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DE1258166B - Unterdruckregler - Google Patents

Unterdruckregler

Info

Publication number
DE1258166B
DE1258166B DE1964R0038400 DER0038400A DE1258166B DE 1258166 B DE1258166 B DE 1258166B DE 1964R0038400 DE1964R0038400 DE 1964R0038400 DE R0038400 A DER0038400 A DE R0038400A DE 1258166 B DE1258166 B DE 1258166B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
plate
spring arm
chamber
valve seat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964R0038400
Other languages
English (en)
Inventor
James Urban Daly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robertshaw US Holding Corp
Original Assignee
Ranco Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ranco Inc filed Critical Ranco Inc
Priority to DE1964R0038400 priority Critical patent/DE1258166B/de
Publication of DE1258166B publication Critical patent/DE1258166B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0655Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0638Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane characterised by the form of the obturator
    • G05D16/0641Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane characterised by the form of the obturator the obturator is a membrane

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Unterdruckregler Die Erfindung bezieht sich auf einen Unterdruckregler und insbesondere auf einen solchen Regler, der dazu verwendet werden kann, einen sich unregelmäßig ändernden Unterdruck einer Quelle, beispielsweise der Einlaßverteilerleitung einer Kraftfahrzeugmaschine, in einen Unterdruck verhältnismäßig konstanter Höhe umzuwandeln, der zum Betätigen unterdruckbetriebener Vorrichtungen, beispielsweise eines Arbeitsmittelsteuerventils einer Heizvorrichtung für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeuges, verwendet werden kann.
  • Die Erfindung geht aus von einem Unterdruckregler, dessen Gehäuse zwei Membrankammern aufweist, deren eine mit einem Verbraucheranschluß und einem Sauganschluß versehen ist, der in dieser Kammer einen nach innen ragenden Ventilsitz für eine nachgiebige vorgespannte Membran bildet, die außerdem Öffnungen für Luftzufuhr aus der Atmosphäre steuert.
  • Gemäß der Erfindung ist ein solcher Unterdruckregler dadurch gekennzeichnet, daß die Membran einen ringförmigen Stegteil aufweist, der einen mittleren elastischen Teil umgibt, welcher durch eine Aussparung gebildet ist, die die Austrittsöffnung umfaßt, daß an der dem Ventilsitz zugewandten Fläche der Membran eine starre Platte angeordnet ist, welche die den Zungenteil umgrenzende Aussparung überbrückt und eine Mittenbohrung aufweist, welche den Ventilsitz aufnimmt, so daß durch Bewegung der Membran der Zungenteil zunächst in Verschlußeingriff mit dem Ventilsitz kommt und bei Weiterbewegung die Mittenbohrung für die Luftzufuhr freigegeben wird.
  • Durch die Erfindung ist ein besonders wirksamer Regler geschaffen, der auf Grund seiner neuen Ausführung, welche eine Membran aufweist, die bei Überschreiten eines gewünschten Unterdrucks zwecks Zulassen atmosphärischer Luft einen Nebendurchgang öffnet, eine genaue Regelung mit einer minimalen Anzahl billiger Teile ermöglicht. Der einstellbare Regler gemäß der Erfindung ist in seiner Ausführung einfach und wirtschaftlich und hat wenige sich bewegende Teile, die der Abnutzung unterworfen sind oder in Mißausrichtung miteinander kommen können, und die bequem eingestellt werden können, um einen gewünschten Unterdruckregler auszuwählen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
  • F i g. 1 ist eine Ansicht eines Unterdruckreglers, gemäß der Erfindung in Verbindung mit einer Kraftfahrzeugheizeinrichtung, die ein unterdruckbetätigtes Ventil aufweist; F i g. 2 ist eine senkrechte Schnittansicht des Reglers und des Ventils gemäß F i g. 1; F i g. 3 ist eine Teilschnittansicht des Unterdruckreglers nach Linie 3-3 der F i g. 2; F i g. 4 ist eine Schnittansicht des Reglers nach Linie 4-4 der F i g. 3; F i g. 5 ist eine Schnittansicht des Reglers nach Linie 5-5 der F i g. 3; F i g. 6 ist eine in vergrößertem Maßstab gehaltene, der F i g. 3 ähnliche Teilschnittansicht; F i g. 7 ist eine der F i g. 6 ähnliche Ansicht, wobei jedoch einzelne Teile in einer anderen Arbeitsstellung wiedergegeben sind.
  • In der Zeichnung ist als eine Ausführungsform der Erfindung ein Unterdruckregler 10 in Verbindung mit einer Heizeinrichtung für den Fahrgastraum .eines Kraftfahrzeugs wiedergegeben. Gemäß F i g. 1 ist der Unterdruckregler 10 mittels eines Lagerarmes 11 an der Vorderseite einer Feuerwand oder Spritzwand 12 eines Kraftfahrzeugs befestigt und mittels einer Rohrleitung 13 mit der Ansaugleitung 14 einer Kraftfahrzeugbrennkraftmaschine 15 verbunden. Der Unterdruckregler 10 ist weiterhin mittels einer Rohrleitung 17 mit einem unterdruckbetätigten, thermostatisch gesteuerten Heißwassersteuerventi118 einer Kraftfahrzeugheizeinrichtung 19 verbunden. Das Steuerventil 18 weist eine Einlaßleitung 20 auf, die mittels eines Schlauches 21 mit dem Kühlwassermantel der Maschine 15 verbunden ist, um den Fluß von heißem Wasser in den Wärmeaustauscher der Heizeinrichtung 19 zu steuern. Aus dem Körper der Heizeinrichtung 19 wird das Wasser abgezogen und durch einen Schlauch 22 zu der Eingangsseite .der Wasserumlaufpumpe (nicht dargestellt) der Maschinenkühlanlage zurückgeführt.
  • Die Eingangsverteilerleitung 14 dient als Unterdruckquelle, wobei der Unterdruck in Abhängigkeit von der Belastung und der Drosselklappenstellung der Maschine sich gewöhnlich zwischen 127 und 635 mm Hg ändert. Der Unterdruckregler 10 'dient dazu, diesen sich ändernden Unterdruck in einen konstanten Unterdruck eines vorbestimmten Wertes umzuwandeln, der für eine Betätigüngsvörrichtung wie das unterdruckbetätigte Venti118 verwendet wird, das thermostatisch gesteuert wird, um die in den Fahrgastraum des Kraftfahrzeugs geführte Luft auf einer gewünschten Temperatur zu halten. Der Unterdruckregler 10 weist einen Steuerarm 25 auf, der, um den an das Ventil 18 angelegten Unterdruck und damit die Temperatur der Luft auszuwählen, welche von der Heizeinrichtung 19 in den Fahrgastraum eintritt, von Hand mittels eines Bowdenzuges 26 bewegt werden kann, der mit einem an dem Armaturenbrett 28 des Kraftfahrzeugs angebrachten Handknopf 27 verbunden ist. .
  • Das unterdruckbetätigte und thermostatisch gesteuerte Ventil 18 weist ein rohrförmiges Gehäuse 30 auf, das an seinem Boden 31 geschlossen ist und in das die Einlaßleitung 20 führt. Eine Auslaßöffnung 33 kann mit einer Einlaßöffnung in einem Heizkörper in Ausrichtung gebracht werden, wobei zwischen dem Heizkörper und dem Gehäuse 30 eine ringförmige Dichtung (nicht dargestellt) angeordnet ist. In dem Gehäuse 30 ist zwischen der Einlaßleitung 20 und der Auslaßöffnung 33 "ein ringförmiger Sitz 35- angeordnet, mit welchem ein Ventilglied 36 in und außer Eingriff bewegt werden kann, um den Fluß von heißem Wasser durch das Ventilgehäuse 30 hindurch in die Heizrichtung 19 zu steuern. Das Ventilglied 36 ist an einem Ventilschaft 38 angeordnet, der mit einer biegsamen Membran 39 verbunden ist; welche eine Wand einer Unterdruckkammer 40 bildet, die hauptsächlich durch einen Aufsatz bzw. eine Kappe 41 umgrenzt ist. Eine Gegenplatte 39 a ist durch Aufsetzen auf das Ende des Schaftes 38 an der Membran 39 befestigt. Die Kappe 41 ist mit _einem becherförmigen Teil 42- durch Umbiegen des Randes zusammengesetzt, wobei die Umfangskante der Mein= brav 39 eingeklemmt wird. Der becherförmige Teil 42 ist an dem rohrförmigen Ventilgehäuse 30 mittels eines ringförmigen Verbindungsteiles 44 angeordnet.
  • Der Ventilschaft 38 geht durch eine nachgiebige Wand 48, die in dem Verbindungsteil 44 angeordnet ist, und durch einen nachgiebigen Dichtungshals 49 einer Wand 50 hindurch. Die Wände 48 und 50 begrenzen zwischen sich eine ringförmige Kammer 51, und eine Platte 52 verhindert eine Auswärtsbewegung des größten Teiles der Wand 50. Der Schaft 38 weist einen axialen Durchgang 38' auf, der von der stromabwärts gelegenen Seite des Ventilgliedes 36 zu einer öffnung 54 führt, die sich in die zwischen den Wänden 48 und 50 gebildete Kammer 51 öffnet. Diese Ausführung schafft eine Ausgleichswirkung, durch welche verhindert wird, daß die Stellung des Ventilgliedes 36 von Druckunterschieden in den Räumen oberhalb und unterhalb des Ventilgliedes 36 beeinflußt wird. Demgemäß wird ein verhältnismäßig geringer Druck unterhalb des Ventilgliedes 36, welcher das Bestreben hat, das Ventilglied 36 von dem Sitz 35 wegzubewegen, durch übertragen des gleichen niedrigen Druckes durch den Durchgang 38' hindurch in die Kammer 51 ausgeglichen, wo er das Bestreben hat, die Wand 48 und das Ventilglied 36 in Richtung gegen den Sitz 35 zu bewegen.
  • Die Kappe 41 hat einen Anschluß 60, von welchem die Rohrleitung 17 zu dem Unterdruckregler 10 führt. Die Erzeugung eines Unterdrucks in der Kammer 40 unter der Steuerung des Reglers 10 führt zu einer Bewegung der Membran 39, der Platte 39 a, des Schaftes 38 und des Ventilgliedes 36 gemäß der Zeichnung nach oben, wodurch eine öffnung 35 a freigelegt wird.
  • Einer derartigen Aufwärtsbewegung der Membran 39 widersetzt sich eine auf Temperatur ansprechende Vorrichtung, die ein ausdehnbares Kraftelement 62 aufweist, welches an der Stirnwand der Kappe 41 angeordnet ist und über eine Feder 63 wirkt, die zwischen der Platte 39 a und einem Sitz 64 angeordnet ist, der von einem bewegbaren Teil 62 a des Kraftelements 62 getragen ist. Das ausdehnbare Kraftelement 62 bekannter Art ist mit einem Kapillarrohr 65 verbunden, welches in einem gewickelten Temperaturfühlelement 65 a endet. Das Kraftelement 62, das Kapillarrohr 65 und dessen Fühl= element 65 a enthalten ein Ausdehnungsmedium, wodurch eine. entsprechende Ausdehnung bzw. Zusammenziehung des Kraftelementes 62 hervorgerufen wird. Das Fühlelement 65 a ist an der Seite der Heizeinrichtung 19 angeordnet, an welcher die Heißluft austritt, so daß der bewegbare Teil 62 a des Kraftelements 62 eine Stellung entsprechend der Temperatur der austretenden Luft einnimmt.
  • Beim Ansteigen des Unterdrucks in der Kammer 40 besteht das Bestreben, das Ventil 18 zu öffnen, während eine Temperaturzunahme an dem Fühlelement 65 a das Bestreben hervorruft, das Ventil 18 zu schließen. Dieses Entgegenwirken von Kräften wird ausgenutzt, um eine ausgewählte Temperatur der aus der Heizeinrichtung 19 austretenden Luft aufrechtzuerhalten, wobei die Anzahl durch Einstellen des Unterdruckreglers 10 getroffen wird, um einen vorbestimmten Unterdruck in der Kammer 40 zu schaffen, welcher bewirkt, daß das Ventilglied 36 öffnet und heißes Wasser in die Heizeinrichtung 19 eingelassen wird, um die Temperatur der durch diese hindurchtretenden Luft zu erhöhen. Wenn die Temperatur der Luft ansteigt, dehnt sich das Kraftelement 62 aus und bewirkt, daß die Feder 63 zusammengedrückt und das Ventilglied 36 in Richtung gegen den Sitz 35 bewegt wird. Wenn die Temperatur der Luft sich allmählich auf die gewünschte Temperatur erhöht, wird der Fiuß von heißem Wasser durch das Ventilglied 36 allmählich verkleinert, bis nur diejenige Wassermenge hindurchtritt, die erforderlich ist, um die gewünschte Lufttemperatur aufrechtzuerhalten.
  • Wenn danach eine höhere Temperatur gewünscht wird, wird der Regler 10 derart eingestellt; daß der Unterdruck in der Kammer 40 zunimmt, wodurch das Ventilglied 36 derart bewegt wird, daß der Fluß von heißem Wasser zunimmt, bis die Temperatur der Luft die höhere gewünschte Temperatur erreicht und das Kraftelement 62 sich ausdehnt und bewirkt, daß das Ventilglied 36 in eine Stellung bewegt wird, in welcher lediglich die Menge heißen Wassers hin= durchtritt, die zum Aufrechterhalten der neuen Temperatur erforderlich ist. Demgemäß kann die Temperatur der aus der Heizeinrichtung 19 austretenden Luft durch Bewegen des Handknopfes 27, um den in der Kammer 40 aufrechterhaltenen Unterdruck durch den Regler 10 zu ändern, ausgewählt werden.
  • Der Unterdruckregler 10 weist ein Gehäuse 70 auf, das eine ringförmige Seitenwand 71 und eine Bodenwand 72 hat, die eine allgemein zylindrische Kammer 73 umgrenzen. Das Gehäuse 70 ist reit einer rohrförmigen Austrittsleitung 75 versehen, die mittels einer Rohrleitung 13 mit der Ansaugleitung 14 verbunden ist und die einen Durchgang 76 aufweist, der mit der Kammer 73 über eine Austrittsöffnung 77 in Verbindung steht, die in einem ringförmigen Vorsprung 78 ausgebildet ist, der sich in die Kammer 73 erstreckt und rund um die Öffnung 77 einen Sitz 78 a darbietet. Eine Verbraucherleitung 80, die einen Eintrittsdurchgang 81 aufweist, dient dazu, die Kammer 73 mit dem unterdruckbetätigten Ventil 18 zu verbinden, wozu sie an die Rohrleitung 17 angeschlossen ist.
  • Die Kammer 73 ist an der der Wand 72 gegenüberliegenden Seite durch eine bewegbare Membran 83 begrenzt, deren Umfangskante zwischen der Kante der ringförmigen Gehäusewand 71 und einem Deckel 84 eingeklemmt ist, der Zungen 85 aufweist, welche um einen Flansch 71 a des Gehäuses 70 herumgebogen sind.
  • Die Membran 83 weist einen verdickten mittleren Stegteil 86 auf; welcher eine Zunge 87 umgibt, die durch eine C-förmige Aussparung 88 umgrenzt ist, die den Sitz 78 a der Austrittsöffnung 77 umfaßt. Eine ringförmige Platte 90, die eine Mittenbohrung 91 hat, ist in dem verdickten Stegteil 86 der Membran 83 angeordnet, überdeckt gewöhnlich die Aussparung 88 und umgibt den Austrittsvorsprung 78. Ein U-förmiger Bügel 93 hat Stegteile 93 a, die sich durch die Aussparung 88 hindurcherstrecken und an der Platte 90 befestigt sind. Der Bügel 93 erstreckt sich durch eine in dem Deckel 84 vorgesehene rechteckige öffnung 95 hindurch und kann durch einen gebogenen Federdrahtarm 97 nach oben vorgespannt werden. Der Federarm 97 hat ein nach unten gerichtetes Ende 97 a, welches mit einer Öffnung in einem U-förmigen Vorsprung 98 des Deckels 84 im Eingriff steht, und sein anderes Ende 97 b erstreckt sich durch einen Führungsschlitz 99 eines Lagerarmes 100 hindurch und steht mit einem bogenförmigen Nockenschlitz 101 des Steuerarmes 25 im Eingriff. Der Steuerarm 25, der mittels einer Schwenkverbindung 102 an dem an dem Deckel 84 befestigten Lagerteil 100 schwenkbar angeordnet ist, ist durch den Steuerknopf 27 bewegbar, um zu bewirken, daß das Federarmende 97 b dem Nockenschlitz 101 folgt, so daß die aufwärts gerichtete Vorspannkraft an dem Bügel 93, der Platte 90 und der Membran 83 geändert wird, um den Unterdruck auszuwählen, der in der Kammer 73 und dem mit dieser verbundenen Ventil 18 hervorgerufen werden soll.
  • Der Unterdruck in der Kammer 73 bewirkt, daß die Membran 83 und die Platte 90 die Vorspannwirkung des Federarmes 97 überwinden und sich gegen den Sitz 78 a nach innen bewegen. Die Vorspannwirkung des Federarmes 97 ist derart gewählt, daß die Zunge 87 mit dem Sitz 78 a in Eingriff kommt und die Austrittsöffnung 77 verschließt, wenn der Unterdruck in der Kammer 73 den gewünschten Wert erreicht.
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel, bei welchem der Regler 10 mit dem unterdruckbetätigten Ventil 18 verbunden ist, schließt die Zunge 87 die Austrittsöffnung 77, wenn der gewünschte Unterdruck in den miteinander verbundenen Kammern 40 und 73 erreicht ist, wodurch das Ventilglied 36 gemäß vorstehender Beschreibung in seine offene Stellung gebracht wird.
  • Wenn durch die aus der Heizeinrichtung 19 austretende Luft die Temperatur des Fühleleinentes 65 a des Kapillarrohres 65 erhöht wird, dehnt sich das Kraftelement 62 aus und bewirkt, daß die Feder 63 die Membran 39 niederdrückt und das Ventilglied 36 in eine derartige Stellung bringt, daß gerade genug Wasser hindurchtreten kann, um die gewünschte Temperatur aufrechtzuerhalten. Durch das Niederdrücken der Membran 39 mittels des Kraftelementes 62 wird eine Volumenzunahme der miteinander verbundenen Kammern 40 und 73 hervorgerufen.
  • Um den ausgewählten Unterdruck in den Kammern 40 und 73 aufrechtzuerhalten, ist zu ermöglichen, daß Luft in sie eintreten kann, wenn ihr Volumen zunimmt. Demgemäß bewegen sich, wenn die. Membran 39 abwärts bewegt wird, um eine entsprechende Zunahme des Unterdrucks in den Kammern 40 und 73 hervorzurufen, der Stegteil 86 der Membran 83 und die von ihm getragene Platte 90 nach innen, während die Zunge 87 durch Eingriff mit dem Sitz 78 a, wie in F i g. 7 dargestellt, feststehend gehalten wird. Durch diese Bewegung des Stegteiles 86 und der Platte 90 wird ein zur Atmosphäre führender Nebendurchgang 105 geöffnet, der durch die Aussparung 88 zwischen der Zunge 87 und der Platte 90 und durch die Bohrung 91 hindurch in die Kammer 73 führt. Das Ausmaß der Bohrung ist in F i g. 7 zwecks größerer Klarheit übertrieben dargestellt. Der Durchgang 105 ermöglicht das Eintreten genügender Luft, um den Unterdruck in den Kammern 40 und 73 auf dem ausgewählten Wert zu halten. Der Nebendurchgang 105 wird jedesmal geöffnet, wenn der in der Kammer 73 herrschende Unterdruck den Wert überschreitet, der durch das Einstellen des Steuerarmes 25 und des Federarmes 97 ausgewählt ist.
  • Der Nockenschlitz 101 hat einen abgestuften Teil 101 a, welcher bei entsprechender Stellung des Steuerarmes 25 bewirkt, daß der Federarm 97 mit genügender Kraft nach oben gezogen wird, um die Membran 83 gegen die Oberwand des Deckels 84 zu klemmen und dadurch zu verhindern, daß der Regler 10 in der vorbeschriebenen Weise arbeitet, wodurch die Saugleitung 14 direkt und dauernd mit der Kammer 40 verbunden wird. In diesem Zustand wird das Ventil 18 in vollständig geöffneter Stellung gehalten, so daß die maximal mögliche Wärme von der Heizeinrichtung 19 erhalten wird. Umgekehrt hat das andere Ende des Nockenschlitzes 101 einen abgestuften Teil 101 b, welcher den Federarm 97 freigibt, so daß keine Vorspannwirkung auf den Bügel 93 vorhanden ist und die Membran 83 die Austrittsöffnung 77 bei Ansprechen auf minimalen Unterdruck in der Kammer 73, welcher geringer als der zum öffnen des Ventils 18 erforderliche Unterdruck ist, ohne Berücksichtigung der an dem Fühlelement 65 a vorhandenen Temperatur verschließen kann. Dieser Zustand entspricht der »Aus«-Stellung des Knopfes 27.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Unterdruckregler, dessen Gehäuse zwei Membrankammern aufweist, deren eine mit einem Verbraucheranschluß und einem Sauganschluß versehen ist, der in dieser Kammer einen nach innen ragenden Ventilsitz für eine nachgiebige vorgespannte Membran bildet, die außerdem Öffnungen für Luftzufuhr aus der Atmosphäre steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (83) einen ringförmigen Stegteil (86) aufweist, der einen mittleren elastischen Teil (87) umgibt, welcher durch eine Aussparung (88) gebildet ist, die die Austrittsöffnung (77) umfaßt, daß an der dem Ventilsitz (78a) zugewandten Fläche der Membran eine starre Platte (90) angeordnet ist, welche die den Zungenteil umgrenzende Aussparung überbrückt und eine Mittenbohrung (91) aufweist, welche den Ventilsitz aufnimmt; so daß durch Bewegung der Membran der Zungenteil zunächst in Verschlußeingriff mit dem Ventilsitz kommt und bei Weiterbewegung die Mittenbohrung für die Luftzufuhr freigegeben wird.
  2. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannmittel für die Membran (83) einen Federarm (97) aufweisen, dessen eines Ende (97 a) an dem Gehäuse (70) angelenkt ist und dessen anderes Ende (97 b) durch eine an dem Gehäuse angeordnete Nockenvorrichtung (99, 101) einstellbar angeordnet ist, und daß die Platte (90) mit dem Federarm zwischen dessen Enden verbunden ist, wodurch der Federarm durch die Nockenvorrichtung gebogen werden kann, um an der Platte und der Membran eine ausgewählte Vorspannwirkung zu erzeugen.
  3. 3. Regelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Federarm (97) und der Membran ein Deckel (84) vorgesehen ist und daß die Nockenvorrichtung (99) wirksam ist, um den Federarm derart zu bewegen, daß er die Membran zwischen die Platte (90) und den Deckel (84) klemmt, wodurch die Membran, unabhängig von dem in der Kammer herrschenden Unterdruck, unbewegbar gemacht ist.
  4. 4. Regelvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem ringförmigen Stegteil (86) und dem mittleren Teil (87) gebildete Aussparung (88) C-förmig ist, und daß ein Bügel (93) an der Platte (90) befestigt ist und Schenkelteile aufweist, die sich durch die C-förmige Öffnung und durch eine in dem Deckel (84) ausgebildete Öffnung (95) hindurcherstrecken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1001212; französische Patentschrift Nr. 831410.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0200802A1 (de) * 1985-05-08 1986-11-12 Joachim Dipl.-Ing. Scholz Elektrisches Ventil

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Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977