DE1258001B - Einbrenn- und Emailler-Lack - Google Patents
Einbrenn- und Emailler-LackInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
C09d
Deutsche Kl.: 22h-3
1258 001
S86582IVc/22h
6. August 1963
4. Januar 1968
S86582IVc/22h
6. August 1963
4. Januar 1968
Harzhaltige Lackbestandteile aus hitzehärtbaren Acrylharzen sind des öfteren von gewissem Nachteil,
beispielsweise wenn sie in Einbrennlacken verwendet werden. Diese Nachteile bestehen beispielsweise in
einer hohen Einbrenntemperatur und einem schlechten Geruch während des Einbrennens.
Die erfindungsgemäßen Lacke besitzen bessere chemische und mechanische Eigenschaften und eine
bessere Farbbeständigkeit bei zu langem Einbrennen.
Gegenstand der Erfindung sind Einbrenn- und Emaillelacke auf der Grundlage
1. eines organischen Lösungsmittels sowie
2. eines Polymerisats oder Mischpolymerisats aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Äthylacrylat, Acrylamid,
Styrol, Vinyltoluol und Formaldehyd, welches durch Umsetzung mit einem PoIyglycidyläther
von 2,2-bis-(4'-Hydroxyphenyl)-propan modifiziert worden ist,
3. eines Alkydharzes aus
a) einer Polycarbonsäure, deren Anhydrid oder deren Mischungen,
b) einem mehrwertigen Alkohol, einer Epoxyverbindung oder deren Mischungen und
c) einer oder mehrerer aliphatischer Monocarbonsäuren und gegebenenfalls
4. einem Melaminformaldehydharz,
die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie Alkydharze enthalten, welche Reste von aliphatischen Monocarbonsäuren
(3, c), die in α-Stellung zur Carboxylgruppe ein tertiäres oder quarternäres Kohlenstoffatom
aufweisen, enthalten.
Bekannt sind acrylharzhaltige Lacke z. B. aus der französischen Patentschrift 1 162 967; bei den in der
Tabelle auf Seite 9 aufgeführten Kondensationsprodukten mit Epoxydharzen eines Epoxydäquivalentgewichtes
von 400 bis 525 fehlen jedoch die Komponenten 3 und 4 aus den erfindungsgemäßen Einbrennlacken.
Auch in der britischen Patentschrift 842 641, Beispiel X sowie Beispiele XII und XIV werden
mit den eben genannten Produkten aus Seite 9 der französischen Patentschrift identische Lacke beschrieben.
Auch hier fehlen die Komponenten 3 und 4.
Von einer zahlenmäßigen Gegenüberstellung der Eigenschaften der gehärteten Filme wird abgesehen,
da die Angaben über Härte, Schlagfestigkeit und Glanz der Lackfilme nach verschiedenen Testmethoden
bestimmt wurden. Obzwar z. B. zwischen Bleistifthärte und Härte nach B u c h h 01 ζ oder zwisehen
Schlagfestigkeit, angegeben einerseits in Millimeter nach Erichsen und andererseits in Kilo-Einbrenn-
und Emaille-Lack
Anmelder:
Shell Internationale Research
Maatschappij N. V., Den Haag
Vertreter:
Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dr. E. Frhr. v. Pechmann, Patentanwälte,
8000 München 90, Schweigerstr. 2
und Dr. E. Frhr. v. Pechmann, Patentanwälte,
8000 München 90, Schweigerstr. 2
Als Erfinder benannt:
Robert John Turner,
Egham, Surrey (Großbritannien);
Dim Baars,
Eduard Jules Willem Vogelzang,
Delft (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 8. August 1962 (30 345)
gramm/Meter oder inch/pound, in erster Näherung Relationen bestehen, die es dem Fachmann erlauben,
einen überschlägigen Vergleich zu ziehen, verbieten sich aber zahlenmäßige Gegenüberstellungen aus
Gründen der Exaktheit. Lediglich die Daten über die chemische Widerstandsfähigkeit der Einbrennlacke
der Erfindung aus Tabelle II können zum Nachweis des technischen Fortschrittes gegenüber den Produkten
aus der französischen Patentschrift 1 162 967 und der britischen Patentschrift 842 641 herangezogen
werden. Während dort z. B. die Alkalibeständigkeit (3%) den Wert von 100 Stunden nicht übersteigt
bzw. für die Produkte lediglich eine Salzwasser- (250 Stunden), Feuchtigkeits- (1000 Stunden)
und Detergent-Beständigkeit über 150 bzw. 750 Stun- den
nachgewiesen wird, zeigen die erfindungsgemäßen Einbrennlacke selbst bei 14tägiger Einwirkung
von 5%igen alkalischen und sauren (anorganischen und organischen) Lösungen noch sehr gute Widerstandswerte.
Das hitzehärtbare Acrylharz ist definitionsgemäß ein Polymer oder Mischpolymer von Acrylsäure und/
oder Methacrylsäure oder von deren Derivaten. Das genannte Polymer oder Mischpolymer läßt sich in
709 717/615
einen unschmelzbaren und unlöslichen Zustand überführen.
Beispiele von hitzehärtbaren Acrylharzen sind Mischpolymere von Acrylsäure, Acrylamid sowie
Methacrylsäure mit Styrol. Bevorzugte hitzehärtbare Acrylharze sind Polymere oder Mischpolymere, die
an dem Polymergerüst die folgenden Gruppen gebunden enthalten:
ίθ
C-
NH-CH2OR NHCH2OH
I /O I /O
\ OC2H4OH ^O-allyl
oder C;
«Ο
• epoxyalkyl
Bevorzugt sind
ίθ
\ — CH2OR,
am Polymergerüst gebunden.
-Gruppen
30
Ein bevorzugtes Mischpolymer von Acrylamid wird aus Acrylamid und Acrylsäure, Methacrylsäure,
Styrol und Vinyltoluol hergestellt. Wird Acrylamid in einer Menge von 3 bis 25 Gewichtsprozent des Mischpolymers
verwendet, so wird ein guter Vernetzungszustand erreicht.
Andere bevorzugte hitzehärtbare Acrylharze werden durch Modifizierung eines Mischpolymers von
Acrylamid mit
-C
XNH — CH2OH
-Gruppen
45
im Molekül durch Reaktion mit einem Epoxyharz entsprechend der USA.-Patentschrift 2 870 117 hergestellt.
Die als Reste in den Alkydharzen vorhandenen Monocarbonsäuren sind solche, die vorzugsweise
durch Reaktion von Olefinen oder Paraffinen mit Ameisensäure oder mit Kohlenmonoxyd und Wasser
erhalten werden und vorzugsweise mindestens 9 Kohlenstoffatome im Molekül enthalten.
Beispielsweise können Alkydharze verwendet werden, die durch Umsetzen von Polycarbonsäuren und/
oder deren Anhydriden, mehrwertigen Alkoholen und.Epoxyalkylestern von verzweigten Monocarbonsäuren
untereinander erhalten wurden oder umgekehrt dadurch, daß zuerst zwei oder mehrere der
Bestandteile miteinander umgesetzt werden und die anderen zu einem späteren Zeitpunkt zugesetzt
werden.
So kann in einer ersten Stufe eine Polycarbonsäure und/oder ihr Anhydrid mit Polyhydroxy- und/oder
Epoxidverbindungen und verzweigten Monocarbonsäuren umgesetzt werden, woran sich der Umsatz mit
Epoxyalkylestern von Monocarbonsäuren anschließt, gegebenenfalls in Gegenwart einer Polyhydroxyverbindung.
Geeignete Polycarbonsäuren sind aromatische und aliphatische Dicarbonsäuren und Diels-Adler-Addukte
von Maleinsäure mit Dienen. Auch Tricarbonsäuren können verwendet werden, gegebenenfalls
zwei oder mehrere dieser Säuren gemeinsam. Vorzugsweise werden die Anhydride dieser Säuren verwendet.
Vorzugsweise werden solche Polyhydroxy- oder Epoxyverbindungen verwendet, in denen drei oder
mehr Hydroxyläquivalente pro Molekül enthalten sind, wobei eine Epoxygruppe äquivalent mit zwei
Hydroxylgruppen ist, gegebenenfalls auch zwei oder mehrere dieser Verbindungen gemeinsam. So können
etwa dreiwertige Hydroxylverbindungen zusammen mit zweiwertigen Hydroxylverbindungen verwendet
werden.
Beispiele für Hydroxyverbindungen sind Glycerin, Pentaerythrit, Trimethylolpropan und 1,2,6-Hexantriol.
Beispiele von Epoxyverbindungen sind Glycidol und Diepoxybutan. Weitere Beispiele sind Gemische
von Glycerin mit Diäthylenglykol, von Pentaerythrit mit Dipropylenglykol und von Glycidol mit Dipropylenglykol.
Für die Herstellung von Polyestern, die drei Hydroxylgruppen enthalten, ist eine Funktionalität
von mindestens drei wichtig.
Die erfindungsgemäßen Lacke können als dritte Komponente weiterhin ein Melamin-Formaldehyd-Harz
enthalten.
In den erfindungsgemäßen Lacken beträgt das Gewichtsverhältnis des Alkydharzes zu dem hitzehärtbaren
Acrylharz vorzugsweise zwischen 60:40 und 40: 60, obschon auch ein höheres oder niedrigeres
Verhältnis vorliegen kann. Enthält der Lack außerdem ein Melamin-Formaldehyd-Harz, so beträgt
die Menge des Melamin-Formaldehyd-Harzes vorzugsweise zwischen 10 und 20 Gewichtsprozent
der Gesamtzubereitung.
Die erfindungsgemäßen Lacke können für die Herstellung von Emaillen, beispielsweise von pigmentierten
Emaillen, verwendet werden. Solche Emaille kann ohne Schwierigkeit bis zu einer Dicke von 25
bis 30 μ aufgespritzt werden. Die Emaille wird im allgemeinen während 30 Minuten bei 150 oder 1800C
eingebrannt.
Durch Kombination von Alkydharzen mit einem Acrylharz wird eine ausgezeichnete Härte und eine
gute mechanische Beschaffenheit erreicht. Emaille mit einem zusätzlichen Gehalt an einem Melamin-Formaldehyd-Harz
sind härter. Die Massen besitzen ein ausgezeichnetes Widerstandsvermögen gegen eine
Verfärbung und Chemikalien sowie eine hohe Farbbeständigkeit im Falle eines zu langen Erhitzens
während des Einbrennvorganges.
Buchholz-Härte wurde entsprechend DIN 53153 gemessen. Der Glanz der Lackoberflächen auf Glasplatten
wurde durch optischen Vergleich mittels eines 45°-Lange-Glanzmessers mit einer schwarzen
Standardglasplatte (Optimalwert = 100) bestimmt. Die Schlagfestigkeit wurde mit dem Erichsen-Apparat
bestimmt. Die Ergebnisse sind in Millimeter Eindringtiefe ausgedrückt (Kugeldurchmesser:
20 mm), bei der noch keine Rißbildung im Lacküberzug eintritt (Maximalwert = 7). Es wurde sowohl die
Schlagfestigkeit auf der lacküberzogenen Vorderseite
(in den Tabellen mit »Direkt« bezeichnet) als auch die durch Herabfallen der Kugel auf die Rückseite
der 0,5 mm starken, entfetteten Metallprüfplättchen resultierende Schlagfestigkeit bestimmt.
Die Tiefung nach E r i c h s e η wurde entsprechend DIN 5356 an 0,5 mm starken, entfetteten
Stahlplättchen gemessen.
Die chemische Widerstandsfähigkeit wurde auf entfetteten, kaltgewalzten Stahlplättchen durch Immersion
bei 23 0C während 14 Tage bestimmt.
Die Widerstandsfähigkeit ist in Werten von 1 bis 10 ausgedrückt, wobei 10 den Optimalwert ausdrückt.
Die Kratzfestigkeit der Einbrennlacke wurde an Lackschichten auf Glasplättchen wie folgt bestimmt:
Ein harter Stahlstift wird mit einem von 0 bis 1000 g variierbaren Gewicht über die Lackoberfläche geführt.
Die Kratzfestigkeit, für die als kritischer Wert derjenige gilt, bei welchem die Oberfläche noch nicht
beschädigt wird, ist in 100-g-Werten von 0 bis 10 ausgedrückt,
wobei der Wert 0 dem unbelasteten Eigengewicht des Stahlstiftes entspricht. Ein Wert 2 bedeutet
für Einbrennlacke eine sehr gute, 1 eine noch gute Kratzfestigkeit.
Herstellung des Alkydharzes
25
Das Alkydharz A ist ein Harz, das aus dem Glyzidylester von verzweigten Monocarbonsäuren
mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen mit Phthalsäureanhydrid hergestellt wurde, das bei 25 0C eine
Viskosität von 550 Poise, ein spezifisches Gewicht von 1,18 und einen Säurewert von 4 bis 7 mg KOH/
Gramm besitzt.
35
Herstellung des Mischpolymerisats
Die Acrylharze Bi und B2 sind Harze, die aus
Äthylacrylat, Acrylamid und Styrol hergestellt wurden, welche Verbindungen mit Formaldehyd mischpolymerisiert
und mit dem Polyglyzidyläther von 2,2'-Bis-(hydroxyphenyl)-propan modifiziert wurden,
wobei die genannten Harze die folgenden Eigenschaften besaßen, wenn sie zusammen mit 0,7 Gewichtsteilen
Rutilpigment in Form eines 30 μ dicken Filmes aufgetragen und während 30 Minuten bei
18O0C getrocknet wurden.
| Buchholz- Härte |
Glanz*) | Schlagfestigkeit Rückseite |
spiel | Einbrand tiefe |
|
| % | kg | mm | |||
| Bi B2 |
>125 >125 |
75 81 |
22,7 6,8 |
6,8 | |
| *) Gemessen auf einem 45°-Lange-Glanzmeßgerät. | |||||
| Bei |
Es wurden Lacke hergestellt, in denen ein Mengenverhältnis entsprechend Tabelle 1 vorlag. In ein
Alkydharz A, das in Xylol aufgelöst war, wurde Titandioxyd als Pigment in einer Menge von 80 Gewichtsprozent
der Lösung in einer Mischwalze eingemahlen. Unter Verrühren in einer Mischwalze wurde eine Lösung eines epoxymodifizierten Acrylharzes
Bi oder Ba in Xylol mit einer Lösung eines
Melamin-Formaldehyd-Harzes C in Xylol vermischt. Die beiden Lösungen wurden dann miteinander
vermischt und die Viskosität des Gemisches durch Zugabe einer geeigneten Menge eines Gemisches
von 4 Volumen Xylol auf 1 Volumen Butanol auf eine Versprühungsviskosität eingestellt.
Das Gemisch wurde dann unter Bildung einer Emaille aufgespritzt, trocknengelassen und durch
Erhitzen auf 180°C während 30 Minuten eingebrannt.
In den folgenden Tabellen sind die Ergebnisse enthalten, die mit verschiedenen Harzmengen A,
Bi (B2) und C erhalten wurden. In den Tabellen sind ebenfalls die Ergebnisse enthalten, die mit
Gemischen der Harze A und Bi (B2) allein erhalten wurden.
Mechanische Eigenschaften der Emaillen von Alkyd-Acryl-Harzsystemen
mit oder ohne Melamin-Formaldehyd-Harze
Einbrennen: 30 Minuten bei 1800C
| Alkyd- | Melamin- Form- |
Acryl- | Gewichts verhältnis |
Buchholz- T-Iot-tf1 |
Glanz | Schlagfestigkeit (E r i c h s e n) in mm |
direkt | Dorn | Tiefung nach E ri ch s en |
Glanz bei 1"TUa1- |
Kratz |
| Harz | aldehyd- Harz |
Harz | A:C:B! bzw. A: B1 |
FIaI LC DIN 53153 |
% | Rückseite | 4Va | biegung | in mm DIN 53156 |
U UCi- einbrand |
festigkeit |
| A | C | Bi | 72:18:10 | 125 | 96 | 21/2 | 5 | 1/16 FP | 7,5 | 88 | 0 |
| A | C | Bj | 64:16:20 | >125 | 94 | 2 | 51/2 | 1/16 FP | 7,0 | 88 | 0 |
| A | C | Bi | 48:12:40 | >125 | 90 | 31/2 | 6I/2 | 1/16 P | 7,0 | 86 | 0,5 |
| A | C | Bi | 32: 8:60 | >125 | 90 | 5 | 6V2 | 1/16 P | 7,0 | 84 | 0,8 |
| A | C | Bi | 16: 4:80 | >125 | 89 | 5 | II/2 | 1/16 P | 6,7 | 82 | 1,2 |
| A | — | Bi | 80:20 | 91 | 100 | <1 | 7 | 1/16 P . | 8,1 | 100 | <0 |
| A | — | Bi | 60:40 | >125 | 97 | 5 | 6V2 | 1/16 P | 7,3 | 88 | 0 |
| A | — | B1 | 40:60 | >125 | 94 | 51/2 | 61/2 | 1/16 P | 7,3 | 95 | 0,5 |
| A | — | B1 | 20:80 | >125 | 93 | 6 | 1/16 FP | 7,2 | 87 | 0,8 |
7
Chemische und Farbbeständigkeit von Emaillen aus Alkyd-Acryl-Harzsystemen
mit und ohne Melamin-Formaldehyd-Harze
Einbrennen: 30 Minuten bei 1800C
| Alkyd- | Melamin- Form- |
Acryl- | Gewichts verhältnis |
: 18 : 10 | Schwefel- säure |
Natrium- hvdroxvd |
Essig säure |
Salzsäure | Verfärbung während 3 Tage | Lippenstift |
| Harz | aldehyd- | Harz | ArOB1 bzw. | 16 : 20 | 5% | 5% | 5% | 5% | sehr schwach | |
| rlarz | : 12 : 40 | Senf | keine | |||||||
| A | C | Bi | 72 | 8 : 60 | 6 bis 7 | 9 | 7 | 5 | keine | keine |
| A | C | Bi | 64 | 4: 80 | 8 | 9 | 8 | 4 bis 5 | keine | keine |
| A | C | Bi | 48 | 20 | 7 | 9 bis 10 | 8 | 5 bis 6 | keine | keine |
| A | C | Bi | 32 | 40 | 8 | 9 | 7 | 6 | keine | mäßig |
| A | C | Bi | 16 | 60 | 9 | 9 | 3 bis 4 | 5 | keine | schwach |
| A | — | Bi | 80 | 80 | 9 | 6 | 6 | 5 | keine | sehr schwach |
| A | — | Bi | 60 | 7 | 8 | 7 bis 8 | 6 | keine | keine | |
| A | — | Bi | 40 | 9 | 8 | 7 bis 8 | 6 | keine | ||
| A | Bi | 20 | 8 | 9 | • 5 | 5 | keine | |||
Mechanische Eigenschaften von Emaillen von Alkyd-Acryl-Harzsystemen
mit und ohne Melamin-Formaldehyd-Harz
Einbrennen: 30 Minuten bei 1500C
| Alkyd- Harz |
Melamin- Form- aldehyd- Harz |
Acryl- Harz |
Gewichts verhältnis AiCrB1 bzw. A:B2 |
18 : 10 | Buchholz- Härte DIN 53153 |
Glanz % |
Schlagf (Erichs Rückseite |
ästigkeit e n) in mm direkt |
Dorn biegung mm |
Tiefung nach E ri ch s en in mm DIN 53156 |
| A | C | B2 | 72 | 16 : 20 | 111 | >100 | 1 | 2 | 6,35 F | 7,9 |
| A | C | B2 | 64 | 12 : 40 | 105 | >100 | 1 | 2Vs | 6,35P | 7,4 |
| A | C | B2 | 48 | 8 : 60 | 121 | >100 | <1 | 2 | 6,35 F | 7,2 |
| A | C | B2 | 32 | 4 : 60 | 108 | >100 | <1 | 2 | 6,35 F | 7,3 |
| A | C | B2 | 16 | 20 | 121 | >100 | 1V2 | 21/2 | 6,35 F | 7,6 |
| A | — | B2 | 80 | 40 | 84 | >100 | <1 | 1 | 6,35 F | 8,9 |
| A | — | B2 | 60 | 60 | 105 | >100 | <1 | 2 | 6,35 P | 8 |
| A | — | B2 | 40 | 80 | 105 | >100 | 1V2 | 2V2 | 6,35P | 7,5 |
| A | — | B2 | 20 | 93 | >100 | <1 | IVa | 6,35 F | 4,6 |
Mechanische Eigenschaft in Emaillen von Alkyd-Acryl-Harzsystemen mit und ohne Melamin-Formaldehyd-Harz
Einbrennen: 30 Minuten bei 18O0C
| Alkyd- Harz |
Melamin- Form- aldehyd- Harz |
Acryl- Harz |
Gewichts verhältnis ArCrB1 bzw. ArBi |
Buchholz- Härte DIN 53153 |
Glanz | Schlagfe (E r i c h s e Rückseite |
stigkeit n) in mm direkt |
Dorn biegung mm |
Tiefung nach Erichs e η in mm DIN 53156 |
Glanz bei über- einbrand |
| A | C | B2 | 72:18:10 | 103 | 100 | IV2 | 3V2 | 3,175 P | 7 | 95 |
| A | C | B2 | 64:16:20 | 114 | >100 | IV2 | 3V2 | 3,175 P | 6,5 | 94 |
| A | C | B2 | 48:12:40 | 121 | 100 | 2 | 4 | 6,35 P | 6,1 | 94 |
| A | C | B2 | 32: 8:60 | 100 | >100 | 2V2 | 4V2 | 3,175 P | 5,6 | 96 |
| A | C | B2 | 16: 4:80 | 114 | >100 | 2V2 | 4 | 6,35 F | 5,7 | 96 |
| A | — | B2 | 80:20 | 74 | >100 | <1 | 1 | 6,35 P | 8,2 | 99 |
| A | — | B2 | 60:40 | 89 | >100 | IV2 | 3 | 3,175 P | 7,9 | 98 |
| A | — | B2 | 40:60 | 108 | >100 | 21/2 | 4 | 6,35 P | 6,9 | 97 |
| A | — | B2 | 20:80 | 114 | >100 | 2 | 5 | 6,35 P | 6,5 | 96 |
Claims (4)
1. Einbrenn- und Emaillelack auf der Grundlage
1. eines organischen Lösungsmittels sowie
2. eines Polymerisats oder Mischpolymerisats aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Äthylacrylat,
Acrylamid, Styrol, Vinyltoluol und Formaldehyd, welches durch Umsetzung mit
einem Polyglycidyläther von 2,2-bis-(4'-Hydroxyphenol)-propan
modifiziert worden ist,
3. eines Alkydharzes aus
a) einer Polycarbonsäure, deren Anhydrid oder deren Mischungen
b) einem mehrwertigen Alkohol, einer Epoxyverbindung oder deren Mischungen
und
10
c) einer oder mehrerer aliphatischer Monocarbonsäuren und gegebenenfalls
4. einem Melaminformaldehydharz,
dadurch gekennzeichnet, daß sie Alkydharze enthalten, welche Reste von aliphatischen Monocarbonsäuren (3, c), die in α-Stellung zur Carboxylgruppe ein tertiäres oder quarternäres Kohlenstoffatom aufweisen, enthalten.
dadurch gekennzeichnet, daß sie Alkydharze enthalten, welche Reste von aliphatischen Monocarbonsäuren (3, c), die in α-Stellung zur Carboxylgruppe ein tertiäres oder quarternäres Kohlenstoffatom aufweisen, enthalten.
2. Einbrenn- und Emaillelack nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gewichtsverhältnis von
Acrylharz zu Alkydharz zwischen 60 : 40 und 40 : 60.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1060596,1118911; britische Patentschriften Nr. 842 641, 857 956;
französische Patentschrift Nr. 1 162 967;
belgische Patentschrift Nr. 590 970.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1060596,1118911; britische Patentschriften Nr. 842 641, 857 956;
französische Patentschrift Nr. 1 162 967;
belgische Patentschrift Nr. 590 970.
709 717/615 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3034562A GB985608A (en) | 1962-08-08 | 1962-08-08 | Compositions comprising thermosetting acrylic resins and alkyd resins |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1258001B true DE1258001B (de) | 1968-01-04 |
Family
ID=10306169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963S0086582 Withdrawn DE1258001B (de) | 1962-08-08 | 1963-08-06 | Einbrenn- und Emailler-Lack |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE635871A (de) |
| DE (1) | DE1258001B (de) |
| GB (1) | GB985608A (de) |
| NL (2) | NL142445B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Patent Citations (6)
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Also Published As
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