DE1254062B - Entnahme- und Foerdervorrichtung fuer Zuschnitte an einer Verpackungsbahn - Google Patents
Entnahme- und Foerdervorrichtung fuer Zuschnitte an einer VerpackungsbahnInfo
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- DE1254062B DE1254062B DESCH28826A DESC028826A DE1254062B DE 1254062 B DE1254062 B DE 1254062B DE SCH28826 A DESCH28826 A DE SCH28826A DE SC028826 A DESC028826 A DE SC028826A DE 1254062 B DE1254062 B DE 1254062B
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- B65C9/00—Details of labelling machines or apparatus
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- B65C9/12—Removing separate labels from stacks
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- B65B19/02—Packaging cigarettes
- B65B19/22—Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers
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Description
- Entnahme- und Fördervorrichtung für Zuschnitte an einer Verpackungsbahn Die Erfindung betrifft eine Entnahme- und Fördervorrichtung für Zuschnitte an einer Verpackungsbahn, der die jeweils einem oder mehreren Vorratsbehältern vereinzelt entnommenen Verpackungszuschnitte über eine mit Förderwalzenpaaren ausgestattete Beschickungsbahn zugeführt werden, mit einer Beschleunigungsstrecke innerhalb der Beschickungsbahn, in der das erste Walzenpaar mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit läuft als das letzte. Die Zuschnitte können Einwickelmaterial oder in anderer Weise Etiketten sein.
- Derartige Entnahme- und Fördervorrichtungen für Zuschnitte sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Die einzelnen Zuschnitte müssen dabei mit der Taktgeschwindigkeit der Verpackungsbahn aus dem Vorratsbehälter abgezogen werden. Es ist bereits bekannt, der Abzugsvorrichtung eine Beschleunigungsvorrichtung nachzuschalten, in der die Zuschnitte auf eine höhere Zufuhrgeschwindigkeit bzw. die Laufgeschwindigkeit der Verpackungsbahn beschleunigt werden. Für die Entnahmegeschwindigkeit der Zuschnitte aus dem Vorratsbehälter gibt es eine obere Grenze, oberhalb der eine sichere Entnahme nicht mehr möglich ist. Die Taktgeschwindigkeit moderner Verpackungsbahnen kann wesentlich höher als diese Leistungsobergrenze der Entnahmevorrichtung liegen.
- Es ist zwar bereits bekannt, einer Verpackungsbahn mehrere Entnahme- und Fördervorrichtungen zuzuordnen. Dabei muß jedoch die gesamte Zufuhreinrichtung doppelt ausgelegt sein, was einen erheblichen Aufwand bedeutet und insbesondere einen großen Platzbedarf an der Verpackungsbahn mit sich bringt. Es ist ferner bereits bekannt, daß mehrere Entnahmevorrichtungen auf eine gemeinsame Beschickungsbahn oder Beschickungsvorrichtung arbeiten. Dabei wird die Beschickungsvorrichtung mit der Taktgeschwindigkeit der Verpackungsbahn geschaltet, so daß auch die Entnahme der Zuschnitte aus dem Vorratsbehälter mit dieser Taktgeschwindigkeit erfolgen muß. Auch eine solche Vorrichtung kann damit nicht über die Leistungsgrenze einer einzelnen Entnahmevorrichtung gesteigert werden.
- Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Entnahme- und Fördervorrichtung, bei der die Entnahme der Zuschnitte aus dem Vorratsbehälter mit einer geringen Taktgeschwindigkeit und die Zufuhr der Zuschnitte in die Verpackungsbahn mit hoher Taktgeschwindigkeit erfolgt.
- Diese Aufgabe wird durch die Kombination der an sich bekannten Merkmale gelöst, nämlich durch die Kombination einer einzigen Beschickungsbahn und zweier Vorratsbehälter mit Abzugsvorrichtungen in Hintereinanderanordnung vor der Beschleunigungsstrecke der Beschickungsbahn.
- Die Entnahmegeschwindigkeit aus dem Vorratsbehälter wird nach der Erfindung gegenüber der Zufuhrgeschwindigkeit bewußt klein gehalten, damit die Leistungsfähigkeit der Entnahmevorrichtung nicht überschritten wird. Die zusammenarbeitenden Entnahmevorrichtungen können im Gleichtakt oder im Gegentakt arbeiten. Im Anschluß an die Entnahmevorrichtungen erfolgt in der Zufuhrstrecke eine Beschleunigung auf die erforderliche Zufuhrgeschwindigkeit, die jedoch auf den Entnahmevorgang keine Rückwirkungen hat.
- Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, die eine schematische Darstellung der Vorrichtung nach der Erfindung zeigt.
- Mit der vorliegenden Erfindung wird angestrebt. einer Maschinen- oder Verpackungsbahn beispielsweise die doppelte Anzahl von Einhüllblättern, Etiketten od. dgl. zuzuführen, ohne die Entnahmegeschwindigkeit aus den Vorratsbehältern, der - wie gesagt - Grenzen gesetzt sind, zu übersteigern. Zu diesem Zweck sind bei dem Ausführungsbeispiel der Maschine oder Verpackungsbahn zwei ortsfeste Vorratsbehälter 3, 4 zugeordnet, in denen sich zugeschnittene Einhüllblätter 1, 2 für die zu verpackenden Gegenstände aufgestapelt finden. Saugwalzen 7, 8 wälzen sich von der Position 7, 8 in die Position 7'. 8' unter dem einen Ende der Blätter ab, saugen das jeweils unterste Blatt an und bringen es in den Positionen7',8' in Kontakt mit Greiferzylindern 9, 10, deren Greiferll, 12 die Blätter ergreifen, um die Saugwalzen 7, 8 herum aus den Magazinen herausbefördern und unten auf der Bahn 60 in Gegenkontakt mit den rotierenden Kontaktwalzen 17, 23 bringen, worauf die Blätter mittels dieser Walzen und eines Zwischenwalzenpaares 19, 21 einerseits und des Walzenpaares 27, 28 andererseits fortlaufend weiterbefördert werden. Ein weiteres Walzenpaar31, 32 wird mit wechselnder Geschwindigkeit angetrieben, wobei dessen obere Walze 32 mittels des Hebel 36 um den Drehpunkt 35 lüftbar ist. Wenn das Walzenpaar 27, 28 das Einhüllblatt in den Bereich des Walzenpaares 31, 32 vortreiben ist dessen obere Walze 32 gelüftet. Erst wenn das Einhüllblatt das Walzenpaar 27, 28 verlassen hat, soll die Geschwindigkeitssteige rung des Walzenpaares 31, 32 einsetzen. In diesem Stadium setzt die obere Walze 32 auf die untere Walze 31 auf. Sobald das Einhüllblatt von dem Walzenpaar 27, 28 freigegeben ist, werden die Walzen 31, 32 so beschleunigt, daß sie die doppelte Umlaufgeschwindigkeit der Walzenpaare 27, 28 und 19, 21 erreichen bzw. übersteigen. Durch den bei 45 ortsfest gelagerten Teil 44 wird in Zusammenwirken mit den Walzenpaaren 40, 42 und 40, 46 das Einhüllblatt mit der doppelten Geschwindigkeit bis zum ortsfesten Anschlag 58 vorgetrieben. In diesem Moment liegt auch der zu verpackende Gegenstand 61 am Einhüllblatt 59 an; die Walze-48 des Walzenpaares 48, 49 lüftet durch Verschwenken um den ortsfesten Drehpunkt 53, und das Stoßstück55 treibt den zu verpackenden Gegenstand 61 so weiter, daß sich das Einhüllblatt 59 durch die Bahnplatten 54, 56 am Schlitz 57 U-förmig um den Gegenstand herumlegt.
- Die Weiterbearbeitung erfolgt dann in bekannter Art und Weise.
- Die abwechselnde Beschickung der Verpackungsbahnen mit Einhüllblättern einmal aus dem einen und das andere Mal aus dem anderen Magazin wird dadurch erreicht, daß die auf der gleichen Förderstrecke 60 arbeitenden Greiferzylinder 9, 10 um den Betrag H i12 Umfang eines Greiferzylinders versetzt zueinander liegen. Der Weg für das Blatt 2 ist also um den Betrag H länger; würde der Abstand H auf 2 H vergrößert, dann müßten die Materialzuführungsvorrichtungen »A « und »B« im Gegentakt arbeiten.
- Obwohl mit dieser Anordnung die Beschickungsfolge in der Maschinenbahn verdoppelt ist, ist die Ansaug- und Entnahmegeschwindigkeit der Einhüllblätter 1, 2 aus ihren Vorratsbehältern nicht gesteigert worden; die Beschleunigung der Einhüllblätter erfolgt erst an der Stelle »D« mittels der Walzen 31, 32, und zwar durch deren exzentrische Antriebe 37, 38. Diese größere Blattgeschwindigkeit wird wiederum benötigt, um die Blätter 1, 2 während des Laufes der Transport- und Verpackungsbahn G in dem Zeitraum, in dem der Zwischenraum Z zwischen Stoßstück 55 und zu verpackendem Gegenstand 61 den Schlitz 57 passiert, in diesen bis zum Anschlag 58 einzubringen.
- Für den Erfindungsgegenstand ist es unwichtig, welche Art von Saugvorrichtungen jeweils Verwendung findet; ebenso können auch andere Beschleuni- gungsantriebe als exzentrische oder elliptische Räder oder Rollen Verwendung finden.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Entnahme- und Fördervorrichtung für Zuschnitte an einer Verpackungsbahn, der die jeweils einem oder mehreren Vorratsbehältern vereinzelt entnommenen Verpackungszuschnitte über eine mit Förderwalzenpaaren ausgestattete Beschickungsbahn zugeführt werden, mit einer Beschleunigungsstrecke innerhalb der Beschickungsbahn, in der das erste Walzenpaar mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit läuft als das letzte, g e -kennzeichnet durch die Kombination der an sich bekannten Merkmale einer einzigen Beschickungsbahn und zweier Vorratsbehälter mit Abzugsvorrichtungen in Hintereinanderanordnung vor der Beschleunigungsstrecke der Beschickungsbahn.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Abzugsvorrichtung einen Greiferzylinder (9 bzw. 10) und eine zugehörige Kontaktwalze (23 bzw. 17) umfaßt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (H) der beiden Greiferzylinder (9 und 10) dem halben Umfang jedes Greiferzylinders gleich ist und daß die Greiferzylinder im Gleichtakt arbeiten.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleunigungsstrecke (C, D, E, F) ein mit wechselnder Umlaufgeschwindigkeit angetriebenes Beschleunigungswalzenpaar (31, 32) aufweist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Beschleunigungswalzen (31,32) gegenüber der anderen im Maschinentakt lüftbar ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Beschleunigungswalzenpaar (31, 32) ein langsam laufendes Walzenpaar (27, 28) vorgeschaltet ist, welches das Material unter Lüftung des Beschleunigungswalzenpaares in dieses einfährt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des Beschleunigungswalzenpaares (31, 32) während des Einfahrens des Materials unter der Geschwindigkeit des vorgeschalteten langsam laufenden Walzenpaares (27, 28) liegt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 031 208, 1 012 859, 898 126; österreichische Patentschriften Nr. 208 301, 171 789; französische Patentschrift Nr. 1 225 503; britische Patentschrift Nr. 730 404; USA.-Patentschriften Nr. 2717711,1 746448.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DESCH28826A DE1254062B (de) | 1960-11-24 | 1960-11-24 | Entnahme- und Foerdervorrichtung fuer Zuschnitte an einer Verpackungsbahn |
| CH603461A CH388846A (de) | 1960-11-24 | 1961-05-24 | Einrichtung zum Beschicken der Maschinenbahnen von Verpackungsmaschinen, insbesondere bei Zigarettenpackern |
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (4)
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Also Published As
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