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DE1255025B - Maschine zum vollautomatischen Einlegen von Gegenstaenden, z. B. Pralinen, in Verpackungsbehaelter - Google Patents

Maschine zum vollautomatischen Einlegen von Gegenstaenden, z. B. Pralinen, in Verpackungsbehaelter

Info

Publication number
DE1255025B
DE1255025B DEH53091A DEH0053091A DE1255025B DE 1255025 B DE1255025 B DE 1255025B DE H53091 A DEH53091 A DE H53091A DE H0053091 A DEH0053091 A DE H0053091A DE 1255025 B DE1255025 B DE 1255025B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine according
conveyor
chocolates
rings
photocell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH53091A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Stambera
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Original Assignee
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FR Hesser Maschinenfabrik AG filed Critical FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority to DEH53091A priority Critical patent/DE1255025B/de
Priority to CH373765A priority patent/CH437121A/de
Priority to GB1355865A priority patent/GB1040513A/en
Publication of DE1255025B publication Critical patent/DE1255025B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B5/00Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
    • B65B5/10Filling containers or receptacles progressively or in stages by introducing successive articles, or layers of articles
    • B65B5/12Introducing successive articles, e.g. confectionery products, of different shape or size in predetermined positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Maschine zum vollautomatischen Einlegen von Gegenständen, z. B. Pralinen, in Verpackungsbehälter Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einlegen von Gegenständen, z. B. Pralinen, in besonders vorbereitete Verpackungsbehälter, wie beispielsweise flache Schachteln, die mit palettenartigen, Vertiefungen aufweisenden Einsätzen ausgelegt sind, welche den Gegenständen eine vorbestimmte Ordnung geben.
  • Bereits bekannt ist eine Maschine, die eine der Anzahl von in Schachteleinsätze einzulegenden Pralinen entsprechende Anzahl von Einlegevorrichtungen aufweist. Jede dieser entlang einer gemeinsamen Schachtelfördereinrichtung angebrachten Einlegevorrichtungen ist dabei so am Maschinengestell einstellbar befestigt, daß mit ihnen jeder Platz der Grundfläche der Schachtel erreichbar ist. Die genannten Einlegevorrichtungen sind zu diesem Zweck mit einem Förderteller ausgerüstet, der eine Anzahl von auf einem Kreis angeordneten Ausnehmungen aufweist, die der Form der Pralinen entsprechen.
  • Die Pralinen sind in der Regel sehr empfindlich und können daher nicht mit bekannten Mitteln, wie Bürstenwalzen, Leitblechen od. dgl., in diese Ausnehmungen der Förderteller eingebracht werden, sondern müssen von Hand einzeln eingelegt werden.
  • Außerdem haben die genannten Vorrichtungen den Nachteil, daß beim Wechseln auf eine andere Pralinenanordnung in der Schachtel, also einen anderen »Spiegel«, wie diese gewöhnlich genannt wird, die Förderteller ausgewechselt und jeder neu eingestellt werden muß.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung zum Einlegen von Pralinen in Schachteln arbeitet in der Weise, daß die von Hand auf ein Transportband aufgelegten Pralinen mittels einer Vielzahl von Saugern von diesem abgehoben, zu den Vertiefungen in den Schachteleinsätzen getragen und in diese eingesetzt werden.
  • Während des Tragens zur Schachtel werden die Pralinen durch Auseinanderdrücken der Sauger auf den erforderlichen Abstand voneinander gebracht.
  • Der Nachteil dieser Vorrichtung liegt einmal darin, daß die Pralinen reihenweise eingelegt werden und deshalb keine freie Wahl der Lage der einzelnen Pralinen in der Schachtel getroffen werden kann, und zum anderen in der fehlenden Möglichkeit, die Pralinen beim Einlegen mit ihren Achsen in verschiedene, jeweils vorgewählte Winkel zur Schachtel einzulegen. Auch ist die Verstellung von einem »Spiegel« auf einen anderen sehr zeitraubend..
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, nicht nur die genannten Nachteile zu vermeiden, sondern auch eine Maschine zu schaffen, die bei schonender Behandlung der einzulegenden Gegenstände leicht und schnell auf beliebig unterschiedliche »Spiegel« umstellbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Maschine zum vollautomatischen Einlegen von Gegenständen, z. B. Pralinen, in Verpakkungsbehälter mittels einer Mehrzahl von längs- und querverschiebbaren Einlegevorrichtungen, die entlang einer gemeinsamen, die Verpackungsbehälter transportierenden Fördereinrichtung angeordnet sind, wobei jeder Einlegevorrichtung ein relativ breiter Förderer zum Zuführen der Gegenstände und an diesen anschließend eine Vorrichtung zum Vereinzeln derselben zugeordnet ist. Um nun zu erreichen, daß eine erhebliche Vereinfachung und Beschleunigung der Veränderungsmöglichkeiten für den »Spiegel« gegenüber dieser bekannten Maschinenart erreicht werden kann, kennzeichnet sich das Hauptmerkmal der Erfindung dadurch, daß sich der Vorrichtung zum Vereinzeln ein die Pralinen an ihrer Bodenfläche mittels Sauger erfassender Lade- oder Schwenkarm anschließt, in dessen Förderweg ein um eine etwa waagerechte Achse und um seine auf dieser senkrecht stehenden Mittellinie gleichzeitig drehbar angeordneter Greifer zum Einbringen der Pralinen in die Schachteln in beliebig vorwählbarer Stellung vorgesehen ist.
  • Die hierdurch tatsächlich erreichte und erfindungsgemäß angestrebte Vereinfachung und Beschleunigung für die Veränderung des »Spiegels« bei besonders schonender Behandlung der Gegenstände während des Einlegevorganges ergibt sich auch nicht bei einer weiteren bekannten Maschine der obengenannten Art, bei welcher für das Einlegen von Pralinen einstellbare Greifer vorgesehen sind, da hier die Pralinen von den Greifern nicht in einer beliebig vorgewählten Drehstellung eingelegt werden können, nachdem die Drehstellung der Pralinen, um welche es sich ausschließlich handelt, bei dieser bekannten Anordnung in Wirklichkeit überhaupt nicht wählbar ist, sondern allein abhängig von der Lage der für die Übernahme der Pralinen vorgesehenen Ausnehmungen in Drehtellern relativ zu deren Durchmesser. Der Lösungsvorschlag und die dadurch erreichbaren Vorteile der Erfindung ergeben sich auch nicht aus solchen bekannten Anordnungen, bei denen die Greifer vorhanden sind, die sich gleichzeitig in zwei zueinander senkrechten Ebenen drehen, und zwar auch bei Vorrichtungen zum Verpacken von Pralinen od. dgl. Wenn bei einer dieser letztgenannten bekannten Ausführungsformen eine Abnahmevorrichtung vorliegt, bei welcher einem Sauger eine Drehbewegung erteilt wird, dann handelt es sich hierbei im wesentlichen lediglich um eine Schwenkbewegung, da die von diesem Sauger im Augenblick der Abnahme von Papierhütchen erteilte geringfügige Drehbewegung nur zur besseren Trennung eines abzunehmenden Hütchens vom nächstfolgenden dient.
  • Weitere beanspruchte vorteilhafte Erfindungsmerkmale beziehen sich dann auf Einzelheiten der Ausbildung der Förder- und der Einlegeelemente der Maschine sowie auf deren Zuordnung zueinander und ihre Steuerung, insbesondere eine numerische Steuerung unter Verwendung an sich bekannter elektronischer Einrichtungen.
  • Die Erfindung wird beispielsweise an Hand schematischer Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 die Anordnung von mehreren Einlegevorrichtungen bei einer erfindungsgemäßen Maschine in Draufsicht, Fig.2 eine der Einlegevorrichtungen in Draufsicht in vergrößertem Maßstab, F i g. 3 die Einlegevorrichtung der F i g. 2 in Seitenansicht, F i g. 4 einen Teil der Einlegevorrichtung der F i g. 2 in vergrößerter Draufsicht, F i g. 5 einen Teilschnitt durch die Einlegevorrichtung gemäß Linie V-V der F i g. 4, F i g. 6 eine Teil-Seitenansicht der Einlegevorrichtung gemäß Fig.4, F i g. 7 einen der verwendeten Greifringe im Schnitt gemäß Linie VII-VII der Fig. 4, Fig.8 eine der verwendeten Lichtschranken im Längsschnitt gemäß Linie VIII-VIII der F i g 4, Fig. 9 die Lichtschranke der Fig. 8 im Querschnitt gemäß Linie IX-IX der Fig. 4, Fig. 10 die Lichtschranke der Fig. 8 in Draufsicht Fig. 11 einen der verwendeten Förderschieber als teilgeschnittene Vorderansicht gemäß Linie XI-XI der Fig. 2 Fig. 12 den Förderschieber gemäß Fig. 11 in Seitenansicht als Teilschnitt gemäß Linie XII-XII der Fig. 11, Fig. 13 einen Teilschnitt einer der verwendeten Tastvorrichtungen gemäß Linie XIII-XIII der Fig. 11.
  • Das Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert eine erfindungsgemäße Maschine zum selbsttätigen vollautomatischen Einlegen von Pralinen in Schachtelunterteile od. dgl. Bei dieser Maschine wird im wesentlichen gemäß F i g. 1 eine Schachtelfördereinrichtung 1, die eine Kette 2 mit einer Vielzahl von Schachtelaufnehmern 3, einen nicht dargestellten zugeordneten, in einem Gehäuse 4 untergebrachten Antrieb bekannter Art und eine Kettenumlenk- und Spanneinrichtung 5 bekannter Art umfaßt, sowie eine Anzahl von Einlegevorrichtungen 6 verwendet.
  • Jede Einlegevorrichtung 6 besteht gemäß Fig.2 und 3 im wesentlichen aus einem Untergestell7, einem im Untergestell 7 quer verfahrbaren Zwischengestell 8, einem auf dem Zwischengestell 8 längs verfahrbar angebrachten Obergestell 9, einem Antriebsmotor 10, einem breiten endlosen Förderband 11, einer Platte 12, einem schmalen, endlosen zweiteiligen Förderband 13, einer Zange 14, einem Ladearm 15 und einem Schwenkkopf 16 mit zwei Greifringen 17.
  • Die Fördereinrichtung 1 fördert die zu füllenden Unterteile der Schachteln mittels der an der Kette 2 befestigten Schachtelaufnehmer 3 schrittweise von einer Einlegevorrichtung 6 zur nächsten.
  • Die Einlegevorrichtungen 6 sind zu den zeitweilig stillstehenden Schachtelaufnehmern 3 in zwei zueinander rechtwinklig verlaufenden Richtungen so verstellbar, daß die gesamte Schachtelgrundfläche mit den Greifringen 17 erreichbar ist. Zu diesem Zweck sind im Untergestell 7 Schienen 18 angebracht, auf denen das Zwischengestell 8 mittels Rollenl9, 20 verfahrbar gelagert ist. Am Zwischengestell 8 sind weitere Rollen 19', 20' angeordnet, auf denen das mit Schienen 18' versehene Obergestell 9 verfahrbar ist.
  • Die Verstellung des Zwischengestells 8 gegenüber dem Untergestell 7 und des Obergestells 9 gegenüber dem Zwischengestell 8 wird mittels zweier Elektromotoren 21, 22 über Kettenräder 23, 24, Ketten 25, 26, weitere mit Stellmuttern versehene Kettenräder 27, 28 und zugeordnete Gewindespindeln 29, 30 vorgenommen, die beide am Zwischengestell 8 befestigt sind. Die Steuerung der beiden Motoren 21, 22 erfolgt iln der weiter unten beschriebenen Weise.
  • Die einzulegenden Pralinen werden in parallelen Reihen auf die breiten Förderbänder 11 aufgebracht.
  • Das Aufbringen kann beispielsweise so erfolgen, daß bei der Pralinenherstellung benutzte Bleche auf das breite Förderband 11 aufgelegt und dann die reihenweise ausgerichteten Pralinen mittels einer Abstreifleiste auf das Förderband 11 aufgeschoben werden.
  • Von dem breiten Förderband 11 werden die Pralinen dann auf das hierzu rechtwinklig arbeitende schmale Förderband 13 umgesetzt. Hierfür wird gemäß Fig. 11 und 12 ein an zwei senkrechten Stützen 31, 32 befestigter Fühldraht 33 mittels zweier Winkelhebel 34, 35, eines weiteren Hebels 36 und eines Lenkers 37 geführt und von einer durch Rändelmuttern 38 und Gewindespindel 39 vorspannbaren Feder 40 parallel zu sich selbst nach oben gehoben. Falls auf dem zweiteiligen schmalen Förderband 13 in dem Bereich, den die Platte 12 zeitweilig überdecken kann, keine Praline vorhanden ist, stößt der Fühldraht 33 auf keinen Widerstand und wird so lange angehoben, bis der eine Schenkel des Winkelhebels 34 einen als Anschlag dienenden Mikroschalter 41 betätigt.
  • Dieser Mikroschalter41 bewirkt das Einschalten einer nicht dargestellten, auf einer vom Antriebsmotor 10 über ein Kettenrad 42, eine Kette 43 und ein weiteres Kettenrad 44 ständig angetriebenen Welle 45 angebrachten, nicht gezeichneten Kupplung an sich bekannter Art. Diese Kupplung setzt eine Kurvenscheibe 46 (F i g. 12) in Umlaufbewegung, die über eine Rolle 47 das Verschwenken eines Winkelhebels 48 bewirkt, an dem eine Zugstange 49 befestigt ist. Diese Zugstange 49 greift an einem Lenkhebel 50 an, an dessen oberem Ende die Platte 12 mittels einer Achse 51 gelagert ist, und bewegt dieselbe mit ihrer Vorderkante 52 an das breite Förderband 11 heran. Ein von einem Nocken 53 betätigter Schalter 54 bewirkt das Lösen einer nicht gezeichneten, auf der Welle 45 befestigten elektromagnetischen Kupplung, sobald die Platte 12 in ihrer vorderen Lage angekommen ist. Ein Lenker 55 sorgt dafür, daß die Platte 12 etwa waagerecht geführt wird.
  • An dem Lenkhebel 50 ist eine Nase 56 angebracht, welche mit einer am Hebel 36 angebrachten Rolle 57 im Eingriff steht, so daß beim Vorwärtsbewegen der Platte 12 der Fühldraht 33 nach unten gezogen wird und daher von der Vorderkante 52 der Platte 12 nicht erfaßt und beschädigt werden kann.
  • Wenn die Plattel2 sich in ihrer vorderen Lage befindet, wird eine ebenfalls auf der ständig umlaufenden Welle 45 angebrachte, nicht gezeichnete Kupplung eingeschaltet, wodurch gemäß F i g. 3 und 12 ein Kettenrad 58 über eine Kette 59, ein zweites und drittes Kettenrad 60, 61, eine weitere Kette 62 und ein viertes Kettenrad 63 eine Antriebsrolle 64 des Förderbandes 11 antreibt, das mit einer Rolle 65 gespannt wird. Dadurch beginnt das Förderband 11 eine Reihe Pralinen auf die Platte 12 aufzuschieben.
  • Dieser Vorgang dauert so lange an, bis ein aus einer Lampe 66 austretender Lichtstrahl, der an einer spiegelnden Oberfläche 67 der Platte 12 umgelenkt wird und auf eine Photozelle 68 fällt, von einer oder zwei der ankommenden Pralinen unterbrochen wird (Fig. 11). Daraufhin wird die erwähnte Kupplung ausgeschaltet und das Band 11 mit einer nicht gezeichneten Bremse stillgesetzt. Nach dem Stillsetzen des Bandes 11 wird die zuerst genannte Kupplung wieder eingeschaltet und die Kurvenscheibe 46 wieder in Umlaufbewegung versetzt. Dadurch können zwei an dem Hebel 50 angreifende Rückzugsfedern 69 die Platte 12 in ihre andere Endlage zurückholen. Die Kupplung wird bei Erreichen der Plattenendlage wieder mittels eines von einem Nokken 70 betätigten Schalters 71 ausgeschaltet. Die auf der Platte 12 liegenden Pralinen werden bei deren Rückbewegung zunächst gegen eine Anschlagleiste 72 geführt, an der sie genau in einer Reihe ausgerichtet werden, und gleiten dann, nachdem die Platte 12 unter ihnen weggewandert ist, auf das schmale zweiteilige Förderband 13. Ein besonderer weiter unten erläuterter Steuerkreis erlaubt das Auslösen der Plattenrückbewegung nur zu einem geeigneten Zeitpunkt, so daß die Pralinen nur dann auf das schmale Förderband 13 gleiten können, während dieses nicht in Bewegung ist, da sonst ein unerwünschtes Drehen der Pralinen eintreten könnte.
  • Das schmale Förderband 13 fördert die Pralinen in Richtung der Zange 14. Durch die vorderste Praline der Reihe wird ein aus einer Lampe 73 (F i g. 8 bis 10) austretender Lichtstrahl, der durch eine in einer Blende 74 befindlichen Öffnung 75 durchtritt und auf eine lichtempfindliche Zelle 76 trifft, unterbrochen. Die Unterbrechung des von der lichtempfindlichen Zelle 76 gelieferten Stromes bewirkt das Lösen einer von einem Kettenrad 77 angetriebenen elektromagnetischen Kupplung 78, die über eine Welle 79 mit einer Antriebswelle 80 des Förderbandes 13 in Verbindung steht, und das Einschalten einer elektromagnetischen Bremse 81 (F i g. 5). Dadurch wird das Förderband 13 stillgesetzt, und die betreffende Praline kann von der Zange 14 erfaßt werden. Damit die Pralinen jeweils die richtige Lage zur Zange 14 einnehmen, ist der Stillsetzungspunkt des Förderbandes 13 einstellbar. Zu diesem Zweck ist die Blende 74 in einer Vertiefung 82 einer Förderbandtragplatte 83 von einer Schraube 84 einstellbar gehalten.
  • Gemäß F i g. 4 bis 6 besteht die Zange 14 aus zwei einander gegenüberliegenden Armen 85, 86, die jeweils an einem Ende mit einem elastischen Belag 87 versehen sind und am anderen Ende mittels Achsen 88 in einem auf zwei nebeneinanderliegenden Rundstangen 89 verschiebbaren Schlitten 90 verschwenkbar gelagert sind. Das Schließen der Zange erfolgt durch eine an den Armen 85, 86 angreifende Zugfeder 91. Das Öffnen der Zange 14 wird mittels eines Elektromagneten 92 vorgenommen, der mit einem an seiner Ankerachse 93 befestigten Teller 94 auf Rollen 95 zweier Hebel 96 drückt. Die Hebel 96 sind auf den die Arme 85, 86 tragenden Achsen 88 drehfest angebracht. Mittels eines von einer Kurvenscheibe 97 über eine Rolle 98 angetriebenen und von einer Rückzugsfeder 99 belasteten Winkelhebels 100 kann der Schlitten 90, der über eine Stange 101 mit dem Winkelhebel 100 verbunden ist, zwischen zwei Endlagen in Förderrichtung des schmalen Bandes 13 vor- und zurückbewegt werden. Die Kurvenscheibe 97 ist auf einer Welle 102 befestigt, die von einem Kettenrad 103 über eine elektromagnetische Kupp lung 104 zeitweilig angetrieben wird.
  • Ein im Gehäuse 4 der Schachtelfördereinrichtung 1 untergebrachtes und mit dem Antrieb für die Kette 2 synchron laufendes, in geeigneter Weise ausgebildetes, in der Zeichnung nicht dargestelltes Steuerwerk macht den Magneten 92 stromlos, wenn ein um zwei Förderschritte vor der Einlegestation befindlicher Taster das Vorhandensein einer Schachtel in dem betreffenden Schachtelaufnehmer 3 festgestellt hat, so daß die vorderste auf dem schmalen Förderband 13 liegende Praline von der Zange 14 erfaßt wird. Mit geringer zeitlicher Verzögerung wird von dem genannten Steuerwerk die elektromagnetische Kupplung 104 erregt und dadurch die Zange 14 mittels des Schlittens 90 von dem Band 13 weg und in ihre vordere Endlage gebracht. Die von der Zange 14 gehaltene Praline befindet sich in dieser Stellung über einer mit einer Saugbohrung 105 versehenen Aufnahmefläche 106 des Ladearms 15. Durch Erregen des Magneten 92 wird die Zange 14 nun geöffnet, wodurch die Praline mit ihrer Unterseite auf die Aufnahmefläche 106 des Ladearms 15 zu liegen kommt. Danach begibt sich die Zange 14 wieder in ihre Ausgangslage zum Förderband 13 hin.
  • Durch eine zweite auf der Welle 102 befindliche Hubkurve 107 wird über einen zweiarmigen Hebel 108, an dessen einem Ende sich eine auf der Hubkurve 107 ablaufende Rolle 109 und an dessen gegenüberliegendem Ende sich ein Zahnsegment 110 befindet, und ein auf einer Ladearmachse 113 befestigtes Zahnrad 111 der Ladearm 15 um 180° verschwenkt. Während des Verschwenkens des Ladearms 15 wird die Praline durch an eine Leitung 112 angelegten Unterdruck, der sich durch die hohl gebohrte Ladearmachse 113 und durch Bohrungen 114, 115, 105 in dem Ladearm 15 bis zur Unterseite der Praline fortpflanzt, festgehalten. Der Unterdruck wird abgebaut, wenn sich der Ladearm 15 in seiner zweiten Endstellung mit der Aufnahmefläche 106 über einem der Greifringe 17 befindet. Das Zurückschwenken des Ladearms 15 wird bei weiterer Drehung der Hubkurve 107 durch eine am Hebel 108 angreifende Rückholfeder 116 bewirkt.
  • Die Weller02 wird nach einer Umdrehung stillgesetzt. Das geschieht in der Weise, daß ein am Körper der Hubkurve 107 angebrachter Nocken 117 einen Schalter 118 betätigt, der seinerseits die Stromzufuhr zur Kupplung 104 unterbricht.
  • Die Greifringe 17 (F i g. 7) bestehen vorzugsweise aus einem äußeren becherartigen Körper 119, in den ein zweiter mit Luftdurchtrittsbohrungen 121 versehener Becher 120 so eingesetzt ist, daß ein Hohlraum 122 verbleibt, bzw. aus einer Beilegescheibe 123, deren Höhe von derjenigen der Pralinen abhängig ist, einer mittels einer Schraube 124 im Becher 120 befestigten Spannscheibe 125, einer Membran 126 aus elastischem Werkstoff, einem Beilegering 126A und einer Überwurfmutter 127 zum Einspannen der Membran 126 sowie einer Kugelrastvorrichtun 128 zum leichteren Auswechseln und Sichern des auf eine Achse 129 aufgesteckten Greifrings 17.
  • Gemäß F i g. 5 ist auf einer schrittweise jeweils um 1800 drehbaren Welle 130 ein Bügel oder Käfig 131 drehsicher angebracht. Der Bügel 131 weist an beiden Enden je eine Bohrung für Lager 132, 133 auf, die mit der gegenüberliegenden fluchtet und rechtwinklig zur Welle 130 angebracht ist. In den Lagern befinden sich die Achsen 129 der Greifringe 17, die an einem Ende zusätzlich in der Welle 130 gelagert und mit Dichtringen 134 gegen dieselbe abgedichtet sind.
  • Zwischen der Wellel30 und den Lagern 132, 133 des Bügels 131 sind auf den beiden Greiferachsen 129 Kegelräder 135 befestigt, die mit einem weiteren Kegelrad 136 kämmen, welches auf einer Verlängerung 137 der Welle 130 drehbar gelagert ist. Die Welle 130 weist zwei Kanäle 138, 139 auf, die von zwei mittels Dichtringen 140 gegen die Welle 130 abgedichteten Ringkammern 141 zu den hohlgebohrten Greiferachsen 129 führen.
  • Die Ringkammern 141 befinden sich in einem an einem Gestellteil 142 befestigten Lager143 für die Welle 130 und sind mittels zweier Leitungenl44, 145 über Magnetventile od. dgl. an eine geeignete nicht gezeigte Druckluftquelle angeschlossen. Die Welle 130 ist in einem weiteren Gestellteil 146 gelagert und kann von einem Kettenrad 147 über eine elektromagnetische Kupplung 148 angetrieben werden. Zum Abbremsen der Welle 130 ist eine elektromagnetische Bremse 149 vorhanden. Auf der Wellenverlängerung 137 befindet sich ebenfalls eine elektromagnetische Kupplung 150 bekannter Art, über die das Kegelrad 136 in Umlaufbewegung versetzt werden kann. Auf dem Kegelrad 136 ist ein Zahnrad 151 angeordnet, welches mit einem zweiten Zahnrad 152 kämmt, das von einer elektromagnetischen Bremse 153 gebremst werden kann. Am Ende der Verlängerung 137 befinden sich zwei kreisscheibenförmige Blenden 154, 155 von denen die eine an ihrem Umfang einen Schlitz 156 aufweist, mit dem sie nacheinander zwei um 1800 gegeneinander versetzte Lichtschranken 157, 158, d. h. mit Photozellen zusammenwirkende Strahlengänge, an sich bekannter Art durch laufen kann und die andere eine an sich beliebige Vielzahl von Schlitzen 159 aufweist, die bei Drehung der Welle 130 durch eine weitere Lichtschranke 160 bzw. den mit einer Photozelle zusammenwirkendei Strahlengang hindurchbewegt werden.
  • Die mittels des Ladearms 15 in denjenigen der bei den Greifringe 17, der sich gerade in seiner obere Stellung befindet, eingesetzte Praline wird mittels de Membran 126 festgehalten. Dies geschieht in de Weise, daß über ein Magnetventil od. dgl. von eine Druckluftquelle aus Druckluft über eine der beide Leitungen 144, 145, Kanäle 139 oder 138 durch da Innere der Achsen 129, den Hohlraum 122 zwischen den beiden Körpern 119, 120 und die Bohrungen 12: an die Membran 126 herangeführt wird, wodurc] sich diese im Durchmesser elastisch verengt. D5 Betätigung des Magnetventils erfolgt ebenfalls voi dem im Gehäuse 4 des Schachtelförderers 1 unter gebrachten vorerwähnten Steuerwerk. Mit kurze zeitlicher Verzögerung wird von demselben Steuer werk die Kupplung 148 ein- und die Bremse 149 aus geschaltet. Die Wellel30 mit dem Bügel 131 wirc dadurch in Umlaufbewegung versetzt, und der Greif ring 17 wandert aus seiner oberen Stellung nac] unten. Diejenige der beiden Lichtschranken 157, 158 die zuerst durch Hindurchwandern des in der Blendl 154 befindlichen Schlitzes 156 einen Impuls abgibt bewirkt das Ausschalten der Kupplung 148 und da Einschalten der Bremse 149. Die Umlaufbewegun der Welle 130 und die Bewegung des Greifringes 1' werden dadurch beendet. Die Einstellung der Blende 154 auf der Wellenverlängerung 137 erfolgt so, dal der mit einer Praline gefüllte Greifring 17 jetzt genal an seiner tiefsten unteren Stellung stillsteht, wo nui durch ein Entlüften desselben die Praline an de vorgesehenen Stelle in die mittels der Schachtelför dereinrichtung 1 bereitgestellte Schachtel fällt. De Zeitpunkt des Entlüftens wird ebenfalls von den bereits genannten Steuerwerk bestimmt. Zwei Licht schranken 157, 158 sind deshalb vorhanden, dami von der Steuereinrichtung erkannt wird, welcher de beiden Greifringe 17 aus seiner oberen in sein untere Stellung wandert, so daß jeweils die richtig Membran 126 zum Einspannen der Pralinen mi Druckluft beaufschlagt wird. Die Kettenräder 77 103, 147 werden über Ketten 161, 162, 163 von au einer gemeinsamen Welle 164 befestigten Ketten rädern 165, 166, 167 angetrieben. Die Welle 16 ihrerseits wird über ein auf ihr sitzendes Kegelrad 168 angetrieben, das von einem weiteren auf eine Welle 170 befestigten Kegelrad 169 in Drehung ge setzt wird. Die Welle 170 erhält ihre Drehbewegun, von der vom Motor 10 angetriebenen Welle 45 übe ein Kettenrad 171, eine Kette 172 und ein weitere Kettenrad 173.
  • Falls eine Drehung der Greifringe 17 um ihr Längsachse zwecks Ausrichtung der Pralinen in bezu auf die Schachtelkanten nötig ist, geschieht dies wi folgt.
  • Gleichzeitig mit dem Einschalten der Kupplun 148 zum Drehen der Welle 130 wird die Bremse 15: eingeschaltet und die auf der Verlängerung 137 de Welle 130 befindliche Kupplung 150 gelöst. Dadurcl wird über die beiden Zahnräder 151, 152 das Kegel rad 136 stillgehalten. Da die beiden Kegelräder 13 mit dem Kegelrad 136 im Eingriff stehen, wälzen sicl beide Kegelräder 135 auf dem Kegelrad 136 ab, so bald die Welle 130 mit dem Bügel 131 und den dari gelagerten beiden Greifringachsen 129 in Umlauf bewegung ist. Da die Kegelräder 135 über die Ach sen 129 mit den Greifringen 17 verbunden sind, dre hen sich letztere um ihre eigene Längsachse mit. Sobald die gewünschte Verdrehung erreicht ist, wird die Bremse 153 aus- und die Kupplung 150 eingeschaltet. Das Kegelrad 136 läuft dann synchron im gleichen Drehsinn mit der Welle 130 um, d. h., es steht relativ zu dieser still. Die Kegelräder 135 können sich somit nicht mehr auf dem Kegelrad 136 abwälzen, so daß keine weitere Verdrehung der Greifer 17 mehr stattfindet.
  • Die Steuerung der Kupplung 150 und der Bremse 153 erfolgt mittels der nachfolgend beschriebenen numerischen Steuerung, die auch für die Einstellung der Einlegevorrichtungen 6 in bezug auf die SchachteIn bzw. Schachtelaufnehmer 3 während des Stillstandes der Schachtelfördereinrichtung 1 angewendet wird.
  • Die numerische Steuerung umfaßt im wesentlichen Magnetkernspeicher zum Speichern von Informationen, Magnetkernspeicher, die als Arbeitsspeicher verwendet werden, ein Rechenwerk bekannter Art, das zwecks Kostenersparnis über einen elektronischen Umschalter für alle Einlegevorrichtungen benutzt werden kann eine Neunerkennung und ein Lochstreifenlesegerät.
  • Sobald sich durch Einschalten der Kupplung 148 die Welle 130 dreht, treten durch die Schlitze 159 der Blende 155 von einer in der Lichtschranke 160 untergebrachten Lichtquelle kommende Strahlen zu einer photoelektrischen Zelle über. Der bei Dunkel-Hell-Wechsel auftretende Stromanstieg wird zu einem Impuls umgeformt und als Information in einen Speicher geschrieben.
  • Mittels einer bekannten Steuerung wird aus dem der Lichtschranke 160 zugeordneten Arbeitsspeicher eine eingespeicherte Zahl entnommen und über den elektronischen Umschalter in das Rechenwerk gesetzt. Gleichzeitig wird mittels des genannten elektronischen Umschalters eine Verbindung vom Rechenwerk zu dem der Lichtschranke 160 zugeordneten Impulsspeicher hergestellt. Das Rechenwerk fragt dann den Speicher ab, ob eine Information vorhanden ist. Wenn eine solche vorhanden ist, wird sie der im Rechenwerk befindlichen Zahl hinzuaddiert und im Lichtschrankenspeicher gelöscht. Die aus dem Arbeitsspeicher entnommene und um den Betrag »Eins« erhöhte Zahl wird danach in den Arbeitsspeicher zurückgeschrieben. Ist im Lichtschrankenspeicher keine Information vorhanden gewesen, weil beispielsweise noch kein Dunkel-Hell-Wechsel an der Lichtschranke 160 aufgetreten ist, so wird die aus dem Arbeitsspeicher entnommene Zahl unverändert wieder zurückgeschrieben. Danach schaltet der elektronische Umschalter auf die Lichtschranke 160 der nächsten Einlegevorrichtung bzw. deren Greifring-Dreheinrichtung um. Hier wiederholt sich der gleiche Vorgang im Rechenwerk. Nachdem über den elektronischen Umschalter sämtliche Lichtschranken 160 abgefragt wurden, beginnt derselbe von neuem mit dem Abfragen. Dabei ist die Zeit für einen Umlauf des elektronischen Umschalters genügend kurz, so daß im Höchstfall nur je ein Dunkel-Hell-Impuls an jeder Lichtschranke auftreten und im Lichtschrankenspeicher zum Abfragen bereitstehen kann.
  • Kurz bevor eine Zahl in den Arbeitsspeicher zurückgeschrieben wird, findet ein Vergleich ihrer Dezimalstellen mit einer in einem besonderen Speicher vorhandenen Zahl »Neun« statt. Wenn nach einer Vielzahl von Additionsvorgängen sämtliche in einem Arbeitsspeicher vorhandenen Dezimalstellen bis auf den Betrag »Neun« angefüllt sind, bewirkt die sogenannte Neunerkennung die Beendigung der Greifringverdrehung durch Einschalten der I(upplung 150 und Lösen der Bremsel53 über geeignete Schaltglieder.
  • Die Lichtschranken 160 bzw. Lichtschrankenspeicher, deren zugeordnete Arbeitsspeicher an jeder Dezimalstelle eine Neun aufweisen, werden bei den folgenden Umläufen des Umschalters übersprungen.
  • Nach Beendigung der Addiervorgänge an allen Speichern wird der Umschalter stillgesetzt.
  • Kurz vor Beginn des nächsten Einlegevorgangs werden durch einen von dem mit der Schachtelfördereinrichtung 1 synchron laufenden Steuerwerk gegebenen Impuls sämtliche Arbeitsspeicher gelöscht und entsprechend den ihnen zugeordneten Gedächtnisspeichern neu beschrieben.
  • Die Steuerung der Elektromotoren 21, 22 für die Verstellung des Zwischengestells8 gegenüber dem Untergestell 7 und des Obergestells 9 gegenüber dem Zwischengestell 8 erfolgt bei jeder Einlegevorrichtung vor Beginn der Einlegevorgänge in derselben Weise wie die Steuerung der Kupplungen 150 und der Bremsen 153 zum Verdrehen der Greifringe 17, nur daß an Stelle von sich drehenden kreisförmigen Blenden solche Blenden 174, 175 verwendet werden, bei denen eine Vielzahl von Schlitzen 176 in einer geraden Reihe angeordnet ist, die durch Lichtschranken 177, 178 geführt werden, und daß, bevor die Verstellung beginnt, die Gestelle durch Umpolen der Motoren in ihre Ausgangsstellung gefahren werden.
  • Die Begrenzung der Verstellwege erfolgt in bekannter Weise über Endlagenschalter 179, 180, die an Anschläge 181, 182 anlaufen.
  • Um fehlerhafte Packungen zu vermeiden und um das Bedienungspersonal auf Störungen aufmerksam zu machen, können erfindungsgemäß tXberwachungsmittel bekannter Art vorgesehen sein, die über die Steuerung ein Stillsetzen der Einlegevorrichtungen bewirken. Gemäß der Erfindung können dabei die Überwachungsmittel so ausgebildet sein, daß bei an einer Einlegevorrichtung auftretenden Störungen die übrige Anlage der Maschine weiterarbeitet, wenn eine Person vorhanden ist, die während der Dauer der Störung jeweils von Hand die in jeder Schachtel fehlende Praline einlegt. Auf diese Weise wird in den meisten Fällen ein teurer Stillstand der gesamten Maschinenanlage vermieden.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum vollautomatischen Einlegen von Gegenständen, z. B. Pralinen, in Verpakkungsb eh älter mittels einer Mehrzahl von längs-und querverschiebbaren Einlegevorrichtungen, die entlang einer gemeinsamen, die Verpackungsbehälter transportierenden Fördereinrichtung angeordnet sind, wobei jeder Einlegevorrichtung ein relativ breiter Förderer zum Zuführen der Gegenstände und an diesen anschließend eine Vorrichtung zum Vereinzeln derselben zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Vorrichtung (12, 13, 14) zum Vereinzeln ein die Pralinen an ihrer Bodenfläche mittels Sauger (105) erfassender Lade- oder Schwenkarm (15) anschließt, in dessen Förderweg ein um eine etwa waagerechte Achse und um seine auf dieser senkrecht stehenden Mittellinie gleichzeitig drehbar angeordneter Greifer (16, 17) zum Einbringen der Pralinen in die Schachteln in beliebig vorwählbarer Stellung vorgesehen ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Abgabeende des breiten Förderers (11) der Einlegevorrichtungen (6) und etwa in dessen Förderebene eine in Förderrichtung verschiebbare Platte (12), unmittelbar unter dieser und senkrecht zum Zuführförderer (11) ein endloser Förderer (13), dessen Breite ungefähr derjenigen einer Praline gleich ist, und über der Platte (12) in einem Abstand vom Zuführförderer (11) eine Anschlagleiste (72) angeordnet sind und daß am Abgabeende des schmalen Förderers (13) eine Zange (14) vorgesehen ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Platte (12) mittels einer über der Vorderkante der in vorderer Hubstellung befindlichen Platte (12) angeordneten Photozelle (66, 68) gesteuert wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs- und Querverschiebung der Einlegevorrichtungen (6) und die Drehbewegungen der Greifer (16, 17) mittels an sich bekannter elektronischerEinrichtungen numerisch gesteuert werden.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei als Greifringe (17) ausgebildete, koaxial drehbar in einem senkrecht zu den Greifringachsen drehbar gelagerten Schwenkkopf (16) angeordnete Greifer vorgesehen sind und daß Schwenkkopf (16) und Greifringe (17) über ein Differentialgetriebe an sich bekannter Art miteinander in Verbindung stehen, dessen die Lager (132, 133) der Greifringe tragender Bügel oder Käfig (131) über eine Kupplung (148) mit einem stetigen Antrieb lösbar verbunden ist und dessen auf der Drehachse des Schwenkkopfes (16) lose drehbar gelagertes Sonnenrad (136) mittels einer Kupplung(150) und einer Bremse (153) abwechselnd mit der Antriebswelle (130/137) des Käfigs (131) verbunden oder von derselben freigegeben und blockiert werden kann.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Antriebswelle (130/137) des Bügels oder Käfigs (131) mit dem Antrieb verbindende Kupplung (148) jeweils im Takt der gemeinsamen Fördereinrichtung (1) eingerückt und nach 1800 Drehung der Antriebswelle (130/137) mittels einer Photozellensteuerung (154, 157, 158) wieder gelöst wird.
  7. 7. Maschine nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (1301137) für den Bügel oder Käfig (131) eine scheibenförmige Blende (154) sitzt, die sich im Strahlengang zweier um 1800 gegeneinander versetzter Photozellen (157, 158) dreht.
  8. S. Maschine nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der die Drehung der Greifringe (17) um ihre Längsachse beeinflussenden Kupplung (150) und Bremse (153) mittels einer auf der Antriebswelle (130/ 137) für den Bügel oder Käfig (131) befestigten, mit einer Vielzahl von in gleichmäßigen Drehwinkelabständen angeordneten Schlitzen (159) versehenen Blendenscheibe (155) erfolgt, die im Strahlengang einer weiteren Photozelle (160) umläuft, wobei die Schaltung der numerischen Steuereinrichtung so ausgelegt ist, daß bei einer bestimmten, dem gewünschten Drehwinkel der Greifringe (17) entsprechenden Anzahl der beim Durchlauf der Schlitze (159) in der Photozelle erzeugten Impulse die vorher festgezogene Bremse (153) gelöst und gleichzeitig die zugeordnete Kupplung (150) eingerückt wird.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifringe (17) eine elastische Innenwand (126), z. B. in Form einer Membran, aufweisen, die zusammen mit einer starren Außenwand (119) einen ringförmigen Hohlraum bildet, so daß durch Füllen dieses Hohlraumes eine Verminderung des lichten Querschnitts der Greiferringe und eine Anpassung derselben an die äußere Form des im jeweiligen Ring befindlichen Gegenstandes bewirkt werden kann.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegevorrichtungen (6) aus einem ortsfesten Untergestell (7), einem in diesem quer verschiebbaren Zwischengestell (8) und aus einem auf letzteren längs verschiebbaren Obergestell (9) besteht, welches die Vereinzelungseinrichtungen (11 bis 14) und die Greifringe (17) enthält.
  11. 11. Maschine nach den Ansprüchen 1, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die numerische Steuerung der Längs- und Querverschiebung der Einlegevorrichtungen (6) mit Hilfe zweier länglicher, mit einer Mehrzahl von Schlitzen (176) versehener, am Zwischengestell (8) fest angebrachter Blenden (174 und 175) erfolgt, von denen die eine Blende (174) im Strahlengang einer am Untergestell (7) befestigten Photozelle (177) und die andere Blende (175) im Strahlengang einer am Obergestell (9) angebrachten Photozelle (178) liegt, so daß jede Verschiebebewegung des Ober- und des Zwischengestells eine entsprechende Anzahl von Impulsen auslöst, die in die Speicher der numerischen Steuereinrichtung geleitet werden.
  12. 12. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des schrittweise schaltbaren breiten Förderbandes (11) und der Platte (12) mittels einer die Gegenstände auf der schmalen Fördereinrichtung (13) abtastenden Tasteinrichtung (31 bis 41) erfolgt.
  13. 13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtung als Fühldraht (33) ausgebildet ist, welcher die auf der schmalen Fördereinrichtung (13) im Bereich des breiten Förderbandes (11) liegenden Gegenstände von unten abtastet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 484 825; französische Patentschriften Nr. 1 292 885, 1 308 372; USA.-Patentschrift Nr. 2059546.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 211 985.
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