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DE1084785B - Parametrischer Reaktanzverstaerker - Google Patents

Parametrischer Reaktanzverstaerker

Info

Publication number
DE1084785B
DE1084785B DET16625A DET0016625A DE1084785B DE 1084785 B DE1084785 B DE 1084785B DE T16625 A DET16625 A DE T16625A DE T0016625 A DET0016625 A DE T0016625A DE 1084785 B DE1084785 B DE 1084785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
frequency
signal
pump
reactance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET16625A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Klaus Bomhardt
Dr-Ing Johannes Schubert
Robert Maurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET16625A priority Critical patent/DE1084785B/de
Publication of DE1084785B publication Critical patent/DE1084785B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F7/00Parametric amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Parametrischer Reaktanzverstärker Die Erfindung befaßt sich mit einem parametrischen Reaktanzverstärker nach dem schaltungstechnisch besonders einfachen Prinzip des Geradeausverstärkers.
  • In der letzten Zeit sind neue Verstärker bekanntgeworden, .die ihrer Natur nach Mischanordnungen sind mit gleichzeitiger Verstärkung zwischen Eingangs-und Ausgangsfrequenz. Ihre verstärkende Wirkung beruht auf der Durchsteuerung einer nichtlinearen Reaktanz mit der sogenannten Pumpfrequenz. Der große Vorteil solcher Anordnungen beruht darauf, daß kein »heißer« Elektronenstrahl wie in Vakuumröhren verwendet wird, sondern daß die verstärkende Wirkung in Halbleitern oder Ferriten erzeugt wird. Es ergibt sich daraus ein wesentlich geringeres Rauschen als bei entsprechenden Röhrenanordnungen. Als nichtlineare Reaktanz kann hierbei eine Kapazität oder eine Induktivität Verwendung finden. Der erste Fall wird in Halbleiterdioden verwirklicht, die im Sperrgebiet betrieben werden und eine von der negativen Vorspannung abhängige Kapazität darstellen. Für den zweiten Fall benutzt man geeignete Ferrite, in denen mit Hilfe der Präzessionsbewegung des Elektronenspins eine von der steuernden Spannung abhängige effektive Induktivität erzeugt wird. In beiden Fällen läßt sich ein Ersatzschaltbild angeben, in welchem die nichtlineare Reaktanz als Kopplung zwischen den drei Schwingkreisen für die Eingangsfrequenz f s mit dem Signalgenerator, für die Ausgangsfrequenz mit der Last und für die Pümpfrequenz f v, mit dem Pumpgenerator auftritt. Die Pumpfrequenz steuert dabei die nichtlineare Reaktanz durch.
  • Beim Geradeausverstärker ist die Frequenz f s des Eingangssignals gleich der des verstärkten Ausgangssignals. Die Signalquelle und die Last sind beide parallel zum Signalkreis des Verstärkers geschaltet. Die verstärkende Wirkung kommt dadurch zustande, daß dieser Signalkreis beim Durchsteuern der Reaktanz mit einer Pumpfrequenz f_, durch den parametrischen Effekt entdämpft wird. Zum stabilen. Betrieb ist es notwendig, daß in der Schaltung ein Resonanzkreis vorhanden ist, dessen Resonanzfrequenz in der Nähe der Differenzfrequenz von Pumpspannung und Signalspannung liegt. Die Differenzfrequenz, in der englischen Fachliteratur mit »Idlefrequenz« bezeichnet, ist demnach f p_ s = f p- f s. Dieser Resonanzkreis bestimmt die Phase zwischen dem Strom und der Spannung der Frequenz, die bei dem Mischvorgang in der Koppelreaktanz entsteht. Der erwähnte Resonanzkreis ist bei den bisher bekanntgewordenen Anordnungen als Hilfskreis in die Schaltung eingebaut.
  • Es sind schon parametrische Verstärker bekanntgeworden, bei denen die Pumpfrequenz ungefähr doppelt so groß gewählt wurde wie die Signalfrequenz, so daß der Signalkreis die Aufgabe des Hilfskreises mit übernehmen kann. Diese Anordnungen sind jedoch nicht geeignet, um mit möglichst kleiner Pumpleistung eine maximale Durchsteuerung der Reaktanz zu erzielen.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einer solchen Anordnung, wobei die Schaltung gegenüber den bisher bekanntgewordenen Verstärkern wesentlich vereinfacht werden kann.
  • Bei einem parametrischen Reaktanzverstärker, bestehend aus einem Pumpkreis und einem Signalkreis mit hierzu parallel liegender Last, bei dem der Pumpkreis über eine durchsteuerbare nichtlineare Reaktanz mit dem Signalkreis gekoppelt ist, wobei die Pumpfrequenz ungefähr doppelt so groß gewählt ist wie die Signalfrequenz, so daß der Signalkreis gleichzeitig als Hilfskreis dient, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, als Signalkreis einen auf die Signalfrequenz abgestimmten, am Ende kurzgeschlossenen 2/4-Kreis zu verwenden. Der Pumpkreis wird durch einen am Ende kurzgeschlossenen )./4-Kreis, abgestimmt auf die Pumpfrequenz, gebildet. Durch eine in Serie zu seinem Innenleiter geschaltete Kapazität wird er so ergänzt, daß für die Pumpfrequenz Parallelresonanz, für die Signalfrequenz jedoch Serienresonanz eintritt.
  • Nachfolgend soll der Erfindungsgedanke an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
  • Die Fig. 1 zeigt das Ersatzschaltbild eines Dioden-Reaktanzverstärkers ohne Hilfsbeis mit konzentrierten Schaltelementen. An den Klemmen I-I ist der Pumpgenerator G1 an den Pumpkreis 1 angeschlossen. Eine durchsteuerbare Reaktanz R koppelt diesen Kreis 1 mit dem Signalkreis 2. Die Last Ra und der Signalgenerator G1 liegen an den Klemmen II-II parallel zum Signalkreis. Die durchsteuerbare Reaktanz R ist im Ausführungsbeispiel eine Halbleiterdiode, deren Kapazität mit Hilfe einer Vorspannung in bekannter Weise variiert werden kann. An Stelle dieser Diode kann natürlich auch eine andere Reaktanz durchgesteuert werden, beispielsweise eine Induktivität, die man mit Hilfe der Präzessionsbewegung des Elektronenspins geeigneter Ferrite erzeugt. Hierbei ist die Frequenz f p des Pumpgenerators ungefähr doppelt so groß gewählt wie die Frequenz f s des Signalgenerators. Man erreicht dadurch, daß die sogenannte Idlefrequenz f,-, ... f s wird, so daß sie in der Nähe der Signalfrequenz liegt, auf die der Signalbeis abgestimmt ist. Dieser Signalkreis übernimmt dabei die Rolle des Hilfskreises, d. h., ein getrennter Hilfskreis ist überhaupt nicht mehr nötig.
  • Für den praktischen Betrieb muß die Bandmittenfrequenz des Signals so weit gegenüber der halben Pumpfrequenz verschoben sein, daß die Idlefrequenz f p-, außerhalb der Bandbreite des nachfolgenden Verstärkers liegt. Dabei muß die Bandbreite des entdämpften Signalkreises größer sein als die der nachfolgenden Stufe, damit er noch als Resonanzkreis für die Idlefrequenz wirkt.
  • In der Fig.2 ist ein Schnitt durch eine erfindungsgemäße Anordnung gezeigt. Als Resonänzkreise sind verlustarme konzentrische Leitungen verwendet. Mit R ist wie in der Fig. 1 die durchsteuerbare Reaktanz bezeichnet. Es ist dies eine Halbleiterdiode. Ihr Arbeitspunkt wird mit einer über die eingezeichnete UHF-Drossel Dr zugeführten Gleichspannung eingestellt, wobei noch durch einen Trennkondensator CK dafür gesorgt ist, daß die Gleichspannung nicht über den Innenwiderstand des an den Klemmen I-I anzuschließenden Pumpgenerators G1 kurzgeschlossen wird. Entsprechend der Fig. 1 wird an den Klemmen 11-II die Last Ra und der Signalgenerator G2 angeschlossen. Der Einfachheit halber wurde dies jedoch nicht mehr mit eingezeichnet. Die beiden Leitungsfilter 1 und 2 sind im Ausführungsbeispiel koaxiale Filter, die am Ende in bekannter Weise durch Kurzschlußschieber S1 und SZ abgeglichen werden.
  • Damit die maximale Durchsteuerung der Reaktanz R mit möglichst kleiner Pumpleistung erzielt werden kann, sind diese beiden Kreise in besonderer Weise ausgebildet und abgestimmt. Der Signalkreis 2 ist erfindungsgemäß ein auf die Signalfrequenz f 8 abgestimmter, am Ende kurzgeschlossener A/4-Kreis. Seine wirksame Länge 1, beträgt also ABl, Er wirkt bei dieser Frequenz somit wie ein Parallelresonanzkreis. Da die Signalfrequenz f$ ;e. 1/2 fp gewählt wurde, ist die Wellenlänge A8 der Signalspannung ungefähr 2 Ap (Ap = Wellenlänge der Pumpspannung). Bei gleicher Länge 1, des Kreises 2 wirkt dieser daher bei der Pumpfrequenz als Serienresonanzkreis; denn setzt man in die Gleichung den erfindungsgemäßen Wert für A3 ,. 2 2, ein, so erhält man Ein am Ende kurzgeschlossener A/2-Kreis ist aber ein Serienresonanzkreis. Die weitere Bedingung für maximale Durchsteuerung mit minimaler Pumpleistung wird am Kreis 1 folgendermaßen erzielt. Seine Länge h wird erfindungsgemäß auf Api¢ eingestellt (unter Berücksichtigung der verkürzenden Wirkung der in den Innenleiter L1 im Fußpunkt eingeschalteten Kapazität C). Die Kapazität C wird dabei so bemessen, daß der Kreis 1 für die Pumpfrequenz in Parallelresonanz, für die Signalfrequenz jedoch in Serienresonanz ist. Es gibt nur einen Wert für h und C, bei dem diese beiden Bedingungen gleichzeitig erfüllt werden, wobei wieder f p ,.; 2 f 8 vorausgesetzt wird.
  • Durch die in der Erfindung aufgezeigte Lehre wird der Bau eines einfachen parametrischen Verstärkers ohne Hilfskreis möglich, bei dem eine maximale Durchsteuerung der nichtlinearen Reaktanz mit möglichst kleiner Pumpleistung erzielt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCTIIE: 1. Parametrischer Reaktanzverstärker, bestehend aus einem Pumpkreis und einem Signalkreis mit hierzu parallel liegender Last, bei dem der Pumpkreis über eine durchsteuerbare nichtlineare Reaktanz mit dem Signalkreis gekoppelt ist, wobei die Pumpfrequenz ungefähr doppelt so groß gewählt ist wie die Signalfrequenz, so daß der Signalkreis gleichzeitig als Hilfskreis dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalkreis (2) ein auf die Signalfrequenz (f8) abgestimmter, am Ende kurzgeschlossener A/4-Kreis ist und daß der Pumpkreis (1) durch einen am Ende kurzgeschlossenen A/4-Kreis, abgestimmt auf die Pumpfrequenz (f p), gebildet wird, der durch eine zu seinem Innenleiter in Serie geschaltete Kapazität (C) so ergänzt ist, daß für die Pumpfrequenz Parallelresonanz, für die Signalfrequenz jedoch Serienresonanz eintritt.
  2. 2. Parametrischer Reaktanzverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als durchsteuerbare Reaktanz die mit Hilfe einer Vorspannung einstellbare Kapazität einer Halbleiterdiode Verwendung findet.
  3. 3. Parametrischer Reaktanzverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsteuerbare Reaktanz mit Hilfe der Präzessionsbewegung des Elektronenspins geeigneter Ferrite erzeugt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Phys. Rev., 107 (1957), 1 (1. Juli), 317; Proc. I. R. E., 46 (1958), 6 (Juni), 1302; Proc. I. R. E., 47 (1959), 4 (April), 586.
DET16625A 1959-04-30 1959-04-30 Parametrischer Reaktanzverstaerker Pending DE1084785B (de)

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DE1084785B true DE1084785B (de) 1960-07-07

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3094672A (en) * 1960-09-29 1963-06-18 Goodyear Aircraft Corp Double tank diode parametric amplifier
DE1290603B (de) * 1963-12-30 1969-03-13 Csf Parametrischer Verstaerker

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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