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DE1258001B - Einbrenn- und Emailler-Lack - Google Patents

Einbrenn- und Emailler-Lack

Info

Publication number
DE1258001B
DE1258001B DE1963S0086582 DES0086582A DE1258001B DE 1258001 B DE1258001 B DE 1258001B DE 1963S0086582 DE1963S0086582 DE 1963S0086582 DE S0086582 A DES0086582 A DE S0086582A DE 1258001 B DE1258001 B DE 1258001B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resin
stoving
alkyd
acrylic
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1963S0086582
Other languages
English (en)
Inventor
Robert John Turner
Dim Baars
Eduard Jules Willem Vogelzang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SHELL INT RESEARCH, Shell Internationale Research Maatschappij BV filed Critical SHELL INT RESEARCH
Publication of DE1258001B publication Critical patent/DE1258001B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D133/00Coating compositions based on homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/08Polyesters modified with higher fatty oils or their acids, or with resins or resin acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D167/00Coating compositions based on polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D167/08Polyesters modified with higher fatty oils or their acids, or with natural resins or resin acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
C09d
Deutsche Kl.: 22h-3
1258 001
S86582IVc/22h
6. August 1963
4. Januar 1968
Harzhaltige Lackbestandteile aus hitzehärtbaren Acrylharzen sind des öfteren von gewissem Nachteil, beispielsweise wenn sie in Einbrennlacken verwendet werden. Diese Nachteile bestehen beispielsweise in einer hohen Einbrenntemperatur und einem schlechten Geruch während des Einbrennens.
Die erfindungsgemäßen Lacke besitzen bessere chemische und mechanische Eigenschaften und eine bessere Farbbeständigkeit bei zu langem Einbrennen.
Gegenstand der Erfindung sind Einbrenn- und Emaillelacke auf der Grundlage
1. eines organischen Lösungsmittels sowie
2. eines Polymerisats oder Mischpolymerisats aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Äthylacrylat, Acrylamid, Styrol, Vinyltoluol und Formaldehyd, welches durch Umsetzung mit einem PoIyglycidyläther von 2,2-bis-(4'-Hydroxyphenyl)-propan modifiziert worden ist,
3. eines Alkydharzes aus
a) einer Polycarbonsäure, deren Anhydrid oder deren Mischungen,
b) einem mehrwertigen Alkohol, einer Epoxyverbindung oder deren Mischungen und
c) einer oder mehrerer aliphatischer Monocarbonsäuren und gegebenenfalls
4. einem Melaminformaldehydharz,
die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie Alkydharze enthalten, welche Reste von aliphatischen Monocarbonsäuren (3, c), die in α-Stellung zur Carboxylgruppe ein tertiäres oder quarternäres Kohlenstoffatom aufweisen, enthalten.
Bekannt sind acrylharzhaltige Lacke z. B. aus der französischen Patentschrift 1 162 967; bei den in der Tabelle auf Seite 9 aufgeführten Kondensationsprodukten mit Epoxydharzen eines Epoxydäquivalentgewichtes von 400 bis 525 fehlen jedoch die Komponenten 3 und 4 aus den erfindungsgemäßen Einbrennlacken. Auch in der britischen Patentschrift 842 641, Beispiel X sowie Beispiele XII und XIV werden mit den eben genannten Produkten aus Seite 9 der französischen Patentschrift identische Lacke beschrieben. Auch hier fehlen die Komponenten 3 und 4.
Von einer zahlenmäßigen Gegenüberstellung der Eigenschaften der gehärteten Filme wird abgesehen, da die Angaben über Härte, Schlagfestigkeit und Glanz der Lackfilme nach verschiedenen Testmethoden bestimmt wurden. Obzwar z. B. zwischen Bleistifthärte und Härte nach B u c h h 01 ζ oder zwisehen Schlagfestigkeit, angegeben einerseits in Millimeter nach Erichsen und andererseits in Kilo-Einbrenn- und Emaille-Lack
Anmelder:
Shell Internationale Research
Maatschappij N. V., Den Haag
Vertreter:
Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dr. E. Frhr. v. Pechmann, Patentanwälte,
8000 München 90, Schweigerstr. 2
Als Erfinder benannt:
Robert John Turner,
Egham, Surrey (Großbritannien);
Dim Baars,
Eduard Jules Willem Vogelzang,
Delft (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 8. August 1962 (30 345)
gramm/Meter oder inch/pound, in erster Näherung Relationen bestehen, die es dem Fachmann erlauben, einen überschlägigen Vergleich zu ziehen, verbieten sich aber zahlenmäßige Gegenüberstellungen aus Gründen der Exaktheit. Lediglich die Daten über die chemische Widerstandsfähigkeit der Einbrennlacke der Erfindung aus Tabelle II können zum Nachweis des technischen Fortschrittes gegenüber den Produkten aus der französischen Patentschrift 1 162 967 und der britischen Patentschrift 842 641 herangezogen werden. Während dort z. B. die Alkalibeständigkeit (3%) den Wert von 100 Stunden nicht übersteigt bzw. für die Produkte lediglich eine Salzwasser- (250 Stunden), Feuchtigkeits- (1000 Stunden) und Detergent-Beständigkeit über 150 bzw. 750 Stun- den nachgewiesen wird, zeigen die erfindungsgemäßen Einbrennlacke selbst bei 14tägiger Einwirkung von 5%igen alkalischen und sauren (anorganischen und organischen) Lösungen noch sehr gute Widerstandswerte.
Das hitzehärtbare Acrylharz ist definitionsgemäß ein Polymer oder Mischpolymer von Acrylsäure und/ oder Methacrylsäure oder von deren Derivaten. Das genannte Polymer oder Mischpolymer läßt sich in
709 717/615
einen unschmelzbaren und unlöslichen Zustand überführen.
Beispiele von hitzehärtbaren Acrylharzen sind Mischpolymere von Acrylsäure, Acrylamid sowie Methacrylsäure mit Styrol. Bevorzugte hitzehärtbare Acrylharze sind Polymere oder Mischpolymere, die an dem Polymergerüst die folgenden Gruppen gebunden enthalten:
ίθ
C-
NH-CH2OR NHCH2OH
I /O I /O
\ OC2H4OH ^O-allyl
oder C;
«Ο
• epoxyalkyl
Bevorzugt sind
ίθ
\ — CH2OR,
am Polymergerüst gebunden.
-Gruppen
30
Ein bevorzugtes Mischpolymer von Acrylamid wird aus Acrylamid und Acrylsäure, Methacrylsäure, Styrol und Vinyltoluol hergestellt. Wird Acrylamid in einer Menge von 3 bis 25 Gewichtsprozent des Mischpolymers verwendet, so wird ein guter Vernetzungszustand erreicht.
Andere bevorzugte hitzehärtbare Acrylharze werden durch Modifizierung eines Mischpolymers von Acrylamid mit
-C
XNH — CH2OH
-Gruppen
45
im Molekül durch Reaktion mit einem Epoxyharz entsprechend der USA.-Patentschrift 2 870 117 hergestellt.
Die als Reste in den Alkydharzen vorhandenen Monocarbonsäuren sind solche, die vorzugsweise durch Reaktion von Olefinen oder Paraffinen mit Ameisensäure oder mit Kohlenmonoxyd und Wasser erhalten werden und vorzugsweise mindestens 9 Kohlenstoffatome im Molekül enthalten.
Beispielsweise können Alkydharze verwendet werden, die durch Umsetzen von Polycarbonsäuren und/ oder deren Anhydriden, mehrwertigen Alkoholen und.Epoxyalkylestern von verzweigten Monocarbonsäuren untereinander erhalten wurden oder umgekehrt dadurch, daß zuerst zwei oder mehrere der Bestandteile miteinander umgesetzt werden und die anderen zu einem späteren Zeitpunkt zugesetzt werden.
So kann in einer ersten Stufe eine Polycarbonsäure und/oder ihr Anhydrid mit Polyhydroxy- und/oder Epoxidverbindungen und verzweigten Monocarbonsäuren umgesetzt werden, woran sich der Umsatz mit Epoxyalkylestern von Monocarbonsäuren anschließt, gegebenenfalls in Gegenwart einer Polyhydroxyverbindung.
Geeignete Polycarbonsäuren sind aromatische und aliphatische Dicarbonsäuren und Diels-Adler-Addukte von Maleinsäure mit Dienen. Auch Tricarbonsäuren können verwendet werden, gegebenenfalls zwei oder mehrere dieser Säuren gemeinsam. Vorzugsweise werden die Anhydride dieser Säuren verwendet.
Vorzugsweise werden solche Polyhydroxy- oder Epoxyverbindungen verwendet, in denen drei oder mehr Hydroxyläquivalente pro Molekül enthalten sind, wobei eine Epoxygruppe äquivalent mit zwei Hydroxylgruppen ist, gegebenenfalls auch zwei oder mehrere dieser Verbindungen gemeinsam. So können etwa dreiwertige Hydroxylverbindungen zusammen mit zweiwertigen Hydroxylverbindungen verwendet werden.
Beispiele für Hydroxyverbindungen sind Glycerin, Pentaerythrit, Trimethylolpropan und 1,2,6-Hexantriol. Beispiele von Epoxyverbindungen sind Glycidol und Diepoxybutan. Weitere Beispiele sind Gemische von Glycerin mit Diäthylenglykol, von Pentaerythrit mit Dipropylenglykol und von Glycidol mit Dipropylenglykol. Für die Herstellung von Polyestern, die drei Hydroxylgruppen enthalten, ist eine Funktionalität von mindestens drei wichtig.
Die erfindungsgemäßen Lacke können als dritte Komponente weiterhin ein Melamin-Formaldehyd-Harz enthalten.
In den erfindungsgemäßen Lacken beträgt das Gewichtsverhältnis des Alkydharzes zu dem hitzehärtbaren Acrylharz vorzugsweise zwischen 60:40 und 40: 60, obschon auch ein höheres oder niedrigeres Verhältnis vorliegen kann. Enthält der Lack außerdem ein Melamin-Formaldehyd-Harz, so beträgt die Menge des Melamin-Formaldehyd-Harzes vorzugsweise zwischen 10 und 20 Gewichtsprozent der Gesamtzubereitung.
Die erfindungsgemäßen Lacke können für die Herstellung von Emaillen, beispielsweise von pigmentierten Emaillen, verwendet werden. Solche Emaille kann ohne Schwierigkeit bis zu einer Dicke von 25 bis 30 μ aufgespritzt werden. Die Emaille wird im allgemeinen während 30 Minuten bei 150 oder 1800C eingebrannt.
Durch Kombination von Alkydharzen mit einem Acrylharz wird eine ausgezeichnete Härte und eine gute mechanische Beschaffenheit erreicht. Emaille mit einem zusätzlichen Gehalt an einem Melamin-Formaldehyd-Harz sind härter. Die Massen besitzen ein ausgezeichnetes Widerstandsvermögen gegen eine Verfärbung und Chemikalien sowie eine hohe Farbbeständigkeit im Falle eines zu langen Erhitzens während des Einbrennvorganges.
Buchholz-Härte wurde entsprechend DIN 53153 gemessen. Der Glanz der Lackoberflächen auf Glasplatten wurde durch optischen Vergleich mittels eines 45°-Lange-Glanzmessers mit einer schwarzen Standardglasplatte (Optimalwert = 100) bestimmt. Die Schlagfestigkeit wurde mit dem Erichsen-Apparat bestimmt. Die Ergebnisse sind in Millimeter Eindringtiefe ausgedrückt (Kugeldurchmesser: 20 mm), bei der noch keine Rißbildung im Lacküberzug eintritt (Maximalwert = 7). Es wurde sowohl die Schlagfestigkeit auf der lacküberzogenen Vorderseite
(in den Tabellen mit »Direkt« bezeichnet) als auch die durch Herabfallen der Kugel auf die Rückseite der 0,5 mm starken, entfetteten Metallprüfplättchen resultierende Schlagfestigkeit bestimmt.
Die Tiefung nach E r i c h s e η wurde entsprechend DIN 5356 an 0,5 mm starken, entfetteten Stahlplättchen gemessen.
Die chemische Widerstandsfähigkeit wurde auf entfetteten, kaltgewalzten Stahlplättchen durch Immersion bei 23 0C während 14 Tage bestimmt.
Die Widerstandsfähigkeit ist in Werten von 1 bis 10 ausgedrückt, wobei 10 den Optimalwert ausdrückt.
Die Kratzfestigkeit der Einbrennlacke wurde an Lackschichten auf Glasplättchen wie folgt bestimmt: Ein harter Stahlstift wird mit einem von 0 bis 1000 g variierbaren Gewicht über die Lackoberfläche geführt. Die Kratzfestigkeit, für die als kritischer Wert derjenige gilt, bei welchem die Oberfläche noch nicht beschädigt wird, ist in 100-g-Werten von 0 bis 10 ausgedrückt, wobei der Wert 0 dem unbelasteten Eigengewicht des Stahlstiftes entspricht. Ein Wert 2 bedeutet für Einbrennlacke eine sehr gute, 1 eine noch gute Kratzfestigkeit.
Herstellung des Alkydharzes
25
Das Alkydharz A ist ein Harz, das aus dem Glyzidylester von verzweigten Monocarbonsäuren mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen mit Phthalsäureanhydrid hergestellt wurde, das bei 25 0C eine Viskosität von 550 Poise, ein spezifisches Gewicht von 1,18 und einen Säurewert von 4 bis 7 mg KOH/ Gramm besitzt.
35
Herstellung des Mischpolymerisats
Die Acrylharze Bi und B2 sind Harze, die aus Äthylacrylat, Acrylamid und Styrol hergestellt wurden, welche Verbindungen mit Formaldehyd mischpolymerisiert und mit dem Polyglyzidyläther von 2,2'-Bis-(hydroxyphenyl)-propan modifiziert wurden, wobei die genannten Harze die folgenden Eigenschaften besaßen, wenn sie zusammen mit 0,7 Gewichtsteilen Rutilpigment in Form eines 30 μ dicken Filmes aufgetragen und während 30 Minuten bei 18O0C getrocknet wurden.
Tabelle
Buchholz-
Härte
Glanz*) Schlagfestigkeit
Rückseite
spiel Einbrand
tiefe
% kg mm
Bi
B2
>125
>125
75
81
22,7
6,8
6,8
*) Gemessen auf einem 45°-Lange-Glanzmeßgerät.
Bei
Es wurden Lacke hergestellt, in denen ein Mengenverhältnis entsprechend Tabelle 1 vorlag. In ein Alkydharz A, das in Xylol aufgelöst war, wurde Titandioxyd als Pigment in einer Menge von 80 Gewichtsprozent der Lösung in einer Mischwalze eingemahlen. Unter Verrühren in einer Mischwalze wurde eine Lösung eines epoxymodifizierten Acrylharzes Bi oder Ba in Xylol mit einer Lösung eines Melamin-Formaldehyd-Harzes C in Xylol vermischt. Die beiden Lösungen wurden dann miteinander vermischt und die Viskosität des Gemisches durch Zugabe einer geeigneten Menge eines Gemisches von 4 Volumen Xylol auf 1 Volumen Butanol auf eine Versprühungsviskosität eingestellt.
Das Gemisch wurde dann unter Bildung einer Emaille aufgespritzt, trocknengelassen und durch Erhitzen auf 180°C während 30 Minuten eingebrannt.
In den folgenden Tabellen sind die Ergebnisse enthalten, die mit verschiedenen Harzmengen A, Bi (B2) und C erhalten wurden. In den Tabellen sind ebenfalls die Ergebnisse enthalten, die mit Gemischen der Harze A und Bi (B2) allein erhalten wurden.
Tabelle I
Mechanische Eigenschaften der Emaillen von Alkyd-Acryl-Harzsystemen mit oder ohne Melamin-Formaldehyd-Harze
Einbrennen: 30 Minuten bei 1800C
Alkyd- Melamin-
Form-
Acryl- Gewichts
verhältnis
Buchholz-
T-Iot-tf1
Glanz Schlagfestigkeit
(E r i c h s e n) in mm
direkt Dorn Tiefung nach
E ri ch s en
Glanz bei
1"TUa1-
Kratz
Harz aldehyd-
Harz
Harz A:C:B! bzw.
A: B1
FIaI LC
DIN 53153
% Rückseite 4Va biegung in mm
DIN 53156
U UCi-
einbrand
festigkeit
A C Bi 72:18:10 125 96 21/2 5 1/16 FP 7,5 88 0
A C Bj 64:16:20 >125 94 2 51/2 1/16 FP 7,0 88 0
A C Bi 48:12:40 >125 90 31/2 6I/2 1/16 P 7,0 86 0,5
A C Bi 32: 8:60 >125 90 5 6V2 1/16 P 7,0 84 0,8
A C Bi 16: 4:80 >125 89 5 II/2 1/16 P 6,7 82 1,2
A Bi 80:20 91 100 <1 7 1/16 P . 8,1 100 <0
A Bi 60:40 >125 97 5 6V2 1/16 P 7,3 88 0
A B1 40:60 >125 94 51/2 61/2 1/16 P 7,3 95 0,5
A B1 20:80 >125 93 6 1/16 FP 7,2 87 0,8
7
Tabelle II
Chemische und Farbbeständigkeit von Emaillen aus Alkyd-Acryl-Harzsystemen mit und ohne Melamin-Formaldehyd-Harze
Einbrennen: 30 Minuten bei 1800C
Alkyd- Melamin-
Form-
Acryl- Gewichts
verhältnis
: 18 : 10 Schwefel-
säure
Natrium-
hvdroxvd
Essig
säure
Salzsäure Verfärbung während 3 Tage Lippenstift
Harz aldehyd- Harz ArOB1 bzw. 16 : 20 5% 5% 5% 5% sehr schwach
rlarz : 12 : 40 Senf keine
A C Bi 72 8 : 60 6 bis 7 9 7 5 keine keine
A C Bi 64 4: 80 8 9 8 4 bis 5 keine keine
A C Bi 48 20 7 9 bis 10 8 5 bis 6 keine keine
A C Bi 32 40 8 9 7 6 keine mäßig
A C Bi 16 60 9 9 3 bis 4 5 keine schwach
A Bi 80 80 9 6 6 5 keine sehr schwach
A Bi 60 7 8 7 bis 8 6 keine keine
A Bi 40 9 8 7 bis 8 6 keine
A Bi 20 8 9 • 5 5 keine
Tabelle III
Mechanische Eigenschaften von Emaillen von Alkyd-Acryl-Harzsystemen mit und ohne Melamin-Formaldehyd-Harz
Einbrennen: 30 Minuten bei 1500C
Alkyd-
Harz
Melamin-
Form-
aldehyd-
Harz
Acryl-
Harz
Gewichts
verhältnis
AiCrB1 bzw.
A:B2
18 : 10 Buchholz-
Härte
DIN 53153
Glanz
%
Schlagf
(Erichs
Rückseite
ästigkeit
e n) in mm
direkt
Dorn
biegung
mm
Tiefung nach
E ri ch s en
in mm
DIN 53156
A C B2 72 16 : 20 111 >100 1 2 6,35 F 7,9
A C B2 64 12 : 40 105 >100 1 2Vs 6,35P 7,4
A C B2 48 8 : 60 121 >100 <1 2 6,35 F 7,2
A C B2 32 4 : 60 108 >100 <1 2 6,35 F 7,3
A C B2 16 20 121 >100 1V2 21/2 6,35 F 7,6
A B2 80 40 84 >100 <1 1 6,35 F 8,9
A B2 60 60 105 >100 <1 2 6,35 P 8
A B2 40 80 105 >100 1V2 2V2 6,35P 7,5
A B2 20 93 >100 <1 IVa 6,35 F 4,6
Tabelle IV
Mechanische Eigenschaft in Emaillen von Alkyd-Acryl-Harzsystemen mit und ohne Melamin-Formaldehyd-Harz
Einbrennen: 30 Minuten bei 18O0C
Alkyd-
Harz
Melamin-
Form-
aldehyd-
Harz
Acryl-
Harz
Gewichts
verhältnis
ArCrB1 bzw.
ArBi
Buchholz-
Härte
DIN 53153
Glanz Schlagfe
(E r i c h s e
Rückseite
stigkeit
n) in mm
direkt
Dorn
biegung
mm
Tiefung nach
Erichs e η
in mm
DIN 53156
Glanz bei
über-
einbrand
A C B2 72:18:10 103 100 IV2 3V2 3,175 P 7 95
A C B2 64:16:20 114 >100 IV2 3V2 3,175 P 6,5 94
A C B2 48:12:40 121 100 2 4 6,35 P 6,1 94
A C B2 32: 8:60 100 >100 2V2 4V2 3,175 P 5,6 96
A C B2 16: 4:80 114 >100 2V2 4 6,35 F 5,7 96
A B2 80:20 74 >100 <1 1 6,35 P 8,2 99
A B2 60:40 89 >100 IV2 3 3,175 P 7,9 98
A B2 40:60 108 >100 21/2 4 6,35 P 6,9 97
A B2 20:80 114 >100 2 5 6,35 P 6,5 96

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einbrenn- und Emaillelack auf der Grundlage
1. eines organischen Lösungsmittels sowie
2. eines Polymerisats oder Mischpolymerisats aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Äthylacrylat, Acrylamid, Styrol, Vinyltoluol und Formaldehyd, welches durch Umsetzung mit einem Polyglycidyläther von 2,2-bis-(4'-Hydroxyphenol)-propan modifiziert worden ist,
3. eines Alkydharzes aus
a) einer Polycarbonsäure, deren Anhydrid oder deren Mischungen
b) einem mehrwertigen Alkohol, einer Epoxyverbindung oder deren Mischungen und
10
c) einer oder mehrerer aliphatischer Monocarbonsäuren und gegebenenfalls
4. einem Melaminformaldehydharz,
dadurch gekennzeichnet, daß sie Alkydharze enthalten, welche Reste von aliphatischen Monocarbonsäuren (3, c), die in α-Stellung zur Carboxylgruppe ein tertiäres oder quarternäres Kohlenstoffatom aufweisen, enthalten.
2. Einbrenn- und Emaillelack nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gewichtsverhältnis von Acrylharz zu Alkydharz zwischen 60 : 40 und 40 : 60.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1060596,1118911; britische Patentschriften Nr. 842 641, 857 956;
französische Patentschrift Nr. 1 162 967;
belgische Patentschrift Nr. 590 970.
709 717/615 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1963S0086582 1962-08-08 1963-08-06 Einbrenn- und Emailler-Lack Withdrawn DE1258001B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3034562A GB985608A (en) 1962-08-08 1962-08-08 Compositions comprising thermosetting acrylic resins and alkyd resins

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1258001B true DE1258001B (de) 1968-01-04

Family

ID=10306169

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963S0086582 Withdrawn DE1258001B (de) 1962-08-08 1963-08-06 Einbrenn- und Emailler-Lack

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BE (1) BE635871A (de)
DE (1) DE1258001B (de)
GB (1) GB985608A (de)
NL (2) NL142445B (de)

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