DE1257622B - Boot, bestehend aus einem starren Bootskasten und je einem an dessen Laengsseite befestigten, die Schwimmfaehigkeit des Bootes erhoehenden Schlauch - Google Patents
Boot, bestehend aus einem starren Bootskasten und je einem an dessen Laengsseite befestigten, die Schwimmfaehigkeit des Bootes erhoehenden SchlauchInfo
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- DE1257622B DE1257622B DEK58078A DEK0058078A DE1257622B DE 1257622 B DE1257622 B DE 1257622B DE K58078 A DEK58078 A DE K58078A DE K0058078 A DEK0058078 A DE K0058078A DE 1257622 B DE1257622 B DE 1257622B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
- B63B7/06—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
- B63B7/08—Inflatable
- B63B7/082—Inflatable having parts of rigid material
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Description
- Boot, bestehend aus einem starren Bootskasten und je einem an dessen Längsseite befestigten, die Schwimmfähigkeit des Bootes erhöhenden Schlauch Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Boot, bestehend aus einem starren Bootskasten und je einem an den beiden Längsseiten des Bootskastens befestigten, vom Heck in Richtung zum Bug hin verjüngten und in der Nähe des Bugs zur Bugspitze hochgezogenen, die Schwimmfähigkeit des Bootes erhöhenden Schlauch, welcher am Boot durch - von außen betrachtet - konkav gewölbte, der Schlauchform angepaßte Seitenwände gegen Abrutschen unter Wirkung der an ihm angreifenden Auftriebskräfte gesichert ist.
- Aus der deutschen Auslegeschrift 1199 652 ist bereits ein Boot bekannt, das vorwiegend auf der Schwimmfähigkeit aufgeblasener Schläuche beruht, die Form eines mit den Schläuchen vereinigbaren, starren Bootskastens hat und sich dadurch auszeichnet, daß die Seitenwände des Bootskastens im Bereich der Schläuche zum Umfassen derselben bzw. zur Anlage an denselben von oben und bootskastenseitig in Form einer Zylinderfläche gewölbt sind.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses bekannte Boot in seinen Fahreigenschaften weiter zu verbessern und durch strömungsgünstige Gestaltung den Fahrtwiderstand im Wasser zu verringern, so daß bei gleicher Antriebslösung erhöhte Fahrgeschwindigkeiten erreicht werden können.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die vorderen verjüngten Enden der Schwimmschläuche in nächst der Bugspitze ausgebildeten Schlauchaufnahmetaschen des Bootskastens enden. Durch diese Ausbildung wird, abgesehen von der Verbesserung des ästhetischen Aussehens des Bootes, außerdem erreicht, daß die verjüngten Enden der Schwimmschläuche, die dem größten dynamischen Druck ausgesetzt sind, besonders sicher gehalten werden.
- Zur Verbesserung der Fahreigenschaften des Bootes trägt es auch bei, wenn nach einem .anderen Erfindungsgedanken die im montierten Zustand tiefst liegenden Mantellinien der Schwimmschläuche im Bereich des Bootshecks annähernd auf gleicher Ebene wie die Kiellinie des Bootes liegen.
- Die Schwimmschläuche können nach einer bevorzugten Befestigungsart nahe der unteren Kante der gewölbten Seitenwände des Bootskastens mit einem Wulst in einem C-förmigen Profil geführt und nahe der oberen äußeren Kante der gewölbten Seitenwände lösbar eingehängt und durch den inneren Luftdruck in der eingehängten Stellung fixiert sein. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung können die Schläuche mit Ösen in Haken eingehängt sein, die an der konkaven Seite der gewölbten Seitenwand angeordnet sind. Die Befestigungsart der Schläuche an dem Bootskasten ist nicht auf die Ausführungsform mit verjüngten bugseitig hochgezogenen Schläuchen beschränkt, sondern auch bei anderen Ausführungsformen möglich, beispielsweise bei der Ausführungsform nach der deutschen Auslegeschrift 1199 652.
- Die Figuren erläutern die Erfindung. Es stellt dar F i g. 1 eine Ansicht der Heckseite und eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße Boot, F i g. 2 eine Ansicht der Bugseite des erfindungsgemäßen Boots, F i g. 3 eine Seitenansicht des Bugs des erfindungsgemäßen Boots.
- In F i g. 1 ist ein starrer Bootskasten ganz allgemein mit 10 bezeichnet. Dieser starre Bootskasten besitzt Seitenwände 12 und 14, die in Richtung auf die Buglinie 15 hin konvergieren und derart gewölbt sind, daß sie, wie in F i g. 1 am besten zu erkennen, nach außen konkav gewölbte Flächen 16 und 18 bilden. An den konkav gewölbten Flächen 16 und 18 liegen, wie aus F i g. 1 ersichtlich, Schwimmschläuche 20 und 22 an, die von den gewölbten Seitenwänden 12 und 14 wenigstens auf einem Teil von deren Länge so übergriffen werden, daß durch die konkaven Flächen 16 und 18 die an den Schwimmschläuchen angreifenden Auftriebskräfte im wesentlichen aufgenommen werden, so daß die später beschriebenen Befestigungsmittel für die Schwimmschläuche 20 und 22 nicht wesentlich durch die Auftriebskräfte belastet werden. Die gewölbten Seitenwände 12 und 14 sind so weit vorgezogen, daß sie über die Scheitellinie der Schwimmschläuche 20 und 22 (bei Punkt 24 in F i g. 1) noch hinausreichen, etwa bis zu einem Zentriwinkel von etwa 30° gegenüber dem Lot durch die Scheitellinie, der auf die Längsachse der Schläuche bezogen ist.
- Der Bootskasten ist im Bugbereich durch ein Verdeck 28 abgedeckt, das ebenso wie der Bootskasten selbst aus Polyesterkunststoff mit Gewebeeinlage bestehen kann und mit dem Bootskasten lösbar oder unlösbar verbunden ist. Am rückwärtigen Ende des Bootskastens 10 ist dieser durch eine Rückwand 34 abgeschlossen. An dieser Rückwand ist eine Ansatzplatte 36 für einen Außenbordmotor angebracht.
- Die Schwimmschläuche 20, 22, stehen, wie aus F i g. 1 ersichtlich, über die Rückwand 34 des Bootskastens hinaus; dadurch wird der Auftrieb dort, wo er am nötigsten ist, nämlich am Ort des Außenbordmotors, noch vergrößert. Wie aus F i g. 2 und 3 ersichtlich, sind die Schwimmschläuche 20, 22 zum Bug hin verjüngt und zur Bugspitze 48 hochgezogen. Nächst der Bugspitze 48 münden die Enden der Schwimmschläuche 20, 22 in Schlauchaufnahmetaschen 50, 52.
- Aus F i g. 1 ersieht man, daß an den Schwimmschläuchen 20, 22 Wülste 54 angebracht sind, die in C-förmige Profile 56 am Boden des Bootskastens angebracht sind. Die Wülste 54 werden in C-Profile 56 eingeschoben. In F i g. 3 ist ein Zustand dargestellt, in dem ein Schlauch auf den größten Teil seiner Länge mit seinem Wulst 54 in. das C-Profil 56 eingeschoben, aber noch nicht weiter befestigt ist. Die weitere Befestigung erfolgt mittels einer Öse 58, die am Schlauch verankert ist. Diese Öse 58 wird in einem Haken 60 eingehakt, der an der konkaven Fläche einer Seitenwand angebracht ist. Die Zahl der Ösen 58 und Haken 60 variiert je nach Länge des Bootes.
- Die Einführung des Schlauches erfolgt zweckmäßig bei teilweiser Luftfüllung _des Schlauches. Die Ösen 58 können dabei leicht in die Haken 60 eingehakt und anschließend durch pralles Aufpumpen des Schlauches fixiert werden.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Boot, bestehend aus einem starren Bootskasten und je einem an den beiden Längsseiten des Bootskastens befestigten, vom Heck in Richtung zum Bug hin verjüngten und in der Nähe des Bugs zur Bugspitze hochgezogenen, die Schwimmfähigkeit des Bootes erhöhenden Schlauch, welcher am Boot durch - von außen betrachtet - konkav gewölbte, der Schlauchform angepaßte Seitenwände gegen Abrutschen unter Wirkung der an ihm angreifenden Auftriebskräfte gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen verjüngten Enden der Schwimmschläuche (20, 22) in nächst der Bugspitze (48) ausgebildeten Schlauchaufnahmetaschen (50, 52) des Bootskastens enden. z. Boot nach Anspruch L, dadurch gekennzeichnet, daß die im montierten Zustand tiefst liegenden Mantellinien der Schwimmschläuche im Bereich des Hecks annähernd auf gleicher Ebene wie die Kiellinie des Bootes liegen. 3. Boot nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmschläuche (20, 22) nahe der unteren Kante der gewölbten Seitenwände (12, 14) mit einem anvulkanisierten (oder sonstwie angebrachten), bandartigen Wulst (54) in einem C-förmigen am Bootskasten angeordneten Profil (56) geführt und nahe der oberen äußeren Kante der gewölbten Seitenwände (12,14) lösbar eingehängt und durch den inneren Luftdruck in der eingehängten Stellung fixiert sind. 4. Boot nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche mit Ösen (58) in Haken (60) eingehängt sind, die an der konkaven Seite (16, 18) der gewölbten Seitenwände (12, 14) angebracht sind. 5. Boot nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das C-förmige Profil (56) auf der über die Bootsseitenwände überstehenden Kante des Bootskastenbodens angebracht sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1103 173, 1106 631, 1188 972, 1191709, 1199 652; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1742 703, 1920 656; schweizerische Patentschrift Nr. 280 057.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK58078A DE1257622B (de) | 1966-01-05 | 1966-01-05 | Boot, bestehend aus einem starren Bootskasten und je einem an dessen Laengsseite befestigten, die Schwimmfaehigkeit des Bootes erhoehenden Schlauch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK58078A DE1257622B (de) | 1966-01-05 | 1966-01-05 | Boot, bestehend aus einem starren Bootskasten und je einem an dessen Laengsseite befestigten, die Schwimmfaehigkeit des Bootes erhoehenden Schlauch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1257622B true DE1257622B (de) | 1967-12-28 |
Family
ID=7228534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK58078A Pending DE1257622B (de) | 1966-01-05 | 1966-01-05 | Boot, bestehend aus einem starren Bootskasten und je einem an dessen Laengsseite befestigten, die Schwimmfaehigkeit des Bootes erhoehenden Schlauch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1257622B (de) |
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1966
- 1966-01-05 DE DEK58078A patent/DE1257622B/de active Pending
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