DE1188972B - Rudereinrichtung fuer Schlauchboote - Google Patents
Rudereinrichtung fuer SchlauchbooteInfo
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- DE1188972B DE1188972B DEK47157A DEK0047157A DE1188972B DE 1188972 B DE1188972 B DE 1188972B DE K47157 A DEK47157 A DE K47157A DE K0047157 A DEK0047157 A DE K0047157A DE 1188972 B DE1188972 B DE 1188972B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H16/00—Marine propulsion by muscle power
- B63H16/08—Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort
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Description
- Rudereinrichtung für Schlauchboote Die Erfindung betrifft eine Rudereinrichtung, die auf Schlauchboote ohne Hilfsmittel oder Werkzeuge in wenigen Sekunden aufgesetzt und ebenso wieder abgenommen werden kann.
- Es sind bereits Rudereinrichtungen für Schlauchboote oder ähnliche luftgefüllte elastische Schwimmkörper bekannt, bei denen die Versteifung durch aufgelegte Längsstäbe bewirkt wird. Es ist ferner bekannt, an solchen Längsstäben in festem Abstand Ruderrollen und einen Sitz anzubringen, wobei alle Teile voneinander und vom Schwimmkörper lösbar sind, jedoch mit dem Nachteil, daß gegen seitliche Verdrehung der Ruderdollen keine Sicherung vorgesehen ist. Dadurch, daß das Handgelenk das Verdrehen verhindern muß, wird das Rudern nach kurzer Zeit schmerzhaft und bereitet kein Vergnügen. Bei anderen Booten besteht die Sitzgelegenheit aus einem zu tief gelegenen Luftkissen, das für den Ruderer eine schlechte Körperhaltung bedingt und weder ein längeres noch ein kraftvolles Rudern zuläßt. Überanstrengung ist daher die Folge.
- Durch die erfindungsgemäße Rudereinrichtung sind diese Nachteile beseitigt, ohne daß damit erhebliche Kosten für die Anschaffung oder Mitlieferung verbunden sind.
- Die Rudereinrichtung besteht aus je einem rohrartigen Längsträger, der oben auf dem Schlauch jeder Schlauchbootseite aufgelegt ist und in die ohnedies am Boot vorhandenen Schlaufen lösbar eingesteckt ist, der etwa in seiner Mitte einen fest angebrachten Ruderdollenstift besitzt und gemeinsam mit dem der anderen Bootsseite an seinem einen Ende das Sitzbrett trägt. Erfindungsgemäß laufen diese Enden der Längsträger in Vierkante aus, auf denen das Sitzbrett mit Hilfe seiner Vierkantösen od. dgl. von vorn aufschiebbar und festklemmbar ist.
- Nach einem Ausführungsbeispiel ist sowohl der Vierkantstab (5) als auch das Dollenstiftlager (6), mit dem der Ruderdollenstift (7) fest verbunden ist, mit dem zugehörigen Längsträger (4 bzw. 5) verschweißt.
- Das Sitzbrett (9) liegt nach dem Aufschieben auf die Längsträger auf dem Boot. Danach werden die an den dazugehörigen Ruderbeschlägen befestigten Ruder (10) auf die Dollenstifte (7) mühelos aufgesetzt.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Rudereinrichtung, aufmontiert auf ein handelsübliches Schlauchboot, F i g. 2 die Rudereinrichtung allein im auseinandergenommenen Zustand. Die Einrichtung wird derart montiert, daß die Längsträger 4 mit den Vierkantstäben 5 zuerst vom Bootsende her in die mittleren Schlaufen 3 und dann gegen das Bootsende zu in die hintersten Schlaufen 3 a eingeschoben werden, die an den handelsüblichen Booten aufvulkanisiert sind. Sodann wird das Sitzbrett 9 vom Bug des Bootes her auf die Vierkantstäbe 5 mit den Vierkantösen 8 bis zum Anschlag aufgeschoben, die Ruder 10 werden auf die Dollenstifte 7 aufgesteckt, und das Boot ist betriebsfertig.
- Durch die Einpassung des Vierkantstabes in die Vierkantösen ist eine Verdrehung unmöglich, außerdem ist keine Klemmschraube notwendig. Durch die einfache, aber sehr zweckmäßige Konstruktion der Einrichtung ist eine Beschädigung des Luftschlauches ausgeschlossen.
- Da durch die Montage der erfindungsgemäßen Rudereinrichtung keinerlei Veränderungen am Bootskörper vorgenommen werden müssen, können die bisher verwendeten Segelvorrichtungen nach wie vor in derselben Weise montiert werden.
- Durch die Montage der erfindungsgemäßen Rudereinrichtung kann das Schlauchboot ohne Anstrengung stundenlang gerudert werden. Selbst bei stärkerem Wellengang kann das Boot kraftvoll gerudert werden, so daß es beweglicher und schneller wird; es ist somit auch als Rettungsboot bestens geeignet.
Claims (1)
- Patentanspruch: Rudereinrichtung für Schlauchboote, bestehend aus einem rohrartigen Längsträger auf jeder Schlauchbootseite, der in Schlaufen oder Ösen oben auf dem Schlauch lösbar gehaltert ist, etwa in seiner Mitte einen fest angebrachten Ruderdollenstift besitzt und gemeinsam mit dem der anderen Bootsseite an seinem einen Ende das Sitzbrett trägt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Enden der Längsträger (4) in Vierkante(5) auslaufen und daß auf diese das Sitzbrett (9) mit Hilfe seiner Vierkantösen (8) od. dgl. von vorn aufschiebbar und festklemmbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 807 596, 834 202; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1776 323, 1841302, 1847 723; französische Patentschrift Nr. 420 637.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK47157A DE1188972B (de) | 1962-07-05 | 1962-07-05 | Rudereinrichtung fuer Schlauchboote |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK47157A DE1188972B (de) | 1962-07-05 | 1962-07-05 | Rudereinrichtung fuer Schlauchboote |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1188972B true DE1188972B (de) | 1965-03-11 |
Family
ID=7224453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK47157A Pending DE1188972B (de) | 1962-07-05 | 1962-07-05 | Rudereinrichtung fuer Schlauchboote |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1188972B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1257622B (de) * | 1966-01-05 | 1967-12-28 | Hans Klepper Corp | Boot, bestehend aus einem starren Bootskasten und je einem an dessen Laengsseite befestigten, die Schwimmfaehigkeit des Bootes erhoehenden Schlauch |
| US4149481A (en) * | 1976-10-08 | 1979-04-17 | Sevylor | Supporting structure for sail mast |
| US4290156A (en) * | 1979-08-09 | 1981-09-22 | Rawson Darwin B | Oar lock seat |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR420637A (fr) * | 1910-09-22 | 1911-02-03 | Georges Seyler | Dispositif s'adaptant aux canots et embarcations d'un type quelconque |
| DE807596C (de) * | 1949-12-11 | 1951-07-02 | Ernst Jost | Wassersportfahrzeug |
| DE834202C (de) * | 1950-10-22 | 1952-03-17 | Helmut Roeck | Rudersportboot |
| DE1776323U (de) * | 1958-02-05 | 1958-10-23 | Fotomess G M B H | Katamaran. |
| DE1841302U (de) * | 1961-08-29 | 1961-11-09 | Werner W Dipl Ing Kullmann | Zerlegbares sicherheits-liege- und badeboot. |
| DE1847723U (de) * | 1961-10-23 | 1962-03-01 | Werner Weinzierl | Luftboot. |
-
1962
- 1962-07-05 DE DEK47157A patent/DE1188972B/de active Pending
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