungsmittel, wie Löcher (9), zum Durchstecken von Stiften zugeordnet sind. 4. Front- bzw. Hecklader nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Tragrahmen (5) ein Leitblech (10) für das Ablenken des hochfliegenden Gutes in die Schaufel (11) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 755 092, 2 862 598.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| FR2467919A1 (fr) * | 1979-10-22 | 1981-04-30 | Wirtgen Reinhard | Procede pour ameublir et deblayer des masses de terre ainsi que machine munie d'un dispositif destine a ameublir des masses de terre en vue de les deblayer |
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Also Published As
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