DE1254201B - Stabilisierter parametrischer Geradeausverstaerker - Google Patents
Stabilisierter parametrischer GeradeausverstaerkerInfo
- Publication number
- DE1254201B DE1254201B DE1960Z0008359 DEZ0008359A DE1254201B DE 1254201 B DE1254201 B DE 1254201B DE 1960Z0008359 DE1960Z0008359 DE 1960Z0008359 DE Z0008359 A DEZ0008359 A DE Z0008359A DE 1254201 B DE1254201 B DE 1254201B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit
- frequency
- auxiliary
- pump
- signal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000009021 linear effect Effects 0.000 claims description 14
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 6
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 6
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 6
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 4
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 2
- 230000036962 time dependent Effects 0.000 description 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 description 1
- 239000003302 ferromagnetic material Substances 0.000 description 1
- 230000009022 nonlinear effect Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 229910000859 α-Fe Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F7/00—Parametric amplifiers
- H03F7/04—Parametric amplifiers using variable-capacitance element; using variable-permittivity element
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
•Int. Cl.:
H03f
Deutsche Kl.: 21 a4 - 29/50
Nummer: 1 254 201
Aktenzeichen: Z 8359IX d/21 a4
Anmeldetag: 12. November 1960
Auslegetag: 16. November 1967
Die Erfindung bezweckt die Verbesserung des parametrischen Geradeausverstärkers hinsichtlich der Stabilität.
Der bisher bekannte parametrische Geradeausverstärker besteht in seiner einfachsten Form aus drei
Schwingkreisen, die auf die Signalfrequenz /8, die Pumpfrequenz fP und die Hilfsfrequenz fu abgestimmt
und durch eine nichtlineare Reaktanz gekoppelt sind. Die Frequenzbeziehung ist
fh — fp — fs-
Statt der Schwingkreise werden bei hohen Frequenzen Leitungskreise und Hohlraumresonatoren verwendet.
Die nichtlinearen Reaktanzen können durch konzentrierte Schaltelemente, wie nichtlineare Spulen
und Kondensatoren, oder durch verlustarme Festkörper, wie ferromagnetische und -elektrische Materialien
sowie durch Ferrite mi Bereich der gyromagnetischen Resonanzen, dargestellt werden.
Dadurch, daß auf der Pumpfrequenz eine Pumpleistung zugeführt wird, entsteht auf der Signalfrequenz
ein negativer Leitwert oder Widerstand. Je nach Art der verwendeten Schaltung ist entweder der Betrag des
negativen Leitwertes oder der Betrag des negativen Widerstandes in grober Näherung der Pumpleistung
proportional. Wenn die Pumpleistung einen bestimmten kritischen Wert, der von der Bemessung der Schaltung
abhängt, überschreitet, schwingt die Anordnung.
Mit Hilfe des negativen Leitwertes bzw. Widerstandes kann man auf der Signalfrequenz eine Leistungsverstärkung
erzielen. Um eine hohe Verstärkung zu erreichen, muß man in der Nähe des Schwingungseinsatzes arbeiten. Dies ist der Grund für die geringe
Stabilität des bisher bekannten parametrischen Geradeausverstärkers.
Der Erfindungsgedanke ist, einen weiteren Hilfskreis
vorzusehen, der auf die zweite Hilfsfrequenz
fn = /, + /* = 2 fv - fs
abgestimmt ist. Dadurch ist es möglich, diese Unstabilität zu beseitigen oder zu vermindern.
Zur Erreichung des Stabilisierungseffektes ist es nötig, die Schaltung entweder so aufzubauen, daß
einerseits Signalkreis, Pumpkreis und erster Hilfskreis, andererseits Pumpkreis, erster und zweiter Hilfskreis
durch je eine nichtlineare Reaktanz gekoppelt sind, oder so, daß Signalkreis, Pumpkreis, erster und zweiter
Hilfskreis durch eine nichtlineare Reaktanz gekoppelt sind. Wenn dagegen die Schaltung so aufgebaut wird,
daß einerseits Signalkreis, Pumpkreis und erster Hilfskreis, andererseits Signalkreis, Pumpkreis und zweiter
Hilfskreis durch je eine nichtlineare Reaktanz gekop-Stabilisierter parametrischer Geradeausverstärker
Anmelder:
Institut für Hochfrequenztechnik,
Darmstadt, Schloßgartenstr. 8
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Klaus H. Blankenburg, Zimmersrode
pelt sind, wird der gewünschte Stabilisierungseffekt nicht erzielt.
Die Ersatzschaltbilder nach F i g. 1 und 2 zeigen Beispiele für die Realisierung des Erfindungsgedankens.
Bezeichnungen:
Is — Kurzschlußstrom des Signalgenerators, ■
G8 — Innenleitwert des Signalgenerators,
Gl = Lastleitwert,
Gl = Lastleitwert,
Gvs = Verlustleitwert des Signalkreises,
Ip — Kurzschlußstrom des Pumpgenerators,
Gp = Innenleitwert des Pumpgenerators,
GVp = Verlustleitwert des Pumpkreises, ;
Ip — Kurzschlußstrom des Pumpgenerators,
Gp = Innenleitwert des Pumpgenerators,
GVp = Verlustleitwert des Pumpkreises, ;
Gh — Resonanzleitwert des ersten Hilfskreises,
Gh = Resonanzleitwert des zweiten Hilfskreises, ■ Ck, Ca' = nichtlineare Koppelkapazitäten.
Gh = Resonanzleitwert des zweiten Hilfskreises, ■ Ck, Ca' = nichtlineare Koppelkapazitäten.
Zur Kennzeichnung der Schwingkreise sind die Frequenzen angegeben, auf die sie abgestimmt werden
müssen.
Die Wirkungsweise beider Schaltungen wird im folgenden beschrieben.
Schaltung nach F i g. 1
In der ersten Masche der Schaltung, die sich aus
Signalkreis, Pumpkreis, erstem Hilfskreis und der nichtlinearen Kapazität Ca zusammensetzt, wird aus
Signalfrequenz und Pumpfrequenz nach der Beziehung
fh — fv — fs
die erste Hilfsfrequenz erzeugt. Diese Frequenzbeziehung
kennzeichnet einen Reaktanzmischer in Frequenzenkehrlage. Diese erste Masche entspricht dem
parametrischen Geradeausverstärker bekannter Bauart, in dem nur eine Hilfsfrequenz erzeugt wird. In
dieser Masche bewirkt die von der Pumpspannung ausgesteuerte nichtlineare Kapazität eine Kopplung zwischen
Signalfrequenz und erster Hilfsfrequenz, die so beschaffen ist, daß Signalkreis und erster Hilfskreis
709 688/136
durch negative Leitwerte entdämpft werden. In der zweiten Masche der Schaltung, die sich aus Pumpkreis,
erstem und zweitem Hilf skr eis sowie der nichtlinearen Kapazität CY zusammensetzt, wird aus Pumpfrequenz
und erster Hilfsfrequenz nach der Beziehung
Jh = Jv + /ft
die zweite Hilfsfrequenz erzeugt. Diese Frequenzbeziehung kennzeichnet einen Reaktanzmischer in
Frequenzengleichlage. In dieser Masche bewirkt die von der Pumpspannung ausgesteuerte nichtlineare
Kapazität CY eine Kopplung zwischen erster und zweiter Hilfsfrequenz, die so beschaffen ist, daß beide
Hilfskreise durch positive Leitwerte bedämpft werden.
Die ganze Schaltung kann vom Signalkreis her gesehen als die Kettenschaltung eines Reaktanzmischers
in Frequenzenkehrlage und eines Reaktanzmischers in Frequenzengleichlage aufgefaßt werden. In dieser
Schaltung wird der Signalkreis ebenso wie beim einfachen Reaktanzmischer in Frequenzenkehrlage stets
durch einen negativen Leitwert entdämpft.
Während aber der Betrag dieses negativen Leitwertes beim einfachen Reaktanzmischer in Frequenzenkehrlage
in grober Näherung proportional der Pumpleistung ansteigt, nähert er sich bei der Schaltung nach
F i g. 1, falls Cic und CY gleiche Kennlinienform besitzen,
mit steigender Pumpleistung asymptotisch einem Grenzwert, der sich für den Sonderfall C* = CY
nach der Theorie zu
Ggrenz — '"
ergibt. Falls dieser Grenzwert dem Betrag nach gleich der Summe der im Signalkreis wirksamen positiven
Leitwerte ist,
Jh
= Gs + Gl + G
vs,
kann man hohe Entdämpfungen und damit hohe
Werte der Verstärkung erreichen, obwohl der Verstärker für alle Werte der Pumpleistung stabil ist.
Falls der Betrag des Grenzwertes kleiner als die Leitwertsumme ist, geht die Verstärkung mit steigender
Pumpleistung gegen einen Grenzwert, der von GV abhängt.
Falls der Betrag des Grenzwertes größer als die Summe der positiven Leitwerte ist, ist der Verstärker
zwar nicht für alle Pumpleistungen stabil, der Schwellwert der Pumpleistung, bei dessen Überschreitung der
Verstärker schwingt, ist jedoch höher als in der entsprechenden Schaltung ohne zweiten Hilfskreis. Gleichzeitig
ist für einen bestimmten Wert der eingestellten Verstärkung die Empfindlichkeit des Verstärkers
gegenüber Pumpleistungsschwankungen kleiner als bei der Schaltung ohne zweiten Hilfskreis.
Schaltung nach F i g. 2
In der Schaltung nach F i g. 2 werden die beiden Hilfsfrequenzen in einer einzigen Masche, die aus
Signalkreis, Pumpkreis, den beiden Hilfskreisen und der nichtlinearen Koppelkapazität Cn besteht, erzeugt.
Die von der Pumpspannung ausgesteuerte nichtlineare Koppelkapazität läßt sich für kleine Signale durch eine
mit der Pumpfrequenz periodisch zeitabhängige Kapazität darstellen. Der direkte Leistungsumsatz zwischen
den Frequenzen /s und Ju sowie zwischen den Frequenzen
Jh und Jh wird gemäß den Frequenzbeziehungen
Jh — Jv ~" Jn
1S und
Jh = Jv + Jh
durch den Grundwellenanteil dieser zeitabhängigen Kapazität bewirkt, der direkte Leistungsumsatz zwiao
sehen den Frequenzen /s und Jh dagegen gemäß der
Frequenzbeziehung
durch den Anteil der Frequenz 2 Jp dieser Kapazität.
Bedingung für das Eintreten des gewünschten Stabilisierungseffektes ist, daß dieser zweite Anteil
gegenüber dem ersten vernachlässigt werden kann.
In diesem Fall kann der direkte Leistungsumsatz zwischen den Frequenzen J8 und Jn außer acht gelassen
werden und die Schaltung nach F i g. 2 verhält sich hinsichtlich ihrer Stabilitätseigenschaften wie die
vorher besprochene Schaltung.
Claims (1)
- Patentanspruch:Parametrischer Geradeausverstärker mit drei Schwingkreisen, die auf die Signalfrequenz /s, die Pumpfrequenz Jv und die HilfsfrequenzJh = Jv — Jsabgestimmt sind, gekennzeichnet durch einen vierten Schwingkreis, der auf die zweite HilfsfrequenzJh' = 2 Jv - Jsabgestimmt ist, wobei die Kopplung der Schwingkreise über nichtlineare Reaktanzen erfolgt, und zwar entweder so, daß einerseits Signalkreis, Pumpkreis und erster Hilfskreis, andererseits Pumpkreis, erster und zweiter Hilfskreis durch je eine nichtlineare Reaktanz gekoppelt sind, oder so, daß Signalkreis, Pumpkreis, erster und zweiter Hilfskreis durch eine nichtlineare Reaktanz gekoppelt sind.In Betracht gezogenes ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1112 139.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 688/136 11.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960Z0008359 DE1254201B (de) | 1960-11-12 | 1960-11-12 | Stabilisierter parametrischer Geradeausverstaerker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960Z0008359 DE1254201B (de) | 1960-11-12 | 1960-11-12 | Stabilisierter parametrischer Geradeausverstaerker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1254201B true DE1254201B (de) | 1967-11-16 |
Family
ID=7620474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960Z0008359 Pending DE1254201B (de) | 1960-11-12 | 1960-11-12 | Stabilisierter parametrischer Geradeausverstaerker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1254201B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112139B (de) * | 1960-08-05 | 1961-08-03 | Telefunken Patent | Parametrischer Verstaerker |
-
1960
- 1960-11-12 DE DE1960Z0008359 patent/DE1254201B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112139B (de) * | 1960-08-05 | 1961-08-03 | Telefunken Patent | Parametrischer Verstaerker |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1254201B (de) | Stabilisierter parametrischer Geradeausverstaerker | |
| DE3920051A1 (de) | Oszillator, insbesondere fuer einen beruehrungslos arbeitenden induktiven naeherungssensor oder naeherungsschalter | |
| DE823604C (de) | Verfahren und Anordnung zur Umformung von Impulsen | |
| DE545614C (de) | Verstaerkerschaltung mit auf eine Vorroehre folgender Gegentaktstufe | |
| DE643934C (de) | Rueckgekoppelte Roehrenschaltung | |
| DE3942645C2 (de) | ||
| DE757402C (de) | Schaltung zur Erzeugung einer entsprechend den Frequenzaenderungen einer zugefuehrten Schwingung veraenderlichen Gleichspannung | |
| DE916650C (de) | Magnetischer Verstaerker | |
| DE540339C (de) | Veraenderlicher Scheinwiderstand zur Steuerung von Hochfrequenzkreisen | |
| DE1274200B (de) | Frequenzteiler | |
| DE963889C (de) | Hochfrequenzoszillator fuer Induktionsheizung | |
| DE1087647B (de) | Anordnung zur Verstaerkung kurzer und sehr kurzer elektromagnetischer Wellen mit einem Reaktanzmodulator | |
| DE1076177B (de) | Selbstschwingender Rechteckwellengenerator | |
| DE891094C (de) | Hochfrequenzgeneratorschaltung mit einer Elektronenroehre und einem an sie lose angekoppelten Parallelresonanzkreis | |
| DE1762768A1 (de) | Transistorisierter Leitungsverstaerker mit zwei in Reihe geschalteten Transistoren,die von einem emittergekoppelten Transistorpaar gesteuert werden | |
| DE874029C (de) | Einrichtung zur Erzeugung frequenzmodulierter Schwingungen | |
| AT218130B (de) | Transistorspannungswandler | |
| DE523193C (de) | Elektrisches Kopplungssystem fuer den Anodenkreis einer dreielektrodigen Entladungsroehre | |
| DE811962C (de) | Roehrenoszillator | |
| DE831271C (de) | Frequenzmodulierter Sender fuer hochfrequente Schwingungen | |
| DE1084785B (de) | Parametrischer Reaktanzverstaerker | |
| DE914398C (de) | Schaltung zur Frequenzdemodulation und/oder zur Erzeugung einer von Frequenzaenderungen abhaengigen Regelgroesse | |
| AT96746B (de) | Empfängerschaltung, insbesondere für drahtlose Telegraphie. | |
| DE444504C (de) | Schaltung zur Steuerung von Wechselstroemen, insbesondere fuer Hochfrequenz | |
| DE860819C (de) | Schaltungsanordnung zur Regelung des Verstaerkungsgrades mit Hilfe einer veraenderbaren Gegenkopplung |